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  • WoW-Lore: Die Geschichte von Anub'arak

    Wer sich zumindest ein bisschen mit der Warcraft-Geschichte beschäftigt, der kennt vermutlich prominente Fieslinge wie Feuerteufel Ragnaros und Lichkönig Arthas. Wie sieht's aber mit den ganzen anderen Widersachern aus, die am Ende der WoW-Instanzen stehen? Wir beleuchten die Geschichten von WoW-Fieslingen, diesmal geht's um Anub'arak.


    Der riesige Spinnen-Käfer Anub'arak gehört zu den Schrecken des Lichkönigs. In seinem Dienste herrscht er als untote Plage über das unterirdische Reich der Neruber und bewachte den Weg nach Eiskrone. Doch wie so viele Schurken in Azeroth ist auch Anub'arak nicht seit jeher böse gewesen. Erst nach seiner Erweckung zum Untoten wurde er zum Schurken. Dies ist die Geschichte des vielleicht unwilligsten Dieners des Lichkönigs.

    Anub'arak gehört zum Volk der Neruber. Mehr noch: Er ist der König dieses Volkes. Die Neruber sind spinnenartige Wesen, groß gewachsen und von enormer Intelligenz. Im kalten Nordend haben sie ihr unterirdisches Reich Azjol'Nerub aufgebaut. Ihre Tunnel durchziehen beinahe den ganzen Kontinent. Sie pflegten eine zivilisierte Kultur und bauten prächtige Anlagen in ihren Höhlen. Das alles änderte sich, als der erste Lichkönig Ner'zhul nach Eiskrone kam.

    Der Lichkönig rottete beinahe das ganze Volk der Neruber aus und machte die Toten Spinnenwesen zu seinen untoten Sklaven. Der Lichkönig rottete beinahe das ganze Volk der Neruber aus und machte die Toten Spinnenwesen zu seinen untoten Sklaven. Quelle: Buffed Damals begann der Lichkönig, seinen schrecklichen Einfluss auf alle Wesen Nordends auszudehnen. Die Menschen und viele der Tiere wurden von seinem Willen unterworfen und verwandelten sich in schreckliche Untote. Nicht so die Neruber. Zum Entsetzen des Lichkönigs waren die Spinnenwesen sowohl immun gegen seine todbringende Seuche als auch gegen seine geistigen Manipulationen. Ihm blieb nichts anderes übrig, als Krieg gegen das Reich Azjol'Nerub zu führen und die Neruber auf herkömmliche Weise aus dem Weg zu schaffen. Aber auch das gelang nicht.

    Die Neruber waren zwar gut ausgebildet, den Untoten zahlenmäßig aber weit unterlegen. Deswegen verwickelten sie die Armeen des Lichkönigs in eine Art Guerilla-Krieg. Kleine Elite-Trupps dezimierten stetig die Zahl der Untoten und verschwanden nach dem Angriff wieder in den Tunneln. Zehn Jahre konnten sie auf diese Weise dem Lichkönig die Stirn bieten. Doch dann wendete sich das Blatt.

    Die Untoten fanden den Eingang zu Azjol'Nerub und schleusten Truppen ein, die große Teile der Tunnel einstürzen ließen. Anub'arak, König der Neruber, und seine Berater wurden unter den Trümmern begraben. Jetzt kam die Stunde des Lichkönigs. Er hatte die Neruber nicht mit seiner Seuche infizieren können, aber ihre toten Körper konnte er wieder auferstehen lassen! Sein neu gewonnenes Heer aus untoten Nerubern teste der Lichkönig an den Überlebenden Azjol'Nerubs aus. Angeführt wurden die Gruftbestien, wie sie nun hießen, von Anub'arak. Der war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr König der Neruber, sondern ein Gruftlord im Dienste des Lichkönigs. Die Neruber waren geschlagen, und das Reich Azjol'Nerub zerfiel. Diese Kämpfe der Neruber mit dem Lichkönig sind auch heute noch als der Krieg der Spinne bekannt. Seitdem bewachen Anub'arak und seine Gruftbestien die alten Tunnel.

    Das Reich Azjol'Nerub befindet sich unter dem Kontinent Nordend. Endlose Tunnel und Höhlen durchziehen das kalte Land und wurden von den Nerubern bewohnt. Das Reich Azjol'Nerub befindet sich unter dem Kontinent Nordend. Endlose Tunnel und Höhlen durchziehen das kalte Land und wurden von den Nerubern bewohnt. Quelle: Buffed Erst als der Todesritter Arthas einen Weg nach Eiskrone suchte, wurden die Tore der Stadt erneut geöffnet. Der Weg über Land war von Streitkräften der Blutelfen und Naga versperrt. Anub'arak half Arthas, indem er ihn durch die Tunnel Azjol'Nerubs schleuste und ihn so schneller an sein Ziel brachte. Nur durch Anub'araks Hilfe gelangte Arthas rechtzeitig nach Eiskrone und konnte zum neuen Lichkönig werden. Obwohl der ehemalige König Anub'arak den Befehlen des Lichkönigs folgte, und von den Überlebenden seines Volkes als Verräter bezeichnet wird, dient Anub'arak dem Lichkönig nur widerwillig. In einem Gespräch mit dem jungen Kel'Thuzad wird deutlich, dass er diesen Pakt nicht freiwillig eingegangen ist. Er hatte schlicht keine Wahl. Er wurde wiederbelebt, und als Untoter muss er den Befehlen folgen. Doch Anub'araks Geist konnte der Lichkönig nie vollständig unterwerfen. Als es beim Sturm auf Nordend einer Abenteurergruppe gelingt, Anub'arak zu bezwingen, sind dessen letzte Worte: " Hätte nie gedacht ... ich wäre einmal frei von ihm ..."

    Doch seine Hoffnung, im Tod endlich frei zu sein, erfüllt sich nicht. Solange der Lichkönig lebt, leben auch seine Untertanen. Arthas belebte Anub'arak erneut, um ihn für sich kämpfen zu lassen. Erst mit dem Tod des Lichkönigs Arthas fanden auch die untoten Seelen endlich Ruhe. Anub'arak wollte niemals dem Bösen dienen, sondern nur seine Heimat gegen die untoten Horden verteidigen. Dies brachte ihm Jahrzehnte der Sklaverei als Gruftlord ein. Er vernichtete im Auftrag seines Herren beinahe sein ganzes Volk, das er eigentlich beschützen wollte. Doch am Ende fand seine Seele den erlösenden Tod.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Yemi
    lol bei jeder geschichte die ihr bis jetz veröffendlicht habt lese ich in dem kommentaren: "verschenktes Potenzial" ^^…
    Von StrangeInside
    man sollte vll nicht zu speziell denken. ich vermute damit ist einfach gemeint das der tote körper von anub'arak nun…
    Von Rudi TD
    Hmm, macht zumindest teilweise Sinn. Alles in allem aber nicht wirklich konsequent umgesetzt. @Tirima: Man sollte…

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    • Azlarka
      12.12.2011 16:39 Uhr
      Mitglied
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      Yemi
      am 16. Dezember 2011
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      lol bei jeder geschichte die ihr bis jetz veröffendlicht habt lese ich in dem kommentaren: "verschenktes Potenzial" ^^ Ich finde es dennoch krass das selbst der popligste boss (siehe edwin van cleef) ne richtig gute story hat, und sowas ist schon potenzial genug und kann nicht immer als hauptstory für nen addon oder patch dienen.
      BlackSun84
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Aus dem Thema hätte man auch mehr machen können. Verschenktes Potential.
      Rudi TD
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      "Solange der Lichkönig lebt, leben auch seine Untertanen. [...] Erst mit dem Tod des Lichkönigs Arthas fanden auch die untoten Seelen endlich Ruhe."

      Aber hat nicht genau deswegen Bolvar die Position des Lichkönigs eingenommen? Eben um zu verhindern, dass die Untoten führungslos sind, und Azeroth überrennen? Würden die untoten Diener mit dem Tod des Lichkönigs sterben, dann säße Bolvar doch völlig sinnlos auf Arthas' Thron. Würde er die engültige Zerschlagung der Geißel dann nicht sogar verhindern?!
      StrangeInside
      am 13. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      man sollte vll nicht zu speziell denken. ich vermute damit ist einfach gemeint das der tote körper von anub'arak nun in ruhe gelassen wird und nicht mehr willkürlich vom lichkönig wiedererweckt wird um dessen pläne auszuführen gegen seinen willen.

      Bolvar ist eben dafür da um die untoten in schach zu halten die noch nicht getötet wurden und deswegen noch rumwandeln und ohne ihm einfach amok laufen würden.
      Rudi TD
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Hmm, macht zumindest teilweise Sinn. Alles in allem aber nicht wirklich konsequent umgesetzt.

      @Tirima:

      Man sollte jedoch bedenken, dass es Sylvanas gelang sich vom Lichkönig losszusagen, als dessen Macht schwand. Vielleicht kam dadurch auch ihre Seele frei. Ansonsten hätte sie vermutlich auch nicht ihren freien Willen ausüben können, hätte sich ihre Seele weiterhin unter der Kontrolle des Lichkönigs befunden.
      Tirima
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Über Sinn und Unsinn von Bolvars Opfer lässt sich streiten. Ich nehme an, dass mit dem Tod von Arthas und der Zerstörung von Frostmourne die Seelen der Gefallenen freigelassen wurden, deren untote Körper jedoch durchaus noch einer Kontrolle unterworfen werden mussten. Brilliante Geister wie Kel'Thuzad stellten mit ihrer Intelligenz sehr groé Bedrohung dar aber ohne diese Brillianz ist er ja doch nur ein Knochengerippe welches sich mit ein paar Schwerthieben fällen lassen würde. Die mächtigsten und gefährlichsten Diener des Lichkönigs hat immer diese Genialität ausgemacht und eben diese wäre dann nach der Zerstörung von Frostmourne vom Fluch befreit und kann ihren eigenen Weg gehen. Zurück bleibt nur ein untoter Körper ohne Verstand.

      Interessant wird das ganze ja, wenn man das auf im Spiel befindliche Charaktere überträgt. Sylvanas Seele z.B. wurde in Frostmourne gefangen gehalten und ist dann mit der Zerstörung des Schwertes wieder befreit worden. Bis zur Zerstörung der Klinge war es ja nur ihr Geist, welcher in ihrem untoten Körper wohnte, ohne ihre Seele. Sind nun nach der Zerstörung der Klinge ihr Körper (wenn auch untot), ihr Geist (wenn auch geschunden) und ihre Seele wieder vereint?
      Nataku
      am 12. Dezember 2011
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      Vermutlich gilt das nur für "höherrangige" Untote, denen ein Großteil ihres eigenen Willens geblieben ist, z.B. Kel'Thuzad. Solche wären dann "frei", die hirnlose Masse an Ghulen, Skeletten etc würde aber Amok laufen.
      mfg
      Gruftlord
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Anub'arak war schon in WC3 mein liebster Charakter, daher auch mein Nick. Ich fands schade dass er am Ende doch ziemlich sang- und klanglos einfach gestorben ist, aber das ist ja mit fast allen Helden aus The Frozen Throne so passiert. Bis auf Maiev ist leider keiner mehr übrig aus der TFT Kampange.

      Gibt es eigentlich "heute" noch überlebende Neruber?
      Tirima
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ja leider. Wäre schade um sie.
      BlackSun84
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Maiev taucht in "Wolfsherz" auf. Ihr weitere Weg ist abzusehen, ich sag nur Illidan oder Kael'thas. Sind halt alle "verrückt".
      Nataku
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es gibt sogar noch mehr. Seit mit 4.3 sämtliche Instanzquests gewiped wurden in BC und Wotlk, gibts es in Azjol'nerub und Ahn'kahet jetzt auch ein paar lebende Neruber als Questgeber, denen man hilft, ihr Reich zurückzuerobern.
      mfg
      Tirima
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ja, die gibt es. Du kannst sogar Quests von ihnen annehmen. Vor den beiden Instanzen zu den Nerubern, in der Drachenöde ganz im Westen, stehen (ich glaube drei) Neruber welche der Wiederstandsbewegung dieses Volkes angehören. Soweit ich weiß sind die lebendig und nicht untot, glaube ich.

      Ich kann dir auf diese Antwort leider kein Siegel geben da schon viel Zeit vergangen ist seit ich mich dort das letzte Mal aufgehalten habe. Ich meine nur mich zu erinnern, dass es eben genau so war.
      Kezpa
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Einer der Besten Charaktere in Warcraft, Vom Bossfight ist er echt gut gemacht in PDK, allerdings hätte er in ICC mehr reingepasst. ^^
      Tirima
      am 12. Dezember 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hehe, Anub'Arak ist auch die Hauptrolle hier:

      http://www.youtube.com/watch?v=pth9Z2EDKb4

      Ich mochte diesen Wettbewerb sehr



      Anub'Arak war ein sehr interessanter Charakter. Er war der typische aufopfernde König welcher alles für sein Volk aufgegeben hätte und am Ende war es doch alles umsonst.
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WoW-Lore: Die Geschichte von Anub'arak
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Lore-Die-Geschichte-von-Anubarak-859369/
12.12.2011
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2011/12/WoW-Lore_AnubArak_Anub_arak.jpg
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