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  • Mario, Zelda, Persona 5, Nier, VR - was war das ein geiles Gaming-Jahr 2017
    Quelle: Nintendo

    Mario, Zelda, Persona 5, Nier, VR - was war das ein geiles Gaming-Jahr 2017

    Das Spielejahr 2017 ist fast vorbei, und was für ein großartiges Jahr das für uns Gamer war. Es kamen nicht nur zig gute bis sehr gute Spiele heraus, sondern auch Genre-Meilensteine, über die wir noch in mehreren Jahren sprechen werden. Addiert man dazu noch den Sprung, den die Virtuelle Realität 2017 gemacht hat, drängt sich 2017 für uns sogar als eines der besten Spielejahre aller Zeiten auf. In seiner Kolumne schaut Karsten auf die letzten Monate zurück.

    Der Dezember ist nicht nur die Zeit, um Weihnachten zu feiern und einige Tage Urlaub zu genießen, auch das Spiel des Jahres will von Spielern sowie Presse gleichermaßen gekürt werden. Doch ganz ehrlich: So schwer wie in diesem Jahr fiel mir die Wahl noch nie. Letztes Jahr war für mich etwa klar, dass Uncharted 4 oder The Witcher 3: Blood & Wine (wenn man denn DLCs zulassen will) ganz oben stehen müssen. Davor das Jahr war The Witcher 3 mein klarer Favorit.

    Doch das aktuelle Gaming-Jahr macht mich fertig, ganz ehrlich. So viele denkwürdige Werke hatte ich innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten schon lange nicht mehr, vielleicht sogar noch nie auf den Festplatten meiner Konsolen beziehungsweise meines PCs installiert. Dazu kommen zig gute bis sehr gute Spiele, mit denen ich einfach nur viel Spaß hatte, der Sprung, den VR gemacht hat, sowie die ständigen Updates für Online-Titel, die mir seit Jahren am Herzen liegen. Doch der Reihe nach.

    Gaming-Jahr 2017: Meilensteine im Quartalstakt      

    Kommen wir zuerst zu den Spielen, die mich dieses Jahr richtig umgehauen haben, mit denen ich so viel Spaß hatte, dass sie sich auch noch nach mehrfachem Abwägen der Stärken und Schwächen in meinem Kopf um den "Spiel des Jahres"-Award balgen.

    Bereits im März sorgte Nier: Automata für den ersten WOW-Effekt des Jahres. Ich hatte euch ja bereits lang und breit dargelegt, warum jeder Gamer dieses Meisterwerk erlebt haben muss, daher an dieser Stelle nur kurz: Euch erwartet eine abgedrehte Genre-Mixtur aus Third-Person, Brawler, Twinstick-Shooter und Oldschool-Shoot'Em Up. Der Soundtrack gehört zum Besten, das mir im Videospiele-Bereich bisher unter die Ohren gekommen ist. Die Story beackert nicht nur philosophische, existenzielle Themenfelder, sie überrascht auch mit ihren Wendungen, wechselt mehrfach die Perspektive und unterhält etwa 40 Stunden blendend.

    Bereits ein Monat später landete mit Persona 5 der erste Konkurrent von Nier 2 auf das Spiel des Jahres in meiner Playstation 4. Das JRPG von Atlus ist aus gleich mehreren Gründen ein Fest für jeden Genre-Fan. Die Verzahnung zwischen den genretypischen Kämpfen in der fiktiven Metaverse, den realistischen Aktivitäten im Schulalltag sowie dem motivierenden Rollenspiel-Gerüst funktioniert blendend, die Story ist spannend, die Figuren sind sympathisch und der fantastische audiovisuelle Stil sucht seinesgleichen.

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    Persona 5 im Video-Test: Das beste Rollenspiel dieses Jahres?

    Im September gab es dann einen Knaller mit Ansage. Da ich 2014 bereits mit Divinity: Original Sin eine Menge Spaß hatte, war für mich klar, dass ich den Nachfolger zocken muss. Und was soll ich schreiben, das ich nicht schon im Test zu Divinity: Original Sin 2 geschrieben habe: Den Verantwortlichen bei den Larian Studios ist es tatsächlich gelungen, die gröbsten Baustellen des tollen Vorgängers auszumerzen, in allen Bereichen eine Schippe draufzulegen und unterm Strich ein noch besseres Oldschool-RPG abzuliefern. Das hier ist für mich ebenfalls "Spiel des Jahres"-Material.

    Dann ist vor kurzem das erste Mal Super Mario Odyssey in meiner Switch gelandet, das ich seitdem am liebsten kurz vor dem Einschlafen im Bett spiele. Wie viele pfiffige Ideen stecken bitte in diesem Mario-Abenteuer?! Das fängt bei der Mützen-Mechanik an, geht nahtlos bei den 2D-Herausforderungen weiter und endet auch nicht bei den zig Sternen-Verstecken. Das hier ist pure Videospiel-Magie!

    Und wenn ich den Meinungen meiner Filterblase glauben schenken darf, liegen mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild sowie Horizon: Zero Dawn zwei Titel auf meinem Pile of Shame, mit denen ich mich zwar erst in meinem Weihnachtsurlaub näher befassen kann, die aber ebenfalls auf vielen Game-of-the-Year-Listen ganz oben landen werden. Doch selbst wenn ich diese weg lasse, weil noch nicht gespielt, bietet 2017 für mich persönlich bereits mehr Kracher als die letzten (eigentlich guten Gaming-)Jahre zusammen. Was für ein tolles Videospiel Super Mario Odyssey geworden ist.  Was für ein tolles Videospiel Super Mario Odyssey geworden ist.  Quelle: Nintendo

    Gaming-Jahr 2017: Bethesda-Portfolio, Nioh, Resident Evil 7      

    Das Jahr 2017 hat sich für mich aber nicht nur durch die eben genannten Highlights ausgezeichnet, sondern auch durch zahlreiche gute bis sehr gute Spiele, mit denen ich ebenfalls eine Menge Spaß hatte. Positiv aufgefallen ist mir dabei vor allem das Bethesda-Angebot. Zum einen natürlich dank The Elder Scrolls Online: Morrowind, das ich ja auch für buffed getestet hatte, zum anderen aber auch aufgrund der diversen Spiele, die mit ihrem Fokus auf Solo-Kampagne und Oldschool-Gameplay einen tollen Kontrast zu den "Games as a Service"-Produkten anderer Publisher darstellen.

    Prey hatte mich im Mai beispielsweise so positiv überrascht, dass ich euch das Spiel gleich in einer Kolumne ans Herz legen wollte. Aber auch mit The Evil Within 2, Dishonored: Der Tod des Outsiders oder Wolfenstein 2: The New Colossus hatte ich viel Freude. Dazu kommt Skyrim VR, das grafisch zwar mau ist, aber umso mehr mit der virtuellen Atmosphäre punkten kann - sich direkt in Himmelsrand zu bewegen, ist einfach ein großartiges Gefühl.

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    Prey Video-Review: Das inoffizielle System Shock 3 ist nichts für Shooter-Fans!

    Aber natürlich haben auch andere Entwickler in diesem Jahr tolle Spiele hervorgebracht. Mit Nioh gab es bereits im Februar die erste positive Überraschung für mich, eine weitere folgte mit The Long Journey Home von Daedalic Ende Mai. Auch Resident Evil 7 war besser als gedacht, vor allem mit VR-Brille auf der Nase ist hier der blanke Horror vorprogrammiert - für solche Titel wurde die Virtuelle Realität erfunden.

    Loben möchte ich aber auch Path of Fire, die zweite Erweiterung für Guild Wars 2. Ich bin zwar noch nicht dazu gekommen, mir die erste Episode der neuen Staffel der Lebendigen Welt anzuschauen, doch der erste Teil der Story-Kampagne hat mir bereits gut gefallen. Genauso gut übrigens, wie die neuen Mounts, die sich einfach toll anfühlen, oder die Jagd nach dem geheimen Greifen-Reittier.

    Und dann sind da ja noch die zig anderen Online-Spiele, die regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert werden, und die mich 2017 unzählige Stunden unterhalten haben. Natürlich muss ich hier WoW: Legion erwähnen. Ich mag zwar nicht alles an der aktuellen Erweiterung, aber genug, um weiterhin jede Woche Azeroth einen Besuch abzustatten. Nach dem enttäuschenden WoD will ich Blizzard zudem für die aktuelle Patch-Politik loben, große Contentlöcher gab es bisher keine.

    Gaming-Jahr 2017 und die Virtuelle Realität      

    Aus meiner Sicht hat die Virtuelle Realität dieses Jahr im Gaming-Bereich einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das lag vor allem daran, dass in den letzten Monaten einige spannende Spiele für die VR-Brillen erschienen sind. Resident Evil 7 und Skyrim beweisen dabei auf beeindruckende Art und Weise, dass auch Triple-A-Spiele in der virtuellen Realität eine Zukunft haben, ach was, dass die Großproduktionen die Zukunft von VR sind.

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    Resident Evil 7 Biohazard: So gut ist die PSVR-Version - Video-Review

    In den Weihnachts-Sales konnte man dabei sogar vergleichsweise günstig eine Playstation-VR mit Kamera und Move-Controllern abstauben. Auch den Aim-Controller, der sich beispielsweise allein für Farpoint und Doom - VR lohnt, gab es stark rabattiert. Sprich: Man muss mittlerweile nicht mehr ganz so viel Geld investieren, wenn man VR ins eigene Wohnzimmer bringen will. Für mich persönlich hat sich die Investition auf jeden Fall gelohnt, so einen WOW-Effekt erlebt man im Gaming-Bereich nur alle paar Jahre.

    Gaming-Jahr 2017: Pile of Shame aus der Hölle      

    Wie krass das Gaming-Jahr 2017 war, zeigt mir zu guter Letzt die folgende Erkenntnis: Obwohl ich in den letzten Monaten unglaublich viele Stunden mit Games verbracht habe, ist die Zahl an vermeintlich guten Spielen, die mangels Zeit einfach hinten runtergefallen sind, riesig. Horizon: Zero Dawn sowie The Legend of Zelda: Breath of the Wild hatte ich bereits genannt, die liegen aber immerhin schon hier.

    09:51
    Hellblade: Senua's Sacrifice - Einzigartiges Action-Adventure im Testvideo

    Keine Zeit hatte ich bisher aber auch für Elex, Xenoblade Chronicles 2, Call of Duty - WW2, Assassin's Creed Origins, South Park - Die Rektakuläre Zerreißprobe, Total War - Warhammer 2, FIFA 18, Mario + Rabbids - Kingdom Battle, Uncharted: The Lost Legacy, Final Fantasy 14: Stormblood, Hellblade: Senua's Sacrifice und Halo Wars 2, obwohl ich auf all diese Titel (und wahrscheinlich hab ich sogar noch einige vergessen) richtig Lust habe. Mir würde also auch dann nicht langweilig werden, wenn in den ersten Monaten von 2018 kein einziges Spiel erscheinen würde.

    Gaming-Jahr 2017: Die Enttäuschungen      

    Ein Gaming-Jahr ohne Enttäuschungen, das geht natürlich nicht. Wobei die Enttäuschungen natürlich ganz stark von den eigenen Erwartungen abhängen. Destiny 2 war für mich etwa nur eine kleine Enttäuschung, da ich dank des ausgereiften Gunplays wieder einigen Spaß hatte, mich dann aber das öde Endgame verloren hat - wie schon bei Destiny.

    Auf meiner persönlichen Liste der Enttäuschungen steht außerdem Mass Effect: Andromeda. Meiner Meinung nach haben die Entwickler einfach zu wenig aus der Ausgangslage der Story gemacht. Wie sehr hätte es mir gefallen, in einem unbekannten Teil des Universums auf zig verschiedene Alien-Rassen zu treffen und erst nach und nach zu erkennen, welche sich als Verbündete eignen und welche uns ans Leder wollen. Die Teile der ersten Trilogie habe ich in kürzester Zeit regelrecht verschlungen, Andromeda schlummert dagegen mit einem 10-Stunden-Speicherstand in meiner Origins-Sammlung herum, es fehlt gerade einfach die Motivation weiterzuspielen.

    10:12
    Star Wars: Battlefront 2 - Review-Video zum kontroversen Shooter

    Und dann muss ich hier auch noch Star Wars: Battlefront 2 nennen - und das auch völlig losgelöst vom Mikrotransaktionen-Debakel. Denn unter der Haube schlummert im Multiplayer weiterhin nur ein Battlefield-Leichtgewicht, das mich ähnlich lange fesselt wie der Vorgänger. Sprich: Ein oder zwei Runden genieße ich die Star-Wars-Atmosphäre, danach reicht es wieder für Wochen. Leider besitzt auch die Kampagne nicht die erhoffte Qualität, was aus meiner Sicht daran liegt, dass hier vor allem aus dem Multiplayer vorhandene Assets mit möglichst wenig Aufwand in eine mäßig spannende Story gepresst wurden. Wie sehr wünsche ich mir ein Star-Wars-Spiel, das seinen Fokus auf die Geschichte und die Figuren setzt ... und nicht auf Multiplayer und "Games as a Service"-Elemente ...

    Ich habe in diesem Jahr aber auch ein paar richtige Rohrkrepierer für die Arbeit spielen dürfen. Die 20th Anniversary Edition World Tour von Duke Nukem 3D hat mir zwar in Teilen Spaß gemacht, doch sorgte der hohe Preis und die parallel vom Markt genommene Megaton-Edition für ein besonderes Geschmäckle. Dann war da noch Expeditions: Viking, das zwar ein paar schöne Ideen hatte, das mich aufgrund der lahmen Handlung, der vogelwilden KI sowie dem durchwachsenen Schwierigkeitsgrad jedoch nicht begeistern konnte.

    Wie war euer Gaming-Jahr 2017?      

    Ihr seht: Ich hatte ein extrem tolles Gaming-Jahr 2017. Es ist lange her, dass ich in zwölf Monaten derart viele denkwürdige Spiele genießen durfte, gleichzeitig aber auch so viele potenziell gute Titel ungespielt auf den Pile of Shame gewandert sind.

    Wie sieht es bei euch aus? Was waren eure Highlights? Und wie würdet ihr den Jahrgang 2017 im Vergleich zu den letzten Jahren bewerten? Verratet es mir in den Kommentaren und lest weitere Kolumnen auf unserer Themenseite.

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    • creep
      24.12.2017 05:00 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Tikume
      am 27. Dezember 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      NieR Automata und Xenoblade Chronicles 2 stehen ganz oben
      danach kommen dann Persona 5, Tales of Berseria, Ys8

      Ansonsten Trails in the Sky das ich 2017 gespielt habe, allerdings ist es nicht 2017 erschienen.
      Zerasata
      am 27. Dezember 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Persona 5, Zelda, Mario und Horizon Zero Dawn, was hatte ich Spaß mit diesen Krachern.
      Nach vielen Jahren meinen Gaming PC gerade mal zum Email checken angeschmissen
      Varoz
      am 24. Dezember 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Nier Automata ist und bleibt mein Spiel des Jahres, da kam dieses Jahr nichts anderes ran.

      Persona 5 hätte ich gerne mal gespielt, aber da es nur englische Texte hat, hab ich bisher nicht ran getraut.
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