Gilden in MMORPGs – Mehr Erfolg durch Teamplay
Einleitung
Was sind Gilden? Warum gibt es sie in MMORPGs?
MMORPGs zeichnen sich dadurch aus, dass Spieler gemeinsam antreten, um Erfolg im Spiel zu haben. Hierfür kann man sich spontan eine Gruppe suchen. Effektiver aber ist es, Mitglied einer Gilde zu sein und gemeinsam mit Gildenfreunden immer wieder neue Abenteuer zu erleben. Gilden sind also im Gegensatz zu spontan gebildeten Gruppen, feste Einrichtungen in einem MMORPG, vergleichbar vielleicht mit einem Verein im realen Leben. Gleichgesinnte finden sich, schließen sich zu einer Gilde zusammen und nutzen so alle Vorteile, die eine Gilde jedem einzelnen Mitglied bieten kann. Dadurch kommt jedes Mitglied besser und schneller voran, als allein oder mit spontanen Gruppen.
In WoW findet man auf Server Arygos die bekannte Gilde Magna Charta, welche es schon im alten Everquest auf Server Solusek Ro gab und schon damals eine bekannte Raidgilde war.
Welche Gilden gibt es?
Normalerweise bildet sich eine Gilde nur in einem speziellen Spiel. Spieler und Gilde bündeln ihre Kräfte und versuchen, gemeinsam Spaß und Erfolg zu haben. In Zeiten von immer mehr MMORPGs gibt es aber auch Gilden, die spieleübergreifend aktiv sind, so genannte Multigaming-Gilden. Beispielhaft seinen hier genannt die Gilde „Gothic“ (www.gilde-gothic.de), welche man unter anderem in Archlord, Dark Age of Camelot, Everquest 2 und World of Warcraft antrifft. Nach eigenen Angaben hat „Gothic“ inzwischen mehr als 1000 Mitglieder. Auch die „Drachentänzer“ (www.drachentaenzer.de) verstehen sich als eine übergreifende Gilde, die unter anderem in Vanguard, Everquest, und World of Warcraft aktiv ist. Die Drachentänzer gibt es schon seit den alten Tagen von Meridian 59. Die WoW-Gilde „Magna Charta“ (www.magna-charta.de.tt) stammt auch aus dem alten Everquest und hat in Azeroth nun ihre Heimat gefunden. Der Vorteil bei Multigaming-Gilden ist, dass man immer mit vertrauten Leuten unterwegs ist und gemeinsam auch neue Spiele erkundet.
Innerhalb der Gilde finden sich schnell Mitstreiter und gemeinsam levelt es sich am besten.
Was machen Gilden?
Moderne MMORPGs halten Herausforderungen bereit, die von einzelnen Spielern oder Gruppen nicht gelöst werden können. Bei solchen großen Raids können Gilden somit voll ihre Stärken ausspielen. Die Mitglieder können sich auch schweren Herausforderungen stellen und mit vertrauten Mitspielern antreten. Das erhöht die Erfolgchance ungemein. Aber auch im kleineren Rahmen sind Gilden nützlich. Sei es bei „Levelgruppen“, die sich innerhalb einer Gilde viel leichter finden lassen oder etwa Stammgruppen im PvP, die wesentlich erfolgreicher sind, als spontane Gruppen. Auch beim Thema Ausstattung und Ausrüstung erfährt man als Gildenmitglied oft viel Hilfe und Unterstützung.
Eine Gilde lebt vom Mitmachen. Egal, ob es nun um große Raids geht oder um einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer mit spannenden Abenteuergeschichten oder dem neuesten Klatsch vom Server.
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Als Mitglied einer Gilde genießt man viele Vorteile. Doch damit verbunden sind oftmals auch Pflichten. So ist es für den Erfolg aller Mitglieder wichtig, dass man sich aktiv am Gildenleben beteiligt, bei Events dabei ist und sich gegenseitig unterstützt. Nicht nur Nehmen sondern auch Geben lautet die Devise. Nicht zu unterschätzen ist auch das Auftreten der Mitglieder nach außen. Denn benimmt sich ein Gildenmitglied öffentlich daneben, wird oft gleich auf die ganze Gilde geschlossen. Um allen Mitgliedern klar zu sagen, welche Rechte und Pflichten man innerhalb der Gemeinschaft genießt, haben die meisten Gilden ein Regelwerk, das man mit dem Beitritt zur Gilde akzeptiert und befolgt.
Wie sind Gilden aufgebaut?
Generell hat eine Gilde immer einen oder mehrere Gildenleiter, die die Gesamtverantwortung tragen. Daneben gibt es oftmals auch Offiziere und Mitglieder mit Spezialaufgaben oder weitere Ränge, die man individuell einstellen kann. Spezialaufgaben können sein: Mitgliederwerbung, Newbiehilfe, Raidorganisation und vieles mehr. In Dark Age of Camelot beispielsweise kann der Gildenleiter neun Ränge verwalten und jedem Rang nicht nur einen Namen geben, sondern auch einzelne Rechte zuweisen. Obwohl dies nach einer strengen Hierarchie klingt, sind die meisten Gilden aber doch eher demokratisch organisiert.
Manche Spiele, so wie hier in Dark Age of Camelot bieten den Mitgliedern sogar ein Zuhause. Die eigene Gildenhalle, die in Gemeinschaftsarbeit auch geschmückt werden kann.
Kommunikation der Gilde
In jedem MMORPG gibt es mehr oder weniger komfortable Tools, um Gilden zu verwalten, Mitglieder einzuladen, zu befördern, Rechte zuzuweisen und vieles mehr. Darüber hinaus aber lebt eine Gilde von der Kommunikation der Mitglieder, sei es im Spiel oder auch außerhalb. Im Spiel gibt es in allen bekannten MMORPGs spezielle Chatkanäle für die Gilde, darüber hinaus oftmals auch eigene Kanäle für die Gildenführung. Außerhalb des Spiels haben fast alle Gilden zumindest ein Forum, oft aber auch eine komplette Website. Sehr beliebt ist es auch, über einen eigenen Teamspeak- oder Ventriloserver (http://www.goteamspeak.com) (http://www.ventrilo.com) zu betreiben und dort live und direkt miteinander zu fachsimpeln. Viele Gilden führen zudem regelmäßig Treffen ihrer Mitglieder durch, die so genannten Reallife-Treffen. Dies sind meist sehr gemütliche und spannende Wochenenden, die man nicht verpassen sollte!
Im Gruppenspiel findet man rasch heraus, ob Gilde und Bewerber zueinander passen und die Chemie stimmt. Dies ist der beste Weg, um eine Gilde zu finden oder Mitglieder zu gewinnen.
Die richtige Gilde für mich?
Gilden gibt es wie Sand am Meer. Es gibt ein berühmtes, etwas ironisches Sprichwort „Wenn drei Deutsche sich treffen, gründen sie einen Verein“. Daran mag sicher etwas sein, denn auch in den MMOs finden sich zahlreiche Vereinigungen der Spieler. Doch wie findet man unter der Vielzahl an Vereinen, respektive Gilden, die richtige für sich? Die Antwort ist simpel: Information. Nur wenn man sich vorab möglichst gründlich über die Gilde, ihre Ziele, Mitglieder, Aktivitäten und Regeln informiert, kann man sich ein Bild machen. Zudem ist es sinnvoll, vor einem Beitritt einige Male mit der Gilde etwas zu unternehmen, um festzustellen, ob „die Chemie“ stimmt. Mit Vorsicht zu genießen sind Gilden, die in allgemeinen Chatkanälen nach Mitgliedern suchen. Eine gute Gilde hat es meist nicht nötig, derart marktschreierisch für sich zu werben. Eine gute Anlaufstation für die Gildensuche ist meist das offizielle Forum zum Spiel. Hier gibt es fast immer Unterforen, in denen Gilden für sich werben dürfen.
Uwe Oster
nu werden schon armselige blendergilden die sich fuer uns ausgeben ueber raids interviewt gg
ich hoffe mal das wra nen fehler der redaktion und wurd nicht von der gilde selber so angegeben waere schon etwas arg armselig aber diese gilde Magna Charta die hier interviewt wurde hat absolut nichts mit uns von MC aus EQ1 und VG zu tun wir hatten in WoW einen komplett anderen Gildennamen
Keine Diskussionen während des Raids, erschwert der Raidleitung ihre Aufgabe mit langwierigen Diskussionen, solche Diskussionen führen außerdem meist nur dazu das viel Zeit vergeudet wird, andere Raidteilnehmer werden verunsichert und die Stimmung im Raid sinkt. Falls es Punkte gibt über die ihr reden wollt, nehmt euch 10-20min Zeit um nach dem Raid dadrüber zu sprechen.
Der Raidleader ist der Chef in einem Raid! Was der Raidleader sagt wird befolgt! Wenn euch was auf dem Herzen liegt, hebt euch das für die Raid-Nachbesprechung auf. Der Raidleader könnte mit einem oder zwei anderen ne Raidleitung bilden in dem sie sich die Aufgaben teilen, oder ihm Aufgaben abnehmen.
Der Main-Assist (nur nen Vorschlag!) der Main-Assist gibt das Ziel vor das angegriffen wird, alle assisten NUR IHM, ausnahmen bilden nur diejenigen die die Raidleitung benennt und selbstverständlich der Main Tank. Die stärkste Kraft des Raids ist die Einheit, verschwendet sie nicht damit das ihr zu viele Ziele auf einmal angreift. Falls der MA down geht übernimmt zB. der Second
Aber das waren nur meine negativen Erfahrungen.
In anderer Zusammenstellung, mit einer Raidleitung die was draufhat und organisierten, disziplinierten Mitstreitern wird es sicher eine schöne Erfahrung sein.
In diesem Sinne, raidet bis die DSL-Leitung glüht
liebe grüße katrina/gahra
P.s an alle überlegt euch es einfach mal auszuprobieren ihr werdet positiv überrascht sein
bin 2mt in kara, hab zwar mehr leben usw aber bin nicht in der gilde von denen (wenn waeinzigster outsider), s fürn tank dropt sollten beide anrecht drauf haben denn was bringt es dir nen t4 mt aber nen grün eqquipten 2ten? mal abgesehn davon das in kara in nur mist dropt der sich nur zum posen lohnt, "guck mal hier ich hab nen epic aus kara" ui geil, mein blaues ist aber doppelt so gut
ach ja noch was, den gilden teil 3 mit den raids is nur ne zusammenfassung aus dem interview hier, dolle leistung
Ein Gilden-Kollegin von mir, der raiden gefallen hat, hat mir im TS dann auch noch viel erzählt. Sie war in einem erfoglreichen Raid-Zusammenschluß. Anfangs hat es allen sehr viel Spaß gemacht, aber als die Instanzen dann zum zigsten Mal durchlaufen wurden, hat der Spaß ziemlich nachgelassen. Am Schluß mußte der Raid-Leiter dann ständig prüfen, daß nicht zu viele Leute während dem Raid AFK waren.
Herausforderungen stelle ich mir anders vor, z.B. mit 3 Leuten im Düsterbruch, das hat wirklich Spaß gemacht und hat gefordert.
Aber wie es so schön heißt: Jedem das Seine.