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  • World of Warcraft: Rüstung ist nicht alles – das macht einen guten Tank aus!

    Ein Tank muss mehr können, als vor dem Boss stehen, seine Birne hinhalten und den Schaden für andere einstecken. Unser freier Autor Dirk hat sich Schild und Plattenrüstung geschnappt und erklärt euch anhand von vielen Beispielen, warum wir gute Tanks mit mehr Respekt behandeln sollten.

    Tanks sind aus dem Design von Online-Rollenspielen nicht wegzudenken. Neben Schadensausteilen und Heilern sind sie Teil der "Holy Trinity", also jener heiligen Dreifaltigkeit, die seit Jahr und Tag in Rollenspielen als Grundlage für die Zusammenstellung einer Gruppe dient. Ohne eine dieser drei Rollen schafft es normalerweise keine Gruppe, heil durch einen Dungeon oder Raid zu kommen, auch wenn manche Todesritter in WoW hin und wieder das Gegenteil beweisen. Aber das Todesritter generell völlig overpowered sind und wahrscheinlich auch in einem Sommerkleid aktuelle Raidbosse im Alleingang besiegen können, darüber sind wir uns ja alle einig.

    Zurück zum Thema: Im Gegensatz zu DDs und Heilern tragen Tanks normalerweise die größte Verantwortung, wenn es darum geht, garstigen Drachen und anderen fiesen Kreaturen ihre Schätze abzunehmen. Das Problem ist: Davon kriegen die anderen beiden Gruppen meistens nichts mit, weil sie entweder nur auf Balken im Recount oder Katzenvideos auf Youtube schauen. Für alle, die noch nie getankt haben - hier kommt eine auf das Wichtigste reduzierte Zusammenfassung eines ganz normalen Tank-Arbeitstags:

    • Richtig stehen - in etwa so so wie bei 1, 2 oder 3 mit Michael Schanze
    • Die dicken Schläge kassieren wie Sylvester Stallone in Rocky
    • Zum richtigen Zeitpunkt einen Knopf drücken
    • Looten

    Wenn man alles richtig macht, bleibt der Kampf für die Heiler und DDs relativ vorhersehbar und keiner muss sterben, außer dem Monster natürlich, welches man um seine sauer verdienten Schätze erleichtern will. Eigentlich total einfach, oder? Nicht ganz. Denn gute Tanks tun eben viel mehr, als 'nur' Schaden einstecken.

    World of Warcraft: Ein paar Prozent mehr Schadensvermeidung aus Bonusrüstung ist gut, hilft aber keinem Tank, wenn dieser den Kampf nicht kennt. World of Warcraft: Ein paar Prozent mehr Schadensvermeidung aus Bonusrüstung ist gut, hilft aber keinem Tank, wenn dieser den Kampf nicht kennt. Quelle: buffed

    WoW: "Welche Gegenstandsstufe hast du?"

          

    Je höher die Gegenstandsstufe, desto besser der Tank? Diese Rechnung ginge nur dann auf, wenn alle Tanks gleich gut spielen würden. Fällt ein Tank in einer Gruppe um, wird trotzdem sofort auf seine Ausrüstung geschaut: "Welche Gegenstandsstufe hast du?" ist dann meist die erste Frage der verärgerten Verbündeten. Dabei überschätzen viele Spieler den Effekt von passiven Werten und der Gegenstandsstufe auf die Überlebensfähigkeit eines Tanks. Bei einem Krieger der Stufe 100 bewirken 500 Bonusrüstung eine Schadensreduktion von etwa drei Prozent auf alle körperlichen Angriffe. Das betrifft vor allem die direkten Nahkampfschwünge des Bosses. Trifft ein Angriff für 100.000 Schadenspunkte, würde er demnach nur noch 97.000 Schadenspunkte erzeugen. Auf lange Sicht spart das natürlich Heilermana und lässt den Lebenspunkte-Balken des Tanks minimal langsamer sinken, doch wirklich entscheidend ist das in den wenigsten Kämpfen. Tanks sterben normalerweise nicht daran, dass Heilern das Mana ausgeht, weil der Standard-Angriff eines Raidbosses drei Prozent mehr Schaden gemacht hat.

    Nicht falsch verstehen: Bessere Gegenstände und die richtigen Werte sind auch für Tanks wichtig. Im direkten Vergleich mit den aktiven Fähigkeiten eines Tanks zur Schadensvermeidung (etwa Schildwall: Verringert den erlittenen Schaden 8 Sekunden lang um 40 Prozent) sind aber selbst 500 Bonusrüstung mehr nur eine nette Dreingabe. Die Frage "Welche Gegenstandsstufe hast du?" ist daher zu oberflächlich. Besser wäre das Auslesen des Kampflogs und eine Analyse des wirklichen Problems, wenn ein Tank umkippt: "Wurde jede Bossmechanik richtig gespielt? Wo hätte der Tank einen Cooldown zünden müssen? Wo hätte er aktiv Schaden vermeiden können?" Die Gegenstandsstufe allein sagt wenig darüber aus, ob man es gerade mit einem guten Tank zu tun hat – immerhin kann man hochwertige Tank-Ausrüstung in WoW heutzutage auch als Schadensausteiler sammeln. Und wenn ihr eins nicht wollt, dann ist das ein DD'ler, der sich von jetzt auf gleich zum Tank berufen fühlt.

    World of Warcraft: Tanks stehen bei manchen Kämpfen einsam vor dem Boss, wie etwa beim riesigen Mannoroth in der Höllenfeuerzitadelle. Gute Tanks überblicken trotzdem die Gesamtsituation. World of Warcraft: Tanks stehen bei manchen Kämpfen einsam vor dem Boss, wie etwa beim riesigen Mannoroth in der Höllenfeuerzitadelle. Gute Tanks überblicken trotzdem die Gesamtsituation. Quelle: buffed

    WoW: "Kenne den Feind" - Taktiken kennen

          

    World of Warcraft: Manche Angriffe oder Schlaghagel eines Bosses überlebt ein Tank nur mit aktiver Schutzfähigkeit. Doch dafür muss man natürlich den Bosskampf kennen. World of Warcraft: Manche Angriffe oder Schlaghagel eines Bosses überlebt ein Tank nur mit aktiver Schutzfähigkeit. Doch dafür muss man natürlich den Bosskampf kennen. Quelle: buffed Schadensausteiler und Heiler können in einen Kampf ohne Vorwissen starten und trotzdem halbwegs gut spielen. Bei Tanks sieht die Sache anders aus: Die meisten Kämpfe in aktuellen Schlachtzügen erfordern einen Tankwechsel bei einer bestimmten Zahl von Schwächungszauber-Stapeln. Das ist entscheidend für den Kampf: Reagiert ein Schadensausteiler falsch auf eine gefährliche Bossfähigkeit, stirbt er im schlimmsten Fall. "Du wurdest gerezzt. Nimm an und pass das nächste Mal besser auf." ist dann die normale Reaktion. Vermurkst ein Tank einen Spott und der andere Tank beißt ins Gras, endet das häufig im Wipe der ganzen Gruppe. Das gilt ganz besonders in Kämpfen, in denen Tanks noch zusätzliche Aufgaben haben, etwa gefährliche Gegner unterbrechen (Iskar in der Höllenfeuerzitadelle). Gute Tanks kennen die Taktiken eines Kampfes oder fragen kurz vorher beim zweiten Tank nach: "Wie viele Stacks nochmal abspotten?" Schlechte Tanks tanken einfach drauf los, frei nach dem Motto: "Wird schon passen." Meistens tut es das nicht. Denn Bosskenntnis ist für Tanks wichtig, um die eigenen defensiven Fähigkeiten zu planen, auf neue Gegner und Bedrohungen in einem Kampf zu reagieren und den Boss auf der richtigen Position zu halten. Keine Ahnung von einem Boss zu haben ist der größte Fehler, den ein Tank machen kann.

    World of Warcraft: Paladine mit ihrem Schild oder Krieger mit Schockwelle können in Kämpfen mehrere Elitegegner betäuben und damit gefährliche Fähigkeiten ausschalten. World of Warcraft: Paladine mit ihrem Schild oder Krieger mit Schockwelle können in Kämpfen mehrere Elitegegner betäuben und damit gefährliche Fähigkeiten ausschalten. Quelle: buffed

    WoW: "Schild hoch!" - Aktiv Schaden vermeiden

          

    Der Todesritter (wer sonst .... danke, Blizzard) hat in Wrath of the Lich King vorgemacht, die anderen Tank-Klassen sind spätestens in Mists of Pandaria nachgezogen: die Rede ist von aktiver Schadensvermeidung (Mitigation). Tanks, die Fähigkeiten wie Schildblock oder Todesstoß richtig einsetzen, nehmen deutlich weniger Schaden im Kampf – ganz unabhängig von der Gegenstandsstufe. Dazu ist wieder Bosskenntnis wichtig: "Welche Schadensart macht der Gegner gerade?", "Was kommt als nächster Angriff?" Diese Informationen helfen einem Tank dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die richtigen Fähigkeiten auszulösen. Das ist besonders wichtig bei Kämpfen, in denen aktive Mitigation negative Zusatzeffekte von Bossangriffen verhindert (etwa Rüstung Schreddern von Killrogg in der Höllenfeuerzitadelle oder Glevenstoß bei Mannoroth).

    World of Warcraft: Aktiv Tanken zum Sieg! Ein Knopfdruck auf defensive Fähigkeiten wie Schildwall ist der beste Schutz, den ein Tank hat. World of Warcraft: Aktiv Tanken zum Sieg! Ein Knopfdruck auf defensive Fähigkeiten wie Schildwall ist der beste Schutz, den ein Tank hat. Quelle: buffed Gute Tanks haben darüber hinaus ihre Fähigkeiten mit hoher Abklingzeit gemeistert (Cooldowns, etwa Schildwall eines Schutz-Kriegers oder Überlebensinstinkte eines Wächter-Druiden). Anstatt die wertvollen Schutzmöglichkeiten zurückzuhalten oder spotan zu benutzen, planen sie diese vorher ein, um bestimmte Angriffe zu kontern und die Heiler zu entlasten. Auch hier gilt wieder: ohne Bosskenntnis keine Chance! Addons wie Weakauras 2 helfen dabei, zufällige Schutzeffekte der Waffenverzauberung, von Schmuckstücken oder der Heiler anzuzeigen. So erkennt man, wann man bereits gut geschützt ist und sich einen Cooldown sparen kann.

    World of Warcraft: Ohne einen Tank geht nichts und auf einen Tank warten dauert ewig. Deshalb gilt meist die Taktik, die der Tank vorgibt. Aber bitte höflich formulieren! World of Warcraft: Ohne einen Tank geht nichts und auf einen Tank warten dauert ewig. Deshalb gilt meist die Taktik, die der Tank vorgibt. Aber bitte höflich formulieren! Quelle: buffed

    WoW: "Ich brauch Heal" - Kommunikation mit dem Team

          

    In den Augen von vielen WoW-Spielern hat ein Tank quasi unendliche Möglichkeiten, sein eigenes Leben im Notfall zu schützen. In der Praxis sieht das anders aus und die Cooldowns können schnell ausgehen. Deshalb ist Kommunikation mit dem Team als Tank enorm wichtig! Schließlich haben auch andere Klassen schützende Sonderfähigkeiten wie Schmerzunterdrückung. Je besser sich ein Tank mit einem Heiler abstimmt ("Gib mir gleich mal einen CD"), desto besser können beide ihre Cooldowns einsetzen und Überschneidungen vermeiden. Schließlich nützt es nichts, wenn ein Tank in einem Augenblick durch mehrere Fähigkeiten effektiv 100% Schadensreduzierung erreicht, nur um in nächsten Sekunde schutzlos vor dem Boss zu stehen. Sobald eine Gruppe einen Voice-Chat benutzt, sollten Tanks auch den Mund aufmachen. Das gilt auch für die Kommunikation mit dem zweiten Tank ("Spott bereit in 3, 2 …") und den Schadensausteilern ("Ich zieh den Boss. Kommt in die Mitte!"). So weiß jeder, woran er ist. Besonders eifrige Tanks können sogar per Voicechat Bossfähigkeiten ansagen – trotz Boss-Addons wie DBM hilft das manchen Spielern dabei, keine unnötigen Fehler zu machen.

    World of Warcraft: Verursacht der zweite Tank deutlich weniger Bedrohung, liegt das manchmal an einer deutlich schlechteren Waffe. Hier muss beim Tankwechsel aufgepasst werden! World of Warcraft: Verursacht der zweite Tank deutlich weniger Bedrohung, liegt das manchmal an einer deutlich schlechteren Waffe. Hier muss beim Tankwechsel aufgepasst werden! Quelle: buffed

    WoW: "Hilfe, Aggro" - Auf die Bedrohung achten

          

    Es gab mal eine Zeit in World of Warcraft (Classic, Burning Crusade), da mussten sich Tanks wirklich anstrengen, um möglichst viel Bedrohung aufzubauen. Nur so konnten die Schadensausteiler ihr DPS-Potenzial wirklich ausschöpfen. Das ist heutzutage vorbei. Die Fähigkeiten und Talente eines Tanks garantieren einen derart hohen Bedrohungsaufbau, der es nahezu unmöglich ist, dass er von einem Schadensausteiler auf der Bedrohungsliste überholt wird. Nur zu Beginn eines Kampfes und bei Adds ist die Sache mit der Bedrohung nicht ganz so einfach. Ein Flächenangriff wie Donnerknall oder Weihe reicht oft nicht aus, wenn eifrige Schurken und Jäger zeigleich ihre Schmuckstücke zünden. Nicht umsonst verzichten die Bosse aktueller Schlachtzüge in den ersten Sekunden Kampfes auf Spezialangriffe – in dieser Zeit muss der Tank den Kampf stabilisieren und notfalls blitzschnell spotten, bevor der Boss einen DD zerlegt. Bedrohungs-Addons wie Omen oder Skada sind deshalb nach wie vor Pflicht für einen guten Tank. Bei vielen Gegnern im Kampf hilft das Addon Tidy Plates, das Bedrohung auf mehreren Zielen farblich darstellt und damit verhindert, dass ein Gegner vergessen wird und schnurstracks zu den Heilern läuft.

    World of Warcraft: Minispiele gefällig? Manche Bosse zwingen den Tank dazu, Adds zu spotten oder in Paralleldimensionen zu überleben (wie hier bei Zakuun in der Höllenfeuerzitadelle). World of Warcraft: Minispiele gefällig? Manche Bosse zwingen den Tank dazu, Adds zu spotten oder in Paralleldimensionen zu überleben (wie hier bei Zakuun in der Höllenfeuerzitadelle). Quelle: buffed Besonders wichtig ist die Bedrohung bei Spott-Spielchen mit einem zweiten Tank im Schlachtzug, die ja ebenfalls eigene Fähigkeiten mit Bedrohungsbonus einsetzen. Immer wieder passiert es unerfahrenen Spielern, dass der Boss das Tankziel wechselt, ohne dass gespottet wurde. Hier kann auch die Gegenstandsstufe der Waffe ausschlaggebend sein und dafür sorgen, dass ein Tank deutlich mehr DPS verursacht: "Zu viele Stacks! Spott doch mal!" "Kann nicht, gerade Abklingzeit!" "Hilfe, Aggro!" Krisen und unnötige Wipes sind dabei vorprogrammiert. Deshalb sollten beide Tanks während eines Kampfes auf die Bedrohungsanzeige achten – vor allem, wenn es sich um eine Zufallsgruppe handelt und man noch nicht weiß, wie gut der Bedrohungsaufbau des anderen Tanks ist.

    WoW: "Dreh den Boss!" - die Richtige Position einnehmen

          

    Heiler und Schadensausteiler stehen in Heilkreisen und weichen gefährlichen Bodeneffekten aus. Bei Tanks ist die Sache etwas komplizierter: Wo der Boss getankt wird, entscheidet darüber, wie die Gruppe sich positionieren kann. Deshalb muss ein guter Tank immer die ganze Gruppe im Blick haben und vorher wissen, wie der Kampf verlaufen wird. Das gilt auch beim Ausweichen von Bodeneffekten: Bewegt sich der aktive Tank, bewegt sich der Boss. Richtig gefährlich wird das bei Gegnern mit Spalten-Angriffen (also Flächenschaden nach vorne, etwa Mannoroths vierte Phase in der Höllenfeuerzitadelle). "Nicht in die Gruppe drehen!" "Halt den Boss doch mal ruhig!" Stillstehen geht bei vielen Bossfähigkeiten aber auch nicht, sonst ist der Schaden, den man als Tank einsteckt, einfach zu hoch. Gute Tanks hüpfen oder laufen deshalb nicht panisch in Sicherheit, wenn es mal eng wird, sondern passen die Position mit kleinen Bewegungen an. Ein Schritt zur Seite reicht für die meisten Feuerflächen locker aus. So entsteht keine Unruhe und der Schlachtzug muss sich nicht komplett neu positionieren. Denn das ständige Herumlaufen während eines Bosskampfes hat negative Auswirkungen auf die Performance des Raids: Neue Heilkreise legen kostet wertvolles Mana, und jede Sekunde, die die Nah- und Fernkämpfer einem Boss hinterherlaufen müssen, ist eine Sekunde ohne wertvollen Schaden.

    World of Warcraft: Der Job eines Tanks ist es, vor einem Gegner zu stehen und sich hauen zu lassen. Gute Tanks haben aber noch viel mehr drauf und helfen der ganzen Gruppe! World of Warcraft: Der Job eines Tanks ist es, vor einem Gegner zu stehen und sich hauen zu lassen. Gute Tanks haben aber noch viel mehr drauf und helfen der ganzen Gruppe! Quelle: buffed

    WoW: "Handauflegung!" – Die Gruppe unterstützen

          

    Den Boss richtig drehen, die eigenen Fähigkeiten im richtigen Augenblick drücken … das kann in der Praxis ganz schön stressig sein. Tatsächlich ist das Spiel als Tank bei vielen Bosskämpfen weniger hektisch als etwa die Rolle eines Schadensausteilers. So bleibt genug Zeit, sich um die Gruppe zu kümmern. Alle Tanks haben dafür besondere Fähigkeiten, die das Leben der Verbündeten in unterschiedlichen Situationen einfacher machen. Beispiele:

    Krieger: Wachsamkeit
    Wächter-Druiden: Cenarischer Zauberschutz
    Paladine: Handauflegung, Hand des Schutzes
    Braumeister: Entgiftung, Ring des Friedens
    Todesritter: Blutschattens Griff, Antimagisches Feld

    Der richtige Einsatz solcher Fähigkeiten kann euch einen entscheidenden Vorteil im Kampf geben und das Leben eurer Verbündeten retten. Das gilt insbesonders für Offtanks, die nicht permanent mit dem Boss beschäftigt sind und entsprechend Zeit haben, ihre defensiven Cooldowns für Mitspieler einzusetzen.

    WoW: "Offtank!" - Die Kunst des Nicht-Däumchendrehens

          

    Wo wir gerade beim Thema sind: Als Offtank dreht man Däumchen, spart Ressourcen und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Falsch! Gerade als Offtank hat man Zeit, sich um die Gruppe zu kümmern. Ein Tank wird dabei zum Mädchen für alles – je nach verfügbaren Fähigkeiten (siehe "Handauflegung!" – Die Gruppe unterstützen). Gegner zu verlangsamen, zu unterbrechen und zusammenzuziehen kann bei einigen Kämpfen in der Höllenfeuerzitadelle entscheidend sein. Und wenn die Gruppe gerade keine Unterstützung braucht? "Offtank, du bist dran!" Dann bleibt einem Tank immer noch die Möglichkeit, mit Blick aufs Bedrohungsmeter (siehe "Hilfe, Aggro" - Auf die Bedrohung achten) Schaden zu verursachen. Das ersetzt zwar keinen Schadensausteiler, hilft aber dabei, die Schlachtzugs-DPS zu erhöhen. Immerhin soll es schon Kämpfe gegeben haben, bei denen Archimonde mit nur einem Lebenspunkt davongekommen ist.

    World of Warcraft: Anders als Schadensausteiler können Tanks nicht mal eben zwischen Bosskämpfen afk einen Kaffee holen gehen. Machen sie Pause, macht der ganze Raid pause. World of Warcraft: Anders als Schadensausteiler können Tanks nicht mal eben zwischen Bosskämpfen afk einen Kaffee holen gehen. Machen sie Pause, macht der ganze Raid pause. Quelle: buffed

    WoW: "Fünf Minuten Pause" – Die Verantwortung als Anführer annehmen

          

    Das Privileg eines Tanks ist es, den Kampf mit dem Pull zu beginnen. Bewegt er sich nicht, startet der Kampf auch nicht. Der Tank entscheidet, wie viele Trash-Gruppen er zusammenzieht und wo ein Boss bekämpft wird. In Dugneons geben Tanks das Tempo vor. In Schlachtzügen macht er den Bereitschaftscheck, erklärt notfalls die Taktik (siehe "Kenne den Feind" - Taktiken kennen) oder gibt zumindest Ansagen, wie gespielt wird. "Du sagst an, Blechbüchse." Der Tank hat meist das letzte Wort, denn ohne ihn läuft nichts. Verlässt ein Tank die Gruppe, bedeutet das manchmal sogar das Ende eines Dungeons oder Schlachtzugs. Das macht ihn in den Augen seiner Verbündeten zu einem Anführer, auch wenn der Spieler des Tanks auf diese Rolle wenig Lust hat.

    Um ein guter Tank zu sein, muss man natürlich nicht der Gildenchef oder Schlachtzugsleiter sein. Doch es hilft einer Gruppe, wenn ein Tank diese Rolle einnimmt. Immerhin übernimmt er als Prügelknabe sowieso Verantwortung für alle und beschützt seine Verbündeten. Viele Tanks achten deshalb auch außerhalb eines Kampfes auf die Mitspieler. "Sind alle Stärkungszauber da?", "Hat jeder gegessen?", "Ist das Mana der Heiler voll?", "Lässt die Konzentration nach und die Gruppe braucht eine Pause?" Solche Dinge können die Siegchancen in einem Kampf mehr erhöhen als die eingangs erwähnten 500 Bonusrüstung.

    Was meint ihr? Worauf achtet ihr bei einem Tank in der Höllenfeuerzitadelle? Habt ihr schon mal erlebt, dass ein top ausgestatteter Tank am Boss umgefallen ist? Was macht für euch einen guten Tank aus? Schreibt es in die Kommentare!

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    • DirkWalbruehl
      29.10.2015 14:47 Uhr
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      sapharon
      am 29. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      " warum wir gute Tanks mit mehr Respekt behandeln sollten"

      Thx, Genau! Den Artikel hab ich gleich mal inner Gilde verlinkt. Mich nervt es ab, dass Tanken ja sooo einfach sein soll.
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World of Warcraft
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Tank-Ruestung-1175957/
29.10.2015
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