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  • WoW: Mythos Karazhan - der beste Schlachtzug aller Zeiten!

    Karazhan ging als erster 10-Mann-Raid in die Geschichte von World of Warcraft ein. Im zweiten Teil unserer Karazhan-Reihe machen wir einen Ausflug in die glorreiche Vergangenheit des allseits beliebten Schlachtzugs und schauen uns dabei die ersten Tage und Wochen von The Burning Crusade an. Außerdem erfahrt ihr welche Bosse besonders cool und herausfordernd waren und welche Schätze die Spieler scharenweise nach Karazhan lockten.

    World of Warcraft: Wer durch die Tür wollte, musste erst mal fleißig TBC-Dungeons kloppen. World of Warcraft: Wer durch die Tür wollte, musste erst mal fleißig TBC-Dungeons kloppen. Quelle: buffed

    Die Geschichte des Karazhan-Schlachtzugs beginnt bereits in Classic-WoW, und zwar mit dem ersten legendären Stab Atiesh. Der Hohestab des Wächters bestand aus zwei Teilen, die man bis Wrath of the Lich King in klassischen Versionen von Ahn'Qiraj und Naxxramas erbeuten konnte. Mit dem Umzug der Nekropole von den Pestländern in die Drachenöde in WotLK verschwand der legendäre Stab des Wächters schließlich für immer aus dem Spiel. Die wenigen glücklichen Besitzer von Atiesh konnten bereits in Classic-WoW mit dem Stab ein Portal nach Karazhan öffnen. Und obwohl Medivhs Turm für Spieler damals noch unzugänglich war, ließ sich erahnen, dass im Inneren des Turms etwas Großes vor sich geht.
    Ghostbusters inc!

    Mit dem Pre-Patch zu Burning Crusade kam wieder Leben (sofern man das bei Geistern behaupten kann) in den Gebirgspass der Totenwinde. Plötzlich tummelten sich Level-68-70-Gespenster in der Umgebung von Karazhan Schlüsselquest für Karazhan
    Dabei war der Weg bis zum Eingangstor von Kara­zhan bereits ein eigenes Abenteuer. Am Anfang von TBC war der Eingang zur Instanz nämlich gesperrt. Der Spieler konnte sie nur mit Medivhs Meisterschlüssel öffnen. Das Kleinod gab es allerdings nicht umsonst, man musste es sich erst verdienen. 
    und machten Jagd auf unvorsichtige Abenteurer, die sich zu nah an den Turm heranwagten. Wer am Ende von Classic-WoW auf Maximallevel eine Herausforderung suchte, bildete Gruppen, um die hochstufigen Untoten im Gebirgspass der Totenwinde zu "raiden". Diese Geister, die außerhalb von Karazhan spukten, waren der Vorgeschmack auf die Gegner, die im Turm auf Spieler warteten. Besonders tapfere Recken zogen die starken Monster sogar in den Wald von Elwynn und Sturmwind, um dort Chaos zu stiften. Andere dagegen waren scharf auf den (damals) seltenen Netherstoff, der im Auktionshaus astronomisch hohe Summen erzielte. Kein Wunder also, dass die Schlachtzugsgruppen zum Ende von Classic-WoW Raggi und Co. links liegen ließen und sich vor Medivhs Turm zu den sogenannten Ghostbusters-Gruppen zusammenschlossen.

    WoW: Der Fluch und Segen von Karazhan

          

    Karazhan war der erste Schlachtzug, den Blizzard ursprünglich speziell für zehn Spieler entwickelte. Obwohl einige Fans bis heute behaupten, dass die World of Warcraft: Karazhans Geschichte beginnt mit Medivhs Stab in WoW-Classic. World of Warcraft: Karazhans Geschichte beginnt mit Medivhs Stab in WoW-Classic. Quelle: buffed Obere Schwarzfelsspitze der erste kleine Raid war, haben die Entwickler es in mehreren Interviews klargestellt, dass die Drachenhöhle ein 15-Mann-Dungeon war. Außerdem hatte die Instanz keine wöchentliche ID wie ein Schlachtzug, sondern war ein Dungeon, den man jeden Tag zurücksetzen konnte.

    Am Anfang von TBC war Karazhan als Raid sehr umstritten. Schließlich waren die meisten Spieler an die 40-Mann-Schlachtzugsgröße aus WoW-Classic gewöhnt. Vielen Raid-Gruppen fiel es zunächst schwer, ihre Stammgruppe auf eine winzige Spie­lerzahl zu reduzieren. Deshalb wurde Karazhan damals oft als ein Dungeon verspottet, obwohl es im Turm die ersten zwei Tier-Token vom T-4 gab. Außerdem kam die leicht zugängliche epische Beute für jedermann einem Ausverkauf gleich, schließlich waren die lila Gegenstände bis zur Öffnung von Karazhan superselten und nur den Elite-Spielern vorbehalten.

    Doch auch in den nachfolgenden Wochen stiftete Blizzard mit dem ersten 10-Mann-Raid jede Menge Chaos in Gilden und Stammgruppen, die sich auf die übliche Schlachtzugsgröße von 25 Spieler spezialisiert hatten. Das größte Problem an Karazhan war, dass ein 25-Mann-Schlachtzug sich nicht ordentlich in Zehnergruppen aufteilen ließ. Das Nachsehen hatten meistens die Nahkämpfer, die bei der Gruppenzusammenstellung zum ersten Mal auf die Ersatzbank mussten. Für kleine Schlachtzugsgruppen mit Anfängern, die den Sprung in das Raidleben zum ersten Mal wagten, war Karazhan jedoch ideal.

    WoW: Karazhans perfekte Architektur

          

    World of Warcraft: Sebastian, der Musiker ist eine Hommage an den berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach. World of Warcraft: Sebastian, der Musiker ist eine Hommage an den berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach. Quelle: buffed

    Für die kleine Schlachtzugsgröße war der Turm von Karazhan in TBC absolut riesig. Lasst es euch mal durch den Kopf gehen: Zwölf Kämpfe mit 16 verschiedenen Bossen in 17 verschiedenen Bereichen, die sich wiederum in komplexe Ebenen und Etagen aufteilen. Das Herausragende am Design von Karazhan ist jedoch, dass jeder Bereich und auch noch so kleine Abschnitt der Instanz perfekt zum Setting des klassischen Magierturms passt. Die Entwickler setzten die

    Gegner geschickt in Räume, die man in einer Magierbehausung eben erwartet. Kein einziger Raum wurde extra für einen Boss geschaffen. Das bösartige Ross Mittnacht wartet zum Beispiel in den Ställen, in den unteren Etagen befinden sich das Gesindehaus, die Küche und die Schmiede. Im Inneren des Turms gibt es einen Gästeflügel, der nicht weit vom Festsaal und Theater entfernt ist. Ganz oben findet der Besucher die Bibliothek und schließlich Medivhs Privaträume.

    Dieses verschachtelte Arrangement mit zahlreichen düsteren Ecken und Geheimräumen ergibt das perfekte Geisterschloss, das wir aus den alten Gruselfilmen und Märchenbüchern kennen. Wenn wir zum Vergleich einen kritischen Blick auf den Aufbau der Höllenfeuerzitadelle werfen, dann zeigt sich uns schnell, dass jeder Raum für den jeweiligen Boss künstlich geschaffen wurde. Die Orc-Festung erscheint mit ihren unzähligen überdimensionalen Räumen, in denen gähnende Leere herrscht, trost- und sinnlos, wie das Ende von WoD.
    World of Warcraft: Der Ballsaal und Moroes - So sahen die Karten von Karazhan damals in der MMORE aus. World of Warcraft: Der Ballsaal und Moroes - So sahen die Karten von Karazhan damals in der MMORE aus. Quelle: buffed

    WoW: Karazhan nachgebaut

          

    Karazhan verwandelte Spieler in kleine Entdecker. In dieser Ära von World of Warcraft gab es keine vernünftigen Karten von Dungeons, so wie wir sie heute kennen. Dieser Umstand zwang die Spieler, die Gänge und Räume von Karazhan auf eigene Faust zu erkunden. Nadine erinnert sich:
    "Die gute alte Karazhan-Karte. Eine immer wieder gern erzählte (und dramatisch ausgeschmückte) Geschichte. Wichtig zu wissen: Damals gab es noch keine Ingame-Instanzkarten, weshalb ich als Layouterin diese selbst zeichnen musste. Als Karazhan rauskam, war natürlich auch hierfür eine gefragt, aber es sollte – nach ausdrücklichem Wunsch von Dirk – keine gewöhnliche, sondern eine „3D“-Karte sein. Da Medhivs Turm aber keinerlei physikalischen Gesetzen folgt, war das kein leichtes Unterfangen. Um zu verstehen, wie die Instanz aufgebaut ist, habe ich deshalb versucht, das Ganze aus Pappe und Styropor nachzubauen. Sagen wir’s so: Im fertigen Endprodukt steckten jede Menge Schweiß, Tränen und Nerven."
    Bei der unglaublichen Größe der Instanz war es einfach, sich zu verlaufen oder einige Bosse zu übersehen. Die besten Beispiele sind die Tugendhafte Maid, die in einem Raum am Ende eines ewig langen Flurs wartete, oder der geheimnisvolle Satyrlord Siechhuf, der es sich hinter einer Geheimtür gemütlich machte.
    Deshalb startete das MMORE-Team zu Beginn von Burning Crusade ein gewaltiges Projekt und gestaltete eigene Karten von Karazhan. Das Ganze artete in dermaßen viel Arbeit aus, dass unsere Layouterin Nadine alle Ebenen und Räume des Turms sogar in 3D nachbauen musste. Hut ab vor dieser Meisterleistung!

    Übrigens Karazhan war so groß, dass die Entwickler zum ersten Mal in der Geschichte von WoW einen Teleporter in einer Schlachtzugsinstanz setzten. In Karazhan bietet Berthold der Pförtner den Helden eine Schnellreise zur Medivhs Bibliothek an, sobald Arans Schemen besiegt wurde. Es gab auch eine Hintertür, die die Spieler direkt hinter die Kulissen der Opernvorstellung führt. Man musste die Tür jedoch von innen heraus entsperren. Das Gesamtbild aus beeindruckender Größe, echter Gruselstimmung und eine beispiellose Flexibilität bei der Gegnerwahl machen Karazhan zum waschechten Klassiker und zu DER ikonischen Fantasy-Instanz in World of Warcraft überhaupt. Die Tatsache, dass mehrere Bosse optional waren, gab dem Schlachtzug sogar ungeahnte Freiheit. Moroes, der Kurator, die Theatervorstellung und das Schachspiel gehören zum Pflichtprogramm, die restlichen Bosse sind optional. Kam man zum Beispiel bei Terestian Siechhuf nicht weiter, so konnte der Schlachtzug sein Glück beim nächsten Boss versuchen.

    WoW: Harte Herausforderungen in Karazhan

          

    Apropos Bosskämpfe. Während der Kampf gegen Attumen, den Jäger und sein edles Ross Mittnacht recht einfach war, bissen sich unzählige Gruppen bereits bei der ersten Hürde World of Warcraft: Der Kampf gegen Moroes war die erste Hürde in Karazhan. World of Warcraft: Der Kampf gegen Moroes war die erste Hürde in Karazhan. Quelle: buffed namens Moroes Woche für Woche die Zähne aus. Der Grund dafür waren Moroes Helfer, deren Kombination nach jedem Instanzreset wechselt. Es gibt insgesamt sechs verschiedene Gegner, von denen man jede Woche jeweils vier begegnet. Damals war besonders der Krieger Lord Robin Daris gefürchtet, weil er mit seiner Kombination aus Wirbeln und Hinrichten vor allem Stoffträger reihenweise über den Jordan schickte. Für Gruppen, für die die Crowd-Control-Fähigkeiten ein Fremdwort waren, bedeutete der erste Pflichtboss oft bereits das Aus. Denn solange der werte Baron sich bester Gesundheit erfreute, blieben die Türen zur Opernbühne verschlossen. Tja, Pech!

    WoW: Erste Hürden

          

    Wer sich im harten Kampf gegen Moroes behaupten konnte, musste sich anschließend durch die Horden von tanzenden und betrunkenen Adeligen bis zur Theaterbühne im oberen Stockwerk kämpfen. Die Opernveranstaltung mauserte sich inzwischen zum Lieblingsevent der Karazhan-Fans. World of Warcraft: Die Rubinroten Schuhe von der bösen Hexe von Oz gehören zu Karazhans begehrtesten Beutestücken, weil sie wie ein zweiter Ruhestein funktionieren. World of Warcraft: Die Rubinroten Schuhe von der bösen Hexe von Oz gehören zu Karazhans begehrtesten Beutestücken, weil sie wie ein zweiter Ruhestein funktionieren. Quelle: buffed Ohne Zweifel, die kleine Vorstellung rund um den eigentlichen Bosskampf macht einen großen Teil seiner Anziehungskraft aus. Allein die große Ankündigung des Ansagers Barnes, der euch als neuen Darsteller im Stück vorstellt, das Fallen des schweren Vorhangs und der Applaus des gespenstischen Publikums sorgten für Gänsehautmomente, an die sich TBC-Veteranen bis heute gerne erinnern. Diese nostalgischen Erinnerungen tragen viel zum Mythos Karazhan bei. Interessantes Detail am Rande: Die Entwickler haben sich beim Design der Theatervorstellung von berühmten Märchen und Geschichten inspirieren lassen: Der große böse Wolf (Das kleine Rotkäppchen und der böse Wolf), Die böse Hexe von Oz (Der Zauberer von Oz) und Romulo und Julianne (Romeo und Julia). In den ersten Monaten war die Opernvorstellung besonders spannend, weil man während Barnes Ankündigung auf der Bühne zunächst nicht wusste, für welchen Kampf man sich vorbereiten musste. Da war der erste Wipe oft vorprogrammiert!
    World of Warcraft: Der Brüller aus dem Stück - die böse Hexe von Oz - war das erste Saberon-Modell in World of Warcraft. World of Warcraft: Der Brüller aus dem Stück - die böse Hexe von Oz - war das erste Saberon-Modell in World of Warcraft. Quelle: buffed Neben dem Theaterevent war das ominöse Schachspiel eine weitere Neuheit. Die Spieler mussten auf einem riesigen Schachbrett einzelne Figuren manuell steuern und gegen die Schachfiguren von Medivh kämpfen, der hin und wieder schummelte und seine Gegner in Brand steckte. Wie im echten Schachspiel hatte jede Figur eigene Fähigkeiten, die die regulären Attacken der Spieler im Interfacebar ersetzen. Damit war das Schachspiel der erste Fahrzeug-Bosskampf in World of Warcraft! Einem echten Schachspiel konnte der Bosskampf jedoch nicht das Wasser reichen. Denn trotz der coolen Idee war die Spielmechanik im Vergleich zu vorherigen Bosskämpfen extrem leicht. Deshalb fand die Mehrheit der Spieler den Kampf auf der Zielgeraden zum Endboss etwas enttäuschend.

    WoW: Problemfall Beute

          

    Die Zufälligkeit der Kampfkombinationen in Karazhan sorgte aber auch für reichlich Zoff. Einige Spieler beklagten sich darüber, dass sie mehrere Wochen keine Chance auf bestimmte Items hatten, Das Violette Auge
    Wer glaubt, dass der legendäre Ring eine Erfindung für Warlords of Draenor sei, der irrt sich. Eine ähnliche Questreihe gab es bereits in TBC und zwar bei der Fraktion Das Violette Auge. Dieser geheimnisvolle Orden, der aus Magiern von Kirin Tor besteht, tummelt sich bis heute rund um Karazhan, um nach Medivhs Geheimnissen zu forschen. Mit steigendem Ruf belohnten die Magier des Violetten Auges die Spieler mit einem Ring, den die Spieler später beim Bronzenen Drachenschwarm nach und nach verbessern konnten. Am Ende der langen Questreihe winkte sogar ein einzigartiges Schmuckstück – das Violette Abzeichen, das in Burning-Crusade-Raids bei bestimmten Bosskämpfen sehr nützlich war.
    die nur ein bestimmter Boss als Beute fallen ließ. Wer also wochenlang auf das begehrte Zweihandschwert vom Romulo hoffte, Woche für Woche jedoch die zwei anderen Events bekam, war schnell frustriert. Das andere Problem war, dass die erste Begeisterung beim Opernevent schnell verflogen war, weil man Barnes Ansagen nicht überspringen konnte und die nicht unerhebliche Wartezeit den Spielern schnell auf die Nerven ging.

    So erstaunlich und spannend Karazhan in TBC auch war, für engagierte Spieler avancierte der Turm schnell zum Nebenschauplatz. Die Spieler, die sich in Karazhan ausgerüstet haben, hatten trotz epischer Qualität ihrer Rüstung Probleme in heroischen TBC-Dungeons wie Hallen des Blutes und Blutkessel. Die Dungeons im Höllenfeuerbollwerk waren so hart, dass die meisten Spieler eher auf die rare und epische Beute vom jeweiligen Endboss hofften, statt sich in Kara­zhan auszurüsten. Der verwaiste Turm wurde erst wieder Thema, nachdem Blizzard an den Werten der Beute herumgeschraubt und die Abzeichen-Belohnung bei Pflichtbossen erhöht hatte. Tatsächlich lockten die Abzeichen der Gerechtigkeit (damalige Tapferkeitspunkte) die Spieler bis zum Ende von TBC nach Karazhan. Selbst Helden mit T-6- und T-6,5-Rüstung aus dem Schwarzem Tempel und dem Sonnenbrunnenplateu statteten Karazhan jede Woche einen Besuch ab, um Punkte zu sammeln. Das sogenannte "Farmen" war übrigens ein Grund dafür, dass Blizzard das Abzeichensystem überarbeitet und zum Punktesystem mit einem wöchentlichen Cap umwandelte. Diese Änderung hinderte die meisten Schlachtzugsgruppen jedoch nicht daran, Karazhan einmal die Woche leer zu fegen. Die optionalen Bosse wie die Spinne, der Höllenhund und die Fledermaus im Keller des Turms verkümmerten dabei zu unbedeutenden Kreaturen, weil sie weder brauchbare Beute noch Abzeichen der Gerechtigkeit fallen ließen.
    World of Warcraft: Nethergrolls farbige Strahlen stifteten Chaos und schossen im Kampf reihenweise Spieler aus dem virtuellen Leben. World of Warcraft: Nethergrolls farbige Strahlen stifteten Chaos und schossen im Kampf reihenweise Spieler aus dem virtuellen Leben. Quelle: buffed

    WoW: Der unbeliebteste Boss

          

    Ob du richtig stehst, siehst du ...... wenn dein Lebenslicht ausgeht. Der Kampf gegen Nethergroll gehört zu den absoluten Highlights von Karazhan. Der Netherdrache wartete im riesigen Observatorium auf der oberen Ebene des Turms. Warum die riesige Echse ausgerechnet Medivhs Turm als Hort ausgesucht hatte, bleibt bis heute ein Mysterium. Nethergroll zeichnet jedoch nicht seine Geheimnisse, sondern seine, für damaligen Zeiten, unglaublich komplexe Spielmechanik aus.

    World of Warcraft: In Karazhan lagen überall Buff-Bücher, die nur im Turm wirksam und vor allem für Heiler eine große Hilfe waren. World of Warcraft: In Karazhan lagen überall Buff-Bücher, die nur im Turm wirksam und vor allem für Heiler eine große Hilfe waren. Quelle: buffed Der Schlüssel zum Sieg waren drei Portale. Von diesen Öffnungen gehen drei Strahlen aus: der rote, grüne und blaue Strahl, die sich genau unter Nethergroll treffen und den Drachen stärken. Heute kann man die Strahlen getrost ignorieren, doch zu Zeiten von TBC mussten die Spieler die unterschiedlichen Strahlen in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt abfangen. Das Problem dabei war, dass der jeweilige Strahl einem einen stapelbaren Debuff verpasste, der unvorsichtige Spieler binnen kürzester Zeit aus den Latschen kippen ließ. Allzu oft brach in Anfänger-Raids Panik aus, was im absoluten Chaos und anschließend in einem Wipe endete. Kein Wunder also, dass Blizzard diesen Boss als optionalen Gegner designte, schließlich gehört der schlecht gelaunte Drache zu den Bossen, die die Spieler in TBC am häufigsten ausgelassen haben.
    Grüner, blauer und roter Strahl: Oberstes Ziel ist es, jederzeit jeden der drei Strahlen abzufangen. Sollte ein Spieler ausfallen oder den Strahl nicht rechtzeitig erreichen können, so muss ein freier Spieler einspringen. In der Praxis funktionierte es aber selten.

    WoW: Die coolsten Bosse im Turm von Karazhan

          

    World of Warcraft: Der Eredarlord ist der erste Agent der Brennenden Legion, der nach Karazhan geschickt wurde. World of Warcraft: Der Eredarlord ist der erste Agent der Brennenden Legion, der nach Karazhan geschickt wurde. Quelle: buffed

    Der dunkle Turm im Gebirgspass der Totenwinde zog unheimliche Kreaturen und Dämonen magisch an. Wie jede Instanz glänzt auch Karazhan mit einigen Highlights. In keinem anderen Schlachtzug stößt man auf so große Gegnervielfalt. Von mürrischen Untoten über eine mysteriöse Titanenwächterin bis hin zu einem gewaltigen Netherdrachen - Medivhs Turm steckt voller Überraschungen. Selbst die Trashgruppen zwischen den Bosskämpfen waren nicht ohne. Damals gab es für Moroes gespenstische Saufgelage und die Konkubinen im Gästeflügel sogar eigene Guides. Die Knüller waren jedoch diese drei Bosse, die mit großem Abstand die coolste Story und begehrtesten Beutestücke fallen lassen. Gut, der Vampir Tenris ist nicht mehr mit von der Partie, doch seine abgefahrene Gitarre kann man heute auf dem Schwarzmarkt ersteigern.

    Prinz Malchezaar

    Der Eredarlord häufte auf seiner Reise durch den Wirbelnden Nether unvorstellbare Schätze an. Ein Beutestück ist Blutschrei, die berühmte Axt des Häuptlings des Kriegshymnen-Clans - Grom Höllschrei. Heute zählt Grommashs Waffe zu den beliebtesten Zweihandäxten für Transmogging.
    World of Warcraft: Der Knochendrache Nachtschrecken ist der geheime Endboss von Karazhan. World of Warcraft: Der Knochendrache Nachtschrecken ist der geheime Endboss von Karazhan. Quelle: buffed

    Schrecken der Nacht

    Um Schrecken der Nacht zu beschwören, musste zumindest ein Spieler eine lange Questreihe abschließen, an deren Ende er die ominöse Urne mit der Asche des Blauen Drachen Arcanagos bekam. Nur mit dieser Urne konnte das Drachengerippe auf der Terrasse des Meisters beschworen werden. Wegen des hohen Schwierigkeitsgrads handeln die TBC-Veteranen den Schrecken der Nacht bis heute als den geheimen Endboss von Karazhan. Übrigens, wer in Burning Crusade in die Höhlen des Schlangenreins wollte, kam an World of Warcraft: Tenris Mirkblut ist der Diener des Lichkönigs. Der Vampir tummelte sich beim Pre-Event zu Wrath of the Lich King in Karazhan. World of Warcraft: Tenris Mirkblut ist der Diener des Lichkönigs. Der Vampir tummelte sich beim Pre-Event zu Wrath of the Lich King in Karazhan. Quelle: buffed dem Drachen nicht vorbei. Sein flammendes Drachenherz war ein Teil der Quest, die euch Zugang zu Lady Vashjirs Unterschlupf in den Zangarmarschen verschaffte.

    Tenris Mirkblut

    Während des Pre-Events zu Wrath of the Lich King nistete sich ein waschechter Vampir in Karazhan ein. Der San'layn Tenris Mirkblut gehörte zum Blutrat des Lichkönigs und ließ neben der Vampirfledermaus als Haustier die coole Waffe in Form einer Gitarre als Beute fallen. Mit dem Arkanitreißer können die Helden die Sau rauslassen und mal so richtig rocken!

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    • Atheanel
      17.03.2016 00:00 Uhr
      buffed-TEAM
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      Pferdesalamie
      am 27. März 2016
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      also was den Brüller angeht und erstes Saberon-Modell in World of Warcraft kann nicht stimmen
      alleine im alten Zul'Gurub gab es ja schon 2 von den modellen
      Hohepriester Thekal und Hohepriesterin Arlokk (sogar in weiblicher form)
      aber sonst Karazhan coolste Ini überhaupt
      Hasselhuuuf
      am 17. März 2016
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Karazhan ist für bis heute der beste Raid! Eine aufgehübschte Version 2.0 für Legion wäre fantastisch!
      Theobald
      am 17. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Wenn Blizzard es denn beim Aufhübschen belassen würde. Aber da wird das Schachevent vermutlich zum Mühleevent und beim Theaterevent fehlt der böse Wolf.
      Kara in seiner ursprünglichen Releaseversion und in nur einem Schwierigkeitsgrad würde heute wohl die allermeisten 10er Gruppen vor unlösbare Probleme stellen. Wenn man mal davon absieht, daß die Klassen um ein Vielfaches stärker sind als damals ( im Vergleich der Höchststufe 70 zur jetzigen ).
      AGXX2
      am 17. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Hier wurde ein wichtiger Punkt ausgelassen nämlich die Absolute Pflicht Zwergenpriester dabei zuhaben wegen den Furchschutz zauber.
      Das Theater event, klar war das mit den Loot Nervig aber es war sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Auch das Schachevent fand ich richtig gelungen, sowas hat Blizz leider nicht mehr ins Spiel gebracht wäre doch lustig den Raidleiter mal bei einer Patie Dame oder Orc ärger dich nicht zuzusehen XD.
      Mein Persönlicher Lieblingsboss ist der Kurator.
      Kara gehört auch Heute noch zu den besten Raids von Wow und ich find es schade das er nicht wiederaufgelegt wird jetzt wäre ein super Zeitpunkt mit Legion.
      Kalaschnikow
      am 19. März 2016
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      Ein Kriegertank mit Berserkerwut war auch hilfreich...
      Anastar
      am 18. März 2016
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      Also die Schamis auf Hordeseite konnten damals noch ein Totem stellen, was den Fear auch entfernte. Und da hatte die Horde ergo auch keinen "Zwergen"-Priester nötig.
      Vor allen Dingen, da das Totem den Fear bei allen unterbrochen hatte und nicht nur auf einen einzigen Spieler gesetzt wurde (wie bei den Zwergenpriestern).
      Beokin
      am 17. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      war unter anderem ja auch ein Grund wieso noch zu BC-Zeiten der Furchtzauber als Volksfähigkeit entfernt und den Priestern als Klassenzauber zugeteilt wurde.

      Mit Furchtzauberschutz waren einige Begegnungen in Kara um längen einfacher
      AGXX2
      am 17. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Sag nicht das es unmöglich war es hat halt jeder einen dabei gehabt da es den Kampf enorm vereinfacht hat.
      Atheanel
      am 17. März 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Ich war immer mit einer Horden-Gruppe drin und wir haben Kara auch ohne Zwergen-Priester geschafft^^
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WoW: Mythos Karazhan - der beste Schlachtzug aller Zeiten!
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Karazhan-bester-Schlachtzug-1189455/
17.03.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/03/wow_tor_karazhan-buffed_b2teaser_169.jpg
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