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Gilden in MMORPGs – Mehr Erfolg durch Teamplay

07.01.2009 13:02 Uhr
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Die eigene Gilde
Zumindest wenn man schon eine Handvoll Gleichgesinnter gefunden hat, lohnt es sich, über eine eigene Gilde nachzudenken. Hat man damit doch die Möglichkeit, eine Gilde von Beginn an nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu formen. Wenig sinnvoll hingegen ist es, wenn man als einsamer Wolf eine Gilde gründen will, schließlich lebt eine Gilde von gemeinsamen Erlebnissen der Mitglieder. Ist man ganz allein, sollte man sich einer existierenden Gilde anschließen, statt selbst unbedingt eine gründen zu wollen. Dieser Weg ist einfacher und mittelfristig erfolgreicher. Entscheidet ihr euch zur Gildengründung, sollte von Beginn Einigkeit über Struktur, Zusammensetzung, Ziele, Auftreten und gewünschte Mitglieder herrschen, damit es nicht hinterher Krach mit den Gründungsmitgliedern gibt.
Im Onlineklassiker DAoC findet man in den Hauptstädten die Gildenregistratoren. Hier versammelt man sich mit einer vollständigen Gruppe, um eine Gilde zu gründen. Im Onlineklassiker DAoC findet man in den Hauptstädten die Gildenregistratoren. Hier versammelt man sich mit einer vollständigen Gruppe, um eine Gilde zu gründen. Wie gründet man eine Gilde?
Um Missbrauch zu vermeiden gibt es in nahezu allen MMOs bestimmte Regeln zur Gildengründung. Meist braucht es hierzu eine volle Gruppe, in der alle Mitglieder gildenlos sein müssen. Der Gründer und damit Gildenleiter muss dann mit dieser Gruppe zu einem bestimmten NPC (meist in der Hauptstadt zu finden) gehen und dort die Gründung vollziehen. Man muss den Namen festlegen, in vielen Spielen auch ein Logo und weitere Einstellungen, wie Gildenränge oder Rechte. Letztlich kostet eine Gildengründung in der Regel auch einige Goldstücke, die bei dem NPC zu entrichten sind. Sobald dies erledigt ist, ist die Gilde gegründet und die Mitglieder sehen den Gildennamen unter ihrem Charakternamen. Gratulation! Noch ein Tipp: Verwendet auch etwas Zeit auf die Namenssuche. Spaßnamen mögen anfangs recht lustig sein, aber auf Dauer werden sie vielleicht fad und albern klingen.

In den meisten MMOs stehen der Gildenführung viele Tools zur Verfügung, um ihre Gilde zu verwalten. Das Bild zeigt die Gildenverwaltung im MMO Dark Age of Camelot. In den meisten MMOs stehen der Gildenführung viele Tools zur Verfügung, um ihre Gilde zu verwalten. Das Bild zeigt die Gildenverwaltung im MMO Dark Age of Camelot. Wie führt man eine Gilde?
Mit der Gildengründung ist die Arbeit nicht getan. Eine Gilde wird nur Erfolg haben, wenn sie „ordentlich“ geführt wird. So müssen Mitglieder rekrutiert und gemeinsame Abenteuer geplant werden, einzelne Mitglieder wollen motiviert werden, es gilt, Regeln aufzustellen und durchzusetzen und vieles mehr. Eine Menge Arbeit, mit der ein einzelner Gildenleiter oftmals überfordert ist. Daher macht es Sinn, gleich zu Beginn, Aufgaben und Rollen zu verteilen. Wichtig ist, dass die Mitglieder in solche Prozesse eingebunden werden und Entscheidungen transparent und fair sind. Das vermeidet Missverständnisse und Ärger. Ein eigenes Forum ist der ideale Platz, um Entscheidungen zu verkünden oder über Regeln und Aktivitäten zu diskutieren. Auch regelmäßige Treffen im Teamspeak sind sehr nützlich, um die Gilde in Schwung zu bringen und zu halten. Offiziere und Mitglieder mit Spezialaufgaben helfen dabei genauso wie jedes einzelne Mitglied.

Gruppenbild der WoW-Gilde Magna Charta: Zusammenhalt, gute Organisation und Teamplay sind wichtige Faktoren, um eine Gilde dauerhaft am Leben zu erhalten. Gruppenbild der WoW-Gilde Magna Charta: Zusammenhalt, gute Organisation und Teamplay sind wichtige Faktoren, um eine Gilde dauerhaft am Leben zu erhalten. Wie gewinnt man neue Mitglieder?
Man macht sich schnell unbeliebt, wenn man schreiend durch die Lande zieht und mit Parolen wie „Die Gilde XY sucht noch Mitglieder…“. Solche Angebote schrecken viele Spieler ab. Weit besser ist es, mit gildenlosen Spielern in Gruppen zu spielen. Hat man sich einmal beschnuppert, kann man den Spieler gern zur Gilde einladen. Ebenso kann man auch meist in den offiziellen Foren zum Spiel ein Gildenforum finden. Das ist auch ein guter Ort, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein gutes Beispiel ist das Gildenforum auf der WoW-Website. Wichtig bei Einladungen zur Gilde ist, dass der Neuling darüber informiert ist, was die Gilde will, wie sie organisiert ist und welche Regeln bestehen. Man sollte auch nicht zu viele Spieler in kurzer Zeit aufnehmen, denn das schadet dem Zusammenhalt in der Gilde. Besser ist es, die Gilde langsam wachsen zu lassen und zu beobachten, wann die Gilde keine weiteren neuen Leute mehr verkraftet. Manche Gilden haben auch Aufnahmekriterien wie Level/Klassenbeschränkungen oder ein Mitglied muss als Fürsprecher auftreten. In vielen Gilden wird auch intern abgestimmt, ob jemand aufgenommen wird, und neue Mitglieder durchlaufen eine Probezeit.

Besonders bei großen Raids spielen häufig verschiedene Gilden miteinander. Hier sollte man vor allem als Gildenleiter einen kühlen Kopf bewahren. Besonders bei großen Raids spielen häufig verschiedene Gilden miteinander. Hier sollte man vor allem als Gildenleiter einen kühlen Kopf bewahren. Was tun, wenn es in der Gilde kracht?
Wo viele Menschen zusammen sind, gibt’s auch mal Krach. In einem MMO kommen viele Faktoren zusammen, die das noch begünstigen. Man hat nur den geschriebenen Chat und nicht die reale Person vor sich, es gibt Missgunst, Eifersucht und schlichtweg auch mal Pannen bei Events. Es tauchen Probleme auf, weil ein Raid in die Hose ging, ein Mitglied spinnt Intrigen – die Möglichkeiten sich vielfältig. Doch was tun? Zuerst gilt: Ruhe bewahren und nichts überstürzen. Am besten schläft man eine Nacht drüber und berät sich dann mit anderen über die Angelegenheit. Streiten sich zwei Mitglieder, kann ein Dritter als Vermittler gute Dienste leisten. Gibt es Fehler in der Führung, muss man über Veränderungen in der Organisation nachdenken. Gibt es Neid, dann empfiehlt es sich, auch anderen Mitgliedern die begehrten Items zugänglich zu machen. Es gibt viele Wege, um Konflikte zu lösen. Zwangsmaßnahmen sollten dabei als letztes ins Auge gefasst werden. Mit Verständnis, Ruhe, Rücksichtnahme und Objektivität sowie einem offenen, ehrlichen Gespräch lassen sich aber fast alle Konflikte friedlich lösen. Auch hier gelten Offiziere und Gildenleiter als Vorbilder!

Wer in einer Gilde spielt, sollte sich nicht zurücklehnen und bedienen lassen, sondern seinen Mitspielern helfen, ohne den persönlichen Nutzen im Hinterkopf zu haben. Wer in einer Gilde spielt, sollte sich nicht zurücklehnen und bedienen lassen, sondern seinen Mitspielern helfen, ohne den persönlichen Nutzen im Hinterkopf zu haben. Wie hält man den Laden am Laufen?
Aktivitäten sind das A und O einer Gilde. Gemeinsame Abenteuer, Raids, Levelgruppen, auch mal ein gemütlicher Abend in der Gildenhalle – All dies motiviert die Mitglieder und bringt Leben in die Bude. Man sollte immer versuchen, alle mitzunehmen und nicht Mitglieder hinter sich zurück zu lassen. Fast alle MMOs bieten dazu genug Möglichkeiten, auch wenn manche Mitglieder vom Level her noch nicht so hoch sind wie andere. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Schmücken der Gildenhalle? Ein Geschichtenabend am Lagerfeuer? Man muss kreativ sein, um eine Gilde wirklich mit Leben zu erfüllen. Und nur wenn das gelingt, wird eine Gilde dauerhaft überleben. Als verantwortungsbewusster Gildenleiter hat man immer die schwächeren Mitglieder im Blick. Denn: Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Uwe Oster

Redaktion buffed.de
07.01.2009 13:02 Uhr
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am 21. Juni 2011
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Der Link zu dem Forum scheint nicht mehr zu funktionieren. Man kommt zwar noch auf eine Seite von Blizzard, aber nicht mehr auf die Forenseite. Auf anderen Seiten, wie www.gildenleitung.de gibts ja auch Foren extra für Gildenmeister, aber ich glaube Blizzard hat trotzdem noch ein eigenes extra dafür. Vielleicht kennt jemand den aktuellen Link dazu?
am 30. Oktober 2007
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Feodor ich will in deine Gilde
am 26. August 2007
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Schleichwerbung...mehr sag ich net
am 22. Mai 2007
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rofl ich hab echt selten so gelacht wie als ich diesen artike durch zufall gefunden hab

nu werden schon armselige blendergilden die sich fuer uns ausgeben ueber raids interviewt gg

ich hoffe mal das wra nen fehler der redaktion und wurd nicht von der gilde selber so angegeben waere schon etwas arg armselig aber diese gilde Magna Charta die hier interviewt wurde hat absolut nichts mit uns von MC aus EQ1 und VG zu tun wir hatten in WoW einen komplett anderen Gildennamen
am 05. Mai 2007
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Erste und oberste Regel/Gebot in einem Raid ist Disziplin, ohne Disziplin ist im Raid kein Blumentopf zu gewinnen! Das heißt unter anderem, vor allem während eines Bosskampfes, kein Chatten und kein quasseln im TS, gechatte und Gerede im TS lenkt andere Spieler nur ab und es leidet die Konzentration dadrunter, wichtige Anweisungen von der Raidleitung können dabei unter gehen. Disziplin und volle Konzentration ist der halbe Sieg!

Keine Diskussionen während des Raids, erschwert der Raidleitung ihre Aufgabe mit langwierigen Diskussionen, solche Diskussionen führen außerdem meist nur dazu das viel Zeit vergeudet wird, andere Raidteilnehmer werden verunsichert und die Stimmung im Raid sinkt. Falls es Punkte gibt über die ihr reden wollt, nehmt euch 10-20min Zeit um nach dem Raid dadrüber zu sprechen.

Der Raidleader ist der Chef in einem Raid! Was der Raidleader sagt wird befolgt! Wenn euch was auf dem Herzen liegt, hebt euch das für die Raid-Nachbesprechung auf. Der Raidleader könnte mit einem oder zwei anderen ne Raidleitung bilden in dem sie sich die Aufgaben teilen, oder ihm Aufgaben abnehmen.

Der Main-Assist (nur nen Vorschlag!) der Main-Assist gibt das Ziel vor das angegriffen wird, alle assisten NUR IHM, ausnahmen bilden nur diejenigen die die Raidleitung benennt und selbstverständlich der Main Tank. Die stärkste Kraft des Raids ist die Einheit, verschwendet sie nicht damit das ihr zu viele Ziele auf einmal angreift. Falls der MA down geht übernimmt zB. der Second
am 03. Mai 2007
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Also ich hab mal ein paar Raids als Krieger (MT) miterlebt. Die Raidleitung war einfach überfordert, das TS zugequatscht und als ich den Vorschlag machte Channels für Klassen einzuführen war ich der Buhmann.
Aber das waren nur meine negativen Erfahrungen.
In anderer Zusammenstellung, mit einer Raidleitung die was draufhat und organisierten, disziplinierten Mitstreitern wird es sicher eine schöne Erfahrung sein.

In diesem Sinne, raidet bis die DSL-Leitung glüht
am 02. Mai 2007
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also ich muss sagen ich freue mich immer wieder auf raids zu gehen denn wir waren in einem raid für level bereich 60 ig und hatten 70er bei und trotzdem hat es uns gefordert und das wir dann denn kompletten raid an einem tag geschafft haben das war ein schöner erfolgsgenuss

liebe grüße katrina/gahra

P.s an alle überlegt euch es einfach mal auszuprobieren ihr werdet positiv überrascht sein
am 02. Mai 2007
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naja mitschi
bin 2mt in kara, hab zwar mehr leben usw aber bin nicht in der gilde von denen (wenn waeinzigster outsider), s fürn tank dropt sollten beide anrecht drauf haben denn was bringt es dir nen t4 mt aber nen grün eqquipten 2ten? mal abgesehn davon das in kara in nur mist dropt der sich nur zum posen lohnt, "guck mal hier ich hab nen epic aus kara" ui geil, mein blaues ist aber doppelt so gut

ach ja noch was, den gilden teil 3 mit den raids is nur ne zusammenfassung aus dem interview hier, dolle leistung
am 02. Mai 2007
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Ich fand Raids nie interessant. Ich habe zwar an einigen teilgenommen, aber mit 40 Leuten in einer Instanz zu sein, das hat für mich nie eine Herausforderung dargestellt. Da fällt man als einzelner gar nicht auf.

Ein Gilden-Kollegin von mir, der raiden gefallen hat, hat mir im TS dann auch noch viel erzählt. Sie war in einem erfoglreichen Raid-Zusammenschluß. Anfangs hat es allen sehr viel Spaß gemacht, aber als die Instanzen dann zum zigsten Mal durchlaufen wurden, hat der Spaß ziemlich nachgelassen. Am Schluß mußte der Raid-Leiter dann ständig prüfen, daß nicht zu viele Leute während dem Raid AFK waren.

Herausforderungen stelle ich mir anders vor, z.B. mit 3 Leuten im Düsterbruch, das hat wirklich Spaß gemacht und hat gefordert.

Aber wie es so schön heißt: Jedem das Seine.
am 02. Mai 2007
Kommentar wurde nicht gebufft
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Mir fehlt leider die Zeit um zu Raiden da ich Schichtdienst habe, aber gefallen würd es mir sicherlich.

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