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  • Wargaming Fest 2018: Tanks, Warships, Pagan Online und russischer Surrealismus
    Quelle: Wargaming-net

    Wargaming Fest 2018: Tanks, Warships, Pagan Online und russischer Surrealismus

    Am Jahresende lässt es Wargaming auf der hauseigenen Convention in Moskau regelmäßig noch mal richtig krachen und gibt einen Ausblick auf kommende Inhalte zu World of Tanks, World of Warships und Einblick in das neue Action-RPG Pagan Online. Das Wargaming Fest ist dabei für Westeuropäer an Surrealismus nur schwer zu überbieten.

    Was für Blizzard die BlizzCon ist für Wargaming das WG Fest. Eine hauseigene Convention, bei der einmal im Jahr Fans und Entwickler zusammenkommen, neue Inhalte präsentiert werden, und alle jede Menge Spaß haben. Auch in diesem Dezember war es wieder so weit und Wargaming hat nicht nur Fans, sondern auch Presse aus aller Welt eingeladen, um im Herzen von Moskau zu zeigen, was das kommende Jahr seitens des Entwicklers und Publishers zu bieten hat. Neben den Klassikern World of Tanks, World of Warships und World of Warplanes stand dabei besonders Pagan Online im Fokus. Denn gemeinsam mit Mad Head Games bringt Wargaming 2019 erstmals ein Action-RPG auf den Markt, welches Diablo und Path of Exiles Konkurrenz machen soll.

    Viel spannender als die Ankündigungen war für die meisten ausländischen Besucher aber die Veranstaltung im Allgemeinen. Wer eine Kopie anderer Conventions wie BlizzCon oder Final Fantasy Fan Fest erwartet hat, der rieb sich mehr als einmal verwundert die Augen. Denn der Umgang mit Spielen im Allgemeinen und Kriegsspielen im Besonderen ist im Osten Europas ein ganz anderer als hierzulande oder in den USA. Während vor allem in Deutschland vieles immer sehr ernst genommen wird, haben sich die russischen Spieler eine gewisse Lockerheit angeeignet. Die Meinung, dass Spiele beispielsweise als jugendgefährdend anzusehen seien, ist in Russland ungefähr so verbreitet wie alkoholfreier Wodka. Zocken ist im größten Land der Erde schon lange keine reine Männerdomäne mehr, sondern Familiensache.


    Wargaming Fest als Familienparty      

    Wargaming Fest 2018: In Deutschland bei einem Kriegsspiel wie World of Tank (ab 12) nur schwer vorstellbar, spielen in Russland viele Eltern gemeinsam mit ihren kleinen Kindern. Wargaming Fest 2018: In Deutschland bei einem Kriegsspiel wie World of Tank (ab 12) nur schwer vorstellbar, spielen in Russland viele Eltern gemeinsam mit ihren kleinen Kindern. Quelle: Wargaming.net Demensprechend richtete sich das gesamte Wargaming Fest auch an Familien und über ein Viertel der Karten gingen als sogenannte Familienkarten weg. Damit auch die Kleinsten, die kaum Maus und Tastatur bedienen können, ihren Spaß haben, war eine komplette Messehalle als Kinderlandschaft gestaltet. Ihr könnt euch das ein bisschen wie im Ikea-Kinderland vorstellen. Spielebegeisterte Eltern konnten dort die Zwerge abgeben und wurden bei Problemen per Handy benachrichtigt. Stilecht hatten die kleinsten natürlich keine Schaukelpferde oder Puppen zum Spielen, sondern selbstfahrende Panzer, ferngesteuerte Haubitzen und kleine Soldaten-Actionfiguren. Alles Dinge, bei denen hierzulande wahrscheinlich viele Väter und Mütter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden.
    Direkt neben dem Kinderareal gab es dann die Erholungszone für die Damen. Neben professionellen Friseuren und Make-up-Artists konnten die Frauen (und auch einige Männer) sich verschiedene Vorträge anhören. Wer jetzt denkt: "Vorträge gibt es doch auf jeder Convention", der hatte noch keinen Blick auf die Themenliste geworfen.

    Wargaming Fest 2018: Die Kleinen durften basteln und malen - Flugzeuge und Panzer natürlich.  Quelle: buffed Wargaming Fest 2018: Wer nichts mit Spielen anfangen konnte, der konnte sich in der Zwischenzeit verwöhnen lassen ... Quelle: buffed

    Die Palette reichte dabei von "Eine gute Figur vor der Kamera" über "Die richtige Atemtechnik für eine größer erscheinende Brust" bis hin zu Dingen, die wir hier lieber nicht wiedergeben. Frauen und Kinder, die mit den Spielen von Wargaming nichts anfangen können (was allerdings eher die Minderheit war), wurden also erstklassig versorgt - zumindest nach osteuropäischen Standards.


    Offenes Verhältnis zu Waffen und Krieg      

    Der eine oder andere kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass es in Deutschland vor einigen Jahren mal fiesen Zoff gab, weil die Leitung der Games­com den Cosplayern das Tragen von Waffen-Attrappen untersagen wollte. Mit dieser Anekdote erntete man auf dem Wargaming Fest nur zweigeteiltes Gelächter. Die einen lachten, weil sie es absurd fanden, dass man keine Waffen-Attrappen mit auf eine Messe nehmen sollte. Die Mehrheit hingegen amüsierte sich darüber, dass Menschen mit Attrappen statt mit echten Waffen herumlaufen wollen. Während in Deutschland abwertende Blicke auf jeden in Militäruniform geworfen werden, haben die Russen ein ganz anderes Verhältnis zu Waffen, Militär und Krieg. Einen Panzer vor den Messeingang stellen? Kein Problem. Fahrbare Maschinengewehrstellungen in den Messehallen? Auch kein Problem. Ganze Sammlungen von Sturmgewehren, Handfeuerwaffen und sogar Raketenwerfern? So wenig ein Problem wie kleine Kinder damit rumspielen zu lassen - wenn diese die Waffen schon in der Hand halten können, denn im Gegensatz zu den meisten westlichen Veranstaltungen reden wir hier nicht von Attrappen. Die Waffen waren zwar nicht geladen, aber vollkommen echt.

    Wargaming Fest 2018: Hüpfburg für die Zwerge - natürlich als Panzer, was auch sonst.  Quelle: buffed Wargaming Fest 2018: Auch Caliber war vertreten. Ein Shooter, den Wargaming nur in Ost-Europa auf den Markt gebracht hat.  Quelle: buffed Wargaming Fest 2018: Damit die Kleinen schon früh lernen, wie man Stand-MGs bedient... Quelle: buffed Wargaming Fest 2018: ... oder mit ein paar ferngesteuerten - was auch sonst - Panzern spielen.  Quelle: buffed

    Die Russen sind stolz auf ihren offenen Umgang mit der Geschichte und dem Militär. Sie möchten weder etwas glorifizieren (was einige aber dennoch tun) noch den Mantel des Schweigens über irgendetwas hüllen. Diese Vorgehensweise entmystifiziert Waffen und deren Reiz, so die Meinung einiger Besucher. Ein Mitarbeiter Wargamings brachte es gut auf den Punkt: "Waffen und Militär gehören zur Geschichte von Russland dazu. Für die Zukunft gehört Krieg jeder Art aber nur noch auf den Bildschirm und nicht mehr ins reale Leben". Inwieweit sich diese Aussage mit der Zurschaustellung von echtem Kriegsgerät vereinbaren lässt, darf jeder für sich selber entscheiden. Die Besucher des Wargaming Fests sahen darin jedenfalls keinerlei Widerspruch.


    Wargaming feiert sich selber      

    ... wie es jeder Publisher gerne macht. Denn natürlich gehört zu einer hauseigenen Messe auch ein bisschen Selbstbeweihräucherung. Im Gegensatz zu manch anderem Entwickler haben sich das die 4.600 Mitarbeiter, die mittlerweile über den ganzen Globus verteilt arbeiten, auch verdient. Wargaming ist nach wie vor sehr erfolgreich und vermeldet Spielerzahlen, von denen andere Free2Play-Spiele nur träumen können. Und wer mehr als eine Handvoll Gefechte in irgendeinem der "World of"-Spiele hinter sich hat, der weiß, dass die Spielerschaft nicht gerade sparsam mit ihrem Geld umgeht. Ob Premium-Panzer, Premium-Schiffe, die passende Munition oder Premium-Spielzeit - die Spieler zahlen bereitwillig für ein nach wie vor gutes Produkt. Was unter anderem an der recht "erwachsenen" Community liegt. Wer schon jenseits der 30 ist (was ein Großteil der Spieler sein dürfte), Kinder und Familie hat, der gibt gerne ein paar Euro extra aus, um Zeit zu sparen, die er nicht mehr so üppig wie vor zehn Jahren zur Verfügung hat.

    Wargaming Fest 2018: Auf den zahlreichen Pressekonferenzen gab es jede Menge neue Informationen zu World of Tanks, World of Warships und Pagan Online.  Quelle: Wargaming.net Wargaming Fest 2018: Auf den zahlreichen Pressekonferenzen gab es jede Menge neue Informationen zu World of Tanks, World of Warships und Pagan Online.  Quelle: Wargaming.net

    Die Erfolgsgeschichte, die zweifelsfrei eine ist, schreibt man sich nur zu gerne auf die Fahnen und lässt keine Gelegenheit aus, um sie zur Schau zu stellen. Dementsprechend fangen die meisten Pressekonferenzen nicht mit Neuigkeiten an, sondern mit einem Recap, was man in der Vergangenheit bereits erreichen konnte. Wargaming Fest 2018: Als Band zum Abschlusskonzert trat erneut die schwedische Band Sabaton auf.  Wargaming Fest 2018: Als Band zum Abschlusskonzert trat erneut die schwedische Band Sabaton auf.  Quelle: Wargaming.net Das wiederum wäre kein Problem, letztlich machen das alle Publi­sher so, wenn im Anschluss tolle Neuerungen präsentiert würden. Letzteres hat in diesem Jahr allerdings nicht so gut geklappt. Neben ein paar neuen Inhalten für World of Warships sind eigentlich nur die neuen Informationen zu Pagan Online auf offene Ohren gestoßen. Immerhin soll die Zusammenarbeit zwischen Wargaming und Mad Head Games eine Konkurrenz zu Diablo und Path of Exiles werden, was durchaus ambitioniert ist.
    Für Wargaming selber ist das aber kein großes Problem. Das Wargaming Fest ist in ihren Augen mehr eine Veranstaltung für Fans als eine PR-Messe, auf der viele Neuheiten angekündigt werden. Aufgrund der Schnelllebigkeit der Free2Play-Spiele und dem flotten Patch-Zyklus sei es ohnehin kaum möglich, viele Inhalte bewusst mehrere Monate zurückzuhalten oder sie im Voraus anzukündigen, wie das beispielsweise Publisher von großen MMORPGs oftmals tun.


    Geld verdienen? Nicht mit dem WG Fest      

    Wargaming Fest 2018: Zocken ist in Russland Familiensache. Wargaming Fest 2018: Zocken ist in Russland Familiensache. Quelle: Wargaming.net Obwohl Wargaming sonst kaum eine Möglichkeit scheut, um ordentlich Geld zu verdienen, wird das WG Fest dabei außen vor gelassen. Statt mehrere hundert Euro für ein Ticket zu verlangen und die komplette Veranstaltung für satte 40 Euro als Live-Stream anzubieten, verschleudert Wargaming die 15.000 Karten geradezu. Natürlich weiß auch Wargaming, dass sie solche Preise in Russland ohnehin nicht aufrufen könnten, aber etwa 10 bis 15 Euro pro Karte ist selbst für russische Verhältnisse sehr günstig und dürfte bei Weitem nicht die Ausgaben decken, die bei einer Messe dieser Größenordnung entstehen. Auch die Preise für Verpflegung oder Merchandise innerhalb der Messe waren sehr human, um nicht zu sagen spottbillig für eine teure Stadt wie Moskau.


    Fokus bleibt auf Russland      

    Obwohl Wargaming Spieler auf der ganzen Welt hat, zeigt das Wargaming Fest doch jedes Jahr, dass der Hauptfokus weiterhin auf Russland liegt, wo ihre Spielerschaft am größten ist. Zwar werden Fans aus anderen Ländern nicht ausgesperrt, ein Besuch des Wargaming Fests ist für sie aber mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Neben den hohen Kosten eines solchen Trips, welcher Hardcore-Fans wohl weniger abschrecken würde, ist auch die Kommunikation schwierig. Dank der Fußball-Weltmeisterschaft sind zwar die wichtigsten Schilder in den Städten nun ebenfalls in lateinischen Buchstaben vorhanden, auf der Messe blieb aber Kyrillisch die dominierende Schrift und nur wenige Informationen waren Europäern oder Amerikanern verständlich. Hinzu kommt, dass praktisch kein Russe der englischen Sprache mächtig ist. Die Kommunikation mit Einheimischen lief daher meist über Hände und Füße. Auch bei Präsentationen blieb Russisch die vorherrschende Sprache. Für Journalisten war immerhin gesorgt, indem wir per Headset und Simultanübersetzer mit den wichtigsten Infos versorgt wurden.

    Wargaming Fest 2018: Panzer-Tattoo gefällig? Natürlich abwaschbar - hoffen wir zumindest.  Quelle: buffed Wargaming Fest 2018: Sogar der hauseigene Radio-Sender war vor Ort.  Quelle: buffed

    Wargaming-Fans in Europa und den USA müssen sich weiter mit den Auftritten Wargamings auf der Gamescom oder entsprechenden amerikanischen Messen begnügen, denn eine Verlegung des Wargaming Fests in westlichere Gefilde ist laut Wargaming weder geplant noch wird es für sinnvoll erachtet. Man möchte mit der Convention den russischen Spielern das bieten, was sie als Hauptunterstützer der Spieleschmiede Wargaming verdienen.


    Russen freundlicher als ihr Ruf      

    Wargaming Fest 2018: Verglichen mit westeuropäischen oder amerikanischen Messen war der Frauenanteil übrigens deutlich höher.  Wargaming Fest 2018: Verglichen mit westeuropäischen oder amerikanischen Messen war der Frauenanteil übrigens deutlich höher.  Quelle: buffed Abseits der eigentlichen Veranstaltung durften wir natürlich auch die russische Seele ein wenig kennenlernen und stellten erstaunt fest, dass die Russen deutlich freundlicher sind als ihr Ruf. Gleichzeitig erlebten wir aber hautnah, woher das Image des ewig schlecht gelaunten und grummeligen Russen kommt. Auf unserer Fahrt durch Moskau und auf der eigentlichen Convention hatten wir nicht nur mit offiziellen Mitarbeitern zu tun, die den Umgang mit Gästen oder Auswärtigen gewohnt sind, sondern auch jede Menge Begegnungen mit ganz normalen Einheimischen und Besuchern des Festes. Dabei wurde eines sehr schnell klar - Russen lächeln nicht. Von den geschulten PR-Menschen und Messehostessen abgesehen haben wir kaum mal einem Russen ein Lächeln übers Gesicht huschen sehen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie unfreundlich gewesen wären, das genaue Gegenteil ist der Fall. Verglichen mit Menschen aus anderen Regionen der Welt waren die Personen, denen wir begegnet sind, sogar sehr freundlich und zuvorkommend - zumindest im Rahmen ihrer Möglichkeiten (kaum Englischkenntnisse). Wenn dein Gegenüber bei seiner Hilfe aber einen Gesichtsausdruck hat, als würde er dich jetzt eigentlich lieber in den Gulag verfrachten, dann wirkt das auf uns Westeuropäer irgendwie unfreundlich. Wer damit aber klarkommt, der lernt in Russland viele aufgeschlossene, freundliche Menschen kennen.



    World of Warships - Neuigkeiten      

    Im Rahmen des Wargaming Fests wurden natürlich auch Neuheiten zu World of Warships vorgestellt, auf die wir uns im Jahr 2019 freuen können.

    Russische Schlachtschiffe

    Obwohl es ein offenes Geheimnis war, dass die russischen Schlachtschiffe bei Wargaming auf der Agenda standen, war es dennoch überraschend, dass diese bereits jetzt angekündigt wurden. Die meisten Spieler rechneten eher mit italienischen Kreuzern oder auch mit den ebenfalls heiß erwarteten französischen Zerstörern. Die russischen Schlachtschiffe, von denen nur die wenigstens jemals wirklich Wasser gesehen haben, sollen ihre Stärken laut Entwicklern in einer starken Defensive haben. Es ist also mit dicken Panzerungen zu rechnen. Im Gegenzug dürfte die Feuerkraft dann aber etwas geringer ausfallen als bei den Pendants der anderen Nationen. Wirkliche Daten hat Wargaming aber noch nicht veröffentlicht.

    Britische Flugzeugträger

    Die britischen Flugzeugträger waren im Gegensatz zu den russischen Schlachtschiffen alle im realen Einsatz unterwegs, wenn auch nicht immer in der Konfiguration, mit der sie ins Spiel kommen. Hier nimmt sich Wargaming einige Freiheiten, um das Gameplay und die Balance zwischen den Trägern besser hinzubekommen. Interessant ist hier, dass es nur vier reguläre Träger gibt. Ob das ein Hinweis darauf ist, dass Wargaming den bereits getesteten Plan, dass Träger zwei Stufen abdecken, wahr macht oder ob weitere Träger folgen werden, bleibt derzeit Spekulation.



    World of Tanks - Neuigkeiten      

    Bei World of Tanks fielen die Neuigkeiten eher gering aus. Statt neuer Inhalte wurden vorrangig Anpassungen an den bestehenden Mechaniken angekündigt.

    Premium-Munition ...

    ... heißt demnächst Spezialmunition und soll überarbeitet werden. Statt des gleichen Schadens, aber höherer Durchschlagskraft soll der verursachte Schaden reduziert werden. Ihr habt damit die Möglichkeit, zwischen wenig Schaden bei hoher Penetration und etwas mehr Schaden bei niedriger Penetration zu wählen, was etwas mehr Spieltiefe bringt. Nach einem langen Test will Wargaming dann eventuell auch die Preise der Munition anpassen. Wann genau das der Fall sein wird, ist aber derzeit noch nicht bekannt.

    Matchmaker

    Der Matchmaker in WoT ist wie ein Grabenkampf im Ersten Weltkrieg. Es geht seit Ewigkeiten hin und her, aber ohne wirklichen Erfolg. Im Jahr 2019 startet Wargaming den nächsten Versuch, das Problem zu beheben, und lässt dabei erstmals von dem eisernen Grundsatz ab, dass das schnelle Zustandekommen eines Gefechtes die oberste Priorität hat. So sollen laut ersten Plänen die Tier-Stufen, die gemeinsam in ein Gefecht geworfen werden können, reduziert werden. Das hat dann zur Folge, dass ihr es seltener mit deutlich höherstufigeren Gegnern zu tun habt, auf der anderen Seite aber auch länger auf ein Gefecht warten müsst. Außerdem soll die Anzahl der hochstufigen Panzer innerhalb eines Gefechtes erhöht werden. Dadurch seid ihr öfters High-Tier. Wenn ihr aber mal Low-Tier seid, dann stehen euch fast nur höherstufige Panzer gegenüber. Ob und wann die Überarbeitung umgesetzt wird, steht derzeit noch nicht fest.

    Schwedische Panzer und mehr

    Im kommenden Jahr sollen neben neuen schwedischen Panzern auch weitere neue Fahrzeuge ins Spiel kommen. Dabei wird es sich aller Voraussicht nach um die französischen Radfahrzeuge handeln, die bereits einigen Supertestern zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird es natürlich einige neue Premium-Panzer geben und viele bestehende Fahrzeuge werden überarbeitet. Auch der Frontmodus und die Gewerteten Gefechte werden mit einigen Änderungen zurückkommen. Zudem wollen die Entwickler das System des Premium-Kontos komplett überarbeiten, um es attraktiver für die Spieler zu machen. Wie sie das anstellen wollen, ist allerdings noch nicht entschieden.



    Pagan Online      

    Neben neuen Infos zu den klassischen Spielen von Wargaming gab es auch erstmals Ingame-Material von Pagan Online zu sehen.
    Pagan Online ist ein klassisches Action-RPG, in dem ihr gegen Horden von Monstern kämpft. Dabei greift es Elemente von Dungeon-Crawlern auf, setzt beim Kampfsystem aber auf MOBA-Mechaniken. Als Zielgruppe benennen die Entwickler die klassischen PC-Spieler, die auf knackige und actionreiche Spiele stehen. Der Faktor Skill soll in Pagan Online nämlich deutlich wichtiger als der natürlich ebenfalls vorhandene Loot-Grind sein. Schon in Kürze soll der erste Alpha-Test dazu starten. Mehr zu Pagan Online findet ihr in unserem ausführlichen Special.


    Wargaming Fest 2018: Große Bildergalerie      

    Wargaming Fest 2018: Als Band zum Abschlusskonzert trat erneut die schwedische Band Sabaton auf.  [Quelle: Wargaming.net]
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    • Karangor
      27.12.2018 06:00 Uhr
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