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  • Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele

    Die Metal-Band Blind Guardian wurde 1984 unter anderem Namen gegründet und ist seit jeher bekannt für fetzige Metal-Songs. Gitarrist André Olbrich hat sich mit uns getroffen und ausführlich über das neue Studio-Album der Band „At the Edge of Time“ geplaudert. Thema sind aber auch das Orchester-Projekt der vier Musiker Hansi Kürsch, Marcus Siepen, André Olbrich und Frederik Ehmke sowie die Rollenspiel-Leidenschaft Andrés. Wenn Ihr also erfahren wollt, welche Spiele der Gitarrist besonders gerne spielt und wie er WoW: Cataclysm, Deus Ex 3 und Star Wars: The Old Republic einschätzt, dann erfahrt Ihr mehr in unserem Interview.

    Obendrein verlosen wir in Kooperation mit dem deutschen Plattenlabel Nuclear Blast drei hochwertige T-Shirts von Blind Guardian. Mehr zu den Teilnahmebedingungen erfahrt Ihr am Ende des Interviews.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Euer neues Album At the Edge of Time ist gerade erschienen, wie waren die letzten Monate für Dich?

    Olbrich: Ziemlich anstrengend. Wir waren im April mit dem Album fertig und haben die anschließenden Monate Promo dafür gemacht. Ich bin mit dem Hansi einmal durch ganz Europa gereist. Aber jetzt ist alles am Start und es scheint überall relativ gut anzu- kommen. Wir sind bei Rock Hard und Metalhammer gerade Erster geworden im Soundcheck und das heißt: Die Metalheads stehen drauf, wir haben also nicht so viel falsch gemacht. (lacht)

    buffed: Uns gefällt die Scheibe auch sehr gut. Vor allem Simon, unser eingefleischter BG-Fan, meinte, es wäre eine gute Mischung aus Oldschool-Elementen und moderneren Klängen. Das letzte Album A Twist in the Myth kam dagegen bei vielen Fans nicht so gut an.

    Olbrich: Wir empfinden die At the Edge of Time auch als gelungene Mischung aus traditionellen Blind-Guardian-Merkmalen und den Stücken, die wir in den letzten Jahren gemacht haben. Das kam auch daher, dass wir einfach Bock darauf hatten, wieder ein paar schnelle Sachen zu machen und die auch live zu spielen. Wir haben auch ein paar alte Nummern für die Tour, die im Herbst startet, geprobt und da ist man natürlich auch wieder entsprechend drauf.

    buffed: Also ist der kleine Rückschritt nicht aus kommerziellen beziehungsweise nur auf Druck der Fans geschehen?

    Olbrich: Wenn es eine Band darauf anlegt, ein Retro-Album zu machen, dann wirkt das Ganze schnell sehr kommerziell. Dann hast Du nur noch das Geld im Kopf und keinen Spaß mehr an dem, was Du machst. Aber das liegt uns nicht. Wenn wir Dinge ausprobieren wollen, dann tun wir das auch, bei der Twist in the Myth mit ganz modernen Sounds zum Beispiel, für die uns einige alte Fans gehasst haben. Aber das ist uns auch egal, denn nach wie vor finden wir diese Alben gut. Und sie waren auch sehr erfolgreich! Wir mussten keine Kehrtwendungen machen. Ganz im Gegenteil: Die letzten beiden Alben haben uns die Türen nach Amerika geöffnet. Und wir sind da jetzt schon so etabliert, dass wir Hallen mit 2.000 Leuten voll kriegen. Deshalb würde es jetzt kommerziell keinen Sinn machen, ein Retro-Album zu machen. Wir hatten einfach keine Lust, wieder ein modernes Album zu machen; das Thema war für uns jetzt abgehandelt und wir machen eigentlich mit jeder Scheibe was anderes. Wir haben uns diesmal kein Konzept zurechtgelegt, sondern alles offengelassen und geschaut, wo uns die Reise hinführt. Und das Geniale war, dass wir damals das Angebot hatten, den Sacred-Song zu schreiben und der wurde sehr früh fertig. Und der ging dann in der Metal-Szene rum und bekam unglaublich gute Kritiken. Und das hat die Songwriting-Phase aufgelockert, so dass wir etwas im Rücken hatten mit dem wir sagen konnten: Okay, damit kann man weiterarbeiten und sehen, wo es hingeht. Ich glaube, dass wir diesem fast schon Soundtrack-artig gearbeitet haben.

    buffed: Stimmt, der Sacred-Song ist ein fieser Ohrwurm, den man kaum los wird. Schön, dass wir die Anfänge im Frühjahr 2008 bei unserem Besuch in Eurem Tonstudio miterleben konnten.

    Olbrich: (lacht) Ja, das habt Ihr sehr früh mitgekriegt. Wir haben das Stück halt noch mal aufgegriffen, überarbeitet und dann mit einem echten Orchester aufgenommen. Das hat uns ganz schön nach vorne gebracht, denn so ein Orchester hat eine Wucht, die kann man mit Synthesizern einfach nicht nachempfinden. Wir haben dann den Sound angeglichen, auf den neuesten Stand gebracht und dann hat das Stück so ein Bombast-Ding, das uns auch ausmacht. Aber trotzdem wirkt es Soundtrack-mäßig. Und diese visuelle Art des Storytellings in Songs wollten wir auch in andere Stücke einfließen lassen. Ich finde, dieser Stil passt sehr gut zu uns, und das kann man sehr gut mit dem traditionellen Blind Guardian und den rhythmischen, schnellen Dingen kombinieren, die wir in der letzten Zeit gemacht haben. Und daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass es live knallen wird.

    buffed: Stimmt, die Stücke enthalten viele orchestrale Passagen. Wie wollt Ihr das live auf der Bühne umsetzen?

    Olbrich: Ein Orchester kann man aus zwei Gründen nicht auf eine Tour wie unsere mitnehmen: Zum einen wäre es unglaublich teuer, selbst ein kleines Orchester mitzunehmen. Zum anderen sind die meisten Hallen nicht dafür gemacht, dass sie mit Naturinstrumenten beschallt werden. Der Sound würde total verloren gehen. Nur in den wenigsten Hallen haut so etwas hin. Wir werden wahrscheinlich beim Konzert bei einigen Stücken wie Sacred Worlds und Wheel of Time Sampler einspielen. Wir haben aber auch einen Keyboarder dabei, der einige Sachen live spielt. Wir planen ein Event, bei wir es vielleicht einmalig schaffen werden, zusammen mit einem richtigen Orchester aufzutreten. Vielleicht auf unserem eigenem Festival in ein paar Jahren.

    buffed: Von Eurem Orchester-Projekt haben wir bereits gehört. Wie weit seid Ihr damit?

    Olbrich: Von den Songs her sind wir schon sehr weit, ich würde sagen bei 80 bis 90 Prozent. Wir haben bereits fünf Songs mit den Prager Symphonikern aufgenommen und zwei weitere folgen im September. Und dann müssen wir schauen, ob wir Lücken während der Tour-Phase finden, um damit weitermachen zu können. Aber Blind Guardian hat natürlich immer Priorität. Wir können also nur mit dem Projekt weitermachen, wenn es Zeit gibt. Natürlich muss Hansi alles im Studio singen und während einer Tour ist die Stimme schon so kaputt, dass das nach hinten losgeht. Also müssen wir natürlich schauen, ob das funktioniert. Aber ich denke, spätestens in zwei Jahren wird alles fertig sein, damit wir 2013 veröffentlichen können. Und die Stücke auf unserem Orchesteralbum sind meiner Meinung nach die besten, die wir je geschrieben haben. Es ist vollkommen Fantasy. Man hat das Gefühl, man ist in Mittelerde. Es passt genau zum Herr der Ringe und es ist auch Soundtrack-artig, aber eben mit Hansis Gesang. Und seine Stimme ist noch viel variabler als bei den Blind-Guardian-Songs. Er singt verschiedene Charaktere; es ist schon ziemlich witzig, wenn er Orks singt oder Gollum. Ich denke wir können die Fangemeinde damit überraschen.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Wo Du die Prager Symphoniker erwähnst, wie war die Zusammenarbeit mit ihnen? Und gibt es unter ihnen auch Metal-Fans?

    Olbrich: Die Zusammenarbeit mit dem 90-köpfigen Orchester war absoluter Wahnsinn. Es war sozusagen ein Jugendtraum der wahr geworden ist. Als Musiker sind Orchester natürlich das Größte, und das mal zu erleben… Wir standen im Rudolphinum und konnten unser Glück gar nicht begreifen. Die eigene Musik, die eigenen Kompositionen zu hören, ist natürlich ein Gänsehauterlebnis. Da schießt einem schon mal die eine oder andere Träne ins Auge. Die Leute sind natürlich durchweg sehr nett. Aber so ein Orchester besteht aus vielen verschiedenen Charakteren. Da sind ältere und jüngere Leute, Frauen, Männer, alles total gemischt. Die tragen bei den Aufnahmen ja Kopfhörer, mit denen sie unsere Musik hören. Und man konnte gut sehen, dass einige der älteren Damen etwas verwundert über das waren, was sie auf die Ohren bekamen. Etwas jüngere Schlagwerker, die die großen Pauken bedient haben dagegen, die haben heftig mitgebangt. Und der Dirigent, der ist der absolute Wahnsinn, was der für Verrenkungen macht! Wenn man das selbst nachmachen müsste, fiele man nach fünf Minuten tot um. Absolut irre. (lacht)

    buffed: Das Orchester-Projekt ist eine Herzensangelegenheit für Dich und Hansi, auch im neuen Album werdet Ihr beide als alleinige Songwriter genannt. Spielen Rhythmusgitarrist Marcus und Schlagzeuger Frederik beim Komponieren keine Rolle?

    Olbrich: Beim Songwriting spielen sie jetzt keine große Rolle, aber sie könnten, wenn sie wollten. Es ist nicht so, dass wir sagen: Wir schreiben alles und ihr dürft nicht. Alles was von den Bandmitgliedern angeboten wird, steht zur Diskussion. Frederik hatte aber viel zu tun, war mit seinem Hausbau beschäftigt. (lacht) Und Marcus schreibt nur hier und da mal ein Stück, diesmal ist wohl nichts bei ihm rumgekommen. Aber wenn es ums Einspielen ihrer Instrumente geht, sind sie natürlich sehr gefragt. Sie haben einen gewissen Einfluss auf den Sound und die Produktion. Gerade die Drums sind der Grundstein der Platte. Nach seinen Noten und seinem Rhythmus richten sich nachher alle anderen Musiker. Das heißt, Frederik muss ganz genau verstehen, was gemeint ist und was wir wollen. Er muss also sehr gut vorlegen und sich reinarbeiten, das ist schon eine Kunst. Ich spiel immer am Schlagzeug ganz grob vor, was ich mir vorstellen könnte, aber am Ende macht Frederik sein ganz eigenes Ding. Er versucht nur das Grundgefühl beizubehalten und seine eigene Charakteristik, seine technischen Finessen hinzuzufügen. Und das gelingt ihm sehr gut, genau wie Marcus mit seiner Rhythmusgitarre.

    buffed: Du hast Euer eigenes Festival erwähnt. Was wird das genau?

    Olbrich: Wir haben bereits 2003 im fränkischen Coburg ein eigenes Festival veranstaltet, bei dem wir und viele andere Bands dort Open Air gespielt haben. Als Special haben wir an den beiden Abenden jeweils ein komplett anderes Set gespielt und dabei an die 40 Songs präsentiert. Das war natürlich für Hardcore-Fans toll, weil die viele Songs vorher nie live gehört hatten. Diesmal haben wir gedacht: Wenn wir wieder ein Festival organisieren, könnte man an einem Abend das Orchester-Projekt live aufführen, weil das ja – wie gesagt – auf einer Tour nicht möglich ist. Und am anderen Abend die Blind-Guardian-Metalsongs, ebenfalls mit Orchester-Begleitung, spielen. So könnte man auch die Bedingungen auf der Bühne schaffen, die ein Orchester braucht und damit ein tolles Musikereignis kreieren.

    buffed: Habt Ihr für das Festival schon eine Wunsch-Location im Kopf?

    Olbrich: Es gib in Gelsenkirchen ein Amphitheater, wo auch das Rock-Hard-Festival stattfindet…

    buffed: Och, doch nicht bei den Blauen in Herne-West…

    Olbrich: (lacht) Naja, dann gibt es ein sehr schönes Gelände mit Amphitheater an der Loreley, wo früher auch das Loreley-Festival stattfand. Ich weiß nicht, ob es unsere alte Coburg-Location noch gibt, aber da sind vermutlich die Klangverhältnisse nicht so gut. Am besten wäre halt so ein Amphitheater.

    buffed: Gibt es einen Song, den Ihr noch nie live gespielt habt?

    Olbrich: Oh ja, da gibt es viele. Drei, vier pro Album glaube ich. Naja, vielleicht nicht von jedem, aber es gibt schon einige Songs, die wir noch nicht live gespielt haben, weil sie auch sehr schwer umzusetzen sind. Entweder weil sie nicht treibend sind, wie man das eben live möchte, damit es auch knallt. Oder weil sie zu orchestral aufgebaut sind, wo zu viele tragende Elemente wegfallen würden. Wir haben bis jetzt immer ohne Sampler gearbeitet und da ist es schwer, die Songs mit sechs Leuten so rüberzubringen, dass es gut kommt. Wir probieren natürlich viel aus bei den Proben, aber wenn man merkt, das funkt nicht richtig, dann lassen wir es lieber, bevor man sich abquält und es den Leuten mäßig gefällt. Da nehmen wir doch lieber die Nummern, die gefragt sind. Und da haben wir ja auch ein paar von. (grinst)

    buffed: Gibt es einen Song, bei dem es Dir besonders leid tut, dass Ihr ihn noch nie live gespielt habt?

    Olbrich: Puh… Tja, eigentlich nicht. And then there was Silence war einer von den Songs, von denen man immer gesagt hat: Den werden sie nie live spielen. Aber das haben wir dann irgendwann geknackt, nicht zuletzt durch unseren sehr guten Keyboarder Michael Schüren, der sich richtig ins Zeug gelegt und die ganzen Orchesterstimmen gespielt hat. Vom neuen Album haben wir schon Wheel of Time und Sacred Worlds geprobt und das klappt schon prima, weshalb wir die Songs wohl auch live spielen werden. Von daher gibt es für mich keinen Wunschkandidaten, aber ich weiß von den Fans, dass Songs wie Curse of Feanor oder Somewhere far beyond gefordert werden, die wir aber auch schon mal live gespielt haben! Das sind halt Songs, die kommen auf Platte geil, aber wenn man sie live spielt … Naja, das lassen wir mal lieber.

    buffed: Welcher ist Dein Favorit auf dem neuen Album?

    Olbrich: Ich finde, dass Sacred Worlds in der Orchester-Version unglaublich gut gelungen ist. Und ich sehe diesen Song als den besten unserer ganzen Karriere an.

    buffed: Der Song ist erfolgreich, das Spiel Sacred 2, für den dieses Lied ursprünglich geschrieben wurde, war es in diesem Maße nicht. Wie siehst Du diese Sache?

    Olbrich: Das finde ich recht traurig. Ich durfte ja hinter die Kulissen schauen und weiß, dass unglaublich viel Herzblut in dieses Spiel geflossen ist. Von allen. Ich finde, im Spiel stecken viele witzige Sachen. Ich habe ja nun auch schon wirklich viel gespielt und ich muss sagen, ich war über manches sehr überrascht. Allerdings habe ich Sacred 2 auch erst in der Version mit Erweiterung gespielt, wo schon viele Bugs behoben waren. Im Nachhinein war es sehr schade, dass die Entwickler das Spiel so früh veröffentlichen mussten, wenn es noch ein Jahr hätte reifen können, wäre es mit Sicherheit ein Überflieger geworden. So war es wieder mal ein Spiel mit vielen Bugs, was die Community verärgert hat. Und natürlich ist es schwierig für ein Spiel, das man offline spielt, gegen Online-Games wie WoW anzukommen.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Wo siehst Du die Gründe für diese Entwicklung?

    Olbrich: Es gibt nur ein bestimmtes Potenzial an Spielern und die sind natürlich an Online-Spiele wie WoW gebunden. Natürlich gibt es noch weitere wie Herr der Ringe Online, Age of Conan oder Warhammer Online, aber die spielt ja schon die absolute Minderheit. Ich denke, Offline-Rollenspiel haben aktuell ganz schlechte Karten, weil die meisten Leute mit ihren monatlichen Gebühren schon am Limit für das sind, was sie für Spiele ausgeben wollen oder können.

    buffed: Aber es gibt doch auch Offline-RPGs wie Dragon Age oder Mass Effect, die großen Erfolg hatten.

    Olbrich: Das stimmt schon, aber man muss auch sagen: Das ist Bioware und die sind in der Qualitätsstufe neben Blizzard anzusiedeln. Und da kann ein kleiner Entwickler wie Ascaron kaum mithalten.

    buffed: Wir wissen von Dir, dass Du zumindest Mass Effect gespielt hast. Wie sieht es mit Dragon Age aus?

    Olbrich: Mit Dragon Age habe ich angefangen, aber ich habe mir das ein bisschen für den Tourbus aufgehoben. Ich hätte es schon gern durchgespielt, aber ich habe zwangsweise gewartet. Ich finde das Spiel grafisch grandios. Es ist der absolute Knaller und auch genau mein Ding. Mass Effect ist bisher aber für mich das Spiel überhaupt. Es ist mein absolutes Lieblingsgenre.

    buffed: Wegen des Science-Fiction-Settings oder wegen der Rollenspielaspekte?

    Olbrich: Genau wegen dieser Mischung. Ich könnte noch mehr Rollenspielelemente haben – je mehr, desto besser. Deshalb habe ich auch größte Erwartungen an Deus Ex 3. Das könnte auch genau mein Spiel werden, wenn’s denn so wird, wie die Entwickler versprechen. Aber Mass Effect… etwas Cyber-Punk, etwas Sci-Fi, Rollenspielelemente, genau mein Ding.

    buffed: Bist Du in der Schlussphase der Produktion Eures neuen Albums überhaupt noch zum WoW-Spielen gekommen?

    Olbrich: Doch, ja. Ich brauch‘ eigentlich immer so ein, zwei Stündchen, um auch wieder runter zu kommen. Man ist ja so aufgeheizt, wenn man was einspielt. Man ist mit Adrenalin vollgepumpt. Sofort ins Bett gehen ist ja dann auch nicht. Andere Leute setzen sich dann vor den Fernseher, ich setz‘ mich vor WoW und mach noch ein paar Dailys oder Dungeons.

    buffed: Raidest Du noch?

    Olbrich: Nee, ich raide nicht mehr. Das passt eben zeitlich nicht. Beim Raiden muss man ja schon die Zeiten einhalten und sich verpflichten, dass man mehrmals die Woche mit geht und ich kann nie genau sagen, wann meine Arbeit beendet ist. Das kann 01.00 Uhr nachts sein, aber auch mal 19.00 oder 03.00 Uhr. Daher kann ich mich zu nichts verpflichten.

    buffed: Aber es gibt doch inzwischen viele Random-Raids, die spontan losziehen.

    Olbrich: Ja, da geh ich ab und zu mal mit. Aber wenn Du länger nicht geraidet hast, dann erfüllt man auch die Gear-Anforderungen nicht mehr. Ich hab jetzt ein paar Tier-10-Sachen, aber das meiste noch Tier 9. Und dann nimmt Dich irgendwann auch keiner mehr mit in die Highend-Raids, wenn Du nicht das entsprechende Item-Level hast. Und deshalb finde ich es gut, dass Blizzard immer mehr in Richtung Casual-Player geht. Dass man viel allein machen kann, Marken farmen oder was auch immer. Das finde ich toll. Ich hab auch lieber noch meine Twinks equippt und auf ein gewisses Niveau gebracht, und dann bin ich auch zufrieden damit. Wenn es nach mir ginge, sollte man noch viel mehr Aufgaben für Solisten integrieren. Dass man durch epische Quests oder durch Singleplayer- oder Zwei-Mann-Dungeons vorankommt.

    buffed: Bei den alteingesessenen Raidern würde so etwas für noch mehr Aufregung sorgen, die beschweren sich ja bereits jetzt, dass WoW immer leichter wird.

    Olbrich: Man kann ja einen gewissen Abstand halten, also einen kleinen Item-Vorsprung. Solange ich vernünftige Epics erfarmen kann, bin ich zufrieden. Ich brauch jetzt nicht alles auf Item-Level 264 oder wo wir momentan sind. Wenn ich alle meine Charaktere mit Level 232 ausgestattet bekomme, bin ich auch glücklich. Aber der Weg dahin müsste jetzt noch etwas interessanter gestaltet werden, aber immer nur die gleichen Inis farmen, das ist für den Solisten doch langweiliger als für den Raider.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Bist Du denn schon auf Cataclysm gespannt?

    Olbrich: Ja, freue ich mich sehr drauf! Ich vermute nur, dass ich genau zur Zeit der Veröffentlichung auf Tour sein werde und da gibt es nicht immer Internet. Ich werde also viel später einsteigen als der große Mob und das ist natürlich schade. Deshalb bin ich auch froh, dass es jetzt Starcraft 2 gibt, das man auch im Singleplayer und offline spielen kann.

    buffed: Ein geiles Spiel, oder?

    Olbrich: Ohhh, ja sehr geil. Ich bin hin und weg und ziemlich süchtig danach. (lacht) Wann glaubt Ihr eigentlich, wann Cataclysm veröffentlicht wird?

    buffed: Wenn die Beta gut verläuft, könnte es Ende November, Anfang Dezember so weit sein. Durch die massiven Änderungen könnte es aber auch bis Anfang 2011 dauern. Einen genauen Zeitpunkt nennt Blizzard ja nie vorab.

    Olbrich: Das wäre für mich perfekt! Dann wäre ich genau von meinem ersten Teil der Tour zurück und ich könnte direkt einsteigen.

    buffed: Im Interview von 2008 hast Du erzählt, dass Deine Frau den Schwarzen Tempel geraidet hat. Spielt sie noch?

    Olbrich: Ah, die raidet oft.

    buffed: Echt? Sie ist noch voll dabei?

    Olbrich: Sie ist noch voll dabei!

    buffed: Und die Bandkollegen Marcus und Frederik auch?

    Olbrich: Markus spielt auch, aber ohne zu raiden. Zockt eher seine Twinks. Frederick ist eher der Konsolentyp.

    buffed: Dann hat sich die Situation für Sänger Hansi nicht verbessert. Es muss schwer für ihn sein, so unter WoW-lern.

    Olbrich: Naja, das ist okay. Er hält sich raus aus allem. Solange wir ihn damit in Ruhe lassen, ist alles gut. (lacht) Er akzeptiert, dass wir im Bus die Sitzplätze mit Tisch bekommen, für die Notebooks.

    buffed: War Dir bewusst, dass es noch mehr Profi-Musiker gibt, die diesem Hobby frönen? So zum Beispiel auch zwei von Subway to Sally?

    Olbrich: Ja, klar. Wir haben ja auch mit vielen Bands zu tun. Da sieht man immer mehr Notebooks stehen. Es gibt kaum eine Band, die nicht einen Laptop im Bus stehen hat. Es sind schon viele Zocker unterwegs. Was will man auch sonst tun? Man kann ein Buch lesen, aber da wird vielen beim Busfahren schlecht. Videos gucken wird auch bald langweilig, da ist Zocken doch die beste Alternative.

    buffed: Noch mal zur Musik: Ihr geltet als Perfektionisten, deswegen dauert es schon mal länger, bis Ihr ein Album herausbringt. Ist das im Proberaum manchmal schwierig? Fliegen da die Fetzen oder sagt Ihr, „Hey, wir sind schon so lange zusammen, wir wissen, wie der andere tickt".

    Olbrich: Die Stimmung ist mal so, mal so. Die letzten vier Jahre waren nun sehr harmonisch. Nachdem Thomen ausgestiegen war, hatten wir allerdings ‘ne ziemlich harte Zeit. Da mussten wir einiges klären. Natürlich sind wir als Menschen sehr verscheiden, wie Plus und Minus. Das hat Vor- und Nachteile. Hansi denkt in eine komplett andere Richtung als ich. So kommt viel mehr raus als wenn wir auf der gleichen Wellenlänge lägen.

    buffed: Wer spielt denn beim Songwriting welche Rolle?

    Olbrich: Also ich schreibe die Basis, Hansi textet den Gesang dazu. Das kann natürlich zu Schwierigkeiten führen. Wenn ich nun ein sehr kompliziertes Gesangsarrangement anbiete, bleibt für ihn weniger Spielraum, etwas zu machen. Das ist der Knackpunkt, über den wir streiten können – wenn wir wollen. (lacht) Natürlich mache ich mir im Vorhinein schon Gedanken über meinen Part. Desto mehr ich offen lasse, umso langweiliger klingt es allerdings, eine Gradwanderung. Generell wollen wir beide natürlich das Gleiche: einen guten Song.

    buffed: Warum ist eigentlich Euer früherer Drummer Thomen gegangen? Man sagt, dass er mit der musikalischen Ausrichtung nicht mehr zufrieden war. Stimmt das?

    Olbrich: Naja, wir hatten viele Probleme, allerdings waren die meisten davon in seinem privaten Umfeld angesiedelt. Die konnten wir natürlich nicht lösen. Ich denke, es war die beste Entscheidung, dass wir uns getrennt haben. Die Harmonie zwischen uns als Personen war leider nicht mehr da. Das Verhältnis hat sich seitdem allerdings gebessert, er kommt öfters mal im Studio vorbei, wir sind Freunde.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Ihr seid als Band schon seit 25 Jahren erfolgreich. Vor allem in Japan habt Ihr einen sehr hohen Status. Welche Ziele setzt man sich als Band noch?

    Olbrich: Wir versuchen immer noch, das perfekte Album zu kreieren. Es soll so gut sein, dass es Musikgeschichte schreiben könnte. Das ist natürlich sehr schwierig, aber es ist durchaus noch Kreativität vorhanden. Die „Urpower“ ist noch da. Ich finde es schade, dass der Metal in den letzten Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurde. In den 80ern-Jahren hatten wir immer mal wieder Aha-Erlebnisse, die inzwischen immer weniger geworden sind.

    buffed: Denkst du denn, dass nach der langen Metal-Geschichte noch Platz für bahnbrechende Innovationen ist?

    Olbrich: Ja, da ist noch Luft. Man kann bestimmt noch was erfinden, was alle Leute umhaut. (lacht) Ich denke, da ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

    buffed: Ein Rückblick auf die letzten 25 Jahre: Was war der schönste Moment in Deiner Musikkarriere?

    Olbrich: Es gab mehrere Gänsehaut-Momente. Einer war sicherlich als wir in Wacken als Headliner waren und 70.000 Leute den Bard‘s Song mitgesungen haben. Das war ein absoluter Gänsehaut-Moment, bei dem ich mir gedacht habe: WoW, das ist es jetzt! Auch als wir die Orchester-Aufnahmen gemacht haben, das war ein klasse Gefühl. Es gab sehr viele tolle und nur wenige schlechte Momente. Das traurigste war, wie erwähnt, der Ausstieg von Thomen.

    buffed: Die letzte Tour war eine der größten, die Ihr jemals gemacht habt. Wie viele Stationen hattet Ihr denn?

    Olbrich: Wir haben 120 Konzerte gegeben und waren auf allen fünf Kontinenten. Das war toll.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Wie hält man das aus, immer wieder in den Bus, neues Hotel, neuer Ort?

    Olbrich: Naja, viel WoW spielen. (lacht) Nein, es ist schon extrem hart. Man muss sich auf die Bedingungen erst mal einschießen. Die zwei Stunden am Abend sind das, worauf der ganze Tag abzielt. Rauchen und Trinken ist nicht wirklich drin.

    buffed: Ihr macht ab und an Pausen. Verbringt Ihr diese Zeit eher zu Hause oder sagt Ihr auch mal: „Hey, wir gucken uns ‘ne Woche Brasilien an"?

    Olbrich: Ne, meistens fliegen wir schon wieder zurück. Auch die Crew und das Equipment müssen wieder zurück. Außerdem trägt man für alles die Verantwortung, man muss aufpassen, dass alles heil nach Hause kommt.

    buffed: Mal zu deiner spielerischen Zukunft: WoW spielst Du, aber es erscheinen auch viele neue Titel nächstes Jahr. Interessiert Dich davon etwas?

    Olbrich: Ja, Star Wars: The Old Republic ist das Spiel, das ich am heißesten erwarte. Ich bin ein riesen Star-Wars-Fan. Und das, was ich bisher gesehen habe, finde ich unglaublich gut! Außerdem vertraue ich Bioware, dass sie nichts anbrennen lassen. Sie kennen ja die Konkurrenz.

    Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele buffed: Welche Seite: Sith oder Republik?

    Olbrich: Republik, ganz klar.

    buffed: Ah, ein Guter. (lacht)

    Olbrich: In WoW bin ich ja auch ein Allianzler.

    buffed: Hast Du auch schon eine Klasse gefunden?

    Olbrich: Nein, ich werde mich noch mehr informieren und dann entscheiden. Vielleicht wieder eine Support-Klasse, ich bin ja auch in WoW ein leidenschaftlicher Heilig-Priester. Im Prinzip bin ich aber für alles offen. Worauf ich sonst noch warte ist Deus Ex 3, das interessiert mich auch sehr. Bin ein absoluter Fan der erster beiden Teile, der erste war lange mein Lieblingstitel.

    buffed: Leider hat er sich nicht allzu gut verkauft…

    Olbrich: Tja, das stimmt leider. Wenn das dritte aber mit netter Grafik und Rollenspielelementen rauskommt, werde ich es kaufen.

    buffed: Was hältst Du von Guild Wars 2? Die Entwickler haben ja mit dem dynamischen Quest-System einige Innovationen angekündigt.

    Olbrich: Ich habe letztens schon mit meiner Frau darüber gesprochen, wie so etwas in WoW wäre. Wenn jeder individuelle Quests hätte, zu der es online noch keine Lösung gäbe, so dass jeder selbst etwas erreichen kann. Alles nachgucken und nachspielen, das zerstört den Reiz des Abenteuers.

    buffed: Danke für das Interview.

    Gewinnt eins von drei Blind-Guardian-Shirts "Bard's Tavern"!

    In Kooperation mit dem Plattenlabel Nuclear Blast verlosen wir drei T-Shirts von Blind Guardian. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr nichts weiter machen, als eine E-Mail mit dem Betreff „Blind Guardian“ an gewinnspiel@buffed.de zu schicken. Vergesst nicht, Euren Namen und Eure vollständige Adresse in der Mail anzugeben. Der Einsendeschluss ist Freitag, der 10. September 2010 um 18 Uhr. Wir wünschen Euch viel Glück! Teilnehmen dürfen alle buffed.de-Leser mit Ausnahme der Mitarbeiter der COMPUTEC MEDIA AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Preise können nicht bar ausgezahlt werden.

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Peloquin
    :-D Ich seh sie noch vor mir. Hut auf, Pfeife rauchend. Obderstufenteilnehmer die Sozialwissenschaften und Religion…
    Von Thoriumobi
    @ 18 Genau, und nu halt die Fressleiste, troll dich und spiel weiter Lego.
    Von JustxShoot
    @ Buffed Das wievielte Interview mit Blind Guardian ist das jetzt mittlerweile? Irgendwann wirds mal langweilig.
    • buffed.de Redaktion
      27.08.2010 18:47 Uhr
      Mitglied
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      Peloquin
      am 31. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich seh sie noch vor mir. Hut auf, Pfeife rauchend. Obderstufenteilnehmer die Sozialwissenschaften und Religion als Hauptfächer hatten, Pali-Halstuch und dann immer nen schickes Blind Guardian T- Shirt an. Für Sepultura so luschig aber dennoch son richtiger Kerl sein weil man Blind Guardian hört. Wenn dann ein Freund aus der Gruppe von irgendwelchen Randgruppen bedroht wurde, die Sache mit dem Gelernten aus sozialwissenschaft versuchen auszudisskutieren und anschließend mit ner ordentlichen Menge von Prügeln nach Hause gehen. Blind Guardian Fans sind außerdem meistens die fettesten Metalfans die man kennt. Sowas läuft auch in Gamesworkshop - Läden rauf und runter Im Grunde an jedem Ort wo noch nicht der Großmuffti Ahmed Gülnei befohlen hat: Ey alta ey isch hör Rap und Du tust das jetzt auch und diese ganzen angepassten deutschen Köttel in ihren Baggy Pants rumlaufen und ganz böse gucken, weil 2 Pac jetzt ihr Bruder ist xD
      JustxShoot
      am 30. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @ Buffed

      Das wievielte Interview mit Blind Guardian ist das jetzt mittlerweile? Irgendwann wirds mal langweilig.
      Storyteller
      am 30. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      #16
      Danke für den Hinweis!
      Peloquin
      am 30. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Anfang der Neunziger war für mich Blind Guardian immer defintiv die Band von der ich nicht eine einzige CD noch nichtmal ne Kassette haben wollte. Es ist schon relativ schneller Metal, aber ich hab mir einmal ein Album von denen angehört und dann mal mit Slaver, Sepultura etc. verglichen ..... das sind Welten die dazwischen liegen. Und dann dieses Herr der Ringe Rohan Thema bla bla blubb. Ist für mich genau so ne Poserband wie Manowar aber immer noch 10000000 besser als jeder Drecks Hip Hop.
      Wamboland
      am 29. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Mein liebstes Album war Nightfall, aber mag daran liegen das ich damit angefangen habe und die älteren erst danach gehört habe.

      Das neue Album ist auf jeden Fall sehr gut geworden und hat sich ja auch gut verkauft wenn ich es richtig gesehen habe (erste Woche Platz 2, 2. Woche Platz 4 in den Albumcharts).

      Leider ist das Musikvideo eher bissel billig - klar ist da gerade im Metal Genre noch weniger Geld für eingeplant, aber es kann auch gut aussehen und wenig kosten
      Terracresta
      am 29. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich hör mir grad das neue Album an, super! Und gefällt mir wirklich besser als Twist. Mal zuende lauschen.
      Bisher war ja Imaginations from the Other Side mein Lieblingsalbum.

      Was WoW angeht:
      T10 ist nicht alles, wenn ich mir so anschau welche Leistung einige ilvl251+264 Leute zeigen...
      Gesucht werden aber immer Leute für random Raids, vor allem wenns Tanks oder Heiler sind.

      @14:
      Sie kommen natürlich auch so langsam ins Alter. ^^
      Will mal sehn wie du dann ausschaust.
      HMC-Pretender
      am 29. August 2010
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      "Solange ich vernünftige Epics erfarmen kann, bin ich zufrieden."

      Das trifft leider auf die Mehrzahl der WoW-Spieler zu. und entsprechend sieht das spiel dann auch aus...
      Jeretul
      am 29. August 2010
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      Info an die Admins!!
      Im Interview an einer Stelle steht "curse of XXX" ich gehe davon aus das ihr im interview nich wusstes was er genau sagt. Das Lied heisst "Curse of Feanor" und ist vom Album "Nightfall In Middle-Earth" . mfg.
      Hulmin
      am 29. August 2010
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      "[...]bei dem ich mir gedacht habe: WoW, das ist es jetzt! [...]"

      Jaja die WoW-Schreibroutine hm? ;D

      Tolles Interview.
      Knowme
      am 29. August 2010
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      Oh man.. die sehen ja mal verbraucht aus.
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Blind Guardian - André Olbrich im Interview über das neue Studio-Album, das Orchester-Projekt und Computerspiele
http://www.buffed.de/buffedde-Brands-143860/Specials/Blind-Guardian-Andre-Olbrich-im-Interview-ueber-das-neue-Studio-Album-das-Orchester-Projekt-und-Computerspiele-790478/
27.08.2010
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