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  • WoW: Titan gecancelt - was jetzt? Die Kristallkugel prophezeit WoW 2.0

    Viele Spieler fragen sich nach der Einstellung von Project Titan wie die Zukunft von World of Warcraft aussieht. Kommt jetzt der Nachfolger zu WoW und wenn ja, wie könnte der aussehen? Wir wagen einen Blick in die Kristallkugel: Das könnte die Zukunft von Azeroth sein.

    Niemand wusste so richtig, was Projekt Titan war. Tatsache ist, dass Blizzard im September 2014 die Entwicklung endgültig abgebrochen hat. Die Kalifornier planten offenbar das nächste große MMORPG nach World of Warcraft mit bahnbrechenden Mechaniken. Draus geworden ist wie wir inzwischen wissen nichts, denn die einzelnen Teile von Titan haben am Ende weder zusammengepasst noch die geforderten Standards der erfolgsverwöhnten Blizzard-Entwickler erfüllt.

    Viele Fans setzen ihre Hoffnungen in das geheimnisvolle Projekt. Erste Artworks zeigen eine Steampunk-Welt mit laufenden Robotern und 20er-Jahre-Flair. Letztendlich wird es aber kein großes zweites MMO von Blizzard in den kommenden Jahren geben. Man wird sich vielmehr auf WoW konzentrieren - das sei man den Spielern schuldig. Wir wagen trotzdem einen Blick in unserer Kristallkugel und überlegen, wie eine mögliche Zukunft oder Weiterentwicklung von WoW aussehen könnte.
    Rätsel um Titan Steam-Roboter und 20er-Jahre-Flair. War das Blizzard zu gewagt und wurde deshalb eingestampft? Rätsel um Titan Steam-Roboter und 20er-Jahre-Flair. War das Blizzard zu gewagt und wurde deshalb eingestampft?
    Die Veröffentlichung von Warlords of Draenor steht kurz bevor. Die letzte Beta-Phase der fünften Erweiterung läuft auf Hochtouren und Spieler können es kaum erwarten, in die Geschichte um Parallel­welten und Zeitreisen einzutauchen. Obendrein gibt's ein Jubiläum zu feiern: World of Warcraft wird zehn Jahre alt. Glückwunsch!

    Eigentlich ist das schon bemerkenswert, riefen einige Spieler doch schon bei der vorletzten Erweiterung (Cataclysm) das Ende des beliebten MMORPGs aus. "Ich kann nicht fassen, dass es mit World of Warcraft zu Ende gehen soll", postete ein verzweifelter Fan damals im offiziellen Forum. Heute wissen wir: Azeroth hat Todesschwinge überstanden und unsere Helden haben Pandaria erobert. Aber wie lange kann Blizzard noch Add-ons rausbringen?

    Es ist wahrlich kein Geheimnis: Die Abozah­len sinken beständig und immer neue Konkurrenz drängt auf den Markt. So mancher Spieler kehrt World of Warcraft für Wildstar, Final Fantasy: A Realm Reborn oder The Elder Scrolls Online den Rücken. Ist das nur die große Warcraft-Müdigkeit vor dem nächsten großen Inhalts-Update? Oder wird es langsam Zeit, sich von diesem Azeroth zu verabschieden und auf einen Nachfolger zu setzen? Und: Hat Blizzard den vielleicht schon längst in der Mache? Seit einem Interview auf der Gamescom in Köln brodelt die Gerüchteküche.
    Sinkendes Schiff? World of Warcraft verliert weiter Spieler. Das heizt die Gerüchte um einen Nachfolger nur noch mehr an. Doch noch hält WoW 35 Prozent des Marktanteils vor mit Lineage 2, das mit 9 Prozent Platz 2 belegt. Sinkendes Schiff? World of Warcraft verliert weiter Spieler. Das heizt die Gerüchte um einen Nachfolger nur noch mehr an. Doch noch hält WoW 35 Prozent des Marktanteils vor mit Lineage 2, das mit 9 Prozent Platz 2 belegt.

    WoW 2: Ein glasklarer Hinweis?!

    Anlässlich von WoD kam Tom Chilton (Game Director von World of Warcraft) dieses Jahr nach Köln zur Gamescom und stand dort Rede und Antwort. Im Interview sprach er offene Worte zur sinkenden Spielerzahl:

    • "Wir wissen nicht, ob wir noch einmal wachsen können. Wenn es möglich ist, würde ich nicht sagen, dass wir damit gerechnet hätten."


    Offenbar glaubt selbst Blizzard nicht mehr daran, nochmal die 10-Millionen-Spieler-Grenze zu knacken. Doch Chilton wurde noch deutlicher:

    • "Erweiterungen erschaffen auch immer Hindernisse für Spieler, zurückzukommen."


    Mit einer neuen Erweiterung ändert sich alles. Neue Fähigkeitenabfolgen, Bossmuster und neue Spielmechaniken müssen erlernt werden. Das Nie umgesetzt - schon für WotLK warb Blizzard mit spannenden Luftkämpfen über Tausendwinter. Nie umgesetzt - schon für WotLK warb Blizzard mit spannenden Luftkämpfen über Tausendwinter. macht es für Veteranen, die sich "nur mal eine Auszeit" von World of Warcraft genommen haben, schwer, zurückzukommen. Neue Spieler, so Chilton, würden eh kaum noch ins virtuelle Azeroth kommen. Wer bisher Interesse an WoW hatte, hat es wahrscheinlich auch schon ausprobiert.

    Viele Spieler bleiben, weil sie schon zehn Jahre damit verbracht haben und nostalgisch werden, wenn sie Sturmwind, Org­rimmar oder das Dunkle Portal sehen. Die Lösung liegt auf der Hand: World of Warcraft 2! Ein neues Spiel könnte neue Mechaniken einführen und auch neue Spieler rekrutieren. Womit niemand rechnete – auch hierzu nahm Chilton Stellung:

    • "Wir denken eigentlich schon seit zehn Jahren über WoW 2 nach. […] Wir haben uns damals aber für große Erweiterungspacks entschieden."


    Keine Frage, die Reaktionen vieler Fans überschlugen sich: Spielen wir nach Warlords of Draenor vielleicht schon in einem ganz neuen Azeroth? Wahrscheinlich nicht. Aber Chiltons Antwort zeigt ganz deutlich, dass sich auch Blizzard eigene Gedanken um die Zukunft von World of Warcraft macht. Das Spiel und vor allem die Grafik werden nicht jünger, das wissen auch die Programmierer. Doch die Überlegung ist nicht neu.

    Schon 2010 sprach Chilton davon, dass Blizzard ein neues MMORPG entwickeln würde:
    • "Wenn einmal ein anderes Spiel herauskommt, das uns [World of Warcraft, Anm. d. Red.] wegbläst, dann macht das Abonnement-Modell keinen Sinn mehr – oder wenn wir in der weiteren Zukunft ein anderes MMORPG draußen haben."


    Das klingt schon nach mehr als nur bloßer Theorie und spricht dafür, dass Blizzard längst an WoW 2 arbeitet. World of Warcraft könnte dann, so Chiltons Idee, als Free2Play-Version nebenher weiterexistieren. Aber was würde World of Warcraft 2 denn anders machen als eine Erweiterung wie WoD? Wir wagen einen Blick in die Kristallkugel.

    13:41
    Let's Talk: Titan - Das Aus von Blizzards Next-Gen-MMO - Gründe, Bedeutung, Chancen

    WoW 2: Fünf Gründe, die für WoW 2 sprechen

    Blizzard hört auf seine Fans. So viel ist sicher, auch wenn die Kalifornier manchmal eine lange Leitung haben. Und für viele Spieler ist klar: "Nach zehn Jahren WoW ist es Zeit für etwas Neues." Wir haben die größten Kritikpunkte gesammelt und erklären, warum World of Warcraft keine weiteren zehn Jahre mehr durchhält und abgelöst werden muss.

    FFXIV - so schön können moderne MMORPGs aussehen! FFXIV - so schön können moderne MMORPGs aussehen! Quelle: buffed 1. Die Grafik ist altbacken
    Blizzard wusste wohl, warum World of Warcraft im Comic-Look erschien. Anders als viele Konkurrenten aus der Zeit (etwa Herr der Ringe Online) sieht World of Warcraft heute im Vergleich mit modernen Spielen nicht ganz so altbacken aus. Die Comic-Grafik ist zwar nicht realistisch, aber zeitlos. Doch zwischen den Möglichkeiten moderner Computer und der Grafik-Engine von WoW liegen Welten.

    Neben aktuellen Spielen wie Assassins Creed: Unity oder Call of Duty: Advanced Warfare sieht Azeroth trotzdem aus wie ein Titel aus einem Computerspielmuseum. Klar spielt ein MMORPG grafisch immer in einer anderen Liga; ein Final Fantasy 14 aber etwa zeigt, was aktuell für Multiplayer-Spiele möglich ist. Gegen die schicken Monster von Square Enix wirken die mit WoD aufpolierten Charaktermodelle schon wieder veraltet.

    Blizzards Problem ist: World of Warcraft kann optisch nicht beliebig verbessert werden. Die Grafik wurde seit dem Start des Spiels schon massiv aufpoliert, die Engine stammt aber nun mal aus dem Jahr 2004. Bestimmte Dinge sind laut Blizzard einfach nicht möglich, etwa das freie Umfärben von Rüstungsteilen oder schicke Leucht- und Partikeleffekte. Das ist der wichtigste Grund für World of Warcraft 2. Nur eine ganz neue Grafik-Engine kann verhindern, dass Spieler Azeroth bald den Rücken kehren, weil sie das Aussehen von Kastenhäusern und Pixel-Türen einfach nicht mehr zeitgemäß finden.

    Auch die neuen Charaktermodelle und überarbeiteten Grafiken werden auf lange Sicht nicht verhindern können, dass die Optik irgendwann stark veraltet ist. Auch die neuen Charaktermodelle und überarbeiteten Grafiken werden auf lange Sicht nicht verhindern können, dass die Optik irgendwann stark veraltet ist. Quelle: Blizzard 2. Die Technologie ist veraltet
    Seit Anfang des Jahrtausends hat sich einiges auf dem Computerspiele-Markt getan. Eine der wichtigsten Eigenschaften, die viele Spiele heute besitzen: Physik. Nein, wir meinen keine Gleichungen an Klassentafeln, sondern das, was passiert, wenn ein Charakter etwa einen Gegenstand fallen lässt.

    In Spielen wie Skyrim fällt er zu Boden, rollt vielleicht einen Abhang hinunter und stößt eventuell andere Dinge mit um. Das ist realistisch und gibt dem Spieler das Gefühl, in einer "echten" Welt zu sein.

    Klar bringt das technische Probleme mit sich, hilft aber beim Eintauchen in eine MMORPG-Welt. Eine derartige Physik lässt sich aber nicht nachträglich hinzufügen, die muss von Beginn an eingebaut sein. Hier reicht eine Erweiterung einfach nicht, hier muss ein World of Warcraft 2 her.

    "WoW kommt auch gut ohne Physik aus", sagen jetzt einige Spieler. Stimmt, aber eine Physik-Engine könnte interessante Möglichkeiten für Quests eröffnen und actionreichere Kämpfe mit taktischen Elementen fördern: Eine Säule umschmeißen, um Gegner darunter zu begraben? Feinde dank Kollisionsabfrage in einen Abgrund drängen?

    Das wäre mal etwas anderes. Außerdem könnte WoW 2 deutlich besser in moderne Technologien und Kommunikationsmedien eingebunden werden. Gildenmitteilungen und Erfolgsnachrichten auf Facebook? Google-Glass-Unterstützung, um beim Spaziergang Erze zu farmen? Direkt-Streams der besten Gilden auf Twitch? Es ist vieles möglich, nur eben erst mit einem ganz neuen Programmcode.

    Telegraph Dance - Wildstar setzt wie viele moderne Online-Spiele auf wenige Fähigkeiten und ein actionlastiges Kampfsystem. Telegraph Dance - Wildstar setzt wie viele moderne Online-Spiele auf wenige Fähigkeiten und ein actionlastiges Kampfsystem. Quelle: Carbine Studios 3. Die Spielmechaniken von WoW sind erschöpft
    Der Satz "Steh nicht im Feuer!" fasst die Aufgabe von WoW-Spielern in Dungeons gut zusammen. Ob als Tank, Schadensausteiler oder Heiler – man drückt auf leuchtende Knöpfe und läuft derweil aus schädlichen Bodeneffekten. Was 2004 noch innovativ war, ist nach zehn Jahren ein alter Hut. Ob das "Feuer" rot ist und brennt oder schwarz ist und "Leerenkugel" heißt, spielt keine Rolle – die Spielmechaniken sind immer dieselben.

    Klar macht Blizzard einen guten Job, Bosskämpfe mit den begrenzten Möglichkeiten (Boden- und Heileffekte, Berserker-Timer, zusätzliche Elitegegner) spannend zu gestalten. Doch nach zehn Jahren hat man das Meiste einfach gesehen: "Das ist doch so wie damals bei Gruul", "Der Boss funktioniert wie der zweite in Eiskrone" – gerade WoW-Veteranen haben in Azeroth häufig Déjà-vu-Erlebnisse. Hier könnte ein WoW 2 durchaus Abhilfe schaffen!

    Wie solche neuen Mechaniken aussehen könnten, zeigt ein Blick auf die MMORPG-Konkurrenz. Wildstar etwa hat ein Telegrafen-System, das Fähigkeiten von Bossen und Spielern auf dem Boden anzeigt und damit für präzisere Bewegungsmuster sorgt. Diverse Gegner besitzen Unterbrechungsschilde; um einen solchen zu durchdringen und einen feindlichen Zauber verhindern zu können, müssen mehrere Gruppenmitglieder in kurzer Zeit eine Unterbrecherfähigkeit einsetzen.

    Bodenrollen helfen, um Gefahren auszuweichen – quasi ein Mönch-Rollen für alle. Oder wie wäre es mit einem ausgefeilteren Stealth-System und fordernden Schleich-Missionen? Warum nicht kombinierbare Zauber einführen, wie in Divinity: Original Sins (Feuer lässt Gas explodieren, Blitze treffen alle Ziele auf/im Wasser und so weiter)? Wie wäre es mit einer Kollisionsabfrage im PvP, damit Tanks Heiler wirklich beschützen können? Mehr Abwechslung bedeutet am Ende mehr Spaß für alle.

    WoW Warlords of Draenor WoW Warlords of Draenor Quelle: buffed 4. Zehn Jahre Orcs und Menschen sind genug!
    Manche Fans können nie genug von Warcrafts Hintergründen bekommen. Doch der Krieg zwischen Horde und Allianz tobt nun schon zehn Jahre lang und das ohne einen Sieger. Alle paar Monate taucht ein neuer Fiesling auf und wird von Heldengruppen verhauen und geplündert. Von verrückten Drachen über fiese Elementare bis zu fanatischen Kriegshäuptlingen haben wir schon alles gesehen und bekämpft.

    Manche Spieler haben einfach keine Lust mehr auf die immer gleichen Fronten und Feinde. Doch große Umbrüche in der Story kann man innerhalb eines MMORPGs wohl kaum erwarten. Mit World of Warcraft 2 könnten jedoch alle Zonen neu erschaffen werden – neue Feinde inbegriffen.

    Das Beste daran: Blizzard könnte mit neuen Questreihen und veränderten politischen Fronten die Auswirkungen der Ereignisse aus World of Warcraft zeigen und Spielern das Gefühl geben, tatsächlich etwas bewirkt zu haben! Oder aber Azeroth könnte mit World of Warcraft 2 einen neuen Stil bekommen und sich von den bisherigen Ereignissen und Quests lösen.

    Warum den zweiten Teil nicht 100 Jahre später spielen lassen? Oder tausend? Die Verbreitung von Goblin- und Gnomen-Technologie könnte zu einem Steampunk-Azeroth führen. Oder die Titanen kommen zurück und bringen Raumschiffe und Science-Fiction gleich mit. Verrückt? Klar, aber das würde dem Setting neue Impulse geben und wäre sicher spannender als der nächste Orc-Häuptling als Endboss.

    WoW Warlords of Draenor WoW Warlords of Draenor Quelle: buffed 5. Aufhören, solange es noch schön ist
    World of Warcraft hat Computerspiel-Geschichte geschrieben, keine Frage. Azeroth ist nach wie vor die beliebteste MMORPG-Welt mit den meisten Spielern als Abonnenten. Viele Fans schauen gerne auf die Entwicklungen der letzten Jahre zurück. Doch irgendwann muss das Spiel enden. Fragt sich nur, wie? Sollen die Server erst abgeschaltet werden, wenn sich weniger als eine Million Spieler darauf tummeln?

    Anders gefragt: Soll WoW erst dann enden, wenn es "nur noch" ein MMORPG unter vielen ist und den meisten Spielern zum Hals heraushängt? Wäre es da nicht besser, frühzeitig Lust auf einen Nachfolger zu machen, in dem die Geschichte noch epischer weitererzählt wird? Auch aus spielerischer Sicht ergibt es Sinn, mit World of Warcraft 2 einen Neuanfang zu wagen. Denn die meisten Spieler haben aktuell genug Reittiere, Wappenröcke, Titel und Erfolge gesammelt.

    Langsam verlieren diese Belohnungen ihren Reiz. In einem neuen Spiel hätten Sammler und Erfolgsjäger also wieder genug zu tun und man könnte Belohnungen zusätzlich aufwerten, ohne auf die großen Sammlungen einiger Spieler Rücksicht nehmen zu müssen. Reittier-Kämpfe mit Werten für Pferde und Kodos? Luftschlachten auf Feuer speienden Drachen? Warum nicht!?

    02:34
    WoW Cataclysm-Rückblick: Ein legendärer Schurke Teil 1
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft

    WoW 2: Fünf Dinge, die sich Fans für WoW 2 wünschen

    Beim Thema World of Warcraft 2 haben Fans des ersten Teils ganz genaue Vorstellungen. Grob gesagt: Es soll mehr von allem geben und das in WoW Classic WoW Classic hübscherer Grafik. Wir haben einige der interessantesten und häufigsten Forderungen gesammelt. So könnte WoW 2 aussehen, wenn die Fans entscheiden dürften:

    1. Eine epische Geschichte
    Spieler wollen von World of Warcraft 2 vor allem, dass es die epische Geschichte von Azeroth weitererzählt. Ein wichtiger Punkt von World of Warcraft war immer, dass alles Teil derselben Geschichte ist. World of Warcraft 2 muss in den Augen der Fans genau da anknüpfen, wo der erste Teil aufhört.

    Außerdem wollen Fans sehen und im Spiel erleben, worauf die Warcraft-Romane und Quest seit Jahren hindeuten: Anduin als Heerführer der WoW The Burning Crusade WoW The Burning Crusade Quelle: PC Games "Armee des Lichts" im Kampf gegen die Brennende Legion. Und was ist eigentlich aus dem neuen Lichkönig geworden?

    Was ist mit Thralls Nachwuchs? Was passiert, wenn die Titanen zurückkehren? Hier muss ein Nachfolger von World of Warcraft liefern, was die Fans an der Welt und dem Hintergrund interessiert.

    2. Mehr Individualisierung
    Andere MMORPG-Spiele wie Wildstar machen es vor und zeigen: Spieler wollen ihren Charakter individuell gestalten. Das gilt nicht nur für das Gesicht des eigenen Charakters und dessen Rüstungssets, sondern auch für andere Besitztümer. Warum nicht das eigene Reittier genau anpassen lassen, mit Fellfarbe und Satteldecke mit Muster, anstatt jeden Patch zehn neue einführen?

    Spieler sind Perfektionisten und wollen kleinste Details selbst entscheiden können, Waffen und Rüstungsteile mit Leuchteffekten versehen oder WoW Wrath of the Lich King WoW Wrath of the Lich King Quelle: http://www.pcgameshardware.de deren Farbe ändern. Auch beim Thema Housing sind sich die Fans einig: Die Garnison ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber ein privates Grundstück (oder sogar eine Gildenhalle) mit Deko und Trophäen vergangener Siege ist ein Muss für World of Warcraft 2.

    3. Neues und spannendes PvP
    Der Kampf Spieler gegen Spieler war nie die größte Stärke von World of Warcraft. Viele Fans glauben, dass sich das durch Erweiterungen auch nicht beheben lässt. Ein Blick auf die epischen Belagerungen von The Elder Scrolls Online zeigt, was möglich ist. World of Warcraft 2 könnte hier die nötigen Neuerungen bringen – etwa eigene PvP-Spezialisierungen. Endlich PvE und PvP komplett voneinander trennen, um Wechselwirkungen bei der Balance zu verhindern?
    WoW Wrath of the Lich King WoW Wrath of the Lich King Quelle: PC Games
    Für viele Spieler wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Dazu könnte es Arenen mit interaktiven Elementen oder voll zerstörbare Schlachtfelder geben. Ein neues World of Warcraft wäre zudem ein guter Anlass, einige alte Pläne wie die für WotLK angekündigten Luftkämpfe umzusetzen.

    4. Eine völlig neue Welt
    Azeroth und die Scherbenwelt kennen viele Spieler wie ihre Westentasche. Kaum jemand möchte eine weitere Überarbeitung der alten Welt, sondern neue Gebiete zum Erkunden – mit neuen Feinden, Geheimnissen und einer eigenen Geschichte. Und viele Fans wissen auch schon genau, welche Welt das sein soll: Argus, die Heimatwelt der Draenei. Die wurde von der Brennenden Legion eingenommen und könnte von den Spielern zurückerobert werden.
    WoW Mists of Pandaria WoW Mists of Pandaria Quelle: Blizzard
    Dabei treten dann Horde und Allianz gegen einen gemeinsamen Feind an. Dazu müsste man den Fortschritt auf Argus sehen können – die Eroberung der Insel des Donners hat es vorgemacht. Erst nach und nach würden Questgebiete und Dungeons freigeschaltet, wenn der ganze Server zusammenarbeitet und die Legion zurückdrängt.

    Auch eine interessante Idee: Spieler durch ein Monster-System in die Haut der Legion schlüpfen lassen und Außenposten mit Höllenbestien und Leerwandlern angreifen. Aber auch ohne solche Mechaniken muss es für viele Spieler einfach Argus sein. Der Endboss steht für viele Fans natürlich schon fest: Sargeras, der oberste Fiesling der Legion.

    5. Einfach mehr von allem
    Was sich Spieler für WoW 2 wohl am meisten wünschen, ist: mehr von allem. Das heißt mehr Dungeons, mehr Schlachtzüge und mehr WoW Warlords of Draenor WoW Warlords of Draenor Quelle: buffed spannende Bosse. Bei den ganzen Überlegungen zu Neuerungen darf man nämlich nicht vergessen, dass das Konzept von World of Warcraft gut funktioniert, so wie es gerade ist. Spieler wollen kein ganz anderes Spiel, sondern nur eine bessere und hübschere Version davon.

    Schließlich hat man die letzten zehn Jahre mit Allianz und Horde verbracht und die Welt gegen Kriegsherren, Drachen und Alten Göttern verteidigt. Das soll nicht alles umsonst gewesen sein. Blizzard wäre gut beraten, WoW 1 und 2 zu verknüpfen.

    Klar sollen Spieler ihre Charaktere nicht nach World of Warcraft 2 kopieren können (damit würden sie Spielinhalte überspringen). Aber Spieler einen Teil der errungenen Inhalte behalten zu lassen, fänden viele Fans wichtig: Vielleicht einige seltene Rüstungsteile zum Moggen, ein Wappenrock à la "Held der ersten Zeit" und das Lieblings-Haustier als exklusiver Begleiter.

    04:08
    WoW Cataclysm-Rückblick: Ein legendärer Schurke Teil 2
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft

    WoW 2: Das spricht gegen WoW 2

    Eins ist klar: Ein WoW-Nachfolger muss her. Doch die Entwicklung steht vor einem großen Problem: dem anhaltenden Erfolg von World of Warcraft "1" – es funktioniert deshalb so gut, weil es ist, was es ist. Ein neues Spiel (mit demselben Titel oder nicht) wäre ein Wagnis, denn Fans haben sich an das aktuelle Spiel gewöhnt und sind stolz auf das, was sie erspielt haben. Dies mit einem neuen Spiel zu verlieren, könnte einen Teil der Spielerschaft abschrecken.

    Auch haben Fans klare Vorstellungen davon, was World of Warcraft ist, wie sich ein Waffen-Krieger spielt und welche Zauber ein Hexenmeister beherrschen sollte. In den offiziellen Foren kommt es schon wegen kleinster Änderungen zu hitzigen Diskussionen – bei einem World of Warcraft 2 könnte das in anhaltende Grabenkämpfe ausarten, die das Spiel schlechtreden, bevor es überhaupt erschienen ist.

    Blizzards Zwickmühle dabei: World of Warcraft 2 hat nur eine Daseinsberechtigung, wenn es sich von WoW 1 unterscheidet, darf gleichzeitig aber nicht so anders sein, dass die Spieler nicht wechseln wollen. Im schlimmsten Fall verliert Blizzard viele Fans aus Protest an eine gut gemachte MMORPG-Konkurrenz, die gerade zum selben Zeitpunkt die Server hochfährt. Da scheint es sicherer, noch eine ganze Weile mit Erweiterungen nachzulegen, egal wie alt die Grafik aussieht.

    WoW 2: Noch zwanzig Jahre Azeroth?

    Das WoW von heute ist nicht mehr das von vor zehn Jahren. Die ersten 60 Stufen der Level-Phase wurden mit Cataclysm komplett überarbeitetet. Warlords of Draenor bringt neue Charaktermodelle ins Spiel und jedes weitere Add-on verbesserte das Spiel ein wenig mehr. Die Entwickler können sich auch gut vorstellen, dass das Ganze noch "10 Jahre so weitergeht". Für "fünf bis sechs Erweiterungen" sei noch Platz.

    Spätestens dann ist ein Nachfolger aber so gut wie sicher; schließlich wird sich Blizzard das größte Stück vom Multiplayer-Kuchen nicht von der Konkurrenz stehlen lassen. Die Frage ist also nicht, ob WoW 2 kommt, sondern wann. Und das hängt stark davon ab, wie sich die Spielerzahlen mit Warlords of Draenor entwickeln.

    Ob der dann aber auch WoW 2 heißt oder einfach nur ein anderes Spiel mit ähnlich vielen Abonnenten ist, steht tatsächlich in den Sternen. - 2014/09/wow2-buffed.jpgOb der dann aber auch WoW 2 heißt oder einfach nur ein anderes Spiel mit ähnlich vielen Abonnenten ist, steht tatsächlich in den Sternen.
    04:59
    WoW Cataclysm-Rückblick: Ein legendärer Schurke Teil 3
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft
    03:57
    WoW Cataclysm-Rückblick: Ein legendärer Schurke Teil 4
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft
  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Amazonen
    Würde mal eine Frage in den Raum stellen, soviel auch bei euren Beiträgen über WOW geschrieben wird. Kommt das auch an…
    Von evalux
    "Playing a game for the graphics is like watching porn for a story" Der Satz ist ungefähr so dämlich wie "ein Raid…
    Von Evius
    In zwei bis drei Jahren und Blizzard? Das klingt irgendwie grotesk ;-)

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    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
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    • DirkWalbruehl
      28.09.2014 14:01 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Amazonen
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Würde mal eine Frage in den Raum stellen, soviel auch bei euren Beiträgen über WOW geschrieben wird. Kommt das auch an bei Blizzard. Werden eure Bemühungen von und über WoW zu berichten auch war genommen?
      WoW 2 würde mir gefallen. Da ich auch einige Wünsche hätte als Spieler, Zb. Rüstung färben und auch Mogen. Rüstungen was mir gefallen würden in der Mischung von Guild War 2 und Tera. Auch währe nett das Pferd herbeizurufen ( Conan ) und auch das PET des Jägers. Was sie abstellen sollten ist das man auf einen Server auch auf der Gegenseite einen Char erstellen kann. Das hat einiges kaputt gemacht ( Städte Raid ). Auch sollte man die Prauser suche reduzieren. Ihr denkt warum? Ich und viele anderen Gilden leiden darunter. Im Grunde braucht man keine Gilde mehr dadurch. Hausing für was, wenn es dadurch keine Leute mehr gibt in den Gilden.
      Euer Gedanke noch mehr Technologie reinzustellen fände ich nicht gut. Sind sowieso schon einige unlogische Fahrzeuge enthalten in WOW. Wenn will ich eine passende Fantasy Welt ( Black Desert ) haben die der Zeit auch angemessen währe. Also ich würde mir WOW 2 ansehen und wenn´s geht meine Figur samt Twink rüber ziehen, sollte das gehen. Sowie : Wow ist Tot, es Lebe WoW 2
      Morcaine
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Für alles geschilderte braucht man nicht zwingend ein WoW2. Man kann durchaus auch die Engine tauschen ohne das komplette Spiel zu ändern. Ich glaube auch nicht, dass ein Parallelbetrieb von WoW1 und 2 Sinn machen würde, niemand kann dauerhaft 2 solch umfangreiche MMOs gleichzeitig spielen, neue Spieler würde direkt inWoW2 Anfangen, alte über kurz oder lang wechseln. Die Pflege von 2 MMOs wäre auch für Blizzard uneffizient, niemand will 2 unterschiedliche Engines pflegen und warten. Wenn WoW2 kommt wird es 1 ersetzen. ich glaube daher mehr an ein umfangreiches Upgrade evtl. auch mit Levelquetsche, so kann man aus Level 100 Level 30 machen und neuen Spielern den Einstieg erleichtern. Alle geforderten Features kann man mit einer neuen Engine einführen und gleichzeitig die Story nahtlos fortführen.
      Euzone
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      WoW 2? Glaube ich nicht dran.
      Evius
      am 01. Oktober 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      In zwei bis drei Jahren und Blizzard? Das klingt irgendwie grotesk
      Thekaa
      am 01. Oktober 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wenn, dann darf man wohl in zwei bis drei Jahren damit rechnen.
      Sorryman
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Völlig ausschließen kann man es aber nicht, da es auch Everquest 2 und bald Everquest Next gibt... Allerdings ist der MMO Markt schon aktuell relativ voll und da ist es auch Abwägungssache ob das in 5-10 Jahren Sinn macht ein WoW 2 auf den Markt zu bringen.
      Thekaa
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass man ein nachträgliches Einfärben von Gegenständen nicht einbauen könnte, nur weil die Engine schon recht alt ist ?

      Selbstverständlich ist das möglich, selbst wenn es nicht von Vornherein eingebaut gewesen ist, gerade bei passiven Dingen, die keinerlei echten Einfluss auf das Spielgeschehen haben, denn bei solchen Elementen geht es im Endeffekt doch nur um ein paar Bytes in einer Datenbank und um deren Auswertung bzw. Darstellung.

      Auch das mit der Physik ist nicht richtig, denn bis zu einem gewissen Grad der Komplexität lässt sich auch so etwas einbauen, da man im Prinzip "nur" am Ende des passiven "Fallenalassens", um mal beim gewählten Beispiel zu bleiben, den Code ergänzen muss und dabei auf externe Module zurückgreifen könnte, die dann bei der Darstellung über die vorhandene Grafik gelegt werden.

      Natürlich müsste man die entsprechenden Module einpflegen, aber da das dann eh im Rahmen eines umfangreichen Updates käme, wäre auch das kein Problem - daher ist es wohl eher so, dass Blizzard den Aufwand für ein "altes" Spiel schlicht und ergreifend für zu groß hält.
      Thekaa
      am 01. Oktober 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Schon richtig, aber man könnte es ja auch optional machen, so wie die Qualität auch jetzt schon einstellbar ist.

      Ich hab übrigens auch immer noch "nur" eine GTX 470 .....
      Sorryman
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Dann bleibt da noch die Frage inwiefern das die Performance beeinflusst, wenn man sowas wie die zusätzliche Phsyik-Engine einfügt... Ich denke so einfach ist das alles nicht! Die haben ja schon Probleme mit den Umhängen gehabt, die man neu gestalten wollte (Soweit ich mich noch richtig an einem entsprechenden Artikel erinnere...)

      Bitte nicht vergessen, das nicht jeder nen High-End-Rechner besitzt, für den solche Dinge vermutlich kein Problem darstellen würden. Da man aber drauf bedacht ist viele Kunden anzusprechen und nicht nur welche mit High-End-Rechner, wird es wohl eben doch ein Problem sein, solche Dinge nachträglich zu integrieren.
      Silzaress
      am 28. September 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass WoW keine Kollisionsabfrage hat, kein dauerhaftes übern Rasen gerolle und keine dauerflimmernden Telegraphen die in bunten Farben über den Boden flackern. Auch die Grafik ist immer noch gut. Grafik ist in einem Spiel kaum ausschlaggebend, das Gameplay ist das absolut wichtigste. "Playing a game for the graphics is like watching porn for a story" hatte mal jemand in einem Kommentar unter ein Youtube Video geschrieben und er/sie hat absolut Recht.

      In naher Zukunft wird es wohl kaum ein WoW2 geben, warum auch? 7 Mio. Spieler ist immer noch utopisch gut. Falls Blizzard jemals wieder ein MMO machen sollte würde ich mir ein komplett neues MMO wünschen, das vielleicht Ähnlichkeiten zu WoW aufweist, aber in einer komplett neuen Welt, neuen Charakteren und neuer Story erscheint.
      evalux
      am 21. Oktober 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      "Playing a game for the graphics is like watching porn for a story"

      Der Satz ist ungefähr so dämlich wie "ein Raid ohne Heiler ist wie ein Fisch ohne Fahrrad", aber nunja, manche Leute spielen eben so.
      Sorryman
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Aber im Prinzip ist es richtig... Dir sind Grafik vielleicht nicht so wichtig, aber es gibt etliche Spieler für die gerade Grafik wichtig ist! Ein scheiss Gameplay macht ein Spiel kaputt, das ist keine Frage! Abstriche bei der Grafik sind da sicherlich nicht so gravierend. Aber das sieht halt jeder anders

      Ich fänd rollende Gegenstände schon cool, weil es das Spiel ein Stück weit realistischer macht. Auch eine schöne Grafik finde ich klasse. Seit ich ne PS4 habe, weiss ich, wie sehr eine schöne Grafik das Spielerlebnis steigern kann.
      Silzaress
      am 29. September 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @Thekaa: Das ist keine Meinung, das ist Fakt.

      Die tollen Worte die du mir so nett an den Kopf geworfen hast, treffen vielleicht eher auf dich zu. <3
      Thekaa
      am 29. September 2014
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      Zu behaupten, jemand hätte absolut Recht, nur weil es den eigenen Ansichten gleichkommt, ist engstirnig, kleinkariert und faschistoid, da es generell die Ansichten anderer Leute ausschließt.

      Da aber NIEMAND im Besitz der allfumfassenden Wahrheit ist, haben auch die Leute Recht, die sagen, dass ihnen ein Spiel gefallen muss und um auf WoW zurück zu kommen: warum leveln z. B. viele Spieler nicht an der Dunkelküste, in den Düstermarschen oder den Sümpfen des Elends ?

      Weil ihnen die Gegend nicht gefällt und das hat in erster Linie mit der Gestaltung zu tun.

      Warum gefällt vielen Spielern Tiefenheim nicht ?

      Atmosphäre ist definitiv wichtig und daher ist die Behauptung, dass Grafik bei einem Spiel so wichtig wäre, wie eine Handlung in einem Porno, schlichtweg albern.
      Tikume
      am 28. September 2014
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      Die technische Seite ist nur die eine Sache. Ein bestehendes MMO stark umzukrempeln dürfte vor allem auf Widerstand bei den bestehenden Spielern treffen.
      Imba-Noob
      am 28. September 2014
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      Erstmal was Grundsätzliches: Ich finde den Artikel sehr interessant mit vielen Aspekten und endlich mal wieder "schön lang". Daher kann ich die Kritik einiger Leser nicht teilen. Auch die starke Resonanz deutet darauf hin, dass der Artikel nicht so schlecht sein kann ("Viel Feind, viel Ehr").

      Weil der Artikel so detailliert ist, stellt sich für mich die Frage: Weiß die buffed-Redaktion schon mehr und unterliegt einer möglichen Geheimhaltungsvereinbarung?

      Oder versucht man hier einfach das Thema angesichts der Bestätigung, dass "Titan" tot sei, am Leben zu erhalten? Für Redaktionen ist es immer schwer, interessante Themen zu finden und interessante Artikel zu schreiben, daher finde ich das verständlich und okay. Dass es viel schlechter werden kann, sieht man beispielsweise an manchen "Gamestar"-Artikeln/-Reihen wie "In diesen 10 Spielen...", die zu Beginn noch spannend war, aber mittlerweile ins Lächerliche abgerutscht ist (Anmerkung: Gamestar und buffed gehören zum gleichen Unternehmen).

      Zürück zu "WoW 2": Für mich ist klar, das Thema wird uns die nächste Zeit begleiten, egal ob es nur bei "Überlegungen" bleiben sollte oder vielleicht doch etwas Konkreteres dahinter steckt. Jede veröffentlichten Abozahlen und insbesondere die zum WoW-Release werden der Diskussion neue Nahrung liefern.
      Imba-Noob
      am 28. September 2014
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      ZITAT:
      "Viele Spieler bleiben, weil sie schon zehn Jahre damit verbracht haben und nostalgisch werden, wenn sie Sturmwind, Org­rimmar oder das Dunkle Portal sehen."


      So ist es. Ein anderes/neues MMORPG zu spielen, bedeutet auch immer, wieder von vorn anzufangen. In WoW kenn ich quasi alles und Leuchten in meinen Augen kommt wenn beispielsweise mit dem 10. Geburtstag der Geschmolzene Kern rerollt wird, wenn auch nur als LFR-Version oder es ein bisschen zurück nach BC geht mit teilweise vertrauten Gebieten wie Nagrand oder damals beliebten Gegnern wie Gruul.
      WoW besticht vor allem durch seine Schlichtheit und einfache Steuerung. Es gibt wesentlich bessere MMORPGs, die sind aber viel komplexer, was bedeutet, sich da langsam reinzufuchsen. Und das will sehr gut überlegt sein. Und WoW kann man auch mal zwischendurch spielen oder ein paar Tage sausen lassen.

      ZITAT:
      "Mit einer neuen Erweiterung ändert sich alles. Neue Fähigkeitenabfolgen, Bossmuster und neue Spielmechaniken müssen erlernt werden."


      Auch dem kann ich zustimmen. Das hält mich unter anderem davon ab, mal wieder HDRO, DDO, ROM oder Rift zu spielen. Nicht nur alles neu erlernen, auch erst mal leveln - und im Gegensatz zu WoW ist man in den meisten anderen Spielen im Levelgebiet oft allein und Spieler für Inis finden sich trotz Dungeonfinder nur schwer.
      teroa
      am 28. September 2014
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      ZITAT:
      " 1.Doch zwischen den Möglichkeiten moderner Computer und der Grafik-Engine von WoW liegen Welten.

      2.Neben aktuellen Spielen wie Call of Duty: Advanced Warfare sieht Azeroth trotzdem aus wie ein Titel aus" einem Computerspielmuseum.

      3.Ein Blick auf die epischen Belagerungen von The Elder Scrolls Online zeigt, was möglich is

      4.Die Frage ist also nicht, ob WoW 2 kommt, sondern wann. Und das hängt stark davon ab, wie sich die Spielerzahlen mit Warlords of Draenor entwickeln."


      1.Eher Galaxien

      2.naja mann kan kein rpg mit nen 0815s shooter ohne inhalt vergleichender der aktuell auch nur steinzeitgrafik hat

      3.ach deswegen ist das spiel so überaus erfolgreich ... ohh wait.....""
      und pvp wird im westlichen gefielde nie den status haben wie im asiatische raum mit den ganzen ftp pvp mist.mann kann pvp für nen wow2 eigentlich komplett weglassen dann bleibt das spiel wenigstens balanced..

      4. naja die spielerzahl wird auf jeden fall wieder steigen.nur blizz sollte sich nicht immer ewig zeit lassen für neuen inhalt denn das ist das was am ende für die sinkenden zahlen verursacht wie man ja aktuell sieht
      wann kahm der letzte contentpatch für pandaria vor etwas über 1 jahr..ist doch klar das die spieler wegbrechen

      Imba-Noob
      am 28. September 2014
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      ZITAT:
      "4. naja die spielerzahl wird auf jeden fall wieder steigen.nur blizz sollte sich nicht immer ewig zeit lassen für neuen inhalt denn das ist das was am ende für die sinkenden zahlen verursacht wie man ja aktuell sieht
      wann kahm der letzte contentpatch für pandaria vor etwas über 1 jahr..ist doch klar das die spieler wegbrechen"


      Ich gehe zwar davon aus, dass zu Release von WoD die Spielerzahlen wieder steigen werden, u. a. weil es auch eine Reihe Spieler gibt, die zu Ende eines Addons gerne pausieren (auch ich hab das schon gemacht). Aber dass die Zahlen noch mal stark steigen, das glaube ich nicht und Blizzard laut Interview auch nicht. Dafür hat sich WoW zu stark verändert, hat zu wenig neues zu bieten und ist einfach "veraltet. Im Übrigen besteht bei Pausierenden auch immer die Gefahr, dass sie nicht wiederkommen. Wenn man einmal weg ist und man seine Zeit anders füllt, macht es nicht unbedingt Sinn, das aufzugeben und wieder mit WoW zu beginnen.
      Micro_Cuts
      am 28. September 2014
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      ZITAT:
      " naja die spielerzahl wird auf jeden fall wieder steigen nur wen mann dann wieder ewig auf nachschub warten muss sinkt se wieder"


      Natürlich werden sie sobald die Erweiterung raus ist steigen. Wenn man aber WoW über mehrere Jahre betrachtet sieht man, dass die Spielerzahlen langsam aber stetig fallen. Ansonsten hätte WoW heute immer noch 12 Millionen Abos ...
      Sereegon
      am 27. September 2014
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      Es wird kein WoW 2 geben. Natürlich brabbeln Chilton und Co. das weils jeder Suchti hören will. Vor knapp einem Jahr schrieb ich auch, dass Titan nicht kommen wird. Was bin ich da zerrissen worden hier Das Spiel wird jetzt solange (zu Recht) noch ausgeschlachtet wie es den guten Profit abwirft und dann irgendwann als F2P Titel (immernoch mit guten Einnahmen) abklingen. Aber ein zweiter Teil rund um Azeroth .... Never!
      Sorryman
      am 29. September 2014
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      Die Sache ist doch aber auch die, das die heute junge Generation in 5-10 Jahren vermutlich ungern ein WoW spielt das aus der Steinzeit kommt... Es gibt ja auch ein Everquest 2 und bald sogar ein Everquest Next! Warum sollte ein WoW 2 also ausgeschlossen sein?

      Wenn Du letztes Jahr geschrieben hast das Titan nicht kommen wird, ist das eine Vermutung die zu dem Zeitpunkt gar nicht so weit hergeholt war, da es damals Berichte gab das man Titan überdenkt. Die Chance das du Recht hast, war damals also schon relativ groß
      Imba-Noob
      am 28. September 2014
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      Das so absolut zu sehen und zu sagen ist schlichtweg Unsinn. Blizzard wird sich natürlich Gedanken zu einem "WoW 2" machen (müssen), wenn die Zahlen von WoW weiter einbrechen oder zu anderen Titeln. Abhängig ist das von vielen Faktoren, u. a. auch wie sich der Spielemarkt in den nächsten Jahren entwickelt. Die Diskussion um "WoW 2" hat gerade erst begonnen und wird in der nächsten Zeit immer wieder mal hochschwappen, vor allem dann, wenn die ersten Zahlen zu WoD veröffentlicht werden.
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