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  • Warcraft-Geschichte

    Arkane Magie: Triumph und Niedergang der Kaldorei 

    In schwierigen Zeiten neigt der Mensch zu unvorstellbaren Taten. Lernresistent und neunmalklug widersetzt er sich jeglicher Vernunft. BÄM! wir sind beim Thema der Magie in World of Warcraft. Du bist durstig? Schnapp' dir einen arkanen Künstler und lass Dich bewässern. Du bist hungrig? Schnapp' dir einen Hokuspokus-Möchtegern und lass Dich bewirten. Dir ist kalt? Kein Problem – auch für das DU im Schafspelz sind Magier verantwortlich. Dass die Damen und Herren aber noch zu viel Größerem gut sind, bewiesen sie in der fantastischen Warcraft-Geschichte bereits vor zehntausend Jahren. Damals waren die Magier noch spitzohrig und nannten sich selbst „Hochgeborene“, eine besonders arrogante Abart der nachtelfischen Kaldorei – berühmt für ihr magisches Können. Diese kleinen Fieslinge sprühten nicht nur munter mit Funken aus ihren Patschhändchen, sondern erschufen kurzerhand ganze Dimensionstore, durch die eine der größten Bedrohungen ihrer Kultur beinahe die alte Welt betreten hätte. Ha! Geklappt hat dies glücklicherweise nicht, sodass nur noch die abartig entstellten Kaldorei, nun Satyr genannt, von der damaligen Verderbtheit der Magie künden. Seit jeher verweigern sich die weisen Nachtelfen den arkanen Künsten und setzen stattdessen vielmehr auf die Kraft der Natur. 

    Arkane Magie, die Zweite: Warum Menschen nicht so clever wie Nachtelfen sind 

    Der Mensch erweist sich nun wiederum als wesentlich lernresistenter. Munter blinzeln sich die Magier und Magierinnen durch blühende Landschaften, flambieren unliebsame Halunken oder kühlen nervige Widersacher auf Minustemperaturen herunter. Selbst der Aspekt der Magie, Malygos, mag diesen leichtsinnigen Umgang mit Kräften, die weit über den menschlichen Geist hinausgehen, nicht weiter mit ansehen. Doch wollen wir an dieser Stelle nicht über die Zauberer unserer Zeit urteilen – das Brot ist schließlich köstlich und das Wasser durststillend.

    Der Zusammenschluss unter den Kirin Tor 

    Unfug treiben macht Spaß, solange niemand dabei verletzt wird. Dimensionstore und bösartige Dämonen zählen allerdings nicht zur Kategorie „harmloser Schabernack“, weswegen die menschlichen Magier beschlossen, in einem abgelegenen Bezirk des Alteracgebirges ein Zentrum für arkane Studien einzurichten, in dem sie gefahrlos den Geist ihrer Jünger lenken konnten. Das azerothische Hogwarts war geboren und nannte sich fortan „Dalaran“. Hier schulten die Kirin Tor über Jahre hinweg magisch begabte Menschen im Umgang mit Kräften, die der arme Bauersjung aus dem Arathi Hochland niemals verstehen könnte.

    Jaina Prachtmeer, geborene Proudmoore, geht zu den Kirin Tor 

    Erzmagier Antonidas persönlich war es, der die junge Jaina Prachtmeer, Tochter des Großadmirals Daelin Prachtmeer, in die Reihen der Kirin Tor aufnahm. Ihr besonderes Gespür für magische Quellen und der verantwortungsvolle Umgang mit eben diesen Kräften machten Jaina Prachtmeer zu einer der begabtesten Nachwuchsschülerinnen des ergrauten Kirin-Tor-Führers. Diesem Umstand verdankte sie es, auf eine geheime Mission in die nördlichen Lande Lordaerons entsendet zu werden.

    Jaina Prachtmeer: Die frühen Jahre 

    Wie es der Zufall wollte, traf sie im Laufe der Nordland-Mission auf den jungen Prinzen Arthas Menethil, Thronfolger Lordaerons, mit dem sie seit Kindheitstagen eine enge Beziehung verband. Beide - aus königlichem Hause stammend - konnten nicht anders, als auf langwierigen Treffen ihrer adeligen Familien Zeit miteinander zu verbringen. Und als die Jahre ins Land zogen, soll es angeblich zu einigen amourösen Abenteuern der beiden gekommen sein. Doch auch hierüber decken wir den Mantel des Schweigens. Denn als Jainas Magiebegabung entdeckt wurde, entschied sich der junge Blondschopf für die Ausbildung bei den Kirin Tor. Reise in die Vergangenheit beendet.

    Die Seuche der Nordlande: Körnerfresser sterben früher 

    Gemeinsam mit ihrem Freund aus Kindheitstagen untersuchte die Magierin Jaina Prachtmeer im Auftrag der Kirin Tor eine unbekannte Seuche in den nördlichen Landen Lordaerons. Hier deckten sie das Geheimnis um die verseuchten Kornlieferungen auf, die sie als Ursache für die Seuche ausmachen konnten und erlegten im kleinen Dörfchen Brill den Totenbeschwörer Kel'Thuzad. Auf Rache sinnend entschloss ich Arthas, den Spuren des Drahtziehers dieser Greueltaten, dem Schreckenslord Mal'Ganis, bis in die einst blühende Metropole des Nordens Stratholme zu folgen. Doch trennten sich an dieser Stelle die Wege der beiden Turteltauben aufgrund unüberbrückbarer Differenzen. Jaina, im Geiste immer der Rechtschaffenheit verpflichtet, konnte und wollte dem zunehmenden Wahnsinn ihres Begleiters nicht länger folgen. Zu unheimlich empfand sie Arthas' Plan, die komplette Bevölkerung der infizierten Stadt abzuschlachten.

    Die Heimsuchung durch den Propheten Medivh und die Reise in den Westen  

    Nachdem Land und Bevölkerung verloren waren und durch Arthas' Hand starben, trug es sich zu, dass der Prophet Medivh direkt mit Jaina Prachtmeer in Kontakt trat. Wurde seine Kunde vom nahenden Ende der menschlichen Zivilisation vormals sowohl von König Terenas in Lordaeron als auch Erzmagier Antonidas ignoriert, sollte sie bei der jungen Magierin auf Gehör stoßen.

    Jaina scharrte die nicht infizierte Bevölkerung der Nordlande um sich, um sie in die entlegenen Lande Kalimdors, des alten Kontinents im Westen, zu führen. Nur hier sollten die Verbliebenen Schutz und Wohlstand finden. Doch waren die Menschen unter dem Kommando Jainas' nicht die einzigen Flüchtlinge. Im Steinkrallengebirge erwehrten sie sich immer wieder den Angriffen ruchloser Orcs unter der Führung eines durch Dämonenblut verdorbenen Anführers. Auch heute könnt Ihr im nordwestlichsten Zipfel des Steinkrallengebirges auf alte Höhlensysteme stoßen, die seinerzeit Jaina zum Schutze ihrer Expedition aufsuchte. Erst die Konfrontation mit den einheimischen Tauren unter der Führung Cairne Bluthufs und das Treffen mit dem orcischen Flüchtlingsführer Thrall führten zum Waffenstillstand. Medivhs Worten ist es zu verdanken, dass die verfeindeten Parteien fortan gemeinsam gegen die dämonischen Kräfte zogen.

    Ein Bündnis aus Tauren, Nachtelfen, Menschen und Orcs steht gegen Archimonde 

    Um die gemeinsamen Streitkräfte aus Tauren, Menschen und Orcs weiter zu stärken, entschließt sich Jaina, auf Anraten Medivhs zur Aufsuchung der verloren geglaubten Druiden-Kultur der Nachtelfen. Im Eschental trifft sie auf Tyrande Wisperwind und Malfurion Sturmgrimm, die als weiterer Bündnispartner zur Verteidigung des Weltenbaumes Nordrassil bereitstehen. Diese Episode könnt Ihr bereits seit World of Warcraft: Burning Crusade im Zuge des Instanz-Komplexes der Höhlen der Zeit nacherleben. In der Schlacht um den Hyjalgipfel gilt es, diverse Stellungen der Menschen und Orcs gegen dämonische Eindringlinge zu verteidigen, um anschließend Archimonde persönlich an der Vernichtung Nordrassils zu hindern. Erstmalig war es damit einem Schlachtzug vergönnt, an der Bezwingung alter Feinde der Warcraft-Geschichte teilzunehmen.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von merishan
    Stimmt auch, zu anbeginn gabs nur Trolle, die haben sich durch die Magie entwickelt und PUFF! Nachtelfen
    Von Chrisjee
    Es gab ein Gerücht das Nachtelfen damals aussahen wie Trolle...
    Von Bipun
    ist es nicht so das die Nachtelfen sogar eines der ersten Völker ever auf Azeroth waren? ich mein sogut wie alles…

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    • buffed.de Redaktion
      19.02.2010 15:30 Uhr
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      Chrisjee
      am 26. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Es gab ein Gerücht das Nachtelfen damals aussahen wie Trolle...
      merishan
      am 15. März 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Stimmt auch, zu anbeginn gabs nur Trolle, die haben sich durch die Magie entwickelt und PUFF! Nachtelfen
      Bipun
      am 26. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ist es nicht so das die Nachtelfen sogar eines der ersten Völker ever auf Azeroth waren? ich mein sogut wie alles stammt von denen ab. Die Naga und diese halb Pferd halb Mensch dinger (hab den namen vergessen :p) waren auch alles mal Nachtelfen dann können die trolle doch auch auf irgendeine weise mit denen verwand sein^^
      Octazooka
      am 25. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Danke für den Artikel - ein paar Sachen hab ich zwar schon gewusst, aber es war gut, mal die ganze Geschichte so schön zusammengefasst zu haben - gerade für einen nicht ganz so Story-bewanderten wie mich. Sylvanas ist jetzt nur noch mehr meine Lieblingsfigur, und ich weiß endlich, woher man eigentlich die Quest bekommt, bei deren Ende sie dieses wunderschöne Lied singt ^^
      Und weiter so, würd gern noch mehr solcher Artikel auf buffed lesen
      Malchezzar
      am 23. Februar 2010
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      ich finds schön geschrieben
      Frêdo/Diegos
      am 23. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Aber ich finds echt gut das man erstens Kommentare hier dazu schreiben kann und 2 das ihr euch die auch mal durch liesst so kann man echt gute Diskussionen.
      und das ein oder andere ausbessern.
      Und bei der unfangreichen Story und hintergründen die Warcraft hat kann man auch echt nicht alles so genau mehr wissen

      d[-.-]b
      Frêdo/Diegos
      am 23. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @18 Zu 1: Ich dencke wircklich bestätigen könnte uns das nur Blizzard aber 100% nachzulessen ob jetzt ja oder nein kann man nicht. Die Älteste Story die niedergeschriebne ist war wo die Titanen Azeroth besucht und neu geschaffen haben. Das allerdings recht oberflächlich. Ob sie nun Aus dem gleichen Urzeitfisch sind sollten wir daher einfach mal offen lassen
      Dazu kommt das die Nachtelfen mehr mit den Hochelfen verwand sind als die Trolle es sein könnten. Da sie eigentlich die selbe Rasse sind und nur nach dem Krieg der Ahnen die 2 Gruppen getränte Wege gegangen sind.
      "Arglistig wie ihre nachtelfischen Artverwandten"
      Ist da dencke ich doch ein wenig umpassent weils auf sie selber genau so zutreffen könnte.
      3: Wircklicher Bruch war das ja nicht sie ahebn ja immer noch weiter mit den Menschen gearbeitet Allerias Leute gingen nach Drenor die Zaubera waren auch immer noch mit in Dalaran. Wircklich von der Allianz losgesagt haben sie wie ich schon sagte sich erst später.
      4: Ok da haste natürlich recht aus ihra sicht war es vieleicht schon so aber halt nicht nach der eigentlichen Story. Aber dich Hochelfen schieben gerne andern Leuten Schuld in die Schuhe wiess scheint.

      d[-.-]b
      Soknar
      am 23. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Sylvanas hat durch ihr Banshee Dasein nekromatische Fähigkeitn erlangt! Mithilfe dieser hat sich sich nen neuen Körper gebaut die teilweise wie ein Untoter und teilweise wie ein Blutelf aussieht
      numisel
      am 23. Februar 2010
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      Dass die Menschen später in WC3 wieder ausgtreten sind, resultiert eher daraus, dass die Blutelfen, also schon nichtmehr die Hochelfen, nach dem Kampf um Quel'thalas nach neuen Verbündeten gesucht haben und sich wieder mit den Menschen eingelassen haben.

      Und das mit den Trollen und den Nachtelfen. Ich gehe eher davon aus, dass die Trolle zuerst da waren. Ganz einfach, weil die Nachtelfen nach einer "Weiterentwicklung" aussehen. Aber das ist meine Meinung!
      Felix^^
      am 23. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @ 6:
      jo, iwie schon xDDDD
      HMC-Pretender
      am 23. Februar 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Was die Verwandschaft von Trollen und Elfen angeht, so ist das eine heikle Sache, wegen der Lore-Polizisten schon mal mit Schlagstöcken aufeinander eingeprügelt haben.

      Es ist wohl eine Theorie die innenrhalb der Spielwelt zumindest bei den Trollen verbreitet ist, aber es hat wohl nie ein Schreiberling mal ooc gesagt "ja so isses". Sebst wenn, würde das ja heutzutage auch nicht mehr viel heißen, vielleicht stammen sie schon morgen von Weltraumkrabben ab...
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World of Warcraft
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Warcraft-Geschichte-790609/
19.02.2010
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