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  • WoW: Kein Ruhm für unsere Helden

    Leeroy Jenkins Quelle: buffed

    Wir schlagen alle Bosse, wir erledigen alle Quests und am Ende streichen andere unseren Ruhm ein. Die Spieler sind nicht die Helden des Spiels. "Das nervt!" sagt Dirk und zeigt Wege, wie es anders gehen würde.

    Wer sich längere Zeit mit der Geschichte von World of Warcraft beschäftigt, der stößt auf große Namen und Figuren. Auch in Warlords of Draenor treffen wir sie: Khadgar der Erzmagier, Thrall der Super-Schamane, Jaina Prachtmeer, die kriegstreibende Anführerin der Kirin Tor und Garrosh Höllschrei, den gefallenen Kriegshäuptling der Horde. Aber wo bleibt da der Spieler?

    WoW: Kommandant, wir brauchen mehr Holz...

    Kurz nach der Ankunft auf Draenor war ich begeistert. Khadgar öffnete das Portal und erledigte mit ein paar Zaubern 99 Orks in der Arena. Thrall überzeugte den Frostwolf-Clan uns zu helfen und Baumeister Gazlowe errichtete MEINE Basis. Die Wachen nannten mich Kommandant und – Hand aufs Herz – nach vier Erweiterungen und gefühlten 10.000 Quests fühlte sich das richtig gut an. Doch nachdem die erste Euphorie vorbei war, stieß ich nur auf dieselben Probleme: Befehlsgewaltig wie ein echter Anführer fühlte ich mich nicht.

    Unsere Entscheidungen als Spieler in Draenor beschränken sich darauf, welche Gebäude wir wo errichten und auf welche immer gleichen Missionen wir unsere Anhänger schicken. Dazu sammeln wir als Anführer eigenhändig Apexiskristalle, Flottenholz und Ausrüstung. Das sind unterhaltsame Minispiele, aber nichts, was ich von einem "Kommandanten" erwarten würde. Blizzard gibt sich zwar viel Mühe, uns die Illusion von Macht und Einfluss zu geben, doch am Ende des Tages klicken wir uns von Quest zu Quest. Das unterscheidet sich kaum vom Anfang des Spiels vor 99 Stufen: Wir haben nur "Hole drei Wolfspelze" gegen "Hole drei superwichtige Schlachtpläne" getauscht. Na prima!

    Youtuber Fireswing zeigt in seinem Video sein unglaubliches Glück in WoW. in einer Woche staubt er ganze elf extrem seltene Gegenstände ein. Früher waren Spieler, die Ragnaros bezwungen hatten, Legenden auf ihrem Server. Heute bekommt dank LFR jeder dieselbe Geschichte präsentiert. Quelle: buffed

    WoW: Wir können nicht alle Kommandanten sein!

    Beim Kommandanten-Dasein auf Draenor beginnt Blizzards Illusion zu bröckeln: Alle Spieler über Stufe 90 sind auch Kommandanten und haben ihre eigene kleine Garnison an genau derselben Stelle. Wir können uns sogar gegenseitig besuchen und unsere gleich aussehenden Gebäude bewundern – Phasing sei dank. Von der Perspektive der Geschichte ergibt genau das gar keinen Sinn. Trotzdem war es notwendig, schließlich kämpfen wir mit jeder Erweiterung gegen noch größere und bösere Feinde, und steigen offenbar in der Hierarchie der Fraktionen auf. Das eigentliche Problem ist im Vergleich mit World of Warcraft Classic erkennbar: Damals regelte Blizzard alles noch anders und gab außergewöhnliche Belohnungen nur in die Hand weniger Spieler: die trugen dann Sulfuras, den Hammer von Ranaros und waren beim Bosskill dabei.

    Die soziale Struktur eines Servers spiegelte in gewisser Weise die Struktur der Fraktionen wieder. Es gab Fußsoldaten, die sich in Loch Modan mit Bären prügelten und Erze farmten. Und es gab Helden, die sehr viel Zeit und Mühe darauf verwendeten, die großen Gefahren der Welt zu besiegen. Heute hat Blizzard Exklusivität im Spiel weitgehend abgeschafft. Wir alle tragen Legendäre Gegenstände, haben alle ein Flugreittier, sind alle Kommandant und haben alle Archimonde fallen sehen (notfalls im LFR). Das kann nicht gut gehen. Indem Blizzard allen Helden erklärt, sie alle seien etwas Besonderes, merken immer mehr Spieler, dass niemand mehr etwas Besonderes ist.

    Auf dem Thron einer WoW-Hauptstadt sitzen werden wir wohl nie. König werden und Gesetze erlassen geht nur in anderen MMORPGs. Auf dem Thron einer WoW-Hauptstadt sitzen werden wir wohl nie. König werden und Gesetze erlassen geht nur in anderen MMORPGs. Quelle: buffed

    WoW: Und Thrall und die Drachenaspekte besiegten Todesschwinge...

    Aber es sind ja nicht nur die Quests und Belohnungen, sondern auch die Tatsache, dass längst nicht mehr die Spieler und ihre Abenteuer im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Die Beweisaufnahme präsentiert das Introvideo zu Warlords of Draenor. Darin erzählt Blizzard uns eine Geschichte. Die ist spannend, hat aber nur wenig mit unseren Charakteren zu tun. Auch die meisten Ereignisse auf Draenor drehen sich um andere Figuren: Yrel steigt zur Paladin-Anführerin auf, Khadgar bekämpft den Oberfiesling Gul'dan und Thrall ist es, der Garrosh Höllschrei in einem Mak'gora-Duell für seine Verbrechen bestraft.

    Klar brauchen sie immer unsere "Hilfe" und wir sind immer irgendwie dabei, aber am Ende sind nicht wir es, sondern Thrall, Yrel und Khadgar, die in der Geschichte von Warcraft vorkommen. Wenn überhaupt, werden wir als "Abenteurer" nur kurz erwähnt. Das war schon immer ein Problem. Wir seit Classic gefühlt die ganze Arbeit und haben Allianz und Horde dutzende Male gerettet, und doch sind wir nur eine Fußnote in der Geschichte Warcrafts. Die anderen, die großen NPCs sind die eigentlichen Protagonisten von Azeroth, wir sind nur Nebenfiguren, die die Drecksarbeit machen und am Ende mit leuchtenden Rüstungsteilen abgespeist werden.

    Nicht einmal unterschiedliche Antwortmöglichkeiten gibt Blizzard uns bei Quests. Warum sagen alle Helden in WoW immer dasselbe? Nicht einmal unterschiedliche Antwortmöglichkeiten gibt Blizzard uns bei Quests. Warum sagen alle Helden in WoW immer dasselbe? Quelle: buffed

    WoW: Der Teufel steckt im Konzept

    Das Problem steckt tief in World of Warcraft drin, nämlich im Spielkonzept eines MMORPG: Alles ist gut, so lange Spieler sich selbst das Abenteuer in einer Sandbox suchen – wie beispielsweise in Albion Online. Sobald ein MMORPG aber eine Geschichte transportiert, stößt es auf das Problem, dass die Spieler eigentlich keine Entscheidungen treffen dürfen. In einem Single-Player-Spiel ist das kaum ein Problem. Als Hexer Geralt in The Witcher treffe ich Entscheidungen am laufenden Band und spüre meine Auswirkungen. In einem Multiplayer-Titel ist es logistisch aber nicht machbar, die Story-Entscheidung eines Spielers für alle anderen geltend zu machen; zumindest, wenn alle Spieler gleich wichtig sind.

    Blizzard konstruiert also für alle Spieler dieselbe Geschichte und dasselbe Abenteuer, das am ehesten mit der Fahrt in einer Achterbahn vergleichbar ist: es rüttelt einen durch und macht Spaß, verläuft aber auf festen Schienen. Das wiederum sägt an der Aura eines MMORPG als freier, riesiger Welt. Klar können wir uns für oder gegen Haustierkämpfe entscheiden, doch am Ende des Tages ist Azeroth ein Vergnügungspark: Wir werden anhand der Spielerstufe durchgeschleust und suchen uns nur die Attraktionen aus. Deshalb braucht Blizzard Figuren wie Thrall und Khadgar, die wichtige Entscheidungen für uns treffen und dann Geschichte schreiben. Und deshalb werden wir selbst niemals echten Ruhm als Helden von Azeroth ernten.

    Bei der Öffnung der Tore durfte nur ein Spieler den Gong schlagen und erntete damit ewigen Ruhm! Bei der Öffnung der Tore durfte nur ein Spieler den Gong schlagen und erntete damit ewigen Ruhm! Quelle: buffed

    WoW: Wege, wie es anders geht...

    Man muss nicht auf andere MMORPGs wie Guild Wars 2 und die persönliche Geschichte schielen, um zu ahnen, wie es anders gehen könnte:

    Möglichkeit 1: Legende werden wie Leeroy Jenkins
    Manche Spieler questen vor sich hin, andere tun außergewöhnliche Dinge. Leeroy Jenkins war so ein Spieler, der damals in WoW Classic zu einer Legende wurde. Durch ein Video seines bekloppten Fehlpulls im Schwarzfels wurde er berühmt und Blizzard baute ihn als Spielfigur in World of Warcraft ein. Warum sollte das nicht auch mit anderen Spielern gehen? Man könnte so Spieler für herausragende Leistungen oder Berühmtheit belohnen. Wie wäre es etwa im nächsten Addon mit einem Todesritter-NPC nach dem Spieler Raegwyn, der dafür bekannt ist, Bosse alleine zu erledigen? Das würde für einen Großteil der Spieler wenig ändern aber beweisen, dass man es ins Lore und zu Ruhm schaffen kann, wenn man sich nur genug anstrengt.

    Möglichkeit 2: Der Kampf um die Story - Blizzard schreibt die Story von World of Warcraft quasi allein. Andere Spiele, etwa das Sammelkartenspiel Legend of the Five Rings setzt auf Spielerentscheidungen und den Ausgang bestimmter Ereignisse, um die Geschichte fortzuschreiben. Warum ist so etwas nicht auch in World of Warcraft möglich? Wie wäre es mit einem Event mit offenem Ausgang? Etwa einem Kampf um ein Gebiet wie das Eschental? Die Fraktion, die das Gebiet am Ende einer Erweiterung die meiste Zeit gehalten hat, bekommt es in der folgenden Erweiterung zugesprochen – samt neuen Questreihen und Lore.

    Möglich wäre auch ein Angriff der Legion auf eine Hauptstadt als Wochenereignis: Schaffen es die Spieler sich zu organisieren und die Legion zurückzuschlagen, erhalten sie einen Buff, schaffen sie es nicht, gehört die Stadt für eine bestimmte Zeit der Legion, samt Elite-Gegnern. Niedrigstufige Spieler werden davon per Phasing nicht betroffen.

    04:53
    WoW: Wir wollen auch mal Helden sein!

    Möglichkeit 3: Die Spieler als Richter - In der Schlacht um Orgrimmar besiegten wir Garrosh Höllschrei und nahmen ihn gefangen. Was aber tun? Klar wollte Blizzard ihn als Bösewicht in Warlords of Draenor verwenden. Was aber wäre gewesen, wenn jeder Spieler, der Garrosh (ohne LFR) besiegt hat, per Questdialog seine Stimme hätte geben können? Am Ende der Erweiterung wäre er dann entweder freigesprochen oder hingerichtet worden – je nach Mehrheit. Dass solche Abstimmungen der Spielerschaft im Prinzip funktionieren, hat Blizzard ja mit den Motorrädern bewiesen. So könnten die Spieler doch Einfluss auf die Geschichte nehmen. Wäre es für Blizzards Storyschreiber wirklich ein so großes Problem, auf solche Abstimmungen zu reagieren?

    Möglichkeit 4: Einmalige Weltevents - Die Öffnung der Tore von Ahn'qiraj war ein Meilenstein für World of Warcraft. Die Tore des Schlachtzuges öffneten sich nur, wenn alle Spieler eines Servers zusammenarbeiteten und zahllose Materialien anhäuften. Am Ende gab es nur einen Spieler, der den Gong schlug und damit die Tore öffnete. Das war ein riesiges Spektakel, das die Spieler dazu zwang, sich zu organisieren, das den Zusammenhalt stärkte und das am Ende natürlich die Server überlastete. Heute dürfte das mit Phasing kaum noch ein Problem sein. Noch heute erinnern sich Spieler gerne daran und wo sie waren, als die Tore sich öffneten. Das ist zwar kein Ruhm für Helden, aber etwas Einmaliges abseits normaler Questkost. Gegenargument von Blizzard: Gemeine Gilden könnten solche Weltevents spät nachts auslösen und ganz alleine genießen. Gegengegenargument: Einfach das Event im Vorfeld per Servernachricht oder NSC-Ausrufer in den Hauptstädten ankündigen. Das kann nicht so schwer sein.

    Ob in der neuen Erweiterung Legion alles besser wird? Oder wird der Titel 'Artefaktträger' genauso bedeutungslos für den Hintergrund, wie 'Kommandant?' Ob in der neuen Erweiterung Legion alles besser wird? Oder wird der Titel "Artefaktträger" genauso bedeutungslos für den Hintergrund, wie "Kommandant?" Quelle: buffed

    Ausblick auf WoW: Legion

    Hat Blizzard das Problem vielleicht sogar selber eingesehen? In der kommenden Erweiterung World of Warcraft: Legion scheint es so, als würden die Klassen deutlich mehr Bedeutung bekommen und die Spieler selbst mit wichtigen Artefakten große Helden beerben. Die könnten dann im Kampf gegen die Legion fallen oder sich zur Ruhe setzen. Das löst zwar das grundsätzliche Problem nicht, ist aber ein Symbol. Möglich ist es aber auch, dass die ganze Sache nach hinten losgeht und "Artefaktträger" in Legion das Pendant zu "Kommandant" wird. Spätestens, wenn wir immer noch fünf Wolfspelze ... pardon Schlachtpläne sammeln, hat sich nichts getan.

    Was meint ihr? Ist World of Warcraft genau richtig so, wie die Geschichte sich im Augenblick entwickelt? Wünscht ihr euch wie Dirk auch mehr Einfluss der Spieler auf Lore und den Hintergrund? Oder ist euch das alles egal, so lange die Spielmechaniken nur passen? Schreibt es in die Kommentare!

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Caleydon
    Der LFR hat WoW sehr viel schlechter gemacht. Warum? NICHT WEIL JEDER ALLES SEHEN KANN. Sondern wegen den Belohnungen…
    Von Caleydon
    Du beschreibst gerade WoW Classic. Damals hat man leider zu wenig Story erfahren. Sinn des Spiels: 60 werden. Und dann?
    Von Caleydon
    Erst mal: Mir hat der sehr ausführliche Artikel sehr gut gefallen. Dass es auch anders geht hat Blizzard selbst…

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    • DirkWalbruehl
      08.10.2015 12:00 Uhr
      Autor
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      Caleydon
      am 09. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Erst mal: Mir hat der sehr ausführliche Artikel sehr gut gefallen.

      Dass es auch anders geht hat Blizzard selbst mehrfach gezeigt z. B. Server-Fortschritte auf Quel´Danas und Insel des Donners, das Sammeln von Ressourcen in Silithus oder das Daily Questgebiet im Hyjal (Cata). Oder durch Pre-Raidquestreihen wie Kara oder BT.

      Und ich sehe die Casualisierung - jeder darf alles ohne Anstrengung sehen und bekommt selbst im LFR wenn er afk rumsteht Epics (das waren früher mal richtig wertvolle seltende schwer zu ergatternde Ausrüstungsstücke) - als eine der Hauptursachen. Darum: LFR weg! Einen leichten und einen schweren Modus für Raids mit deutlichen Beuteunterschieden. Die Klassentrinkets haben mir in 6.2 gut gefallen. Beute muss sich auch wie solche anfühlen damit man sich freut und nicht lustlos in einem Run 6 Epics abstauben.

      Und ich fänds toll - so habe ich mir MMOPRGs immer vorgestellt - dass man tatsächlich ab und an die Wahl hat und Konsequenzen seines Handels erfährt z. B. Sperrung eines bestimmten Gebietes, Freischaltung eines exklusiven Gebietes oder einer besonderen Fraktion.
      Keupi
      am 09. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Warum geht man nicht mal den umgekehrten Weg ? Man wird nicht, wie aktuell, mit der Story totgeworfen, überall werden Zwischenseqenzen eingeworfen, in den Startgebieten geben die großen Anführer die Richtung vor.

      Sondern wenn man Story erhaschen möchte muss questen, etwas suchen, Dungeons bereisen und manche Items erzählen die Lore. So würde auch alles etwas mehr Sinn machen. Das was man nicht aufgezwungen wird und man sich selber erarbeiten und zusammenreimen muss, ist doch viel interessanter und lädt zum Nachdenken und Besprechen ein.
      Caleydon
      am 09. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Du beschreibst gerade WoW Classic. Damals hat man leider zu wenig Story erfahren. Sinn des Spiels: 60 werden. Und dann?
      Honigkugel
      am 09. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Wieso muss man immer den LFR mit reinziehen..? Den gibt es seit Cata,jetzt haben wir WoD,bekommt es doch mal endlich in die Köpfe das WoD SCHLECHT ist und nicht der Böse LFR.
      Es gibt den Mythic Modus da können sich die Leute mit Ruhm bekleckern.
      Das problem sehe ich eher darin,das es keine Geschichte gibt,jede Quest ( mit level 100 ) hat entweder den hintergrund grinden um das Spiel in die länge zu ziehen oder man killt zum 30. mal irgendwelche Gegner um seinen Balken zu füllen.
      Mir fehlt eine Story,am Anfang eines Addons gerade im ersten start gebiet wird noch soviel erzählt die erste Map bewegt sich,umso weiter man zum End level voran streitet umso weniger kommt sowas vor.
      Und mit Level 100 gibt es nur noch Billige Asia grinder Quests die es schon vor 10 Jahren gab ohne irgendeine geschichte dahinter.
      Wieso kommen nie im Laufenen Addon Maps dazu die eine Geschichte erzählen beim durch Questen,nein es sind immer irgendwelche langweiligen Grind Maps die dazu kommen am ende,um die Spieler noch bei der stange zuhalten.
      Das Addon ist einfach langweilig,niemand will grinden,ich Spiele ein Spiel um SPAß zuhaben,und anstatt mit unserem Geld was wir reinstecken und mehr Content zu bieten,wird dieses Geld unteranderem damit benutzt um den Shop zu vergrößern und uns nochmal zur Kasse zu bitten,was ja ansich schon schlimm ist,das wir sie bezahlen um Mounts zu entwickeln und diese dann noch KAUFEN ^^
      Æ0N
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Was hier beschrieben wird gibt es doch schon längst. Man muss nur mal abseits vom Platzhirsch WoW bei den Sandbox MMOs vorbeischauen. Dort ist das Einbringen der Spieler in die "Lore" gang und gebe und bereichert damit das Spielgeschehen.
      Kiova
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      ZITAT:
      "Indem Blizzard allen Helden erklärt, sie alle seien etwas Besonderes, merken immer mehr Spieler, dass niemand mehr etwas Besonderes ist."


      Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Dadurch, dass plötzlich alle Spieler etwas besonderes sein sollen, ist es für Spieler fast überhaupt nicht mehr möglich, tatsächlich etwas besonderes zu werden. Endboss down? Hat auch jeder im LFR. Mythic-Ausrüstung? Wird einige Wochen später gegen Normal-Drops ausgetauscht. Einzigartiges Mount? Stell's zu den anderen Drölfzehndutzend. Heroischer Titel? Liest die Dinger überhaupt noch jemand? Inflationärer geht nicht.

      ZITAT:
      "Warum sollte das nicht auch mit anderen Spielern gehen? Man könnte so Spieler für herausragende Leistungen oder Berühmtheit belohnen. [...] Wie wäre es etwa im nächsten Addon mit einem Todesritter-NPC nach dem Spieler Raegwyn, der dafür bekannt ist, Bosse alleine zu erledigen? "


      Was genau würde das ändern? Passiert im Gegenteil doch heute schon. Die Krux an der Sache ist ja eben genau, dass nur besonders hervorstechende und folglich wenige Spieler auf diese Weise honoriert werden können, ohne das System dahinter völlig zu entwerten.


      ZITAT:
      " Warum ist so etwas nicht auch in World of Warcraft möglich? Wie wäre es mit einem Event mit offenem Ausgang? [...] Die Fraktion, die das Gebiet am Ende einer Erweiterung die meiste Zeit gehalten hat, bekommt es in der folgenden Erweiterung zugesprochen "


      Aus demselben Grund, aus dem in offiziellen Turnieren keine verschidengeschlechtliche Mannschaften gegeneinander antreten. Die Voraussetzungen sind zu unterschiedlich, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen, der letztendlich derart drastische Folgen hätte.

      ZITAT:
      " [...]per Questdialog seine Stimme hätte geben können? "


      Ernsthaft? Einmaliges Auswählen zwischen zwei verschiedenen Dialogoptionen fühlt sich heroisch oder gar heldenhaft an?

      ZITAT:
      "Einmalige Weltevents "


      Wie soll das aussehen, ohne feste Server? Ein Gefühl von Zusammenarbeit ist in einer anonymen Masse nicht gegeben. Außerdem vertritt Blizzard seit Cata die strikte Politik, dass jeder Spieler alles sehen können muss. Einzelne Gilden oder Spieler als Absolventen stehen da in krassem Widerspruch.

      Ich war ehrlich gesagt immer gerne der kleine, unbedeutende Niemand, der sich hocharbeiten muss, um etwas zu erreichen. Das mag ich auch an Spielen wie Gothic oder Risen. Als namenloser Herumtreiber verschrien, für den jeder Scavanger eine akute Bedrohung des eigenen Lebens darstellt, der sich dann aber nach Stunden der Quäler- und Kämpfereien durch ganze Horden an einstmals nahezu unbezwingbaren Gegner schnetzelt. Garniert durch die Anerkennung meiner Mühen durch die Spielwelt. "Moment, bist du nicht der große Held, der vor etlichen Spielstunden das Dorf xyz befreit hat?","Ja, der bin ich. Und auch wenn ich währenddessen mehrmals in die Tastatur gebissen habe, das wars wert.".
      Notorious B.I.G.
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      offensichtlich inspiriert von einem Post aus dem US Forum
      Zypherne
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Hallo und vielen Dank für den tollen Artikel. Was ich echt schade finde, dass einige Leute, die hier Kommentare geschrieben haben, zu unaufgeschlossen sind. Um auch zu verstehen, worum es hier geht. Um das klar zu sagen: Alles, was an Vorschlägen gemacht wurde ist auch umsetzbar. Und ich fände es genial. Klar bedeutet das einen enormen Aufwand. Vor allem bei den Quests. Aber genau das würde das Spiel wieder richtig spannend machen. Und ja, ich mag auch kein LFR. Ich gehe zwar auch dort rein, aber das Spiel an für sich ist einfach nur langweilig geworden, weil es keine Alleinstellungsmerkmale mehr gibt. WoW verkommt immer mehr zum einmal angefasst und schnell durchgespielt und das wars dann auch schon wieder.

      Leroy Jenkins:
      Stimme voll überein. Leroy Jenkins ist eine Legende. Wird es auch immer sein. Das kann mit jedem passieren.

      Storyline und Entscheidungen:
      Das habe ich schon seit Beginn des Spieles bemängelt. Abgesehen davon, dass die Idee mit dem Beeinflussen der Storyline eine wirklich faszinierende Sache wäre, ich mir das auch gut vorstellen kann durch interne Vote Systeme, gibt es noch einen anderen wichtigen Aspekt durch die Quests selbst. Wenn Quests mehrere Auswahlen hätten, diese dann wiederrum dich nicht zu dem selben Nachfolge Questgeber schicken sondern vielleicht zu einem anderen und die Geschichte dementsprechend anders erzählt wird, hat das wieder einen größeren Reiz, mit anderen Charakteren einen etwas anderen Verlauf auszuprobieren. Was auch den Loot ändern kann und oder NPCs erscheinen lässt, die nicht im Endgame relevant sind aber anders stehen bleiben. Das wäre genial. Wenn ich eine Liebe zwischen zwei NPCs positiv beeinflussen könnte oder die Liebe kaputt machen kann, kommt auch ein moralischer Aspekt hinzu. Also man merkt schon, die Quests selbst können so gestaltet werden, dass sie durch mehrere Antwortmöglichkeiten nicht nur anders verlaufen können (Phasing sei Dank), sondern auch einladen können die Welt mehrmals zu erkunden. Versteckte Gimmiks wären auch möglich.

      Einmalige Weltereignisse:
      Na was soll man dazu noch sagen. Her damit. Mit Phasing auf alle Fälle möglich. Stell mir schon vor, wie Sturmwind oder Ogrimar überfallen werden können und die Spielergemeinschaft das erst einmal verteidigen müssen. Wenn sies verteidigen können, wunderbar (Buff), wenn nicht, haben Sie die Möglichkeit andere Quests in diesem Gebiet zu nutzen. Das wäre wirklich cool.

      Um es mal einfach zu sagen: Die Technik ist da. Das Geld sollte Blizzard eingentlich auch haben. Man kann sich drüber streiten, ob jeder alles sehen darf oder nicht (ich fände es besser wenn nicht jeder alles in den Popo geschoben bekommen würde), aber zumindest Storyline technisch würde das Spiel wieder um Quantensprünge interessanter werden.
      BlackSun84
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Bis MOP waren wir Helden nur ein Teil von vielen Champions, Söldnern oder wie man uns auch immer nennen wollte. Erst seit MOP wird unser Charakter als Champion der Fraktion aufgebaut, von dem es storytechnisch nur einen gibt, auch wenn gleichzeitig zehntausend andere Champions danebenstehen würden. Dieses Problem in einem MMOG abzuschalten, haben schon viele Entwickler versucht, aber keiner fand eine zufriedenstellende Lösung. Wer also der richtige Held sein will, muss Singleplayertitel spielen und sich in MMOGs damit abfinden, dass man zwar nach der Story den großen Zampano darstellt, aber spieltechnisch halt nur einen von vielen Spielern ist. Daran wird sich wohl auch nichts in Legion ändern, denn auch dort wird wohl der Champion storytechnisch nur einmal auftauchen.
      Wynn
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde 5x gebufft
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      Der Author scheint wohl zur Fraktion "Anti LFR" und nicht jeder darf alles erreichen zu gehören

      Nr1) klappt nicht nicht Epic Shitstorm ausserdem weiss man nicht welche Exploits in der Boss Mechanik die Person nutzte.

      Nr2) klappt nicht weil der Author nicht an die Fraktionsbalance denkt Aegwyn/Frostwolf und die PVE Spiele auch noch auschliessen tut.

      Nr3) Ist nur wieder ein Anti LFR Wunsch. Es hatte schon seinen Grund warum Naxxramas in Wotlk wiederkam. Blizzard hat gesagt das Naxxramas in der Entwicklung zu teuer war und das zuwenig Spieler in Classic drinne waren. Blizzard kam schon der Anti LFR Fraktion entgegen mit dem WOD Lfr. Da in Pandaria und Draenor wichtige Story erzählt wurde ist es nätürlich klar das es auch im LFR sachen droppen mussten damit man die legendäre Quest alle sehen konnten die Interesse haben. Die alten legendären Quest haben sich für Blizzard nicht mehr gelohnt.

      Nr4) hat nicht geklappt in Classic haben sich die Leute beschwert das die Server dauer crashen wegen AQ Event und das nur eine Person was bekommt und warum man für die Elite was sammeln sollte die das Event meist gestartet hat als alle anderen gearbeitet haben. Beim Geissel Event haben sich die Leute beschwert das die Zombies sie stören in der Hauptstadt.

      Caleydon
      am 09. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Der LFR hat WoW sehr viel schlechter gemacht.

      Warum? NICHT WEIL JEDER ALLES SEHEN KANN. Sondern wegen den Belohnungen. Epics inflationär OHNE IRGENDWAS tun zu müssen! Afk rumstehen reicht. Anstrengungen werden somit entwertet. Man will ja mit ein paar Jahren Berufserfahrung auch mehr verdienen als der Azubi.

      Außerdem hat der LFR zu einem Klima beigetragen, dass Spieler statt miteinander gegeneinander spielen und Mechaniken konsequent ignorieren. Und noch fauler werden (portet mich auch wenn ich umme Ecke stehe) aber fette Ansprüche haben (will auch T-Teile im LFR, wäh Kazzak hat nix gedropt, fu Blizz).

      Dabei hat Blizzard die Lösung mit dem MC Geburtstagsevent schon präsentiert: Loot gibts nur beim Endboss.
      BlackSun84
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      @Kelen:
      Und jetzt denken wir zwei nochmal nach: Was soll der Lfr laut Blizzard bieten? Erstens: Herausforderung wie Weiland Naxx in Classic? Oder doch eher Touri- bzw. Storymodus, damit auch die Leute die Inhalte sehen können, die keine Zeit oder Lust auf die anderen Modi haben? Genau, Blizzard will den zweiten Punkt und die Einzigen, die laufend meckern und jammern, sind am Ende die Spieler, die sich in ihrer elitären Art gestört fühlen, weil auch der Abschaum alles sehen kann. Und niemand wird ernsthaft den Lfr als Schuldigen nehmen, nur weil Blizzard anderweitig zu wenig Inhalte bringt.

      Aber ich gespannt, was Grumpy-Nico zu dem Thema bringt.
      max85
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Der Vergleich hat damals noch gereicht aber heute gibt es viele Alternativen die teilweise nicht mal mehr Abo kosten. Die Leute kündigen einfach ihr Abo dann und warten auf einen Patch oder das nächste Addon"


      Also genau so wie sie es jetzt ist? Die Leuten machen ein Abo, sehen sich alles in einen Monat an und kündigen es dann wieder bis zum nächsten Patch/Addon. Den ein und den selben Boss in 4 verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu machen, beschäftigt/motiviert die wenigsten.
      Wynn
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @Max85
      Der Vergleich hat damals noch gereicht aber heute gibt es viele Alternativen die teilweise nicht mal mehr Abo kosten. Die Leute kündigen einfach ihr Abo dann und warten auf einen Patch oder das nächste Addon

      @kelen1112
      LFR ist für mich ein Fitnesscenter ohne festen Vertrag und ohne personal Coach wo ich hingehen kann wann ich Zeit und Lust habe und wo ich meine eigene Selter mitbringen darf und monatlich nur zahl.

      Während normaler Raid und höher ein Fitnesscenter ist wo du 12 monate zahlen musst egal ob Zeit oder nicht - du nur zu einer festgelegten Zeit die geräte nutzen darfst und kein eigenes trinken mitnehmen darfst sondern das "gesegnte griechen quellewasser" für 5 euro die 500 ml flasche kaufen musst.
      DirkWalbruehl
      am 08. Oktober 2015
      Autor
      Kommentar wurde nicht gebufft
      @BlackSun84
      Weil LFR keinerlei Herausforderung darstellt. Um beim Fitnesstudiovergleich zu bleiben: LFR wäre quasi, sich in den Aufenthaltsbereich zu setzen und ein Schokoriegel zu essen Macht Spaß und man hat das Studio mal von innen gesehen, ist aber nicht Sinn der Sache. Jeder Spieler, der halbwegs seine Klasse und Spielmechanik versteht, kommt (spätestens seit den letzten Abschwächungen) locker durch den Normal-Modus. Dank "Suche nach Gruppe"-Tool auch ohne Gilde, Raidzwang und auch dann, wenn er selbst es will.

      Außerdem hat Blizzard sich seit der Einführung des LFR kaum noch um Dungeons als alternativen Spielinhalt gekümmert , was viele Spieler schade finden. Immerhin haben sie diesen Punkt mit Legion eingesehen ...

      Nico macht zu dem Thema demnächt einen sehr spannenden Artikel. Da solltest du mal reinlesen. Bis dahin halte ich mich auch zurück mit dem Thema. Immerhin geht es in dem Artikel nicht um LFR, sondern um Ruhm und unseren Einfluss auf die Story.
      BlackSun84
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es ist aber schade für die Spieler und es war sicher nicht nur bei mir teilweise frustig, wenn man aus diversen Gründen abschließende Storyelemente in den Raids nicht miterleben konnte. Und dafür ist der Lfr da, für andere Spieler gibt es noch drei weitere Modi. Die Frage rund um den Lfr muss daher genau andersherum lauten: Warum stört dieser eine Modus manche Raider noch? Ist doch alles freiwillig und es nimmt denen keiner die Hardcorebosse im mythischen Modus weg. Selbst in Sachen Items gibt es im Lfr nur abgespeckten Kram, die "Elite" kann nach wie vor in bald Dalaran herumstehen und ihre mythischen Items präsentieren.
      max85
      am 08. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das Argument das Raids teuer sind und das man die LFR Geher brauch damit es sich lohnt habe ich schon öfters gelesen, aber ich frage mich warum?
      Milchmädchenrechnung:
      1 Million Leute zahlen 13€ im Monat und nur 20% davon sehen die kompletten Raids, wenn sie aktuell sind.
      1 Million Spieler zahlen 13€ im Monat und 100% sehen die Raids wenn sie aktuell sind.

      Unterm Strich verdient Blizzard nicht mehr, wenn mehr Leute die Raids sehen. Also ist es doch völlig egal ob Naxxramas nur ein paar tausend Leute gesehen haben. Natürlich kann man sagen das es schade ist, sie investieren viel Mühe und dann sieht es nur ein kleiner Teil. Aber bei Videospielen ist das normal, soweit ich weiß spielt nur ein sehr kleiner Teil die Spiele, egal welches Genre, wirklich durch. Alle anderen hören mittendrin irgendwo auf.
      BlackSun84
      am 08. Oktober 2015
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      @Kelen:
      1. Wenn aber jetzt "nur" zehntausend Spieler großen Ruhm ernten, wer soll dann davon der große Held sein? Per Losverfahren? Oder wählen wir unterden 3000 Ashbringer- oder den 6000 Doomhammer-Trägern einfach den aus, der die höchste Spielzeit hat? Wo wir ja schon beim Problem wären, denn es gibt nur EINEN Helden, egal wie viele Spieler WoW hat.

      2. Abgesehen von den technischen Problemen ist es naiv zu denken, dass storytechnisch eine Fraktion mal so nebenbei ein Gebiet kontrollieren kann. Im Fall Ashenvale reden wir von einem Wald, der sich über die Breiter eines Kontinents zieht. Klar, es gibt Stützpunkte hier und da und spieltechnisch sind die Gebiete eh kompakt, aber in Ashenvale könnten sich Horde und Allianz die Köpfe einschlagen und hundert Meilen entfernt im Osten die Satyrn ein neue Reich aus dem Boden stampfen, was erstmal keiner mitbekommt, so rießig und dicht ist der Urwald. Ähnlich läuft es bei anderen Gebieten in der Welt. Wer Warhammer kennt, weiß, wie gut man in etwa die großen Gebiete kontrollieren kann, nämlich sehr schlecht.

      3. Im Fitnessstudio hat jedes Mitglied die Möglichkeit, alles zu erreichen und alles zu nutzen. Du untersagst also den Nutzern der Laufbänder ihr Mitspracherecht, nur weil sie nicht den Crosstrainer und die Muckiecke nutzen.

      Die Problematiken sind aber schon so alt wie WoW, ebenso der Ruf vieler elitärer Spieler, sich selber vom Abschaum da unten abzusetzen. Dabei ist es storytechnisch scheißegal, in welchem Modus ich einen Boss besiege. Warum also hier die Spieler des härtesten Modus belohnen, obwohl diese Härte storytechnisch nicht vorhanden ist?
      Wynn
      am 08. Oktober 2015
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      Ah der Fitnessstudiovergleich ^^

      Bei einem Fitnessstudio gehe ich einen langfristigen Vertrag ein und mach das Programm passend für meinen Körper. Bei einen MMO kann ich nach 1, 3, 6 Monaten kündigen und kriege das Programm vorgegeben.

      Cross Server Zonen haben auf dem Papier gut geklungen aber sie sind mässig erfolgreich. Eine Fraktionsbalance auf den Live Server gibt es immer noch nicht nur eine minium 1,5 zu 1 und maximal 4 zu 1 Balance auf maximallvl.
      Die Cross Server Zonen werden nur noch für Rare Hopping genutzt.

      Die Servertechnik ist bei Blizzard auch nicht besser geworden. Die Städte Raids haben aufgehört weil die Server es nicht schafften teilweise wegen den endlosen Wachen Spawn. Und die Minderheit ist immer grösser geworden.

      Weil Blizzard nicht sofort bannt sondern in Wellen und je nach Schwere der Ausnutzung eines Glitches / Exploits in der Klassenmechanik / Bossmechanik der Todesritter hat nicht umsonst einen bestimmten Ruf
      DirkWalbruehl
      am 08. Oktober 2015
      Autor
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      1) Man weiß sehr genau, welche Mechaniken solche Leute ausnutzen, immerhin posten sie die Videos auf Youtube und gebannt werden sie dafür nicht #Exploit
      2) Cross-Server-Zonen. Kein Problem. Blizzard hat die Technologie.
      3) Nicht jeder muss alles sehen. Nur weil man monatlich für etwas bezahlt, heißt das nicht, dass man sich nicht mehr anstrengen muss. Ist wie im Fitnesstudio
      4) Classic war vor 10 Jahren. Die Technologie hat sich weiterentwickelt. Und es wird immer eine laute Minderheit geben, die sich bei Blizzard beschwert. Das sagt aber nichts über Inhalte aus.
      bltpgermany
      am 08. Oktober 2015
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      Man man, mit dieser Diskussion macht ihr aber ein Faß auf... ^^
      Jeder der schon mal gezeichnet, etwas modeliert, designt oder programmiert hat, weiß wie aufwendig creative Arbeit ist.

      Ihr wollt also nicht nur mehrere Antwortmöglichkeiten haben, sondern auch, dass diese unterschiedliche Auswirkungen haben, wie z.B. in the Witcher.

      Mehrere Antworten bedeuten mehrere Ergebnisse, mehrere Ergebnisse haben unterschiedliche Auswirkungen, udn das am besten noch bei einer ganzen Reihe von Quests.

      Diese müssen dann nicht nur für jeden Spieler, sondern auch für jeden seiner Charaktäre in einer Datenbank zusammen mit seinen Entscheidungen vorgehalten werden. Wo wir natürlich von ettlichen Millionen sprechen.

      Dann müsste man noch festlegen, was passiert in einer Gruppe oder in einem Raid? Wird dann die Instanz, oder die Gegebenheiten des Gruppenleiters übernommen? Und wenn der Gruppenleiter wechselt, wird dann für alle alles neu geladen?

      Also da gibt es reichlich Fragen, und viel viel mehr Entwicklungsarbeit, ganz zu schweigen von einem Vielfachen der Kosten.
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World of Warcraft
World of Warcraft: Wir wollen doch nur Helden sein...
Wir schlagen alle Bosse, wir erledigen alle Quests und am Ende streichen andere unseren Ruhm ein. Die Spieler sind nicht die Helden des Spiels. "Das nervt!" sagt Dirk und zeigt Wege, wie es anders gehen würde.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Legion-Lore-1173753/
08.10.2015
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