Battle.net: Ausbau des neuen Battle.net als Spielevertriebsplattform wie Steam?
Blizzards Executive Vice President of Game Design, Rob Pardo, äußerte sich in einem Interview mit „The Escapist“ zum möglichen Vetrieb von Drittanbieter-Spielern über das neue Battle.net. Es sei eine Möglichkeit, so Pardo,allerdings stelle sich immer wieder die Frage: Was passiert, wenn Blizzard gleichzeitig mit einem anderen Entwicklerteam ein Spiel veröffentlicht? Kann man den gewohnten Support für beide Titel gewährleisten? Bisher scheint noch kein Blizzard-Mitarbeiter eine Lösung für diese Problematik gefunden zu haben.
"It's something that we've definitely always talked about […] The problem for us is that it takes a lot of work from our other teams.[…]Every time we have the discussion, we try to figure out what's going to happen if let's say a Blizzard game was coming out and a third party game was coming out at the same time. Could we be agnostic in that way? Could we offer the same level of support that we offer our games to third parties? We just never know. It just seems like a big job for us."
Ein vergleichbares Angebot, wie es Valve mit seinem Steam-Service etablierte, wäre durchaus wünschenswert, denn es würde wieder mehr Wettbewerb in den Onlinevertriebswettbewerb bringen.
"There's so much conflict of interest there that it's horrid. It's actually really, really dangerous for the rest of the industry to allow Valve to win."
Immerhin konnte ich so Lösungsstrategien für Probleme entwickeln, die ich früher nie hatte, das hält ja geistig fit sagt man. Probleme wären zum Beispiel:
- Steam denkt mein Spiel bräuchte ein Update
- Steam denkt, ich bräuchte zusätzliche Sprachversionen
- Steam findet seine Server nicht
- Steam lässt sich nicht starten
- Steam lässt sich nicht beenden
Außerdem habe ich über Steam und nur über steam das Problem, dass ich nicht gleichzeitig spielen und skypen kann, ohne unter gewaltigen Latenzen zu leiden. Zufall? Absicht?
- der steam client knabbert an den resourcen vom rechner
- der vertrieb spart sich eine menge an logistik, aka arbeit, aka knete ein
- gibt dies, jedenfalls bei valve, nicht an den endkunden weiter
- bekomm ich jedes spiel, inkl. dvd-rom und verpackung, im versand preiswerter
- bietet mir steam nichts exklusives, nada
ok, sollte blizz einsteigen "könnten" die preise nach unten angepasst werden. aber ich seh z.Z. nicht ein bei steam ein spiel zu erwerben, bietet doch keinen vorteil für uns in europa wenn die dollarpreise 1:1 in euronen "umgerechnet" werden.
ne ne, so nicht...
Ich frag mich, was Herr Pardo damit meint.
Valve ist doch ne Firma wie jede andere auch und kein geheimer Orden alá Tempelritter-Orden oder Steinmetze, die, so wirds zumindest gerne behauptet, obs stimmt weiß man net, die Weltherrschaft übernehmen wollen.