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  • buffed-Kolumne: Moderne MMORPGs = Kommunismus?

    Item Progression ist das Maß aller Dinge? In der Theorie schon, in der Praxis handelt es sich bei den meisten MMORPGs um gekonnte Augenwischerei. Denn statt Unterschiede durch Items zu betonen, haben sich die meisten Entwickler dazu entschlossen, Gleichmacherei zu betreiben. Also ein Fall von MMO-Kommunismus? Lest Olli Haakes Kolumne zu seiner verwegenen These.

    Nachdem Arenanet gestern tiefergehende Änderungen in Guild Wars 2 angekündigt hat, ist das Thema "Item Progression" wieder einmal in aller Munde. Ist es nun gut, dass man seinen Charakter maßgeblich über die angelegten Gegenstände definiert oder schlecht? buffed-Redakteur Olli Haake meint, die Diskussion sei hinfällig, schließlich sind Items in den meisten MMORPGs eh nur noch Augenwischerei und spiegelten kaum noch die wirkliche Leistung des einzelnen Spielers wider. Denn moderne MMORPGs folgten den Leitsätzen des Kommunismus: Alle sind gleich, da jeder (fast) alles erreichen kann, selbst mit relativ geringem Aufwand. Eine gewagte These? Lest Ollis Kolumne und diskutiert mit uns in den Kommentaren.

    Moderne MMORPGs = Kommunismus?


    Seit langem gilt für viele Gamer folgende Maxime: Wer in Online-Rollenspiele die beste Ausrüstung trägt, steht an der Spitze der Nahrungskette. Daher ist es das Ziel des Gros der Gamer, möglichst schnell, möglichst gutes Equipment zu hamstern und alle anderen Spieler hinter sich zu lassen. Das klingt im ersten Moment nach Ellenbogengesellschaft, nach Turbo-Kapitalismus pur, oder? Ist es aber nicht, zumindest nicht mehr. Wie ich darauf komme? Na, dann schaut Euch doch mal im MMORPG Eurer Wahl um: Wer im Endgame nicht nach wenigen Wochen Spielzeit episch nahezu voll ausgestattet durch die Gegend läuft, hat etwas grundlegend falsch gemacht. Denn egal ob WoW, SWTOR, HdRO und AoC, in praktisch jedem MMO der letzten Jahre gibt es sognannte "Wellfare Items", die man durch Marken und Dailies binnen kürzester Zeit erhält.

    Aber was ist mit Raid Gear? Sicher, Raid-Sets unterscheiden sich von "normalen" Epics in den Stats. Wie groß aber ist die Differenz wirklich? Fünf, zehn Prozent? Und wie groß ist im Vergleich der Aufwand, um diese paar Prozent herauszuholen? Doppelt, dreifach? Wie oft muss man sich in Operationen und Raids abquälen, Gruppen sinnvoll zusammenstellen, Taktik lernen, Niederlagen einstecken und aus ihnen lernen und in manchen Fällen sogar noch auf Drop-Glück hoffen? Um sich derart abzurackern, braucht es entweder eine gehörige Portion Ehrgeiz ("Ich will alles einmal geschafft haben!") oder man hat schlicht noch nicht bemerkt, dass der Leistungsunterschied zwischen Highend-Ausrüstung und Wellfare Items in den meisten MMOs vergleichsweise gering ist. Der Aufwand, den man für Daily-Equip betreiben muss, ist dagegen überschaubar: Jeden Tag ein, zwei Stunden Zeit investieren, das reicht in der Regel. Skill? Wird in den meisten MMORPGs nicht mehr benötigt, da man Dailies nach wenigen Tagen im Halbschlaf lösen kann.

    Dieser Zustand erinnert mich an kommunistische Verhältnisse. Hier verdiente der hochgebildete Raketenwissenschaftler auch nicht wesentlich mehr als der normale Arbeiter. Andere Farben, ein variierter Look, leicht bessere Stats, das sind Augenwischer, welche die Wahrnehmung der Spieler vernebeln sollen. Und oftmals nicht mehr wert als ein Stück Blech am Brustkorb, auf dem steht: "Held der Arbeit!" Aber das war nicht immer so.

    In den Anfangsjahren der MMORPGs ist es noch anders gewesen. Um in Everquest, Asheron's Call und Co. gut ausgestattet zu sein, musste man zwar einen noch größeren Aufwand betreiben. Expertise im Spiel war gefragt, man musste für die Raids in einer großen und aktiven Gilde unterwegs sein, sehr viel Zeit investieren und auch noch spielerisch was drauf haben. Erfüllte man aber diese Kriterien, war der eigene Charakter mindestens doppelt so stark wie das gewöhnliche Fußvolk, wenn nicht stärker. Und wer oben war, bekam leicht mehr. Wer dagegen in der Nahrungskette weit unten rangierte und nicht die Unterstützung einer großen Gilde hatte, hatte praktisch keine Chance, aufzusteigen – Kapitalismus und Vetternwirtschaft in Reinkultur.

    Stellt sich nun die Frage, ist der moderne MMO-Kommunismus gut so, wie er ist? Immerhin haben viele Studios ihr Spiel so hingebogen, dass jeder (fast) alles erleben darf und bekommen kann. Die Mehrheit der Spieler müsste also hochzufrieden sein. Trotzdem, wenn man Foren, Blogs und Kommentare über die Jahre verfolgt, schleicht sich trotz des Item-Überflusses eine gewisse Unzufriedenheit ein. Egal wie toll die angelegte Rüstung ist, sie fühlt sich nicht wertig an. Sinnfragen werden gestellt. Daher stelle ich mir die Frage, ob es immer die Extreme sein müssen, also Wohlfahrts-MMO oder Hardcore-Progression. Beides fühlt sich für mich nicht richtig an und killt meinen Spielspaß schneller als jeder Bug.

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Felix^^
    Tja das war jetzt blöd politische Vergleiche anzustellen. :D
    Von Lameria
    Hm, ich hatte damals bei meinem ersten MC-Raid mehr Glück. Gleich drei Epics bekommen, dafür hatte ich danach wirklich…
    Von Mordakay von Tay
    Wow. Du schreibst so einen Unsinn und hast dann auch noch den traurigen Mut, jemand anderem vorzuwerfen, er kenne sich…
    • Storyteller
      14.11.2012 09:40 Uhr
      Mitglied
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      Felix^^
      am 16. Dezember 2012
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      Melden
      Tja das war jetzt blöd politische Vergleiche anzustellen.
      pwnytaure
      am 28. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da kennt sich wohl wer ganz besonders gut aus...Setz dich doch in Zukunft bitte mit den Begriffen auseinander bevor du sie verwendest. In diesem Fall hast du da was ganz grob fehlinterpretiert.
      Kommunismus ist nichts das man auf die leichte Schulter nehmen sollte, denn das macht ihr ja mit dem Nationalsozialismus auch nicht, welcher nebenbei betrachtet weniger Opfer gefordert hat.
      Mordakay von Tay
      am 11. Dezember 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Wow. Du schreibst so einen Unsinn und hast dann auch noch den traurigen Mut, jemand anderem vorzuwerfen, er kenne sich nicht aus?
      Du hast keine Ahnung vom Kommunismus!
      Im Gegensatz zum Nationalsozialismus sieht der Kommunismus keinerlei ethnische Säuberungen, Konzentrationslager oder sonstige Massenmorde vor.

      Selbst wenn deine Lügen stimmen und die kapitalistische Version über Gulags oder Holodomor richtig ist, dann wäre was dort passiert ist absolut antikommunistisch.

      Ich rate dir, das Manifest der kommunistischen Partei von Karl Marx zu lesen. Es ist nur wenige Seiten lang und wird dir, wenn du es objektiv angehst erstaunlich plausibel vorkommen.



      XMcLane
      am 28. November 2012
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      na endlich, godwin's law! ^^
      Tidra-on
      am 19. November 2012
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      So nachdem ich lange genug mitgelesen habe mal ein paar Punkte von mir.:

      Der Kommunismus Vergleich ist quatsch. Olli sagt ja selbst, es sollte halt reisserisch sein. Das macht die Sache allerdings nicht besser. Dieselbe Diskussion hätte man auch unter dem eigentlichen Thema "Itemprogress" starten können, mit dem gleichen Erfolg. Durch diesen hanbüchenen Vergleich jedoch offenbaren Autor und viele User erschreckende Unwissenheit. Da wird was das Zeug hergibt, Kommunismus, Stalinismus, Sozialismus usw. einfach in einen Topf geworfen und drin herumgerührt. Wie ein User weit vorne bereits sagte: "Die Verdummungsindustrie hat ganze Arbeit geleistet."

      Aber wozu sichaufregen, sieht mans doch jeden Tag auf der Strasse, das sich die Masse in einen leicht lenkbaren Haufen verwandelt hat. Daher zum Thema Itemprogress:
      Halten wir fest, Blizzard will Geld verdienen. Dazu brauchen sie Kunden, die regelmässig abonnieren. Nicht etwa 1% von 1 Million, die sich aufgrund ihrer verfügbaren Zeit schneller und weiter im Spiel voran arbeiten, sondern die andern 99 % sind das Ziel. Ganze Familien, die des abends mal 2-3 Stunden spielen.
      Also richtete sich das Spiel in den letzten Jahren vermehrt, nach eben jenen 99 %. Es wurde Casualfreundlicher, stellenweise leichter und nicht mehr so langwierig. Dafür kamen nach und nach immer mehr Sachen dazu, die man sich gut abgekupfert hat und stellenweise gar besser gemacht hat als vergleichbare Titel.
      Das Argument dergleich aussehenden Rüstungen halte ich dank Transmog für absoluten Quatsch. Dank dieser Einführung ist die Möglichkeit , sich seine einzigartige Rüstung zusammen zu stellen 1000 mal höher als in diversen anderen Spielen bzw. höher als es vorher jemals war in Wow.
      Man sollte vielleicht auch nicht vergessen, das gegenüber anderen Spielen, wow sehr wohl noch in seiner Grafik beschränkt ist.

      Zum Thema alte Raids bzw. früher war alles besser bringts dieser Kommentar, weiter unten von Metzi es auf den Punkt. Zitat:"Wären die Raids heute noch so schwer wie in Classic WoW, würden es auch nicht mehr Leute spielen. WoW spielen nur noch soviele, wegen der sozialen Kontakte und weil WoW in der Summe seiner Teile immer noch mehr bietet und einfach runder ist als alle anderen MMO's!"

      Angonia
      am 17. November 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich erinnere mich noch an Zeiten, da bin ich mir blauem Eq rumgelaufen. Ich bin auf nen MC40-Raid mitgenommen worden und hab nichts bekommen..

      C'est la vie, Mädels - kriegt euch ein wenn ihr nicht beim ersten Run euer Eq voll bekommt! ich hoffe diese Evolution läuft rückwärts...
      Lameria
      am 12. Dezember 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hm, ich hatte damals bei meinem ersten MC-Raid mehr Glück. Gleich drei Epics bekommen, dafür hatte ich danach wirklich Mühe aus den Minus-DKP wieder herauszukommen und die ganzen schönen Items gingen die nächsten Raids lang, an meine Klassen-Kollegen.
      Sirithcam
      am 16. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Du meinst also das wenn z.B einer am Tag 3 std. spielt und der andere 4 std., sich das Spiel automatisch nach demjenigen richten muss der 3 std. spielt, dies scheint mir unlogisch.
      Den wenn einer nicht mehr Zeit zu verfügung hat oder gewillt ist aufzubringen dann ist es zwar bedauerlich, bleibt aber seine Privatangelegenheit.
      Ich denke für die meisten Spieler steht eins an erster stelle und zwar der Progress mit dem Char, damit man emporragt und andere "abfrühstückt" wenn es nötig is.
      Wer viel auf sich nimmt der hat es auch verdient oben auf dem treppchen zu stehen,
      über Neid und Missgunst aus welchem Grund auch immer sollte man drüber stehen.

      Jackie251
      am 19. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Mit der gleichen Logik, sollte alle Ingame Erfolge gegen Euros kaufbar sein!
      Denn wer mehr Geld ins spiel investiert tut ja dem Spiel gut (weil ja Blizz mehr programmierer bezahlen kann). Die Tatsache dass er viel Geld ins spiel stecken kann, zeigt uns dabei, das er im RL offensichtlich ganz wertvolle arbeit verrichtet.

      Und Bots sollten natürlich immer und überall das beste EQ/MOUNT/wasweisich besitzen, denn nur die schaffen es wirklich 24/7-serverdowntime zu online zu sein. Und wer länger online ist muss auch oben auf dem Treppchen stehen...

      Da sehen wir ja einer rosigen zukunft entgegen
      Sirithcam
      am 16. November 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich als Classic WOW Veteran, muss sagen das ich diesen Einheitsbrei über jahre besonders im PvP sehr stark gespührt habe. Denn wer sich noch errinert, der weiß wie schwer es war die 75k Ehre zu sammeln und gleichzeitig seinen Rang
      jede Woche weiter zu steigern(verteidigen), dafür aber wurde man mit Items beloht die alles überragt haben, sei es auf stats oder Style bezogen
      (Stichwort: Großmarschall Claymore). Man war zu recht stolz auf seine Leistung.
      Heute jedoch kann jeder bereits beinahe Gleichwertiges Gear kaufen, und das alles in weniger als einer Woche (Selbst ausprobiert gehabt) , die 4k Ehre cap.......mal ehrlich das ist doch ein Witz.
      Es wird einem alles nachgeworfen, man wird nicht mehr gefordert und das Ärgerliche ist das die Leute die das Highend Gear haben und viel Zeit investiert haben, die sehen sich damit konfrontiert das sie eingenlich all die Mühe umsonst auf sich nahmen und am Ende nicht viel besser dastehen als der durchschnittliche Otto normal spieler, was sehr Depremierend sein kann.
      Ab mitte Cataclysm habe ich dann den Schlussstrich für mich gezogen.
      Ich habe auch GW2 ausprobiert da ich gespannt war wie das PvP System dort sein wird, ich hatte keine großen Erwarungen im Vorfeld an das Spiel gesetzt doch was ich dann beim PvP sah, hat mir ehrlich gesagt am ersten Tag den Wind aus den Segeln genommen.
      Den Style alleine bringt nichts, mein Ehrgeiz wurde nicht entfacht und kurzerhand ist das Spiel in der Schublade verschwunden.
      Kurzum, die Idee der Kommunismus mag ein hehres Ziel sein, jedoch vergessen die Macher wohl manchmal das ein MMORPG auch zum Teil die Wiederspiegelung der Gesellschaft unserer Zeit dastellt und in einer solchen will immer jemand besser darstehen als sein nebenan.
      Jackie251
      am 19. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Es wird einem alles nachgeworfen, man wird nicht mehr gefordert und das Ärgerliche ist das die Leute die das Highend Gear haben und viel Zeit investiert haben, die sehen sich damit konfrontiert das sie eingenlich all die Mühe umsonst auf sich nahmen und am Ende nicht viel besser dastehen als der durchschnittliche Otto normal spieler, was sehr Depremierend sein kann."


      tut mir leid, aber jeder der so denkt..
      nun ja ich bin sehr zuversichtlich, das der richtige Arzt diesem Menschen helfen kann.
      Ich kann das nicht, ich weis nur, spätestens wenn man länger als 2 sek so denkt, wäre es absolut bedenklich weiterzuspielen.

      du musst jetzt stark sein, aber es wird deine Enkel und schon gar keine fremden menschen in 30-50 jahren begeistern, wenn du ihnen Screenshoots deines Tier XYZ sets von 2012 zeigst!
      WOW ist virtuell! Erfolge sind virtuell. Es ist in Wahrheit tatsächlich "umsonst", eine sehr sehr wichtige Erkenntnis. darauf solltest du aufbauen.

      ZITAT:
      "Kurzum, die Idee der Kommunismus mag ein hehres Ziel sein, jedoch vergessen die Macher wohl manchmal das ein MMORPG auch zum Teil die Wiederspiegelung der Gesellschaft unserer Zeit dastellt und in einer solchen will immer jemand besser darstehen als sein nebenan."



      ich stelle dazu fest: ich nicht!
      ich wüsste nicht warum ich im RL anderen zeigen müsste das ich was besseres habe.
      Im spiel gehts aber sogar um meine entspannung. Es geht um Freizeitspaß. Im multiplayer spiel gehts sogar im spaß mit anderen menschen.
      MIT anderen. Gemeinsam....
      Eine ICH-Einstellung passt da gar nicht dazu

      Und wenn ein gilde seinen 3. 90er schafft, gratuliere ich ihm gerne dazu. Ohne grün vor neid zu werden und meinen 4. 90er zu planen.

      Du lebst in einer sehr kruden und aus meiner Sicht bedauerlichen Welt.
      Jackie251
      am 19. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      gelöscht
      Derulu
      am 16. November 2012
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Es wird einem alles nachgeworfen, man wird nicht mehr gefordert und das Ärgerliche ist das die Leute die das Highend Gear haben und viel Zeit investiert haben, die sehen sich damit konfrontiert das sie eingenlich all die Mühe umsonst auf sich nahmen und am Ende nicht viel besser dastehen als der durchschnittliche Otto normal spieler, was sehr Depremierend sein kann"


      Genau darum (fett markiert) ging es bei der Änderung des PvPs - "Abheben" von den "Otto-Normal-Spielern" durch Skill (also weil man etwas kann), nicht so wie viele "führende" PvP-Spieler von früher, weil man einfach mehr Zeit online ist und deswegen diejenigen mit weniger Zeit aufgrund weitaus besserer Rüstung abfrühstücken konnte im BG
      Metzi1980
      am 16. November 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich sehe Itemprogress nicht als Maß aller Dinge, ob ein Spiel nun erfolgreich ist oder nicht. Gibt genug MMO's, die Raids und Itemprogress haben und trotzdem spielen es nicht gerade die Massen. Wären die Raids heute noch so schwer wie in Classic WoW, würden es auch nicht mehr Leute spielen. WoW spielen nur noch soviele, wegen der sozialen Kontakte und weil WoW in der Summe seiner Teile immer noch mehr bietet und einfach runder ist als alle anderen MMO's!
      Die Frage, die ich mir stelle ist wozu soll ich mir überhaupt diese Items besorgen? Was hab ich davon? Nischt! Ist genau dasselbe wie mit Achievements oder Steamerfolge? Was bringt es? Nischt!
      Ich spiele keine MMO's mehr, weil sich nach WoW alle MMO's gleich angefühlt haben. Sie entwickeln sich nicht weiter und die Immersion reicht einfach nicht mehr. WoW war einfach eine neue Spielerfahrung und alle anderen MMO's, die danach kamen haben nur aufgeschlossen und konnten das Erlebnis nicht mehr steigern und irgendwann war ich einfach satt. Die Droge reicht nicht mehr aus, eine bessere muss her. Also es wird Zeit das MMO's wieder sandboxmässiger werden und die Weltsimulation mal ein bisschen openworldmässiger und komplexer wird. Nur für Items spiel ich kein MMO mehr. Zumindest nicht für Items, die ich am Leib trage. Ich will mir was aufbauen, mittels Wirtschaft, nen Haus bauen, ein Mount basteln und ein langfristiges Ziel haben und all das in einer großen, offenen, krass simulierten Welt. Dann spiele ich auch wieder MMO's.

      Eine Gesellschaft wie in Star Trek wäre mir am liebsten. Da gibt es keine Bauern und Bäcker mehr. Das Essen kommt aus dem Replikator. Es schmeckt gut, aber wer richtiges Fleisch oder Brot will, muss sich eben inne Küche stellen. Und Individualisten können sich immer noch verwirklichen und die Offizierslaufbahn wählen, wenn sie es denn brauchen, aber nicht jeder hat Bock drauf. Cief O'Brien ist auch als Unteroffizier glücklich mit seinen Maschinen. Und dem Fähnrich geht es nicht schlechter als dem Captain, ausser das der Fähnrich sich ein Quartier mit jemanden teilen muss

      Sebastian^^
      am 16. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Meiner Meinung nach kann man mmo's gar nicht in Kapitalismus oder Kommunismus einteilen.
      Aber ich sags euch, bald wird sich ein Spieler erheben und sagen:"Gamer aller Länder vereinigt euch"
      Agor Togas
      am 15. November 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich stelle mir da ein paar Fragen:

      1.) Braucht man wirklich gute Playerskill um an die beste Ausrüstung zu kommen?
      Meine Erfahrungen aus Everquest 1&2 bis SWTOR sagen mir: Nein. Die wichtigste Ressource ist definitiv ZEIT !
      Sicher jemand mit gutem Playerskill benötigt weniger Zeit ... aber JEDER mit viel Zeit bekommt die beste Ausrüstung.
      Und ernsthaft: Jemand der mental derartig suboptimiert ist das er das nicht schafft, hätte wohl auch massive Probleme den Computer und das Spiel zu starten.

      2.) Braucht jemand mit gutem Playerskill wirklich eine Spitzenausrüstung mit spitzen STATs? Oder wertet ihn das nicht sogar ab?
      Immerhin kann man dann ja sagen: er ist nur so gut dank seiner super Ausrüstung-STATs ....

      Schluss … Keine Zeit mehr


      c32b
      am 15. November 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich beantworte hier mal die Frage was bei 2 Wölfen und 2 Schafen passieren würde.

      Die Wölfe würden 1 Schaf korrupieren und es würde 3:1 ausgehen.

      Naja ich finde generell das die games heutzutage zu leicht sind aber wie schon gesagt der Markt richte sich einfach nach dem was die Käufer wollen und wenn 6 Milionen CoD käufer cineastische Unterhaltung mit interaktion wollen dann muss man fairerweise auch sagen das es absolut legitim ist wenn ein Hersteller genau diese Kundschaft bedient.

      Und wenn der näschte Titel sich wieder 6 Millionen fach verkauft obwohls derselbe mist ist dann wäre der Hersteller blöd es nicht so lange zu machen solange die Leute wie die beklopten kaufen.
      Und wenn die Leute so bekloppt sind in F2P paar hundert Euro reinzubuttern und der Hersteller mehr als wie mit einem Abomodell verdient dann wäre er doof es nicht zu machen .






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http://www.buffed.de/buffedde-Brands-143860/Specials/Kolumne-Moderne-MMORPGs-wie-Kommunismus-1035514/
14.11.2012
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