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  • WoW: Was macht den Charme von World of Warcraft aus? - ein Wiedereinsteiger-Bericht

    Lars spielt seit einigen Wochen wieder World of Warcraft und hat ein zwiespältiges Verhältnis zur letzten Instanz der Abo-MMOs. In seinem Bericht schildert er die Eindrücke, die er während seines Neueinstiegs sammelte.


    Es ist eisiger Winter auf dem Kontinent Nordend in World of Warcraft und die Truppen der Allianz, darunter ein rotbärtiger Zwerg, kämpfen sich durch die verschneiten Höhen der Sturmgipfel. Der Zwergenkrieger, ein inzwischen langjähriger Veteran, der Feuerlords, Drachen und mächtige Halbdämonen bezwang, kann es kaum erwarten, seine geschärfte Axt in den Kopf des alten Gottes Yogg-Saron zu treiben. Als wir vor den massiven Toren der alten Titanenstadt Ulduar angelangt sind, sind wir beeindruckt von der schieren Größe der Mauern. Ein paar Meter von uns entfernt steht eine Gruppe aus Orcs, Untoten und Blutelfen. Wir winken, denn der Krieg mit der Horde ist vorerst, im wahrsten Sinne des Wortes, auf Eis gelegt. Das klingt alles zu heroisch, um wahr zu sein? Richtig – wir sind diese Woche bereits das vierte Mal in der Titanenstadt und der Traum, unsere Klingen in Yogg-Saron und seine Schergen zu rammen ist wahr geworden – und inzwischen zur Fließband-Arbeit degradiert. Montags, mittwochs, freitags und sonntags ziehen wir durch Ulduar und merzen die Titanenbrut regelmäßig aus. Für Loot natürlich. Denn Arthas zieht seine Streitkräfte zusammen und holt bald zum finalen Schlag aus. Dafür müssen wir gewappnet und ausgerüstet sein. Ohne mich! Das Leben eines Helden habe ich mir anders vorgestellt. Zumindest habe ich das Glück, fest bei einem Raid angestellt zu sein, andere sind nur Leih-Helden und wechseln stetig die Raids mit Bedingungen weit unter dem Mindest-Loot. Das war's in dieser Welt – auf mich warten andere Welten. Vorerst …
    Ulduar war eine der beliebtesten Raid-Instanzen aller Zeiten, ein optischer Leckerbissen und der erste Schlachtzug mit richtig knackigen Hardmodes. Ulduar war eine der beliebtesten Raid-Instanzen aller Zeiten, ein optischer Leckerbissen und der erste Schlachtzug mit richtig knackigen Hardmodes. Quelle: Buffed

    Vier Jahre später

          


    Wir schreiben das Jahr 2015 - Arthas, Yogg-Saron und die manipulierten Titanen sind in das Reich des Vergessens eingegangen. Der Zwergenkrieger durchlebte inzwischen viele Reinkarnationen als Nornen-Krieger, Templer im Kampf gegen wahr gewordene Literaturgestalten, ein Nord-Drachenritter und weitere Kämpfer für Recht und Ordnung, die im Bewusstsein des Zwergen verloren gingen. Es ist an der Zeit nach Azeroth zurückzukehren und zu überprüfen, ob sich die sozialen Gefüge zum Besseren gewandelt haben. Schließlich ist dieses "Warlords of Draenor" überall präsent. Diesmal soll es ein untoter Mönch sein, der sich seinen Weg zum Ruhm mit Faust und Fuß erprügelt. Da man ja schließlich schon ein Held ist, geht's sofort mit Stufe 90 nach Draenor. Irgendwelche Orcs machen irgendwas mit einem Portal in der Vergangenheit und wollen irgendwie den Lauf der Geschichte ändern. So weit so gut. Also durch Massen von Orcs, Dämonenorcs, Orcdämonen, Orcschamanen, Orchexenmeistern, entstellte Orcs, Prothesenorcs, Draeneiorcs, Orcdraenei, Orcoger und Ogerorcs kloppen und der spannenden Geschichte lauschen, wie alles begann und wie Draenor zur Scherbenwelt wurde. Spannend? Jain – mein erster Gedanke ist, dass Blizzard hier viel Potenzal verschenkt. Die Quests haben sich in den vier Jahren kaum verändert. Klar, es kamen einigermaßen cool inszenierte Zwischensequenzen dazu, die recht episch sind. Dafür hat Blizzard ja bekanntlich ein Händchen, aber so richtig 2015 ist das auch nicht und die meisten Aufgaben werden in schnöden Quest-Texten transportiert. Aber bleiben wir fair: WoW ist inzwischen zehn Jahre alt, nichtsdestotrotz fällt mir der Einstieg schwer. Doch der Blizzard-typische Mechanismus, der sich schon in Diablo und von Anfang an auch in World of Warcraft bewährt hat, greift schnell: die Tretmühle.
    Durch das dunkle Portal geht es nach Draenor, wo wir die Orcs der Eisernen Horde daran hindern müssen, Azeroth zu vernichten. Durch das dunkle Portal geht es nach Draenor, wo wir die Orcs der Eisernen Horde daran hindern müssen, Azeroth zu vernichten. Quelle: buffed

    Mehr Loot! Mehr Mounts! Mehr … Gedöns!

          

    Schnell ist die Hürde der wenig belebten Quest-Erzählungen und der doch recht an Vegetation und "Points of Interest"-armen Landschaft überwunden, die ersten Dungeons beschmeißen mich dank Perso-Loot mit Gegenständen en masse. Glyphen, Verzauberungen und Talente werden aufeinander abgestimmt und ich merke, dass der WoW-Flair einhakt. Die Konkurrenz, egal ob im PvE oder im nicht vorhandenen PvP, setzt ein. Recount ist runtergeladen und der DpS wird zum Heiligen Gral der kollektiven Orc-Massenvernichtung. Je besser mein Mönch zuschlägt, desto schwerere Dungeons ziehen mich in ihren Bann, desto mehr Loot-Geschmeiße, desto besser wird mein Mönch, und so weiter. Die richtigen Add-ons sorgen für den nötigen Protz im User-Interface. Mäh! Ich brauche frische Luft und ziehe mich aus der Schwarzfelsgießerei zurück. Es ist Zeit, Draenor für kurze Zeit seinen Orcs zu überlassen und einen Blick in die "alte Welt" zu riskieren. Nachdem ich per Luftschiff von Orgrimmar nach Undercity (ich akzeptiere die deutschen Entsprechungen bis heute nicht!) geflogen bin, und einen Erkundungsflug über Tirisfal, die Pestländer oder den Silberwald gemacht habe, hier und da ein Pet-Battle vollzog, erinnere ich mich: Der Charme, das was viele Spieler bis heute lieben, ist die Detailverliebtheit, auf die ich in Draenor nur wenige Male gestoßen bin.

    Loot, Loot und nochmal Loot - eines der Prinzipien von WoW. Doch kann ein MMO nicht noch viel mehr sein? Loot, Loot und nochmal Loot - eines der Prinzipien von WoW. Doch kann ein MMO nicht noch viel mehr sein? Quelle: Buffed

    Charmante Welt der Kriegskunst

          


    Während meiner Streifzüge durch die Östlichen Königreiche, Kalimdor, Nordend und andere Gebiete Azeroths, die es in WoW-Classic noch nicht gab, entdecke ich viele Kleinigkeiten, die nostalgische Gefühle hervorrufen. Als ich an den Toren von Ironforge vorbeifliege, sehe ich den Platz, auf dem sich in Azeroths jungen Jahren Prügeleien, Beleidigungen und Prahlereien abgespielt haben. Wie bei einem richtig guten Dorffest. In den östlichen Pestländern fliege ich am Scharlachroten Kreuzzug vorbei und entdecke das begehrteste Farmgebiet zu WoW-Classic. Runenstoff ließ sich beim NPC-Händler für damalige Verhältnisse exorbitant gut verkaufen. In Orgrimmar erinnere ich mich an die verzweifelten Versuche der Allianz, samt meines Zwerges, die Horde-Hauptstadt zu erobern – okay: zu schikanieren. Vorbei am Eschental, sehe ich vor meinem geistigen Auge die Massenansammlungen von Horde und Allianz vor dem Portal der Kriegshymnenschlucht. Die vielen Kleinigkeiten, die versteckten Gags, die urkomischen Quests, die albernen Namen der NPCs - all das hat WoW großgemacht und Loyalität erschaffen. Wehmütig geht es zurück nach Draenor, wo noch ein Job zu erledigen ist.
    Auf dem Platz vor den massiven Toren Eisenschmiedes prügelten sich einst die streitlustigsten Recken Azeroths. Auf dem Platz vor den massiven Toren Eisenschmiedes prügelten sich einst die streitlustigsten Recken Azeroths. Quelle: Buffed

    Abschließende Worte

          


    Zurück in Draenor kämpfe ich mich durch die letzten Story-Quests, beschaffe mir im Tanaan-Dschungel bessere Ausrüstung, um in der Höllenfeuerzitadelle mitmischen zu können, kloppe mich durch Oger-Horden in Hochfels für den legendären Ring und stelle fest, dass World of Warcraft inzwischen ein Mammut an Umfang ist. Aber Mammuts sind aus der Urzeit und so fühlt sich Warlords of Draenor an. Es sind gute Ansätze vorhanden, gute Ideen, gute Neuerungen. Dennoch ist alles nur halbherzig umgesetzt. Wenn in WoD die Detailverliebtheit ebenso vorhanden ist, wie es zum Beispiel in einem The Burning Crusade der Fall war, dann erschließt sie sich mir nicht. Viele Spieler kommen nur noch zum Raiden online, WoW ist ein Treffpunkt geworden. Ein Treffpunkt von Menschen, die sich viele Jahre kennen und sich nicht von dem Café ums Eck trennen möchten. Legion muss mehr sein als das. Legion muss endlich wieder eine packende Geschichte erzählen, eine Bedrohung vermitteln, die Helden auf den Tisch ruft und keine ermatteten Fließband-Arbeiter. Legion muss den alten Charme und den Witz zurückbringen, der uns WoW lieben gelehrt hat.
    Hier seht ihr Illidan, den Bösewicht aus World of Warcraft. Wird Blizzard mit Legion eine spannende Erweiterung veröffentlichen oder nur eine Gurke mit vielen Ideen, die eher halbherzig umgesetzt wurden? Quelle: Blizzard

    05:01
    WoW: Was ist, wenn diesmal die Legion gewinnt?
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft
    • SutterCane90
      09.09.2015 13:00 Uhr
      Mitglied
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      LoveThisGame
      am 24. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ich kann die Auffassung des Autors nicht uneingeschränkt teilen, für mich ist die Welt von Draenor nicht das Problem von WoD, und war es auch zu keinem Zeitpunkt.

      Die Probleme von Warlords sehe ich vielmehr darin das es schlicht nicht mehr WoW ist, sondern eine Art "New Generation WoW" wenn man es so nennen möchte, die Kernelemente des Spiels waren einfach nicht mehr die Selben, das einzige was Warlords im Endgame zu bieten hatte was man aus der Vergangenheit kannte waren Raids, nicht mehr und nicht weniger. Aber am Raidcontent konnte man Blizzard ohnehin sehr selten kritisieren, wenn man mal von den "Unfällen" PdK und DS absieht, auch FL konnte man kritisieren da der ein oder andere Boss mehr nicht geschadet hätte, aber selbst diese "Unfälle" habe ich doch ziemlich gerne gespielt bzw geraidet. Wenn man das aber mal hochrechnet sind drei schwächere Raids bei der Anzahl die sich in gut 10 Jahren angesammelt hat absolut zu verzeihen.
      Wie gesagt, der Raidcontent war bei Blizzard noch nie wirklich schlecht, wenn dann höchstens etwas schwächer oder nicht ganz so atemberaubend.

      Aber damit beginnen auch schon die Probleme von WoD, nämlich das nicht vorhandene Drumherum um den Raidcontent!
      Wem es reicht 1-3 Abende je ein paar Stunden in WoW zu verbringen einzig und allein für den Raid, der soll das tun, mir aber reicht das definitiv nicht, ich war stets Vielspieler, aber dafür fehlt mir eben die gleichzeitig Spaß machende, eine Herausforderung bietende und sinnvolle Beschäftigung um meine Zeit nahezu täglich in und um Azeroth zu verbringen.

      Warlords of Draenor hatte abseits von Raids rein gar nichts zu bieten was mich ansprach, all die Beschäftigungen der Vergangenheit waren verschwunden, kein Ruf farmen für Rezepte, Verzauberungen, Items oder um überhaupt erst den Zugang zu Spielinhalten zu bekommen.
      Ebenso weg war die PvE Währung, was WoD hier bot war ein so stupider Grind durch den es nicht nur unverschämt lange dauerte mal ein einziges Item zu bekommen welches über HC Dungeon Niveau lag, sondern die meisten Items waren auch noch richtig schlecht durch die Stats die sie hatten, womit sich für meinen Mainchar gerade einmal 3 Items überhaupt lohnten gefarmt zu werden, besser gesagt gerade einmal drei Items lohnten sich sie sich zu "erquälen" durch diesen armseligen und stumpfsinnigen Grind.

      Dungeons waren nicht zuletzt dadurch gerade einmal ~ 3 Wochen so etwas wie sinnvoller Content. Als der LFR die Pforten öffnete und gleichzeitig die Weltbosse Einzug hielten auf Draenor war plötzlich einfach alles nur noch lilafarbener Loot, Apexis Grind, LFR, Weltbosse und das Anhänger Browsergame.
      Diese genannten Spielinhalte waren für mich bestenfalls die reinste Arbeit, wohl aber eher einfach nur eine absolute Qual, keine spur von Herausforderung und keine Spur von Spielspaß, sondern einfach nur eine "to do Liste", im Grunde genommen also Arbeit.

      LoveThisGame
      am 24. September 2015
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      Fortsetzung 2:

      Auch waren die Blizzard eigenen Foren rund um den Globus seit Ende November vergangenen Jahres voll mit einer nie gesehenen Welle an breiter Kritik, daher bin ich der Auffassung wenn sich nun mit Legion nichts tut in Sachen grundlegender Veränderung, dann wird das wohl nie mehr geschehen.

      Ich habe Kritik Threads gesehen mit positiven Bewertungen im vierstelligen(!) Bereich, was für Forenverhältnisse bekanntlich eine gigantische Zahl ist, das man schon sagen könnte die ganze Forenwelt hat hier zustimmend mit dem Kopf genickt.

      So sehr ich auf hoffe das Legion ein wirklich großer Wurf werden wird, aber so wenig glaube ich ehrlich gesagt auch daran, leider.
      LoveThisGame
      am 24. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Fortsetzung:

      Ein Char der zu diesem Zeitpunkt Level 100 erreichte brauchte nur noch eine Handvoll HC Dungeons für die legendäre Questreihe, Gear zu farmen lohnte sich hier schon gar nicht mehr in HC Dungeons, da ausnahmslos alle anderen Spielinhalte die stärkeren Alternativen waren.
      Und nicht zuletzt waren die HC Dungeons auch noch deutlich zu einfach, Bossmechaniken waren in den seltensten Fällen tödlich, meistens taten sie einfach nur weh. Mein Lieblingsbeispiel ist hier Rolltall HC aus der Blutschlägermine, wenn ich diesen Boss in der zweiten Woche des Addons mit Itemlevel ~ 620 zu ca 45% als Teddy Bär solo killen kann weil der Rest aus Unfähigkeit tot im Dreck liegt, dann empfinde ich das schlicht und ergreifend nicht als einen geeigneten HC Schwierigkeitsgrad, denn dort wo HC draufsteht sollte auch HC drin sein, und das bedeutet für mich das über das in der Instanz droppende Itemlevel hinaus ein erfolgreiches Zusammenspiel als Gruppe zu jedem Zeitpunkt erforderlich ist, und nicht das man solo die Unfähigkeit seiner Mitspieler problemlos ausgleichen kann, obwohl man sich selbst noch deutlich unter dem in der Instanz droppenden Itemlevel befindet!

      Zum Problem Garnison muss man kaum noch etwas sagen denke ich, diese machte aus Berufen einen täglichen Mausklick und 5-10 Minuten "Rush Farming", das Anhänger Browsergame mag ja als netter Zeitvertreib für Zwischendurch ganz nett sein, aber als einer der primär Spielinhalte ist es gänzlich ungeeignet, und für einen anderen Status waren die Belohnungen einfach viel zu stark, selbst den Raidloot hat dieses Klick Spielchen getoppt als ich 15 HC Bosskills hatte und somit mythischen Raidloot erhielt durch die Hochfels Mission, obwohl ich diesen Schwierigkeitsgrad noch nie von innen gesehen habe. Nicht einmal Mythic Trash farmen war ich jemals.

      Da ich nun den Rahmen wohl schon arg gesprengt habe will ich mal langsam zum Ende kommen und mich mit folgender Frage beschäftigen.

      ZITAT:
      "Wird Blizzard mit Legion eine spannende Erweiterung veröffentlichen oder nur eine Gurke mit vielen Ideen, die eher halbherzig umgesetzt wurden?"


      Wenn sich investierte Zeit wieder lohnt, wenn sich spielerisches Können auch abseits von Raids wieder lohnt, wenn es wieder ausreichend Langzeitmotivation gibt auch außerhalb von Raids, dann bin ich gewillt zu sagen Legion ist ein brauchbares Addon, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, dann wird mich Legion weder als Käufer sehen, noch wird Blizzard mein Abo zurückerhalten.

      Ich bin inzwischen geneigt zu sagen Legion ist Blizzards letzte Chance mich noch einmal als Kunden anzusprechen, denn ich bin das Warten auf Besserung langsam leid, ich mache keinen Hehl daraus das ich bereits seit 4.3 sehr unzufrieden bin und ich bin der Ansicht das war Zeit genug zu erkennen das man einiges künftiger wieder anders gestalten sollte.

      Auch finde ich wenn sich mit Legion nichts ausreichend verändert wann denn dann? Blizzard verlor binnen 7 Monaten knapp 5 Millionen Kunden, rund 50%.
      Cevio
      am 10. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ich spiele WoD nun zwar seit gut 6 Monaten nicht mehr, aber dass die Welt nicht Deteilverliebt sein soll, dem kann ich definitiv nicht zustimmen! Das leveln hat mir durchaus spaß bereitet, alles zu erkunden und für mich neu zu entdecken und zu schauen was ich im letzten AddOn zum Finale hin verpasst habe, obwohl ich MoP echt klasse fand! War vom Design her nicht jedermann Sache aber was will man machen...

      Ich sehe die Probleme eher darin, dass vieles zu sehr vereinfacht wurde, Heroes angeglichen wurden, soziale Kompetenzen zur nebensache geworden sind usw.

      LFR ist eine Pest, das neue Lootsystem schützt zwar vor Ninjas aber macht keinen spaß, Items die kaum Episch oder Legendär sein sollten, sind leider nicht Blau (damit jeder Casual zufrieden ist), sowieso bekommt man alles hinterhergeschmissen, keine Talentbäume, keine Fähigkeiten die man beim Lehrer erlenen muss, die Welt durchs Fliegen kleiner machen als sie ist (ok ist ein Vor- und auch ein Nachteil - Designtechnisch), usw.

      Es gibt massig gute Ansätze, aber nichts was wirklich optimal umgesetzt wurde! Dennoch ist es das Spiel zu welchem man immer wieder gerne zurückkehrt...

      (Achtung!: Beispiele - nicht unbedingt auf mich selbst bezogen)
      Liest eigentlich noch jemand die Questtexte oder sucht bewusst nach Easter-Eggs? Questet jemand ohne Questhelper? Verzichtet jemand aufs Fliegen oder auf LFR und DBM? (und paar weitere Dinge...)
      Das Spiel könnte für uns alle interessanter und schwieriger sein wenn man auf sich alleingestellt wäre.
      Allerdings gibt es die Regeln oder Druck der allgemeinen Spielergemeinschaft, die einen dazu nötigen. Nicht unbedingt bewusst, da man sich durch sein nicht-mitgehen selbst ausschließt. Man liest in den Foren nicht selten "Wenn es dir nicht passt, dann nutz es nicht", was in Anbetracht der Umstände dennoch unumgänglich ist.
      Außerdem hat man ja heutzutage kaum Zeit in seiner Freizeit :ugly: oder es langweilt einfach zu schnell und es gibt so viele Alternativen.
      Nicht falsch verstehen, ich hasse grinding und stecke selbst ungern zu viel Zeit in ein Spiel und ziehe lieber Rechtecke auf dem Desktop während ich mir eine Pizza reinschiebe, TV schaue, am Handy rumtippe... Alles zur selben Zeit versteht sich. Das alte WoW vermisse ich dennoch.










      ...wer hat da mimimi gerufen?^^
      YaraZin
      am 10. September 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Den Artikel kann ich nur voll und ganz unterstützen.

      Allerdings empfinde ich bei WoW die Tatsache, dass man an jeder Ecke alles mögliche hinterhergeschmissen bekommt als Hauptproblem. Früher hat man tagelang gefarmt, Open PVP o.ä. gemacht um 1-2 Items zu bekommen. Ich erinnere mich an Zeiten wo in Ironforge (auch ich werde nie die deutschen Namen nutzen) Helden in T2 Rüstungen standen und man nur gestaunt hat. Jeder auf dem Server kannte diese Spieler - heute ist jeder innerhalb von wenigen Tagen nach Erreichen des Max-Level bestens ausgestattet und "epische" Beute gibt es in diesem Sinne nicht mehr.

      Natürlich will auch niemand mehr 6 Stunden im Molten Core hängen aber ich finde es prinzipiell besser nicht alles hinterhergeworfen zu bekommen. Wenn ich oder meine Gruppe eben zu schwach für den aktuellen Content (damals BWL) ist dann erhalte ich halt kein T2 Set. Dann habe ich aber auch eine Motivation mich wöchentlich zu verbessern und es immer wieder zu versuchen. Umso größer die Freude wenn man es dann endlich erreicht hat - denn ganz ehrlich, wer hat sich das letzte Mal so richtig über einen Gegenstand gefreut? Dieses Gefühl kenne ich nur aus Classic-Zeiten als ich damals in Zul Gurub das erste Mal mit meinem Priester den epischen Stab erhalten habe.

      In keinem der Addons hatte ich dieses Gefühl erneut und genau das ist es für mich warum WoW die Spieler nicht mehr fesseln kann.

      PS: Unter diesen Umständen ist und bleibt mein Account seit ca. 2 Jahren gekündigt.

      Grüße
      Skabeast
      am 09. September 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Das kann, ich nicht ganz so stehen lassen,
      Wod ist recht detailverliebt und sieht sehr schick aus, die alte Scherbenwelt ist z.B. kaum noch ansehnlich, da hat der Zahn der Zeit gewaltig dran genagt. (Bitte updaten Blizz).
      Was ich jedoch schade finde , ist das hier (in WOD) sehr viel Potenzial verschenkt wurde, Hauptstädte, Storytelling im Endcontent, so wie mangelnde neue Inhalte im PvP vermisse ich schmerzlich.
      Metzi1980
      am 09. September 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      Das klingt als sei Draenor total hässlich und unatmosphärisch. Dabei habe ich in den Testvideos damals nur gutes über diese Welt gehört, wie toll sie doch aussieht.

      Ich war noch nie auf Draenor, obwohl meine Magierin fast Level 97 ist. Ich hatte kurz nach dem Release von Cata aufgehört und bin erst mit WoD wieder eingestiegen. Aber im Gegensatz zu vielen anderen habe ich weder meine alte Magierin, noch irgendeinen neuen Charakter auf Level 90 gepusht! Nein ich queste erstmal im alten Azeroth und es ist mir egal, daß ich keine EP bekomme und jeden Mob mit 'ner Eislanze aus den Latschen haue.
      EP bekomme ich auch durch Petbattle, Archäologie, Dunkelmondmarkt, Koch- und Angeldaily und Ruhebonus.

      Für mich ist der Reiz in WoW die Gebiete zu erforschen und Quests auch zu lesen. Mir macht das Spaß! Und wenn ich nach zwei Monaten die Schnauze voll habe, spiel ich eben was anderes. Ich muss doch nicht ewig und für alle Zeiten WoW spielen. Und wenn es mich dann nach ein paar Monaten wieder packt, dann spiel ich meine Magierin weiter, ganz entspannt und wenn ihr dann eines Tages auf den Verheerten Inseln seid und rumheult, weil ihr keinen Content mehr habt, dann ja dann werd meine Füsse wohl erst den Boden von Draenor betreten.
      KoalaSTP
      am 10. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Du hast völlig recht. Die ganze Geschichte nennt man die rosarote Brille der Vergangenheit. Natürlich war früher alles besser.... aber nur wenn man darauf zurückblickt. Heutzutage kannst du dir die Scherbenwelt fast nicht mehr ansehen. Und Draenor ist voll von Geheimnissen, Easter Eggs und kleinen netten Geschichten und Quests. Nur wird das wahrscheinlich erst im Übernächsten Addon geschätzt.
      Harold_vs_Kumar
      am 09. September 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Stimmt leider alles.
      Und es liegt auch nicht, wie immer behauptet wird, am Spieler!
      Blizzard richtet den Fokus des Spiels fast nur noch auf den Raid aus. Wozu dann noch Quests und Inis? Gib mir gleich Raidbosse ohne Story und Grafik. Lass es graue Klötzchen sein, die ich mit einer speziellen Taktik umhauen kann...mal im ernst, wegen sowas spielt man doch kein MMO oder?

      Mir war immer die Atmo wichtig. Und die habe ich zuletzt in MoP wieder gespürt, seitdem aber nich mehr. In BC und LK war das DER Grund, warum ich mich in dieser Welt verloren habe...und es gern getan hab.
      TheFallenAngel999
      am 10. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ja den kann ich zustimmen. Obwohl Cata gut begonnen hat, aber umso länger es wurde umso schlimmer wurde es. Ja MoP hatte eine tolle Atmosphärische Story und hat mir auch sehr gut gefallen. WoD dagegen hat mich echt angeödet.
      molarius
      am 09. September 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      kann den Ausführungen zu 100% zustimmen
      sollte sich in Legion nicht grundlegend wieder etwas Richtung "alte Zeiten" ändern wird WOW weiter verfallen
      der Wahn , dass jeder Alles ohne Anstrengung und Zeitaufwand erreichen kann , hat WOW zum Dahinsiechen gebracht
      2 Wochen nach Neuerscheinung haben die Ersten wieder alles durch und spätestens nach 4 - 6 Wochen stellt sich die Langeweile ein
      da fehlt Flair , ein Ziel auf das man wochelang hinarbeitet und wo man dann noch , wenn man den Zugang schon erreicht hat , dennoch weitere Wochen braucht um mal den Erfolg in Händen zu halten
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