Episode 3
Was WoW mit dem nächsten Patch dringend ändern sollte:
Mehr AI für UI
Keine Sorge. Bei dem im Titel geäußerten Wunsch handelt es sich nicht um die Aufforderung an einen Ninja japanischen Namens die Dauer seines Kampfschreis zu verlängern, sondern lediglich um den etwas verkürzt wiedergegebenen Wunsch, die Spieldesigner würden den Bedieneroberflächen ihrer Spiele etwas mehr Intelligenz angedeihen lassen.
Jeder Spieler kennt es: Das Gefühl, erstmals mit einem neuen Stück Software in Berührung zu kommen. Ganz am Anfang, zu einer Zeit in der man sich noch nicht mit Abonnementkündigung oder Cheaten befasst, steht die Zeit des Kennenlernens und der Eingewöhnung. Im Rahmen dieser ersten binären Kontaktaufnahme begegnet einem stets der gute alte Freund "User Interface", welcher gemeinhin auch als "Benutzeroberfläche" bezeichnet wird.
Doch was finden nörgelnde Orkse, wie meinereiner, an eben dieser Spielerhaut so erwähnenswert?
Lernen ist Glückssache.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie sinnlos so manche Default-Einstellungen dieser eigentlich für eine vereinfachende Spielsteuerung gedachten Nutzerschnittstellen sind?
Da findet sich zum Beispiel in der linken oberen Ecke die Statusanzeige des eigenen Avatars. Links unten finden wir den Zeilenhaufen des Chats, rechts oben meinetwegen einen mit bunten Smarties übersäten Kompass und im unteren rechten Bereich eine einsam drapierte Shortcut-Leiste. Den Gegnerstatus darf man mühsam suchen sobald der, die oder das erste Gegenüber angeklickt worden ist, und die Trefferanzeige ist irgendwann im Rahmen einer Blutfremdfreisetzung zu entdecken, wenn bunte Ziffern aus dem gegnerischen Körper entweichend auf ihrem Weg gen himmlischen Bildschirmrand in Form ihres langsamen Emporschwebens an eine menschliche Darmblähung erinnern.
Was haben wir damals geflucht.
Liebe Entwickler, habt ihr schon einmal etwas von Ergonomie gehört?
Wenn wir hinter dem Steuer eines Autos nicht schon wenige Zeiteinheiten nach Fahrtantritt gegen den zwar hässlichen aber sein Schicksal trotzdem nicht verdienenden Autobahnbrückenpfeiler fahren, dann ist hierfür das Zauberwort Ergonomie verantwortlich.
Wenn der Pilot eines Kampfjets beim Blick in seine digitale Landkarte auf der Suche nach dem bösen Kampfpanzer trotzdem nicht auf Bauer Grubers Rübenacker abnorm überdurchschnittlich viele Metallrückstände hinterlässt, dann ist ebenfalls die Ergonomie Freund und Helfer zugleich.
Denn dank zentral angeordneter Steuerelemente sehen sich die Augen einem Minimum an Bewegungs- und Anpassungsarbeit ausgesetzt und ermöglichen es somit, nicht nur der Konzentration sondern darüber hinaus auch dem Rad- und Turbinenlenker bestehen zu bleiben.
Wo habt ihr den den ausgegraben bitte?
etwas mehr risiko bei den aussagen fänd ich ok
könnt ihr den schund nicht bitte wieder absetzen?? ~.~
Naja geschmack ist halt verschieden.