WoW Klassen-Lore: Das ist die Geschichte der Magier
Die lieben Magier: Oft verpönt als Trinkwasserspender und Betreiber einer mobilen Backstube beißen sich die WoW-Zauberer trotzdem durch, und werden mit einem hohen Schadensausstoß belohnt. Doch was ist die Geschichte hinter den Blinzlern und Morphern? Die bekanntesten Magier, die Arkanisten, gibt’s in ganz Azeroth – doch die allerersten Magier entstammen den Rängen der Nachtelfen, die sich um den Ewigen Brunnen scharten.
Der exzessive Gebrauch der arkanen Magien lockte die Brennende Legion und deren Obermotz Sargeras an. Beide konnten nur durch die Zerstörung des Brunnens aufgehalten werden – die magischen Wasser des Brunnens gingen in der Atmosphäre Azeroths auf und verteilten so die Magie über die ganze Welt. Die Nachtelfen wandten sich nach diesen grauenvollen Geschehnissen von den arkanen Künsten ab und den druidischen Mächten Malfurion Sturmgrimms zu. Einzig die Hochgeborenen konnten sich mit dem Druidentum nicht anfreunden, sie verzogen sich ins Königreich Lordaeron und eröffneten dort in Quel’Thalas ihre eigene Magier-Kommune. Im Rahmen des Krieges, den die Hochelfen gegen die Trolle von Zul’Aman bestritten, wurden 100 Menschen ausgewählt, die in magischen Künsten unterrichtet wurden. Im Austausch erhielten die Magier von Quel’Thalas militärische Unterstützung aus dem Königreich Arathor. Diese beiden Völker, Menschen und Hochelfen, verbreiteten dann die Kunst der Magie in Azeroth.
Vom Beschwörer zum Magicus
Im Krieg gegen die Orcs waren die magisch Begabten gezwungen, ihre Forschungen in Beschwörungsmagien zu vertiefen und gleichzeitig andere magische Quellen anzuzapfen. Waren die Beschwörer also noch darauf konzentriert, elementare Zauber und Beschwörungssprüche einzusetzen, so ging die neue Generation von Magiern mit mehr und mehr destruktiven und aggressiven Zaubern in den Kampf, um Ihresgleichen und Azeroths Völker zu schützen.
Die mächtigsten Zauberer unter ihnen waren – und sind heute noch – höchstwahrscheinlich die Erzmagier von Dalaran. Die magokratische Stadt Dalaran wird von sechs Erzmagiern der Kirin Tor beherrscht; insgesamt haben die Kirin Tor traditionell 120 Mitglieder, die aus den Völkern der Menschen, der Gnome, der Hoch- und Blutelfen stammen. Die Stadt brutzelte also vor Magie, was wiederum die Brennende Legion anlockte. Die Kirin Tor gingen daraufhin mit dem Rat von Silbermond einen Pakt ein – der Geheimbund der Wächter von Tirisfal. Jeweils ein Mitglied der Wächter wurde ausgewählt, die Lande Arathors und Quel’Thalas‘ vor dämonischen Aktivitäten zu schützen; diesem wurden dann besondere magische Kräfte übertragen. Die bekanntesten Wächter von Tirisfal waren übrigens Aegwynn und ihr Sohn – Medivh ist bisher der letzte Wächter gewesen.
Dalaran in Schutt und Asche
Über Jahrhunderte hielt Dalaran Angriffen der Brennenden Legion stand, doch mit dem Aufstieg des Lichkönigs und Arthas‘ Kampf gegen sein eigenes Reich kam der erste vernichtende Schlag gegen die Magier. Kel’Thuzad, vormals ein Magier der Kirin Tor, nun Lich und Gefolgsmann des Lichkönigs, griff gemeinsam mit Arthas und der Geißel Dalaran an, um das Zauberbuch Medivhs an sich zu reißen. Bei dem Angriff starb Antonidas, Anführer der Magier. Und mit dem Buch wurde Archimonde nach Azeroth geholt. Der versetzte dann auch gleich der magischen Stadt den Todesstoß – in Form der totalen Zerstörung. Doch zum Glück geben Magier nicht einfach ihr geliebtes Paradies auf, und deswegen dürfen wir heute im wiederaufgebauten Dalaran über den Baumkronen des Kristallsangwalds über die Promenaden schlendern. Und warum schwebt Dalaran über Nordend?
Der große Blaue macht Ärger
Einer weiteren Gefahr, der die magisch begabten Völker Azeroths ins Auge sehen müssen, ist Malygos, der Aspekt des blauen Drachenschwarms und seines Zeichens Spruchwirker. Der magische Wyrm behauptet von sich gerne mal, dass er die Magie nach Azeroth gebracht hat, was allerdings eher Legende als Fakt ist. Nach seinem Kampf gegen Neltharion – also Todesschwinge – in dem Malygos nur einen kleinen Teil seines Schwarms retten konnte, gab sich der blaue Drache einer langen Phase von Wahnsinn hin. Erst mit Wrath of the Lich King kam Malygos wieder zu Sinnen und erkannte die schreckliche Gefahr im gedankenlosen Umgang mit der Magie. Allerorten. Schließlich können derzeit sechs WoW-Völker mit Feuerbällen, Arkanschlägen und Eisblitzen um sich schmeißen. Und wir wissen ja schon: Ein exzessiver Gebrauch von Magie weist der Brennenden Legion den Weg nach Azeroth wie ein gigantischer Leuchtturm. Malygos erklärte allen Magienutzern daraufhin den Krieg. Deshalb beschloss der Rat von Dalaran, die Stadt nach Nordend zu verpflanzen. Und nebenbei auch noch der Geißel den Krieg zu erklären.
Die bekanntesten Magier
nicht malygos hat den rest seiner brut gerette sondern korialstrasz (krasus)!
nach dem vernichtenden schlag von neltharion, den NUR malygos überlebt hat ist krasus zur brutstätte der blau drachen geflogen und hat ein paar eier in eine andere dimension verfrachtet. nach einer zeitreise hat er diese mitlerweile ausgewachsenen drachen "befreit", sie malygos vorgeführt und ihn so wieder aus den "fängen des wahnsinns" befreit!
Millhaus FTW
"Der Lichkönig fand Gefallen an dem Magier" is richtig, aber ich hab statt Lichkönig Arthas gelesen ...
Sorry mein Fehler. Danke für den Hinweis.
Danach dann, wie du es beschrieben hast.
Ähm, nein sicher nicht ! Zu diesem Zeitpunkt war KelThuzad schon ein Nekromant.
KelThuzad war anfangs der größte Feind von Arthas, weil Arthas in ihm den Anführer der Geißel vermutete. Arthas kämpfte zu dieser Zeit noch für Lordaeron gegen die Geißel.
Arthas tötete schließlich auch KelThuzad.
In Nordend fand Arthas zusammen mit Muradin Frostmourne und wandte sich dem Lichkönig zu.
Auf Geheiß des Lichkönigs (Arthas war zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht mit ihm "verschmolzen") sollte Arthas KelThuzad wiederbeleben.
Dazu brauchte Arthas aber KelThuzads Überreste, eine bestimmte Urne, in der die Asche seines Vaters aufbewahrt wurde (Arthas tötete dafür Uther) und (!) die Macht des Sonnenbrunnens.
Nur deshalb ging Arthas nach Quel'Thalas.
Er belebte KelThuzad als Lich wieder und die Geschichte nahm ihren Lauf...
Und noch etwas: Wenn ihr schon KelThuzad als Magier erwähnt, dann erwähnt auch Rhonin, eigentlich einer der wichtigsten Magier (Top3 würde ich sagen) in Azeroths Geschichte.
MfG
@ 19
KelThuzad -> Bild Nr. 4