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  • WoW: Sind wir fett und faul geworden?

    Zehn Jahre ist eine lange Zeit in World of Warcraft. Vielleicht sogar eine zu lange Zeit. Wir krümmen unsere Finger nur noch für epische Gegenstände, am besten gleich für legendäre. Es gab jedoch eine Zeit, in der wir Dinge ohne Belohnung taten ... einfach so.

    Da sitzen wir in unserer Garnison und lassen uns vom Feuer wärmen. Unsere Köche, Schmiede und Wachen bescheren uns ein angenehmes Leben während wir die Füße hochlegen. Es herrscht Müßiggang in Dreanor und zum Gefecht erheben wir uns nur noch für die entsprechende Entlohnung. Vom Helden zum Söldner degradiert. Wir lassen unseren Blick über die weit zurückliegende Vergangenheit schweifen und erinnern uns an die oft stattfindenden Angriffe auf Städte der gegnerischen Fraktion. In kleinen Stoßtrupps quälten sich die Helden der Allianz durch die Kanalisation von Undercity mit Aussicht auf ein Scharmützel. Bestenfalls beraubt man die Grün- und Aschhäute auch noch ihrer Anführerin. Wozu? Aus purer Lust am Töten natürlich! Es gab noch keine Ränge, keine Ehre und keine in Regenbogenfarben glänzenden PvP-Rüstungen. Aber warum muss uns Blizzard animieren, irgendwas zu tun? Würden genauso viele Spieler raiden, wenn es keine Belohnungen gäbe? Wo bleibt der Spaß am reinen Spaß? Doch um derartige Fragen beantworten zu können, ist eine Reise vonnöten. Eine Zeitreise zurück zum Zeitpunkt der Geburt von World of Warcraft.

    Die Geburtsstunde von WoW

          

    Wir schreiben das Jahr 2005 und der Winter hat sich noch nicht verzogen – die perfekte Zeit also um jede einzelne Minute in eine gänzlich neue Erfahrung zu investieren. Der Begriff MMORPG ist noch nicht im Mainstream angekommen, die meisten Spieler der jüngeren Generation haben zwar davon gehört, dass es Rollenspiele gibt, in denen man mit seinen Freunden durch die Welt ziehen kann, hatten aber noch keine Berührung. Doch die Zeitschriften berichten von einem historischen Wendepunkt der Spielebranche. Und so war es dann auch. Millionen Menschen legen Hand an und tauchen ab in eine Parallelwelt. Jede einzelne Quest war magisch und jeder Text wurde gelesen. Selbst das bloße Umherstreifen durch die Welt, um Höhleneingange, unterirdische Systeme oder neue Dungeons zu finden, war Genuss. Es dauert nicht lange und die ersten Spieler erreichten eine Stufe von über 40. Das ist ein besonderer Moment. Man erhielt sein erstes Reittier, durfte als Krieger Platte tragen und schnappte zum ersten Mal Gerüchte von einem magischen Ort namens "Crossroads" auf.

    Die ersten Begegnungen der Fraktionen in WoW

          

    Klar, man wusste, dass die "anderen" existieren, schließlich konnte man sich ja beim Charaktereditor zwischen den beiden Fraktionen entscheiden. Doch bisher begegnete man nur NPCs und hin und wieder einem Mitspieler der eigenen Fraktion. Die Server hatten noch richtig Platz. Inzwischen treibt man sich als Mitglied der stolzen Allianz auf dem anderen Kontinent, Kalimdor, herum und spürt förmlich die Anwesenheit der Horde. Die Gerüchte treiben uns an den Ort Crossroads und hier findet Unglaubliches statt: die Armeen beider Fraktionen hauen sich mächtige Beulen in die Rüstung. Multiplayer fand bis dato zum Großteil auf Splitscreens auf dem Sofa und mit vulgären Ausrufen des Triumphs oder der Frustration statt. Es war eine gänzlich neue Erfahrung und ein besonderer Moment, andere Spieler nur virtuell wahrnehmen zu können. Das Ziel der Klopperei: einfach überleben und so viel wie möglich Hordlern oder umgekehrt eins auf die Mütze geben. Und ob ihr's glaubt oder nicht – es hat einen Heidenspaß gemacht und ging teilweise über vier Stunden und mehr. Und das ohne Belohnung, ohne einen Erfolg und ohne Profilierung. Hat eine Seite die Schlacht "gewonnen" (das merkte man spätestens daran, wenn sie aufsitzen und in alle Himmelsrichtungen davon jagen), war es an der Zeit dem eigenen Pferd die Sporen zu geben und die letzten Versprengten durch das Brachland zu jagen.

    Maximalstufe und Eroberung in WoW

          

    In den Köpfen der Spieler hat sich in den ersten Wochen der Gedanke festgesetzt, dass es irgendwie möglich sei, gegnerische Hauptstädte zu erobern. Das war natürlich völliger Unsinn, aber auch eine gute Motivation, mehr zu wagen. Also formierten wir uns erneut, deutlich besser ausgerüstet, erfahrener und grimmiger, zu noch größeren Gruppen und trafen uns an einem der beliebtesten und inzwischen zur Kultstätte avancierten Orte im ganzen Spiel: Tarrens Mühle. Von dort aus versuchten wir in Undercity einzudringen. Das sprach sich bei den Grünhäuten natürlich schnell herum und wenig später warteten sie bereits mit gewetzten Waffen auf das Eintreffen der Allianz an der Mühle. Doch hin und wieder gelang ein Eindringen in die Kanalisation und richtig großen Gruppen sogar das Besiegen der Banshee-Königin. Noch größere Gruppen wagten sich sogar nach Orgrimmar, aber nur die allerwenigsten triumphierten in der riesigen Festung. Kleinere Gruppen versuchten die Kühe in Thunderbluff zu melken. Da sich aber so gut wie kein Hordler dort aufhielt, verlor man schnell das Interesse.
    Undercity war häufiges Ziel von Allianz-Raids. Durch den Kanal schlichen sich die Truppen in die Hauptstadt der Untoten und machten Jagd auf Sylvanas. Undercity war häufiges Ziel von Allianz-Raids. Durch den Kanal schlichen sich die Truppen in die Hauptstadt der Untoten und machten Jagd auf Sylvanas.

    Patch 1.4 und 1.5 von WoW-Classic

          

    Ob es von Anfang geplan Bei Tarrens Mühle fanden ebenfalls Open-World-Begegnungen der beiden Fraktionen statt. Die Horde versuchte die Angriffe auf Undercity im Keim zu ersticken. Bei Tarrens Mühle fanden ebenfalls Open-World-Begegnungen der beiden Fraktionen statt. Die Horde versuchte die Angriffe auf Undercity im Keim zu ersticken. Quelle: Buffed t war oder nur eine Reaktion seitens Blizzard auf die Gewohnheiten der Community, ist ungewiss. Gewiss ist aber, dass mit Patch 1.4 das Ehresystem nach Azeroth kam. Das Töten von Spielern der gegnerischen Fraktion oder das Töten von Häuptlingen, Anführern und Königen sorgte für Ehre in Form von Punkten beim Sieger. Daraus entwickelte sich binnen kürzester Zeit ein knallharter Kampf. Es gab 14 Ränge, die aber keine festgeschriebene Mindest-Anzahl von Ehrepunkten verlangten, sondern die Anforderungen skalierten mit den gesammelten Ehrepunkten aller Spieler der eigenen Fraktion auf dem Server. Den höchsten Rang, also 14, erreichte man nur, wenn man die eigene Fraktion eine Woche lang anführte. Jeder Rang beinhaltete eigene Belohnungen. Damit legten Blizzard einen Grundstein für einen der wichtigsten Antriebe in modernen MMOs. Spieler waren schnell überfordert, da sich professionelle Teams zum Open-World-PvP bildeten und flüchteten in das PvE. Zwar bot kein Dungeon so gute Belohnungen wie die höchsten Ränge im PvP, aber zumindest konnte man sich so verbessern. So kam es, dass das Interesse an dem Raid Molten Core (zu dt. "Geschmolzener Kern") stetig wuchs, da dort ähnlich starke Gegenstände lockten. Um PvP weiterhin interessant zu gestalten, führten Blizzard mit Patch 1.5 die ersten Schlachtfelder ein.

    Kriegshymnenschlucht & Co zu WoW-Classic

          

    Im Eschental bildeten sich ellenlange Schlangen und warteten darauf, endlich dem ersten Schlachtfeld der WoW-Geschichte beizutreten: die Kriegshymnenschlucht. Anfangs konnte man sich nur vor Ort anmelden – die generalisierte Anmeldung in Hauptstädten führten Blizzad erst später ein. Viele Spieler lösten sich wieder vom PvE, das strenge Ordnungen, Hierarchien und Regelmäßigkeit erforderte. Durch den Molten Core fühlten sich einige vor den Kopf gestoßen und ihre ehemalige Freiheit zurückgewinnen. Die Kloppereien in Crossroads in den Hauptstädten haben abgenommen und aus dem Spaß am Spaß ist ein Konkurrenzkampf geworden, der durch PvP nicht mehr bedient werden konnte. All das sollten die Schlachtfelder ändern. Strukturierter und mit einem übergeordneten Ziel, das über das pure Metzeln hinausging, ging es nun erneut daran, der anderen Fraktion eins auszuwischen. Die Schlachtfelder waren voll und die Core-Raider verlassen. Doch wie es eben ist, bildeten sich auch hier schnell eingefleischte Teams, vor allem auf Horde-Seite, die den Casual-Spielern schnell die Lust an der Kriegshymnenschlucht und am Alteractal verdarben. So lenkten Blizzard erneut dagegen und führten den Pechschwingenhort ein. Doch allmählich bildeten sich zwei Arten von WoW-Spielern heraus: Die PvE' und PvP'ler. In Raids kamen nur noch gut ausgerüstete Spieler und in PvP-Stammgruppen nur Spieler mit einem Rang von 10 und höher. Die ersten Gilden verlangen Bewerbungen.
    In der Kriegshymnenschlucht begegneten sich zwei Teams mit jeweils zehn Mann. Ziel war es die gegnerische Flagge dreimal zu erobern. In der Kriegshymnenschlucht begegneten sich zwei Teams mit jeweils zehn Mann. Ziel war es die gegnerische Flagge dreimal zu erobern. Quelle: Buffed

    Arbeitsmarkt in Azeroth zu WoW-Classic

          


    Ragnaros war der gefürchtete Endgegner im Geschmolzenen Kern und für PvE-affine die größte Herausforderung in den ersten Wochen von Word of Warcraft. Ragnaros war der gefürchtete Endgegner im Geschmolzenen Kern und für PvE-affine die größte Herausforderung in den ersten Wochen von Word of Warcraft. Quelle: Buffed
    Wer also weiterhin sämtlichen Content im ersten Mainstream-Online-Rollenspiel genießen möchte, muss sich erfolgreichen Gilden anschließen. Ein Rang von 14 und regelmäßige Raids sind Utopie – also am besten auf eins festlegen. Der Trend eine eigene Webseite, eigenes Teamspeak und ein eigenes Forum zu haben ist zur Pflicht geworden. Gilden verlangen einen "WoW-Lebenslauf", ein Anschreiben und eine detaillierte Auflistung der Ausrüstung. Spieler farmen sich also ihre ersten Sets zusammen, in meinem Fall das Set der Ehre, sammeln Gold für Verzauberungen und anderen Feinschliff. Einfach mal so irgendwas machen ist nicht mehr drin. Blizzard bediente diesen Trend und das mit Erfolg. Im Internet entstehen Guides, Videos und "Theorycrafter" holen auch noch den letzten DPS aus ihrer Klasse. Der Pechschwingenhort und der Geschmolzene Kern ist für die meisten Gilden zum Frühstück geworden. Es zeichnet sich eine Tendenz ab: Blizzad steigern die Schwierigkeit von Patch zu Patch immer weiter, bis ein Zenit erreicht ist: das Sonnenbrunnenplateau in Burning Crusade.

    Raid-Wahnsinn mit 25 Mann zu WoW-BC

          

    Mit Patch 2.4 kam die Insel Quel'Danas und der Sonnenbrunnen; vielleicht auch der größte Noob-Blocker in der Geschichte World of Warcrafts – Brutallus. Was in WoW-Classic nur wenigen ein Begriff war hat sich inzwischen zum geflügelten Wort entwickelt: "Rotation". Sätze wie "Do you even rotate?" oder "s'gibt noch andere Knöpfe als Autohit!" fallen standardmäßig in Dungeons. Und das nicht ohne Grund. Brutallus, der zweite Boss des Sonnenbrunnens frisst regelmäßig ganze Raids und spuckt sie wieder in die Dungeons. In sechs Minuten müssen 25 Leute 7.351.300 Lebenspunkte herunter prügeln was umgerechnet eine DPS von 20.420 verlangt. Vor dem großen Sonnenbrunnen-Patch waren es sogar 29,167 DPS. Jeder Schadensausteiler musste an das Limit seiner Fähigkeiten gehen. Recount ist Pflicht und so auch das Geflame und die Ungeduld. Selbstverständlich gibt es genügend Spieler, die einen anderen Anspruch an ein Spiel haben und so ist der Frust vorprogrammiert. Ganz typisch Blizzard: sie reagieren und machen den Sonnenbrunnen leichter. Diese Folgen spüren wir bis heute.
    Brutallus hat sich in die Erinnerung vieler Spieler eingebrannt. Eine enorm hohe Raid-DPS war nötig, um den Grubenlord den Garaus zu machen. Brutallus hat sich in die Erinnerung vieler Spieler eingebrannt. Eine enorm hohe Raid-DPS war nötig, um den Grubenlord den Garaus zu machen. Quelle: Buffed

    Zurück in der Gegenwart zu WoW-WoD

          

    Blizzards Patch-Politik erfolgt nach folgendem Schema: "das ist viel zu schwer!" - Blizzard macht den Content leichter - "das ist viel zu leicht!" - Blizzard macht den Content schwerer - "das ist viel zu schwer" - ihr seht es? Aktuell sind wir in Phase "zu leicht". (abgesehen von den mythischen Raids). Heißt praktisch: durch die Bank herrscht ein sehr hohes Niveau an Ausrüstung und durch die Foren hallen Aussagen wie "Ich habe mich für zwei Wochen für Patch 6.2 eingeloggt, alles zusammen gefarmt und pausiere aktuell wieder." oder "Ich logge mich nur noch für den Raid ein." Dabei ist das Problem nicht, dass die Welt von WoW zu klein ist, oder die Möglichkeiten Sinnvolles zu tun – nein, die Bedürfnisse und der Stellenwert des Spielens hat sich verschoben. Warum nicht mal zwischendurch ein Pet-Battle? Weil man das legendäre Pet schon besitzt. Warum nicht zwischendurch mal eine Runde durch den Pechschwingenhort? Kein Loot für Stufe 100. Das Problem ist unsere Bereitschaft, Zeit in Dinge zu investieren, die keinen Profit abwerfen. Es ist eine Ko-Schuld von Blizzard und uns, den Spielern. Wir sollten uns wieder öffnen für Inhalte, die aufgrund der Spielmechanik existieren und nicht die Belohnung als zentrales Ziel voraussetzen. Der Weg ist das Ziel und der Spaß dabei. Blizzard sollte wieder lernen die Fans zu steuern und mutig dabei sein. Vielleicht sind die Artefaktwaffen ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Mehr Artikel gibt's auf unserer WoW-Themenseite.

    • SutterCane90
      27.09.2015 01:00 Uhr
      Mitglied
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      zhorin
      am 29. September 2015
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      Das ich nicht lache - man soll also mehr Zeit investieren in unrelevante Spielinhalte ... Warum eigentlich ? Sind paar nette Eastereggs dazu gekommen ? Inhalte mit besonderen Humor oder ne interessante Sidestory ? Nix davon wird wirklich geliefert. Zudem sorgt Blizzard ja stets selbst dafür, dass ein "Entdecken und Ausprobieren" ja praktisch gar nicht mehr existiert - alle Inhalte sind schon Wochen vorher per PTR zugänglich - kaum startet der neue (Patch)Content wird man mehr oder weniger gezwungen sich per PTR Videoguides Strategien und Co hoch und runter anzuschauen --- immerhin darf ja keine Zeit mehr "verschwendet" werden ... tja und so läuft es dann halt wie Blizz es möchte kurz rein Content durch und wieder weg...
      Yemi
      am 29. September 2015
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      Erlaube mir die frage wer dich bitte zwingt dir Guides anzusehen?
      Ich habe seit Cata nicht einen Guide zu irgendwas geguckt und wenn Bosserklärungen kamen hab ich auf Durchzug gestellt.
      Selber die Fähigkeiten herausfinden, selber den Charakter zu Spielen lernen und selber herausfinden wie man an bestimmte Orte kommt ist meilenweit besser und bringt mehr Spaß als wenn dir jemand vorschreibt wie du das zu machen hast.
      Und woher soll der Zwang kommen sich vor beginn eines Spiels das Lösungsbuch durchzulesen?
      Verstehe diese aussagen nicht.
      Æ0N
      am 29. September 2015
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      Ein großes Problem ist auch das viele Spieler lernresistent geworden sind. Es wird als anstrengend empfunden etwas im Internet zu recherchieren oder sich mit den Basic, der Klasse, dem Panzer, was auch immer auseinander zu setzen. Dabei ist wesentlich weniger zeitaufwändig als man denkt. Statt dessen wird lieber schlecht gespielt und sich gewundert das man immer nur am verlieren ist. Wie im echten Leben gilt hier halt auch survival of the fittest. Und keiner kann mir erklären, dass es toll ist am unteren Ende der Nahrungskette zu stehen.
      Yemi
      am 01. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Gerade WoW hat eine starke soziale Komponente"


      Leveln bis lvl 100 alleine, Gruppenquests entfernt, Anonymes PVP, Anonyme Dungeonfinder, Anonyme und schnelle Raidfinder. .. man sieht die Leute 1 mal in seinem Leben in WoW.

      Wo ist da die soziale Komponente?

      Früher, als man noch zum Dungeon laufen musste mit Leuten von seinem Server und keinen Randoms und man Gruppen brauchte für bestimmt Quests und gebiete war diese Komponente wohl noch gegeben, aber heute?
      Man kann WoW wie ein Solo Spiel spielen wenn man will, doch der einzige Bereich der Sozialen Komponente sind nur noch das Auktionshaus, der Handelschat und Normal/Hero/Mystic Raids

      ZITAT:
      "Hauptsache ICH, ICH und nochmal ICH. Läßt tief blicken."


      Du verstehst mich falsch. Ich spiele WoW zusamen mir Freunden und helfen uns gegenseitig, doch ich lasse mir von keinem Guide XY sagen das Wert Z besser als Wert Q ist und mir von möchtegern Vollprofis die im echten Leben nix reißen vorschreiben wie ich mein Spiel zu spielen habe.

      ZITAT:
      "Wer oder was bist du, dass du über andere Leute Aussagen und Meinungen richten kannst?"


      jemand der seiner Meinung nach eure für bullshit hält

      ZITAT:
      "PS: Du solltest lieber Singelplayer Games spielen. MMOs sind defintiv das falsche Genre für dich"


      Und so wie du hier schriebst solltest du mal lieber die Finger ganz von games lassen und etwas frischluft tanken. Anscheinend scheinst du realität und Spiel schon miteinander zu verwechseln.
      Æ0N
      am 30. September 2015
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      ZITAT:
      "Verstehe eure beiden Aussagen nicht..."


      Das Verständnisproblem liegt aber weniger bei uns als bei dir.

      ZITAT:
      "Warum sollte man dann, in einem Spiel eine soziale Pflicht haben??? Das ist mitunter das Lächerlichste was ich seit langem gehört habe. Soziale Pflichten hat man im BErufsleben, in Familien, in wahren leben, aber in einem Spiel??? Sorry, aber das is dämlich."


      Genau wie im Leben hast du in einem Multiplayer-Spiel mit anderen Menschen zu tun. Gerade WoW hat eine starke soziale Komponente. Demzufolge hat dein Verhalten direkte Auswirkung auf das Spieleempfinden andere. Genau so wie dein Verhalten in Foren .

      ZITAT:
      "Ich Spiele ein Spiel um Spaß zu haben, und ich spiele das so wie ich will. Ich lass mir nicht vorschreiben was ich skillen soll, was ich tragen soll, was ich verzaubern soll oder was ich letztendlich generell machen soll.
      "


      Eigentlich der einzig relevante Satz in deiner Antwort. Ich kann ihn noch einmal zusammenfassen: Hauptsache ICH, ICH und nochmal ICH. Läßt tief blicken.

      ZITAT:
      "Also abschließend sind eurer beider Aussagen Bullshit."


      Wer oder was bist du, dass du über andere Leute Aussagen und Meinungen richten kannst?

      PS: Du solltest lieber Singelplayer Games spielen. MMOs sind defintiv das falsche Genre für dich
      Yemi
      am 29. September 2015
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      Verstehe eure beiden Aussagen nicht... WoW is so Casual freundlich geworden, da kann man immer mal eben rein und einfach zocken. Sei es Leveln, Berufe, Schatzsuche, PVP, Petbattle, Dungeons und sogar Raiden etc etc etc.
      Alles für die kurze Kost und ohne das Spiel studiert haben zu müssen. (Raidfinder und Dungeonbrowser sei dank)

      Warum sollte man dann, in einem Spiel eine soziale Pflicht haben??? Das ist mitunter das Lächerlichste was ich seit langem gehört habe. Soziale Pflichten hat man im BErufsleben, in Familien, in wahren leben, aber in einem Spiel??? Sorry, aber das is dämlich.

      Ich Spiele ein Spiel um Spaß zu haben, und ich spiele das so wie ich will. Ich lass mir nicht vorschreiben was ich skillen soll, was ich tragen soll, was ich verzaubern soll oder was ich letztendlich generell machen soll.

      Ich probiere selber aus und finde die rotation, die skillung oder die ausrüstung mit der ich selber am besten klar komme.

      Ich sammel seid WOTLK mit meinem Schurken Tempo und Mastery, weil Mastery den Giftschaden erhöht und Tempo die Frequenz mit der das Gift aufgetragen wird. Da brauch mir kein Guide zu sagen das Krit besser wäre und man so und soviel mehr DPS macht. Ich mach so wie ich spiele mehr DPS als die meisten andere Schurke auf meinem Gearstand, weil das eine persönliche Erfahrung aus persönlicheren Spielweisen ist.

      Also abschließend sind eurer beider Aussagen Bullshit. WoW ist ein Spiel wo man jederzeit mit jedem Content sofort losspielen kann und eine Pflicht sich Guides anzugucken ist ebenfalls lachhaft.

      Flame On!
      Æ0N
      am 29. September 2015
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      Musst du ja gar nicht mal. Diese Arbeit übernehmen schon andere für die dass ein Hobby ist. Aber die 5 Minuten für die Suche nach deren Beiträgen kann man meiner Meinung nach schon investieren.

      Schlussendlich spielst du ein Multiplayer-Spiel. Rumgimpen aus Faulheit ist halt den anderen Spielern unmöglich gegenüber, die sich halt die Zeit nehmen um dich mitzuschleppen bzw. durchzuziehen. Es ist IMOH somit deine soziale Pflicht dich zumindest in Grundzügen mit deiner Klasse und den Spielmechaniken auseinander zu setzten. Ansonsten ist es vielleicht nicht das richtige Genre für dich und ein Solo-Game ist da doch mehr deine Richtung.

      Und gerade das Komplizierte ist doch dass was den Spielspaß ausmacht. Sache ausprobieren, gucken ob die Taktik besser klappt oder diese. Am Anfang guckt man halt noch viel ab, später dann entwirft man eigene Strategien. Das ist der wirkliche Spielspaß. Nicht das ergrinden von Items oder Archivements. Glaub mir, mit der Einstellung holst du weit aus mehr Spaß aus deinem MMO.

      Für einfach nur mal eben so zocken empfehle ich einen unkomplizierteren Shooter wie UT, CoD, BF etc.

      PS: Nicht falsch verstehen, will dir nichts unterstellen
      Riesenhummel
      am 29. September 2015
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      meiner meinung nach ist das problem das es einfach zu aufwändig geworden ist in MMORPGs "mitzuspielen". ich will mich gar nicht mit dem idealen build auseinandersetzen oder ausrechnen, welche waffe 0,1 % mehr schaden macht oder wann der nächste Gegner respawnt und mit welcher Droprate welches items erscheint...
      Ich will einfach nur spielen und spaß haben. vor allem mmos sind viel zu kompliziert geworden, man kann sich nicht einach Hinsetzen und einfach loszocken und spaß haben. und das schreckt viele inzwischen ab.
      Jack Valen
      am 28. September 2015
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      Übrigens war das erste Damagerace nicht Brutallus, sondern Patchwork in Naxx in WoW Classic. Ich erinner mich noch gut daran wie ich als Hunter einer Topraidgilde betteln musste auch zu Patchwork mitzudürfen. Gerade am Anfang war meist keiner und später ein Hunter erlaubt. Das lag aber einfach daran das die Hunter zu dem Zeitpunkt zu wenig DPS generieren konnten.
      Jack Valen
      am 29. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Nein, Hunter war zu dem Zeitpunkt extrem schlecht.
      Dagegen die Mages sehr stark.

      Ich war damals bei Harlequins auf Dethecus. Auf T6 waren wir World Rank 22.
      http://www.wowprogress.com/guild/eu/dethecus/Harlequins/rating.tier9_25

      Davor hatte ich mit den anderen ersten 60igern Molten Core CO KG gegründet auf Nathrezim. Sind dann als Nax kam auf Dethecus gewechselt.
      Rockgar
      am 29. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Dein "Damagerace" gab es schon vor "Patchwork wants to play".
      Outdoor?
      BWL? zB der Watchdog?
      MC? zB Bombe?

      Und wir hatten zB 3 Hunter ( Biest x2 und Skillshot x1) immer dabei, lief recht clear immer.
      Aber als Naxx rauskommt waren es doch gerade die HUNTER die die meisten Dps gefahren haben?
      Muss ich leider mal nachfragen: Warst du echt jemals damals als Hunter Naxx?
      Imba-Noob
      am 28. September 2015
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      Die Spielerschaft hat sich (nicht nur in WoW) drastisch verändert und Spiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Veteranen und Hardcorespieler sind mittlerweile eine immer kleiner werdende Minderheit, die Spieler werden älter und haben weniger Zeit und viele wollen einfach nach der Schule, Studium, Arbeit, Hausarbeit, Familie etc. nur abschalten und keine Höchstleistungen vor dem Rechner erbringen.

      In WoW ist das sehr schön zu sehen. Kaum eine Gilde raidet noch auf Mythisch, selbst die ehem. 25er Gilden nicht. Das ist nicht nur eine Ursache, dass angeblich nicht mehr genügend Spieler mehr zu finden sind. Wenn man sich die meisten Raidgilden so anschaut, dann kann ich auch nur feststellen, dass sie im Heroischen Modus irgendwo zwischen boss 6 und 10 von 13 stehen. So leicht kann es dann nicht sein, stelle ich auch bei meiner Raidgruppe fest.

      Der Casual in WoW dominiert immer mehr. Das kann man beispielsweise an Kazzak sehen. Da stehen die Leute in Löwenwacht und fragen 3 x nach einem Port. Die Leute lesen nicht mal mehr den Chat, in dem mitgeteilt wird, dass noch kein Hexer vor Ort ist. Was man im Interface übrigens sehr schön einstellen kann (Schlachtzug - Klassenfarben) und man direkt sieht, sobald man in einer Raidgruppe ist. Oder die doofe Ausrede "Ich kann nicht Fliegen", "Hab keinen Flupgpunkt", "Hab noch nicht in Tanaan gequestet" oder "Hab die Quest für die Flugmaschine in Löwenwacht noch nicht". Ich habe einige Twinks, natürlich hat nicht jeder die Werft-/Tanaan-Questreihe gemacht (die Werft bringt mit Twinks sowieso wenig), aber mal schnell übers Meer laufen (Wasserschreiter oder Trank) ist doch kein Problem. Dann holt man sich den nächsten Flugpunkt und ab zum Thron. Oder wer schon gequestet hat aber noch die Flugmaschine nicht freigeschaltet hat, reitet halt. Das sind 1 - 2 Minuten. Alle durchporten dauert länger. Und wenn man schon geportet wird und noch keinen FP hat, sollte man wenigstens einen nach dem Kazzak-Kill freischalten.

      Oder mit Debuffs oder in Schadensflächen stehen bleiben "der Heiler machts ja schon". Ich bin keiner der "Movementkrüppel" schreit, mir geht das nervige Rumgehopse und Jump-and-Run-Gerenne bei manchen Bossen auch tierisch auf den Keks. Aber gerade bei leichten Bossbegegnungen wie Kazzak oder Gruul kann man schon darauf achten.

      Auch die Erwartungshaltung so mancher Spieler spricht Bände z. B. dass jeder Boss was für einen fallen lassen mussund rumjammern wenn der Bonusroll ins Leere.
      Rockgar
      am 29. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Oha, und Ich dachte damals das für jemanden aus der Gilde den Ogeranzug nach Feralas zu bringen ohne Flugmount ,nur mit Schiff+Pferd ganz normal sei XD
      Aber Du hast recht, mittlerweile ist das leider alltag.

      Hattest damals kein Ony-Amu...wurdest nicht mitgenommen.
      Hattest kein Onyxia-Schuppenumhang besorg ->Ende der Geschichte/ Kein BWL.
      Hattest kein T0 8/8--> Kein MC.
      Ich hatte mein T1+T2+T3 komplett....nach mehr als 9-13 Monaten....soviel zu deiner Anmerkung wegen Loot erwartung XD ( Damals gab es halt DKP....und die hab ich in unwissenheit damals bei jeder 2h/amu/ring grenzenlos ausgereizt XD)
      Wenn Ich überlege wie OFT ich mich am Blut von Helden versucht habe nur um diese EINE Epic Brust zu Schmieden....

      Der Aufwand war früher NÖTIG, man hatte keine Wahl, aber da man als Konzern mit Casual mehr verdient......tja....was soll man da sagen/spielen?
      Imba-Noob
      am 29. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "WoW hat noch nie "Höchstleistungen" verlangt."


      WoW selbst vielleicht nicht, aber fortgeschrittene Raidgilden schon! War jahrelang selbst in Semi-Progressgilden. Dabei waren meine noch relativ locker, worauf ich geachtet habe. Es gab auch Gilden, die 5 x und mehr die Woche geraidet haben und wehe du konntest mal nicht.

      ZITAT:
      "Wann hat man das letzt mal einen 15-40 Jährigen ruhig und entspannt sitzend z.b. im Park gesehen"


      Das sehe ich nicht nur fast täglich, ich gehöre auch zu den Leuten die dort entspannt sitzen, die Sonne, Musik und ein Feierabendbier genießen oder ein gutes Buch. In meiner Stadt sind bei gutem Wetter Tausende in den zahlreichen Grünanlagen. Kenne ich auch aus anderen größeren Städten nicht anders.
      Stancer
      am 28. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      WoW hat noch nie "Höchstleistungen" verlangt. Selbt bei Release war der Komfortfaktor extrem hoch und die Lernkurve äußerst flach verglichen mit damaligen Spielen wie Everquest, Ultima oder Dark Age of Camelot.

      Meiner Meinung nach liegt es halt daran, das viele das "Informationszeitalter" sprichwörtlich leben. Sie wollen überall dabei sein und alles gleichzeitig machen und natürlich soll die ganze Welt daran teilhaben und gleichzeitig wird noch geschaut was die anderen so machen und nachgeeifert. Die Menschen schalten einfach nicht mehr ab.
      Man sieht es ja täglich. Wann hat man das letzt mal einen 15-40 Jährigen ruhig und entspannt sitzend z.b. im Park gesehen..... OHNE Smartphone ? Die Leute stressen sich selbst kaputt, indem sie sich zum einen Einbilden, sie selbst sind der Mittelpunkt der Welt und alle müssen daran teilhaben und gleichzeitig der Glaube man würde was verpassen, wenn man mal 1 Std "Offline" ist !

      Das wirkt sich natürlich auch auf die Onlinespiele aus. 1 MMO reicht da eben nicht, sondern es müssen gleich 3 oder 4 sein und in allen Spielen muss man ja der Obermeister sein. Und selbst wenns nur 1 Onlinespiel ist kommen meist noch jede Menge Hobbies dazu. Man muss vor den ganzen Facebookfreunden ja gut dastehen und den Eindruck erwecken das eigene Leben sei das beste von allen !
      Die Entwickler passen die Spiele lediglich diesem Verlangen an, indem sie alles noch einfacher und kurzweiliger machen.

      Meiner Erfahrung nach machen die meisten Leute viele Dinge gleichzeitig aber können davon nichts wirklich gut ! Folge : Die Leute werden immer Dicker (60% sind Übergewichtig in DE), weil sie nur noch "etwas" Sport treiben und dann mehr damit beschäftigt sind Bilder von schönen Sportposen zu posten.
      Die Leute verlernen grundlegende Dinge wie gesunde Ernährung, weil nur noch von einer Ernährungstrendwelle zur nächsten gesprungen wird ohne sich zu informieren was das genau ist... egal auf Facebook schreiben ja alles es ist gesund...

      Und das wichtigste : Die Leute verlernen den Misserfolg bzw. damit umzugehen und das sieht man eben in den Spielen sehr deutlich.

      Zwar etwas am Thema vorbei aber es hängt eben alles zusammen !
      Golddieb
      am 28. September 2015
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      Darf ich das mal zusammenfassen? Ihr wollt in einem Computerspiel gemütlich und in Ruhe mit anderen Spielern zusammensitzen? Das ist doch kein SITHAMMER! Womöglich wollt ihr noch tanzen, kochen und angeln. Ja ja ja ... xD
      ZAM
      am 28. September 2015
      buffed-TEAM
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      Das kann ganz gut funktionieren.
      ZAM
      am 27. September 2015
      buffed-TEAM
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      Wunderschönes Aufmacherbild. <3
      m_21st_century
      am 28. September 2015
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      Erinnert mich irgendwie an Jabba the Hutt und Prinzessin Leia ...
      Buffey
      am 28. September 2015
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      OH, danke
      Slyver89
      am 27. September 2015
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      geil wie mittlerweile sogar buffed wöchentlich ein "WOW ist TOT nur ist das kein hate kommentar sonder wir haben gründe so zu denken tUn" bericht veröffentlichen. MMOs sind im smartphone zeitalter und mit Ihrem Enormen potential die ganze Freizeit zu schlucken nicht mehr zeitgemäß. Blizzards versuch dies durch neue mechanismen und vereinfachungen auszugleichen, alles unter der fuchtel des "jedermann muss bedient werden, auch die hardcore zocker" konzepts liesen WoW in meinen Augen zu einem unglaublichen Flickenteppich mutieren, welcher den Spieler nur noch als Objekt der Markforschung benutzte, immerhin sind wir es die ins Forum rennen und mekkern wenn Blizzards neuestes konzept mal wieder total in die Hose geht.
      Wynn
      am 27. September 2015
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      Richtig müsste es heissen "MMOs - Sind wir fett und faul geworden"

      Weil Wow ist nicht das einzige MMO das sich in den letzten Jahren geändert hat.
      Sogar das MMO Wildstar das Hardcore sich gross auf die Flaggen schrieb wird mit seinem Free to Play Start zugänglicher.

      Ich habe damals in Dark Age of Camelot stundenlang stupide in einer Gruppe Monster verhauen um lvl 50 zu werden. Ein Abend 3 bis 4 Stunden nur Monster verhauen und du hattest 30% von deinem LVL. Es gab eine Exp Strafe beim sterben. Oder das Crafting stundenlang die selbe Taste drücken um 50 Punkte zu erhalten. Ein Item
      das besonders gut werden soll da hat man tagelang drann gesessen.

      Oder als ich Star Wars Galaxies spielte - Keine Quest du musstes hier auch grinden für deine Klasse und Berufe.

      Das würde aber heute nicht mehr funktionieren bei der Masse sondern nur noch als Nischen Produkt bei Leuten die es ab und zu als Retro MMO spielen würden.

      Der Mensch erfindet halt Sachen die das Leben im einfacher machen.
      Euleilai
      am 27. September 2015
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      "Früher war alles besser!!" - Ja, Papi.

      Es hat seinen Grund, warum WoW im elften Jahr ist und es immer noch Millionen Spieler anzieht, weil Blizzard ganz einfach den Spielern großteils das gibt, was sie wollen. Die Spieler von früher sind älter, haben Berufe, Häuser gebaut, Familien gegründet, Kinder gekriegt und nicht jeder kann stundenlang spielen, weil er dafür von einer Spielezeitschrift bezahlt wird, auch hat einfach nicht mehr jeder die Zeit und/oder die Lust dafür.

      Das letzte MMORPG, das sich bewusst als Hardcore positionierte, ist Wildstar - und da beginnt in zwei Tagen die Free to play Phase, weil es mit dem Ansatz ganz einfach gescheitert ist.

      "Aktuell sind wir in Phase "zu leicht". (abgesehen von den mythischen Raids)." - das zeigt nur, dass der werte Autor entweder mythisch raidet oder sich noch nie in eine normale Raidgruppe begeben hat. Es dürfte genug Heroraider geben, die ihn für diese Meinung gerne grillen würden.
      Imba-Noob
      am 28. September 2015
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      Als WoW noch anspruchsvoller (BC, LK) war, hatte es weit mehr Spieler als jetzt.

      Ich habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass der Heroische Schwierigkeitsgrad nicht zu leicht ist.
      Viele ehem. gute Raidgilden sind noch Heroischen Modus der HFZ unterwegs.
      max85
      am 27. September 2015
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      Nunja, ehrlich gesagt ist alles in WoW außer das mythische Raiden nicht gerade schwer. Den normalen Schwierigkeitsgrad kann man nicht ernst nehmen, und das heroische ist gefühlt wie das alte normal aus Burning Crusade Zeiten. Und zwar nicht aus Sunwell sondern eher so Karazhan mäßig.

      Das Problem ist nur das im Spiel der Schwierigkeitsgrad allgemein so stark gesunken ist, das für viele schon normal zu schwer ist.
      Puplix/Chris
      am 27. September 2015
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      JA gut da sind die entwickler aber selber dran schuld sie haben ja i-wan damit angefangen alles hinterher zu werfen.
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1172423
World of Warcraft
World of Warcraft: Sind wir fett und faul geworden? Eine Kolumne über den Müßiggang
Zehn Jahre ist eine lange Zeit in World of Warcraft. Vielleicht sogar eine zu lange Zeit. Wir krümmen unsere Finger nur noch für epische Gegenstände, am besten gleich für legendäre. Es gab jedoch eine Zeit, in der wir Dinge ohne Belohnung taten ... einfach so.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Sind-wir-fett-und-faul-geworden-Ein-Bericht-von-Muessiggang-1172423/
27.09.2015
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wow,blizzard
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