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  • WoW: Die Warlords of Draenor - Ner'zhul

    Mit der nächsten WoW-Erweiterung geht's zurück in die Warcraft-Vergangenheit. Und die bringt so manche namhaften Charaktere mit sich, die erstmals in World of Warcraft auftreten. Da fragt sich vielleicht so mancher: Wer sind diese Warlords of Draenor? Wir stellen die Anführer der Orc-Klans in einer neuen Artikelreihe vor.

    Die nächste WoW-Erweiterung Warlords of Draenor bringt einen ganzen Batzen Warcraft-Nostalgie mit sich. Unsere Helden reisen ins alte Draenor. Sie reisen zurück in eine Zeit, zu der Draenor noch keine zerborstene Scherbenwelt war, sondern die blühende Heimat der Orcs. Auf Draenor werden wir auf Charaktere treffen, die in den Spielen der Warcraft-Reihe bisher nur am Rande oder gar nicht vorkamen. Manch einer mag sich deshalb vielleicht fragen, wer eigentlich diese titelgebenden Warlords of Draenor sind. Wir wollen sie Euch in dieser Artikelreihe vorstellen.

    WoW: Die Warlords of Draenor - Ner'zhul
    Ner'zhul ist in Warlords of Draenor der Anführer des Schattenmondclans. Ner'zhul ist in Warlords of Draenor der Anführer des Schattenmondclans. Quelle: Blizzard Wäre DIE tragische Rolle der Warcraft-Lore nicht an Arthas Menethil gegangen, dann wäre der Orc-Schamane Ner'zhul eine gute Alternative für den Posten. Seine Karriere begann als Chef des Schattenmondklans und ältester Schamane des Stamms. Man könnte Ner'zhul als Liebling aller bezeichnen, denn er war aufgrund seiner starken Verbindung zu den Elementen beliebt und wurde von allen respektiert. Das war ihm aber nicht genug, Ner'zhul strebte nach mehr Macht und Respekt, wenngleich er vor der Gründung der Horde schon als der eine Orc angesehen wurde, zu dem alle aufsahen.

    Kein Wunder, dass ihm alle Orcs zuhörten, als er von der Bedrohung durch die Draenei sprach. Der Geist seiner verstorbenen Gefährtin Rulkan hatte ihn vor den Draenei gewarnt und Ner'zhul mit dem "Großen" bekannt gemacht. Der legte ihm über längere Zeit dar, wie die Orcs die Bedrohung durch die Draenei im Keim ersticken könnten. Ner'zhul war davon überzeugt, dass seine Taten sein Volk retten würden, bemerkte aber verwirrt, dass die Elemente sich von ihm entfernten. Auch die Geister der Ahnen schwiegen.

    Ner'zhul brachte die anderen Clans dazu, die Draenei anzugreifen, in dem Glauben, die Ahnen hätten es empfohlen. Doch als er beobachtete, was in den Draenei-Städten vor sich ging, wurde der Orc misstrauisch. Nicht nur, dass der "Große" Kil'jaeden den Dreanei ziemlich ähnlich sah, er trug auch einen enormen Hass auf Velen in sich - ein Hass, der einem "göttlichen" Wesen nicht ähnlich war. Ner'zhul reiste nach Oshu'gun, um Antworten zu finden. Dort wurde ihm die ganze Ungeheuerlichkeit seiner Taten offenbart: Die Ahnen der Orcs bezeichneten ihn als Monster und die echte Rulkan enthüllte, dass Ner'zhul die ganze Zeit von Kil'jaeden manipuliert worden war.

    Ner'zhul weigerte sich, Kil'jaeden weiterhin zu folgen - sein Schüler Gul'dan aber berichtete Kil'jaeden sofort von Ner'zhuls Verrat. Zur Belohnung erhielt Gul'dan Ner'zhuls Position. Der Orc-Schamane hingegen musste hilflos zusehen, wie die Blutlust über sein Volk kam und die Orcs den Schamanismus zugunsten der Macht der Hexenmeister ablegten. Unbeobachtet gelang es Ner'zhul herauszufinden, dass Kil'jaeden den Orcs das Blut Mannoroths zu trinken geben wollte. Er versuchte, die Orcanführer zu warnen, doch nur einer hörte ihm zu - Durotan. Und als Durotan und Draka Jahre später ermordet wurden, verschwand mit ihnen auch das geheime Wissen darum, dass der als größter Verräter der Horde angesehene Ner'zhul die Orcs mit seinem Appell vor ihrer totalen Auslöschung bewahrt hatte.

    Als das Dunkle Portal auf der Azeroth-Seite zerstört wurde, trug Ner'zhul auf der anderen Seite schwere Verletzungen davon. Er isolierte nach seinem langwierigen Heilungsprozess den Klan des Schattenmonds von den anderen Orcs und bekam Todesvisionen. Als Teron Gorefiend zu Ner'zhul kam und ihn bat, die Kontrolle über die Horde zu übernehmen, deren Clans sich gegenseitig bekämpften, schlug Ner'zhul ein. Und mehr: Auf Terons Vorschlag hin, weitere Portale zu öffnen, ließ Ner'zhul magische Artefakte aus Azeroth stehlen, unter anderem Gul'dans Schädel. Und Ner'zhuls ehemaliger Schüler - also die Reste dessen Macht, die noch im Schädel steckten - vergifteten die Gedanken des Schamanen. Ner'zhul scherte sich immer weniger um die Horde, und war nur noch darauf aus, noch mächtiger zu werden.

    Er öffnete weitere Portale und befahl seinen Gefolgsleuten, hindurch zu schreiten. Draenor und die Orcs sollten bleiben wo der Pfeffer wuchs. Ner'zhuls Zauber, der ihm die Öffnung der Portale erlaubte, zerriss Draenor, das seither Scherbenwelt genannt wird. Ner'zhul und seine Anhänger wurden hingegen von Kil'jaeden gefangen. Der Schamane wurde in Stücke gerissen, doch sein Geist überlebte. Ner'zhul blieb nichts anderes übrig, als wieder in die Dienste der Brennenden Legion zu treten. Als Lichkönig wurde er in den Helm der Herrschaft im Frostthron gesperrt und wurde bis zur Verschmelzung seines Bewusstseins mit Arthas' der Herr über die Armeen der Geißel.

    Ner'zhul in Warlords of Draenor
    Ner'zhul im Trailer zum Schwarzen Tempel. Ner'zhul im Trailer zum Schwarzen Tempel. Quelle: Blizzard Ner'zhuls Vision von einer Horde, die sich unter einem Banner vereint, ist in Warlords of Draenor in greifbarer Nähe - seinen Durst nach Macht aber wird er nicht stillen können. Schließlich ist Grommash Höllschrei der Chef der Eisernen Horde. Ner'zhuls Clan lebt im Schattenmondtal, wo es gleich zwei Fraktionen für Reibereien gibt. Zum einen lässt sich die Allianz im Tempel von Karabor nieder, um die Draenei zu unterstützen. Zum anderen haust im Schattenmondtal auch der Sturmreiterclan, der von Gul'dan angeführt wird. Zwar trinkt die Eiserne Horde in der Zukunft von Warlords of Draenor kein Dämonenblut, dennoch sind gefährliche Streitereien zwischen Sturmreiter- und Schattenmondorcs so sicher wie das Amen in der Kirche. Vielleicht kann Ner'zhul aber auch Chancen nutzen, um den Orcs künftig nicht als von Macht geblendeter, mit "nach mir die Sintflut"-Attitüde versehener Schamane in Erinnerung zu bleiben.

    Killrog TotaugeSchwarzfaustDurotanKargath MesserfaustGrommash HöllschreiNer'zhulGul'danVelenKhadgar ● Maraad

    02:34
    World of Warcraft: Warlords of Draenor - Enthüllungstrailer zur fünften WoW-Erweiterung
    Spielecover zu World of Warcraft: Warlords of Draenor
    World of Warcraft: Warlords of Draenor
  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Tumbombali
    Die Beispiele sind alle richtig, auch wenn die genannten zu dem Zeitpunkt nicht immer Mitglied der Allianz waren, auch…
    Von Sabuesa
    Jap die ach so "guten" Allianzler. ^^
    Von Anastar
    Es gibt genügend Beispiele für die Einfältigkeit anderer Völker der Allianz. Nachtelfen - Königin Azshara hielt…

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      30.01.2014 19:00 Uhr
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      Anastar
      am 31. Januar 2014
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Es gibt genügend Beispiele für die Einfältigkeit anderer Völker der Allianz.
      Nachtelfen - Königin Azshara hielt Sargeras auch für eine "gütige" Gottheit und hat sogar versucht ihn nach Kalimdor zu holen. Soviel mal dazu.
      Mensch - Erzbischof Benedictus hat sich dem Schattenhammerkult angeschlossen und diesen sogar mehr oder minder geleitet. Von Arthas und Medivh will ich mal gar nicht reden.
      Zwerge - Dagran Thaurissan beschwörte sogar im Glauben daran, dass er etwas beherrschen könnte, mit einem Ritual Ragnaros in das Rotkammgebirge, wodurch dieses zerstört wird und in Sengende Schlucht / Brennende Steppe aufgeht, mit dem Schwarzfels als Zentraler Punkt.
      Gnome - Durch anraten seines Freundes lässt Mekkadril seine Stadt giftigen Dämpfen aussetzen (obwohl er weiss was diese Anrichten) um Troggs zu töten und tötet zudem noch 80% seines eigenen Volkes dazu.
      Worgen - Wegen ihrer Arroganz, besser, stärker und mutiger als die Menschen Sturmwinds bzw der Allianz der Sieben Königreiche zu sein, bauen sie einen Wall. Durch einen Zauber - der durch Arugal gewirkt wurde - kommt der Fluch der Worgen in ihr Gebiet.
      Tumbombali
      am 31. Januar 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Die Beispiele sind alle richtig, auch wenn die genannten zu dem Zeitpunkt nicht immer Mitglied der Allianz waren, auch wenn es diese dann schon gab.
      Aber, Hand auf's Herz, wenn man sich mal die Menschheitsgeschichte anschaut war und ist es bei uns doch auch nicht anders.
      Vllt möchte Chris Metzen seine Figuren einfach nur möglichst "menschlich" darstellen.
      Sabuesa
      am 31. Januar 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Jap die ach so "guten" Allianzler. ^^
      Eyora
      am 30. Januar 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ok, die Geschichte finde sogar ich als Allianzler tragisch.
      Allerdings zeigt es mal wieder die einfältigkeit der Orks auf.

      ZITAT:
      "Der Geist seiner verstorbenen Gefährtin Rulkan hatte ihn vor den Draenei gewarnt und Ner'zhul mit dem "Großen" bekannt gemacht. Der legte ihm über längere Zeit dar, wie die Orcs die Bedrohung durch die Draenei im Keim ersticken könnten. "


      Wem dabei kein Licht aufgeht, das er verarscht wird.... Draenei uns böse. LoL.
      Anastar
      am 31. Januar 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Wem dabei kein Licht aufgeht, das er verarscht wird.... Draenei uns böse. LoL. "


      Durch die Ahnenverehrung der Orcs ist es nicht fragwürdig, dass genau so gehandelt wurde, wie gehandel wurde. Lies dir das Buch "Aufstieg der Horde" von Christie Golden mal durch, da kann man das sogar genau nachlesen.

      Zudem man sagen muss, dass die Eredar genauso gefallen sind, wie die Orcs. Zwar einige Jahrtausende vorher und durch Sargeras, der ihnen ebenso als "Gütige" Gottheit gegenübertrat. Nur Velen hatte Vorahnungen und durch die Hilfe EINES Naaru konnte er mit seinen Freunden/Verbündeten - die späteren Draenei - von Argus fliehen.

      ZITAT:
      "Wobei ich nun überlege, was aus den Naaru geworden ist die nicht mit den Draenei zusammen die alte Heimat verlassen haben. Es ist immer von Valen und den Eredar die Rede aber nicht was mit den Naaru passiert ist."


      Es gab nur einen Naaru, der Velen damals geholfen hat mit einem Raumschiff zu fliehen. Er nannte sich K'ure. Und ist wohl noch in Nagrand im Oshu'gun zu finden. Laut Aufstieg der Horde war er aber schon am Sterben, als die Orcs sich durch den Trick von Kil'jaeden gegen die Draenei auflehnten.
      Eyora
      am 30. Januar 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "Wenn ein verderbter Naaru den Draenei derartiges erzählt hätte, hätten die achj so weisen Spaceziegen ganz genauso gehandelt"


      Vielleicht, allerdings sind die göttlichen Naaru wohl kaum mit den Geistern irgendeiner 0815 Orkin vergleichbar. Einen Naaru zu blenden wäre schon eine Kunst.

      Wobei ich nun überlege, was aus den Naaru geworden ist die nicht mit den Draenei zusammen die alte Heimat verlassen haben. Es ist immer von Valen und den Eredar die Rede aber nicht was mit den Naaru passiert ist.

      Die Draenei sind eine friedliebende Abspaltung der Eredar. (So wie Thrall und Agra, die tolleriere ich ja auch, obwohl sie Orks sind.) Da kannst du diese nicht mit den anderen in einen Topf werfen, obwohl das schon ein klein wenig Peinlich ist.
      Derulu
      am 30. Januar 2014
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Wem dabei kein Licht aufgeht, das er verarscht wird.... Draenei uns böse. "


      Hm...dem "Hohepriester" eines Volkes, dessen Glauben auf die Weisheit verstorbener "Ahnen" und den Elementen beruht, wird von einem dieser "Ahnen" erklärt (der noch dazu von einem anderen Ahnen als "Der Große" vorgestellt wird), dass die Fremden nur Böses im Schilde führen...

      90% des Urspungsvolkes der ach so weisen Weltraumziegentintenfische sind übrigens genau solchen Einflüsterungen im guten Glauben gefolgt - und da hat es nicht auf "Glaube" basiert, da hat genügt zu hören: "ihr werdet weiser werden als je ein Eredari zuvor"
      tumAngor
      am 30. Januar 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      also für so einen alten und weißen schamanen sieht der gute aber noch ganz rüstig auf dem wallpaper aus ;P
      ne aber im ernst, die rolle von der unschuldigen marionette bis hin zum machthungrigen größenwahnsinnigen ist echt interessant.
      Sabuesa
      am 30. Januar 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich mag die Hintergrundgeschichten.
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WoW: Die Warlords of Draenor - Ner'zhul
Mit der nächsten WoW-Erweiterung geht's zurück in die Warcraft-Vergangenheit. Und die bringt so manche namhaften Charaktere mit sich, die erstmals in World of Warcraft auftreten. Da fragt sich vielleicht so mancher: Wer sind diese Warlords of Draenor? Wir stellen die Anführer der Orc-Klans in einer neuen Artikelreihe vor.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Die-Warlords-of-Draenor-Nerzhul-1107073/
30.01.2014
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2014/01/WoW_Nerzhul-buffed_b2teaser_169.jpg
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