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  • World of Warcraft:Süchtig nach Loot!

    WoW: Johann treibt die Lootsucht in den Abgrund. Quelle: buffed

    Für epische Ausrüstung würden wir in World of Warcraft praktisch alles tun - wir foltern, brechen Knochen, bringen ohne nähere Informationen Leute um und sammeln Kacke vom Boden auf. Sind wir eigentlich noch zu retten?

    Die gut gemeinte Warnung vorweg: Dieser Artikel wird unbequem. Wenn ihr euch weiterhin unbeschwert in WoW vergnügen wollt, ohne darüber nachzudenken, wem ihr gerade für einen Badeschwamm mit lila Schriftzug die Nase gebrochen habt, solltet ihr weiterklicken. Wir übernehmen keine Verantwortung, wenn ihr bei der nächsten Quest versehentlich ins Grübeln kommt, was ihr eigentlich gerade für einen Mist abzieht, nur damit Khadgar euch ein Stück legendäres Blech an den Finger steckt.

    WoW ist ein Rollenspiel und darin geht's eben – unter anderem – um immer bessere Ausrüstung. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn wir uns mal fragen, was wir für diese Ausrüstung alles anstellen: Eigentlich sollte die Sache so laufen: Irgendwo ist ein böser Kerl, der macht böse Sachen. Wir, die Guten, unter Führung von Thrall, Khadgar, einem besonders schnittigen Kung-Fu-Panda oder einer halbtoten Elfenbogenschützin, schreiten zur Rettung, besiegen den üblen Taugenichts und stecken uns als Belohnung den glänzenden Kram ein, den wir unter seinem Sofa finden.

    Wir sind nicht besser als die Bösen

    WoW: Sylvanas treibt uns oft zu den fiestesten Dingen. WoW: Sylvanas treibt uns oft zu den fiestesten Dingen. Quelle: blizzard So machen Helden das schließlich seit Jahr und Tag. Aber wisst ihr, wer das noch so macht? Garroshs Grunzer, Archimondes Dämonen, Saurons Orcs und Darth Vaders Sturmtruppen – sie alle folgen ihren Anführern in den Kampf gegen rebellische Jedi, Horde-Verräter, Menschen und vorlaute Hobbits. Ihnen wird gesagt: "Die sind gefährlich für die öffentliche Ordnung und sie haben als Beute für euch Lichtschwerter, geklaute T-Teile und glänzende Ringe." Also ziehen sie los und stellen den Frieden wieder her.

    "Aber wir sind doch ganz anders!", mault ihr jetzt vielleicht. "Wir sind nicht nur lahme Mitläufer, wir sind Helden, Anführer, Entscheider. Ja, wir sind auch Krieger, aber wir kämpfen für das Gute (und epische Beute – die glänzt so schön)." Kann schon sein, dass unsere Absichten integer und besser sind. Unsere Methoden sind es aber nicht. Viele sehen den Niedergang unserer Zocker-Moral in der berüchtigten Folterquest aus WotLK. Unser bedingungsloser Gehorsam führte aber schon viel früher zu schrecklichen Familiendramen:

    Die tragische Geschichte von Moira Bronzebart

    WoW: Moira Thaurissan ist eine der tragischsten Figuren in WoW. WoW: Moira Thaurissan ist eine der tragischsten Figuren in WoW. Quelle: blizzard Als in WoW Classic Magni Bronzebart seine Tochter Moira an den Dunkeleisenzwerg Thaurissan verliert, gibt es dafür nur eine rationale Erklärung: Sie wurde entführt. Weil sich außerdem das Gerücht verbreitet, Moira wäre schwanger und in den ollen Dunkeleisenzwerg verliebt, ist klar: Die Arme wurde verhext. "Wie schrecklich!", denkt sich auch Thrall und schickt sogar Hordenspieler aus, um die Zwergenprinzessin aus den Fängen des Imperators zu befreien.

    Wir fallen da also ein, weil Thrall und Magni es uns befehlen und uns schicke Ringe als Belohnung versprechen. Wir prügeln, kämpfen und morden uns durch den Schwarzfels, bis wir schlussendlich vor dem Imperator stehen, und fordern ihn zum Kampf. Weil die arme, verhexte Moira ihm zu Hilfe eilt, halten wir sie aus dem Kampf fern, ein Jäger-Pet tankt sie abseitig. Als wir den Imperator dann besiegt und die holde Maid gerettet haben, folgt die Ernüchterung:

    Niemand hat Moira verzaubert, niemand hat die junge Frau entführt. Sie ist aus Liebe zum Zwerg ihres Herzens gezogen und wollte mit ihm eine Familie gründen. Ihr einziges Verbrechen: Sie hat sich in einen Mann verliebt, der Streit mit ihrem Vater hatte. Das gab uns das Recht, wie blutrünstige Vandalen in eine Stadt einzufallen, Massenmord zu begehen und der Frau den Mann und dem ungeborenen Kind den Vater zu nehmen. Alles nur, weil es uns irgendjemand in einer Machtposition befohlen und uns reiche Belohnungen versprochen hat. In dieser Quest waren wir keine Helden, nur dreckige Söldner.

    Nicht aufhören - weiterdenken!

    Bitte nicht falsch verstehen: Niemand macht Blizzard hier einen Vorwurf, dass die Quest im Spiel war (seit Cataclysm ist sie's nicht mehr) und auch niemandem, der die Quest damals gespielt hat. In Sachen Storytelling ist diese Wendung einfach nur der Hammer und war in WoW Classic nach 60 Stufen auch mal ein Moment, um über uns und unseren Charakter nachzudenken. Doof nur: Die meisten Spieler haben den Questtext nie gelesen und auch nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, warum man Moira im Imperator-Kampf nicht töten sollte, außer weil man sonst die Quest nicht abgeben konnte.

    Doof auch: Selbst wenn man danach mal über sich und sein Handeln reflektierte und zu dem Schluss kam: "Ich war voll der Penner." – was änderte es? Entscheidungsfreiheit gab und gibt es in WoW nicht – außer man verzichtet von sich aus darauf, bestimmte, besondere Quests zu erledigen, weil man sagt: Mein Charakter ist ein Held, der tut so was nicht. Doch damit schließt man sich selbst aus dem Questfluss und vielleicht sogar vom Legendary-Item-Club aus – und damit über kurz oder lang vielleicht auch aus Raids und Instanzen oder sogar aus der Gilde.

    WoW: Die Klassenmechaniken von Hexern und Schatten-Priestern gehen in Sachen Grausamkeit deutlich über simples Pfeile-schießen hinaus. WoW: Die Klassenmechaniken von Hexern und Schatten-Priestern gehen in Sachen Grausamkeit deutlich über simples Pfeile-schießen hinaus. Quelle: blizzard Warum erzählen wir euch das? Wollen wir, dass ihr keine Quests mehr spielt, die moralisch nicht lupenrein sind? Nö, dann könnt ihr gleich euer Abo kündigen und darauf hat auch in der Redaktion keiner Lust. Wollen wir, dass Blizzard aufhört, solch unbequeme Quests zu designen? Nein! Das die Guten nicht immer nur gut sind und die Bösen fühlende Wesen mit oftmals guten Absichten, das ist eine von Warcrafts großen Stärken, das macht Illidan und Arthas zu solchen tragischen Figuren.

    Wir wollen mehr Freiheiten, Blizzard!

    Dass ein bisschen dieser Story-Unbequemlichkeit auf uns Spieler übertragen wird, ist toll. Auch wenn die Entwickler weiter gehen sollten, uns die Wahl lassen sollten, ob wir gut, böse oder irgendwas dazwischen sein möchten. Das würde auch spielerisch ganz neues Twink-Potenzial erzeugen. Aber auf Blizzard haben wir keinen Einfluss. Wir möchten mit diesem Artikel eigentlich nur zum Nachdenken anregen.

    Euch dazu bringen, vielleicht doch mal einen Quest-Text zu lesen, bevor ihr mit einer epischen Belohnung vor Augen ganze Horden von Gegnern über den Jordan schickt. Wir wollen, dass ihr euch gelegentlich fragt, für wen ihr da arbeitet, wenn euch ein paar Quests nicht ganz koscher erscheinen. Wir wollen euch ausdrücklich nicht mit unserem moralinsaurem Geschwätz den Spielspaß klauen.

    Wir wollen auch nicht, dass ihr im Zwergen-Startgebiet gegen das grausame und massenhafte Sammeln von Hasenpfoten demonstriert (außer ihr wollt das, die Hasen danken es euch). Aber ihr könnt uns glauben: Stehenzubleiben und sich einfach mal Gedanken zu machen, was der eigene Held gerade tut und für wen – das macht WoW nicht langweiliger oder fragwürdiger. Es macht aus WoW ein besseres, anspruchsvolleres Spiel.

    03:44
    WoW: Das WoW-Addon Storyline im Video
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft


    Mehr Kolumnen und Infos zu World of Warcraft gibt's auf unserer Themenseite.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von EUBlackrockMezilkree
    Hmmm...also früher musste man sich die Quests durchlesen um überhaupt zu checken wo sich was befindet (gehe Nordosten…
    Von Nettikette
    Selber schuld wer für Loot spielt. Aber hey ... im Fanboyforum spielen alle für den Spirit ... der schon lange tot ist…
    Von XMcLane
    Also, eigentlich ist das bild der gipfel der geschmacklosigkeit http://media02.stockfood…

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    • Teradonis
      05.09.2015 18:24 Uhr
      Mitglied
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      EUBlackrockMezilkree
      am 06. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Hmmm...also früher musste man sich die Quests durchlesen um überhaupt zu checken wo sich was befindet (gehe Nordosten bla blubb), heute wird's ja alles auf der Karte angezeigt. Und es gab auch mal ehrenlose Kills für Npcs und Spieler auf schwächerem Level, die einem böse die Ehrenwertung verhagelt haben wenn die dann abgerechnet wurde...Tja früher war halt alles besser
      Snoggo
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Für Loot im Spiel: wühlen wir in Scheisse, begehen Genocide, bestehlen andere, begehen Raubmord, kaufen beim Händler um die Ecke ein, bringen zwei Liebende zusammen, lassen andere verschwinden, retten die Welt, lassen sie beinahe untergehen ...

      Die Liste ist lang, und ich mochte jedes einzelne bisschen davon. *evillaugh*
      Aglareba
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Wenn man Wahlmöglichkeiten und wirkliche Entscheidungen haben möchte, ist man in einem MMORPG einfach falsch: Ab einem gewissen Punkt müssen alle Spieler einen gleichen Stand haben. Natürlich kann man kleinere Dinge, wie z.B. einen NPC töten oder leben lassen (vgl. SWToR) oder welcher Unterfraktion man beitritt (vgl. GW2), den Spieler entscheiden lassen. Das können aber nie wirklich wichtige Entscheidungen sein.
      Das nächste Problem ist, dass viele Quests für die Welt unwichtig sind (ob Schwester Liese nun ihre Pilze bekommt oder nicht, hat keine Auswirkung auf die Welt), weil sie die Begründung der Entwickler sein müssen, um irgendetwas zu tun: Wirklich viel Auswahl gibt es für dieses Problem nicht, da man maximal noch dynamische Events einbauen könnte (was Spiele wie RIFT, GW2 & Co durchaus glaubwürdig machen). Diese bieten aber ebenfalls keine Entscheidungsmöglichkeiten oder die Spieler sind an ein Mehrheitsvotum gebunden.
      Des weiteren ist die Frage, ob der Charakter in einem MMORPG gut sein muss. Das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Es ist vollkommen legitim einen mordenden Banditen zu spielen, wenn es das Spiel zulassen würde. In SWToR war mein Sith-Hexer nicht ansatzweise gut - wenn er jemanden foltern oder töten konnte, hat er es getan. Es sind nur Pixel und Fantasie: Das macht einen nicht zu einem schlechten Menschen.
      Tikume
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Bei der Questmasse habe ich einfach keine Lust die Texte zu lesen. Und auch SWToR hatte dasselbe Problem mit seiner Vertonung.
      Wenn ich mit beutungslosen Quests zugeschissen werde passiert das eben.

      Eine Lösung würde erfordern das ganze System umzustricken, hin zu weniger und dafür bedeutungsvolleren Quests.
      Shurchil
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ich mag zwar den Autor nicht, aber ich mag seine Kolumnen. Sehr schön geschrieben und regt zum Nachdenken an! Weiter so!
      DirkGooding
      am 05. September 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Das hab ich jetzt irgendwie nicht kapiert
      Mayestic
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Dann bin ich ja der gute im Spiel. Ich raide nicht, ich mache keine Quests, bin Handwerker und töte nur Erzadern und die Nerven anderer Spieler mit meinem Spam im Chat
      Mein einziges Verbrechen dessen ich schuldig bin sind meiner Preise im Auktionshaus *lacht*
      Stancer
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Der Vergleich mit Helden hinkt.

      Die genannten Helden verhalten sich wie angesprochen so, weil Ihnen gesagt wurde "Das sind die bösen, die müsst ihr erledigen".

      Spieler (bis auf die RP Spieler, aber davon gibts nicht mehr all zu viele) scheissen auf Ihre Handlungen. Denen ist es auch egal wer gut oder böse ist. Es geht nur um den Loot.

      Zwar schreibt ihr, das die Leute mal die Questtexte lesen sollten aber das spielt überhaupt keine Rolle, da es den Spielern nicht um die Story geht, sondern eben wie gesagt um den Loot !

      Jetzt kann man natürlich sagen "Ist ja alles nur ein Spiel und nicht echt" aber viele schrecken auch nicht davor zurück für guten Loot ihre Freunde und Mitspieler zu betrügen und das sollte einem viel mehr zu denken geben, denn das ist nicht mehr "nur ein Spiel", sondern da geht es eben um echte Menschen !
      MMOGuy
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Stancer du sprichst ein Wahres Wort. Jeder Raider oder Stamm PVP Spieler kennt den Verrat um Loot nicht zwangsweise aus eigener Erfahrung sondern von denen die deswegen die eigenen Kreise verraten.

      Ich lese nach wie vor jede neue Quest durch und erlebe das Spiel in dem Moment bewusst und kennen genug andere Gildenspieler die das auch machen. Allerdings sind die in meinem Altersbereich, die jüngeren Spieler bei mir in der Gilde gehen Teilweise soweit das sie nicht mal mehr Trashmobs haben wollen sondern am liebsten von Boss zu Boss direkt ziehen würden um so schneller den loot zu erhalten.

      Manchmal habe ich echt das Gefühl das WoW immer weniger MMORPG wird sondern mehr MMOG wo man ohne Welt nur noch Inis und Raids oder Arena und BG's spielt. man braucht doch nur die Hauptstadt oder die Garni, der Rest ist für viele einfach nur noch Zeitverschwendung.

      Sehr schade um so eine tolle Welt. In Final Fantasy und TESO habe ich dieses Gefühl nicht. Da stören mich zwar andere Dinge aber das ist jetzt gerade nicht das Thema. Dort präsentiert man das Questen auch besser.

      Da würde Blizzard gut dran tun sich was davon ab zu schauen. Die Welt und das Questen interessanter zu machen. Den neuen Spielern die Welt und somit das Spiel und seine Geschichte näher bringen, das wäre wirklich einer meiner großen Wünsche für WoW.
      Sereegon
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Dieses Bild ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit! Es gibt genügend Menschen denen es dreckig geht und die wirklich in der abgebildeten Situation stecken. Das Schlimmste an diesem Foto ist jedoch, dass ich dem Protagonisten die Botschaft auf dem Schild wirklich glaubhaft abnehme! Gamer sein ist absolut in Ordnung (das bin ich ja auch) aber es gibt Grenzen - Und ein echtes non-virtuelles Leben! Vielleicht sollte man sich in diesem auch ab und zu mal "einloggen"! Klingt komisch, ist aber so!
      XMcLane
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Also, eigentlich ist das bild der gipfel der geschmacklosigkeit
      http://media02.stockfood.com/wmpreviews/Mjc0Mjc1Mw%3D%3D/00210981.jpg
      LoveThisGame
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Ach du Sch.... , nehmt doch bitte mal den Kopf aus dem A.... !

      Hier geht es um Loot, nicht um Arbeitslose, Flüchtlinge oder sonstiges.

      Wenn ihr alle so furchtbar politisch korrekt wärt, dann hätte die WoW Community mit Sicherheit einen besseren Ruf.
      SGlanzer
      am 05. September 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Wynn
      ZITAT:
      "Also so langsam dürfte euch doch klar sein das der Humor beim MMORE Team anders ist und das sie das ohne Hintergedanken und nicht böse meinen.

      Aber man kann ich ja über alles aufregen wenn man lang genug sucht"


      Danke.
      Hätten echt nicht gedacht, dass wir mit einem lustigen Bild eine Obdachlosen-Debatte lostreten...wow.
      MMOGuy
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Nein, solche Spieler packe ich auch nicht in den Raid. Nicht mal in die Gilde oder auf die FL.

      Ich biete denen an, gerne mal aufzuhelfen, wenn ich Zeit habe dazu. Den Rat, mal zu überdenken in wie fern das Spiel deren RL beeinflusst, gibt es frei Haus als Standart dazu.

      Man möchte aber nicht meinen das es so etwas gibt, bis es jemand selber mal im Whisper angebettelt wird.

      Auch schon öfters mitterlebt: BIS ITEM wie Schmuck oder Waffe WF gefallen--> Besagte Person beim Würfeln verloren ---> Hat gebettelt und sogar echtes Geld für das Item geboten --> Danach regnete es Beleidigungen und Drohungen on maß -- > Igno und den Fall an Support weiter geleitet.
      Sereegon
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "So wie das Bild geschossen wurde ist es Realität. So viele Leute haben mich schon angebettelt sie im Raid mitzunehmen und sie würden auch nur die Items nehmen die keiner braucht und sie würden mir dafür auch Gold geben, Rarpets für mich farmen oder mir auch eine Gametime-Card geben. Du stellst dir nicht vor was da für dolle Sachen rum kommen. Von Männern und Frauen gleichermaßen. "


      Doll im Sinne von toll ist das nicht wirklich. Da passt der kölsche Begriff "Raderdoll" (komplett verrückt) vermutlich eher. Wäre ich Raidleiter würde ich solche Leute aus Prinzip nicht mitnehmen. Und zwar zu deren Selbstschutz^^
      MMOGuy
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "Stellst Du denn auch eine Kamera auf und verhöhnst planschenderweise diejenigen, die eben nicht genug zu trinken haben?

      Der Autor dieses Artikels "bettelt" auf dem Bild um "virtuelle Güter" von einem pissigen Computerspielchen. Darum gehts. Was würde wohl jemand denken, der wirklich tagtäglich ums Überleben auf der Straße kämpft? "


      Komm mal runter. Reflektier mal. Es gibt genug Persiflagen oder zynische so wie ironische Beiträge in anderen Medien die wesentlich geschmackloser sind. Meine Vorposter haben bereits das wichtigste auch zu deinem Post geschrieben.

      Die Welt besteht nicht aus Schwarz und Weiß, sie ist Grau in ganz vielen Stufen. Man muss auch unterscheiden können ob es eine Absichliche Verhonung genau dieser Menschen ist die du ansprichst.

      So wie das Bild geschossen wurde ist es Realität. So viele Leute haben mich schon angebettelt sie im Raid mitzunehmen und sie würden auch nur die Items nehmen die keiner braucht und sie würden mir dafür auch Gold geben, Rarpets für mich farmen oder mir auch eine Gametime-Card geben. Du stellst dir nicht vor was da für dolle Sachen rum kommen. Von Männern und Frauen gleichermaßen.

      Der Vergleich passt also. Wenn du also den Vergleich mit was anderen in Verbindung bringst liegt es eher an deiner eignen Denkweise und an deinem persönlichen schlechten Gewissen. Übertrag dieses nicht auf den Redakteur oder den Lesern.

      ZITAT:
      "
      Habe jedenfalls noch nie gehört das sich ein armer Mensch über derartige Bilder beschwert hat, es sind immer nur die, denen es gut geht, die sich über solche Bilder empören ! "
      THIS!
      Stancer
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Dazu braucht es keine Kamera.

      Geh mal durch eine Fußgängerzone oder am Hauptbahnhof in einer x-beliebigen Stadt. Alles was du am Körper trägst ist für die Menschen, die dort auf dem Boden sitzen Luxus und das muss dann noch nicht mal Markenware sein. Wir tragen tagtäglich unseren Luxus zur Schau sobald wir die Haustür hinter uns schließen !

      Mal ganz davon abgesehen. Wie hoch hälst du die Wahrscheinlichkeit, das so ein Bild eine von dir beschriebene Person erreicht ? Die haben normalerweise nicht die Möglichkeit dazu sich so etwas anzusehen und zudem haben die ohnehin etwas besseres zu tun !

      Habe jedenfalls noch nie gehört das sich ein armer Mensch über derartige Bilder beschwert hat, es sind immer nur die, denen es gut geht, die sich über solche Bilder empören !
      Sereegon
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "Jeden Tag verdursten tausende Menschen, kannst du da noch ruhigen Herzens duschen oder ins Schwimmbad gehen ? Ich schon !"


      Stellst Du denn auch eine Kamera auf und verhöhnst planschenderweise diejenigen, die eben nicht genug zu trinken haben?

      Der Autor dieses Artikels "bettelt" auf dem Bild um "virtuelle Güter" von einem pissigen Computerspielchen. Darum gehts. Was würde wohl jemand denken, der wirklich tagtäglich ums Überleben auf der Straße kämpft?
      Wynn
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Also so langsam dürfte euch doch klar sein das der Humor beim MMORE Team anders ist und das sie das ohne Hintergedanken und nicht böse meinen.

      Aber man kann ich ja über alles aufregen wenn man lang genug sucht
      Stancer
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Sehe ich auch so, man sollte klare Grenzen ziehen und nicht überall etwas hinein interpretieren.

      Man sollte sich jedoch im klaren sein, das es natürlich Menschen gibt, denen es schlecht geht, sehr viel schlechter als uns. Aber dann alles als "Verhöhnung dieser Menschen" darzustellen ist genauso falsch. Die Sachen haben einfach nichts miteinander zu tun !

      Jeden Tag verdursten tausende Menschen, kannst du da noch ruhigen Herzens duschen oder ins Schwimmbad gehen ? Ich schon !

      Das es uns gut geht, heisst nicht, das es allen anderen auch gut geht aber das es anderen schlecht geht, bedeutet nicht, das es uns auch schlecht gehen muss !

      Dazu halte ich nicht viel von diesen Trendwellen, ja auch der Umgang mit Flüchtlingen ist ein kurzzeitiger Trend/Hype über den in 2-3 Monaten niemand mehr sprechen wird.
      Solche Dinge gab es schon immer und wird es immer geben egal ob Flugzeugabstürze, Bombenanschläge oder Amokläufe. Die Menschen picken sich meistens ein Thema heraus und widmen sich diesem dann für ein paar Monate bis sie ihre Augen davor wieder für ein paar Jahr verschließen !

      Das ist nämlich die Realität. Ich soll trauern, weil es mir das Netz befiehlt ? (Air Berlin Flugzeugabsturz). Weil dort Menschen gestorben sind, die ich weder kannte noch jemanls gesehen habe ? Wenn ich damit anfangen würde, hätten wir uns aus lauter Trauer schon alle selbst umgebracht !
      Bobbotter
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      An diesem Bild ist nichts verwerfliches , es ist das pure echte ungefilterte Leben, oder zumindest ein Teil davon.Leute die heimatlos, auf der Flucht oder "einfach" nur ohne Arbeit sind haben andere Probleme als dieses Bild.Du bist es der da recht viel hinein interpretiert.


      mfg Bobb



      BlackSun84
      am 05. September 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Das Problem ist, dass WoW als MMOG wohl kaum so sehr in die Tiefe gehen kann bzw. sehr viele Spieler das eh nicht wollen. Hexenmeister, vor allem bei der Allianz? "Ach scheiß drauf, gibt doch auch gute Hexenmeister." Klar, der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert und ein Hexenmeister ist wohl - neben Nekromanten und Schattenpriestern - so ziemlich die größte Abscheulichkeit, die es in Warcraft gibt. Und auch die Inkonsequenz von WoW ist einfach dem Spiel selber geschuldet. Heute der große Held und Bezwinger von Deathwing - ok, der Helfer des Bezwingers von Deathwing - und morgen jagt man schon wieder für Nesingwary fünfzig Tiger. Eine Wahl hat man aber auch selten, denn man benötigt ja diese Erfahrung und die Belohnungen. Von daher lange Schreibe kurzer Sinn: MMOGs sind in Sachen Storytelling einfach nur bescheiden und die, die es besser machen, sind häufig mehr Singleplayerrollenspiele als MMOGs. Mit ein Grund, warum ich neben WoW seit Jahren lieber wieder Singleplayerrollenspiele zocke: Dort haben die Taten mehr Relevanz und häufig stehe ich auch vor moralischen Entscheidungen.
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