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  • Zehn Jahre WoW: Faszination Azeroth - Special

    WoW hat die Spielelandschaft verändert. Doch was genau fasziniert so an Azeroth und sorgt auch heute noch für Begeisterung? Wir haben für euch eine Auswahl an schönen und erinnerungswürdigen Geschichten und Momenten der WoW-Lebenszeit gesammelt.

    WoW – der Motor für das gigantische Wachstum von Blizzard hin zum Online-Mogul. Mit der Veröffentlichung im Jahr 2004 legte das Team nicht nur die Standards eines ganzen Genres fest, sondern veränderte im Vorbeigehen auch noch die komplette Gaming-Landschaft. WoW ist Popkultur. Fast unvorstellbar, dass ein Spiel zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch so genauso relevant und wichtig für ein Genre ist wie zum Start.

    Schon zum Release erfüllte World of Warcraft die Erwartungen der Fans, die das Online-Rollenspiel schon vorab mit Lob überhäuft hatten. Auch wenn WoW im Jahr 2004 noch nicht der alles überschattende MMO-Monolith wie heute war und man sicherlich sagen kann, dass der Zenit der Abo-MMORPGs inzwischen überschritten ist – WoW zeigt immer noch Kampfgeist und lässt nach wie vor die Content-Muskeln spielen, wenn es darum geht, der Konkurrenz zu zeigen, wer der Platzhirsch ist.

    Zur richtigen Zeit
    Vom Start weg war Blizzards Online-Rollenspiel ein voller Erfolg, was sicherlich auch dem Fundament, gemeißelt aus dem Warcraft-Strategie-Universum und portiert in ein Third-Person-Online-RPG, zu verdanken ist. Das Ergebnis konnte sich damals sehen lassen.

    Eine riesige, frei erkundbare Welt, gespickt mit wunderschönen Geschichten, tiefgründigen Spielmechaniken und einer Item-Spirale, die repetitiv, aber auch belohnend ist und so eine starke Sogwirkung entfaltet. Auch heute kann man noch Parallelen zu anderen Spielen ziehen: Dass ihr in Destiny auch heute noch stundenlang auf ein neues Exotic als Beute hofft, ist World of Warcraft zu verdanken, wo solche Spielmechaniken für Online-Rollenspiele etabliert wurden. Natürlich gab es noch weitere Gründe für den immensen Erfolg von WoW. Es war vor allem auch der soziale Aspekt.

    Die Erweiterungen für WoW brachten immer viele Neuerungen - etwa neue Völker wie die Draenei. Die Erweiterungen für WoW brachten immer viele Neuerungen - etwa neue Völker wie die Draenei. Quelle: Blizzard Für die Horde! Für die Allianz!
    Wer am Anfang dabei war, der hatte gemeinsam mit anderen Spielern schon genug damit zu tun, die Mechaniken und Geheimnisse der Welt zu ergründen – so was schweißt einfach zusammen. Man war Teil der Community. Dazu kam noch das Zwei-Fraktionen-System, Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe und Hauptstädte, in denen sich Spieler treffen, verabreden oder einfach nur ihre Errungenschaften stolz zur Schau trugen. WoW ist natürlich nicht das erste MMO, in dem es fraktionsbasierte PvP-Kämpfe gibt.

    In WoW fühlte es sich aber das erste Mal rund und vor allem motivierend an. Spieler organisierten selbstständig große Schlachtzüge undmachten Jagd auf Low-Level-Spieler der feindlichen Fraktion – beim Gedanken an das Schlingendornental läuft manchen Veteranen auch heute noch ein kalter Schauer über den Rücken. Und wie auch in der Physik erzeugte eine Reaktion in WoW auch eine Gegenreaktion.

    Die gepeinigten Low-Level-Helden riefen im Fraktions-Chat um Hilfe, woraufhin sich ein Gegen-Raid auf die Suche nach den hinterhältigen Killern machte. Abgesehen von Gankern und anderen Vorfällen gab es also sogar so etwas wie Gerechtigkeit und den ehrenvollen Kampf für die eigenen Leute. Jeder Spieler konnte sich mit solchen Motiven identifizieren.

    Die Goblins kamen mit Cataclysm ins Spiel. Man muss sie einfach mögen. Die Goblins kamen mit Cataclysm ins Spiel. Man muss sie einfach mögen. Quelle: Blizzard Bleibt alles anders
    Mit der Zeit ändert sich jedoch alles und auch die WoW-Community ist heute nicht mehr das, was sie mal war – meinen manche Spieler. Aber Menschen ändern sich auch und jeder Spieler hat nach zehn Jahren World of Warcraft einfach eine andere Wahrnehmung. Die Gefühle der Anfangszeit wie Unbedarftheit, Neugier und Naivität bringt nichts zurück.

    Damals war eben alles neu, eine Welt, die man neu entdeckt. Nach zehn Jahren ist Azeroth eine vertraute Heimat geworden, in der nichts überrascht. Doch bei wie einer gute Ehe, die man auch bei kurzen Seitensprüngen nicht so schnell aufgibt, bleibt man eben doch in Azeroth. All die Erfolge, das Erlebte mit dem Main-Charakter – zehn Jahre schmeißt man nicht weg. Also auf die nächsten zehn!

    WoW: Erinnerungswürdige Momente


    Feuerlande 2004 Feuerlande 2004 Quelle: Blizzard Das Ende der (Beta-)Zeit
    Es gab zwar nicht besonders viele Spieler, die das Privileg hatten, kurz vor dem Abschalten der Beta-Server von WoW mit dabei zu sein, diejenigen, die das Glück hatten, erinnern sich aber noch heute mit Freude daran. Statt wie üblich einfach die Server abzuschalten, ließen die Entwickler von Blizzard Hunderte hochstufige Infernale Dämonen in den Städten erscheinen, die alles auseinandernahmen und Spieler zum Kämpfen animierten.

    In der ersten Erweiterung The Burning Crusade gab es dann ein Wiedersehen mit den Dämonen. Inzwischen sind Beta-Events sogar zur Tradition geworden und am Ende der Testphasen der WoW-Erweiterungen gab es ähnliche Aktionen der Entwickler.

    Leeroy Jenkins Leeroy Jenkins Quelle: Blizzard Leeeeeeeeeeeeeeroy Jenkins
    Leeroy Jenkins ist so berühmt, dass ihm die Entwickler von Blizzard im Spiel sogar eigene Erfolge und in Draenor einen Anhänger spendierten, und ihn als Karte in Hearthstone einbauten. Zur Berühmtheit wurde der Spieler mit seinem Charakter Leeroy Jenkins in einem Video, in dem seine Gilde sich auf einen besonders schweren Bosskampf vorbereitet.

    Während der Teambesprechung über die anzuwendende Taktik stürmte Leeroy Jenkins einfach in Kamikaze-Manier auf den Boss zu, was zum Tod des Schlachtzuges führte, und den Gruppenleiter ein lautes Leeroy Jenkins ins Mikro bellen ließ. Das Video brachte sogar Leute zum Lachen, die nichts mit WoW am Hut hatten, und verbreitete sich rasend schnell.

    South Park – Cartman und die WoW-Sucht
    Wer kennt sie als WoW-Spieler nicht? Die Folge von South Park, in der Eric Cartman und seine Freunde der WoW-Sucht verfallen und alle gängigen Gamer-Klischees auf die Schippe nehmen. Das Ganze gipfelt darin, dass Erics Mama ihm die Bettpfanne anreicht, weil er so auf das Spiel fixiert ist, dass er den Schreibtisch nicht mehr verlassen will. Ein erbitterter Kampf gegen einen anderen Spieler, den man zumindest für einen kurzen Augenblick zu sehen bekommt – es könnte Cartman selbst sein, nur etwa dreißig Jahr später – bildet den Rahmen der Folge "Make love, not Warcraft".

    Onyxia Onyxia Quelle: Blizzard Die Brutmutter – Onyxia
    Wenige Spieler konnten einen Sieg über Drachendame Onyxia verbuchen. Mit 40 Leuten im Schlachtzug kann schließlich auch 40-mal was nicht so gut laufen. Obwohl die wenigen Schlachtzüge damals meistens viel Zeit in Bezug auf Zugangsquest und Wege zu den Bossen in Anspruch nahmen, war der Onyxia-Raid anders.

    Ein wenig Trash und schon stand man vor der Drachendame. Bei Blizzard hat man inzwischen umgedacht – 40-Mann-Raids gehören der Vergangenheit an. Das Credo, dass möglichst viele Spieler in den Genuss der Inhalte kommen sollen, ist maßgeblich für die Abkehr von Mammut-Schlachtzügen verantwortlich.

    05:43
    WoW Classic: Onyxia im Retro-Video - Anno 2006
    Spielecover zu World of Warcraft Classic
    World of Warcraft Classic

    Zul'Gurub-Seuche Zul'Gurub-Seuche Quelle: Blizzard Zul'Gurub-Seuche
    Im Kampf gegen den Endboss der Instanz Zul'Gurub bekamen Spieler es mit dem Debuff Verderbtes Blut zu tun. Der Schwächungszauber sollte die Instanz eigentlich nicht verlassen, einige Spieler fanden aber schnell heraus, dass sich der Spieler, auf dem der Debuff aktiv war, auch einfach per Teleport-Zauber in die Städte Azeroths verfrachten lassen konnte – wo er dann seine verheerende Wirkung voll entfaltete.

    Die Seuche breitete sich schnell aus und vor allem Low-Level-Spieler fielen ahnungslos der virtuellen Pest zum Opfer. Die ganze Angelegenheit war so spannend, dass sich sogar Wissenschaftler mit der virtuellen Krankheit befassten und die Ausbreitung in WoW untersuchten.

    WoW: Lord Kazzak bittet zum Tanz Lord Kazzak Quelle: Blizzard Lord Kazzak läuft Amok
    Als Weltboss sollte Lord Kazzak eigentlich an einem bestimmten Punkt in der Spielwelt auf mutige Heldengruppen warten. Doch findige Spieler fanden schnell heraus, dass sich der Boss durch die komplette Welt ziehen ließ. Die Spielergruppe kitete den Boss bis rein nach Sturmwind, wo Lord Kazzak alles und jeden plättete, der das Areal betrat.

    Kazzak war praktisch unbesiegbar, was Blizzard sogar zu einem Zurücksetzen der Server zwang. Man sollte die Rechnung eben nie ohne die Spieler machen, die probieren Sachen aus, auf die man erst mal kommen muss. Aber Blizzard lernte schnell dazu. Heute passieren solche Dinge eher selten, denn mit einem Testserver werden Fehler schneller gefunden.

    Totstellen Totstellen Quelle: Blizzard Dank WoW Bärenangriff überlebt
    Man glaubt kaum, dass WoW auch Leben retten kann. Ein 12-jähriger Junge beweist es aber. Weil er in World of Warcraft ein Jäger ist, überlebte er tatsächlich den Angriff eines Bären, in dem er sich wie sein Jäger in Azeroth einfach totstellte und er so die "Aggro" des echten Tieres verlor. Allerdings sollte man derlei Dinge besser nicht einfach austesten. Spielen macht blöd? Wohl eher das Gegenteil.

    Popkultur-Anspielungen
    Ohne die schönen Anspielungen auf alle möglichen Dinge des Lebens wäre World of Warcraft etwas weniger lustig. Aber zum Glück gibt's jede Menge amüsante Hinweise und Referenzen an Berühmtheiten, Filme und Romane. Ein Beispiel gefällig? Robin Williams als Geist aus der Flasche. In Azeroth gibt's viele Anspielungen auf den Schauspieler. Robin Williams als Geist aus der Flasche. In Azeroth gibt's viele Anspielungen auf den Schauspieler. Quelle: Blizzard

    Im Gedenken an den Komiker und Schauspieler Robin Williams, der erst 2014 verstorben ist, haben die WoW-Entwickler gleich eine ganze Ladung an Erinnerungsstücken auf einer kleinen Insel zwischen Talador und Nagrand geparkt.

    Da wäre zum einen ein Raumschiff-Ei, mit dem Willams' fiktive Figur "Mork vom Ork" auf unserem Planeten gelandet ist. Daneben seht ihr eine Ansammlung von furchtbar kleinen Spielsachen, einen Elekk und einen Panzer.

    Die Miniatur-Ausgaben von WoW-Spielzeugen könnten für die Filmreihe "Nachts im Museum" stehen, in der Williams den 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika spielt, Theodore Roosevelt. Oder für den Film Toys: Tödliches Spielzeug. Das sind nur wenige Beispiele – in Azeroth gibt's noch sehr viel mehr. Viel Spaß beim Suchen!

    Ein Tauren-Schamane. WoW hatte von Anfang an coole Klassen und Völker. Ein Tauren-Schamane. WoW hatte von Anfang an coole Klassen und Völker. Quelle: Blizzard

    Dinge, die WoW ausmachen
    • Das Klassen-System

    WoW hat vielleicht nicht die Klassen-Rollen Tank, Heiler und Schadensausteiler erfunden, aber ihre Aufgaben für die kommende MMO-Generation ziemlich genau festgezurrt. Manche Klasse waren genau auf eine Rolle festgelegt, andere wiederum erlaubten sogar ein Hybrid-Spielweise, bei der zwischendurch gewechselt werden durfte. Inzwischen ein Standard in MMOs mit Heiliger Dreifaltigkeit.

    • Die Fraktionen

    Fraktionen gab es auch schon in MMOs vor World of Warcraft, die verfeindeten Völker in Azeroth hatten aber eine lange Geschichte mit jahrzehntelangen Fehden der Fraktionen. Für die eigene Fraktion zu kämpfen, fühlte sich erstmals richtig und wichtig an – man war Teil eines großen Ganzen, verpflichtet zum Kampf gegen jeden Eindringling ins eigene Gebiet.

    • Die Spielwelt

    Zwar hatten die Fraktionen in ganz Azeroth Gebiete mit Missionen, die Horde war aber überwiegend in Kalimdor und die Allianz mehrheitlich in den Östlichen Königreichen anzutreffen. Die Reise zum anderen Kontinent war gar nicht so einfach. In Vanilla-WoW gab es jedoch viele nette Spieler, die einem Verirrten gerne den Weg und die Routen zeigten.

    • Lore

    Die Hintergrundgeschichte war über drei Echtzeitstrategiespiele gewachsen, es gab also viele kleine Verweise und unzählige Dinge für Warcraft-Fans in Azeroth zu entdecken. Der Detailreichtum sucht im MMO-Genre noch immer seinesgleichen – die Sprüche von NPCs oder das allgemeine Design von Gebäuden und Regionen sorgten immer wieder für nostalgische Gefühle beim Wandern durch Azeroth.

    03:02
    WoW Classic:Smariss im Retro-Video - Anno 2006
    Spielecover zu World of Warcraft Classic
    World of Warcraft Classic
  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Spawn22
    Also ich spiele seit dem Ende von Classic Wow. Wow hat viele kleine Dinge wirklich gut verbessert, wie zum Beispiel…
    Von Lorean1
    Blizz könnte sich in Bezug auf Gruppenspiel etc viel von GW2 abschauen...GW2 erzieht seine Spieler (gleichzeitig ohne…
    Von Hosenschisser
    Echt? Hat mich in meinem Bekanntenkreis bis heute nicht tangiert. Aber ich muß zugeben, daß mir mittlerweile viele…

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    • Silarwen
      10.01.2015 18:31 Uhr
      buffed-TEAM
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      Spawn22
      am 04. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Also ich spiele seit dem Ende von Classic Wow. Wow hat viele kleine Dinge wirklich gut verbessert, wie zum Beispiel LFG und LFR. Was mich aber an manchen "Vereinfachungen" stört ist, dass viele ja nicht mal mehr den Weg zur Instanz kennen, oder Questgeber suchen müssen. In Instanzen steht am Anfang schon alles bereit. Reinlaufen und fertig. Spielmachiniken wurden für mich teilweise auch zu stark vereinfacht, es glitzert oder brennt rennt weg und gut.
      Andersrum Wow bietet neben der Hauptsory mittlerweile so viele kleine Eastereggs und Spielsachen, dass es immer noch sehr viel Spaß macht zu Spielen.
      Blizz sollte auch mal dran denken wie die alten Spieler das Spiel erleben und nicht alles so kommerziell machen.
      Trotz alle dem ist WoW immernoch mein Lieblingsspiel auf dem Desktop und will es auch nicht mehr missen.
      Lorean1
      am 30. Januar 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Blizz könnte sich in Bezug auf Gruppenspiel etc viel von GW2 abschauen...GW2 erzieht seine Spieler (gleichzeitig ohne zu bevormunden) zum sozialen Spielen...da wirst du gerezt und da wird dir überall geholfen(klar derjenige der dir hilft auch auch immer was davon...exp...Belohnungen etc)...das fehlt in WOW bis heute...oft ist Gruppenspiel sogar eher hinderlich weil man sich bei vielen Quests oft die Dinge gegenseitig wegschnappt und man da für alles dreimal solange braucht wie alleine!

      Ich spiele gerne WOW und GW2...das eine ist das einzig wahre F2P Spiel (wobei die Anschaffungskosten dafür hoch sind) das andere hat dafür Abogebühren...momentan die beiden besten Games am Markt!

      Im vergleich zu Abzockergames wie Swotor oder Lotro...schade...waren auch mal gut...aber F2P is der Tod eines jeden Spieles...ausser es wird so umgesetzt wie in GW2...
      Cajus
      am 12. Januar 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Im Laufe der Jahre hat WOW viele Veränderungen durchlebt, viele positive aber natürlich auch negative. Eine der besten Änderungen ist für mich das neue Tool zur Raidsuche, so kann man random selbst aktiv suchen. Früher saß man halbe Abende vor dem REchner, bis mal ein Invite kam. Raiden zu festen Zeiten kommt für mich aus beruflichen Gründen leider nicht in Frage. Das rushen durch die 5er Instanzen, was vor allem seit MOP gefördert wurde, finde ich auch blöd. Auch das Questen macht durch die extreme Vereinfachung Seitens BLIZZ keinen Spaß mehr. Wenn ich da noch früher an den Wald von Elwyn und Hogger denke.....
      Trotzdem bin ich all die Jahre doch bei WOW hängengeblieben, weil es einfach aus meiner Sicht (noch) nichts besseres gibt. Diverse mehrmonatige Ausflüge zu SWTOR oder TESO während der obilgatorischen WOW Kontenleere konnten mich letztendlich dann doch nicht überzeugen. Aber das mag ja jeder selbst entscheiden.
      Ich hab jedenfalls mit dem neuen Tool endlich die Möglichkeit in meinem zeitlichen Rahmen zu raiden, auch mit meinen Twinks und zur Zeit macht WOW wieder richtig Spaß
      Anui
      am 12. Januar 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Kann nur bestätigen was hier schon einige schrieben.
      Früher (damals) *g* machte es noch Spaß im LFG Channel!!!! (der "damals" auch schon öfter durch den Handelschannel ODER durch den "WeltVerteidigung"ersetzt wurde) Spieler zu suchen und sich durch Instanzen zu kämpfen.
      Heute haben die Spieler meist, wie schon manche schrieben, nicht mal mehr die Zeit für ein kleines "huhu"...man kommt in die Instanz und schon wird los gerannt. Der Tank wartet nicht auf den Heiler, die DDs pullen die halbe Instanz und meckern dann wenn der Heiler nicht gegen den Schaden anheilen kann...oder der Tank nicht sofort alles einfangen kann...oder ein DD unter 12KDPS "fährt".
      Ich war von TESO leider recht enttäuscht, wahrscheinlich habe ich mir zuviel erhofft, da ich bis zum gehtnichtmehr Skyrim gespielt habe.
      Shurchil
      am 12. Januar 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      " Es war vor allem auch der soziale Aspekt. "


      Der mit LFG-/LFR-Tool und X-Realm wieder richtig schön in die Tonne getreten wurde.
      Spieler sind austauschbar, ersetzbar, sprechende NPCs. Außerhalb einer festen Gildengemeinschaft benehmen ( ! benehmen, ich sage nicht, dass sie es in Wirklichkeit sind ! ) sich alle wie desozialisierte Totalversager und das macht einfach Lust auf Abo kündigen.
      Egal wann ich ein Dungeon per LFG-Tool betrete: in den letzten Wochen kam mir statt eines "Hi" oder "Hey" ein "boah is der tank 'ne fotze" (verzeiht den Ausdruck, ich zitiere nur) entgegen.

      Zu Vanilla und BC hatte man auf dem Server sogar noch einen Ruf zu verlieren, wenn man sich daneben benahm. Leute wurden an den Pranger gestellt, wenn sie eine Instanz-Gruppe nach 2-3 Stunden harten Kämpfen in den Instanzen einfach die Gruppe verlassen haben. Gut, nicht die schönste Methode, aber ich will nur verdeutlichen, worauf ich hinaus will.

      Das Spiel hat viel von seinen sozialen Aspekten verloren. Ich habe viele gute (RL-)Freunde getroffen, jedoch auch jede Menge Menschen, die mich nur den Kopf über deren Arroganz und Ignoranz schütteln lassen.

      Wie dem auch sei: Das Spiel ist Kult und Platzhirsch (leider, da es gute andere Spiele gibt [TESO, Wildstar] die aber liegen gelassen werden) und hat mit Draenor ein bisschen von seiner alten Größe zurück erlangt.
      Da ich selber leidenschaftlicher WoW-Spieler bin, kann man das auch gern so beibehalten.

      Just my 2 cents.
      Hosenschisser
      am 12. Januar 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Der mit LFG-/LFR-Tool und X-Realm wieder richtig schön in die Tonne getreten wurde."


      Echt? Hat mich in meinem Bekanntenkreis bis heute nicht tangiert.

      Aber ich muß zugeben, daß mir mittlerweile viele Spieler, die auf meinem Realm spielen, am Arsch vorbei gehen. Das könnte wiederum auch nur an meiner Erfahrung liegen, daß man nicht mit jedem was zu tun haben muß, nur weil er auf dem selben Realm spielt.
      Nexilein
      am 11. Januar 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Natürlich gab es noch weitere Gründe für den immensen Erfolg von WoW. Es war vor allem auch der soziale Aspekt."


      Sehe ich auch so. Ich habe unglaublich viele Leute kennengelernt für die WoW das erste MMORPG war, und die vor allem durch die sozialen Kontakte im Spiel gehalten wurden. Heute werden solche Bedürfnisse wohl von Facebook & Co befriedigt.

      Aber gerade weil der soziale Aspekt so wichtig war, wäre zum 10jährigen auch ein Special über die Community von damals eine feine Sache: Allimania, Machinimas & Co. hab das Spielerlebnis doch unglaublich bereichert.
      Russelkurt
      am 12. Januar 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das mit dem sozialen Aspekt kann ich gut nachvollziehen. Meine (inzwischen leider ehemalige) Gilde hält noch immer mehrmals im Jahr ein Treffen der freundschaftlichen Natur ab. Treffen, quatschen, lachen, Spielen (allerdings kein WoW, sondern eher Partyspiele für Gruppen), ... Auch wenn die meisten kaum noch oder gar kein WoW mehr spielen, halten wir noch regelmäßigen Kontakt auf täglicher Basis (WhatsApp-Gruppenchannel)
      Derulu
      am 12. Januar 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      ZITAT:
      "
      Der Soziale Aspekt ist seit MoP aber extrem gesunken und die nörgler-miesemacher und ganoven nehmen überhand."


      Mit "sozialer Aspekt" ist sicherlich weniger das anonyme Zusammenspiel mit absolut Fremden gemeint...eher das Zusammenspiel Online-"Zusammenleben" mit virtuellen Bekannten und "Freunden"
      BlackSun84
      am 10. Januar 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Für mich war anfangs an Azeroth faszinierend, dass ich durch eben jene Welt streifen konnte, die ich selber so geprägt habe in den Strategiespielen, allen voran WC3. Nach Wrath, das für mich ein "Ende" des alten WC bedeutete, kam die Faszination dann auch eher daher, dass ich mich seit Jahren, seit Ende meiner Abiturzeit, in dieser Welt bewege und so viel erlebt habe. Das hat kein anderes MMOG dauerhaft geschafft, allen fehlte das Flair von Azeroth. WoW kam also z.T. zur richtigen Zeit in 2004, z.T. war ist es aber auch durchaus Blizzards harte Arbeit über Jahre, seit Entwicklung Anfang des Jahrtausends, dieses Spiel weiterzuentwickeln.
      Odilion
      am 10. Januar 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Mir ging es genauso! Ich spielte jahrelang Warcraft 2 und 3. Die Story, die Charaktere, der Stil, das alles faszinierte mich damals schon sehr.
      Als WoW dann rauskam konnte ich tatsächlich plötzlich in diese WELT von Warcraft eintauchen. Alles sah genauso aus wie in meinen geliebten Warcraft-Spielen, nur war ich plötzlich mittendrin. Das war etwas völlig neues für mich und absolut mitreißend.
      Das Ende von Wrath betrachte ich auch als das Ende des alten Warcrafts, hier hörte die Reise für mich auch aus und ich stieg aus.
      Heute würde ich behaupten, dass dieses Gefühl, das ich beim Betreten der World of Warcraft hatte, das tiefste Gaming-Erlebnis war, das ich je hatte und haben werde.
      vanEden
      am 10. Januar 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Wo habt ihr die geschichte mit dem Bärenangriff her? Kann mich nur an eine ähnliche Geschichte mit einem Elch erinnern...
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World of Warcraft: Faszination Azeroth - Special
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10.01.2015
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