4Story FAQ
Verbessert, vergrößert, vergünstigt: Das innovative Strategie-MMO bekommt Ihr seit ein paar Monaten glatt geschenkt. Wie gut sind Light-Version und neue Missionen wirklich?
Seit unserem ersten Battleforge-Test in der buffed-Magazin Ausgabe 05-06|2009 hat sich viel getan. So müsst Ihr für die Anschaffung des damals mit 85 Punkten bedachten Sammelkarten-Strategiespiels keinen Grundpreis mehr löhnen. Unter dem free2play-Banner ist der Einstieg nun kostenlos, aber mit Einschränkungen verbunden: Die Gratis-Fassung enthält lediglich 32 Karten und keine Punkte zum Kauf von Booster-Packs. Außerdem könnt Ihr mit anderen Spielern nicht in vollem Umfang Handel treiben. Wer Karten direkt tauschen, das Ingame-Post-System nutzen oder eigene Auktionen erstellen möchte, der muss sich erst einmal auf PvE-Stufe 4 oder die PvP-Stufe 10 vorspielen. Und das ist gar nicht so leicht.
Sammeln statt bauen
In Battleforge ersetzen Sammelkarten den Basenbau und komplizierte Technologiebäume. Wer die Karte eines Truppentyps besitzt, kann diesen in der Schlacht nutzen – vorausgesetzt, es stehen zum Ausspielen ausreichend Ressourcen zur Verfügung, die wiederum in den Einsatzgebieten erobert werden müssen. Dass die Karten einer von vier Natur- mächten angehören, die mehr oder weniger gut harmonieren, macht bereits die Zusammenstellung des Decks zur taktischen Herausforderung.
Aus diesem Taktieren sowohl vor als auch während einer Schlacht bezieht Battleforge zum großen Teil seinen besonderen Reiz. Letztendlich aber gilt ganz grundsätzlich: Je besser die Karten im eigenen Deck, desto größer sind auch die Erfolgsaussichten. In der free2play-Fassung ist ein guter Kartenmix enthalten; es handelt sich dabei aber um vergleichsweise schwache Einheiten. Mit denen lässt sich ein großer Teil der PvE- Kampagne auf der leichtesten Stufe meistern. Wer jedoch in späteren Missionen oder in kniffligeren Schwierigkeitsgraden bestehen und damit bessere Belohnungen abstauben will, muss Geld investieren, Durchbeißer-Qualitäten beweisen oder gut ausgestattete Mitspieler haben. Noch deutlicher werden die fehlenden Qualitäten des Minimal-Decks im PvP. Wer gegen gut gerüstete Gegner antritt, geht mit den free2play-Karten unter.
Patch-Offensive
Aber auch ohne PvP-Scharmützel bietet Battleforge viel Beschäftigung – die Story-Kampagne hält solo oder gemeinsam mit Freunden für lange Zeit bei Laune. Zumal Entwickler Phenomic fleißig neue Inhalte nachschiebt. Im Mai startete die Renegade-Kampagne, die in kostenfreien Patches stetig um zusätzliche Szenarien erweitert wird. Sie erzählt vom weißen Juggernaut Mo, der seinem alten Ork-Kumpel Zwillingsaxt nachspürt und dabei unter anderem Probleme mit den Banditen von Kapitän Pesthauch bekommt – dem Kapitän Ahab von Battleforge.
Die neuen Einzel- und Koop-Missionen glänzen durch ihren abwechslungsreichen Aufbau. Mal beißen wir uns pompös inszeniert durch ein Banditen-Bollwerk, das der in einigen Missionen steuerbare Mo mit Sturmangriffen auseinandernimmt. Dann meistern wir taktierend einen Spießrutenlauf durch feindliche Stellungen oder spielen Banditen und Zwielicht gegeneinander aus, um uns das Leben zu erleichtern.
Hegen und pflegen
Auch PvP-Fans gehen nicht leer aus. Seit der Veröffentlichung kamen bereits zwei zusätzliche Schlachtfelder ins Spiel, weitere sollen folgen. Außerdem sorgen mittlerweile internationale PvP-Ranglisten für Ansporn zum zünftigen Schlagabtausch der Sammelkarten-Fans. Battleforge entwickelt sich dank der regelmäßigen Updates wirklich prächtig. Phenomic liefert stetig neue Inhalte nach, feilt am Balancing und verbessert die Benutzerführung. So wurde die Handhabung des Auktionshauses merklich vereinfacht. Manche Wünsche bleiben dennoch bislang unerfüllt. So fehlen uns noch einige zusätzliche Spielmodi für PvP-Partien, die nach wie vor auf schlichtes Deathmatch beschränkt sind.
Ausprobieren
Wer bisher an den Qualitäten des Sammelkarten-Strategiespiels zweifelte, kann sich über die free2play-Variante nun kostenlos einen umfassenden Einblick verschaffen. Echtes Geld zahlen muss nur, wer langfristig an Bord bleiben möchte. Und selbst dann reicht es aus, einmalig in einige Zusatzpakete zu investieren. Konstantes Nachkaufen von Booster-Packs ist nicht nötig sobald Ihr Euch ein solides Deck zusammengestellt habt. Mit den anfallenden Dubletten lässt sich prima handeln.




Wer Ogame spielen will muss extrem ! viel Zeit haben. Ohne diesen Faktor geht es nicht da man sofort zerlegt wird .... leider.
Da gefällt mir World of Dungeons schon um längen besser. Da spielt man wenigstens zusammen und nicht gegeneinander ....
Ein Leerzeichen zu viel.
Grund: extrem hoher Zeitaufwand in höheren Levelbereichen....diese Leute haben kein RL ^^
Naja aber anders lassen sich solche Spiele halt nicht vernünftig finanzieren
MEEEEEDIIIIIIIIC