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  • WoW: Im Blickpunkt: Die Free2Play-Community von World of Warcraft
    Quelle: Blizzard

    WoW: Im Blickpunkt: Die Free2Play-Community von World of Warcraft

    Wer WoW kostenlos genießen will, muss mit zahlreichen Einschränkungen leben. Das hat einige Spieler jedoch nicht davon abgehalten, eine eingeschworene Free2Play-Gemeinschaft zu bilden. Und so fing alles an ...

    Wer nach einem sogenannten Free2Play-MMORPG sucht, also einem Online-Rollenspiel mit kostenlosem Zugang, der denkt sicherlich nicht zuerst an World of Warcraft. Schließlich kosten das Hauptspiel sowie die Erweiterungen von WoW einige Euros, und ab dem zweiten Monat ist dann auch noch eine monatliche Gebühr fällig, wenn man nicht genug Gold auf der hohen Kante liegen hat, um sich regelmäßig eine WoW-Marke zu leisten.

    Es gibt zwar die Möglichkeit, das Blizzard-Spiel in Form einer kostenlos Testversion zeitlich unbegrenzt zu genießen, doch müsst ihr dann mit zahlreichen Einschränkungen leben. Umso erstaunlicher ist es, dass sich im Laufe der Jahre eine verschworene Free2Play-Gemeinschaft gebildet hat, die Azeroth Tag für Tag unsicher macht, ohne auch nur einen Cent zu zahlen. Auf den folgenden Seiten wollen wir nicht nur dieser kaum beachteten Spielerschicht von WoW unsere volle Aufmerksamkeit schenken, sondern auch den Selbstversuch wagen: Wie viel Spaß macht die Trial-Version von World of Warcraft?

    Die Geschichte der Free2Play-Community in WoW

          

    Bevor wir uns den Status Quo der Testfassung genauer anschauen, wollen wir zu den Anfängen zurückkehren - schließlich hat sich die Free2Play-Community in den letzten Jahren genauso verändert wie die "Starter-Edition", so wird die Probeversion von WoW auch genannt. Die wurde übrigens mit dem Release von The Burning Crusade am 15. Januar 2007 eingeführt, auch wenn sie damals deutlich eingeschränkter war als heute: Zehn Tage durfte man sich in Azeroth herumtreiben und dabei maximal auf Stufe 20 leveln. Die frisch implementierten Blutelfen und Draenei standen nicht zur Verfügung, zudem war der Handel mit Spielern (auch im Auktionshaus) untersagt. Ansonsten war alles erlaubt, zumindest ein paar Tage lang.
    Wenn ihr die Starter Edition von World of Warcraft nutzt, werdet ihr bei jedem Start des Spiels auf die Upgrade-Möglichkeit hingewiesen. Wenn ihr die Starter Edition von World of Warcraft nutzt, werdet ihr bei jedem Start des Spiels auf die Upgrade-Möglichkeit hingewiesen. Quelle: buffed
    Aufgrund der zahlreichen Gold-Verkäufer, die die 10-Tage-Testversion für ihre Zwecke missbrauchten, fügte Blizzard jedoch schnell weitere Limitierungen hinzu: Free2Play-Charaktere durften plötzlich Upgrade der Starter-Edition
    Euer Fortschritt aus der Starter-Edition bleibt nach dem Kauf von WoW erhalten.
     
    diverse Chat-Kanäle nicht mehr benutzen, Gilden beitreten, Gruppen aufmachen oder Spieler anflüstern, die nicht auf ihrer Freundesliste standen. Auch der Briefkasten war tabu. Weiterhin konnten primäre Berufe nur auf Fertigkeitsstufe 100 gebracht werden. Kurzum: Damals war die Testversion vor allem das: eine zeitlich und inhaltlich stark begrenzte Variante des Spiels, dank der ihr euch einen ersten Eindruck machen konntet.

    Todesschwinge bringt echtes Free2Play

          

    Mit WoW: Cataclysm krempelte Blizzard nicht nur das Erscheinungsbild von Azeroth um, auch die Testversion wurde umgestrickt, wenn auch mit etwas Verspätung: Die neue Version der "Trial"-Phase ging erst am 28. Juni 2011 mit Patch 4.2 online, das war die Geburtsstunde der Free2Play-Community. Denn ab dieser Zeit durften Interessierte zeitlich unbegrenzt WoW ausprobieren, außerdem war es ihnen jetzt erlaubt, sich einen Draenei oder Blutelfen zu erstellen und bis zu zehn Goldstücke zu besitzen. Alle anderen bereits erwähnten Limitierungen galten weiterhin. Leben mussten die Sparfüchse zudem mit diversen neuen Einschränkungen. So war es beispielsweise nicht erlaubt, kostenpflichtige Service-Dienstleistungen wie Fraktions- oder Volkswechsel in Auftrag zu geben. Auch der Raid- oder Voice-Chat stand nicht zur Verfügung. Und wenn auf den Servern viel los war, wurden Free2Play-Accounts ans Ende der Warteschlangen gesetzt.

    Free2Play und Edel-Twinks

          

    All diese Einschränkungen konnten die Spieler jedoch nicht davon abhalten, sich einen kostenlosen Account zu erstellen und in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren viel Spaß in WoW zu haben. Vor allem in den niedrigstufigen Schlachtfeldern trieben sich viele Free2Play-Fans herum, um sich mit den Stufe-19-Edel-Twinks der Abonnenten zu messen. Das sah Blizzard jedoch nicht so gerne und strich für Test-Accounts am 10. Oktober 2011 die Möglichkeit, den Erfahrungspunktezuwachs in den Schlachtfeldern zu deaktivieren. Sprich: Die Kostenlos-Spieler konnten es nicht verhindern, mit ihren Charakteren durch PvP-Partien irgendwann Stufe 20 zu erreichen und so ins nächste "Bracket" aufzusteigen. Dort warteten dann Kämpfer der Stufen 20 bis 24 auf sie, die Free2Play-Fans gehörten in diesem Bereich entsprechend zum unteren Ende der Nahrungskette. Dank der eingeschränkten Fähigkeiten-Auswahl aller Klassen spielt sich das niedrigstufige Schlachtfeld-PvP von WoW erfrischend anders. Dank der eingeschränkten Fähigkeiten-Auswahl aller Klassen spielt sich das niedrigstufige Schlachtfeld-PvP von WoW erfrischend anders. Quelle: buffed

    Die ersten Free2Play-Erfolge

          

    Trotz solcher Hürden gelang es einzelnen Spielern, bemerkenswerte Erfolge zu erzielen. Am 08. Oktober 2011 konnte sich etwa der Free2Play-Charakter Æphrodite eine Meeresschildkröte angeln. Maratian gelang es wiederum, 250.000 ehrenhafte Siege anzusammeln und sich so den Titel ", der Blutrünstige" zu erspielen. Auch sonst war die Community sehr umtriebig. Der Spieler Yasueh entwickelte etwa eine Modifikation, dank der kostenlos erstellte Helden miteinander im Chat kommunizieren konnten, wodurch es deutlich leichter war, Dungeon-Besuche zu organisieren. Andere Spieler entdeckten dagegen einen Glitch, mit dessen Ausnutzung niedrigstufige Charaktere in hochstufige Zufallsinstanzen eingeladen werden konnten. So gelangten sie an die Gegenstände, die sich in den Ranzen voller hilfreicher Waren befanden.

    Endlich Worgen und Goblins

          

    Kurz vor Release der Erweiterung Mists of Pandaria gab es dann die nächsten einschneidenden Änderungen für die Free2Play-Community. Sehr positiv war es, dass die WoW-Tester sich nun Worgen sowie Goblins erstellen durften, und dass Blizzard accountweite Erfolge einführte, die sich auch auf die kostenlosen Zugänge auswirkten. Besaß ein Spieler einen bezahlten Account und einen kostenlosen, konnte er mit seinem Free2Play-Charakter auf erspielte Reittiere, Pets und Titel des kostenpflichtigen Zugangs zugreifen. Es gab für die Knauser jedoch auch eine schlechte Nachricht: Die Stufenvoraussetzungen für das Scharlachrote Kloster wurden auf Stufe 21 angehoben, wodurch die Free2Play-Community eine beliebte Herausforderung verlor. Schließlich konnten sie sich dort bisher das Wams des Scharlachroten Kreuzzugs sowie den Titel Nachtschrecken erspielen. Besitzer der WoW-Starter-Edition dürfen die Heldenklassen Todesritter und Dämonenjäger nicht ausprobieren. Besitzer der WoW-Starter-Edition dürfen die Heldenklassen Todesritter und Dämonenjäger nicht ausprobieren. Quelle: buffed

    Pandaren ja, Mönche nein

          

    Nur etwas später stand mit dem Release von MoP gleich der nächste Meilenstein an. Zum einen, weil Blizzard die WotLK-Erweiterung der Testversion hinzufügte, wodurch die Free2Play-Charaktere erstmals Nordend betreten durften, was, zugegeben, mit Stufe 20 natürlich nur bedingt empfehlenswert ist. Den Todesritter mussten sie sich übrigens abschminken, da man für den schon damals mindestens einen Level-55-Charakter besitzen musste. Zum anderen durften sich die Nutzer eines Test-Accounts Pandaren erstellen und damit auch das zugehörige neue Startgebiet erkunden. Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung von MoP konnte sich Bisonpower als zweiter Free2Play-Held den Titel ", der Blutrünstige" verdienen.

    Free2Play-Helden auf Erfolgsjagd

          

    Nicht nur im PvP-Bereich konnten Angehörige der Free2Play-Community bemerkenswerte Erfolge erzielen, auch das mit Patch 3.0.2 eingeführte Achievement-System spornte die Trial-Kunden zu Höchstleistungen an. Der Charakter Visatorul freute sich am 15. September 2013 etwa darüber, dass er als erster Free2Play-Nutzer überhaupt 4.000 Erfolgspunkte auf einem Charakter ansammeln konnte. Eine Woche später knackte ein Russe dann die 5.000-Erfolgspunkte-Marke - jedoch waren dafür mehrere Charaktere seines Zugangs nötig. Es dauerte fast ein Jahr, bis die nächsten Meilensteine erreicht werden konnten: ßabydoll sammelte am 21. Juni 2014 insgesamt 5.000 Punkte auf einem Charakter an. Etwas später übersprang Felix mit 6.000 Erfolgspunkten auf dem gesamten Account die nächste Hürde.

    Der Starter-Edition-Charakter ßabydoll besitzt derzeit satte 7.445 Erfolgspunkte, ein einzigartiger Rekord in der Free2Play-Community. Der Starter-Edition-Charakter ßabydoll besitzt derzeit satte 7.445 Erfolgspunkte, ein einzigartiger Rekord in der Free2Play-Community. Quelle: Blizzard Es gab aber noch mehr Highlights in dieser Zeit. So konnten sich die Free2Play-Spieler im Zuge des zeitlich begrenzten Brachland-Schlachtfelds, das mit Patch 5.3 eingeführt wurde, eine Tasche mit 24 Plätzen erspielen. Am 17. Oktober 2013 wurde dann die Cataclysm-Erweiterung Teil des Ausprobierpakets, sodass Free2Play-Spieler erstmals Zonen wie Tiefenheim betreten oder sich in die Dungeons sowie Raids dieser Zeit stürzen durften. Im Oktober 2014 folgten mit Release von Patch 6.0 dann sogar die MoP-Inhalte, also die Klasse des Mönchs sowie Pandaria. Und da der Kontinent kurz vor der Veröffentlichung von Warlords of Draenor zugänglich gemacht wurde, konnten sich Besitzer eines Testzugangs für kurze Zeit sogar den "der Entdecker"-Titel erspielen.

    Warlords of Draenor bringt Veteranen-Accounts

          

    Am 24. Februar 2015 erschien Patch 6.1 und erweiterte die Starter-Edition um ein zusätzliches Feature: die Veteranen-Accounts. Das sind bezahlte WoW-Zugänge, deren Abonnement ausgelaufen ist. Die Besitzer solch eines Accounts durften fortan das Online-Rollenspiel aus dem Hause Blizzard weiterspielen, mit fast allen Einschränkungen, die eine normale Starter-Edition mit sich bringt. Fast alle? Jap! Denn am Gildenchat dürfen sie weiterhin teilnehmen, es ist ihnen auch erlaubt, mit Gildenmitgliedern zu flüstern oder sich in Gilden einladen zu lassen, in denen bereits andere Charaktere des Zugangs Mitglied sind.

    Viele Fans der Stufe-20-Schlachtfelder machten sich die neue Regelung zunutze, werteten ihre Accounts auf eine normale WoW-Version auf, verpassten ihren niedrigstufigen Helden die bestmöglichen Verzauberungen sowie Rüstungsteile und ließen ihr Abo dann wieder auslaufen. Das sorgte dafür, dass die verbleibenden Free2Play-Spieler einen echten Nachteil im PvP hatten.

    Erbstücke bekommen eigene Sammlung

          

    Im Zuge der Implementierung von Patch 6.1 wurde die Sammlung der Spieler um den neuen Erbstücke-Reiter erweitert. Das wirkte sich für die Free2Play-Community in mehrfacher Hinsicht positiv aus. Zum einen hatten jetzt alle Charaktere des Accounts Zugriff auf die nützlichen Rüstungen und Waffen. Zum anderen standen den Trial-Nutzer jetzt deutlich mehr Bank- und Taschenplatz zur Verfügung. Und wer sich insgesamt 35 Erbstücke besorgte, der konnte sich fortan vom Chopper mit Chauffeur durch Azeroth kutschieren lassen - und das ab Stufe 1.

    Arena World Championship

          

    Wie wichtig der Free2Play-Community der niedrigstufige PvP-Bereich ist, zeigt der 24. Oktober 2015. An dem Tag wurde die erste Arena World Championship für Trial-Accounts abgehalten. Die Teilnehmer kämpften im 3-vs-3-Arenabereich und insgesamt sechs Teams probierten ihr Glück. Zum Sieger konnte sich am Ende die Mannschaft Synergy küren, die das Finale mit einem Disziplin-Priester, einem Vergelter-Paladin und einem Hexenmeister bestritt.
    In regelmäßigen Abständen finden PvP-Turniere für Free2Play-Charaktere von WoW statt. Gekämpft wird dort stets im 3vs.3-Modus der Arena. In regelmäßigen Abständen finden PvP-Turniere für Free2Play-Charaktere von WoW statt. Gekämpft wird dort stets im 3vs.3-Modus der Arena. Quelle: Youtube Im Dezember 2016 gab es dann das zweite Turnier für Kostenlos-Charaktere, auch in diesem standen sich sechs Gruppen in der Arena gegenüber, die Championship schnappte sich schließlich das Team Twink Skill Capped, das sich mit dem Setup Krieger, Schurke sowie Disziplin-Priester den letzten Sieg holte. Zwei weitere erwähnenswerte Meilensteine der WoD-Ära: Zuerst freute sich der Charakter ßabydoll am 15. Oktober 2015 über Erfolgspunkt Nummer 7.000, später sackte Tenshin auf seinem Account insgesamt 8.000 Punkte ein.

    Ein Bug sprengt die Ketten

          

    Am 23. März 2016 sorgte schließlich ein Bug in der Free2Play-Community für Furore, den normale Spieler indes kaum bemerkten: Von einem Tag auf den anderen gab es für Charaktere der Starter-Edition keine Einschränkungen mehr. Sie konnten eine Woche lang bis Stufe 90 leveln, Todesritter noch und nöcher erstellen oder Haustierkämpfe bestreiten. Einige nutzten die unerwartete Freiheit, um im Auktionshaus mal so richtig shoppen zu gehen. Andere holten endlich ihre Briefe aus dem Postfach, die dort seit langer Zeit vor sich hin schimmelten - das Pegasus-Reittier beispielsweise, das sie sich in Hearthstone verdient hatten, aber nie einlösen konnten. Einzig den Kontinent Draenor durften sie nicht besuchen, weil die Inhalte der Erweiterung erst am 18. Mai 2016 der WoW-Battle-Chest hinzugefügt wurden.

    Brennende Legion bringt kriegsgeschmiedete Beute

          

    Kurz vor Release von Legion begannen die Invasionen der Brennenden Legion und die hielten nicht nur die hochstufigen Helden von Azeroth auf Trab. Dank der automatischen Level-Skalierung durften sich auch die Free2Play-Gamer ins Getümmel stürzen und einige Belohnungskisten abgreifen. Die Klamotten besaßen dabei meist in etwa das Niveau der Erbstücke, doch mit sehr viel Glück waren auch kriegsgeschmiedete Rüstungen beziehungsweise Waffen dabei, die fünf bis zehn Itemlevel mehr besaßen. Vor allem im niedrigstufigen PvP kann ein Prügel mit zehn Gegenstandsstufen mehr einen spürbaren Unterschied ausmachen. Entsprechend viele Erbstücke-Träger stürzten sich während des Events auf die Dämonen.
    Der Schamane im Bild war der erste Free2Play-Charakter, der die Klinge von Schattenfang aus der Beutetasche eines Gegners ziehen konnte. Der Schamane im Bild war der erste Free2Play-Charakter, der die Klinge von Schattenfang aus der Beutetasche eines Gegners ziehen konnte. Quelle: Imgur Doch das war während der aktuellen Erweiterung nicht das einzige Highlight. Im November 2016 veranstaltete die NWL die dritte Arena World Championship, an der dieses Mal deutlich mehr Teams teilnahmen und die daher an mehreren Tagen ausgetragen wurde. Am Ende konnten He bought a carry den Pokal in die Höhe recken, wobei der Magier Fael bereits im ersten Turnier zum Siegerteam gehört hat. Der PvP-Profi wurde von einem Paladin sowie einem Priester flankiert. Bemerkenswert war für Free2Play-Spieler schließlich auch das Geburtstags-Event im November, da sie sich dort über täglich wiederholbare Quests 25 Zeitverzerrte Abzeichen verdienen konnten. Auf die Art brachten sie eine ansonsten nicht erreichbare Ruffraktion auf Freundlich und verdienten sich so einen neuen Wappenrock. Es sind manchmal eben doch die kleinen Dinge, die zählen.

    Die WoW-Starter-Edition im Praxistest

          

    Voller Add-on-Support
    Die Starter-Edition von WoW umfasst vollen Add-on-Support, schaut auf buffed.de/WoW-Addons vorbei. 
     
    Womit wir endlich im Hier und Jetzt angekommen sind. Denn auch heute noch gibt es die zeitlich unbefristete Starter-Edition, klar, und solange ihr sie nicht zur Vollversion aufwertet, müsst ihr mit den folgenden Einschränkungen leben:

    • Charaktere erhalten nur bis Level 20 Erfahrung.
    • Ihr könnt auf jedem Charakter maximal 10 Gold besitzen.
    • Berufe könnt ihr nur bis Fertigkeitsstufe 100 lernen.
    • Ihr dürft zwar Freunden Flüsternachrichten senden, euch via /sagen oder im Gruppenchat unterhalten, doch stehen euch alle weiteren Chatkanäle nicht zur Verfügung. Außerdem dürft ihr keine Charaktere anschreiben, die nicht mit euch befreundet sind.
    • Gildenfunktionen stehen genauso wenig zur Verfügung wie Charakterdienste.
    • Ihr könnt keine Gruppen bilden.
    • Post, Auktionshaus und der direkte Handel mit anderen Spielern ist für euch tabu.
    • Das Real-ID-Freundschaftssystem sowie der Sprachchat stehen nicht zur Verfügung.

    Wir finden es immer noch erstaunlich, dass zahlreiche Spieler trotz dieser Limitierungen über einen so langen Zeitraum Spaß mit der kostenlosen Fassung von World of Warcraft haben konnten. So erstaunlich, dass wir den Selbstversuch gewagt haben, wenn auch über einen sehr viel kürzeren Zeitraum. Dennoch waren wir gespannt darauf zu erfahren, wie sich WoW heute für einen Einsteiger anfühlen muss und wie viel Spaß die Trial-Zeit trotz der Hürden macht.

    Die ersten Schritte als Free2Play-Spieler

          

    Mit fremden Spielern dürfen Besitzer der Testversion von WoW nur dann flüstern, wenn sie von dem anderen Charakter zuerst angeschrieben wurden. Mit fremden Spielern dürfen Besitzer der Testversion von WoW nur dann flüstern, wenn sie von dem anderen Charakter zuerst angeschrieben wurden. Quelle: buffed In Windeseile haben wir uns also einen neuen WoW-Account sowie einen Troll-Jäger erstellt, um einige Stunden lang Kalimdor unsicher zu machen, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Unsere ersten Schritte ohne Erbstücke, Taschen und Reittiere erinnerten uns dabei an unser "Bewusst Twinken"-Experiment, das wir 2015 durchgeführt hatten. Im Vergleich zu damals haben wir dieses Mal jedoch die Tutorial-Einblendungen aktiviert gelassen - was sich schnell als Fehler herausgestellt hat: Die Hilfstexte sind für Einsteiger sicherlich nützlich, doch warum werden uns einige Sachen wie das Annehmen und Abgeben von Quests zig mal erklärt?! Als ob uns das Spiel für dumm hält. Zumindest kann man so heute selbst als unaufmerksamer Frischling deutlich weniger falsch machen als noch vor zwölf Jahren.

    Laufen, Questen, Verkaufen

          

    Obwohl wir mangels Reittier einige Meilen mit unserem Troll zu Fuß zurücklegen müssen, kommen wir zügig voran. Die ersten Level-Aufstiege meistern wir mit links. Wir müssen nur daran denken, regelmäßig einen Abstecher zum Händler zu machen, da unsere zu klein geratenen Taschen nur wenig Stauraum besitzen. Bereits in dieser frühen Phase bekommen wir jedoch die Einschränkungen der Starter-Edition zu spüren: Es treiben sich zwar mehrere andere niedrigstufige Charaktere in der Gegend herum, doch sie fragen, ob wir zusammen um die Häuser ziehen wollen, dürfen wir nicht. Ebenfalls doof: Aufgrund der überfüllten Taschen sind uns einige Beutestücke unseres Helden per Post zugeschickt worden. Wir sehen das Symbol an der Minikarte, doch im Briefkasten wird uns das Päckchen nicht angezeigt.
    Bereits auf den ersten Levels warten unterhaltsame Quests! Hier sollen wir vom Rücken eines Kodos aus eine Karawane vor den Klingenmähnen schützen. Bereits auf den ersten Levels warten unterhaltsame Quests! Hier sollen wir vom Rücken eines Kodos aus eine Karawane vor den Klingenmähnen schützen. Quelle: buffed Unterm Strich haben wir dennoch in dieser Zeit unseren Spaß, weil die Aufgaben in Durotar beziehungsweise im Brachland recht abwechslungsreich ausfallen. Mal sollen wir eine Karawane vom Rücken eines Kodos aus beschützen, mal erleben wir die Fabel eines Schamanen durch die Augen eines Wolfes oder bergen mit Seilen ertrunkene Donnerechsen. Seit Classic-WoW hat sich in den Einstiegszonen eine Menge getan!

    Free2Play in Dungeons und PvP

          

    Lange mussten wir als Schadensausteiler zu keiner Zeit auf eine Dungeon-Einladung warten. Hier machen wir Burg Schattenfang unsicher. Lange mussten wir als Schadensausteiler zu keiner Zeit auf eine Dungeon-Einladung warten. Hier machen wir Burg Schattenfang unsicher. Quelle: buffed Am meisten Spaß haben wir während unseres Tests der Probeversion in den instanzierten Herausforderungen von WoW. Zum einen, weil sich Dungeons wie der Flammenschlund oder die Todesminen kurzweilig spielen und wir selbst als Schadensausteiler stets nur ein paar Minuten auf eine Einladung warten mussten. Insgesamt sechs Instanzen stehen Free2Play-Spielern im Dungeon-Browser zur Auswahl. Zum anderen, weil sich das Schlachtfeld-PvP aufgrund der geringen Zahl an Fähigkeiten spürbar anders spielt als mit Stufe 110 - und zwar auf eine positive Art und Weise. Es gibt nicht zig Kontrollzauber, Konter und Unterbrechungsmöglichkeiten. Man muss mit den wenigen Werkzeugen haushalten, die man hat. Schade, dass die Wartezeiten hier deutlich länger ausfallen, wir hätten gerne mehr Partien während des Tests gespielt.

    Stufe 20 in wenigen Stunden

          

    WoW: Im Blickpunkt: Die Free2Play-Community von World of Warcraft (2) WoW: Im Blickpunkt: Die Free2Play-Community von World of Warcraft (2) Quelle: buffed Ein paar Quests, Dungeons und Schlachtfelder später erreichten wir dann Stufe 20, fünfeinhalb Stunden hat der Spaß insgesamt gedauert. Wir besitzen mittlerweile unser erstes Reittier (Kostenpunkt: 3 Gold und 60 Silber), das Stufe-15-Talent Großwildjäger sowie beeindruckende 130 Erfolgspunkte ("hust"). Doch ist uns dafür mit dem Meistern des Maximallevels der Starter-Edition von einem Augenblick auf den anderen die Motivation abhanden gekommen. Ganz ehrlich: Jetzt nur noch für bessere Ausrüstung, mehr Erfolgspunkte sowie ehrenhafte Kills die kostenlose Trial-Fassung spielen - dafür wäre uns dann doch unsere Freizeit zu schade. Sicherlich auch, weil wir nur zu genau wissen, was alles auf den nächsten Levels bis hin zum Endgame auf den Verheerten Inseln auf uns wartet.

    Unser persönliches Fazit

          

    Das Charakterfenster teilt uns unmissverständlich mit, dass es für unseren Helden erst dann wieder Stufenaufstiege gibt, wenn wir WoW kaufen. Das Charakterfenster teilt uns unmissverständlich mit, dass es für unseren Helden erst dann wieder Stufenaufstiege gibt, wenn wir WoW kaufen. Quelle: buffed Die Starter-Edition ist eine gute Möglichkeit, um in World of Warcraft reinzuschnuppern und sich dabei jede Menge Zeit zu lassen. Wir haben in deutlich jüngeren MMORPGs schon sehr viel weniger Spaß auf den ersten Stufen gehabt, bei Blizzard läuft der Einstieg halt wie geschmiert. Doch als echte Free2Play-Option taugt diese kostenlose Fassung aus unserer Sicht nicht. Die Einschränkungen torpedieren vom ersten Moment an den Spielspaß, echte Genre-Alternativen wie Guild Wars 2 bieten deutlich mehr für kein Geld. Vielleicht beeindrucken uns die Free2Play-Community, die sich abseits der normalen Gemeinschaft aufgebaut hat, sowie die Erfolge, die einzelne Spieler in den letzten Jahren trotz aller Hürden einsacken konnten, auch deswegen so. Hier holen einige Sparfüchse aus wenig das Maximum heraus. Auch das ist also eine Weise, auf die man WoW genießen kann.


    Todesritter trotz Test-Account

          

    Eigentlich ist es den Besitzern der Test-Accounts mangels Level-55-Charakteren nicht möglich, einen Todesritter zu erstellen. Dank eines Bugs ging eine Zeit lang jedoch genau das - und zwar auf den Servern Nemesis-Italien sowie Nemesis-Brasilien. Hatte man dort erst einmal einen Todesritter erstellt, durfte man sich auch auf allen anderen Servern einen Angehörigen der Heldenklasse kreieren. Die Runen-Nutzer besaßen dabei genau dieselben Limitierungen wie normale Free2Play-Charaktere, nur dass ihre Maximalstufe eben bei 55 lag. Allzu viel brachte der Bug den Schummlern aber nicht. Einmal ausgeloggt, wurde der Todesritter automatisch gesperrt. Man musste sich also einen neuen erstellen, wenn man erneut mit einem hochstufigen Kämpen durch Azeroth ziehen wollte.


    Mehr Infos, Specials und Videos zu World of Warcraft findet ihr auf unserer WoW-Themenseite.

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    • creep
      09.04.2017 03:00 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Pokehooligan
      am 09. April 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hi na hatte damals auch einen Trail account weil mir meine eltern das abo verboten hatten^^ hatte auf dem account auch die Schildkröte und den titel "der noble" echt mega nayse trotz lvl 20 als max stufe und anderen einschränkungen ^^
      Valnarr
      am 09. April 2017
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      "Ganz ehrlich: Jetzt nur noch für bessere Ausrüstung, mehr Erfolgspunkte sowie ehrenhafte Kills die kostenlose Trial-Fassung spielen - dafür wäre uns dann doch unsere Freizeit zu schade. "

      .... okay auf 110 gibt es ein paar mehr Möglichkeiten, dennoch ist es im Kern das selbe!?
      creep
      am 09. April 2017
      Autor
      Kommentar wurde 2x gebufft
      ZITAT:
      "Aber für mich persönlich geht ein Großteil der investierten Zeit für besseres Gear und das Goldfarmen für Abo drauf."


      Das tut mir leid
      Valnarr
      am 09. April 2017
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich mache auch das alles von dir beschriebene.

      Mit der Zeit hat Blizz schon eine Vielzahl an Möglichkeiten ins Spiel gebracht, das unterschlage ich jetzt auch gar nicht.

      Aber für mich persönlich geht ein Großteil der investierten Zeit für besseres Gear und das Goldfarmen für Abo drauf.
      creep
      am 09. April 2017
      Autor
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Klar dreht sich auch auf der Maximalstufe viel um Ausrüstung (und für manche sicherlich auch um Erfolge). Doch unterschlägst du hier mal eben 90 Level-Stufen, zig Gebiete, Dungeons und Raids, einige PvP-Schlachtfelder, das fast komplette Handwerkssystem, fast alle Talente der Matrix, die Artefaktwaffen, Nebenbeschäftigungen wie die Kampfgilde oder die Pet-Battles. Man munkelt, dass manche diese Dinge machen, weil sie Spaß machen und die Ausrüstung als Mittel zum Zweck verstehen. Bei der Trial-Version ist es andersherum: Hier kann man sich mit besserer Ausrüstung keine neuen Inhalte zugänglich machen. Hier ist für einige Spieler - mangels Alternativen - die möglichst beste Ausrüstung das Ziel.

      PS: Euer persönliches Fazit kann natürlich dennoch anders ausfallen als das von uns. So ist das bei persönlichen Meinungen.
      SoulCreek
      am 09. April 2017
      Kommentar wurde 7x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ganz ehrlich: Jetzt nur noch für bessere Ausrüstung, mehr Erfolgspunkte sowie ehrenhafte Kills die kostenlose Trial-Fassung spielen - dafür wäre uns dann doch unsere Freizeit zu schade."


      Ernsthaft? Seh ich irgendwo das Sarkasmus-Schildchen nicht? Genau das ist doch der "Content", den man auch auf Lvl110 bestreitet und nichts anderes!
      creep
      am 09. April 2017
      Autor
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Ähm, nein.
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WoW: Im Blickpunkt: Die Free2Play-Community von World of Warcraft
Wer WoW kostenlos genießen will, muss mit zahlreichen Einschränkungen leben. Das hat einige Spieler jedoch nicht davon abgehalten, eine eingeschworene Free2Play-Gemeinschaft zu bilden. Und so fing alles an ...
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Free2Play-Community-Starter-Edition-1225224/
09.04.2017
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