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  • buffed-Kolumne: Realmübergreifende Zonen in Mists of Pandaria - brillant oder beknackt?

    Blizzards WoW-Macher kündigen serverübergreifende Quest-Gebiete an und wollen damit mehr Leben in die WoW-Spielwelt bringen. Eine gute Idee? buffed-Redakteur David Bergmann findet sie zumindest spannend.

    David Bergmanns Meinung zu realmübergreifenden Zonen David Bergmanns Meinung zu realmübergreifenden Zonen Quelle: Buffed Für World of Warcraft verbucht Blizzard weltweit 10,2 Millionen Abonnenten. Das verriet Blizzard-Boss Mike Morhaime vor einigen Tagen. Nun lässt sich vortrefflich darüber streiten, wie viele asiatische Spieler ja eigentlich gar keine Abonnenten sind, wie viele Diablo-Fans mit dem WoW-Jahrespass geködert wurden und überhaupt nicht spielen und wie viele Accounts Bobby Koticks privater Goldfarm gehören. Abseits aller Spekulationen, Mutmaßungen und Schlussfolgerungen ist es letztendlich kein Geheimnis, dass die aktuelle Spielerzahl längst nicht ausreicht, um alle 265 europäischen, 226 nordamerikanischen und all die weiteren internationalen Server zufriedenstellend zu füllen.

    Die Kritik an unterbevölkerten "Geister-Servern" wurde zuletzt immer lauter. Ich selbst spielte schon zum Ende von WotLK kurzzeitig auf einem Realm, auf dem sich zur abendlichen Primetime mit sämtlichen anwesenden Stufe-80-Charakteren nicht einmal ein 10er-Raid stemmen ließ. Dafür ging's beim Erfolg "Gnadenloser Spürhund" ordentlich voran ... Längst ist klar: Für das Problem muss eine Lösung gefunden werden. Naheliegend erscheinen da Server-Schließungen und Charakter-Transfers. Die hat zwar niemand so richtig innig gern und irgendwie müffeln sie nach virtueller Verwesung und künden – so der Volksmund – vom garantierten und unwiderruflichen Ende eines Spiels. Allein: sie funktionieren. Bei Blizzard aber verweigert man sich der Idee weiterhin standhaft wie's scheint.

    "Was machst Du denn hier?"

    Einsam im Quest-Gebiet - löst MoP das Problem? Einsam im Quest-Gebiet - löst MoP das Problem? Untätig bleibt man in Irvine nun aber nicht mehr – offenbar wird das irgendwann langweilig. "Realmübergreifende Zonen" heißt das, was da aus der Trickkiste gezogen wird. Besonders wenig bevölkerte Zonen von Azeroth sollen zwischen den Servern geteilt werden, damit mehr Schwung in die Bude kommt. Wer eben noch im Sturmwind von Aman'Thul mit Karl und Siegfried um ein Paar Ureinwohnerfußlappen feilschte, kann vor die Tore der Stadt treten und im Wald von Elwynn auf einmal Paul von Norgannon über den Weg laufen. Das System ermöglicht auch gezieltes Zusammensein mit Spielern von anderen Servern via Real ID.

    Dass das Ganze ohne Ladebildschirme geschehen soll und der Übergang von Sturmwind nach Elwynn für mich als Spieler so wirkt wie er seit sieben Jahren wirkt, erscheint mir als Technik-Laien dabei wie pure Hexerei und wie eine ziemlich große Sache. Wie toll das System technisch letztlich auch sein mag – es passt ins Konzept von realmübergreifenden Schlachtfeldern, realmübergreifenden Dungeon-Gruppen, realmübergreifenden Raids und realmübergreifendem Alles (außer Erbstücken). Das klassische MMO-Konzept von Servern scheint den Blizzard-Entwicklern mächtig zu stinken.

    Aus einer anderen Zeit?

    Und ich könnte es ihnen nicht verdenken. Dass der altgewohnte "mein Server, Dein Server"-Aufbau nicht das Gelbe vom Ei ist, sehen wir seit Jahren. Startet ein neues MMO, sind die Server erst zu voll – und dann mindestens teilweise zu leer. Und selbst auf Realms, deren Gesamt-Spieleranzahl gesund wirkt, kann es immer noch Probleme bei der Fraktions-Balance geben. Dass instanziertes Schlachtfeld-PvP ohne realmübergreifendes Matchmaking kaum noch denkbar ist, bewies Bioware gerade erst eindrucksvoll mit SWTOR.

    Und selbst wenn die Launch-Wehen überstanden sind, sind längst nicht alle Sorgen vergessen. Da verlässt eine größere und populäre Gilde einen Server, und schon schwankt das Gleichgewicht – ziehen andere Spielerverbände nach, wird's noch übler. Wechselt ein guter Ingame-Freund zu seiner Traum-Raid-Gruppe auf einem anderen Realm, muss man auch nachtransferieren – oder getrennte Wege gehen. Und so weiter. Das altbackene Server-Modell birgt viel Schmerzpotential, für Betreiber und Spieler gleichermaßen. Insofern waren auch Server-Schließungen meiner Meinung nach nie eine wirklich zufriedenstellende Lösung. Sie machen's womöglich besser ... aber machen sie's wirklich gut?

    Während die "aktuelle Generation" von MMOs größtenteils noch auf die klassische Server-Struktur setzt (und sie immer mehr aufweicht, wie demnächst Guild Wars 2), findet die nächste Generation vermutlich andere Wege. Zumindest scheint mir das der konsequente technische Fortschritt für das Genre zu sein. Und auch bei Blizzard probt man sicherlich fleißig im Hinblick auf Titan.

    Aber die Server-Community!

    Das System hilft auch andersherum: Von überbevölkerten Zonen sollen mehrere Kopien erstellt werden Das System hilft auch andersherum: Von überbevölkerten Zonen sollen mehrere Kopien erstellt werden Quelle: Blizzard Der größte Kritikpunkt an den Plänen der WoW-Entwickler für realmübergreifende Zonen scheint zu sein, dass sie den Server-Gemeinschaften nicht helfen. Ich behaupte: Wenn das System gut funktioniert, braucht es keine Server-Gemeinschaften mehr. Als der Dungeonfinder zu Zeiten von Wrath of the Lich King eingeführt wurde, waren die Zufallsgruppen vor allem deshalb so anonym und "sozial problematisch", weil das Schließen von Bekanntschaften schlicht sinnfrei war. Selbst wenn ich einen netten Spieler von einem anderen Server traf – was nutzte es mir? Weiteres Zusammenspielen war ohne Server-Wechsel nicht möglich. Durch Real-ID-Gruppen ist genau das inzwischen kein Problem mehr.

    Realmübergreifende Zonen sind da nur konsequent. Es macht letztendlich wenig Unterschied, ob ich beim Questen jemandem von "meinem" Server über den Weg laufe oder ob er auf einem anderen Realm beheimatet ist. Gruppe bilden, kennenlernen, Freundesliste, öfter gemeinsam spielen – anders wurden Bekanntschaften auch zu Zeiten von Classic WoW nicht geschlossen. Realmübergreifendes Matchmaking in WoW war bisher vor allem bequem, aber ohne große Auswirkungen auf Ingame-Freundschaften. Und genau das könnte sich ändern. Es könnte mehr Spieler zusammenbringen. Nicht nur für die Dauer eines Instanzdurchlaufs, sondern für länger.

    Nun gehen freilich auch geteilte Quest-Gebiete noch nicht weit genug. Aber ich behaupte, die Worte "serverübergreifende Gilden" wurden schon mindestens einmal auf eine Tafel im Blizzard-Hauptquartier gekritzelt. Die Server-Struktur für ein so altes Spiel wie World of Warcraft komplett auf den Kopf zu stellen und Einzel-Realms gänzlich abzuschaffen – das wäre wohl nur schwerlich machbar und für einige Spielelemente wie die Wirtschaft womöglich ein zu großer Sprung. Aber die Entwickler wollen dem offenbar so nahe wie möglich kommen.

    Für mich ist das neue Questgebiets-Konzept für Mists of Pandaria deshalb weniger ein Versuch, das Populationsproblem endgültig in den Griff zu bekommen. Für mich ist es ein weiterer Schritt in Richtung einer besseren Lösung. Und möglicherweise – und das ist der entscheidende Punkt für mich – deutlich nachhaltiger als das Herumdoktern an der Anzahl der Realms. Denn das bekämpft zwar die Symptome, löst das grundlegende Problem aber auch nicht. Ich bin allemal skeptisch, wie gut die Idee wirklich funktioniert. Gerade im Hinblick auf die technische Umsetzung muss man als Phasing-geplagter WoW-Spieler schon fast zweifeln. Ich lasse es aber gerne auf einen Versuch ankommen. Fällt das Konzept mit Pauken und Trompeten durch, können wir ja immer noch Server schließen ...

    19:33
    Mists of Pandaria: Beta-Eindrücke mit dem Pandarenmönch (1)
    Spielecover zu World of Warcraft: Mists of Pandaria
    World of Warcraft: Mists of Pandaria
  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Llandysgryff
    @Wyora: Lesen und verstehen, ich habe NICHTS von nur einem Server geschrieben, sondern von nur einem GEBIET. Das…
    Von kontakt
    Finde die idee grausam habt ihr darüber nach gedacht was passiert wenn sie alle server zusammen schmeißen.. Dann ist…
    Von Keldarahs
    Finde ich super!

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    • Launethil
      12.05.2012 12:21 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Keldarahs
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Finde ich super!
      Argap
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Funktioniert dann das "ignore" auch mit Real-ID ?
      Freundeslisten nutzen das feature ja anscheinend.
      Das wäre mal ein richtiger Fortschritt.
      In GW2 wird der gesammte Account "geblockt". Man ist die nervensägen
      also ein für allemal los.
      Dann würden die **** ihr verhalten vieleicht mal überdenken.
      Obwohl ....
      Llandysgryff
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Alles nur wieder eine Notlösung, die nicht auf die tatsächlichen Probleme eingeht, sondern sie nur kaschieren soll.

      Eigentlich gäbe es ein recht einfaches Mittel, um viele Probleme aus dem Weg zu schaffen und das, ohne das erheblich mehr "Serverlast" zustande käme, nämlich die einzelnen Realms tatsächlich abzuschaffen und sich rein um den Sprachraum bzw. die geographischen Grenzen zu kümmern.

      Einfach alle deutschsprachigen, französischsprachigen usw. zu einem großen zusammenlegen, die Technik dahinter ist nicht anders, als die bisherigen und das Geseier von wegen Namensproblemen und ähnlichem ist auch albern, auch dafür gibt es adäquate Lösungen, nämlich kostenlose Umbenennungen.

      Gab es eine Gilde auf Realm A zuerst dann hat Gilde B von einem anderen Realm eben Pech gehabt, vor allem da man für eine Übergangszeit auch noch den Namen des alten Realms hinzufügen könnte, dafür bräuchte es nur eine Erweiterung der Datenbank.

      Gleiches gilt für Charakternamen und ähnliches, wobei man ein Problem NIE endgültig lösen können wird, nämlich das Ungleichgewicht bei den Fraktionen.

      Es ist ein Fakt, das es weltweit mehr Spieler auf Seiten der Allianz gibt, als auf Seiten der Horde, denn das hat ganz einfach banale "psychologische" Gründe und ist der Struktur des Spiels geschuldet.

      Es gibt einfach mehr Leute, die gerne die "Guten" sein möchten und daher Allianz spielen, das wird sich auch nicht allzu schnell ändern und durch eine geographische Zusammenlegung der Realms würde man das Ungleichgewicht zumindest deutlich abfangen und verhinder, das z. B. ein Verhältnis von 10:1 wie seinerzeit auf Vek'lor entsteht.

      Der einzige Grund, der von Seiten Blizzards dagegen spricht ............ es würde indirekt Geld kosten, eben durch die kostenlosen Umbenennungen, obwohl man auch wieder dagegenhalten kann, das sie ja durch die kostenlosen Charaktertransfers auch nichts verdienen.

      Mittelfristig würde es aber sogar noch Geld sparen, da man für die größeren "Gebiete" nämlich weniger Servicemitarbeiter bräuchte ..... der Real-ID Kram kostet zudem auch Serverpower und würde damit wieder überflüssig; wieder einiges an Sparpotenzial.
      Llandysgryff
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @Wyora: Lesen und verstehen, ich habe NICHTS von nur einem Server geschrieben, sondern von nur einem GEBIET.

      Das dafür mehrere Rechner nötig sind, das ist eigentlich klar, jedenfalls wenn man sich die Mühe macht auch mal wirklich zu LESEN und zu VERSTEHEN, was andere Leute schreiben.

      Wie war das mit der Kommunikation ?

      Wenn man andere Leute kritisiert, dann sollte man sich selbst adäquat artikulieren können und wissen, was "mutwillig" bedeutet.

      Tut man etwas vorsätzlich, und davon darf man bei Blizzard und WoW ausgehen, dann ist das definitiv mutwillig.

      Daraus ergibt sich, das Blizzard die WoW-Spieler eben doch "mutwillig" als Tester für Dinge einsetzt, die in späteren Projekten Verwendung finden dürften.

      Übrigens, mein Fachgebiet dreht sich um Kommunikationsstörungen, aber das nur am Rande erwähnt.

      @ladystorm: die von dir angesprochenen Probleme könnte man durch Instanzierung, oder auch das gängige Phasing, relativ einfach in den Griff bekommen.

      Die Probleme in der Beta rühren nicht daher, das es dort nur einen "Server" gibt, sondern das Blizzard den Beta-Realms, also "Serverfarmen", zu wenige Einheiten spendiert UND die Wellen in zu großem Ausmaß angesetzt hat(te).
      kontakt
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Finde die idee grausam habt ihr darüber nach gedacht was passiert wenn sie alle server zusammen schmeißen.. Dann ist nähmlich die ingame wirtschaft im arsch und sämmtliche gebiete überfarmt .. daher ist das keine lösung ..

      Finde das mit den zonen wo man andere sehn kan nschon recht gut!
      Eyora
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Bei deinem letzten Post bezweifel ich doch stark das du vom Fach bist (zumindest nicht aus dem der Serveradministartion und Kommunikation).

      Lediglich einen Server für alle Möglichen Spieler einer Region zu schaffen wäre technisch überhaupt nicht machbar, bei einer sollchen Masse an gleichzeitigen Abfragen.

      Der Weg den Bioware geht zielt allerdings doch auf eine realitätsnähere Lösung hin, als dein Vorschlag, da es möglichst allen Bedürfnissen gerecht wird, und zusätzlich eine stabile Struktur erzeugt.

      Die Spieler von WoW werden auch nicht wie angedeutet mutwillig missbraucht. Man führt neue Strukturen ein, um auf Problemstellungen zu reagieren und lernt dabei gleichzeitig für zukünftige Projekte.
      ladystorm
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      also, ka wie du dir das vorstellst, wenn alle auf einem server sind, also muss ehrlich sagen, dann wären die gebiete z.b. zum start von mop, ja noch mehr überfüllt als dies eh schon ist (zumin auf den meisten server). ka ich glaub ich würde sehr ungern mehre millionen spieler auf einem server haben. da kannste farmen vergessen, questen würde auch ewig dauernd. seht euch doch die beta an, da jammern doch alle, ist überfüllt macht noch einen zweiten eu server auf und dort sind nicht alle wow spieler online...
      Llandysgryff
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Du darfst mir das ruhig "glauben", ich bin vom Fach

      Vor allem vergisst du eins, das zeigt deine Antwort ganz deutlich: das Spiel ist ab 12 !!! und in dem Alter denken die Leute nicht so wie du, kurzsichtig und engstirnig, sondern die sehen ein Game und die Möglichkeiten und "Kinder" sind lieber die Guten, das ist FAKT.
      Kromtuq
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Daß es mehr Allianz Spieler gibt halte ich für ein Gerücht, genauso daß sie die "Guten" sind. ^^
      Psychologische Gründe gibts viele für dies und das...
      Im wahren Leben ist man schon "Gut", da möchte man virtuell seine "böse" Seite ausleben und wie wild mit Waffen rumballern, als Ausgleich. Sei es in Shootern oder in Fantasy Games.


      Llandysgryff
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Sag ich doch
      Argap
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Also die "kostet Geld" keule schlägt mal ins leere.
      Kunden die nicht mehr Spielen weil keine Mitspieler mehr da sind,
      generieren auch keine Einnahmen.

      Ausserdem ist die gesammte Struktur von WoW einfach überholt.
      Die WoW-Spieler werden als Tester für die Technik von Titan
      missbracht. Die neue Generation von MMO's wird keine Realms mehr
      haben, sonndern allenfals Sprachenzonen. Wenn überhaupt.

      Wieder ein halbherziger Schritt in die richtige Richtung.

      Imba-Noob
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Ich finde den Plan nicht gut. Die Questgebiete auf den meisten Servern sind recht leer, das ist richtig. Ich sehe das allerdings als ERLLEICHTERUNG an. Man muss sich nicht um Gegner, Items, Kräuter und Erze mit anderen Spielern balgen, sondern man kann ENTSPANNT questen. Während der Levelphase verbringt man die meiste Zeit sowieso in Inis, denn dort levelt man extrem schnell und selbst als DD muss man meist nicht lange warten. Bei Crossrealm-Gegenden erwarte ich eher ein unangenehmeres Spielen, da sich manche Spieler wie die Axt im Walde (siehe auch DF/RF) benehmen werden. Gruppenquests gibt es in der Levelphase so gut wie gar nicht mehr und die meisten davon lassen sich auch bequem alleine lösen. Zudem befindet man sich meist nicht länger als 2 Std. in einer Levelzone. Für Farmer von Classic-, BC- und LK-Ressourcen ist dies auch auch eine negative Nachricht.

      Das Problem der leeren Server ist dennoch nicht gelöst. Die AHs bleiben leer, man hat weniger Mitstreiter für Raids, Inis, PvP etc. Und es kann sehr gut sein, dass auch VOLLE Server leere Levelgebiete haben.

      Mir ist außerdem nicht klar, wie sich das z. B. mit den Ressourcen wie Erzvorkommen verhält, ob jemand von nem anderen Realm mir meine Ressourcen wegschnappen kann.

      Serverzusammenlegungen sind aber auch keine gute Lösung, weil jeder Server sich seinen eigenen Charme entwickelt hat und es sein kann, dass zwei oder mehrere völlig verschiedene Welten aufeinander prallen. Ich denke auch hier wieder an viele negative Erfahrungen aus DF/RF. Besser fänd ich es, neue Server zu eröffnen. Die Spieler leerer Realms haben dann die Möglichkeit, sich dann einen Server ihrer Wahl auszusuchen. Nach einer Weile wird dann der alte Server geschlossen. Oder die Server werden geschlossen und die Spieler haben genügend Zeit, sich nach einem anderen Server umzuschauen. Die Schließung ist sicherlich nicht ganz unproblematisch, weil Spieler unbedingt bleiben wollen, auch wenn keiner mehr da ist oder Spieler nicht wechseln, weil sie gar nicht mehr spielen. Diese müssten dann nach einer Karenzphase "zwangsumgesiedelt" werden.

      PS: Ich habe mittlerweile 14 Chars, bin Twinkverrückter und denke, dass ich das "Problem" recht gut beurteilen kann.

      Und ich denke, WoW hat wichtigere Baustellen als dieses geplante Vorhaben.
      Eyora
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Manchmal hat man das Geühl die Frage der Globalisierung zu diskutieren. Die Menschen haben Angst vor einer Veränderung.

      Wieso ist es schlimm, wenn andere Erze abbauen, wer nunmal zuerst da ist gewinnt. Mal bist du das und mal ein anderer.
      Ich erlebe gerade genau das gegenteilige System in SW:Tor. Du musst dort nichtmal abbauen, nur in regelmäßigen abständen einen Begleiter losschicken. Man ist schnell auf Max-Level im Beruf, und es macht recht wenig freude ihn zu meistern.
      Natürlich auch hier kann man sagen, das mann alles schönreden kann, aber ich spiele in einem MMORPG mit anderen Spielern und wenn das heißt, das mir andere ein Erz vor der Nase wegschnappen oder einen Mop zuerst umhauen, sind das Momente in denen ich merke kein Single-Player spiel zu haben, sondern mit anderen zu interagieren.
      Solang der andere Spieler das Erz abbaut, hat man selbst einen vorsprung zu nächsten, solch ein Wettrennen kann auch spaß machen.
      (Wobei die Spownrate abhängg ist von der Spieleranzahl im Gebiet. Je mehr sich dort aufhalten, um so öfter erscheinen die Erze)
      Aber gerade die Argumentation mit den Mobs kann man so nicht stehen lassen, denn erstens erscheinen auch diese öfter, zum anderen kann man mit diesen Leuten Gruppen bilden, und bekommt die Mobs dann sogar schneller zusammen, man muss nur bereit sein zu kommunizieren.

      Das Leveln durch Instanzen ist eine möglichkeit, für Spieler die keinerlei interesse an der Umgebung und den Geschichten der Gebiete haben, wobei ich finde das diese Leute sich vieles selbst kaputt machen.

      Das Spieler im DF oder RF unfreundlich oder spaßmindernd sind habe ich nur sehr selten erlebt, aber in diesen Fällen verlasse ich direkt die Gruppe, nachdem ich mitgeteilt habe warum ich gehe.

      Deine Probleme mit dem AH bestehen warhaftig weiter, allerdings nur bis zur einführung des Realmübergreifenden AH's, was ein logischer folgender Schritt seien wird.

      Und was die aussage von Argap betrifft:

      GW2 ist wohl eher mit Diablo 3 zu vergleichen, als mit WoW.
      Aber wie der Name schon sagt, herrscht in Azeroth Krieg. Gegen die andere Fraktion, sowie im Rohstoffe.
      Daher der Name World of Warcraft, anernfalls müsste es ja World of Tolerancecraft heißen
      Verzei das Wortspiel.
      ladystorm
      am 14. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      server schließen find ich da auch nicht gut, wenn blizzard jetzt käme, hier dein server wird geschlossen, kannst dir einen anderen server aussuchen... ich mag meinen server und will garnicht umziehen, daher finde ich sollte blizzard niemanden dazu zwingen.

      glaub die idee, wie blizzard dies vor hat garnicht so schlecht, so kann man die leute vll als twink mal kennen lernen, vll haben diese auch mains und dann wenn man sich gut versteht, ab ins battle.net und man kann realmübergreifend raiden, heros gehen und pvp machen.

      wegen den erzen usw. ka vll wird blizz da respwan schneller machen oder die gebiete sind ja nicht sooo voll, bei volleren server sind ja auch genug erzvorkommen da. dann muss man halt teilen.
      Argap
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Auch hier macht GW2 es mal wieder vor.

      JEDER ! kann auf ein Erzvorkommen kloppen und bekommt SEINEN loot.

      Aber das hier ist WORLD OF WARCRAFT !
      Krieg ! Gegen die Mitspieler !
      Llandysgryff
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Nee, "Man" verbringt während der Levelphase eben NICHT seine Zeit in erster Linie in Inis, das machen einige Leute, aber sicher nicht alle, denn zum einen gibt es die Acc-Itemes, durch die man deutlich mehr EP einfährt und zum anderen braucht man eben nicht noch andere Leute und muss nicht auf diese warten, ganz zu schweigen davon, das man sich mit denen auch nicht herumärgern muss.

      Also nicht immer wieder irgendwelche eigenen Ansichten als allgemeingültig hinstellen und was sind schon 14 Chars ...... aber Hauptsache wichtig gemacht.
      Pluto-X
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Server zusammen legen und gut ist ! Warum solche aufwendigen Techniken entwickeln ?
      BushidoSushi
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hättest es dir durchgelesen @ Pluto-X dann weißt du warum.^^

      Und wie schon erwähnt auch wenns nicht die beste lösung is könnte es doch ein weg in die richtige richtung sein. Mm diese aufwendige Technik brauchst du dich ja nicht kümmern.
      Nexilein
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Weil Server-Fusionen mit zu den ungeschicktesten Dingen gehören die man machen kann.

      Namenskonflikte, eine Änderung des Fraktionsgleichgewichts, etc.,
      Solche Dinge werden dann passieren, und am Ende wird "jeder" einen Grund finden unzufrieden zu sein. Schau dir doch einfach mal an wie die Leute rumheulen wenn Spell X plötzlich 2% mehr oder weniger Schaden macht....

      Meffipower
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde 6x gebufft
      Melden
      Also der Grundgedanke "Serverübergreifend" gefällt mir sehr!

      Ich finde nur, daß hier genau an der Stelle angesetzt wird, an der es am wenigsten Sinn macht ... Questen ist nun wirklich das, was man absolut problemlos alleine tun kann. Die negativen Aspekte (Ressourcen- und Rarespawn-Farmer mehrerer Server zusammen) finde ich dagegen nicht zu unterschätzen.

      Was das vom Autor angesprochene Kontakte knüpfen dank Real ID betrifft ... sorry, aber solange da nicht (wie für Diablo ja scheinbar angedacht) Real ID mit Pseudonymen kommt keine Chance. Wer will denn schon neuen Bekanntschaften seinen kompletten Namen auf die Nase binden?

      Wichtig fände ich vor allem Dinge wie Serverübergreifende Auktionshäuser und LFG Chats ... DAS würde leeren Servern helfen.

      Serverübergreifende Gilden wären erst recht ein Traum, besonders für Leute deren Bekanntenkreis überall vertreut ist.

      Also die Grundidee ist absolut ein Schritt in die richtige Richtung .... m.E. wurde nur eben einer der unnötigsten zuerst gemacht.
      Llandysgryff
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @ Parolis: leider zu kurz gedacht, denn GERADE mit AHs, die von JEDEM Realm zugänglich wären, würde man den Goldverkäufern das Wasser abgraben, da sie dann nicht auf den Realm, auf den auf Grund mangelnden Angeboten die Preise hoch sind, so gute Geschäfte machen !

      Ich hab mir z. B. seinerzeit selbst eine goldene Nase auf Vek'lor verdient, weil ich Chars auf beiden Seiten hatte und bei einem Verhältnis von damals 9:1 Horde:Ally sind die Gebühren des neutralen AHs nicht ins Gewicht gefallen, denn mit zwei Rechnern ist man automatisch schneller, als jeder der "zufälllig" reinschaut.
      Telias84
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Ich finde man darf sich nicht so an dem "Cross-Server-Zonen bringen nix" aufhängen wo es doch eigentlich um die Technologie dahinter geht , die sie wahrscheinlich damit testen wollen. Das ist der erste wichtige Schritt zur völligen Abschaffung von Servern als Konzept und sollte hier alles klappen kommen auch alle anderen Features wie XS-AH, Hauptstädte,Chat ect.
      Parolis
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @Meffipower:
      Ich seh das ähnlich wie du. Es ist nicht schlecht aber man sattelt das Pferd von hinten auf.
      und sowas wie Serverübergreifende Auktionshäuser wird sich blizz 2x überlegen , denn dann drehen die chinafarmer und goldhändler richtig auf an deren hin und her getranse verdient blizz nur zu gut.
      Aki†A
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      abgesehen von dem real-id punkt geb ich dir vollkommen recht.

      serverübergreifende zonen haben halt vor und nachteile. ob die vorteile überwiegen wird man an der umsetzung sehen.

      dass sie die gewünschten ergebnisse bringen bezweifle ich, denn "wenig-besuchte" zonen gibt es nicht. es gibt nur überbevölkerte zonen und tote zonen. und die toten zonen könnte man nur beleben, indem man den spielern wieder einen grund gibt dorthin zu gehen. z.b. über events oder so. und in die überbevölkerten zonen kommen spieler von anderen servern eh nicht rein, wodurch sie immernoch hauptsächlich auf leeren servern spielen.

      warscheinlich wirds mal wieder die bearbeitung des problems an der falschen stelle, wie man es schon oft erlebt hat.
      Pacster
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Besser hätte man es nicht schreiben können...
      YusufAkkaya
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Botter aus mehrern servern, es ist doch jetzt schon schwer genug erze zu farmen auf "legalem wege".
      Ich bin immer noch für Instanziertes Rohstoffabkommen, jeder farm sein zeug selbst und dann kann man von mir aus alle server zusammen legen
      Llandysgryff
      am 13. Mai 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Unfug, dann hätte man selbst mit 10 Gigabit Internet auf manchen Servern Standbilder, weil es dort zu viele Spieler gibt und wenn jeder seine "eigen" Instanz hätte, dann würden "auf" manchen Zonen so viele Instanzen liegen, das der Server zusammenbrechen würde.

      Erst denken, dann informieren und gut.
      Zangor
      am 12. Mai 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Blizz könnte genausogut Server zusammen legen, aber dann würde jeder wieder denken, dass die Mitgliederzahlen sinken.

      Bei zusammen gelegten Zonen hat man dann vielleicht 1-2 questende Twinks und 10 Chinafarmer und Bots welche den zweien die Mobs weg klatschen. Schöne neue Welt.

      Ich sehe das eher skeptisch.
      Doranga10
      am 12. Mai 2012
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      gestern war es pures gift heute ist es der heilige gral nicht zu fassen diese community...
      GPG
      am 13. Mai 2012
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      Man nennt es auch Entwicklung. Und ich bin froh das man auf diese Entwicklung reagiert. In anderen MMO's heisst der Schritt dann F2P und schon hocken 2 Mio. Leute die irgendwie keine Ahnung haben in allen möglichen Gebieten rum und machen das Spiel endgültig kaputt.
      KodiakderBär
      am 12. Mai 2012
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      ne gute idee meiner meinung schon. blizz hat gesagt das a sich die server je nachdem wieviele spieler grade in einem gebiet sin zusammen schließen
      sagen wir ma in desolace sind grade auf server a 5 spieler auf b 7 und auf server c ein spieler dann werden die zusammen gepackt un die leute sehen einander sind dann aber auf einma vom server c 50man in dem gebiet bleiben die leute unter sich
      darum soll ja eigentlich (auch von blizz seite) zumindest am anfang von mop die gebiete von pandaria die wahrscheinlichkeit das ma wen von anderen servern sieht nahhezu gleich null sein
      was meiner meinung nach en prob werden könnte ist das farmen
      sagen wir ma ma will was thorium erz für nen twink in witnerquell farmen
      im moment ist die wahrscheinlichkeit das nochw er da grade farmt sehr gering
      wenns zusammen gelegt wird werden sicherlich mehr leute dort gleichzeitig am farmen sein. und am ende werden die preise für low mats steigen etwas was selbst heute scho zu abstrussen preise führt. (ein stack kobaltbarren bei mir aufm server ca350g en stack elementiumerz 30g)
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World of Warcraft
buffed-Kolumne: Realmübergreifende Zonen in Mists of Pandaria - brillant oder beknackt?
Blizzards WoW-Macher kündigen serverübergreifende Quest-Gebiete an und wollen damit mehr Leben in die WoW-Spielwelt bringen. Eine gute Idee? buffed-Redakteur David Bergmann findet sie zumindest spannend.
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12.05.2012
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