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  • World of Warcraft: Schlotternächte - wer ist eigentlich der Kopflose Reiter?

    Der Kopflose Reiter gehört zu Halloween wie Kürbisse und Zuckerschocks. In World of Warcraft hat Blizzard dem alljährlich brandschatzenden Untoten eine tragische Geschichte gegeben. Doch auch außerhalb von Azeroth gibt es allerlei Legenden von grausigen Rittern auf der Suche nach ihrem Haupt. Lest hier, was es mit den Schreckensgestalten auf sich hat!

    Die Schlotternächte rufen und in Azeroth ist die Zeit der Geister und Gruselgeschichten. Besonders eine Gestalt prägt das Event maßgeblich: der Kopflose Reiter. Er setzt stündlich Azurwacht, Brill, Falkenplatz, Goldhain, Kharanos und Klingenhügel in Brand, schreit dabei wirres Zeug und versetzt die Kinder in Angst und Schrecken. Während unsere Helden bei der Rettung der Dörfer zu sehr damit beschäftigt sind, den Schaden, den der untote Ritter anrichtet, möglichst gering zu halten, als dass sie ihn aus der Luft holen könnten, sieht das beim Event-Dungeon glücklicherweise anders aus: Da hauen wir ihm den leuchtenden Geisterschädel solange vom Hals, bis es sich ausgespukt hat und amüsieren uns darüber, wie der fliegende Kopf den orientierungslosen Körper wüst beschimpft. Wer aber ist der Kopflose Reiter und warum treffen wir den Typen auch außerhalb von Azeroth in vielen Spielen, Film und Buch? Hier erfahrt ihr die Geschichte des Headless Horseman!

    WoW: Wenn Halloween naht sucht der Kopflose Reiter Azeroth heim und treibt brandschatzend sein Unwesen. WoW: Wenn Halloween naht sucht der Kopflose Reiter Azeroth heim und treibt brandschatzend sein Unwesen. Quelle: wowwiki.com

    Zombies, überall Zombies

          

    WoW: Der Paladin Sir Thomas Thomson kämpfte im Orden der Silbernen Hand unermüdlich gegen die Untoten der Geißel. WoW: Der Paladin Sir Thomas Thomson kämpfte im Orden der Silbernen Hand unermüdlich gegen die Untoten der Geißel. Quelle: wowwiki.com Der Kopflose Reiter in World of Warcraft hat selbstverständlich eine ganz eigene zur Spiel-Lore passende Story verpasst bekommen. Sie beginnt in der Zeit, als die Geißel in den Östlichen Königreichen ein Dorf nach dem anderen in einen Hort lebender Leichen verwandelte und Arthas auf dem besten Wege war, völlig den Verstand zu verlieren und zum Lich King zu mutieren. Sir Thomas Thomson, glücklich verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder, war einer von den richtig Guten, ein Paladin im Orden der Silbernen Hand. Diese Ritter des Heiligen Lichts hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Seuche mit aller Kraft zu bekämpfen und bestenfalls zu besiegen – was sich immer mehr als reichlich aussichtslos herausstellte. Aber Paladine wären keine Paladine, wenn ihr Glaube nicht unerschütterlich wäre. Also metzelte sich Sir Thomas, der in Lordaeron stationiert war, Tag für Tag und unermüdlich durch Zombie-verseuchte Orte und versuchte zwischendrin so oft er konnte Frau und Kinder zu besuchen.

    Getreide-Lieferung….klingelt's?

          

    WoW: Trau, schau wem: Schon der Name von Baron Totenschwur hätte Zeichen dafür genug sein sollen, dass man Getreidelieferungen seinerseits eher argwöhnisch betrachtet. WoW: Trau, schau wem: Schon der Name von Baron Totenschwur hätte Zeichen dafür genug sein sollen, dass man Getreidelieferungen seinerseits eher argwöhnisch betrachtet. Quelle: buffed Wenn der Großteil der Bevölkerung zu sabbernden Hirnfressern mutiert, wird's mit der Lebensmittelversorgung irgendwann knapp. Das ging auch dem Dorf, in welchem Thomson stationiert war, so. Umso netter war es, dass ihm ein Mann mit dem vertrauenswürdigen Namen "Baron Totenschwur" eine ganze Fuhre Getreide schickte. Totenschwur dürfte viele von euch schon ein wenig in den Wahnsinn getrieben haben – er ist der Endboss der alten Stratholme-Instanz in den Östlichen Pestländern und lässt mit SEHR viel Glück seinen Gaul als Mount fallen. Nun ja, zurück zu den Getreide-Lieferungen. Wer zu "Wrath of the Lich King" auch nur einen Hauch der Hintergrundgeschichte mitbekommen hat, der weiß: Vollkorn muss nicht immer gesund sein. Die Rädelsführer der Geißel nutzten ausgerechnet dieses Grundnahrungsmittel, um die Seuche rasend schnell über den Östlichen Königreichen zu verbreiten. Harte Sache für Sir Thomas: Als er sich gerade dem Fenster zuwandte, um dem Licht für die Freundlichkeit Totenschwurs zu danken, sah er seine einstmals geliebten Dorfbewohner schon ächzend heranschlurfen. Dem Paladin blieb nichts anderes übrig, als all seine Freunde zu töten.

    Das große Promi-Sterben

          

    Sir Thomas hatte diesen Schock noch nicht ganz verdaut, als ihn schon die nächsten ganz miesen Nachrichten erreichten: Arthas ermordete erst seinen eigenen Vater, König Menethil, und dann die Koryphäe unter den Paladinen, Uther Lichtbringer. Zwar hielt Thomson weiterhin an seinem Glauben fest, ein wenig mulmig wurde ihm dann aber doch. Also schickte er seine Frau und die Kinder mit Jaina Prachtmeer auf die Reise nach Kalimdor, wo die Geißel noch nicht hingelangt war. Das Sterben wichtiger Persönlichkeiten nahm indes kein Ende und Hochlord Alexandros Morgraine, der große Zampano der Silbernen Hand, segnete ebenfalls das Zeitliche. Die silberne Hand zerbrach, der scharlachrote Kreuzzug wurde gegründet. Der Unterschied zwischen den beiden Vereinen: Die Silberne Hand hatte versucht, die Zombies zu bekämpfen und zugleich die Gesunden zu retten. Der Scharlachrote Kreuzzug wollte die Untoten auslöschen – ganz gleich, wie hoch der Kollateralschaden dabei sein würde.

    Und wieder sind die Dämonen schuld

          

    WoW: In Stratholme richtete Prinz Arthas ein Blutbad unter Unschuldigen an - später trat der Scharlachrote Kreuzzug in seine Fußstapfen und löschte eine Ortschaft nach der anderen aus. WoW: In Stratholme richtete Prinz Arthas ein Blutbad unter Unschuldigen an - später trat der Scharlachrote Kreuzzug in seine Fußstapfen und löschte eine Ortschaft nach der anderen aus. Dass man bei "scharlachrot" an Blutlachen in großen Mengen denken muss, kommt nicht von ungefähr: Der Kreuzzug baute auf Arthas' Massaker in Stratholme (Dungeon in den Höhlen der Zeit, der junge Prinz löschte sämtliches Leben in der Stadt aus, um eine weitere Verbreitung der Geißel zu verhindern) auf und "säuberte" systematisch ein Dorf nach dem anderen. Bei einer solchen Gelegenheit nutzte ein Typ namens Lord Dathrohan – kein geringerer als Schreckenslord Balnazzar in Verkleidung – die Gelegenheit, Sir Thomas Flausen in den Kopf zu setzen: Er überzeugte den einst so braven Paladin davon, dass alle Menschen wie Baron Totenschwur Handlanger der Geißel oder aber bereits verseucht sein könnten. Das reichte dem seelisch eh schon angeschlagenen Mann, von einem Moment auf den anderen auszurasten. Von blinder Wut getrieben, begann er eine Ortschaft nach der anderen niederzumähen – Männer, Kinder, Frauen, Alte, Gesunde, sie alle mussten ihr Leben lassen.

    Das grausige Finale

          

    Ihr ahnt es: Blindlings wüten ist nie gut. Schon gar nicht, wenn man nicht weiß, wo grad die eigene Verwandtschaft rumhängt. Seine Familie hatte die Königreiche nie verlassen, sondern war in einem Dorf in Lordaeron untergekommen, um in seiner Nähe zu bleiben. Und so fiel Sir Thomas die grauenhafte Tatsache, dass er soeben seine Frau und seinen Sohn von hinten niedergestreckt hatte erst auf, als er in die entsetzten Augen seiner Tochter blickte, während er sein Schwert in ihren Körper rammte. Der Anblick ließ ihn den Verstand verlieren, mehrere Tage und Nächte verbrachte er brabbelnd, heulend und kichernd eingeschlossen in seinem Schlafzimmer. Als er danach in einem Kampf gegen eine kleine Armee Untoter vor den Toren des Scharlachroten Klosters dem Kreuzzug zu Hilfe kommen sollte, senste er sich durch Freund und Feind gleichermaßen. Seine Kollegen sahen keinen Ausweg und enthaupteten Sir Thomas Thomson. Der Rest ist schnell erzählt: Dathrohan schnappte sich den Leichnam des gefallenen Paladins, tränkte ihn mit Dämonenblut und erweckte den einstigen Kämpfer gegen die lebenden Toten zu einem ebensolchen – getrieben von Hass, Wut, Trauer und Verzweiflung und dazu verdammt auf ewig ruhelos zu toben. WoW: Die Grabstätte des Kopflosen Reiters im Scharlachroten Kloster ist während der Schlotternächte der Ort des großen Show-Downs, wenn unsere Helden dem gruseligen Treiben ein Ende setzen. WoW: Die Grabstätte des Kopflosen Reiters im Scharlachroten Kloster ist während der Schlotternächte der Ort des großen Show-Downs, wenn unsere Helden dem gruseligen Treiben ein Ende setzen.

    Mythos aus alten Zeiten

          

    Der Glaube an Geister und Untote ist so alt wie die Menschheit. Auch in unseren Breiten glaubte man in den düsteren frühen Jahrhunderten an bösartige Reiter, welche Tod und Verderben bringen sollten. Ein weithin bekanntes Beispiel sind die Reiter der Apokalypse. Doch auch kopflose Reiter treiben in vielen Sagen und Legenden ihr Unwesen, erschienen achtlosen Reisenden und fungierten als Vorboten des Todes oder töteten ihre Opfer sofort. Dass man sich solche Gruselgestalten ausmalte, ist wenig verwunderlich, waren unsere Vorfahren doch immens erfindungsreich, wenn es darum ging, Verbrecher möglichst ekelhaft ins Jenseits zu befördern. Mal ehrlich: Wer Grenzsteinversetzer (die dadurch dem Nachbarn das Ackerland klauten) bis zum Hals im Feld einbuddelte und ihnen den Schädel mit dem Pflug abrasierte, der brauchte sich nicht wundern, wenn er hinterher Angst vor kopflosen Rächern hatte. Auch schön: Verbrecher aller Art erst enthaupten und dann Körper und Kopf getrennt in ungeweihter Erde begraben – und den Leichnam mit einem Pfahl im Boden festnageln. Sowas regt die Fantasie an. Manchmal sind die Reiter auch Soldaten, die im Krieg einen Kopf kürzer gemacht wurden und nunmehr auf der ewigen Suche nach ihrem Haupt sind. Letztlich ist die sprichwörtliche Kopflosigkeit auch ein Symbol dafür, dass dieses Wesen seiner Vernunft beraubt und keiner Argumentation zugänglich einfach alles mordet, was ihm in die Quere kommt. WoW: In Skyrim zieht der Headless Horseman des Nachts seine Bahnen. WoW: In Skyrim zieht der Headless Horseman des Nachts seine Bahnen.

    Kopflose in Literatur, Film und Game

          

    WoW: Das erste schriftliche Werk, das sich mit dem Headless Horseman beschäftigt ist Washington Irvings 'The Legend of Sleepy Hollow'. WoW: Das erste schriftliche Werk, das sich mit dem Headless Horseman beschäftigt ist Washington Irvings "The Legend of Sleepy Hollow". Quelle: open-bks-com WoW: Kennt so ziemlich jeder: Tim Burtons Film 'Sleepy Hollow' mit Johnny Depp und Christina Ricci zeigt die ekligen Seiten des Köpfe-Sammelns von ihrer schaurig schönen Seite. WoW: Kennt so ziemlich jeder: Tim Burtons Film "Sleepy Hollow" mit Johnny Depp und Christina Ricci zeigt die ekligen Seiten des Köpfe-Sammelns von ihrer schaurig schönen Seite. Alles, was uns Gänsehaut über die Haut jagt, ist spannend und macht Spaß. Daher begegnet uns der Headless Horseman an vielen Stellen, sogar von Disney gab es Buch und Hörspiel in kindgerechter Form. Das älteste Werk, auf dem viele der Geschichten und Filme basieren, ist Washington Irvings "The Legend of Sleepy Hollow" aus dem Jahre 1809.

    Der Titel dürfte den meisten sofort im Ohr klingen, die Verfilmung "Sleepy Hollow" von Tim Burton mit Johnny Depp und Christina Ricci ist quasi DER Kinohit zum Thema Kopfloser Reiter - wenngleich sich der Film, in dem der Reiter alles massakriert, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringt und emsig an seiner beachtlichen Sammlung ranziger Köpfe arbeitet, nur peripher an das Buch hält, welches die Geschichte eher lustig erzählt.

    Derzeit läuft auch eine gleichnamige Serie im Fernsehen, die auf etwas rabiate Weise Irvings Buch komplett verdreht und aus dem Kopflosen Reiter zugleich einen der vier Apokalyptischen macht. In Games verschiedener Genres kommen Headless Horsemen recht häufig vor, manchmal als Teil von Quests, manchmal auch einfach als gruselig-schönes Überraschungselement. Beispiele hierfür sind WoW, Skyrim, Terraria oder das altehrwürdige Kings Quest 7. Auch komplette Spiele widmen sich dem Thema, so zum Beispiel "Cursed Fates: Der kopflose Reiter"

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    • DirkGooding
      25.10.2015 00:11 Uhr
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World of Warcraft
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25.10.2015
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