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Radon Labs: Drakensang-Entwickler meldet Insolvenz an - UPDATE: Bigpoint übernimmt Radon Labs

01.06.2010 20:57 Uhr
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Radon Labs ist offenbar insolvent. Finanzierungsprobleme für Drakensang 3 erfordern die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für das Berliner Entwicklerstudio. UPDATE: Bigpoint übernimmt Radon Labs und gründet die Bigpoint Berlin GmbH.

Radon Labs: Drakensang-Entwickler meldet Insolvenz an - UPDATE: Bigpoint übernimmt Radon Labs Update vom 1. Juni 2010: Radon Labs überlebt - zumindest teilweise. Onlinespielehersteller und -publisher Bigpoint hat den insolventen Drakensang-Entwickler übernommen und die Bigpoint Berlin GmbH gegründet. Mehr als 35 der laut Radon-Labs-Homepage ursprünglich rund 90 Mitarbeiter werden von Bigpoint übernommen, darunter die beiden Chefs Bernd Beyreuther und André Blechschmidt. Heiko Hubertz, CEO und Gründer von Bigpoint: „Für uns ist der Zukauf von Radon Labs ein bedeutender strategischer Schritt. Radon Labs ist unter der Leitung von Bernd Beyreuther und André Blechschmidt eines der Top 3 Entwicklerstudios in Deutschland“. Drakensang 3 ist damit gerettet - das DSA-RPG soll 2011 erscheinen.
Originalmeldung vom 12. Mai 2010: Das Berliner Entwicklungsstudio Radon Labs ist offenbar insolvent. Wie buffed aus Unternehmenskreisen mitgeteilt wurde, hat der Drakensang-Entwickler offenbar beim Amtsgericht Berlin die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Bekannt geworden ist das Unternehmen vor allem durch die erfolgreichen und preisgekrönten Rollenspiele Drakensang und Drakensang: Am Fluss der Zeit.

Aktuell entwickelt man in Berlin die Erweiterung „Phileassons Geheimnis“ für Drakensang: Am Fluss der Zeit, die im August erscheinen soll. Gleichzeitig arbeitet man aber offenbar bereits am bislang noch nicht offiziell angekündigten Drakensang Teil 3. Für dieses Projekt ist nun aber nach Unternehmensaussage ein Finanzierungspartner ausgestiegen, was den Antrag auf das Insolvenzverfahren nötig gemacht hat. Radon Labs hat bereits Verhandlungen mit Übernahme-Interessenten aufgenommen. Es besteht also die Aussicht, dass Drakensang 3 weiterentwickelt wird und innerhalb der nächsten Wochen weitere Details zur Zukunft von Radon Labs bekannt werden.

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Florian Emmerich
01.06.2010 20:57 Uhr
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am 03. Juni 2010
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Nun man kann nur abwarten. DSA gibt von Regelwerk schon klare richtline an die man sehr schlecht brechen kann und was ich auch nicht hoffe weil wenn die das Konzept über haufen werfen ist das kein DSA mehr , egal ob die Hintergrund geschichte stimmt oder nicht es geht um das Spiel konzept das Regelwerk was sich von 1 DSA teil bis heute gehalten hat nur das man nicht selbst die Würfel in der hand hat.

Heut zu Tage können sich nur Spiele Firmen wie Blizzard sich leisten Spiele auf dem Mark zu bringen die Qualität Technik den höchsten stand haben. Und warum weil die zeit gleich Online Spiele betreiben die ihre Kassen füllen.

Vll klappt das bei DSA auch wer weiss was die zukunft uns bringt
am 02. Juni 2010
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Wie ich den Bildern entnehme wurde viel mit den Sonnenlicht-Effekten gespielt

sieht ganz gut aus
am 02. Juni 2010
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Ich vermute, das DS3 fertig gestellt wird und auch gleichzeitig Drakensang das Browsergame!
am 02. Juni 2010
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Radon Labs hat nicht nur an Drakensang und nicht nur für den Pc Markt entwickelt, dass sagte doch der Bernd B. erst vor 2 Wochen in einem Interview.
am 02. Juni 2010
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Vielleicht sollte am Rande evtl. erwähnt werden:

Radon Labs hat relativ kurz vor dem Absprung von dtp einige neue Mitarbeiter eingestellt (Newcomer direkt von einem Berliner Vortrag wenn ich mich nicht irre).
Also kann gut sein, dass das ursprüngliche Drakensang-Team etwas kleiner als 90 Leute war.

Die Neueinsteiger sind nun wahrscheinlich wieder weg.
am 02. Juni 2010
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Ich bin zwiegespalten. Einerseits existiert Rl noch. Das ist gut.
Andererseits behielt nur ein Drittel der Mitarbeiter den Job.
Das ist einmal für die betroffenen Personen sehr bedauerlich.
Desweiteren stellt sich mir aber die Frage, ob RL das sehr hohe Niveau von Drakensang bei derart verringerter Belegschaft halten kann. Oder ob es bei der Herstellung nicht wenigstens zu erheblichen Verzögerungen kommt.

Grundsätzlich muss ich 55 zustimmen. Titel werfen heutzutage mit steigender Qualität immense Kosten auf, die von begrenzten Märkten, wie dem deutschen Markt, selbst bei großem Erfolg nicht refinanziert werden können. Dies ist mit Blick auf eine gewünschte Diversität der angebotenen Programme betrüblich.
Den Spieler erwartet wohl künftig noch mehr als bisher das Trampeln in den Pfaden des mainstream. Nur wenige Ausnahmen werden diese Regel bestätigen. Schade.
am 02. Juni 2010
Funcom
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Oh Phex, du diebischer Fuchs, Gott des Handels und der Diebe, ein gefälliger Handel ist meist mehr wert als ein schneller Diebstahl. Drum mögen die PCs der Raubkopierer mit Fäulnis befallen werden, denn es war kein ehrenhafter Diebstahl und sie haben dir nichts geopfert. Phex, begünstige den Handel mit Drakensang, damit wir auch in Zukunft durch das virtuelle Aventurien wandeln können!
am 02. Juni 2010
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Abwarten was nun passiert, das Radeon Labs pleite geht war klar. Radeon Labs hat einfach zuviel in Drakensang investiert, hier wurden Produktionskosten verursacht die einen internationalen Erfolg schon fast zur Pflicht gemacht hat. Letzteres war vorhersehbar, das es nicht zu erreichen ist. Für DSA-Spieler und Deutsche Spieler mag Drakensang ja reizvoll sein, doch wer sich mal Vergleichstitel ansieht die International Erfolgreich sind, sollte selbst erkennen das Drakensang da nicht mitspielen kann.

Der Aufkauf von BigPoint mag im ersten Moment erschreckend klingen, nun muß man aber erstmal sehen was BP sich daraus erhofft. Ich denke sie werden schon ihre Gründe haben und unlängst einen Plan haben was sie nun mit Radeon Labs, bzw der DSA-Lizenz anstellen möchten.
am 02. Juni 2010
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quentinharlech da muss ich dir recht geben.

Es kommen Düstere zeiten auf uns zu. BigPoint und saubere Spiele oder wenigstens Qualitäts hoche nun ja überzeugt euch selbst ^^ Ich bete einfache das die Produktion noch zu 99% bei den 35 übernommenen Personal bleibt was uns wenigstens eine kleine hoffnungs schimmer gewährt
am 02. Juni 2010
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Das ist wirklich ein rabenschwarzer Tag für den Deutschen RPG-Himmel. Auch wenn das Game technisch einwandfrei war, so wars leider international nicht konkurenzfähig, was wohl hauptsächlich am Aufbau und Gameplay lag. Das war wohl alles etwas zu 'deutscht'. Drakensang I hat sich ungefähr 300.000 mal verkauft. Wie sich das mit den Produktionskosten überschlagen lässt muss sich jeder selber ausmalen. Die dürften entsprechend hoch gewesen sein. 90 Mitarbeiter kosten ne Stange Geld, egal wie man's dreht und wendet. Und dann gibts da wohl noch die Investoren die ihr Geld wieder wollten. Es ist schade dass sich Radon Labs nicht hat halten können.

Mit BigPoint ist jetzt allerdings ein Geldhai am Drücker. Für alle Fans der Serie bedeutet das nichts Gutes. Vor allem bei seiner Kundschaft hat Bipoint einen sehr zweifelhaften Ruf. Da wird eine immense Summer für Add-In Content verlangt und das für Games von grenzwertiger Qualität. Das Zeug sieht zum Teil aus wie aus den 90ern, und dafür soll man dann 80-90€ hinblättern um sich sämtliche Inhalte kaufen zu können. Dafür kriegt man dann Gameboy Grafik. Die Community wird anscheinend kaum beachtet und zum Beispiel bei 'Gladiator' wohl sogar um Accounts geprellt.

Ob jemals wieder ein qualitativ gleichwertiger Nachfolger unter BP erscheinen wird, das sei mal dahingestellt.

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