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  • World of Warcraft: "Geh offline du Noob!" Darum war die Community in Classic einfach netter!

    Helfen und geholfen werden: In World of Warcraft: Classic war die Welt noch in Ordnung. Aber waren wir damals wirklich freundlicher zu unseren Mitspielern? Dirk erinnert sich und wagt sich an eine Analyse.

    Pünktlich um 17:00 Uhr am Sonntag-Nachmittag eskaliert mal wieder eine Frage im Handelschannel. Ein Spieler wollte dort wissen: "Was soll ich als Überlebens-Jäger skillen?" Die Antworten überbieten sich an Feindlichkeit: "L2P noob." "Troll woanders Facebob!" "guck mal auf huntard.de" und "Deine Oma skillt Überleben" waren noch die Harmlosesten. Wirklich geholfen wurde dem Jäger nicht, zumindest nicht im öffentlichen Chat. Der war nach zwanzig Zeilen bei den üblichen Witzen angekommen, nur um kurz drarauf wieder ganz zu verstummen. Irgendwie habe ich das aus World of Warcraft: Classic anders in Erinnerung. Vielleicht werde ich alt und sehe die Anfänge von WoW heute nur noch durch die Nostalgie-Brille. Doch was das Zwischenmenschliche betrifft, bin ich mir sicher: Früher waren wir alle netter und hilfsbereiter. Aber warum war das bloß so? Und was ist seitdem passiert?

    Damals war alles neu

          

    Im ersten Jahr von World of Warcraft gab es deutlich weniger Spieler als heute. Damals freuten wir uns über jeden Neuling und darüber, dass World of Warcraft immer erfolgreicher wurde. In Classic waren wir auch keine Zocker, die auf den nächsten Patch warteten oder uns in einer Garnison langweilten. Alles schon gesehen? Pustekuchen. Alles war neu und wer dabei war, fühlte sich als Teil von etwas Großem und noch nie Dagewesenem. Das allein erzeugte ein positives Gemeinschaftsgefühl. Wir waren Azeroths Pioniere, die eine neue Welt eroberten und ihre Regeln lernten. Haben wir in WoW: Classic nicht auch mal die Fragen unserer Mitspieler beantwortet? Haben wir in WoW: Classic nicht auch mal die Fragen unserer Mitspieler beantwortet? Quelle: buffed "Wie viel Feuerresistenz brauche ich als Tank?"
    "Nimmt mich wer mit in die BRT?"
    "Wo ist eigentlich Stratholme?"

    Es herrschte Aufbruchsstimmung! Auch im Handelschannel war das zu spüren. Der war voll von Einsteiger-Fragen und nützlichen Antworten. Gegrummelt wurde nur, wenn jemand etwas falsches behauptete und damit Fehlinformationen verbreitete. Schließlich waren wir damals alle Anfänger oder zumindest noch nicht so weit von unseren Anfängen entfernt, so dass die Erinnerungen an die ersten Schritte noch frisch waren. Ein ahnungsloser Jäger im Chat konnte zwei Monate später ein nützliches Mitglied im Geschmolzenen Kern-Schlachtzug sein; mit ein wenig Anleitung und Hilfe, versteht sich.

    Echte Gemeinschaft vs. Quasi-Singleplayer

          

    In World of Warcraft Classic konnte man alleine kaum etwas erreichen. Um in Elitegegner-Gebiete vorzudringen, waren mehrere Spieler nötig. Und wer im PvP groß herauskommen oder mehr als den Eingang eines Schlachtzuges sehen wollte, braucht eine starke Gilde. Die arbeitete wirklich zusammen, farmte Erze und Stoffe und rüstete den Nachwuchs aus. Nachwuchs? Na klar! Denn bei einer Schlachtzugsgröße von 60 Mann konnte man damals immer noch einen weiteren Spieler brauchen. Der logistische Aufwand, vor allem für die Gildenleitung, war enorm. Dadurch wurden erfolgreiche Verbände aber auch zu etwas Besonderem und wir waren stolz, unseren Wappenrock zu tragen. Siege über Schlachtzugsbosse feierten wir gemeinsam bei virtuellem Bier in Eisenschmiedes Tavernen und posteten unsere Siegesfotos stolz im offiziellen Forum.

    "Glückwunsch! Nehmt ihr mich mal mit?"
    "Ragnaros. Da will ich auch mal hin. Unsere Gilde ist aber noch nicht so weit."
    Gildeneinladung ohne Kommentar? In WoW: Classic ging so etwas gar nicht. Gildeneinladung ohne Kommentar? In WoW: Classic ging so etwas gar nicht. Quelle: buffed Und heute? Man kann mit gewissem Recht behaupten, dass World of Warcraft deutlich weniger Mehrspieler-Spiel geworden ist. Elitegegner puste ich alleine mit zwei Chaosblitzen aus den Latschen. Und per "Suche nach Gruppe"-Tool kann ich auch ohne Gilde einen heroischen Schlachtzug bestehen. Klar habe ich noch die Option, mir eine Gilde zu suchen ... aber außer Reperatur von der Gildenkasse, Massenwiederbelebung und ab und zu ein "GG" im Gildenchat bei Erfolgen, bieten die wenigsten von ihnen noch Mehrwert. Nachwuchs? Quatsch. Schlachtzüge werden mit Randoms aufgefüllt, notfalls per Crossserver und (mitunter) unüberwindbarer Sprachbarriere. "Je ne comprends pas." "Wayne. GoGo!" Schuld daran sind auch die seit Classic eingeführten Mechaniken, die Spielinhalte bequemer zugänglich machen. All die vielen Vereinfachungen machen World of Warcraft angenehmer und selbsterklärender, führen aber auch dazu, dass es kaum noch einen Grund gibt, sich mit anderen Spielern zu unterhalten.

    Es gibt keine Anfänger mehr

          

    Ein Unterschied zwischen früher und heute ist auch die Verfügbarkeit von Informationen. In World of Warcraft: Classic mussten wir Questgegner noch suchen und manche Quests gaben echte Rätsel auf. Richtungspfeile auf der Karte waren noch nicht erfunden und wer nachschlagen wollte, musste umständlich www.thottbott.com bemühen. Da war eine Frage im Chat meist einfacher und schneller. Besonderes Wissen, etwa um Farmspots für bestimmte Berufsmaterialien, war heiß begehrt. Und von Spielern, die sich wirklich mit der Mechanik auskannten und Talentbäume, DpS, Makros und Add-ons durchblickten, fand man auf einem Server oft nur eine Handvoll. Sie teilten ihre Berechnungen im eigenen Gildenforum und wurden regelmäßig um Rat gefragt. Und in Instanzen waren tapfere Dungeonführer bereit, auch zum dreißigsten Mal den Baron von Stratholme zu erklären. Niemand wusste alles über WoW, wir ergänzten uns halt gegenseitig und hießen jeden auf der Maximalstufe freudig willkommen.

    "Level 60! Glückwunsch. Jetzt spielst du mit den Großen."
    "Ja, hat lange gedauert. Echt. Farmen in Silithus am Ende."
    "Da soll eventuell bald nen Schlachtzug hinkommen."
    "Mit Käfern? Weiß nich. Wird aber sicher cool."

    Sind in WoD nur noch Grummelbären unterwegs? Sind in WoD nur noch Grummelbären unterwegs? Quelle: buffed Heute ist das anders. Die freie Verfügbarkeit von Guides über quasi alles in WoW hat dazu geführt, dass das Lesen eines solchen auch vorausgesetzt wird. Es gibt kaum noch "Geheimwissen" und wer eine Frage stellt, ist für die meisten Spieler nur zu faul den Browser zu öffnen. Die ablehnende Haltung gegenüber Fragen liegt auch daran, dass es World of Warcraft an echten Anfängern mangelt, die man an die Hand nehmen müsste. Zwischen Stufe 1 und 99 tummeln sich jedenfalls so gut wie nur Zweit-, Dritt- und Neuntcharaktere. Da ist es kein Wunder, dass "Lies den ****** Guide!" schon auf Testservern zur Standardantwort geworden ist. Dadurch geht aber auch ein wertvoller Teil der Interaktion verloren. Die theoretische Möglichkeit jederzeit im Internet zu jedem Thema etwas zu finden hat viele WoWler mundtot gemacht: "Was ist die beste Krieger-Skillung?" hätte in World of Warcraft: Classic zu einer lebhaften Drei-Stunden-Diskussion im Handelschannel geführt. Heute ist das den meisten Spielern egal, denn sie wissen ja, wo sie nachschlagen müssen.

    Frust und Kompensation

          

    World of Warcraft ist weniger kommunikativ geworden, okay. Aber warum reagieren manche Spieler auf Fragen im Handelschannel so gereizt? Für eine Antwort muss ich wohl das [Hobbypsychologen-Handbuch] auspacken und vieles mit einem dicken Fragezeichen versehen. Kann es nicht sein, dass die Poster in unserem Beispiel gar nicht den Jäger selbst treffen wollten? Vielleicht besteht ja ein Zusammenhang zwischen dem aktuellen Frust über Warlords of Draenor und der Gereiztheit einiger Spieler? Vielleicht hatten die Poster einfach die Nase voll von WoW und kompensierten ihren Ärger, indem sie einen "Noob" anfeinden? Oder vielleicht hatten sie einfach alle einen schlechten Tag. Wer gerade frustriert ist, wird jedenfalls keine Mühe aufbringen, etwas Nützliches zu posten oder Einsteiger geduldig anzulernen. Da möchte man einfach nur, dass die Mitspieler "funktionieren", um den aktuellen Content zu "erledigen".
    Eine Frage nach den richtigen Talenten konnte in WoW: Classic stundenlang für Gesprächsstoff im Handelschannel sorgen. Eine Frage nach den richtigen Talenten konnte in WoW: Classic stundenlang für Gesprächsstoff im Handelschannel sorgen. Quelle: buffed
    Zugegeben, das ist jetzt ein wenig pessimistisch und ein Vergleich mit World of Warcraft: Classic ist an dieser Stelle natürlich fies. Damals hatten wir zwar auch schlechte Tage, doch gereizt waren wir so gut wie nie. Warum auch? World of Warcraft war gerade erst zu unserer zweiten Heimat geworden und der Handelschannel war quasi der Marktplatz, auf dem man sich traf und selbstverständlich austauschte. Und da wir uns mit unseren Helden und der Spielwelt identifizierten, hatten wir ein starkes Interesse daran, Azeroth den "Neulingen" positiv rüberzubringen. Wir waren damals halt alle Fanboys und jeder neue Spieler sollte dafür sorgen, dass es noch sehr lange etwas in für uns zu tun gab. In unseren Augen machte Blizzard alles richtig und starke Alternativen wie Wildstar oder SWTOR waren noch in weiter Ferne. Wer vor der Öffnung des Dunklen Portals gelangweilt, frustriert oder genervt war, machte irgendwas falsch oder zockte einfach zu viel.

    Blick jenseits des Wirbelnden Nethers ...

          

    Wer sich – wie ich gerade – über den rauhen Ton im Handelschannel dieser Tage ärgert, der muss auch einen Blick jenseits des Wirbelnden Nethers auf andere Platformen und Spiele werfen. Portal auf und los!

    MOBAS

          

    Die Online-Communities vieler Massive-Multiplayer-Battle-Arena-Spiele (wie League of Legends) gelten als Toxische Spielerumgebungen. Dort wird bereits zur Begrüßung geflamed und alle anderen sind eh immer "Failer und Lowbobs". Zumindest die Vokabeln aus unserem Beispiel am Anfang könnten also von dort kommen. Auch auf Plattformen wie X-Box-Live und Co. herrschen längst rauhere Töne. Harte Worte gehören 2015 einfach zu kompetitiven Multiplayerspielen dazu – das war vor 11 Jahren zu World of Warcraft: Classic-Zeit noch anders. Das Problem ist nur: World of Warcraft wird zum Großteil nicht gegeneinander, sondern miteinander (PvE) gespielt. Wer aber in Azeroth hauptsächlich die Konkurrenz sucht und Zahlen auf Schadens- oder Heil-Meter über den gemeinsamen Erfolg stellt, der wird auch nur "Failer" und "Lowbobs" sehen.

    Andere MMORPGS:

          

    In anderen Massive-Multiplayer-Online-Rollenspielen geht es häufig etwas freundlicher als in WoW zu. Da werden noch Runensysteme erklärt und Skillungen besprochen. Das könnte daran liegen, dass diese Spiele oft Free-to-Play sind und die Spieler Angst um zukünftigen Content haben. Die kleinere Spielerbasis hat ein starkes Interesse daran, das eigene Spiel Neulingen schmackhaft zu machen, um die Spielerbasis zu vergrößern. Wer im Chat fragt, dem wird geholfen und Wissen über Talente und Mechaniken nicht als selbstverständlich vorausgesetzt. Das ist World of Warcraft: Classic nicht unähnlich.
    Eine neue Zeit: Viele Gamer-Ausdrücke gab es in WoW: Classic einfach noch nicht. Eine neue Zeit: Viele Gamer-Ausdrücke gab es in WoW: Classic einfach noch nicht. Quelle: buffed

    "Hat wer Manapots einstecken?"
    Classic: "Na klar, kannst welche abhaben."
    Heute: "Yo. Kannst welche abhaben."
    "Danke!"

    Es gibt sie noch, die netten Zocker!

          

    Ok, World of Warcraft: Classic war super und Warlords of Draenor nervt? Nein, so ist es auch nicht. Nostalgie-Brille ab: Auch heute gibt es in World of Warcraft noch genug freundliche Mitspieler, die Manatränke abgeben, Taktiken auch das fünfte Mal erklären und nach einem Wipe bei Archimonde eben nicht motzen und die Gruppe verlassen. Und es gibt sie noch da draussen, die familiären Gilden mit aktiven Foren und gemeinsamen Zielen, die World of Warcraft als Multiplayer-Spiel spielen.Vor euch ziehe ich meinen Admiralshut – ihr seid super. Weiter so!

    Doch heute muss man nach diesen Spielern und Gilden etwas mehr suchen als früher. Im Handelschannel und Schlachtzugschat überwiegt halt das Gealber, Gemecker und Geflame. Vielleicht ist das der Preis dafür, dass World of Warcraft seit Classic über 11 Jahre Bestand hat und so viele Spieler Azeroth bereisen. Je größer die Menge der Mitspieler, desto mehr Grummelbären gibt es halt und die sind eben immer lauter, als die hilfsbereiten, heimlichen Helden.

    Was glaubt ihr? Denkt ihr auch, dass sich der Ton in World of Warcraft seit Classic verändert hat? Hätter ihr dem Jäger im Beispiel geantwortet? Schreibt es uns in die Kommentare!

    • DirkWalbruehl
      19.10.2015 13:45 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Zypherne
      am 22. Oktober 2015
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      Psychologie spielt eine große Rolle in einem MMORPG. Vor allem damals. Denn das ist es, warum das Spiel damals wirklich besser war. Damals waren die 5er Dungeons so schwer, das du selbst mit gut ausgestattesten Leuten mehr als 2 Stunden dort verbracht hast. Zwangsweise haben sich die Leute zweimal überlegt, ob sie Beleidigend werden. Wenn man damals sowas abgezogen hat wie heute es zum guten Ton gehört (ich meine Beleidigungen), wären vielleicht die knappen 2 Stunden vor dem Endboss der Ini dann umsonst gewesen. Da halt ich doch meine freche Klappe. Denn einen neuen Suchen ging nicht. Dafür musste man erst wieder raus und suchen.

      Auch die großen Inis wie Der geschmolzene Kern waren damals zu meinen Zeiten mit 40 Mann zu spielen (habe ein Jahr nach Release erst gespielt). Ein 40 Mann Raid zusammen zu bekommen war wirklich schwer. Aber... Du brauchtest keine 40 Mann um den Raid zu spielen. Was die einen besser spielen können, mussten die anderen nicht unbedingt besser spielen. Das bedeutet, du konntest sozusagen auch schwächere Spieler mit schlechteren Items mitnehmen. Ich kenne viele Spieler, die sagen sich: Nä. Ich spiele so schlecht. Raids mach ich nicht mit. Damals war das einfach egal. Um den Kern zu spielen brauchten wir vielleicht nur 25 Leute. Aber weil noch Platz war haben wir einfach das aufgestockt durch Randoms, weil es einfacher war dann durchzukommen. Wir haben später auch angeboten Randoms mitzunehmen gegen eine kleine Goldgebühr, die beim Ende des Raids unter allen Spielern wieder aufgeteilt wird. Somit haben die schlechten Spieler am Ende nicht nur mehr Gold in der Tasche gehabt, sondern auch noch die Chance auf gute Items und sie haben vielleicht sogar den Endboss noch gesehen.

      Damals waren die Pestländer auch mit 60 halt ein gefährliches Pflaster. Alleine konntest du grad mal überleben. Farmen allein war aber schon eine Lebensaufgabe. Die meisten NPCs musstest du aber einfach mit anderen spielen. Allein ging es einfach nicht.

      Ich sage also, ja. Damals waren die Leute freundlicher, weil man einfach die anderen brauchte um im End Content oder auch mit Level 60 weiterzuquesten.
      Elathar
      am 21. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich habe vor 1 Monat mein Account seit MoP mal realer raktiviert. Habe meinen Char auf gs 680 gebracht ( in wenigen Stunden, da man es ja nun brain afk bekommt und durchs nix tun) und dann raidgruppen gesucht.

      " LFG BRF HC GS 700 + Clear Archivement post only"
      " LFG HF HC GS 690+ HC Clear Archivement post Only"
      "noobs kicked"
      "only pro skilled"


      Und das geht den ganzen Tag so. Die WoW Spieler 2015 müssen ja richtig viel Skill haben, wenn sie overgeared in gammeligen gs 640-670 Dungeons rummlaufen und dafür dann am besten noch Myth equipped Leute benötigen.

      Questen oder überhaupt twinken und leveln braucht man auch nicht mehr. Ich habe mir nen rogue erstellt und bin sogar nackig nur mit 2x grauen Dolchen rumgelaufen, alles mit 1-2 Schlägen umgehauen und ich konnte sogar tanken.

      Für mich hat sich WoW und die Community erledigt.
      Agor Togas
      am 21. Oktober 2015
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      Naja, ist ja eigentlich ganz einfach:

      Wenn man auf andere Spieler angewiesen und der Name das Aushängeschild ist, dann ist man entweder höflich oder erledigt.

      Wenn man dagegen ein Wassertröpfchen in einem Meer ist und auf andere Spieler nicht wirklich angewiesen, dann kann man richtig schön die Sau rauslassen.

      Das ist ja nicht nur in WOW so, sondern auch allgemein im Internet, im Straßenverkehr .....
      Quur
      am 21. Oktober 2015
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      Warum die Community zu Classic einfach netter war?

      Ganz einfach. Aus 2 Gründen und den daraus folgenden Konsequenzen.

      Es gab keinen Server Trans.
      Es gab keine Namensänderung.

      Dein Charname war deine Visitenkarte. Hat sich jmd ständig daneben benommen hat sich das sehr schnell rum gesprochen. Die Leute wurden nicht mehr mit genommen, Gildenleiter wurden verständigt usw.
      Und zu Classic war es ne Menge Arbeit sich nen neuen Char hoch zu ziehen und zu equippen.

      Mangelnde Kommunikation wegen Lfr und Dungeonbrowser ist eine Sache, aber der Todesstoß für die Community war tatsächlich die Freigabe der Namensänderung und der Serverwechsel. Man hat sich einfach nichts erlaubt, sonst warst du weg vom Fenster. So einfach war das.
      Derulu
      am 21. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Das mit der Namensänderung halte ich persönlich für "Humbug". Wer mir unangenehm auffällt, kommt seit jeher auf die F-List, mit Kommentar warum er dort steht (kann mir ja nicht alles über Jahre merken)...und da hilft ihm dann auch keine Namensänderung, denn der Name ändert sich auf der Liste mit. Selbiges gilt für die Ignore-List, auf der die ganz harten Fälle landen...
      DerPrinzz82
      am 21. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Aus Erfahrung kann ich sagen das die Community zu Classic Zeiten einfach freundlicher war.
      ZAM
      am 21. Oktober 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Sie war gefühlt (sachlich, spaßig) Kommunikativer.
      Mayestic
      am 21. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich muss sagen wenn ich solche Antworten zu lesen bekomme erkläre ich demjenigen der gefragt hat immer das es von den Deppen ehh keiner weiß und sie daher nur blöde Sprüche kloppen konnten weil das das einzige ist mit dem sie sich richtig gut auskennen.
      Die Masse an Guides macht es einem aber auch leichter. Das ist so ähnlich wie Google.
      Ich denke viele verstehn was ich meine. Früher kannten wir die Antworten auf Fragen, heute googlen wir.
      Wir merken uns nix mehr denn Google weiß alles und vergisst nix.
      Iwie empfinde ich mich zumindest so das ich damals schlauer war als heute bzw mehr Allgemeinwissen hatte.
      Weiß ich heute etwas nicht google ich es.
      So ist das halt auch in WoW.
      Die Spieler kennen sich zum größten Teil höchsten mit ihrer eigenen Klasse aus.
      Wenn sie jemand nach einer anderen Klasse fragt müssen sie aus Stolz ihre Planlosigkeit ja irgendwie kaschieren sonst könnte ihr Pro-Gamer Status ja flöten gehn also werden sie *badass* und verfassen "L2P Noob" oder ähnlichen geistigen Dünnpfiff anstatt einfach nur ehrlich zu sein und dem der gefragt hat sagen das sie selbst kein Plan haben und es erst mal googlen müssten
      Ice-Dragon
      am 21. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wenn ich WoW spiele schalte ich immer den Allgemeinchat aus. Es sind einfach zuviele Idioten da und ich habe keine Lust mich über solche aufzuregen. Sollte der Chat doch mal an sein und ich lese so eine Frage helfe ich immer. Aber dann flüster ich denjenigen an, um den Trollen (um es sehr höflich zu sagen) nicht noch mehr Futter zu geben. Und es liegt nicht an den Betreibern oder den GM's. Es ist schlicht die Erziehung. Egal ob Jugendlich oder Erwachsener. Meistens sind es die Leute die im RL die Klappe nicht so weit auf machen, da sie wissen das sie eine gescheuert kriegen (was manche vielleicht auch mal verdient hätten.).
      Ich habe auch schon einige MMO getestet. Und ich muss sagen, dass es nirgends soviele Idioten gibt wie in WoW. Ich spiele lieber SW: ToR oder GW2, allein aus dem Grund das die Spieler da freundlicher sind. Klar gibt es da auch Trolle. Aber weitaus weniger als in WoW.
      Für mich ist es wichtig ein MMO zu spielen, wo man sich noch gut unterhalten kann und Disskusionen im Allgemeinchat, überwiegend, sachlich laufen. Und nicht jeder gleich denkt er müsste witzig sein mit so einem "Du Vollnoob"- kommentar und gar nicht weiß, wie sehr er damit seine Dummheit zur Show stellt und lächerlich macht.
      Derulu
      am 20. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Ich habe eben einen oder mehrere Kommentare gelöscht.

      1.: Beiträge die offensichtlich der reinen Provokation der Gesprächsteilnehmer dienen, also beispielsweise bewusst ein Thema nieder machen sollen, sowie bewusst ausschließlich Offtopic darstellen sind nicht gestattet. Kritik ist erwünscht, jedoch in einem angemessenen Umgangston. Bleibt beim Thema!

      2.: Achtet bitte auf Euren Umgangston. Verbale Entgleisungen, reines Rumgenöle oder Profilierungsposts werden hier vergeblich gepostet, weil wir diese löschen - auch wenn es manche nicht so sehen wollen, die haben nichts mit Kritik zu tun. Kritik wird immer sachlich (aus-)formuliert.

      3.: Beleidigungen, Abfälligkeiten und persönliche Angriffe anderer Mitgliedern, Außenstehenden, Unternehmen oder sonstigen Dritten ist untersagt. Dies widerspricht unserer Netiquette, sowie den Community-Regeln und jeglicher vernünftiger Umgangsform.

      Vielen Dank für Euer Verständnis

      Aldaria
      am 20. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kein wunder das die Community immer schlechter wird, die Hersteller kümmern sich einfach nicht um den Umgang der Spieler untereinander. Das beste Beispiel hab ich bei Gameforge (Aion) erlebt. Jemand hat über uns gelästert das wir Nazis sein. Mir wurde ein Screenshot zugesandt und ich hab mich dann beim Support beschwert. Konsequenzen gab es aber keine für den andern Spieler, hat fröhlich weiter provoziert.
      Mayestic
      am 21. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die einzige Sprache die ein Publisher versteht sind sinkende Spielerzahlen.
      Erst dann wird gehandelt.
      Gameforge geht es einfach zu gut, daher brauchen sie sich auch nicht zu bemühen.
      Aber diese Zeiten ändern sich auch mal wieder.
      erban
      am 20. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das ist doch nur Symptom. Der grundlegende Mangel ist die Spielmechanik, die jegliche Konsequenzen verhindert.

      Das Gleiche mit den ganzen Leuten in wow, die aus Schadenfreude Briefkästen und NPC's blockieren. Das Problem ist nicht mangelnde GM Betreuung sondern der grundlegende Entwicklerfehler überall Schutzmechaniken einzubauen um weniger Beschwerden zu bekommen. Dadurch wird erst Recht einseitige Belästigung ermöglicht da sie damit die Möglichkeit zur Gegenwehr nehmen. Wenn die Spieler frei Leute umhauen können kann die Community sich selbst regulieren aber so wirds nur schlimmer. In full loot mmorpgs ohne Schutz wurden Nervensägen einfach umgehauen und komplett leer gelootet womit die Meisten schnell zur Ordnung zurück fanden, im themepark mmo kann man sich nicht wehren und die Clowns haben freies Spiel.

      Und es müsste ja nicht mal so krass wie full loot sein. Wenn wow umhauen erlauben würde würde es schon reichen.
      Kartamus
      am 20. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Meine Grundregeln die ich mir nach jetzt 10 Jahren World of Warcraft zurecht gelegt habe:

      1. Stelle niemals eine Frage, egal wo. Dafür gibt es das Internet und dort findet man ALLES.
      2. Stelle niemals das Taschengeld in Frage, welches Magier für das porten verlangen. (In meinen Augen eine Frechheit für einen Klick und Reagenzien kostet es auch nicht mehr). Nein besser: Lieber gar nicht erst nach einem Port fragen und selbst fliegen/Schiff fahren.
      3. In Gruppen niemals bei Streitgesprächen beteiligen.
      4. Sollte man in einer Gruppe nicht genug Schaden verursachen (Recount hilft), dann sollte man sich im Chat niemals über Tank/Heiler/Schwierigkeit beschweren. Kann böse enden.
      5. Sich nicht von "Alter, ich melde dich, dann wirst du gebannt" abschrecken lassen. Es wird sowieso nichts passieren, außer man hat sich natürlich wirklich etwas zu schulden kommen lassen.
      6. Meist solo unterwegs sein.
      7. Anderen Spielern immer alles vor der Nase wegschnappen, denn die machen es genauso. (Bezieht sich nicht auf Würfeln)
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World of Warcraft
World of Warcraft: "Geh offline du Noob!" Darum war die Community in Classic einfach netter!
Helfen und geholfen werden: In World of Warcraft: Classic war die Welt noch in Ordnung. Aber waren wir damals wirklich freundlicher zu unseren Mitspielern? Dirk erinnert sich und wagt sich an eine Analyse.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/WoW-Classic-WoD-Noob-1174916/
19.10.2015
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2015/10/lorthemar-theron-large-pc-games_b2teaser_169.jpg
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