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  • Der Jäger

    Der Jäger

    Wer sich heute einen Jäger zimmert und ihn bis Level 70 spielt, der weiß gar nicht zu schätzen, was man vor über dreieinhalb Jahren alles erdulden musste: keine Fallen im Kampf, eine „Deadzone“ zwischen Nah- und Fernkampfreichweite, zerbrechliche Begleiter und Chancenlosigkeit im PvP. Kaum eine Klasse wurde so stark überarbeitet und dabei ständig verbessert wie der Jäger. Und auch für die kommende Erweiterung sieht es gut aus. Blizzard ist sich bewusst, dass die meistgespielte Klasse in der Arena immer noch unterrepräsentiert ist. Und so profitieren auch Nicht-Arena-Jäger von kommenden Verbesserungen.

    Generelle Änderungen

    Auch beim Jäger ist es vorab spannend zu fragen, welche Spielmechaniken überhaupt einer Überarbeitung bedürfen. Beim Jäger gibt es tatsächlich eine Menge Stellen, an denen man schrauben kann: an der Effektivität der Fallen, am Manahaushalt, am Begleiter oder an bestimmten Schüssen.

    Der Aspekt der Viper wurde auf dem Beta-Server mehrfach geändert. Die aktuelle Version ist nun bereits ab Level 20 erlernbar und verringert den ausgeteilten Schaden um 50 Prozent, erhöht aber die Manaregeneration, und zwar abhängig von der Geschwindigkeit der Distanzwaffe. Das heißt: Je langsamer die Waffe ist, desto höher ist der Manabetrag, den man pro Schuss erhält. Das ist sinnvoll, da ansonsten Spieler mit sehr schnellen Bögen oder Schusswaffen im Vorteil wären.

    Der Gezielte Schuss ist nun noch wirkungsvoller als zuvor. Zwar wurde der Schaden um knapp 25 Prozent gesenkt, dafür hat der Schuss keine Zauberzeit mehr. Das bedeutet vor allem im PvP, dass Jäger ihren Gegnern sofort den heilungsreduzierenden Effekt verpassen können. Die Zeiten, in denen man den Schuss beginnt und Gegner rechtzeitig hinter eine Säule flüchten konnten, sind vorbei. Der Preis ist eine höhere Abklingzeit (von sechs auf zehn Sekunden) und die  Tatsache, dass sich dieser Schuss nun die Abklingzeit mit dem Mehrfachschuss teilt.

    Der Jäger Die von Jägern zu Recht bisher verschmähte Fähigkeit Rückzug bekommt nun einen tollen Extra-Effekt. Bei Anwendung macht der Jäger einen Satz zurück! Klingt unspektakulär, ist aber sehr hilfreich gegen jede Art von aufgezwungenem Nahkampf.

    Die Eiskältefallen des Jägers sind im Gruppenspiel immer ein kleiner Risikofaktor, denn der Gegner muss erstens zunächst in die Falle laufen, befindet sich deshalb schon oft innerhalb der Gruppe, und wird zweitens beim seichtesten Schaden befreit. Damit ist jetzt Schluss, denn der Effekt der Eiskältefalle bricht erst dann vorzeitig, wenn der Schadensbetrag einen bestimmten Wert erreicht hat. Unvorsichtige Jäger, die auf ihr gerade erst eingefrorenes Ziel noch einen Automatischen Schuss ballern, kommen also demnächst ungescholten davon.

    Auch Abschreckung gehört nun von Hause aus zum Inventar des Jägers und muss nicht mehr per Talent erworben werden. Man merkt richtig, wie Blizzard die defensiven Schwächen des Jägers erkannt hat und ihm eine Menge Gutes tun will.

    Noch eine kleine, aber wichtige Änderung: Der Automatische Schuss wird andere nicht mehr blockieren, sprich: Er liegt auf einem eigenen Timer und wird planmäßig abgefeuert, egal welche Spezialschüsse der Jäger zwischendurch verwendet. Das wirkt sich positiv auf den Schadensoutput aus und macht Schussrotationen weniger zu einer Sache, die nur Diplom-Mathematiker verstehen.

    Der Jäger Talentierte Tiere

    Viel größer sind die Änderungen bei den Begleitern des Jägers. Eingeteilt werden die zähmbaren Tiere nun in folgende drei Kategorien: Hartnäckigkeit, Wildheit und Gerissenheit. Und jede Kategorie hat ihren eigenen Talentbaum: Hartnäckige Tiere (Bären, Schildkröten, Krokodile, Gorillas, Skorpione etc.) sind, wie der Name schon sagt, sehr ausdauernd und halten eine Menge Schaden aus. Wildheits-Tiere (Katzen, Raptoren, Hyänen, Motten etc.) sind ganz auf das Austeilen von Schaden fixiert, während Gerissenheits-Tiere (Fledermäuse, Spinnen, Felshetzer etc.) irgendwo dazwischen liegen.

    Der Tierherrschafts-Jäger

    Diese Spielweise setzt ganz auf den Begleiter als Schadensquelle und ließ bisher für andere Fähigkeiten wie Fallen und Schüsse keine Punkte übrig. Ob sich das mit den neuen Talenten etwas ändert?

    * Meister der Aspekte ist als neues 11er-Talent sehr stark und sollte auch für Treffsicherheits- und Überlebens-Jäger interessant sein. Je nach Situation wird das Wechseln der Aspekte jetzt deutlich attraktive: Der Aspekt des Affen beispielsweise war bisher im PvP nur eine mittelmäßig wirkungsvolle Maßnahme gegen Nahkämpfer. Doch mit einer Schadensreduzierung von fünf Prozent gehört dieser Aspekt jetzt auf einen wichtigen Hotkey.

    * Dann folgt lange Zeit nichts Neues im Baum. Erst mit Kräftigung gibt es ein Talent zur Schonung des Manahaushaltes. Allerdings gilt der Effekt nur für kritische Treffer aus Spezialfähigkeiten. Dennoch ein wichtiges Talent für lange Kämpfe, das durch noch folgende Talente besser wird.

    * Langlebigkeit verbessert Kräftigung, denn je öfter der Begleiter Spezialattacken ausführen kann, desto häufiger wird die Anzahl kritischer Treffer. Aber auch die Senkung der Abklingzeit von Einschüchterung und Zorn des Wildtiers kommt dem Jäger sehr zu Gute.

    * Kobrastöße beeinflusst die Angriffe des Begleiters und löst eine regelrechte Kettenreaktion aus. Denn wenn der Effekt ausgelöst wird, trifft das Tier kritisch, gerät in Raserei und stellt mit Kräftigung, welches sich hierdurch zu einem Spitzentalent mausert, beim Jäger Mana wieder her. Ein wunderbarer Kreislauf und ein unerlässliches Talent für ernsthafte Tierherrschafts-Freunde.

    * Seelenverwandtschaft ist das vorletzte Talent im Baum. Alle fünf Punkte sind hier sinnvoll eingesetzt, denn erhöhter Schaden für den Begleiter ist immer gut. Der zusätzliche Bewegungsbonus verspricht Komfort im Solo-Spiel und leichte Vorteile im PvP-Gefecht.

    * Herr der Tiere ist ein Talent, welches augenscheinlich völlig von den exotischen Tieren abhängt, die sich zähmen lassen. Erst ihre Spezialfähigkeiten entscheiden, ob sich das Talent lohnt oder nicht. Interessant: die zusätzliche Zahl an Talentpunkten, die der Begleiter erhält. Mit den Extrapunkten ergeben sich spannende Talentkombinationen, die andere Jäger nicht erlangen können. Habt Ihr Herr der Tiere geskillt, kann beispielsweise Eure Katze mit Level 70 Wunden lecken und Ruf der Wildnis erreichen. Für manchen Spieler bleibt trotzdem zu überlegen, ob nicht eine 50/21/0-Talentverteilung mit Bereitschaft in langen Kämpfen mehr Schaden bringt.

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von TripleD
    Hallo liebe Jäger. Falls ihr ein Tier seht, welches euch gefällt und es steht da "Zähmbar (Exotisch)", dann müsst ihr…
    Von Lechery
    min 800 bew+ ^^ für SV
    Von SW:TOR
    die sv skillung is sicher nicht schlecht aber ich hab die erfahrung gemacht das sie erst dann richtig zur geltung…

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Der Jäger
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Der-Jaeger-791273/
07.01.2009
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