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  • World of Warcraft: Story vs Spielmechanik

    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: Blizzard

    Spätestens seit dem desolaten Ende von Warlords of Draenor ist klar: Die Story von World of Warcraft ist ein einziger Flickenteppich, viel zu oft muss sich Logik und Nachvollziehbarkeit irgendwelchen spielerischen Notwendigkeiten beugen. Und solange sich Horde und Allianz bekämpfen, wird das auch so bleiben.

    Wenn uns vor zehn Jahren jemand auf die Hintergrundgeschichte von Warcraft angesprochen hätte, wir wären sofort mit leuchtenden Augen ins Schwärmen verfallen: Der Konflikt zwischen Horde und Allianz, die Einmischung der Brennenden Legion, die Ereignisse rund um den Lichkönig in Warcraft III - und dann gelingt es Blizzard sogar, dieses fantastische Universum adäquat in einem Online-Rollenspiel umzusetzen.

    Mittlerweile schwärmen wir nicht mehr. Denn zu oft sind wir seitdem von Blizzard enttäuscht worden. Zu oft haben die Kalifornier mit ihrem roten Story-Faden einen Weg eingeschlagen, mit dem wir nicht einverstanden waren. Nicht etwa, weil ihre Autoren nichts drauf haben, sondern vielmehr, weil sie aufgrund von spielerischen Notwendigkeiten die Geschichte beugen und biegen, bis man den letzten Rest Logik mit der Lupe suchen muss. Das Problem daran: Besserung ist nicht in Sicht. Auch in Zukunft werden Story und Gameplay in WoW einen erbitterten Krieg führen - und in Hundertprozent der Fälle wird das Gameplay gewinnen.

    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: Blizzard

    Der Krieg ist schuld
    Einer der Hauptgründe für das Dilemma liegt im Konflikt zwischen Horde und Allianz begraben. Blizzard hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass dieser Fraktionskrieg eines der Kernelemente des Warcraft-Universums ist. Leider knirscht es jedes Mal im Story-Gebälk, wenn sich die Entwickler diesem Thema in einer WoW-Erweiterung annehmen. Fakt ist nämlich, dass der Krieg zwischen den beiden Mächten niemals enden wird. Darauf basiert immerhin das 2-Fraktionen-Prinzip sowie der gesamte PvP-Bereich des Spiels. Das wirkt sich wiederum auf alle am Konflikt teilnehmenden Figuren aus: Niemand darf eine wirkliche Entwicklung durchmachen oder etwas vollkommen Überraschendes tun, dass das spielerische Grundgerüst von WoW zum Wackeln bringen könnte.

    Wir treten also seit Jahren auf der Stelle und keiner zeigt das besser als die beiden Figuren Thrall und Jaina. Bis zu Warcraft III reicht die gemeinsame Vergangenheit der beiden zurück: Sie waren Verbündete im Kampf für den Frieden, die einzige Hoffnung auf eine Lösung ohne Gewalt. Jedes Mal, wenn die Säbel rasselten, der offene Krieg kurz vor dem Ausbruch stand, waren die beiden mächtigen, einflussreichen Figuren sofort zur Stelle. Sie argumentierten für Frieden, opferten sich auf, doch am Ende versagten sie dennoch - immer wieder und wieder. Dass sie trotz der vielen Niederlagen nicht bereits vor Jahren das Handtuch geworfen haben, ist auf eine Art sicherlich bewundernswert, gleichzeitig aber auch unglaublich ermüdend, weil wir den Ausgang jeder zukünftigen Konfrontation bereits jetzt kennen.
    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: Blizzard
    In Mists of Pandaria brach Jaina dann endlich mal aus ihrer Rolle heraus. Nachdem sie unzählige Jahre für den Frieden gekämpft hatte, konnte sie die Taten von Garrosh Höllschrei nicht einfach ignorieren - der Fall von Theramore brachte das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen. Von Frieden wollte die Zauberin jetzt nichts mehr wissen, doch gebracht hat es nichts: Auch eine hasserfüllte Jaina kann den Krieg zwischen Horde und Allianz nicht in neue Bahnen lenken. Ganz im Gegenteil: Selbst mit Wut im Bauch war sie genauso handlungsunfähig wie in den Jahren zuvor. Erst als sie ihre Aggressionen auf Lei Shen und die Insel des Donners richtete - und der Zwist zwischen den Fraktionen kurzzeitig in den Hintergrund rückte -, gelang ihr endlich ein Sieg.

    Die Nachwirkungen der Schlacht um Orgrimmar
    Ein weiteres Beispiel für das starre Gefängnis, in das Blizzard die Story von WoW hineinmanövriert hat, ist die Schlacht um Orgrimmar beziehungsweise die Zeit danach. Zwischen Horde und Allianz gibt es zu diesem Zeitpunkt einen Waffenstillstand, der gemeinsame Feind Garrosh hat die Fraktionen kurzzeitig zusammenarbeiten lassen. Man kann zudem davon ausgehen, dass die Horde, die gegen ihre Blutsbrüder antreten musste, nach der Belagerung angeschlagen in den Seilen hängt. Ihre Truppen sind dezimiert, die Allianz hat Oberwasser.
    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: buffed
    Logisch wäre es jetzt, wenn Kriegstreiber Varian Wrynn und die immer noch wütende Jaina die Schwäche der Horde für einen tödlichen Schlag ausnutzen würden. Allein die Möglichkeit solch einer Entwicklung hätte in der End-Sequenz nach Garroshs Fall für eine Menge Spannung gesorgt. Stattdessen war bereits im Vorfeld klar: Einer der Allianz-Ikonen wird einlenken, um den Status Quo aufrecht zu erhalten - Varian war dieses Mal an der Reihe.

    All das - die Waffenruhe, die geschwächte Horde, der einlenkende Allianz-Führer - spielt schließlich in Warlords of Draenor überhaupt keine Rolle mehr. Statt Waffenstillstand gibt es Dauer-Krawall in Ashran und wider Erwarten kann sich die Horde trotz aller Verluste in der Zone behaupten. Macht es Sinn, die eigenen Truppen in endlose Gefechte zu führen, obwohl man in einem Paralleluniversum gestrandet ist und mit der Eisernen Horde einen gemeinsamen Feind hat? Mit Blick auf die Story? Nicht wirklich. Spielmechanisch? Aber logo! Schließlich wollen die Entwickler den Konflikt zwischen den Fraktionen auch im Draenor-Zeitalter aufrecht erhalten und den PvP-Spielern etwas zu tun geben.

    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: Blizzard

    Der Fall Archimonde
    Zu guter Letzt noch ein aktuelles Beispiel, das uns seit einigen Wochen beschäftigt. Archimonde ist der Endboss von WoD, obwohl Grommash Höllschrei lange für diesen Posten vorgesehen war. Zudem hatten wir ja bereits in der Schlacht um Hyjal gegen den mächtigen Eredar gekämpft und ihn dort besiegt. Doch hat das die Entwickler nicht davon abgehalten, Archimonde erneut aus dem Nether zu zaubern, wenn auch eher aus der Not geboren. Dieses Mal waren es keine spielerischen Notwendigkeiten, die für den Story-Irrsinn verantwortlich sind, sondern einfach nur das Feedback der Spieler.

    Schon wieder ein Höllschrei als alles überstrahlender Bösewicht? Das war ein Orc zu viel des Guten. Und da Gul'dan ebenfalls eine Grünhaut ist, wühlten die Entwickler solange im Wirbelnden Nether herum, bis sie dort über Archimonde stolperten. Macht das Sinn? Nicht wirklich. Genauso wenig wie die Tatsache, dass wir den Diener Sargeras am Ende gemeinsam mit Grommash bekämpfen, statt den Orc-Anführer für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen.

    Kein Krieg, kein Problem
    Das letzte Beispiel zeigt, dass der Konflikt zwischen Horde und Allianz nicht die alleinige Schuld trägt, auch von Zeitreisen und recycelten Bossgegnern sollten die Entwickler die Finger lassen. Dennoch sind wir uns sicher: Die Story von WoW kann erst dann wieder richtig geil werden, wenn der Krieg zwischen den beiden Fraktionen komplett in den Hintergrund rückt.

    Lasst den PvP-Spielern die Schlachtfelder und Arenen, aber haltet den Spieler-gegen-Spieler-Irrsinn aus der offenen Welt und vor allem der Geschichte raus. Denn solange dieser Krieg das Kernelement von WoW darstellt, wird jeder andere Bereich zwangsweise darunter leiden. Wichtige Charaktere werden keine wirklich bedeutsamen Taten vollbringen können, niemand kann gewinnen oder verlieren. Wir stehen alle nur auf der Stelle oder bewegen uns im Kreis.

    World of Warcraft: Story vs Spielmechanik Quelle: Blizzard
    Das Beste, was Blizzard tun kann, ist sich in WoW: Legion voll auf die Brennende Legion zu konzentrieren und die beiden Fraktionen Seite an Seite kämpfen zu lassen. Stellt in den Ordenshallen eine Task-Force aus den besten Kämpfern zusammen und tretet dem Bösen gemeinsam in den haarigen Dämonenhintern. Und thematisiert nebenbei nicht erneut den endlosen Zwist zwischen Horde und Allianz, wir können auf den x-ten Monolog zum Thema Frieden und das große Ganze wirklich verzichten.

    Und wenn wir schon bei "Wünsch dir was" sind: Gebt Jaina öfter die Chance, ihre Wut an irgendwelchen fiesen Bossen auszulassen. Die Zauberin hat das Potenzial, über Jahre eine treibende Kraft im Warcraft-Universum zu sein, doch bisher bekommt sie dazu viel zu selten die Gelegenheit.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Palacaledorn
    Mein Reden! Die riesigen klaffenden Plotlöcher sind letztlich einer der Gründe warum ich kein WoW mehr spiele. Da…
    Von Thekaa
    Bei dem ganzen Artikel musste ich an euren Fanboy Nummer Eins denken, der bei jeder noch so trivialen Möglichkeit…
    Von Skabeast
    Diesen Konflikt zwischen Horde und Allianz sehe ich gar nicht als ein grosses Problem an, denn man kann ihn leicht…

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    • creep
      12.09.2015 09:02 Uhr
      Autor
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      Skabeast
      am 12. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Diesen Konflikt zwischen Horde und Allianz sehe ich gar nicht als ein grosses Problem an, denn man kann ihn leicht rechtfertigen.
      Z.B. das die Führer beider Seiten schon für einen "brüchigen Frieden" sind, es in der breiten Masse beider Fraktionen jedoch immer brodelt und sich das "gemeine(re)" Volk meist trotzdem gegenseitig aufs Maul gibt sofern es sich sieht.
      BlackSun84
      am 12. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ein Grund, warum die Story in WoW auch nicht kerniger wird, sind die Spieler selbst. Sobald doch nur für einen Tag in OG oder SW die Route von Briefkasten zum AH zur Bank und zurück blockiert ist, geht doch die Sintflut los. Wie soll das Blizzard erst so richtig reinhauen mit z.B. einer Zerstörung Stormwinds durch die Legion und dem Abmetzeln der ganzen Wrynn-Königslinie? In WC3 ging das, keine Frage, aber bereits das Abfackeln des nach dem Leveln eher wenig besuchten Theramore war ja schon ein No-go für viele Spieler. Und was der Kampf Horde gegen Allianz angeht: Das hätte man storytechnisch besser lösen können, vor allem macht es seitdem wenig Sinn, den alten Konflikt aufflammen zu lassen, gerade dann, wenn die Legion anrollt. Aber dieses schlechte Storytelling ist einfach dem MMOG geschuldet und den Spielern, die tiefer Veränderungen nicht ertragen.
      fraudani
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Das Problem an diesem vermeintlichen Fraktionskrieg ist doch eigentlich, dass er nur theoretisch vorhanden ist (abgesehen von PvP-Elementen).

      Vielleicht wäre es mal nötig, wenn wir zur Abwechslung mal nicht von einem bösen Feind direkt zum nächsten stürzen, ohne überhaupt mal Zeit gehabt zu haben, uns zu erholen, neue Waffen und Rüstungen zu schmieden und in der Welt zu schauen, wer das überhaupt alles so überlebt hat.

      Wir sollten mal eine Zeit haben, in der es (zumindest vorübergehend) keinen aktuell zu bekämpfenden Feind gibt. In der wir unsere Sachen in Ordnung bringen, die durch die letzte überstandene Bedrohung zerstört wurden, verloren gingen etc. Und dann führen wir diesen ständig im Hintergrund zwar erwähnten, aber nie wirklich richtig durchgeführten Fraktionskrieg. Schlagen wir uns gegenseitig windelweich, lasst uns Menschen töten, damit Sylvannas Nachschub für ihre Reihen kriegt. Vielleicht kann man dann auch eine Art Neuordnung der Fraktionen herbeiführen, in dem sich Volk A entscheidet lieber der anderen Fraktion anzugehören. Vielleicht entsteht auch eine dritte Fraktion mit Völkern, die die Nase voll davon haben irgendwelchen Warlords und Königen die Treue zu schwören und deren Kriege zu führen.

      Und erst, wenn wir diesen Fraktionskrieg, seine daraus resultierenden Veränderungen, Neuverteilung von Grund und Boden, Regierungsansprüchen etc. hinter uns und geregelt haben, kommt eine neue Bedrohung, die es zu bekämpfen gilt.

      Dieses von einer Bedrohung zur nächsten springen, ohne Pause, macht gar keinen Sinn. Wir müssten längst alle tot sein, weil wir geschwächt und ohne Möglichkeit auf Nachschub an Nahrung, Waffen, Rüstung, Rekruten etc. ständig von einem Krieg zum nächsten huschen, immer im Hinterkopf, dass wir doch aber auch eigentlich noch die andere Fraktion hassen und die auch noch vermöbeln wollen.

      Ansonsten: ich will Menschen verprügeln und töten, Draenei ihre Tentakel abhacken und Gnome noch ein Stück kürzer machen! Wenn wir schon angeblich immer miteinander im Krieg sind, dann lasst es uns richtig machen und endlich hinter uns bringen
      Palacaledorn
      am 13. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Mein Reden! Die riesigen klaffenden Plotlöcher sind letztlich einer der Gründe warum ich kein WoW mehr spiele. Da fange ich als Grot in Nordhain an prügel mich durch Azeroth und Kalimdor nur um dann gesagt zu bekommen: da sind fiesere Gegner, vergiss was du bisher getan hast, das ist wichtiger. Und so geht es schon seit ewigen Zeiten. Es gibt so viele offene Geschichtsstränge... die der Völker mal beiseite gelassen, dann die Integration der Gilneer, die Rückkehr des Argentumkreuzzuges nach Azeroth, was ist eigentlich aus den Todesrittern geworden... Da aber eine Firma dahinter steht und die gerne Geld sehen will, wird WoW genommen und zum Allround - und Lightprodukt gebastelt. Klar es gibt anspruchsvolle Dinge wie Raids und Hardcore PvP aber das sind auch nur ein bestimmter Teil der Spielerschaft. Eine sinnige Geschichte in der die eigene Entscheidung wirklich etwas bedeutet findet man hier nicht. ist auch nicht gewollt. WoW ist ein Casualgame. Für jeden ist was dabei. PvP, PvE, RP, Petbattles, Achievementjagd... you name it! Leider ist halt daher auch die Story eher Casual.
      Derulu
      am 12. September 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Wir hatten eben erst so ein Addon, ohne Bedrohung von aussen, die die Welt zerstören will und bei dem es mehr um den Konflikt zwischen bzw. die Konflikte innerhalb der Fraktionen ging - ausgetragen vorrangig aber nicht nur, auf einem neu entdeckten Inselkontinent, den jede Fraktion für sich beanspruchen wollte

      Ein Addon rein nur auf bereits entdecktem Land wird es nicht geben, dazu war die "kein/zu wenig Content/zu zerissen"-Kritik an Cataclysm zu groß...
      Geroniax
      am 12. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Und ich will ein Tauren-Steak!
      BlackHawk2O
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Der "Krieg" zwischen Horde und Allianz war sowiso von anfang an ein riesiger schwachsinn!

      Am Ende von WC3 tft haben Horde und Allianz frieden geschlossen und es gab nie nen Grund wiso sie sich wieder bekämpfen sollten. Besonders wenn man bedenkt, dass es große Böse gab die die Feinde von beiden Fraktionen sind (Legion, Arthas, Deathwing, alte Götter usw.) .

      Horde und Allianz haben sich schon in WC3 gegen die Brennende Legion verbündet, es ist einfach nur schwachsinn, dass sies in wow nicht mehr tun. Nur damit 3-5% der Spieler die open World pvp gut finden, versaut man 95% der Spieler das Spielerlebnis... kann ich nicht nachvollziehen. Aber wow war sowiso schon immer das schlimmste was dem Warcraft universum passieren konnte.
      Theobald
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Letzten Endes ist alles an WoW ein Flickenteppich, das geht bei der Grafikengine mit den seit 10 Jahren irgendwie angepaßten grafischen Effekten, bei stattlichem Hardwarehunger für die altertümliche Comicgrafik, über das Skill- und Kampfsystem bis hin zu Berufen und dergleichen.
      Einzig die Quests würde ich noch als stimmig bezeichnen, der Rest ist einfach nur Rumwurschteln ala Blizzard, um es möglichst jedem recht zu machen, um auch noch vom letzten WoW Interessierten die Kohle einzusacken.

      Vielleicht wäre ein neues Grundkonstrukt, also im Grunde ein WoW 2 doch gar nicht so verkehrt.

      Von der Story laß ich besser die Finger, da ist mittlerweile eh Hopfen und Malz verloren, und irgendwie drehen und biegen sie sich alles sohin, daß es grad so irgendwie zusammenpaßt, daß die Spieler nicht gleich mit der Stirn auf die Tischplatte hauen. Ist aber auch das gute Recht von Blizzard, ihre WoW Story so zu gestalten, egal wie krude und verschwurbelt uns die auch vorkommen mag, ist ja immerhin Blizzard eigenes Franchise.
      Goldking
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Blizzard hätte WOW nie auf Allianz und Horde als Fraktionen beschränken sollen. Schließlich war ja auch das besondere an Warcraft 3 das es auch noch den Nachtelfenbund und die Geißel gab. Man hätte von Anfang an mindestens 1 weitere vielleicht kleinere Fraktion mit einbauen sollen, die man langsam hätte weiter ausbauen können.
      Efgrib
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      viel schlimmer find ich wie kaputt die ingame-geschichte mittlerweile sich darstellt: startet man einen neuen troll zb erlebt man relativ früh, wie höllschrei die trolle in die slums verjagt, kommt man dann ein paar level später nach ogri, sitzt plötzlich vol'jin auf dem thron, paar quests später ist wieder von höllschrei als kh die rede, zwischendrin wird auf die - für meinen char noch zukünftigen - ereignisse an der pforte des zorns bezug genommen.. welch ein chaos, als neuling ohne hintergrundwissen würde ich hier gar nix mehr verstehen
      Goldking
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich finde auch das die Story von WOW ziemlich durcheinander gebracht wurde.
      Derulu
      am 11. September 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "überarbeitung der gebiete und die damit einhergehende änderung der quests und geschichten hat dem spiel imo nicht wirklich gut getan."


      Da bin ich gegenteiliger Meinung. Sieht man eigentlich auch heute, an der inzwischen quest- und story(erzähl)technisch inzwischen etwas verkrustetet Scherbenwelt und den Quests dort - und die sind schon um einiges besser (weil jünger) als die, welche man in der Classic-Welt bearbeiten konnte. Ich möchte heutige Questperlen wie zB. die (kleine) Questreihe im Brachland um das Goblinmädchen und ihr Hausschweinchen (so traurig) oder "Der Tag als Todesschwinge kam" nicht mehr missen (und ich habe VOR der Questumstellung 8 meiner 11 Chars durch die Spielwelt gequestet)

      Ohne den Umbau wäre das von Efgrib beschriebene Problem übrigens noch größer^^ - da wäre bei erwähntem Troll im Startgebiet noch Thrall der Kriegshäuptling, in OG würde Vol'jin sitzen, in den Cata und MoP-Gebieten plötzlich Garrosh der Kriegshäuptling sein.
      Das ist leider das Problem eines sich immer fort entwickelnden Spiels , das aber keine "lebendige" Welt besitzt, dh., wo sich nicht immer alles mit verändert
      BitByter
      am 11. September 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      so tief häng ich im lore gar nicht drin und hab derzeit auch keinen aktiven account, aber die überarbeitung der gebiete und die damit einhergehende änderung der quests und geschichten hat dem spiel imo nicht wirklich gut getan.
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World of Warcraft
World of Warcraft: Story vs Spielmechanik - darum ist die Geschichte von WoW ein Flickenteppich
Spätestens seit dem desolaten Ende von Warlords of Draenor ist klar: Die Story von World of Warcraft ist ein einziger Flickenteppich, viel zu oft muss sich Logik und Nachvollziehbarkeit irgendwelchen spielerischen Notwendigkeiten beugen. Und solange sich Horde und Allianz bekämpfen, wird das auch so bleiben.
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12.09.2015
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2015/09/HEADER_WoW_StoryvsSpielmechanik-buffed_b2teaser_169.jpg
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