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  • WoW-Lore: Die Geschichte von Kael'thas Sonnenwanderer

    Die meisten WoW-Spieler kennen die Geschichten hinter prominenten Warcraft-Schurken wie Arthas, dem Lichkönig, oder von Feuerlord Ragnaros. Aber wie steht es um die Lore der zahlreichen anderen Bösewichter, die sich in dunklen Höhlen und Festungen verstecken? Wir haben uns diese Schurken einmal genauer angesehen und erzählen ihre Geschichten. Diesmal geht's um Kael'thas Sonnenwanderer.


    Kael'thas Sonnenwanderer hatte an sich die besten Voraussetzungen, um einer der ganz großen Helden Azeroths zu werden. Stattdessen aber wurde er zu einem Oberfiesling, der schließlich dem Wahnsinn verfiel. Was ist passiert? Wie kann aus einem begabten jungen Mann ein Bösewicht werden. Das wollen wir klären und werfen einen Blick auf die Vergangenheit von Kael'thas.

    Kael'thas Sonnenwanderer war der Sohn von König Anasterian, dem Herrscher der Hochelfen. Das glanzvolle Quel'Thalas war seine Heimat, und Kael'thas wusste, dass er eines Tages über dieses wundervolle Reich herrschen würde. Zuvor schloss er sich aber den Kirin Tor an und ließ sich zum Magier ausbilden. Kael'thas war sehr begabt und gehörte wohl zu den mächtigsten Magiern dieser Zeit. Eine glanzvolle Zukunft lag vor dem jungen Elfen, doch dann brach seine Welt zusammen.

    Die Geißel fiel in Azeroth ein und zerstörte auf ihrem Vernichtungszug auch das magische Quel'Thalas. Ein Großteil der Hochelfen und auch ihr König, Kael'thas' Vater, wurden getötet. Urplötzlich war Kael'thas Sonnenwanderer der Herrscher über ein zerstörtes Reich. Schlimmer noch: Der Sonnenbrunnen, die Quelle der Magie der Hochelfen, war entweiht worden und konnte nicht mehr genutzt werden. Das Volk war aber bereits abhängig von der Magie des Brunnens, und der Verlust ließ viele an einer seltsamen Krankheit leiden. Kael'thas beschloss, das Elend seines Volkes zu beenden und begann, nach einer Alternative zum Sonnenbrunnen zu suchen. Um dauerhaft an die schweren Verluste durch die Geißel zu erinnern, nannte er sein Volk von nun an Blutelfen.

    Neue Hoffnung durch Illidan Sturmgrimm?
    In der Festung der Stürme sammelte Kael'thas gewaltige Manaenergien, um seine Macht zu vergrößern. In der Festung der Stürme sammelte Kael'thas gewaltige Manaenergien, um seine Macht zu vergrößern. Quelle: Buffed Auf der Suche nach Heilung und Rache für sein Volk stieß Kael'thas auf Malfurion Sturmgrimm, Tyrande Wisperwind und Maiev Schattensang. Zwischen all den Wirren und Kämpfen gegen die Geißel suchten sie nach einem entflohenen Gefangenen: Illidan Sturmgrimm. Kael'thas, zu diesem Zeitpunkt noch ganz der edle Elfenritter, bot seine Hilfe an. Gemeinsam verfolgten sie Illidan, doch wieder hielt das Schicksal eine unerwartete Wendung für den Anführer der Elfen parat. Um seinen neuen Verbündeten helfen zu können, ging er ein kurzes Bündnis mit den Naga und ihrer Anführerin Lady Vashj ein, nicht ahnend, welche Konsequenzen dies haben würde. Als die Allianz von dieser Zusammenarbeit erfuhr, erklärte sie kurzerhand auch Kael'thas und seine Anhänger zu Feinden und kerkerte die ganze Gruppe ein. Kael'thas verstand die Welt nicht mehr, seine Hilfe hatte dazu geführt, dass die Allianz sich gegen ihn wandte.

    Tief enttäuscht von diesem Verrat, nahm er nur zu gerne das Angebot von Lady Vashj an, ihn und seine Leute zu befreien. Die Naga-Lady verriet ihm, dass sie in den Diensten von Illidan Sturmgrimm stand, und dieser vielleicht eine Heilung für die Blutelfen kennen würde. Kaelt'thas willigte sofort ein, Lady Vashj in die Scherbenwelt zu folgen und dort Illidan zu suchen. Dieser hatte sich dorthin abgesetzt, um seinen Verfolgern zu entkommen, zu denen inzwischen neben seinem eigenen Bruder auch Kil'jaeden gehörte. Leider hatte Illidan auch keine Heilung für die Krankheit der Blutelfen parat, er konnte ihnen aber zeigen, wie sich die Gier nach Magie bezwingen ließ. Im Gegenzug forderte er von Kael'thas die Treue. Der Blutelf Rommoth wurde zurück nach Quel'Thalas gesandt, um dem Volk die guten Nachrichten zu bringen. Kaelt'thas blieb bei Illidan - und begann sich vom Retter seines Volkes zum Schurken zu wandeln.

    Bildergalerie: World of Warcraft
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    Für Kael'thas stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die Suche nach einer Heilung für sein Volk im Vordergrund - er wollte Macht. Kael'thas nistete sich in der Zitatdelle der Stürme ein, einem alten Naaru-Raumschiff. Dort begann er, gigantische Manaströme zu sammeln und seine Macht stetig zu vergrößern. War er anfangs noch Illidan treu ergeben, verfolgte er schon bald eigene Pläne. Von Illidan ließ sich nichts mehr holen, also suchte er sich neue Bündnispartner und landete bei der Brennenden Legion. Seine Macht wuchs beständig, und der Naaru A'dal sowie der Meistermagus Kadgar beschlossen seinen Tod, bevor Kael'thas seine dunklen Pläne im Auftrag der Legion verwirklichen konnte.

    Das Ende von Kael'thas
    Nach seiner Auferstehung war Kael'thas nur noch ein Zerrbild seiner selbst. Er war vollkommen dem Wahnsinn verfallen. Nach seiner Auferstehung war Kael'thas nur noch ein Zerrbild seiner selbst. Er war vollkommen dem Wahnsinn verfallen. Quelle: Buffed Doch so leicht ließ Kael'thas sich nicht ausschalten. Eine Gruppe tapferer Abenteurer besiegte den Blutelf in der Festung der Stürme, doch sie waren nicht gründlich genug. Kael'thas überlebte dank der Hilfe der Priesterin Delrissa, einer Dienerin der Brennenden Legion. Die Festung der Stürme war verloren, doch davon ließ Kael'thas sich nicht unterkriegen. Es war Zeit heimzukehren.

    Die Blutelfen hatten sich inzwischen der Horde angeschlossen, und Silbermond wieder aufgebaut. Dort ahnten die wenigsten etwas vom Verrat ihres Prinzen. Umso größer war der Schock, als Kael'thas auf die Insel Quel'Danas zurückkehrte. Der einst edle Elfenprinz war nur noch ein Zerrbild seiner selbst und endgültig dem Wahnsinn verfallen. Er wollte den Sonnenbrunnen nicht mehr zum Heil seines Volkes wieder aufbauen, sondern hatte nun gänzlich andere Pläne: Mit der Magie des Brunnens wollte er ein Portal für Kil'jaeden öffnen, einen der höchsten Generäle der Brennenden Legion. Kael'thas war vollkommen den Einflüsterungen der Legion verfallen und sah nicht, welche Gefahr er nach Azeroth bringen würde. Und so beschlossen Horde und Allianz seinen Tod - wieder einmal. Die Offensive der Zerschmetterten Sonne plante den Angriff auf die Terrasse der Magister, dem neuen Stützpunkt von Kael'thas. Und diesmal konnte Kael'thas sich nicht mehr retten, dafür sorgten die Angreifer.

    Mit Kael'thas starb der letzte aus der Dynastie der Sonnenwanderer und auch der letzte Thronfolger Silbermonds. Von nun an regiert ein Triumvirat die Blutelfen. Kael'thas, Meistermagier und Prinz der Hochelfen, hatte keine Gelegenheit, zu Größe zu gelangen. Der Angriff der Geißel, der Verrat der Allianz, falsche Bündnisse - dies alles führte dazu, dass aus ihm einer der größten Feinde Azeroths wurde. Machtgier und Wahnsinn machten aus einem stolzen Prinzen einen zerrissenen Irren. Er zog aus, um sein Volk zu retten, und verlor dabei seine Seele und schließlich sein Leben.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Avaranji
    Elfen sind dieses hier: www.youtube.com/watch?v=JRRag8AsVTU ^^ Würde mich aber interessieren ob Elben das gleiche wie…
    Von Blöidl
    Hmmm.... stimmt das hier so alles mit WC3 (inkl. TFT) überein? Warum fällt der Name Garithos hier nicht?
    Von SrpskiMacak
    Blutelfen stammen von den nachtelfen ab, genau wie die nagas und die satyre. Elben sind die mit den kurzen ohren in LotR

    Aktuelle Online-Spiele Releases

    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
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    • Azlarka
      10.12.2011 09:36 Uhr
      Mitglied
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      Blöidl
      am 11. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Hmmm.... stimmt das hier so alles mit WC3 (inkl. TFT) überein? Warum fällt der Name Garithos hier nicht?
      StormofDoom
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Also das Kael ein Bündnis mit Vashj einging, um den Nachtelfen zu helfen ist mir doch seeeeeeeeeeeeeeehr neu. Die Naga traf er erst, als die Jagd nach Illidan bereits beendet war.
      PhoenixBahamut
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Kael mag eines der besten Beispiele sein, wie die Ereignisse seit Reign of Chaos (WarCraft 3) die Welt veränderten. Ich empfand ihn immer als eine sehr interessante Figur, die leider zu einem Spielball der Ereignisse (oder Blizzards Story-Writern) wurde.

      Inzwischen haben wir die Situation, das fast alle besonderen Charaktere aus der WC3-Zeit entweder als Boss ihr jähes Ende fanden, oder (noch) durch ihren Anführer-Status geschützt sind. Dennoch haben wir den Tod vieler großer Persönlichkeiten zu betrauern. Die Leute mit denen man damals Seite an Seite gegen die brennende Legion kämpfte werden langsam rar
      Avaranji
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Das die Allianz die Blutelfen bei ihrem Pakt mit Vashji verraten hat empfand ich immer als Zerrbild. Kael'thas war zu der Zeit bereits völlig eingenommen und abhängig von der Magie der Brunnen. Also kaum noch bei Verstand… In dem Fall verbietet sich auch aus gesundem Völkerverstand (^^) heraus die Devise: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Das die Blutelben als Volk nicht in der Lage waren die absurde Entscheidung ihres Königs in Frage zu stellen, mag die Ursache für diese ungerechtfertigte Anklage sein.

      Immerhin darf man nicht vergessen das die Nachtelben durchaus in der Lage waren einen Weg zu finden die Energien der Mondbrunnen langfristig zu kontrollieren. Auch wenn sie dafür ihre Unsterblichkeit verloren und die arkane Magie für Naturzauber aufgegeben haben. Letztendlich war die Entscheidung gegen Lady Vashji und die Naga der vernünftigere Weg. Für mich gehören Blut- und Nachtelben zum gleichen Volk, weil sie gemeinsame Vorfahren haben. Ich verurteile kein ganzes Volk nur weil ihre Anführer von Sinnen war als sie Entscheidungen treffen mussten.

      Avaranji
      am 11. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "Elben sind die mit den kurzen ohren in LotR"


      Elfen sind dieses hier: http://www.youtube.com/watch?v=JRRag8AsVTU ^^

      Würde mich aber interessieren ob Elben das gleiche wie Elfen sind…?
      SrpskiMacak
      am 11. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Blutelfen stammen von den nachtelfen ab, genau wie die nagas und die satyre. Elben sind die mit den kurzen ohren in LotR
      Xarithas
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich fände es schön, wenn noch einfließen würde, dass Kael'thas und Jaina sich kannten, weil sie beide gemeinsam bei den Kirin Tor studierten und dass Kael in sie verliebt war.
      Das ist nämlich einer der Schritte zum Wahnsinn, da er es nicht verkraftet, dass Jaina mit Arthas zusammen war, der ja Quel'Thalas zerstört hat.
      Cemesis
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      sowieso
      Tamîkus
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      tja immer sind die frauen schuld
      DeathDragon
      am 10. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich fand die Geschichte ehrlich gesagt sehr schade. Mit Kael'thas hatte Blizzard einen weiteren interessanten Charakter im Warcraft Universum, welcher einfach mal so böse wurde um einen neuen Raidboss zu haben und dieser wurde dann sogar noch recycelt.
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World of Warcraft
WoW-Lore: Die Geschichte von Kael'thas Sonnenwanderer
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Lore-Die-Geschichte-von-Kaelthas-Sonnenwanderer-859015/
10.12.2011
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2011/12/WoW-Lore_Kaelthas_Terrasse.jpg
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