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  • Wenn die Abo-Hüllen fallen... ein Abgesang aufs Abo

    Wenn die Abohüllen fallen... ein Abgesang aufs Abo Quelle: buffed

    The Elder Scrolls Online gibt's das reine Abomodell auf, World of Warcraft ist kurz davor. Wie konnte es dazu kommen? Ein Abgesang aufs Abo.

    Abonnements sind nach der Wikipedia wie folgt definiert: "Ein Abonnement (Abkürzung: Abo) ist der regelmäßige Bezug einer Leistung, oftmals gegen ein Entgelt." Abonnements sind in der Vergangenheit die Form gewesen, in der sich Entwickler von kontinuierlich erweiterten Spielen ihre Arbeit entgelten ließen. Mit kontinuierlich erweiterten Spielen meinen wir natürlich Online-Rollenspiele. Season Passes, Zwei-DLC-Abos und alle anderen Abarten des monatlich bezahlten MMORPG-Abonnements sind teilweise erst sehr viel später en vogue geworden.

    Wollten also Fans Der Herr der Ringe Online spielen, mussten sie monatlich einen Obolus abdrücken. Dasselbe gilt für die Fans von Star Wars: The Old Republic, von den Spielern von Nischen-MMOs wie Age of Conan, Dungeons & Dragons Online, The Secret World. Wer World of Warcraft im vollen Umfang genießen wollte, wurde genauso zur Kasse gebeten wie die Anhänger von in die Tage gekommenen MMOs wie Dark Age of Camelot. Abos, das waren zur 2000er-Blütezeit des Online-Rollenspiels zwischen 2005 und 2010 der ganz, ganz heiße Scheiß. Diese Blütezeit ist inzwischen vorbei; das Abobezahlmodell wird zum Kuriosum während allerorten Hybrid-Bezahlmodelle zum neuen guten Ton gehören. Womit hat der Abstieg des strahlenden Abonnement-Sterns begonnen?

    Die Qualität von Everquest 2 ließ beim Start zu wünschen übrig - und schreckte allerhand Neueinsteiger ab. Die Qualität von Everquest 2 ließ beim Start zu wünschen übrig - und schreckte allerhand Neueinsteiger ab. Quelle: buffed Als "Free2Play" zum Schimpfwort wurde
    Ein paar Spieler werden die Nase rümpfen, andere werden nicken. Begonnen hat der "Abstieg" etwa mit dem Erscheinen von Runes of Magic. Das viel belächelte aber nichtsdestotrotz auch viel gespielte MMORPG von Runewaker war eines der ersten MMOs, das kostenfrei spielbar war. Sparfüchse konnten das Spiel bis zu einem gewissen Punkt gratis spielen. Wer danach nicht auf Charakterfortschritt oder Komfortfunktionen verzichten wollte, konnte bare Münze für Ingame-Waren ausgeben.

    Das Prinzip wird gerne Pay2Win geschimpft. Dabei handelt es sich um Inhalte eines Spiels, die entweder komplett hinter einer Zahlsperre liegen. Oder die im Spiel sonst nur unter einem unverhältnismäßig hohen Aufwand zu ergattern wären. Unter den MMORPG-Fans entstand im Fahrwasser von Runes of Magic und Shop-Fehlentscheidungen der Macher von Allods Online der Eindruck, dass Free2Play mit Pay2Win gleichzusetzen ist. Das ist ein generelles Missverständnis, das allerdings erst im Laufe der Jahre aus dem Weg geräumt werden konnte. Dann nämlich als die immer größer werdende Menge an Online-Rollenspiel-Angeboten sich einen immer weniger stark wachsenden Markt teilen musste.

    22:39
    buffedShow: Jahres-Ausblick 2015 (1/2)

    Mach schon Platz, ich bin der Landvogt
    Die Idee der Hybrid-Bezahlmodelle war geboren, als Entwickler und Hersteller erkennen mussten, dass nicht jedes Online-Rollenspiel so ein einzigartiger Selbstläufer wie World of Warcraft sein konnte. World of Warcraft ist das Paradebeispiel für das eine erfolgreiche MMORPG. Blizzards Entwickler haben mit dem Genre Online-Rollenspiel das gemacht, was sie seit jeher gut machen: MMORPG wurde massentauglich. Spieler, die Games des Genres vorher nie mit der Kneifzange angefasst hätten, waren plötzlich Feuer und Flamme, die Welt aus den Warcraft-Strategiespielen selbst zu erkunden. WoW überforderte die Neueinsteiger nicht mit Komplexität. WoW lief selbst auf den schwächsten Rechnern. WoW war wie eine knallbunte Pralinenschachtel in einem Haufen von bitteren Pillen. Dazu kommt, dass die Entwickler extrem viel Wert auf Qualität legen. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

    Das Online-Rollenspiel Everquest 2 etwa, das im ähnlichen Zeitraum wie WoW veröffentlicht wurde, schreckte Spieler schon allein dadurch ab, dass zwei Drittel des Spiels nicht einmal auf Deutsch übersetzt waren. Andere Spiele erschienen vielleicht nicht zum rechten Zeitpunkt: Der Herr der Ringe Online etwa, das 2007 auf den Markt kam - vier Jahre nachdem der Hype um Der Herr der Ringe durch die Jackson-Filme schon längst wieder abgeklungen war. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass viele Ringe-Fans schon Jahre zuvor ein anderes Fantasy-MMORPG erwählt haben: WoW eben. Noch so ein Beispiel: SWTOR erschien 2011. Da waren die unter den Star-Wars-Fans nicht sonderlich beliebten Filme der zweiten Trilogie schon gut angestaubt.

    Trotz des beliebten Franchise blieb der große Erfolg bei Star Wars: The Old Republic aus. Inzwischen kann das MMO gratis gespielt werden. Trotz des beliebten Franchise blieb der große Erfolg bei Star Wars: The Old Republic aus. Inzwischen kann das MMO gratis gespielt werden. Quelle: buffed Zeit ist Geld
    WoW erschien zum richtigen Zeitpunkt und nahm alle Neugierigen mit. 2010 feierten die Entwickler von Blizzard satte 12 Millionen Abonnenten, eine atemberaubende Summe. Die sicher auch ein Grund ist, warum so viele andere MMORPGs ihr Geschäftsmodell vom gewohnten Abomodell umstellen mussten. Denn nicht jeder der 12 Millionen Abonnenten ist willig, jeden Monat 13 Euro für ein Spiel zu bezahlen. Und zwar für alle MMOs, die ihn interessieren.

    Der überraschende Erfolg von World of Warcraft sorgte für Goldgräberstimmung unter Entwicklern und Herstellern. Der Markt der Online-Rollenspiele wurde nicht mehr belächelt sondern offen umkämpft. Jahr um Jahr wurden mehr Online-Rollenspiele auf einen zunehmend gesättigten Markt geschmissen, in der Hoffnung, man sei noch nicht zu spät zur Party, die die Kassen klingeln lässt.

    Dabei vergaßen die nach Erfolg lechzenden Entwickler noch einen anderen Punkt. Online-Rollenspiele haben quasi kein Ende, sie gehen immer weiter. Anders als der 60-Euro-Shooter oder das 25 Jahre alte Adventure in der heimischen Sammlung. Und ein Spiel das an und für sich kein Ende hat, ist auch nie durchgespielt. Entsprechend viel Zeit können die Fans in ihre Charaktere stecken. Nun die Frage: Wie viele Anhänger eines Online-Rollenspiels haben die Zeit, sich neben ihrem eigentlichen Hauptspiel noch ähnlich intensiv um ein zweites zu kümmern?

    Ich bin zwei Bezahlmodelle
    Es klingt hart, aber nach WoW war so gut wie jeder zu spät. Es musste umgedacht werden. Das Allheilmittel heißt heutzutage Hybridmodell. Fans eines MMORPGs, die vom vollen Umfang eines Spiels kosten wollen, können weiterhin ihr Abo zahlen. Wer nur mal kurz reinschnuppern möchte, der lädt den Client kostenlos herunter und spielt einfach drauflos. Klar, der Umfang ist eben etwas eingeschränkt. Wenn der Gratis-MMORPG'ler Gefallen am Spiel findet, dann kann er sein Geld in den Shop investieren.

    Vergesst aber nicht: Ein Ingame-Shop ist heute nicht mehr bedenkenlos mit Pay2Win gleichzusetzen. Denn oftmals bieten die Entwickler in den Echtgeldbuden nur kosmetische Items an, ein paar Erfahrungsboosts hier, ein paar Gesundheitstränke da. Das war's und das ist auch gut so. Denn kein MMO-Spieler, sei er nun Fan von HdRO, SWTOR, AoC, DDO, TSW oder KTHXBYE, will Zeuge davon werden, dass sich Leute im Shop mit Items eindecken können, an ihr sonst nur herankommt, wenn ihr die supercoolen ultrahardcore Endgame-Inhalte eures Lieblings-MMOs spielt.

    The Secret World gibt's ohne Abomodell. Nicht sonderlich erfolgreich, denn TSW war schon immer ein Nischen-MMO. The Secret World gibt's ohne Abomodell. Nicht sonderlich erfolgreich, denn TSW war schon immer ein Nischen-MMO. Das Kuriosum
    Es gibt ein Geschäftsmodell, das unter dem Radar der meisten läuft und allem Anschein nach extrem erfolgreich ist. Buy2Play. Das einzige, reine Buy2Play-MMORPG da draußen in der weiten Landschaft der Online-Rollenspiele ist Guild Wars 2. Entwickler Arenanet finanziert sich seit jeher über die Verkäufe der Spielboxen, zwischendrin ist noch ein Ingame-Shop dazugekommen. Kauft ihr eine Version von Guild Wars 2, dann könnt ihr alle Inhalte uneingeschränkt spielen. Ohne Abo. Ihr zahlt nicht für Patches, ihr zahlt nicht für kleine Inhaltserweiterungen.

    Hin und wieder wird eine echte große Erweiterung von den Entwicklern auf den Markt geworfen - zum Beispiel das jüngst angekündigte Heart of Thorns. Für das müsst ihr freilich Geld auf die Ladentheke legen. Aber das ist ja bei einem World of Warcraft auch nicht anders. Das Guild-Wars-Erfolgskonzept geht für Entwickler Arenanet und Hersteller NCSoft auf - da wundert es, dass noch nicht andere auf den Zug aufgesprungen sind.

    17:05
    buffedShow: Jahres-Ausblick 2015 (2/2)

    Geh mit Gott, aber geh
    Dass es dem Abomodell nun endgültig an den Kragen geht, lässt sich daran festmachen, dass selbst die Entwickler von World of Warcraft mit einer andersartigen Bezahlmethode flirten. Im Ausblick für das Jahr 2015 wird festgehalten, dass es ermöglicht werden soll, Teile der WoW-Spielzeit mit einem Token zu bezahlen, das für Echtgeld gekauft und im Spiel den Besitzer wechseln kann. Das Prinzip ist nicht neu, setzen doch auch EVE Online und Wildstar darauf.

    Ein anderes sicheres Signal, jetzt den Abgesang auf das Abomodell anzustimmen, ist die Entscheidung der Entwickler von The Elder Scrolls Online von einem reinen Abo-Bezahlmodell zum Hybridsystem zu wechseln, das dem von The Secret World nicht unähnlich ist. Das allerdings war absehbar. Die Elder-Scrolls-Reihe ist auf Konsolen extrem erfolgreich, aller Anpassbarkeit der Solospiele am PC zum Trotz. Die Aussicht, nicht nur für die Konsolenfassung sondern gleichzeitig auch ein Abo für das Spiel sowie ein Abo für die Online-Services der Konsolenhersteller zu zahlen, wird nicht jedem Fan geschmeckt haben. Mit der Abschaffung des Abosystems zum März 2015 für ESO sind die Weichen für rosige Zeiten gestellt. Rosige Zeiten für die Spieler freilich, denn die können fast überall mal kostenlos reinschnuppern, ohne sich gleich mit dem Abschluss eines Abos festlegen zu müssen.

    Insofern: Adieu Abomodell. War schön mit dir. Die Kundenbindung und die Sicherheit für die Entwickler bietest du schon lange nicht mehr, deswegen wird es Zeit, dass du überholt wirst.

    Der Artikel ist im buffed-Magazin 03-04|2015 erschienen. Mehr erfahrt ihr im Heft!

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Kheeleb
    Diesen Satz sollte man ausschneiden, vergrößern und jedem Spieleentwickler und -publisher in Spiegelschrift auf die…
    Von Nexilein
    Der Vergleich von LotRO und SWTOR ist interessant, denn im Endeffekt sind beides Spiele deren F2P System den Spielern…
    Von Mikell
    Ohne Abo kommen auch auf die ganzen FTP´s schwere Zeiten zu. Da ist Herr der Ringe ein Top Beispiel für. Dort war der…

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      05.03.2015 14:09 Uhr
      buffed-TEAM
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Mikell
      am 15. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ohne Abo kommen auch auf die ganzen FTP´s schwere Zeiten zu. Da ist Herr der Ringe ein Top Beispiel für.
      Dort war der Shop recht fair, die Commu war sogar ausgezeichnet worden.

      Das Problem ist: "Faires" FTP hält sich nur, wenn genug neue Spieler kommen.
      Denn ein "Faires" FTP hat ja meist nur Hilfsgegenstände und Kosmetische Sachen im Angebot.
      Schaut man dann in richtung SW:Tor mit den ganzen beschnittenen UI Gedöns...da wirds Grenzgängig.
      Und das erwähnte HdRO hat mit den neueren "Contentänderungen" auch viel "Fairness" verloren.
      Aber natürlich wird es mit der Einführung immer einen Geldschub geben, da ja alles neu und unverbraucht ist.

      Ob das "Münzsystem" das Wildstar ja hat, WoW un einführt und EVE schon nahezu ewig hat, nun die Erlösung ist...schwer zu sagen.
      EVE hat seine eigenen Gesetze
      Wie erfolgreich das System in Wildstar ist weiss ich nicht.
      In WoW kann es in 2 Richtungen gehen:
      1. Marken sind zu Teuer, im Vergelich mit "Ebaygold" dann wirds nicht
      2. Marken sind zu Billig, und der Chinafarmer freut sich wieder nen Ast.
      Da Fall 1 für niemanden ausser Blizzard gut wäre, denke ich, das dort Fall 2 eintrifft.

      Aber das Abo ist auf jedenfall nicht Tot. Viele Spieler wollen nur nicht für immer und immer wieder das selbe, weiterhin Geld Zahlen.
      Gerade bei WoW und all den gescheiterten "Killern" oder Clonen.
      Immerhin laufen DAoC und UO immer noch mit Abo´s ... was auch ein Bischen an deren spielerischen Einzigartigkeit liegt.

      Wobei man bei allem nicht vergessen darf, das für jedem Menschen etwas anderes als "Fair" vorkommt.
      Ich würde mich freuen, wenn es Abozeit nicht nur Monat für Monat gäbe.
      Was ist mit Wochen/Tagespässen?
      Gibt es doch in so vielen anderen Teilen der Bezahlwelt.
      Man stelle es sich mal vor anhand von WoW:
      Monat: 13 Euro (156/Jahr)
      Woche: 5 Euro (265/Jahr)
      Tag: 1 Euro (365/Jahr)

      Wäre flexiebler, und ich könnt mir persönlich besser die Spielzeit Planen, mal wieder Reinschnuppern usw.
      DAS wäre für mich Fair
      Ist stellenweise bei einigen FTP´s aufgrund von Freischaltungen ähnlich Möglich, aber leider (nach meinen Kenntnisstand) nirgens so eifnach Möglich.
      Nexilein
      am 15. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Das Problem ist: "Faires" FTP hält sich nur, wenn genug neue Spieler kommen.
      Denn ein "Faires" FTP hat ja meist nur Hilfsgegenstände und Kosmetische Sachen im Angebot.
      Schaut man dann in richtung SW:Tor mit den ganzen beschnittenen UI Gedöns...da wirds Grenzgängig.
      Und das erwähnte HdRO hat mit den neueren "Contentänderungen" auch viel "Fairness" verloren.
      Aber natürlich wird es mit der Einführung immer einen Geldschub geben, da ja alles neu und unverbraucht ist."


      Der Vergleich von LotRO und SWTOR ist interessant, denn im Endeffekt sind beides Spiele deren F2P System den Spielern ein Abo schmackhaft machen möchte. SWTOR kommt an der Stelle mit dem Holzhammer und weist an tausend Stellen darauf hin wie gut es doch wäre ein Abo abzuschließen, aber am Ende ist es bis zum Max-Level eben doch kostenlos spielbar.
      LoTRO hingegen geht eher den Weg der klassischen Demoversion, bei der man mit Level 15 (20?) für weiteren Content Geld auf den Tisch legen muss/soll.

      Im Endeffekt zeigen beide Spiele aber eines ganz deutlich: Einschränkungen sprechen nicht gegen, sondern für die Spiele; denn für viele Spieler lohnt es sich scheinbar nach dem kostenlosen Einstieg Geld dafür auszugeben.
      Deshalb ist auch das Abo noch lange nicht tot, denn eine echte Alternative gibt es bis jetzt noch nicht. Die MMORPGs mit denen gutes Geld verdient wird setzen auf Hybrid-Modelle bei denen Abos Geld in die Kasse spülen und die F2P-Option den Zustrom an neuen Spielern erhöht. Bei reinen B2P oder F2P Spielen kommt man zwar auf mehr Spieler, muss sich aber auch mit einem Bruchteil an Umsatz pro Spieler zufireden geben. GW2 ist da wohl das einzige Spiel bei dem die Rechnung aufgeht, aber das eben auch nur auf Grund einer GW1 Fanbase in Millionenstärke.


      Einen großen Unterschied kann ich zwischen den beiden System ehrlich gesagt nicht erkennen.
      I dream on(line)
      am 10. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kann es sein, dass es deswegen noch keine Altersfreigabe für WoD gibt?
      Ich meine mal dass es schon höchst fragwürdig ist ob die FSK 'ab 12 Jahre' durchgehen
      läßt bei dem neuen Bezahlsystem...
      Wißt Ihr da schon mehr drüber?
      Wird WoD ab 18 werden?!?
      I dream on(line)
      am 10. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hm, dann ists wohl ein 'Tipfehler' auf Eurer WoW Startseite:

      World of Warcraft: Warlords of Draenor
      Packshot

      Genre
      Online
      Release
      13.11.2014
      Publisher
      Activision Blizzard

      zur Webseite
      USK
      nicht eingestuft

      ---Sowas kann einem schon zu denken geben angesichts der Veränderungen
      Derulu
      am 10. März 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Wie kommst du darauf? WoD ist doch nach USK seit 11.09.2014 ab 12 freigegeben?

      Edit:

      Link funktioniert, einfach bei "Titelsuche" hier: http://www.usk.de/ "Warlords of Draenor" eingeben..
      Odilion
      am 08. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das Abo-Modell ist nach wie vor existent. Im Grunde ist nur der Abo-Zwang weggefallen.

      Bei fast allen sogenannten "F2P"-MMOs wird nach wie vor ein Abo benötigt, um den Endcontent sinnvoll spielen zu können. Man kann das zwar meist zumindest theoretisch auch ohne Abo hinkriegen, aber wenn wir mal ehrlich sind, spätestens beim Endcontent hört dann der Spaß auf. Ich kenne zumindest niemanden, der ernsthaft spielt und keine Abo abgeschlossen hat.
      Arrclyde
      am 09. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      IZITAT:
      "ch kenne zumindest niemanden, der ernsthaft spielt und keine Abo abgeschlossen hat."


      Kommt immer drauf an wie man "ernsthaft spielen" definiert und ob man das überhaupt will. Ich persönlich kenne nicht mal eine Hand voll Leute die wenn es keinen Abo-Zwang gibt ein Abo zahlen (z.B. in Archeage). Aber ich kenne weit mehr Feierabendspieler die lieber kein Abo haben und nur für den Content zahlen den sie auch wirklich vor haben zu nutzen.

      Ich denke das kommt immer drauf an wie man die Spiele nutzt und betrachtet.
      Arrclyde
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Geht es nur mir so? Ich meine, wir haben hier einen Artikel der sich mit der Sinnhaftigkeit des veralteten Abo-Models (ja veraltet, persönliche Meinung) beschäftigt, und schon kommen die Abo-Kreuzritter an und verkünden wie und warum das Abo das beste Bezahlsystem ist das es diesseits des Universums gibt.

      Also ich bleibe dabei das der Artikel sehr schön die Entwicklung des Systems und den heutigen Stand beschreibt. Abgesehen von der werten Frau Autorin haben das aber seit geraumer Zeit schon einige andere Blogger und Vlogger sowie verschiedene Autoren und Redakteure behandelt und beleuchtet. Anfangs nur schleichend und langsam aber in der letzten Zeit immer deutlicher: Das Abo-System verliert zunehmend an Akzeptanz.

      Sehen wir uns nur mal die Spiele wie TESO und Wildstar an. Hätten diese von Anfang an auf ein alternatives Bezahlsystem gesetzt, wäre das Serversterben weniger krass ausgefallen. Denn ob es nun einige hier glauben oder nicht, aber die paar Bugs und glitches sind viel leichter zu ertragen wenn man dafür nicht dauerhaft zur Kasse geben wird. Gebt den Leuten kleine Happen Extracontent (Kosmetik, Komfortsachen) für die sie bezahlen wollen, und haltet nicht im Vorfeld pauschal die Hand auf, damit sie überhaupt einloggen können. Dafür gibt es heute einfach zu viele Alternativen.
      Kheeleb
      am 17. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Gebt den Leuten kleine Happen Extracontent (Kosmetik, Komfortsachen) für die sie bezahlen wollen, und haltet nicht im Vorfeld pauschal die Hand auf, damit sie überhaupt einloggen können. Dafür gibt es heute einfach zu viele Alternativen. "


      Diesen Satz sollte man ausschneiden, vergrößern und jedem Spieleentwickler und -publisher in Spiegelschrift auf die Stirn tackern, damit er/sie ihn jeden Morgen beim Blick im Spiegel sieht. Die Zeiten der reinen Abomodelle sind definitiv vorbei, frag mich warum so viele Spieleentwickler bei Release immernoch darauf herumreiten. Kein Spiel nach WoW hat es geschafft ein reines Abomodell auf Dauer zu etablieren.

      Damit will ich nicht sagen daß das Abo an sich tot ist, nur eben das reine Abomodell ohne Alternativen. Ich selbst spiele 2 MMOs für die ich Abos habe, wobei ich zumindest eines davon nicht spielen würde hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt vorher mal kostenfrei reinzuschnuppern wie sich das Spiel im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat.
      Badomen
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich spiele seit mehr als einem Jahr keine MMOs mit Abomodellen mehr. Dafür habe ich inzwischen einfach nicht mehr die Lust und Zeit so viel Energie in ein Spiel zu stecken. Es ist ja auch nicht gerade kundenfreundlich falls man wirklich mal wieder Lust haben sollte in WoW und co reinzuschnuppern nach einer Weile, man wird sofort zur Kasse gebeten und merkt dann eventuell nach ein paar Tagen "toll, das Geld hätte ich mir sparen können".

      Am fairsten finde ich nach wie vor das Modell von HdRo/LotRo. Man kann ohne viel Trickserei gut vorankommen und erhält quasi im Vorbeigehen immer Turbine Points (die Shopwährung). Gut, mit Abo (was man aber auch nur für einen Monat abschließen kann und was nur knapp 10 Euro kostet zeitweise) ist es schon komfortabler, aber es geht auch ohne. Die Entwickler haben auch viel gelernt und Sachen wie das Monsterplay den F2P-Spielern zugänglich gemacht. Es ist auch irgendwie motivierend wenn man sich die ganzen Punkte selbst erspielt hat und sich dann etwas "leisten" kann, vorbildlich.

      Ich sehe in dem klassischen Abo-Modell keine Zukunft mehr. Hybrid ist ein verfünftiger Weg... sowohl die Gelegenheitsspieler (die sich auch gerne etwas gönnen wollen von Zeit zu Zeit) und die Vollzeitspieler kommen auf ihre Kosten. Zudem profitieren alle von höheren Userzahlen, würde ich meinen.
      Arrclyde
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @Mindphlux:
      Ansichtssache. Aber ich weiß das ich keine 30 tage zu je 24 Stunden spielen werde, unabhängig davon ob ich könnte. Und in einer Diskussion zum Thema "Abo ist fair für alle" (was es nicht ist) ist es auch völlig irrelevant wie viel Zeit man im Spiel verbringen könnte, wichtig ist für jeden einzelnen wie viel Zeit man tatsächlich vor hat im Spiel zu verbringen. Für den einen erscheint es subjektiv gesehen fair ein Abo zu verlangen, für den anderen subjektiv gesehen nicht. Wenn ich nur alle 2 - 3 Tage mal für ein zwei Stunden einlogge sehe ich nicht ein warum ich dann das gleiche im Monat zahlen sollte wie einer der jeden Tag 6-8 Stunden mit spielen verbringt, so dass ich im endeffekt mehr bezahle obwohl ich weniger davon habe.

      Schön das du GW2 ansprichst. GW2 ist für mich mehr als nur perfekt. Ich habe nicht alle Bankplätze und vermisse sie auch nicht aber wenigstens bietet mir GW2 was WOW z.B. mir nicht bietet: die Entscheidung wann ich wie viel für welchen Content zahlen möchte.

      Wohl ein Grund warum ich kein Abo mehr habe und mich wieder mehr mit GW2 beschäftige.

      Du siehst also, die Aussage das 13 Euro für ein Hobby nicht wirklich viel seinen ist keine allgemeine Aussage sondern eine subjektive Entscheidung die jeder für sich treffen muss. Der Artikel befasst sich ja mit dem Thema das es sich wohl in der Gesamtheit (nicht nur WOW) eher so darstellt, dass es den meisten scheinbar keine 13 Euro jeden Monat mehr Wert ist. Denn WoW hat zwar noch die meisten Abonnenten, diese sind aber nicht zwangsläufig die meisten aller MMO-Spieler..... Zumal es auch bei WOW usus ist kein durchgehendes Abo mehr zu haben.
      Mindphlux
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      13€ für ein Hobby, dass man 30 Tage 24 Stunden am Tag ausüben kann ist nicht wirklich viel. Vor allem hat man seine Ruhe und muss nicht tricksen, Inhalte freispielen, kaufen oder sonstwas. In GW2 z.B. würde ich viel lieber 13€ zahlen, anstatt Bank-/Taschenplätze, Skins, Todesstöße für Geld kaufen zu müssen. Klar, man kann alles auch Ingame erspielen und Gold zu Edelsteinen umwandeln. Aber bei dem Umrechnungskurs inzwischen ist es eine Farce. Und mein Spiel auf "Gold anhäufen" auszurichten liegt sicherlich nicht in meinem Interesse.

      Wenn man ein vernünftig supportetes Spiel spielen will, dann muss man es auch unterstützen, und zwar finanziell. Ob über ein Abo oder Ingame Shop ist da eigentlich egal. Aber Geld muss ins Spiel fließen, damit die Qualität hoch bleibt. Diejenigen, die das nicht wollen, oder andere Spieler bezahlen lassen wollen, sollten besser den Mund halten und sich freuen, dass sie überhaupt mitspielen dürfen. Ob eingeschränkt f2p, Starter Edition oder wie auch immer.

      -Mp
      Aglareba
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Lotro ist doch wohl viel, aber nicht fair: Man zahlt für die Benutzung des Contents (Abo, Addon oder DLCs) und kann sich Grundwerte im Shop kaufen. Damit kann man für Echtgeld einen Charakter haben, der bei allen Grundwerten besser dasteht als ein Charakter, der sich diese permanenten Buffs nicht gekauft hat. Im Spiel ist das nicht wirklich realistisch erspielbar, da diese Buffs praktisch nie droppen.
      Das Selbsterspielen finde ich bei Lotro nicht wirklich akzeptabel, da man sich ja nicht wirklich alles erspielen kann: Hier ist der Deckel relativ niedrig gesetzt. Da finde ich das Geld-gegen-Edelsteine-Tauschsystem von GW2 fairer und das Erfarmen des nötigen Golds geht dort auch schneller als das stumpfsinnige Farmen in Lotro.
      Hinzu kommt die hohe Maximalstufe mit der überdurchschnittlich nötigen Questmenge: Hier ist es ganz klar drauf angelegt, dass die Spieler zu XP-Buffs gedrängt werden. (Ebenso die Gegnermengen im Buch der Taten.) Die Geschichte mag beim ersten Charakter ja noch interessant sein, wobei das seit F2P in meinen Augen auch nachgelassen hat, ab dem zweiten Charakter ist es stumpfes Farmen. Hinzu kommt die geringe Menge an unterschiedlichen Gegnern: Bilwisse, Bergmenschen und Orks. Alle anderen Gegner sind vergleichsweise selten, wiederholen sich jedoch auch häufig. Hier ist man sicherlich durch die Lore begrenzt, hätte aber wenigstens bedeutend mehr unterschiedliche Gegnermodelle entwickeln können. Genug Zeit war seit Release dafür. Bis auf 12 unterschiedlich gekleidete Bergmenschen, die vom Grundmodell identisch aussehen, hat Lotro hier nie etwas getan. Zusammen mit der Tatsache, dass die neusten Gebiete nichts wirklich Charakteristisches besitzen (Mischmasch aus freier Ebene, Wald und Gräbern - optisch anscheinend einfach aus alten Gebieten wiederwertet), fühlen sich viele Gebiete einfach gleich an. Etwas überspitzt gesagt ist der einzige Unterschied der ausgetauschte NPC-Name im Questtext.
      Sie hätten das Spiel ja auch auf Stufe 70 enden lassen können und die neuen Gebiete nur wegen den Geschichte als 70er Gebiete einbauen können: Wie viele Leute hätten dann dafür gezahlt?
      Das Abo kostet wie in WoW auch 12€, bei längeren Abodauern wird es wie in jedem MMORPG günstiger. Finde ich bei dem Umfang des Lotro-Shops eher ne Frechheit überhaupt ein Abo anzubieten.
      Für mich ist HdRO mit dem F2P gestorben, da ich, da ich mehrere Charaktere spiele, trotz LTA genötigt werde neben den Addons Echtgeld in den Shop zu werfen. Mit der neuen Klasse hatte ich wieder angefangen Lotro zu spielen, doch selbst mit allen Abovorteilen ist die Dauer bis zur maximalen Stufe zu hoch. Gleichzeitig ist die Herausforderung gegen null.
      Bei Lotro wird für wenig Aufwand viel Geld verlangt, das ist kein faires Modell. Ein faires Hybrid-Modell hat wohl eher ein Spiel wie RIFT.
      Arrclyde
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Habe ich deswegen verstehe ich auch nicht warum du diese "Veteranen-Account" in Verbindung mit "mal zwischen durch reinschnuppern" schreibst. Wenn du selber sagst der Veteranen-Account ist pointless, warum denn überhaupt erst erwähnen?
      Derulu
      am 07. März 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      ZITAT:
      "Wooooow, Derulu. Der Veteranen Account. Der bringt dir auch so viel, weil du ja mit einem Level 20 twink reinschauen willst ob sich im Spiel was getan hat und nicht mit deinem Main.......
      "

      Hach ja, wenn du dir doch einmal ein Posting bis zu seinem Ende durchlesen würdest...
      Arrclyde
      am 07. März 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ja, so oder so ähnlich steht das auch oben im Artikel. Und ich stimme dem auch zu.
      Was mich jetzt ein wenig wundert. Warst du es nicht, der Badomen der bei Diskussionen um dieses Thema mir immer das Gegenteil entgegengebracht hat?

      ZITAT:
      "Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb jeder ausgelaufene Account bei WoW seit Patch 6.1 ein so genannter "Veteranenaccount" ist, mit dem man sich zu jeder Zeit ohne bezahlen zu müssen, ins Spiel einloggen kann. "

      Wooooow, Derulu. Der Veteranen Account. Der bringt dir auch so viel, weil du ja mit einem Level 20 twink reinschauen willst ob sich im Spiel was getan hat und nicht mit deinem Main.......
      Mal ehrlich, das einzig Gute an dem Veteranenaccount ist das man sich keinen Test-Account mehr zulegen muss um bis 20 zu spielen..... und das man von dort Marken für den Main kaufen kann (wenn man denn Gold genug hat, und das will).
      Also Blizzard hat an der Situation nichts geändert: will man nur mal reinschauen muss man erst vorab zahlen. Ansonsten sieht man nur wenig.
      Derulu
      am 07. März 2015
      Moderator
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      ZITAT:
      "Es ist ja auch nicht gerade kundenfreundlich falls man wirklich mal wieder Lust haben sollte in WoW und co reinzuschnuppern nach einer Weile, man wird sofort zur Kasse gebeten und merkt dann eventuell nach ein paar Tagen "toll, das Geld hätte ich mir sparen können"."


      Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb jeder ausgelaufene Account bei WoW seit Patch 6.1 ein so genannter "Veteranenaccount" ist, mit dem man sich zu jeder Zeit ohne bezahlen zu müssen, ins Spiel einloggen kann. Das Manko daran ist, es gelten annährend (die Chat- und Gildenbeitrittsrestriktionen sind etwas geringer) die gleichen Restriktionen wie für die Test- bzw. "Starter"accounts, dh. man kann maximal Charaktere einloggen, die Level 20 haben, alles darüber bleibt zu - man sieht also nur "alten" Content und kann sich erst Recht keine genaue Meinung über das Neue bilden.
      Rolf Rumpanscher
      am 07. März 2015
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      Das Abo ist für mich das fairste und angenehmste Zahlmodell.
      Mit F2P habe ich nur unangenehme Erfahrungen gemacht.

      Die Sache mit Spielzeit erkaufen oder erspielen ist mir relativ egal....z.B. Eve online.
      Dort finanziere ich 3 Accounts, klar könnte ich das auch erspielen, tu ich jedoch nicht da ich berufstätig bin
      und in meiner Freizeit lieber in Ruhe vor mir hin daddel.

      Letztendlich ist es mir egal wie teuer ein Spiel und die Spielzeit...Abo ist. Wichtig ist mir nur ob es Spass macht.
      Und das ist der Punkt: ein Spiel soll Spass machen, mich faszinieren, dann sind mir die Kosten egal.
      Salamance
      am 07. März 2015
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      WoW war noch nie ein Abo-Modell. Was hier gern übersehen wird, dieses sogenannte Abo wird nicht fürs spielen gezahlt, sondern ist eine Servernutzungsgebühr, die hier Abo genannt wird, aber mit WoW nichts zu tun hat. Im Grunde ist WoW ein F2P, und dazu gekommen ist der inGame-Shop. Diese ganzen zusätzlichen kostenpflichtigen Leistungen wie Serverwechsel, Charakteranpassungen, Namensänderungen etc. kosten zwar, haben mit dem "Abo" nichts zu tun. Man kann sie wie den Shop in Anspruch nehmen, muß es aber nicht. Die Patches sind ebenfalls kostenfrei.
      Dakia
      am 07. März 2015
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      Ich sag mal -> Käse.
      Nur weil WoW noch zusätzlich einen Shop hat heist das nicht das es kein Abbomodell hat.
      Und ob du nun das Abbomodell an der Möglichkeit der Servernutzung, dem Nutzungsrecht der Software oder was auch immer festmachst ist komplet egal. Ohne 13€ im Monat wirst Du nicht Spielen.
      Arrclyde
      am 07. März 2015
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      ZITAT:
      "Grunde ist WoW ein F2P,"

      Achso? Dann erzähl mir mal wie du WOW im vollen Umfang spielen kannst (z.B. bis Max Level) ohne Geld zu bezahlen.

      Tut mir leid, aber so einen Quatsch habe ich noch nie gehört. Ob ein Spiel ein Abo hat oder nicht, ob es F2P ist oder nicht ist KEINE Sache der persönlichen Sichtweise. Es ist eine klar definierte Geschichte. Und WOW ist ein Pay-to-play Abo-Spiel, ganz egal was du dir in deiner Fantasie ausmalst.

      Natürlich musst du Geld bezahlen um auf die Server zu kommen. Das ist ja der SINN und ZWECK eines Abos bei jedem Spiel das das Model verwendet. Fakt ist, ohne zu bezahlen kannst du es nicht spielen (bis Level 20 Test- und Veteranen-Accounts zählen nicht).

      Und ja, beim Shop hast du Recht. Aber damit ist WOW ein Abo-MMO mit einem Cash-Shop. Macht die Sache jetzt nicht besser. Du solltest mal nachlesen was P2P und F2P unterscheidet. Denn ein Free-to-play Spiel lässt dich IMMER auf die Server OHNE zu bezahlen. SOnst wäre es kein F2P-Spiel.
      Liljana
      am 07. März 2015
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      Für mich persönlich ist und bleibt das Abomodel das fairste und angenehmste Bezahlmodel. Obwohl ich im Grunde auch nichts gegen das Hybridmodel hätte. Nur leider ist der Abo-Part des Hybridmodels kein Zugang zu 100% des Spiels. In der Regel muss man trotz monatlichen Obolus weiterhin den Ingameshop nutzen um nicht ausgebremst zu werden. Trauriges Beispiel ist hier Archeage. Trotz Stammspieler Mitgliedschaft war es zu meiner Spielzeit so, dass man regelmäßig Labortränke kaufen musste um vorwärts zu kommen. RIFT bietet auch ein Stammspieler-Abo welches aber keinen Zugriff auf das volle Spiel bietet. Einige Talentbäume(Seelen) müssen separat gekauft werden wenn man sie nutzen möchte, trotz Abo.
      Der Abo-Part eines Hybridmodells sollte mir den Zugang zu 100% des Spiels liefern. Der F2P-Part bietet dann ein eingeschränktes Spielerlebnis. Nur leider ist das in keinen einzigen MMORPG, welches ich getestet habe, der Fall. Es wird immer, trotz Premium Mitgliedschaft, weiterhin teilweise dreist auf den Ingameshop verwiesen.
      Mit F2P Titeln habe ich bis jetzt fast nur schlechte Erfahrungen gemacht und lasse in den meisten Fällen die Finger von diesen Spielen.
      Mit Buy2Play habe ich bis jetzt die wenigsten Erfahrungen gemacht. Ich besitze zwar GW2 aber habe es nicht lang genug gespielt um mir ein Bild von den Shop machen zu können. Aber in der Theorie: Buy2Play ohne Pay2Win Shop? Immer her damit!

      ZITAT:
      "Wer nur mal kurz reinschnuppern möchte, der lädt den Client kostenlos herunter und spielt einfach drauflos. Klar, der Umfang ist eben etwas eingeschränkt. Wenn der Gratis-MMORPG'ler Gefallen am Spiel findet, dann kann er sein Geld in den Shop investieren."

      Früher gab es sowas wie Probeaccounts die einem kostenlos eingeschränkt oder uneingeschränkt für mehrere Tage bis Wochen einen Blick in das jeweilige Spiel werfen ließen. Hat man Gefallen an dem Spiel gefunden konnte teilweise der Probeaccount per Abschluß des Abos in einen Fullaccount umgewandelt werden. Was ist eigentlich daraus geworden? Warum muss alles auf F2P umgestellt werden um den Leuten einen Einblick in das Spiel zu gewähren?
      Arrclyde
      am 07. März 2015
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      ZITAT:
      "Was ist eigentlich daraus geworden? Warum muss alles auf F2P umgestellt werden um den Leuten einen Einblick in das Spiel zu gewähren?"


      Ja was soll ich sagen. Im Fall von SWTOR und TESO hat man einfach damit gerechnet das die "ich bin für ABO-Model"-Schreier so zahlreich sind und in die Millionen gehen. Man setzte auf die Starke Marke: Starwars ist eine gigantische Marke mit hunderten von Millionen von Fans welteit, The Elderscrolls hat mit Skyrim ein Spiel das sich 90 Millionen mal weltweit verkauft hat.

      Leider reicht nur eine starke Marke eben alleine nicht aus. Die Spiele hatten trotzdem ihre Fans, nur haben die Publisher aus welchen Gründen auch immer damit gerechnet Millionen von Spielern begeistern zu können die dann wiederum Millionen an Geld nur für den Zugang da lassen.

      Für diese Spiele hat es sich lohnender gezeigt (TESO muss das erst noch beweisen) KEINEN Wegezoll zu verlangen. Andere Spiele wie AION, EQ2 und RIFT haben über die Zeit einfach viele Spieler verloren so das die Umstellung das Spiel eben eher am laufen hält als durch das Abo noch mehr Spieler aus dem Spiel zu treiben, die dann auch nichts mehr im Schop kaufen würden.

      Spiele ohne Große Marke wie TERA, Age of Conan (wobei Conan doch eigentlich ziemlich bekannt ist) haben sich auch zu diesem Schritt entschieden.

      Du fragst dich was aus den alten Methoden geworden ist? Nun, die Zeiten ändern sich. Hätte sich nix geändert würden MMOs wie DAOC oder UO mit ein paar Hunderttausend Spielern immer noch als erfolgreich und groß gelten. Und spiele die nicht genug Spieler bekommen würden wie Tabularasa und Matrix Online einfach eingestellt.
      Funcraft73
      am 05. März 2015
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      Haben die Entwickler nicht schon längst neue Methoden gefunden? Bestes Beispiel: Albion Online... Access Keys zur einer Alpha oder gar Beta. Bei Albion ist die größer Kundenausnutzung das die 6-8 Tests angesetzt haben. Und man sich mit einem Early Access in einen Test einkaufen kann.

      Founder-Packs... genau das war das Wort. Seitdem ist Albion Online für mich erledigt. Man kauft ein Founder-pack nur für die Alpha... dann nur für die Beta. Wie viel Zugang dann die Alpha enthält wird erst gar nicht erwähnt.

      Das neue Abomodel heißt: Early Access und Founder Pack. Eine Überholung hat somit stattgefunden.
      Aglareba
      am 05. März 2015
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      Ich sehe Buy 2 Play als das fairste Modell: Man bekommt erstmal Zugang zu allem, über DLCs oder Addons kann man den Umfang erweitern - muss das aber nur in dem Umfang machen, den man wirklich nutzt. Gerade Guild Wars 2 ist hier das Paradebeispiel: Die 50€ hat man eine riesige Welt bekommen und der Shop ist unwichtig - zur Not kann man auch Shopwährung für Gold erkaufen. Hier ist es auch nicht schlimm, wenn man keinen Content mehr hat, da man jederzeit eine Pause machen kann und nach einiger Zeit wieder anfangen kann.
      Beim Abo-System hatte ich immer das Problem, dass eine Art Zwang herrscht: Spielt man nicht, hat man Geld ausgegeben, ohne einen Vorteil davon zu haben. Zusätzlich darf man neben 108€ im Jahr noch für Addons weitere 30€ zahlen - warum? Eigentlich müssten auch die Addonkosten durch ein Abo gedeckt sein. Ein Spiel, das 138€ pro Jahr kostet, muss auch viel bieten können: Den Erwartungen gerecht zu werden, schafft kein Spiel. Hinzu kommt ja bei den meisten Abo-MMORPGs ein zusätzlicher Shop - es mögen nur Reittierskins sein, doch die muss man extra bezahlen. Wenn man ein Abo anbietet, sollte man ohne Zusatzkosten wie Addons oder Shopgegenständen, alle Gegenstände erspielen können.
      Abo-Systeme mit LTA haben gezeigt, dass eben das LTA ein Grund für den Sturz zu F2P sein kann: Es gibt mit der Zeit immer mehr Spieler, die für die Kosten von 2 Jahren ein LTA erworben haben - damit fallen aber ab Jahr 3 plötzlich permanente Einnahmen weg. Konsequenz ist dadurch F2P, wie man bei HdRO und STO gesehen.
      Ein tolles Negativ-Beispiel ist SWToR: Ich habe das Gefühl, dass die gesamte Energie eines Jahres darin geflossen ist möglichst viele Hinweise für das Abo einzubauen. "Du bekommst 2000 Credits, wärst Du Abonnent, bekämst Du noch dieses tolle Item."
      Ich bezahle lieber im B2P-System feste Contentstücken und, sollte es kostenlose Erweiterungen geben, die mit gefallen, gebe ich auch mal Echtgeld im Shop aus.
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World of Warcraft: Wenn die Abo-Hüllen fallen... ein Abgesang aufs Abo
The Elder Scrolls Online gibt's das reine Abomodell auf, World of Warcraft ist kurz davor. Wie konnte es dazu kommen? Ein Abgesang aufs Abo.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Wenn-die-Abo-Huellen-fallen-ein-Abgesang-aufs-Abo-1152628/
05.03.2015
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2015/03/HEADER_buffed_F2P_abo_trallal-buffed_b2teaser_169.jpg
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