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  • XCOM 2: Ist das neue XCOM besser als der Vorgänger? Was uns gefällt und was nicht

    Haben die Entwickler von Firaxis mit XCOM2 die Untertasse neu erfunden oder nur ein aufgewärmtes XCOM 1.5 aufgelegt? Wir erklären, warum uns das Rundentaktik-Spiel um die Befreiung der Welt von den fiesen Alien-Okkupatoren so gut gefällt - und was uns ein bisschen stört. Lasst euch unser Special nicht entgehen!

    Anfang Februar erscheint XCOM 2 für den PC und wird wahrscheinlich wieder viele Fans begeistern - oder auch enttäuschen. Was bietet XCOM 2 im Vergleich zum Vorgänger und lohnt sich der Griff zum Spiel? Unser freier Autor Christian Weigel klärt euch in seinem Artikel über Stärken und Schwächen von XCOM 2 auf. Nach dem Inhaltsverzeichnis geht's los!

    Einer für alle, alle für einen: Unsere farblich sortierte XCOM-Truppe ist bereit zum Ausrücken. Dank der neuen Personalisierungsoptionen können wir unglaublich viel Zeit in das Aussehen unserer Soldaten stecken - und uns hinterher grün und blau ärgern, wenn sie ins Gras beißen. Einer für alle, alle für einen: Unsere farblich sortierte XCOM-Truppe ist bereit zum Ausrücken. Dank der neuen Personalisierungsoptionen können wir unglaublich viel Zeit in das Aussehen unserer Soldaten stecken - und uns hinterher grün und blau ärgern, wenn sie ins Gras beißen. Quelle: Firaxis

    XCOM 2: Nicht immer Schema F: Warum XCOM2 einen höheren Wiederspielwert hat

          

    Weg mit dem Kampagnen-Korsett

    In XCOM: Enemy Unknown spielten wir die Rolle der planetaren Wach- und Schließgesellschaft, starrten wie gebannt auf den sich drehenden Hologlobus in unserer Untergrundbasis und warteten darauf, dass die Aliens zuschlugen. XCOM war per Definition eine Truppe, die auf Angriffe von außen nur reagieren konnte. In XCOM 2 sind die Rollen vertauscht. Als mobile Guerillabewegung, die über ein fliegendes Hauptquartier verfügt, haben wir diesmal die Initiative gepachtet und suchen uns aus, auf welchen Kontinenten wir den Aliens die Suppe versalzen. Es liegt an uns auszuwählen, in welchem Territorium wir andere Widerstandskämpfer kontaktieren und welche Alien-Geheimeinrichtungen wir wann überfallen.
    Wir bauen selbst das Netz des weltweiten Widerstands gegen die Aliens und ihre Schergen auf. Welche Territorien dabei wie mit den Nachbargebieten verbunden sind, würfelt das Spiel bei Partiebeginn jedesmal neu aus, genau wie die mächtigen Kontinent-Boni, die wir bei lückenloser Abdeckung einer geografischen Region einheimsen dürfen.

    Der Doom-Tracker

    Das heißt aber auch, dass die planetaren Besatzer nicht einfach abwarten, bis wir ihnen die Erde wieder entrissen haben. Auch sie haben ein Langzeitziel in Arbeit, dessen Vollendung für XCOM und den Rest der Menschheit "Game Over" bedeutet. Was das sogenannte "Avatar-Projekt" tatsächlich ist, das irgendwo im Pazifischen Ozean entsteht, wissen wir allerdings noch nicht - außer, dass es sich um sehr schlechte Nachrichten für die irdische Zivilisation handelt. Je ungestörter wir die Aliens in ihren rund um den Globus verteilten Forschungseinrichtungen werkeln lassen, desto schneller zieht sich die Schlinge um unseren Hals zu.

    Die Aliens spielen gegen uns

    Auf der Kampagnenkarte haben wir eine Menge Möglichkeiten, die Geschicke des Widerstands zu lenken - oder mit Schmackes gegen die Wand zu fahren. Durch viele zufällige Faktoren ähneln sich verschiedene Kampagnen nicht wie ein Ei dem anderen. Auf der Kampagnenkarte haben wir eine Menge Möglichkeiten, die Geschicke des Widerstands zu lenken - oder mit Schmackes gegen die Wand zu fahren. Durch viele zufällige Faktoren ähneln sich verschiedene Kampagnen nicht wie ein Ei dem anderen. Quelle: Firaxis Neben ihrem Streben nach dem AlienEndsieg versuchen die ADVENT-Besatzer aber auch auf direktere Weise, dem XCOM-Widerstand auf verschiedene Weise Einhalt zu gebieten. Das funktioniert über die "Dunklen Ereignisse", die im Spiel alle paar Wochen zufallsgeneriert in Dreierpäckchen ausgespielt werden und den Aliens fiese Vorteile verschaffen: durch Straßensperren reduzieren sich vielleicht unsere monatlichen Hilfslieferungen, ein Hunter-Killer-UFO nimmt die Jagd auf die Avenger auf oder die Aliens rüsten ihre Kanonenfutter-Truppen dauerhaft mit besserer Panzerung aus. Verhindern können wir durch erfolgreich absolvierte Guerilla-Missionen nur jeweils eines der Ereignisse, den Rest müssen wir ertragen.

    Feuer, Blitz und Säure - mehr Zufall in der Forschung

    Im Kern folgt der Forschungsbaum in XCOM2 genau wie im Vorgänger einer linearen Abfolge: Um immer fieseren Alien-Kreaturen effizient das Fell über die Ohren ziehen zu können, arbeiten wir uns im Labor durch verschiedene Technologie-Stufen bei Waffen und Rüstungen vor. Weitere Forschungsziele dienen verschiedenen Ankerpunkten in der Fortführung der Hintergrundgeschichte - so weit, so gut.
    Daneben gibt es aber in Dr. Shens Ingenieursabteilung Testprojekte, die uns zufallsgenerierte Munitions-Upgrades, Spezialgranaten oder Panzerwesten mit den verschiedensten Eigenschaften liefern. Welche das sind, kann von Mal zu Mal variieren. Säuregranaten, Brandmunition, EMP-Geschosse oder eine Zusatzrüstung, an der sich Nahkampfangreifer die Tentakel verbrennen, erhöhen die taktischen Möglichkeiten des XCOM-Kommandeurs enorm.

    Multi-Classing? Ja bitte!

    Nicht nur die Technik-Abteilung, sondern auch die Soldaten selber profitieren von General Zufall: Haben wir in unserer Avenger ein "Advanced Warfare Center" eingebaut - das ist eine Art Super-Lazarett, mit dem schwer verwundete Soldaten weniger Krankfeiertage benötigen, um wieder dienstbereit zu sein - haben unsere XCOM-Kämpfer bei jedem Stufenaufstieg die Chance, als Bonus-Beförderung irgendeine Fertigkeit einer anderen Soldatenklasse zusätzlich zu erhalten.
    Die klassenübergreifenden Bonusfertigkeiten könnten direkt aus einem Rollenspiel stammen - und genau das ist XCOM2 trotz seines futuristischen Settings geworden. Durch die im Vergleich zum Vorgänger noch einmal aufwendig verbesserten Gestaltungsoptionen für die eigenen Soldaten können wir uns stundenlang am Aussehen unserer Helden austoben und sogar deren Waffen mit Beutestücken verbessern, die wir auf dem Schlachtfeld auflesen.

    Schluss mit Déja Vu im Eiscafé!

    Wenn XCOM: Enemy Unknown und Enemy Within bei uns als Spieler Abnutzungserscheinungen hervorrief, dann dadurch, dass wir immer auf den gleichen Karten kämpften. Jedesmal auf dem gleichen Friedhof, im gleichen Waldstück oder im gleichen Eiscafé gegen E.T. antreten zu müssen war ermüdend. Die rund 80 handgefertigten Karten des Vorgängers kannten wir irgendwann auswendig, auch wenn die Entwickler einige Tricks anwandten, um das zu kaschieren: Manchmal durfte XCOM von einer anderen Richtung aus angreifen, und immerhin war die Platzierung der Aliens zufällig.
    In XCOM2 dagegen sind die Einsatzorte dagegen für jede Mission neu und bieten eine frische taktische Herausforderung: Sie werden jedesmal aus einzelnen Bauteilen neu zusammengestückelt, so dass die Verteilung von Gebäuden, freien Flächen und Geländehindernissen nie die gleiche ist.
    Sicher kommen manche Bausteine wie Tankstellen, Kirchen, Parkplätze oder ADVENT-Checkpoints immer wieder vor, sie sind aber immer neu zusammengestellt. Das bedeutet, dass wir in jeder Mission die Umgebung neu auskundschaften müssen, wenn wir zum Beispiel einen hoch gelegenen Aussichtspunkt für unseren Scharfschützen suchen.
    Ein zusätzliches Schmankerl ist, dass Missionen in Wildnis oder dünn besiedelten Gebieten tatsächlich in frostigem, gemäßigtem oder wüstenhaftem Klima stattfinden, je nachdem wie weit vom Äquator entfernt wir uns befinden.

    03:46
    XCOM 2: Zwölf Mini-Neuerungen im Video

    XCOM 2: Mehr Fairness im Gefecht: Warum wir nur noch über die Aliens fluchen werden

          

    Schluss mit fieser Teleporterei

    Teleportierende Aliens waren eines der großen Mankos von XCOM: Enemy Unknown. Solange ein Trupp Außerirdischer nicht durch direkten Sichtkontakt mit XCOM alarmiert war, bewegten sich die Fieslinge nicht zu Fuß über die Karte, sondern beamten sich alle paar Runden im Die neuen Sektoiden sind um Einiges gefährlicher als ihre kleinen schratigen Verwandten aus dem ersten Teil. Seltsamerweise tragen sie ihren Pip-Boy am falschen Arm... Die neuen Sektoiden sind um Einiges gefährlicher als ihre kleinen schratigen Verwandten aus dem ersten Teil. Seltsamerweise tragen sie ihren Pip-Boy am falschen Arm... Quelle: Firaxis Kriegsnebel hin und her. Das führte oft zu ekligen und schwer nachvollziehbaren taktischen Situationen: Ein Trupp Mutonen, der plötzlich aus einer vermeintlich gesäuberten Richtung der Karte aufploppte und das XCOM-Team in der Flanke angriff, beendete so manchen Ironman-Run vorzeitig.
    Was die Aliens dafür immer noch können: bei Sichtkontakt mit XCOM schnurstracks in Deckung hechten. Manche Spieler halten dieses von den Entwicklern "Scampering" genannte Verhalten für unfair. Immerhin kann es jetzt passieren, dass patrouillierende Aliens, die noch nicht in Alarmbereitschaft versetzt sind, gemächlichen Schrittes in die Feuerschutz-Überwachung unserer Soldaten trapsen und sich einen Kugelhagel einfangen, bevor sie in Deckung springen dürfen.

    Feuerschutz: Einer schießt nach dem Anderen

    Es lohnt sich in XCOM2 übrigens noch viel mehr, dem Gegner Feuerschutz-Fallen zu stellen, da das System stark überarbeitet wurde. Noch im Vorgänger knallten dabei alle Soldaten gleichzeitig ihre Magazine auf den ersten Gegner leer, der sich in seinem Zug bewegte. Das führte oft dazu, dass ein einziger Feind im Kugelhagel-Overkill unterging, während seine Kollegen völlig unbeschadet davonkamen. Mit dem neuen sequentiellen Feuerschutz-Modus verschwenden die Soldaten jetzt keine Schüsse mehr auf Gegner, die schon durchlöchert sind, sondern suchen sich automatisch neue Ziele. Im Idealfall fackeln wir so ganze Gruppen auf einmal ab, wenn wir uns geschickt positionieren.

    Erst anschleichen, dann zuschlagen

    Außerdem darf XCOM in den meisten Missionen als Guerilla-Organisation verdeckt operieren und ist für die Aliens unsichtbar. Zumindest so lange, bis sich der Commander entscheidet, von Modus Leise auf Laut umzuschalten, indem er die erste Granate werfen oder den ersten Abzug drücken lässt. So hat XCOM die Möglichkeit, die Truppe in eine ideale Position zu bringen, um ein Gefecht vorteilhaft zu beginnen und den ersten anvisierten Alien-Trupp aus dem Hinterhalt auszuschalten.
    Da kommt was auf uns zu: XCOM2 ist 2016 das Schwergewicht unter den Strategietiteln. Da kommt was auf uns zu: XCOM2 ist 2016 das Schwergewicht unter den Strategietiteln. Quelle: Firaxis Ein richtiges Schleich-Spiel ist XCOM2 aber trotzdem nicht. Laut den Entwicklern geht es in XCOM2 wie in den Vorgängern um taktische Feuergefechte zwischen Menschen und Aliens. Nur die Ranger-Soldatenklasse kann sich auf verdecktes Vorgehen spezialisieren und weiterschleichen, wenn der Rest des Teams schon entdeckt ist. Das ermöglicht gemeine Taktiken, wie zum Beispiel Ziele für den Scharfschützen auszuspähen.

    Übersicht dank kleiner Kniffe

    Manche Detailverbesserungen in XCOM2 sind Gold wert: Wie oft haben wir im Vorgänger unsere Soldaten in eine neue Position beordert, nur um dann stinksauer feststellen zu müssen, dass sie von dort aus nicht auf das gewünschte Ziel schießen konnten. Das passiert jetzt nicht mehr: Wir brauchen nur mit dem Mauszeiger über einem gewünschten Zielort schweben und bekommen als kleines Fadenkreuzsymbol neben einem Gegner angezeigt, ob wir von dort aus Sicht- und Feuerlinie auf ihn haben werden.
    Genauso zeigt uns ein kleines Augen-Symbol neben einem Gegner an, ob er sich im Feuerschutz-Modus befindet und daher losballern wird, sobald wir uns durch seinen Sichtbereich bewegen. Das war zuvor immer ein Ratespiel gewesen und führte zu Frustration. XCOM2 hat sich diese Interface-Verbesserung von Long War abgeschaut, der berüchtigten Hardcore-Mod des Vorgängers.

    10:46
    XCOM 2: Vorschau-Video mit 10 Minuten Gameplay

    XCOM 2: Was nicht so gut läuft und was uns fehlt

          

    Gebäude-Fallen

    Probleme gibt es derzeit noch bei den zerstörbaren Gebäuden. Während Bäume, Büsche und Kisten durch Granaten und andere Explosionen schön rückstandsfrei zerbrezelt werden und parkende Autos nach wie vor in imposanten Feuerbällen zerplatzen, gehen große Bauwerke auch Der Leviations-Bug: Obwohl das Gebäude unter ihm ein gähnendes Loch aufweist, ist unser Scharfschütze nicht nach unten gefallen. Stattdessen hängt er auf dem nicht mehr existenten Dach fest und wir müssen ihn zurücklassen. Der Leviations-Bug: Obwohl das Gebäude unter ihm ein gähnendes Loch aufweist, ist unser Scharfschütze nicht nach unten gefallen. Stattdessen hängt er auf dem nicht mehr existenten Dach fest und wir müssen ihn zurücklassen. Quelle: Firaxis stückchenweise zu Bruch. Im Idealfall sprengen wir so Löcher in Wände und sogar Dächer, um die Aliens aus überraschenden Richtungen anzugehen.
    Leider hat die Wegfindungsroutine mit kreativer Gebäudezerstörung manchmal ein Problem, ab und zu blieben uns Soldaten auf Dächern hängen und konnten sich nicht mehr weiterbewegen. Manchmal half in so einem Fall das Neuladen eines Spielstandes, allerdings nicht immer - in einem besonders dramatischen Fall mussten wir unseren besten Scharfschützen in einer Ironman-Kampagne auf einem Dach zurücklassen, da er nach einer Explosion ein Stockwerk unter ihm wie festgefroren war. Immerhin verkaufte er seine Haut teuer und konnte noch einige Aliens erledigen, bevor er fiel.

    Durch die Wand

    Gebäude sind auch für ein anderes Spielelement ein Sandkorn im Getriebe: Die neue Action-Kamera, die Sprints und Schüsse normalerweise dramatisch in Szene setzt, kommt sich oft selbst in die Quere und zeigt uns statt schick choreografierten Angriffen gerne den Rauputz einer Wand aus nächster Nähe. Besonders, wenn wir auf tiefer oder höher gelegene Aliens feuern, kriegen wir nur Brüstungen und Geländer zu sehen. Ob die Entwickler das bis zum Release noch etwas geradebiegen können, lässt sich bezweifeln - es ist wohl der Preis, den wir für die frei zufallsgenerierten Karten bezahlen.
    Gar nicht ausmalen wollen wir uns die Komplikationen, die wohl eine Rüstung der höchsten Tech-Stufe mitbringt: Mit der erforschbaren Wraith-Panzerung soll ein Soldat anscheinend für zwei Runden lang durch sämtliche Hindernisse und Wände spazieren können. Ob das gut gehen kann?

    Wo ist das SHIV?

    Okay, die kleine Roboter-Drohne mit der dicken draufmontierten Gatling, das Super Heavy Infantry Vehicle oder SHIV aus dem Vorgänger war nicht sonderlich beliebt bei der Masse der Spieler, da es keine Erfahrung sammelte wie Soldaten aus Fleisch und Blut. Manche XCOM-Kommandeure Gestrüpp, Kisten und Fässer sprengen wir problemlos mit Granaten weg. Zerstörbare Gebäude sind allerdings in der Level-Architektur des Spiels leider noch Fehlerquellen, die hässliche Bugs auslösen können. Gestrüpp, Kisten und Fässer sprengen wir problemlos mit Granaten weg. Zerstörbare Gebäude sind allerdings in der Level-Architektur des Spiels leider noch Fehlerquellen, die hässliche Bugs auslösen können. Quelle: Firaxis schworen aber auf den kettengetriebenen Kameraden, und in XCOM2 macht sich sein Fehlen bislang schmerzlich bemerkbar. Vor allem, dass es für die Aliens unmöglich war, das Robo-SHIV in Panik zu versetzen oder per Gedankenkontrolle zu übernehmen, war ein wichtiger Pluspunkt.
    Theoretisch hat die Gremlin-Drohne des Spezialisten die Rolle des SHIV übernommen, aber das fliegende Helferlein hat einfach nicht den Charme der sympathischen automatisierten Waffenplattform. Wir wünschen uns daher, dass es zumindest in den kommenden DLCs für XCOM2 irgendeine Art von bewaffneter Robo-Drohne gibt. Der Name des dritten angekündigten DLC-Pakets, Shens letztes Geschenk, lässt zumindest auf mechanisierte Technologie hoffen, da Dr. Raymond Shen, der Ingenieur aus XCOM: Enemy Unknown, auch für die Entwicklung des SHIV und der MEC-Trooper zuständig war.

    Warum sehen die Plasmagewehre schon wieder aus wie futuristische Haartrockner?

    Ein kleiner Wermutstropfen bei der Waffenaufrüstung: Während die Ausrüstung auf den niedrigeren Technologiestufen noch befriedigend klobig-improvisiert aussieht und sehr gut in das Bild passt, dass XCOM eine Guerillatruppe mit begrenzten Ressourcen ist, gefallen uns die Plasmawaffen gar nicht.
    Anstatt des brachialen Looks der Sturm- und späteren Magnetgewehre wirken die Plasma-Wummen der dritten Tech-Stufe, als kämen sie aus den Designbüros der Firma mit dem Apfelsymbol. Wieso hat die Leiterin des XCOM-Ingenieurbüros die Zeit, sich das Design für ein hübsches geschwungenes Gehäuse auszudenken, während XCOM um das Überleben der Menschheit kämpft? Ein Griff und irgendeine Art Schutzdeckel, damit sich die Truppe nicht die Finger an der heißen Plasmakammer verbrennt, hätten völlig ausgereicht.

    Die neue Action-Kamera setzt Feuerstöße dramatisch in Szene. Es lässt sich jetzt allerdings nicht mehr so leicht an der Kamerafahrt voraussagen, ob ein Schuss ein Treffer wird. Die neue Action-Kamera setzt Feuerstöße dramatisch in Szene. Es lässt sich jetzt allerdings nicht mehr so leicht an der Kamerafahrt voraussagen, ob ein Schuss ein Treffer wird. Quelle: Firaxis

    XCOM 2: Falls alles schiefgeht: Sid rettet die Menschheit persönlich

          


    Falls alle Stricke reißen, bitten wir Sid Meier persönlich um Hilfe in unserer Kampagne. Streng genommen handelt es sich aber um einen Cheat, wenn wir den Strategie-Godfather mit in unser Team aufnehmen... Falls alle Stricke reißen, bitten wir Sid Meier persönlich um Hilfe in unserer Kampagne. Streng genommen handelt es sich aber um einen Cheat, wenn wir den Strategie-Godfather mit in unser Team aufnehmen... Quelle: Firaxis XCOM2 ist ein knallhartes Spiel. Selbst, wenn wir als Commander glauben, es liefe alles nach Plan, kann das Auftauchen einer neuen Alien-Rasse oder ein klitzekleiner taktischer Fehler katastrophale Folgen haben. Wenn wir uns mit dem Rücken zur Wand wiederfinden und XCOM keine Trümpfe mehr in der Hand hält, ist Hilfe dringend nötig.
    Rundenstrategie-Halbgott Sid Meier persönlich steigt vom Spieleentwickler-Olymp herab und holt für uns die Kastanien aus dem Feuer. Um ihn herbeizurufen, müssen wir nur einen beliebigen Soldaten in unserer Kaserne mit dem Vornamen "Sid" und dem Nachnamen "Meier" personalisieren: schon steht uns die graue Eminenz von Firaxis als mächtiger Held zur Verfügung, komplett mit Plasmagewehr, Super-Rüstung und einem ganzen Arsenal mächtiger Psionik-Fähigkeiten.

    02:55
    XCOM 2: Moment of Truth - Ankündigungstrailer zum Taktik-Sequel
    • Kakrafoon
      24.01.2016 21:00 Uhr
      Mitglied
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Jack Valen
      am 27. Januar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Toller Artikel, Christian.
      Und lass dich nicht immer unterbuttern von WB

      Eine Frage zu dem Sid Meier Soldier:
      Was gibts denn für Nachteile bei dem? Keine Errungenschaften oder Ähnliches?
      Kakrafoon
      am 03. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Sobald man einen der Cheat-Helden für XCOM aktiviert, gibt es keine Achievements mehr in der jeweiligen Partie. Genau.
      Mr.0815
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Toller Bericht. Ich freue mich auf das Spiel. Wie so oft macht der neue Teil einiges besser und einiges schlechter. Es ist ein Kompromiss, der aber hier meiner Meinung nach nicht zum Nachteil ist. Am Ende muss sich jeder selbst ein Urteil bilden. Meines lautet: "Tilgt den Xeno!"

      Mfg
      ZAM
      am 25. Januar 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Mist, und ich muss noch Teil 1 beenden ... *g*
      Irinii
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da kommt Vorfreude auf.....yay
      Jerod
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Sorry, Buffed-Team, aber was euch gefällt und was nicht ist mir so ziemlich egal, ich kauf mir das Spiel so oder so
      Kakrafoon
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Das wissen wir doch. Wahre XCOM-Fans lassen sich nicht von ADVENT-Propaganda ablenken.
      Derulu
      am 25. Januar 2016
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Bitte beachtet die Netiquette und Community-Regeln. Sie dienen dem guten Umgang miteinander, damit Ihr respektvoll und freundlich miteinander kommunizieren könnt. Wir möchten ungern Beiträge entfernen, weil der Tonfall nicht passt.
      Arrclyde
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Also ich fand X-Com schon recht gut. Es hat halt nur nicht so langzeitmotiviert wie das Ur-XCOM alias Ufo - Enemy Unknown. Dort gab es vor allem viele Forschungsprojekte die Zufällig waren und zur eigentlichen Alienjagt nichts beigetragen haben. Sie waren aber verdammt gut fürs Ambiente und den Alien Background. Auch konnte man unendlich lange Spielen. Ich glaube auf meinem ältesten Stand (ich hätte längst auf den Mars gekonnt) hatte ich Ufo-Abschuss 120.000 + und etliche Terroreinsätze, mehrere voll ausgebaute Basen mit guten Teams und spezialisiertem Aufgabenfeld und einen Trupp mit Supersoldaten die ich gerne lebend wieder zurück gebracht habe. Im letzten XCOM wurde leider mehr auf die "Action Action Action schnell schnell schnell und dann wieder von vorne"- Spieler geachtet. Denn ab einem gewissen Spielfortschritt passiert manchmal über Monate nichts und dann mal ein Terroreinsatz und zwei Ufos bevor sich die Kugel wieder zwei Ratsberichte lang dreht und nichts passiert.

      Xcom mit der Erweiterung "Enemy Within" hat definitiv Spaß gemacht, es konnte mich nur nicht so lang motivieren wie es das Original-XCOM getan hat. Der Speicherstand wanderte sogar mit und hat am Ende auf drei nach einander gekauften Rechnern ein Zuhause gehabt.... Ich glaube das ist das einzige Spiel das das bei mir jemals geschafft hat.

      Ich hoffe XCOM2 wird besser und motivierender. Und vor allem hoffe ich das die Unfähigen Code-Klimperer mal ersetzt wurden. Wenn ich mir ein Spiel auf Datenträger kaufe will ich nicht übers Internet drölftausend Gigabytes herunterladen müssen und anstatt "installieren loslegen" ungefähr 3 Tage auf den Download warten müssen.
      Kakrafoon
      am 26. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Eins muss man definitiv sagen: XCOM2 ist nicht das neue Long War. Es ist noch nicht mal das neue XCOM: Enemy Within, eher das neue XCOM: Enemy Unknown.
      Ich bin mir aber sicher, dass bei dem vorbildlichen Mod-Support, den es für XCOM2 geben soll, garantiert eine dazu passende Long-War-Mod herauskommt.
      Wie ich höre, arbeiten die Long-War-Entwickler sogar mit Firaxis zusammen, um schon am Releasetag gemoddete Inhalte mit "offizieller Absegnung" ausliefern zu können.
      http://www.polygon.com/2016/1/23/10818840/xcom-2-mod-support-long-war-day-one
      Churchak
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Bei Long War hast du mehr zu erforschen/zu bauen, viel mehr Kämpfe (es ist wirklich ein arg langer Krieg),3 Pfade pro Klasse, die Länder Boni sind anders und mehr, man kann nun rote Gebiete zurück erobern, Terror ist nun aber um einiges schwerwiegender, da nun jeder getöteter Zivilist das Paniklevel erhöht und es immer welche erwischt (hab mich immer gefreut wenn ich 1/3 lebend rausbekommen habe). Mehr Waffenauswahl. Mehr Auswahl zum Einstellen beim Start (zB wenn du von hinten getroffen wirst kittest du automatisch der Feind aber auch). Ach ja und es kann ab und an passieren, das man auf Gegner trifft, die eigentlich viel zu schwer für das Team sind (zB gelandete Schiffe) ach und an Wissenschaftler und Ingenieure kommt man nur sehr langsam.

      PS hat bei mir nie Probleme gemacht, sollte aber nur mit eng. Sprache benutzt werden. Da sonst die Tooltips/Beschreibungen nicht stimmen. Kann halt passieren das da in Deutsch XYZ steht, es aber in Wirklichkeit ABC macht.
      Arrclyde
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ja hab ich schon gehört. Aber ich halte nicht viel von Mods die man nur über dubiose Drittanbieter-Seiten herunterladen kann und umständlich (nicht über einen Menupunkt im Hauptspiel) installieren muss.
      Außerdem ist es ja nicht so das ich alles künstlich verlängern will etwa durch weniger Resourcen oder länger dauernder Forschung, sondern das ich einfach mehr Ufos und TAs haben möchte, und das die Erforschung und die Verhöre nach mehrmaligen Durchführungen auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führe wie im Original.
      Was mich total angenervt hat war das man sich immer entscheiden musste, und für einen dem man half immer zwei hatte die sauer auf dich waren. Im Original hatte man ja mehrere Teams die man losschicken konnte um der Bedrohung Herr zu werden. Schwer durfte es trotzdem sein, und man durfte auch ruhig ein paar Soldaten verlieren. Aber diese künstliche Verknappung und der aufgezwungene Druck ist nicht so das gelbe vom Ei für mich.

      Muss mich mit Long War noch mal beschäftigen, vielleicht ist das ja doch was. XCOM2 wird bei mir noch ne weile dauern. Ich warte lieber auf die GOTY-Edition bei dem DLC-Wust.
      Churchak
      am 25. Januar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Long War Mod ,länger,härter,besser
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XCOM 2
XCOM 2: Ist das neue XCOM besser als der Vorgänger? Was uns gefällt und was nicht
Haben die Entwickler von Firaxis mit XCOM2 die Untertasse neu erfunden oder nur ein aufgewärmtes XCOM 1.5 aufgelegt? Wir erklären, warum uns das Rundentaktik-Spiel um die Befreiung der Welt von den fiesen Alien-Okkupatoren so gut gefällt - und was uns ein bisschen stört. Lasst euch unser Special nicht entgehen!
http://www.buffed.de/XCOM-2-Spiel-55610/Specials/Vorschau-1184010/
24.01.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/01/XCOM2_-_Christians_Artikel_-_01-buffed_b2teaser_169.jpg
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