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    • Storyteller
      11.11.2014 17:00 Uhr
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      LoveThisGame
      am 12. November 2014
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      Innovationen, Innovation, Innovation, es braucht mehr Innovation, denn MMO´s sind dem Untergang geweiht!

      Ständig der selbe Quark. *kopfschüttel*

      Blizzard hat keine Innovationen mehr, klaut diese nur von anderen und sonstiger Krampf.

      Blizzard tut meiner Ansicht nach sehr gut daran eben so wenig wie nur möglich an WoW zu verändern! Denn es funktioniert nach wie vor!

      Mir persönlich gehen die Änderungen der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft schon viel zu weit, ich möchte ein unverändertes, unverfälschtes WoW behalten, denn dieses Spiel fand ich gut! Und offensichtlich bis zu rund 12 Millionen andere ebenfalls!

      Ich hoffe für mich sehr das WoD vieles wieder besser gestalten kann, wir werden sehen.

      Also wer Innovationen sucht die Blizzard mit WoW nicht anbietet, der soll gefälligst abhauen irgendwo anders hin wo es diese "ach so tollen" megamäßigen Hammer Innovationen gibt!

      WoW = WoW, und wird niemals ein anderes Spiel sein, aber die Mehrheit der ganzen Nörgler und "von Spiel zu Spiel Jumper" ist sowieso nirgends zufrieden, also designt euer eigenes Spiel, dann komme ich und nörgle was das Zeug hält!!!
      Stancer
      am 12. November 2014
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      Stimme ich teilweise zu aber das MMO-Genre besteht nunmal nicht nur aus WoW und WoW wird auch irgendwann abgeschaltet.

      So wie es aber momentan aussieht wird dann einfach nur ein Loch zurück bleiben und der Spielerabgang aus dem Genre wird noch massiver !

      Über die Nörgler kann ich dir nur recht geben. Die meckern über WoW, kommen dann in ein neues Spiel und erwarten ein WoW 2.0 !
      Agor Togas
      am 11. November 2014
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      ZITAT:
      "Um das Gesamtbild zu schärfen, braucht es zuerst einen Blick in die Vergangenheit: Parallel und noch relativ unbeeinflusst von World of Warcraft erschienen bereits von 2004 bis 2007 im Schnitt etwa zehn neue Online-Rollenspiele pro Jahr. Das war die Goldgräberzeit eines noch recht jungen Genres. Breitband-Zugänge zum Internet wurden massentauglich, die Computer erbrachten ausreichend Leistung, um grafisch und spielerisch anspruchsvolle MMORPGs zu unterstützen. Diese Möglichkeiten blieben von der Spieleindustrie nicht unbemerkt, und so drängte bereits wenig später eine Reihe solider Online-Rollenspiele auf den Markt, aber nur eines davon hatte das Potenzial für einen Welthit: WOW
      ...."


      Ich sehe das anders: meiner Meinung nach endete das Goldgräberzeitalter um das Jahr 2006 herum - Dank WOW .
      Vorher gab es eine ganze Reihe von Experimenten wie man MMOGs aufbauen könnte. Danach gab es fast nur noch WOW-Klone.
      Wobei ich die Herausgeber von solchen Klonen nicht verstehen kann: warum sollte ein Spieler zu einem Klon wechseln, wenn er beim Original Freunde und Bekannte hat? Man sieht sich ein neues Spiel vielleicht einmal an geht aber doch recht schnell wieder zurück. Meiner Meinung nach hatten die Jungs das Prinzip von MMOGs nicht wirklich verstanden.
      Das meiner Meinung nach letzte und beste Beispiel dafür ist SWTOR. Ich hab mir das Teil in der Beta angesehen und sofort bemerkt WOW in Space – muss ich nicht haben. Und ich war wohl nicht der Einzige der so dachte.

      Sicher gab es auch nach 2006 noch innovative MMOGs. Aber praktisch alle von ihnen waren finanziell derartig mager ausgestattet, dass sie stark verBUGt herauskam und damit bei einer, inzwischen verwöhnten, Spielerschaft nicht den Hauch einer Chance.

      Meiner Meinung nach gibt es gerade in den letzten Jahren neue Innovationen die, zumindest mir, ein wenig Hoffnung für das MMOG-Genre machen.
      Das dynamische Kampfsystem ist eines dieser Innovationen. Ich habe es schon bei DDO gemocht und kann mir inzwischen kein MMOG vorstellen dass ich ohne spielen würde.
      Auch das man inzwischen wieder versucht im Bereich Sandbox zu experimentieren finde ich sehr gut – allerdings wurde dort der Stein der Weisen noch nicht gefunden.
      Die Idee in MMOGs massiv Geschichten zu erzählen – wie zum Beispiel in ESO - finde ich dagegen sehr problematisch: das passt mehr zu einem Singelplayer-Spiel und fühlt sich in einem Multiplayer-Spiel doch sehr seltsam an.
      Stancer
      am 12. November 2014
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      WAR kann man als gutes Beispiel nennen.

      Anfangs war es geplant, das es z.b. keinerlei Level gibt. EA war das ganze dann zu innovativ und es wurde gestrichen.

      Das grösste Problem sehe ich an der Itemspiral-Mechanik. Mittlerweile bauen 99% aller MMO´s auf eine Itemspirale. Das Problem ist das die zwar vor 10 Jahren toll war aber heutzutage immer langweiliger wird, weil es sich einfach alles wiederholt.
      Man rennt 1-2 Monate herum und farmt sich das Set zusammen nur um dann wieder loszuziehen und sich sein nächstes Set zusammen zu farmen.

      Den WoW Spielerschwund führe ich persönlich primär auf genau diese Mechanik zurück. Solch eine Mechanik stösst halt irgendwann an seine Grenzen und auf Dauer wird es für Spieler immer uninteressanter noch weiter neuen Items herzujagen !

      Es müssten andere Mechaniken her, die nicht auf Items basieren ! Sicher soll es weiterhin Items geben aber sie sollen nicht der zentrale Dreh und Angelpunkt eines Spiels sein !
      Gwen
      am 11. November 2014
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      Generell gar nicht falsch - nur ist der Fokus der Innovation so eine Sache. Dynamische Kampfsysteme gab es ja schon vorher - nur eben nicht in MMOs - jetzt gibt es sie in DC:UO, Wildstar, GW2, ESO, usw. Hier wird einfach mehr an Mechaniken als am Konzept gebastelt.
      Doch Innovationen im Bereich "wie bau ich ein MMO auf" sind sehr sehr selten bis zu nicht existent - und genau da braucht es den Mut grade der großen Firmen wie zu den Anfängen in vollkommen verrückt erscheinende(!) Konzepte zu investieren.
      budrik
      am 11. November 2014
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      Mein derzeitiges Problem mit MMOs im Allgemeinen und WoW im Speziellen, ist dass ich nicht mehr den Eindruck habe dass es sich lohnen würde die notwendige Zeit hineinzustecken. Was nicht bedeutet dass ich nicht jetzt sofort das richtige MMO spielen würde, es gibt es halt derzeit für mich nicht. Mir fehlt es unter anderem einfach als Spieler einen Einfluss auf die Welt zu haben, bzw. sie auf mich und ich auf andere Spieler.

      Zu Classic Zeiten habe ich zB oft Spielern durch die Ony Pre geholfen, oder Southshore verteidigt. Heutzutage klickt man auf einen XY-Finder Knopf und wenn die Gruppe net passt haut man einfach wieder ab, solange bis man seine Epixxe hat. Ein anderes Bsp ist 1k Winter zu Beginn von WotLK, als jeder gleichzeitig daran teilnehmen konnte und es noch nicht instanziert war, wodurch die Kampfzone so richtig in die Welt hineingepasst hat. Oder man sah in Shattrath einen Spieler mit seiner Gladi Rüstung an, und dachte sich: solch ein großer Held möchte ich auch mal sein^^. etc, etc...

      Natürlich könnte man heutzutage mit solchen gewollten bzw. ungewollten Features keinen Blumentopf mehr gewinnen, trotzdem glaube ich dass die richtigen Entwickler mit der richtigen Idee und Erfahrung solchen Spielspass wieder kreieren könnten. Leider wird derzeit entweder versucht, mit schnell verbrauchten Süßigkeiten in Form von Minigames (WoW), oder reinen SRPG Elementen (tESO) , oder mit einem WoW Classic 2.0 (W*) mit noch krasserer Comicgrafik, das Genre weiterzuentwickeln.

      Dass vermutlich nach EQ Next nichts Großes mehr kommen wird sehe ich positiv. Besser ein von einem kleinen Entwicklerteam erschaffenes durchstartendes MMORPG, hinter dem eine Vision steckt, als eine Multimillionen Dollar Projekt einer großen Firma, welches mit Hilfe einer fetten Marketingkampagne an den plattgehypten Spieler gebracht wird.
      Stancer
      am 12. November 2014
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      Erklär mir mal wieso Content nicht ewig hält ? Wird der irgendwann raus programmiert ? Hab ich ja noch nie gehört !

      Ich spiele durchaus ambitioniert aber ich renne nicht den Leuten hinterher und rede mir ein ich müsse irgendwo dran teilnehmen oder hätte keinen Spass, wenn ich es nicht mache.
      Ich mache das wozu ich gerade lust habe und man findet immer Gleichgesinnte.
      LoveThisGame
      am 12. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "Ich kann immer nur lächeln wenn die Leute von "Mithalten" oder "Anschluss halten" reden !
      "


      Kann nur jemand sagen der nicht ambitioniert spielt!

      Ich bin weiß Gott kein "Imba-Roxxor-Oberpro-Gamer" der 5 Stunden nach Release alles clear hat. Nein ich bin ein ganz "normaler" Casual der halt am Content teilnehmen möchte und das ein oder andere kleinere Ziel hat.

      Der Content hält aber eben nicht ewig, sondern nur eine begrenzte Zeit, daher muss einfach manches zeitnah erledigt werden, um überhaupt am Content teilnehmen zu können.

      Lässt man die Zügel irgendwann mal schleifen, muss man wiederum einiges aufholen bis man erneut am neuen Content teilnehmen kann.

      Daher ist:

      ZITAT:
      "Wenn die Leute mal wieder Spiele aus dem Grund spielen, wozu sie gemacht sind würde es dem Genre deutlich besser gehen ! "


      einfach nur belangloses Geschwätz.

      Denn um in WoW das zu haben wozu Spiele gemacht sind, nämlich Spaß zu haben, muss ich persönlich überhaupt erst mal weit genug kommen um am Content überhaupt teilnehmen zu können!

      Aber wie gesagt jemand der nicht ambitioniert spielt hat sowieso viel zu wenig Einblick in die Materie um das überhaupt beurteilen zu können!
      Gwen
      am 12. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "Heutzutage klickt man auf einen XY-Finder Knopf und wenn die Gruppe net passt haut man einfach wieder ab, solange bis man seine Epixxe hat."

      Es gibt genügend Spieler, die gar nicht so scharf "Epixxe" sind, die aber entnervt eine Gruppe verlassen, weil Egomanen unbedingt ihr Ding durchziehen wollen. Das fängt an bei dauerpullenden Spielern, denen es nie schnell genug gehen kann und hört bei den Flamern auf, die jedem verbal an die Wäsche gehen - während das andere Extrem die Spieler sind, die gefühlt WASD schon überfordert oder nach Monaten bzw Jahren noch nicht gemerkt haben, daß man z.B. als Hunter in WoW nicht INT sockelt.
      Und diese UnKultur im digitalen Umfeld geht weder auf MMOs zurück noch ist sie auf MMOs beschränkt.
      Aber das nur am Rande...
      Stancer
      am 11. November 2014
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      Ich glaube das dies auch ein wichtiger Faktor ist, der "bereinigt" werden muss.

      Ich meine das die Spieler glauben sie MÜSSTEN bestimmte Dinge machen. Die Leute legen sich selbst einen Zwang auf und rennen diesem dann hinterher. Dazu stecken sich die meisten auch noch viel zu hohe Ziele und schieben dann Frust, wenn diese sich eben nicht erfüllen.

      Ich kann immer nur lächeln wenn die Leute von "Mithalten" oder "Anschluss halten" reden !

      Wenn die Leute mal wieder Spiele aus dem Grund spielen, wozu sie gemacht sind würde es dem Genre deutlich besser gehen !
      Stancer
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Allgemein ein guter Bericht allerdings finde ich es etwas überheblich zu behaupten das "Online-Spielen" und Spiele wie LoL, WoT seien Verdienste von WoW.

      Blizz hat im Bereich Moba nichts unternommen und ist erst nachgezogen als sie den Erfolg von LoL sahen ! Und WoT hat ne Verbindung zu WoW (Oder anders gesagt : Ohne WoW gäbe es kein WoT) ?
      Da ist die Ähnlichkeit zu Counterstrike wesentlich größer ! Klingt ein wenig nach sehr rosaroten Fanaussagen, wie man sie auch in WoW Foren liest, wo behauptet wird das gesamte MMO Genre sei von Blizz erfunden worden !
      Gwen
      am 12. November 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Kann Storyteller da nur beipflichten - auch für mich war WoW (nach UO) das Spiel, daß mich erst richtig ins Netz geholt hat.
      Und man kann sagen was man will, Blizz versteht es hervorragend verschiedene Ideen aus mehreren Ecken zu "entleihen" und dann in besserer Qualität und klasse Verzahnung neu und modern zu präsentieren.
      Storyteller
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      Das habe ich auch so nirgends geschrieben. Ich behaupte lediglich, dass diese nachfolgenden Generationen vom Wegbereiter WoW profitiert haben. Die Spiele hätte es wahrscheinlich so oder so ähnlich auch gegeben, aber WoW war anno 2004/2005 für sehr viele Menschen der Einstieg in die Online-Welt. Viele von denen sind dann irgendwann zu anderen Spielen gewechselt, weil World of Warcraft und MMORPGs im allgemeinen sie zu langweilen begannen. Nicht wenige davon sind dann bei LoL, WoT und Co. (zwischen)gelandet.

      Na klar, der Wegbereiter hätte auch ein anderes Spiel als WoW sein können, aber so ist es nun einmal gewesen. Zudem hat Blizzard mit World of Warcraft viele damals schon existierende Spielelemente in einem Titel vereint und derart gut abgemischt, dass die nachfolgenden Generationen wiederum Elemente aus WoW spendiert bekommen haben. Man kann praktisch von einer Art virtueller Vererbungslehre sprechen, das Positive, Erfolgreiche hat sich durchgesetzt. WoW war nur ein wichtiges und vor allem sehr starkes Glied in der Kausalkette, darauf wollte ich hinaus.
      Gwen
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Das MMO-Genre bräuchte mal wieder den Mut zu radikal neuen Ideen - aber das ist (teilweise verständlich) den alteingesessenen Konzernen zu riskant. Stattdessen werden nur Abwandlungen des Bekannten auf den Markt gebracht.
      Auf lange Sicht kann das einfach nicht begeistern - die Spieleindustrie verschenkt hier ein enormes Potential.

      Allerdings ist sie da in guter Gesellschaft - die Filmindustrie setzt u.a. auf den selben Gaul.
      Derulu
      am 11. November 2014
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      ZITAT:
      " Wo sind die neuen dicken Features?"


      Du meinst so etwas wie ein automatisches Gruppensuchetool für XYZ? Oder meinst du so etwas wie ein eigenes "Mini"-RTS"-Spiel im Spiel, wie die Garnisonen? Oder so etwas wie ein weiteres Spiel im Spiel, wie die Haustierkämpfe? WAS sind für dich "dicke Features"?

      ZITAT:
      "Sogar der aktuelle Raidcontent wird solo gemacht!"


      Nein, das wird er nicht. "Aktueller Raidcontent" ist das, was eben erst mit einem Inhaltspatch aufgespielt wurde - alles was davor gekommen ist, ist "alter Content". Siege of Orgrimmar war bis patch 6.0.2 der "aktuelle Raidcontent" und bis dahin hat keiner wirklich etwas erfolgreich "solo" gemacht

      ZITAT:
      "Gerade Blizz als Marktführer wäre eigentlich in der Rolle neue Sachen zu bringen"


      Nein? Ein Marktführer hat ein funktionierendes Produkt, das sich auf verkauft - dieses wird im Regelfall sukzessive Evolutioniert aber nicht revolutioniert, schlichlich verakuft es sich und "Revolution" birgt die große Gefahr der Verprellung der Kunden, die mit dem Produkt des Marktführers, so wie es ist, zufrieden sind. "Revolutionen" des Marktes (also "das "Neue" von dem du sprichst) kommen zu 90% und in fast allen Branchen IMMER von den Unternehmen, die neu auf den Markt kommen bzw. die nicht Marktführer, also denen, die irgendetwas machen müssen um den Käufern ihr Produkt schmackhafter zu machen, als es das Marktführerprodukt ist.
      Paradoxic
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Mal ganz unabhängig davon, ob einem WoW noch gefällt oder nicht - es ist ganz hauptsächlich die investierte Zeit und vor allem das geschaffene soziale Umfeld, was einen MMORPG Umstieg eigentlich fast unmöglich macht.

      Klar, neue MMOs werden ausprobiert, aber sofern nicht die ganze Gilde wechselt, geht man eben wieder zurück zu seinem Heimat-MMO in das man schon so viel Lebenszeit gesteckt hat. Sofern einen nicht ein wirklich traumatisches Erlebnis in diesem Spiel ereilt (Gilde bricht komplett weg usw.) oder man sich persönlich so weit weiter entwickelt, dass einem die bereits investierte Zeit egal ist und es viel mehr um den aktuellen und zukünftigen Spaß, vor allem in den anderen neuen MMOs geht, wird man auch immer da bleiben, wo man sich heimisch fühlt, egal ob einem die aktuelle Entwicklung gefällt oder nicht.

      Neuere Themenpark-MMOs sammeln in den meisten Fällen doch nur die Leute auf, die Spiele wie WoW und Co wirklich für fast immer verlassen haben und versuchen diese an sich zu binden. Spieler von ihren MMOs weg zu holen und sie dann zu binden, ist fast unmöglich.

      Neue Kundschaft zu akquirieren, die vorher nichts mit MMOs zu tun hatte ist ganz schwierig und das schaffen nur große IPs. Gutes Beispiel ist Teso. Viele SP Leute haben es sich gekauft und das gab natürlich nen massiven Shitstorm von diesen, aber die Initialverkäufe waren trotzdem im Sack.

      Wildstar hatte diesen Vorteil nicht, konnte nicht allzu viele Spieler von anderen MMOs binden (Gründe seien mal dahingestellt) und wie es dem Titel geht, sehen wir nun ganz schön.

      In der heutigen Zeit nochmal mit einem "klassischen" MMORPG daher zu kommen, ist eigentlich kompletter Selbstmord. Entweder man schiebt das Genre nen Stück nach vorne und macht wirklich viel neu (wie es EQ Next zumindest versucht) oder man geht ganz zurück und bringt alte Tugenden hervor. Also klassische Sandbox usw.

      Ich bin durchaus überzeugt, dass ein großer Publisher nochmal ein Sandbox Spiel machen könnte und es profitabel wäre, da wahrscheinlich viele alte Hasen nochmal zurück kommen würden, die der aktuelle Markt einfach verprellt hat.

      Mal sehen, die Zukunft der MMOs liegt auf jeden Fall in der Nische. Produkte wie Camelot Unchained (reines PVP MMO) gehen da schon den richtigen Weg.
      Stancer
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @Egooz : Ist es Qualität, weil Blizzard so viel besser ist oder ist es Qualität, weil die Spieler nichts anderes sehen wollen ?

      Ist das gleiche Prinzip wie bei "Blind vor Liebe"

      Meiner Erfahrung nach weiss die Masse der Spieler, die Aussagen wie "kleine Studios bringen nur schlechte Inhalte bzw. wenig Inhalte wegen geringem Budget" nicht mal Ansatzweise was in anderen Spielen los ist und wie dort die Patchpolitik aussieht.

      Am Budget gemessen müsste Blizzard wöchentliche Inhaltsupdates bringen, tun sie aber bei weitem nicht. Da sind andere Studios weitaus produktiver, nicht nur was die Wartezeit zwischen 2 Inhaltsupdates betrifft auch was den Umfang betrifft.

      Das war übrigens schon immer so, Blizzard ist bei den Addons recht knausrig aber die Spieler kennen nichts anderes. Vergleich mal die Inhalte von Addons von z.b. Everquest mit den Inhalten von WoW-Addons ! Du wirst erschreckt sein wie klein jedes beliebige WoW Addon dagegen wirkt
      Micro_Cuts
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Auch wenn es Blizzard mit dem Nachschub von Inhalten gemütlich angehen lässt, bieten sie eine Qualität, die 80% der anderen Studios nicht liefern können. Man kann WoW mögen, oder auch nicht...aber das was sie bieten wollen ist "rund". "


      Die Qualität bringen zig andere MMOs auch!

      Und rund ist da schon lange nichts mehr. Ein vollkommen unausbalancierter Low Level Content! Bei jedem Addon werden Attribute entfernt und neue hinzugefügt, seit Jahren schrauben sie an dem Spiel und zerstören dadurch 90% des Questcontents.

      Sogar der aktuelle Raidcontent wird solo gemacht! Blizz schraubt und schraubt aber hat schon lange vergessen wo es mal hingehen soll ...
      Egooz
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      WoW ist halt Kult und damit im Prinzip außer Konkurrenz.

      Auch wenn es Blizzard mit dem Nachschub von Inhalten gemütlich angehen lässt, bieten sie eine Qualität, die 80% der anderen Studios nicht liefern können. Man kann WoW mögen, oder auch nicht...aber das was sie bieten wollen ist "rund". Und da kann dann noch so ein abgefahrenes Konzept und Spieldesign kommen. Wenn das Gesamtpaket (Konzept, Inhalt, Technik, Support, PR, Community Arbeit etc.) nicht rund/ stimmig und auf der Höhe der Zeit ist, sind die Leute halt wieder weg.

      Gute Spiele sprechen sich auch heute noch rum und können bestehen. Nur weils seit Jahren kein neues MMOG mehr wirklich schafft, heißt es nicht, dass ein altes MMOG schuld daran ist.

      Micro_Cuts
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Die MMO Community gibt neuen Spielen aber auch gar keine Chance mehr.

      Ich sehe das ja an meinem Freundeskreis. Jeder von denen zockt neue MMOs an weil sie Lust auf was neues haben aber der Großteil geht dann doch wieder zu WoW zurück. Einen Grund dafür können sie aber meistens nicht nennen ... ich höre dann immer so Dinge wie "In WoW hab ich schon so viel Zeit/Geld investiert".

      Und zu WoW:
      Bei dem Geld das Blizz macht erwarte ich weitaus mehr. Alle paar Jahre ein Addon mit den selben Inhalt ist doch auf Dauer langweilig. Wo sind die neuen dicken Features?
      Stancer
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich denke es liegt an beiden Seiten.

      Die Spieler selbst sind genauso Schuld an der Entwicklung, wie im Bericht ja auch geschrieben wird.

      Auf der einen Seite sehnen sich viele nach etwas neuem, aber wenn dann mal etwas völlig anderes erscheint liest man nur Kommentare wie "In WoW ist aber alles besser" !
      Von völlig überzogenen Erwartungen mal ganz zu schweigen !
      Egooz
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Es mangelt ja nicht an Ideen. Ich glaube das größere Problem sind die Investoren, die keine finanziellen Risiken eingehen und sich immer wieder aufs Neue einen finanziellen Erfolg ala WoW erhofft haben.

      Dazu kommt, dass die meisten Studios mit neuen Projekten selten von der Entwicklung im Genre lernen. Es werden ständig die gleichen Fehler begangen. Sprich, der Standard bewegt sich kaum/ nicht nach vorn. Dazu ähneln sich die MMOGs inhaltlich noch sehr stark und die Themepark-Entwickler kommen i.d.R. nicht mit der Entwicklung nach (Ausnahme ist Square Enix).
      Ich sehe übrigens nicht Blizzard in der Rolle der Revoluzer. Das waren sie nie und werden sie nie sein (siehe ihre aktuellen Projekte). Zutrauen tu ich das ein paar kleinen Studios und vor allem SOE. Bei letzterem natürlich auch, weil sie das Genre mit Everquest schon einmal ordentlich nach vorne geschoben haben und sich im Gegensatz zu Blizzard trauen Risiken einzugehen.
      Stancer
      am 11. November 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Gerade Blizz als Marktführer wäre eigentlich in der Rolle neue Sachen zu bringen aber genau das Gegenteil ist der Fall. Titan haben sie eingestampft und Innovationen kommen stets von Nischenspielen, die Blizz dann einfach übernimmt !
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