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  • WoW: Legion-Systemanforderungen - ist mein PC noch schnell genug für Legion?
    Quelle: buffed

    WoW: Legion-Systemanforderungen - ist mein PC noch schnell genug für Legion?

    Mit WoW: Legion steigen die Systemanforderungen für World of Warcraft wieder ein bisschen - und dank Features wie erhöhter Sichtweite und neuer grafischer Effekte wird das die eine oder andere olle Mühle wahrscheinlich in die Knie zwingen. Welche Technik braucht's für WoW: Legion, damit alles flüssig läuft? Wir haben's ausprobiert.

    WoW: Legion bringt nicht nur tolle neue Inhalte für WoW wie etwa eine zusätzliche Klasse, neue Raids, Gebiete und mehr, sondern hat auch grafisch teilweise etwas zugelegt. Neue Zauberanimationen und eine deutlich erhöhte Sichtweite holen optisch etwas mehr aus der alten Engine raus, als das bisher in Warlords of Draenor der Fall war. WoW läuft, wie man so schön sagt, "auf jeder Gammelkiste". Im Vergleich zu WoD haben die Systemanforderungen ein gutes Stück zugelegt.

    Um die Welt von Azeroth in vollen Zügen genießen zu können, braucht man keinen superschnellen Rechner, der immer auf dem neuesten Stand ist. Wer aber seine Hardware schon einige Jahre nicht mehr aufgewertet hat und auch vorher nicht die schnellste Kiste hatte, muss für WoW: Legion jedoch eventuell aufrüsten.

     MindestvoraussetzungenEmpfohlen
    BetriebssystemWindows® XP / Windows Vista® / Windows® 7 / Windows® 8 mit aktuellstem ServicepackWindows® 7 / Windows® 8 / Windows® 10 64-bit mit aktuellstem Servicepack
    ProzessorIntel® Core™ 2 Duo E6600 oder AMD Phenom™ X3 8750Intel® Core™ i5 2400, AMD FX™v 4100 oder besser
    GrafikkarteNVIDIA® GeForce® 8800 GT, ATI Radeon™ HD 4850, oder Intel® HD Graphics 3000NVIDIA® GeForce® GTX 470, ATI Radeon™ HD 5870 oder besser
    Arbeitsspeicher2 GB RAM (1 GB Windows® XP)4 GB RAM

    Was muss mein Rechner in Legion draufhaben?

          

    Wir haben für euch einige Komponenten auf dem Legion-Alpha-Server getestet und dabei drei unterschiedliche Systeme parat, um euch zu zeigen, was euer Rechner draufhaben muss, damit ihr auch in Legion flüssig durch die Spielwelt lauft. Dabei zeigen wir euch, wie viel die jeweiligen Prozessoren sowie Grafikkarten rausholen und wie viel RAM mittlerweile für ein angenehmes Spielen nötig ist.

    Wir sind nicht die Hardware-Profis wie unsere Kollegen von der PC Games Hardware, versuchen euch jedoch trotzdem die bestmögliche Datenanalyse und Kaufberatung für ein mögliches System-Upgrade zu geben. Auf den folgenden Seiten werdet ihr also eher Einsteiger-Tipps in Sachen Hardware finden. Wie in der Tabelle zu sehen, haben wir drei Systeme. Das erste kratzt knapp an den "empfohlenen" Systemanforderungen, die Blizzard für die kommende Erweiterung vorgibt, und ist heutzutage ein PC der unteren Mittelklasse (preislich wie leistungstechnisch). Der zweite PC ist ebenfalls aus der Mittelklasse. Wer vor ein bis zwei Jahren 600 bis 700 Euro in die Hand genommen hat, besitzt damit einen Rechner, mit dem er WoW auf überdurchschnittlichen Einstellungen spielen kann. Als dritten PC haben wir ein Gaming-Notebook der Oberklasse gewählt, um zu zeigen, was eigentlich in eurem PC schlummern muss, um WoW am Anschlag zu spielen, ohne auch nur das kleinste bisschen Leistung einbüßen zu müssen.

    PC 1 – die untere MittelklassePC 2 – die MittelklassePC 3 – die Gaming-Maschine (Medion Erazer)
    Intel Core i5 760 / 2,8 Ghz Quad CoreIntel Core i5-4670k / 3,4 Ghz Quad CoreIntel Core i7-4710MQ / 2,5 GHz 8 Kerne
    4 GB RAM8 GB RAM16 GB RAM
    Nvidia Geforce GTX 560 TiGeforce GTX 660Nvidia GeForce GTX 880M
    Windows 10 64 BitWindows 7 Home Premium 64 BitWindows 8 64 Bit

    Warum braucht mein Rechner mehr Power in Legion?

          

    "Was hat sich denn zu WoD verändert, dass mein Rechner nun wieder mehr leisten muss?", wird sich der ein oder andere fragen. Der größte Leistungsfresser sind die stark erhöhte Sichtweite und die neuen Kampfanimationen. Wie im Bild zu sehen, werdet ihr mit der erhöhten Sichtweite in Legion keine Gegner und NPCs aus mehreren Kilometern wahrnehmen. Jedoch habt ihr die Möglichkeit, deutlich weiter entfernte Umgebungsdetails zu betrachten. Wem das egal ist, der kann natürlich darauf verzichten und die Sichtweite in den Systemeinstellungen einfach runterschrauben.

    Ein weiterer Ressourcenfresser sind die neuen Kampf- und Zauberanimationen. Statt bei einer Attacke einfach nur das Schwert zu schwingen, sind die Animationen aller Klassen deutlicher sichtbar und grafisch etwas aufwändiger. Im Solo-Spiel muss euer Rechner dabei nicht mehr verarbeiten. Spätestens im Raid aber, wenn jeder Spielercharakter sein Feuerwerk an Attacken raushaut, die durch Kampfrausch/Zeitkrümmung/Heldentum dazu noch öfter in kurzer Zeit gewirkt werden, muss euer Rechner arbeiten. Dass es dabei bei manchen Spielern Lags verursacht, liegt meist an Add-ons wie Recount oder Skada, welche die Daten aller Aktionen berechnen. Etwas mehr Effekte muss euer PC trotzdem verarbeiten.

    Die Mittelklasse im Test

          

    Windows 32 Bit und der Arbeitsspeicher
    Die 32-Bit Version kann euer Spiel unter Umständen zu sehr einschränken. Zugegeben, auf unserem vollgemüllten Rechner aus Beispiel 1 befinden sich einige unnötige Programme. Daher laufen im Hintergrund dementsprechend viele Prozesse ab.
    Wir besitzen zwar 4 GB Arbeitsspeicher, was den empfohlenen Systemvoraussetzungen für WoW: Legion entspricht, jedoch können wir mit unserer 32-Bit Version von Windows lediglich 3,5 GB Arbeitsspeicher nutzen, selbst wenn wir mehr Arbeitsspeicher eingebaut hätten. Wenn wir dann noch ein paar zusätzliche Tabs in Chrome offen haben, geht in WoW fast gar nichts mehr. Teilweise werden wir sogar aus dem Spiel geschmissen, weil der Speicher für WoW nicht ausreicht. 64-Bit-Systeme erlauben es euch, mehr aus euren 4 GB Arbeitsspeicher rauszuholen und drosseln euch nicht auf die 3,5 GB in der 32-Bit Version. Die einfachste Wahl ist dabei natürlich, auf Windows 10 upzugraden, aber das ist jedem selbst überlassen.
    Unser erster PC (im folgenden PC 1 genannt) entspricht fast exakt dem, was Blizzard für die empfohlene Systemanforderung angibt. Als Grafikkarte (GPU) haben wir eine Geforce GTX 560 Ti verbaut, die in der Hardware-Rangliste der GPUs nur einen Platz vor der von Blizzard empfohlenen GTX 470 steht. Auch die Prozessoren (CPU) spielen in derselben Gewichtsklasse. Statt einem Intel i5 2400 haben wir einen Intel Core i5 760 eingebaut. Als Arbeitsspeicher (RAM) haben wir 4 GB DDR3 1.066 MHz drin, was für WoW ausreichend ist.

    Hinzufügen muss man noch, dass unsere Windows-7-Home-32-Bit-Installation allerdings 7 Jahre alt ist und zusätzlich mit allerlei unnötigen Programmen zugemüllt ist, die sich über die Jahre angesammelt haben. Aber hey, das macht den Test mit PC 1 sogar noch etwas realistischer. Bevor wir CPU und GPU testen können, müssen wir uns allerdings von unserer 32-Bit-Version von Windows verabschieden. Die 4 GB Arbeitsspeicher sind auf unserem zugemüllten System nicht mehr ausreichend, obwohl wir nicht einmal mit Add-ons spielen, unnötig viele Tabs in Chrome offen haben und auch sonst nichts nebenbei läuft (Videos, Streams oder ähnliches). Beim Arbeitsspeicher sollte man heutzutage nicht mehr sparen oder zumindest auf eine 64-Bit-Version seines Betriebssystems umsteigen.

    Was muss ich beim Kauf des Arbeitsspeichers beachten?

          

    Wer beim Arbeitsspeicher knausert, spart am falschen Ende. Acht Gigabyte DDR 3 RAM mit 1.600 MHz gibt es bereits ab 40 Euro. Damit läuft WoW jetzt und in den nächsten paar Jahren reibungslos. Wer alle Einstellungen auf Ultra setzen und auch in anspruchsvollen Situationen keinen Leistungseinbruch erleben möchte, braucht sogar ein klein wenig mehr als acht Gigabyte RAM. Mittlerweile unterscheiden sich die Preise bei DDR 3 und DDR 4 nicht mehr wirklich. DDR 4 ist in einigen Fällen etwas schneller, für WoW aber nicht erforderlich. Entscheidend sind Timings und Taktfrequenzen (die Zahlen 1033, 1600 oder 2400). Hier gilt: Je höher der Wert, desto besser der RAM. Die Leistung eures Arbeitsspeichers hängt teilweise auch davon ab, wie viele RAM-Riegel ihr nutzt (also ob ihr für insgesamt 8 GB RAM 4x 2 GB, 1x 8 GB oder 2x 4 GB nutzt). Weniger RAM-Riegel sind meist besser.

    Wir empfehlen euch den RAM G.Skill Trident X F3-2400C10D-8GTX (8 GiByte DDR3-2400-RAM). Beim Kauf des RAMs könnt ihr nicht viel falsch machen. Achtet wie erwähnt auf die Taktfrequenz, orientiert euch an unserem vorgeschlagenen Modell und stellt sicher, dass ihr genug RAM-Slots auf eurem Motherboard habt, wenn ihr mehrere kleine Riegel wählt. Wer mehr über Arbeitsspeicher erfahren will, schaut am besten in den großen RAM-Test der PC Games Hardware Ausgabe 4/16 rein.

    GPU von PC 1 im Test

    Mit einer 64-Bit-Version können wir endlich loslegen, obwohl unsere 4 GB RAM trotzdem ordentlich ins Schwitzen kommen. Im Grafiktest fliegen wir ungefähr drei Minuten die Flugroute von Dalaran nach Hochberg ab. Diese Flugroute verwenden wir sowohl für die CPU- als auch GPU-Auslastung. Auf die Anforderungen im Kampf/im Raid gehen wir später ein. Die Einstellungen im Spiel sind durchschnittlich eingestellt (Grafikqualität insgesamt 6/10, Sichtweite 7/10, Umgebungsdetails und Bodenobjekte 6/7, Partikeldichte gut, Schattenqualität Ultra, Tiefeneffekte hoch).

    Die durchschnittlichen FPS liegen dabei um die 82, maximale FPS bei 133. Anders sieht es natürlich aus, wenn viel Bewegung durch Gegner ins Spiel kommt. Auch in Kämpfen mit mehr Effekten fallen unsere FPS selten unter die 60er-Marke. In großen Raids, bei denen vor allem zu Kampfbeginn ein Effektgewitter ausbricht, mögen die FPS wohl auf 40 fallen, was aber immer noch zu verkraften ist.

    Sichtweite in WoD und Legion im Vergleich

    before
    after

    Empfohlene Grafikkarten der Mittelklasse

          

    Unsere sechs Jahre alte GTX 560 Ti reicht für WoW immer noch aus. Die Karte bewegt sich um die 90 bis 115 Euro. Ähnliche aktuelle Mittelklasse-Grafikkarten sind die Geforce GTX 750 (1.024 MiByte, ab 100 Euro), Geforce GTX 750 Ti (2.048 MiByte, ab 110 Euro), Radeon R7 260X alias HD 7790 OC (1.024 MiB, ab 115 Euro) und Radeon R7 370 (2.048 MiB, ab 130 Euro). Entscheidend ist der Grafikspeicher (1.024, 2.048 beziehungsweise 1 GB, 2 GB und 4 GB Speicher). Wer auch andere Spiele in Full HD spielen und etwas in die Zukunft investieren möchte, der sucht nach einer Karte mit 2 GB Speicher. Ähnlich wie beim Arbeitsspeicher sollte man hier ruhig 20 bis 30 Euro mehr ausgeben und dafür die verhältnismäßig große Leistungssteigerung mitnehmen.

    PC 1 im CPU-Test

    Empfohlen wird laut der Anforderungsliste von Blizzard ein Intel Core i5 2400 oder AMD FX 4100 (oder besser). Ob 2 oder 4 Kerne gibt Blizzard nicht an, auch die Taktfrequenz wird nicht erwähnt, obwohl das die wichtigen Anhaltspunkte sind. Die i5 2400, die wir im Netz gefunden haben, sind allesamt Quadcore (4 Kerne) mit einer Taktfrequenz von 3,1 GHz, was eher im oberen Mittelfeld der Prozessoren liegt. Diese Prozessoren kosten circa 160 bis 180 Euro. Dass Blizzard diese Art von CPU empfiehlt, können wir uns kaum vorstellen (die GHz sind mit Sicherheit niedriger ausgelegt). Die als Vergleich angegebenen AMD-FX-4100-CPUs rangieren um die 100 Euro, was eher unseren Vorstellungen entspricht. Die 3,1 GHz sind also zu hoch angesetzt. Im Test mit PC 1 haben wir einen Intel Core i5 760 Quadcore mit 2,8 GHz gewählt. Dieser ist in der Preisklasse etwas höher angesiedelt (circa 167 Euro) und kommt daher wie im Kasten auf Seite 73 zu sehen, kaum ins Schwitzen). Allerdings gibt es auch nicht mehr viele CPUs, die weniger als 100 Euro kosten und den Ansprüchen genügen. Wer ein sehr knappes Budget hat, nimmt eine AMD-CPU wie die A8-7600 oder FX-6300, die zwischen 90 und 110 Euro kosten. Ungefähr dieselbe Preisspanne erwartet euch beim alten Intel i3-6100 und i3-4150. Ähnlich wie bei der Grafikkarte gilt auch hier: Wer 30 bis 40 Euro mehr ausgibt, erhält wesentlich mehr Leistung, investiert in die Zukunft und kann die Benutzereinstellungen in WoW auch etwas höher stellen als 6/10.

    Schlachtruf im optischen Vergleich

    before
    after

    Empfohlene CPUs der Mittelklasse

          

    Bei AMD fahrt ihr am besten mit dem A10-7850K, dem FX-8320 oder dem 8320E, die vor allem beim Übertakten eine Menge rausholen. Intel-Prozessoren sind erfahrungsgemäß ein kleines bisschen teurer. Hier empfiehlt sich die 6.000er-Reihe 6400, 6500 und 6600. Je nachdem wie viel MHz der Prozessor hat, steigt freilich der Preis an. Für WoW ist ein Quadcore mit 2,8 GHz mehr als ausreichend und wird euch keine 200 Euro kosten. Wichtig beim Kauf ist der Sockel der CPU und der Cache.

    CPU von PC 2 im Test

    Unsere zweite Maschine ist das perfekte Beispiel dafür, was man bekommt, wenn man 100 bis 150 Euro mehr ausgibt. Wie bereits erwähnt, sind die 4 GB mehr RAM ein sehr günstiges Upgrade. Die Grafikkarten nehmen sich ebenfalls nicht viel. Als CPU haben wir einen der besten i5 (vor der 6.000er Generation) verbaut. Wer leistungstechnisch eine Stufe höher gegen will, landet bei den "günstigen" i7-Prozessoren. Die Ergebnisse zeigen, dass PC 1 gleichauf liegt oder sogar besser abschneidet als der leicht teurere PC 2, unsere Einstellungen im Spiel jedoch auch etwas höher liegen. Partikeldichte, Umgebungsdetails und die Sichtweite sind auf Maximum eingestellt.

    Damit zockt ihr problemlos auch auf Ultra

          

    Einige werden wahrscheinlich über die hier angegebenen Komponenten lachen, die zugegeben etwas in die Jahre gekommen sind. Aber darum geht es bei diesem Test eben: herauszufinden, welche alte Kiste die neuen Systemanforderungen "stemmen" kann. Auch bei der folgenden CPU und GPU werden Spieler mit einem guten Gaming-Rechner wohl nur müde lächeln. Um auch hitzige Raidgefechte mit Ultra-Einstellungen spielen und nebenbei Streams und/oder Videos schauen zu können, benötigt ihr etwas mehr RAM als die 8 GB. 16 GB sollten es da also schon sein, das fällt preistechnisch aber auch nicht weiter ins Gewicht.

    Bei den Prozessoren bewegt ihr euch entweder in den Gefilden der alten i7-Generation oder nehmt einen brandneuen i5 zur Hand. Der i5 sollte dann aber auch die Skylake-Variante sein mit 3,2 bis 3,4 GHz Quadcore. Bei AMD ist das Äquivalent dazu der FX8320 oder FX8350, die ein gutes Stück günstiger sind als die Intel-Chips. Die Grafikkarte wird lediglich in großen Raids so richtig ausgelastet. Für das Questen und in Dungeons reicht bereits die Karte auf PC 1 und 2 völlig aus. Wer in Effektgewittern weiterhin über 60 Frames haben will, braucht ebenfalls keine Mega-Grafikkarte. Die GTX 660 (2 GHz), GTX 650 Ti sowie die R7 265 (2 GHz) und HD 7870 (2 GHz) erfüllen auch unter Druck ihre Leistung. Wer andere grafisch aufwendigere Spiele zockt und in die Zukunft investieren will (die nächsten 4 bis5 Jahre), schaut im Bereich der R7 370 (4 GHz), R9 380x (4 GHz) beziehungsweise GTX 960 und 970 vorbei.

    Systemanforderungen in Legion: Fazit

          

    WoW bleibt ein Spiel, für das man keinen Super-PC braucht, ganz rückständig darf der Rechner aber auch nicht sein, sonst geht wenig in Azeroth. Wer in seiner Kiste immer noch nur 4 oder sogar 2 GB Arbeitsspeicher hat, sollte auf jeden Fall aufrüsten und muss dabei keine 50 Euro in die Hand nehmen. Wenn ihr ein 32-Bit-System nutzt, müsst ihr ebenfalls umsteigen, wenn ihr euch nicht zu sehr einschränken wollt. Wenn es eine Komponente gibt, an der ihr in WoW nicht sparen solltet, ist es die CPU. Auch mit alten Prozessoren der i3-Reihe werdet ihr WoW spielen können. Mittlerweile findet man jedoch kaum mehr i3-CPUs, da sich der Preis zur Folgegeneration i5 nur leicht unterscheidet. Den Sprung zu i7 müsst ihr auf jeden Fall nicht wagen (selbst für Ultra-Settings nicht). Auch eure Grafikkarte muss nicht aus der Oberklasse stammen.
    Wer vor 6 Jahren viel Geld für eine halbwegs aktuelle GPU ausgegeben hat oder jetzt 200 Euro über hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Wer vor Legion einen neuen PC kaufen will (ohne SSD-Festplatte, Schickimicki-Gehäuse und weiteren Schnickschnack), kann sich für circa 600 Euro einen Desktop-PC zusammenstellen, der für WoW: Legion absolut ausreichend ist, um damit auf überdurchschnittlichen Einstellungen zu spielen und die erhöhte Sichtweite sowie neue Zauberanimationen voll genießen zu können.

    Klingensturm im optischen Vergleich

    before
    after

    Der Rest: Tipps für Motherboard, Festplatte, Gehäuse, Anschlüsse

          

    Wenn ihr euch einen fertigen Rechner kauft, werdet ihr auf die folgenden Probleme in der Regel nicht treffen. Wer die Einzelteile für seinen PC selbst besorgt und verbauen will, muss auf einige Kleinigkeiten achten, um am Ende nicht in die Röhre zu schauen.

    Motherboard und Gehäuse

    An sich kann man beim Kauf eines Motherboards nicht viel falsch machen. Auch preislich wie leistungstechnisch gibt es nur marginale Unterschiede. Knifflig wird es zum Beispiel dann, wenn ihr euch eine Grafikkarte kauft, die so groß wie ein Schlachtschiff ist. Die meisten modernen Motherboards werden mit der Belegung der GPU-Slots keine Probleme haben. Ärgerlich wird es, wenn die Grafikkarte so massiv ist, dass das Gehäuse nicht mitmacht. Neue Grafikkarten besitzen meist nur noch einen HDMI- und DVI-Anschluss. Ältere Bildschirme hingegen besitzen lediglich einen VGA-Anschluss - auch auf derartige Banalitäten müsst ihr achten (oder einfach einen Adapter parat haben). Bevor ihr euch RAM kauft, solltet ihr sichergehen, dass euer Motherboard genug Platz für die ganzen RAM-Riegel hat.

    Der größte Fehler, den ihr bei der Wahl eures Motherboards machen könnt, ist es, den falschen Sockel für euren Prozessor zu wählen. Bestimmte Prozessoren passen nämlich nur in ganz bestimmte Sockel auf eurem Mainboard, die nicht verstellbar sind. Bei AMD-CPUs nennen sich diese AMD2, 2, 3, 3+ und so weiter. Intel-Sockel tragen Namen wie 1150, 1151 oder LGA 1366. Ein ähnlicher Fehler kann euch bei der Wahl des Grafikkarten-Slots passieren. Dabei gibt es PCI und PCI-E (PCI Express) sowie die alten AGP-Steckplätze. Neuere Modelle werden aber meist PCI-E verwenden.

    Festplatten

    Festplatten werden immer günstiger. Das Upgrade von 500 GB (Gigabyte) auf 1 TB (Terrabyte, 1.000 GB) kostet euch meist keine 20 Euro und ist nichts, woran man sparen sollte. Bis auf den Speicherplatz an sich entscheidet die Qualität eurer Festplatte darüber, wie schnell ihr WoW starten könnt. Beim normalen Gebrauch stellen ein paar Sekunden mehr oder weniger keinen Unterschied dar, bei einem Neustart nach Disconnect ist es entscheidender.

    Beim Kauf einer Festplatte sind wichtig: Bauform (die Zollangabe, eventuell entscheidend für die Plätze in eurem Gehäuse), Zahl der Umdrehungen pro Minute (U/min), Größe des Caches (KByte und MByte sowie die Zugriffs- und Transferzeit. Die meisten Festplatten bieten mittlerweile 7200 U/min, je höher die Zahl, desto lauter ist die Festplatte allerdings auch.

    Seit einiger Zeit gibt es natürlich auch die SSD-Platten, die eure Daten erheblich (!) schneller aufrufen, allerdings auch mindestens das Vierfache pro Gigabyte kosten. SSDs sind dazu gedacht, euer Betriebssystem (und eventuell ein bis zwei Spiele) zu speichern. Wer jedoch zusätzlich Spiele auf der SSD speichert, geht das Risiko ein, die Lebensdauer der Festplatte zu verringern. Voll ausgereift sind SSDs noch nicht, wer jedoch einmal eine hatte, kann schwer wieder zurück zur "normalen" Festplatte.

    Noch mehr Infos findet ihr in der aktuellen Ausgabe der MMORE 05/2016, die es im Handel und in unserem Aboshop gibt. Was ihr noch im Heft findet, erfahrt ihr aus unserer Übersicht!

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    • SGlanzer
      23.04.2016 21:30 Uhr
      buffed-TEAM
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Katamarii
      am 24. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich habe eine GeForce GTX 970M verbaut.
      Mir wurde gesagt, die mobilen Karten sind nicht ganz so gut wie die für Tower-PCs. Reichen sollte es dennoch allemal, oder?
      Knusperkeule
      am 12. August 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Habe die selbe Frage.. wird es für mich mit ner 965m (4gb) und nem I7 6700HQ spielbar sein? :/ (Auf Ultra?^^)
      Katamarii
      am 24. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Cool, danke!
      ZAM
      am 24. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Klar.
      teroa
      am 24. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      rofl mit jedem 10 jahre alten rechner kann mann es spielen...
      Variolus
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Dann hoffen wir mal, dass die Jungs von PCGH nicht hier vorbei gucken ^^

      Man merkt auf jeden Fall, dass Hardware nicht unbedingt eure Stärke ist. Viele Fehler (2 GHz AMDs?), verwirrende Aussagen und man hätte das Ganze auf wenige Sätze zusammenstreichen können (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass man vielleicht auch etwas anderes als nur WoW spielen möchte):

      CPU: 2 Kerner kann man eigentlich nicht mehr empfehlen. Viele moderne Spiele starten nur auf einem System mit mindestens 4 (nativen) Threads. Also möglichst einen aktuelleren 4 Kerner, runde 3 GHz reichen aber selbst bei einem 6 Jahre alten Phenom II noch aus.

      GPU: je schneller, desto besser ^^
      Ernsthaft, heutzutage kann man weniger als 2 GB nicht mehr empfehlen. Aktuelle Spiele fressen VRAM, wer sich also eine neue Graka kauft, sollte zu mindestens 4 GB greifen. Wer es nicht zu eilig hat, sollte bis kurz vor Legion mit dem Aufrüsten warten, dann sollte die nächste GPU-Generation erschienen sein und die Preise sich bereits etwas eingepegelt haben. Hierbei bietet dann wohl AMD eher etwas für den kleineren Geldbeutel, während nVidia mit den Mittelklassekarten (>300,- €) startet.

      Speicher: so günstig wie jetzt war er schon ewig nicht mehr. Wer keine 8 GB hat, sollte unbedingt aufrüsten! 16 GB sind aktuell die beste Empfehlung. Allerdings muss man seine Windows-Version beachten. Vista und Win 7 Home unterstützen z. B. nur maximal 16 GB.

      Wie eingangs angemerkt: diese "Tipps" gelten vor allem für Leute, die noch etwas anderes als nur WoW mit ihrem PC spielen wollen. Etwas Zukunftssicherheit und vor allem keine Fehlermeldungen, wenn ein Spiel nicht genügend Threads findet ^^
      punkten1304
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Mit Pascal würde ich aber nich bis ende August rechnen Vor allem da die Karten VERMUTLICH frühestens im Sommer vorgestellt werden, das is in der Szene schon optimistisch geschätzt, ganz zu schweigen von "eingependelten" Preisen.

      An sich kann man sich dem "warte mit dem Graka aufrüsten bis Pascal" aber anschließen. Wer bis jetzt klar kam kann die paar Monate auch noch warten.
      Zarox
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ob 2 oder 4 Kerne gibt Blizzard nicht an,..."

      WoW nutzt nur 2 Kerne, egal wie viele der eigene PC hat.

      Habt Ihr einen deal mit Amazon?
      Bei Mindfactory ist der selbe Speicher deutlich günstiger.
      Zarox
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ähm, nein!
      WoW läuft mit 2 Kernen "Optimal", Mehrkerner sind sicher gut, aber die Hauptlast bezieht sich dabei immer auf einen einzelnen, mit ca. 90% Last, ein 2ter Kern wird für weitere Tasks genutzt.
      Das kann man mit unterschiedlichen Benchmarks selber testen.
      WoW ist über 10 Jahre alt und von der Programmierung einfach nicht für Mehrkern-CPU's vorgesehen. Um wirklich mit 4, 6, usw. Kernen (wie bei neuren Spielen unterstützt), müßte WoW von Grund auf NEU Programmiert werden, was WoW 2.0 wäre.
      Snoggo
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Der Stand ist aber noch aus BC.
      WoW bestand damals standardmäßig aus 2 Mainthreads, und zusätzlich "Neben"threads. Nutzte also 2 und nen halben Kern (wenn vorhanden).
      Seit dem Ulduarpatch unterstützt WoW jedoch auch mehr Kerne, man musste es nur in der config einstellen.
      Seit 3.3.2 ist auch das nicht mehr nötig, ausser man möchte das WoW auf ganz bestimmten Kernen nur läuft.
      Maxicus
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Finde die 2 GB VRAM empfehlung ein bisschenfehl am Platz, vorallem weil im restlichen Artikel eher auf Zukunftssicherheit gepocht wird. 3GB VRAM sollten es heutzutage für 1080p schon sein. Mehr VRAM lässt sich dann in höherer Auflößung unterbringen.
      Mit 2 GB tut man sich allerdings keinen Gefallen, vorallem dann nicht wenn man zwischendurch vill auch mal auf ein anderes Spiel umschwenken will.
      ZAM
      am 23. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 3x gebufft
      5820K aktuell non-oc, 16GB DDR4-2400, 980GTX Ti und alles aktuell nur noch auf SSDs (außer meinen Programmierkrempel). Sollte reichen.
      DatSephe
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich hab hier nichtmal mehr ne HDD drinne - Sicher, das andere luxusextrem - Aber auch ein spürbares. Mal von datengrabs (Videos, musik) abgesehen ist der unterschied so krass, dass sich alles andere danach nurnoch ruckelig und langsam anfühlt (Im sinne der ladezeiten ruckelig, die fps kümmerts natürlich eher wenig)
      Snoggo
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hab auch nur noch eine HDD als Datengrab, und sonst alles auf SSD. Allerdings gibt es etliche Spiele, wo es keinen Unterschied macht, ob diese von einer guten HDD oder SSD gestartet werden (Civilization z.B.), Aber bei WoW mit ein paar Addons mehr, mag ich das absolut nicht mehr missen.
      Shinta
      am 23. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Eine SSD lohnt sich eigentlich bei jedem Spiel, welches Ladezeiten besitzt. Die Neuen haben auch so viele Schreib-/Lesezyklen, dass die locker weit mehr als acht Jahre durchhalten. Wint+ ist auch für das Arbeiten mit SSD's optimiert, um die Platte nicht unnötig zu belasten. Gerade seit WoD dauert das erste Starten von WoW, bis alles fertig in der Welt geladen ist, enorm lang. Sowas geht mit einer SSD ratzfatz.

      Als Systemfestplatte noch eine HDD zu nutzen, geht sowieso gar nicht mehr. Das ist nen Unterschied wie Brief und Email. Jedem, der nen paar Euro übrig hat, kann ich nur empfehlen sich für Spiele auch ne SSD zuzulegen. Als Datengrab sind allerdings weiter HDD's zu bevorzugen, ganz einfach wegen dem super Preis/Gb Verhältnis und der enormen Haltbarkeit.
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1193111
World of Warcraft
WoW: Legion-Systemanforderungen - ist mein PC noch schnell genug für Legion?
Mit WoW: Legion steigen die Systemanforderungen für World of Warcraft wieder ein bisschen - und dank Features wie erhöhter Sichtweite und neuer grafischer Effekte wird das die eine oder andere olle Mühle wahrscheinlich in die Knie zwingen. Welche Technik braucht's für WoW: Legion, damit alles flüssig läuft? Wir haben's ausprobiert.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Legion-Systemanforderungen-PC-1193111/
23.04.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/04/WoW-Legion-Klingensturm-Animation-buffed_b2teaser_169.jpg
world of warcraft,blizzard,mmorpg
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