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  • WoW: Retro-Special - 10 Dinge, die wir geliebt und gehasst haben - 2009

    Unglaublich, was man alles so beim Aufräumen findet. Wie diesen WoW-Artikel aus dem Jahr 2009, in dem wir uns lang und breit über die Dinge ausließen, die wir in World of Warcraft gut oder nicht so gut finden. Lest in unserem etwas aufpoliertem Special, was wir 2009 über World of Warcraft dachten, welche Dinge wir schon damals vermissten und welche uns gestohlen bleiben konnten.

    Den Anfang in unserem Classic-Special machen die 10 Dinge, die wir in WoW vermissen. Danach geht es weiter mit den 10 Dingen, die wir überhaupt nicht vermissen.

    Artikel aus dem Jahr 2009

    WoW Retro-Special: 10 Dinge, die wir vermissen

          

    40-Mann-Schlachtzüge
    Baron Geddon, Ragnaros, Nefarian, die Zwillings Herrscher, C'Thun - das sind nur wenige der vielen Namen, die uns einst mit schweißgebadeten Händen an Maus und Monitor fesselten. Wir erinnern uns wehmütig an unzählige Versuche und epische Schlachten zurück. Dabei war aller Anfang schwer: Die ersten Abstecher in den Geschmolzenen Kern zum Beispiel. Als wir schon an der ersten Trash-Mob-Gruppe fast verzweifelt sind, weil es eben doch nicht so einfach war, mal eben 40-Mann zu organisieren und vor allem zu kontrollieren. Als wir Die 40-Mann-Schlachtzüge sorgen für ein episches Gefühl, das World of Warcraft heute nur schwer wieder hervorrufen kann. Die 40-Mann-Schlachtzüge sorgen für ein episches Gefühl, das World of Warcraft heute nur schwer wieder hervorrufen kann. noch die Stopp-Uhr gestellt haben, um den nächsten Respawn der verdammten Kernhunde zu timen. Und apropos Respawn... Der Tunnel mit den Wichteln! Selten, dass da niemand getrödelt und ins Gras gebissen hat. Nach ein, zwei Monaten hatten sich dann aber endlich alle eingespielt.

    Als niemand mehr bei Geddon mitten im Raid in die Luft ging, war es sogar überhaupt nicht mehr tragisch, wenn der eine Magier mal wieder eine halbe Stunde zum Abendessen AFK ging und per /follow den anderen hinterher dackelte. Der erste Sieg über Ragnaros schließlich war das erste große Highlight der noch jüngeren WoW-Zocker-Karriere und sorgte für eine Euphorie, die erst durch Erfolge im Pechschwingenhort und im Tempel von Ahn'Qiraj übertroffen wurde. Wir könnten das jetzt ewig fortführen. Anstatt weiter groß in Erinnerungen zu schwelgen, bringen wir es aber einfach auf den Punkt: Wir vermissen die alten 40-Mann Schlachtzüge. Klar, Ulduar & Co bieten uns spektakuläre Kämpfe, das wahrhaft epische Feeling der alten Schlachten wird dabei aber leider nicht mehr transportiert.

    Einer der Höhepunkte im Rüstungsdesign: Das Richturteil-Set des Paladin. Einer der Höhepunkte im Rüstungsdesign: Das Richturteil-Set des Paladin. Coole Rüstungen
    Blizzard beweist oft fragwürdigen Geschmack im Design der hochstufigen Rüstungsets aus den Schlachtzugs-Instanzen. Schrumpfköpfe für Schurken und Priester im Meuchlerklamotten sorgen zumindest bei uns für das eine oder andere Stirnrunzeln. Aber, so seltsam das auch klingt, die neuen Tier-8-Sets sind der Schritt in eine "bessere" Richtung: Die gruselige "Go! Go! Power Rangers!"-Phase aus Burning Crusade haben die Art-Designer glücklicherweise hinter sich gelassen. Jetzt heißt es nur noch Daumendrücken und hoffen, dass in Zukunft erneut eine Rüstung im Stil des "Richturteil"-Sets der Paladine kommt: Das extrem stylische Outfit zog neidische Blicke auf sich und sorgte für eine neue Flut an Licht-Kriegern, die sich die coole Kapuze im Sith-Look überstreifen wollten.

    Tarrens Mühle und Süderstade
    Tarrens Mühle und Süderstade sind den meisten Spielern als Quest-Knotenpunkte für die Stufen 20 bis 30 bekannt. Einst waren diese unscheinbare Orte jedoch das Epizentrum ausufernder Spieler-gegen-Spieler-Schlachten. Monate bevor Blizzard das erste PvP-Wertungssystem sowie Schlachtfelder implementierte, schlugen sich Horde und Allianz im Vorgebirge des Hügellandes Tag und Nacht die Schädel ein: An Questen war hier nicht zu denken. Die Auftragsgeber lagen nämlich die meiste Zeit tot am Boden. Selbst auf PvE-Servern wurde Tarrens Mühle gegen Süderstade zum Trend - sorgte dort aber bei PvP-Gegnern für Frust. Um dem entgegen zu wirken, wurden bald "Ruchlose Morde" eingeführt, die es als Strafe für das Töten niedrigstufiger Spieler und NPCs sowie Quest-Geber oder Flugmeister gab. Die Abschreckung funktionierte - leider zu gut. Mehr und mehr Spieler blieben den Kult-Schlachten Ruhe vor dem Sturm: So friedlich sah's früher selten in Tarren's Mühle aus. Ruhe vor dem Sturm: So friedlich sah's früher selten in Tarren's Mühle aus. fern, bis sie schließlich ganz ihr Ende fanden.

    Die alten Schlachten ums Alteractal
    "...dann haben die Allies nach zwölf Stunden Ivus in Kombination mit der Widdertruppe beschworen, eine halbe Stunde später war der Kampf ums Alteractal vorbei." Was heute fremd (Ivus?) und unglaubwürdig (zwölf Stunden!) klingt, war früher steter Bestandteil der Auseinandersetzungen zwischen Frostwolf-Klan und Sturmlanzen. Kaum jemand erlebte eine der teils über einen Tag andauernden Schlachten von Anfang bis zum Ende mit - kein Vergleich zu den kurzen, knackigen Gefechten im Arathibecken oder der Kriegshymnenschlucht. Spieler plünderten ihre getöteten Feinde und gaben Stofffetzen für die Stufenerhöhung der befreundeten NPC-Wachen ab.

    Nebenbei sammelte man noch stundenlang Blut oder Sturmkristalle, die zur Beschwörung zweier Riesen-Einheiten - Ivus der Waldfürst auf Seiten der Allianz, Lokholar der Eislord auf Seiten der Horde - nötig waren. Und haben wir schon die Kavallerie und die Luftangriffe erwähnt? Die Sondereinheiten brachten eine besondere Dynamik ins Spiel, die Voraussetzung für ihre Beschwörung hielt uns auf Trab. Mit der letzten, großen Alteractal-Umgestaltung fand das alles ein Ende. Jetzt hat es sich ausgeschlachtet: Der Zerg, der am schnellsten von Punkt A nach Punkt B gelangt, gewinnt. Das dauert meist gerade mal 15 Minuten und sorgt für wenig Laune.

    Das alte System im Überblick: Je nach Rang schmückte man sich mit unterschiedlichen Titeln. Das alte System im Überblick: Je nach Rang schmückte man sich mit unterschiedlichen Titeln. Das alte PvP-Rängesystem
    Diese Tür musste doch irgendwie aufgehen. Schließlich rannten unzählige Spieler ununterbrochen in diese ominöse Halle des Champions. Was ging da drin vor? So streng geheim konnten die Dinge nicht gewesen sein, dass da nicht jeder Allianz-Angehörige hinein durfte. All das Ruckeln am Türschloss half aber nicht. Erst im späteren Verlauf der Heldenkarriere erfuhr man, dass nur Spielern mit dem Mindestrang eines Leutnants der Zugang zu diesen ehrwürdigen Hallen gewährt wurde. Ja, vor Patch 2.0 war die PvP-Welt in WoW noch ein wenig anders gestrickt. Mutige Helden erkämpften sich in sämtlichen Schlachtfeldern und in den offenen PvP-Gebieten wie Tarrens Mühle Woche für Woche entscheidende Ehrenpunkte.

    Denn nur der Spieler mit den meisten Zählern wurde nach den wöchentlichen Wartungsarbeiten zum Großmarschall (Allianz) beziehungsweise Obersten Kriegsfürst (Horde) auserkoren. Alle weiteren Spieler reihten sich je nach Punktestand unter ihm ein und hatten nur beschränkten Zugang zu den Schätzen der Offiziersräume. Ist einem tatsächlich - und natürlich auch nur aus Versehen - ein unschuldiger NPC wie zum Beispiel der Flugmeister in Süderstade vor die Flinte gesprungen, fing man sich sofort einen ruchlosen Mord ein. Keine schöne Sache, da dies zu Lasten der mühsam erarbeiten Ehrenpunkte ging.

    Allianz-Spieler erlebten eine stimmungsvolle Vor-Questreihe rund um Lady Prestor. Allianz-Spieler erlebten eine stimmungsvolle Vor-Questreihe rund um Lady Prestor. Die Vor-Questreihe für Onyxia (Allianz)
    Die bis zur Veröffentlichung von Burning Crusade beste Quest-Reihe des Spiels war - da stimmen selbst die Grünhäute der Horde zähneknirschend zu - die Geschichte um Lady Prestor auf Seiten der Allianz. "Die Große Maskerade" schickte die Heldengruppe in den Kampf gegen den Schwarzen Drachenschwarm. Mehrere Abstiege in die Schwarzfelstiefen führten zu einem großen Gefängnisausbruch und endeten schließlich in Sturmwind, wo Lady Katrana Prestor als Onxyia enttarnt wurde.

    Diese Enthüllung wurde von einem beeindruckenden Script-Ereignis begleitet. Derartiges gab es sonst nicht im Spiel. Auch auf Horde-Seite gab es nichts Vergleichbares. Trolle, Tauren, Untote und Orcs verschwendeten stattdessen Stunden mit der nervenaufreibenden Suche nach Rexxar - aber das ist eine andere Geschichte. Selbst Allianz-Spieler dürfen sich das Enthüllungsspektakel heute nicht mehr ansehen, Hochlord Bolvar Fordragon, der die Auftakt-Quest der Reihe vergab, wurde mit Patch 3.0.2. aus Sturmwind entfernt.

    Schmuckstück-Power machte Magier zum Schlachtfeld-Schreck. Schmuckstück-Power machte Magier zum Schlachtfeld-Schreck. Doppelte Schmuckstück-Power
    Wir schauen der Möglichkeit, zwei Schadens-Trinkets gleichzeitig zu aktivieren, mit einem weinenden Auge nach. Gerade die berühmten 3-Minuten-Magier sorgten so in Kombination mit "Arkane Macht" und "Geistesgegenwart" für einen schwindelerregenden Schadens-Output und knipsten selbst Plattenträger mit ein, zwei Zaubern das Lebenslicht aus. So hielten sich die Feuerbälle werfenden Stoffträger zufrieden lange an der Spitze der Nahrungskette - für die Spielbalance war das natürlich ein Unding.

    Eines der negativsten Beispiele der Übersetzung: Aus Proudmoore wurde Prachtmeer. Eines der negativsten Beispiele der Übersetzung: Aus Proudmoore wurde Prachtmeer. Quelle: Buffed Proudmoore, nicht Prachtmeer!
    Es ist so eine Sache mit der Lokalisation von Spielen: Es ist an sich durchaus löblich, wenn ein Entwickler das eigene Spiel komplett in die jeweilige Landessprache übersetzen will. Grober Unsinn allerdings, wenn einem diese Idee erst beim vierten Titel innerhalb dieses Spieluniversums kommt. Wir haben uns durch Warcraft 1 bis 3 durchgekämpft und Städte wie Stormwind oder Helden wie Orgrimm Doomhammer kennen gelernt.

    Das teils verteufelte "Denglisch" war damit ein fester Teil Azeroths geworden ... bis 2005. Die Übersetzung schritt langsam voran und stieß früh auf Protest. Anfangs wurde seitens Blizzards noch beteuert, dass Eigen- sowie Städtenamen unangetastet bleiben würden. Heute sehen wir in Form von Eisenschmiede was aus dem Versprechen wurde. Trauriger Höhepunkt des Übersetzungswahns: Jaina Proudmoore, die sich heute Prachtmeer nennen darf. Da bleibt uns nichts anderes übrig als die Hand vors Gesicht zu schlagen.

    'Ich hab den Brachland-Chat überlebt'...und alles, was ich bekam war dieses lausige T-Shirt. "Ich hab den Brachland-Chat überlebt"...und alles, was ich bekam war dieses lausige T-Shirt. Der Brachland-Chat
    Das mag jetzt etwas masochistisch klingen, aber wir vermissen den Brachland-Chat. Unfreundliche, sich stets wiederholende Fragen zu Quests, bei denen die Lösung schon in der Aufgabenbeschreibung stand, eine Flut an verbalen Entgleisungen und leidlich witzige "Chuck Norris" Sprüche gaben dem Brachland-Chat-Channel seinen berüchtigten Ruf.

    Die von jeglichem Niveau befreite Zone hatte bei all ihrer Doofheit aber auch einen bizarren Charme - manchmal loggten wir uns einfach nur ein, um uns von den ständig stattfindenden Flame-Wars unterhalten zu lassen. Hatte man den Brachland-Chat überstanden, konnte man Stolz auf sich sein. Inzwischen ist der Channel recht zahm geworden und hat bedauerlicherweise einen Großteil seines Irrsinns verloren.

    Die Individualität der einzelnen Klasse
    Ganz nach dem Motto "Mana-Reg für alle!", um nur eines der Beispiele aufzugreifen, schränkt Blizzard Schritt für Schritt die Individualität der einzelnen Klassen ein. Das soll zu mehr Freiheit bei der Gruppenzusammenstellung führen, nervt uns aber ziemlich. Einst glänzte jeder Magier, jeder Krieger, jeder Schurke durch ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, mit dem er/sie sich vom Rest abhob - bei den Priestern war es noch spezieller, diese hatten sogar unterschiedliche, rassenspezifische Fähigkeiten. Unschlüssige gaben den Allrounder und griffen zum Hybriden. Die konnten zwar nicht wirklich alles, glänzten aber selbst durch Alleinstellungsmerkmale. Wobei Druiden ihrer Rolle als Mana-Batterie wohl weniger hinterher trauern.

    WoW-Retro-Special: 10 Dinge, die wir nicht vermissen

          

    Achtung, Heiß: Beim Kampf gegen den Feuergott war eine hohe Feuer-Resistenz Pflicht. Achtung, Heiß: Beim Kampf gegen den Feuergott war eine hohe Feuer-Resistenz Pflicht. Quelle: Buffed Neue Schlachtzug-Instanz, neue Resistenz!
    Der Ausrüstungs-Check für einen Schlachtzug bestand früher nicht nur aus der Höhe des Item-Levels. Jeder neue 40-Mann-Dungeon forderte damals neue Resistenzen von Euch. Feuer für den Geschmolzenen Kern, Natur für Ahn'Qiraj, Frost für Naxxramas. Handwerker stellten zwar dank erhältlichen Formeln spezielle Widerstandsausrüstung her, das Besorgen der benötigten Materialien beanspruchte jedoch enormen Zeitaufwand.

    Tausche Skarabäen und Götzen gegen Schwert: Gut, dass der Sammelaufwand heute ein Ende gefunden hat. Tausche Skarabäen und Götzen gegen Schwert: Gut, dass der Sammelaufwand heute ein Ende gefunden hat. Tausche Rüstung gegen Insignien
    Im Geschmolzenen Kern und im Pechschwingenhort war der Beutegewinn noch klar: Boss droppt Gegenstand, Meute würfelt, vorbei. Zu simpel entschied Blizzard: Das erste, wirre Token-System war geboren und wurde mit Zul'Gurub und Ahn'Qiraj ins Spiel implementiert.

    Heute tauscht man einfach Token gegen Rüstungsteil, früher mussten wir erst mühsam Dutzende Monster kloppen und verschiedene Schmuckstücke, Insignien und anderen Kram sammeln, bevor wir uns die eigentliche Beute krallen konnten. Die besseren Items erforderten zusätzlich noch einen respektvollen oder gar ehrfürchtigen Ruf. Ein Zeitaufwand also, der glücklicherweise der Vergangenheit angehört.

    Versammlungssteine, Version 1.0
    Bevor die aktuelle, komfortable Gruppensuchefunktion ins Spiel implementiert wurde, sollten wir den Weg über die Versammlungssteine vor den Instanzen nehmen. Ein Klick auf den Stein warf uns in eine Gruppensuche für den dazugehörigen Dungeon, die daraufhin munter eine Truppe aus den Suchenden zusammen würfelte. Eine richtige Struktur gab es dabei nicht - gut möglich, dass am Ende drei Tanks, aber kein Heiler vorhanden waren. Das Problem scherte jedoch kaum jemanden: Die wenigstens nutzten das Feature und suchten weiter über den Chat nach Mitgliedern.

    Die Vorquest-Reihe für Onyxia (Horde)
    Bestienmeister Rexxar ist ein Held der Horde und war lange Zeit ein Schmerz im Hintern jedes passionierten Drachentöters. Bevor sich die Spieler Rexxar aufzuspüren war eine Sache von Minuten - oder von Stunden. Rexxar aufzuspüren war eine Sache von Minuten - oder von Stunden. damals Onyxia gegenüberstellen konnten, musste erst eine lange Quest-Reihe absolviert werden. Während Mitglieder der Allianz die spannende Story um Lady Prestor erlebten, absolvierten Horde-Spieler weniger spannende Tötungsaufgaben. Zwischendurch gab es hin und wieder einen Plausch mit Rexxar.

    Sofern man ihn dann endlich gefunden hatte - es gab jedoch ein Problem bei der Sache: Der Orc/Oger-Mischling spazierte mit Hausbär Misha durch Desolace und Feralas. Mit etwas Glück lief man ihm fix über den Weg. Mit etwas Pech verstrichen Stunden. Auch wenn wir der Entfernung sämtlicher Zugangs-Quests skeptisch gegenüberstehen, in diesem Fall war es definitiv die richtige Entscheidung!

    Ortsgebundene Auktionen
    Ortsunabhängige Auktionen fanden erst später den Weg ins Spiel. Ortsunabhängige Auktionen fanden erst später den Weg ins Spiel. Quelle: Buffed Lang, lang ist's her, da gab es noch keine Möglichkeit, städteübergreifend auf Gegenstände zu bieten. So war es zum Beispiel für Charaktere der Horde nicht möglich von Orgrimmar aus auf Auktionen von Donnerfels zuzugreifen. Das alte System schränkte die Anzahl der zu ersteigernden Items pro Auktionshaus extrem ein und wurde glücklicherweise mit Patch 1.9 entsorgt.

    Das alte Laster der Pre-BC-Verzauberer
    "Magst mir eben schnell meinem Twink ein wenig mehr Ausdauer auf die Armschienen zaubern?" "Ja klar. Einen Moment nur. Ich muss eben fix die Runenverzierte Kupferrute hier irgendwo in meinem Bankfach finden. Kann sich nur noch um Stunden handeln." Ach ja, was waren das noch für Zeiten, als man jede einzelne Verzauberrute in den Tiefen seiner Taschen aufbewahren musste. Nichts mit "All In One", so wie es heute Gang und Gebe ist. Man musste tatsächlich fünf verschiedene Zauber-Stöckchen für alle Eventualitäten parat haben.

    Früher kein unbekannter Anblick für Verzauberer: Fortbildungswillige suchten die Dunkeleisen-Zwerge-Instanz mehrmals auf. Früher kein unbekannter Anblick für Verzauberer: Fortbildungswillige suchten die Dunkeleisen-Zwerge-Instanz mehrmals auf. Der Abstecher zum Verzauberungstrainer in Uldaman
    Annora fristet heute ein klägliches und äußerst überflüssiges Dasein in den Weiten Uldamans. Passionierte Verzauberer verbessern ihre Künste in den Hauptstädten und decken sich dort mit allerlei Formeln ein. Früher hatten wir es da nicht ganz so einfach: Um unsere Verzauberkunst-Fähigkeit ab 225 Punkten weiter zu steigern, war es unumgänglich, die Lehrerin innerhalb der Dunkeleisenzwerge-Instanz aufzusuchen. Klingt einfacher als es ist. Uldaman zeichnete sich vor allem durch unübersichtliche, weitläufige Gänge aus, die zum Bersten mit Gegnern gefüllt waren. Der flotte Weg zu Annora entpuppte sich so stets als zeitaufwändige Arbeit.

    Umständliche Flugrouten
    Heute fliegen wir bequem von den Sturmgipfeln in die Boranische Tundra und gehen AFK, während der Windreiter die einzelnen Wegpunkte auf der Strecke passiert. Früher ein Ding der Unmöglichkeit: Jeder Flugpunkt auf dem Weg zum Ziel wurde zum Zwischenstopp samt Landung. So klickten wir uns von Flugmeister zu Flugmeister, bis wir endlich die komplette Route hinter uns gebracht hatten.

    Dank einer Laufzeit von 30 Minuten verteilen Paladine heute viel bequemer ihre Segen. Dank einer Laufzeit von 30 Minuten verteilen Paladine heute viel bequemer ihre Segen. Der 5-Minuten-Segen
    Zu den Hochzeiten des Geschmolzenen Kerns wurde oft ein Paladin-Spieler abgestellt, der sich nur mit dem Verteilen von Segen-Buffs befasste. Hintergrund des Ganzen: Bei einer Wirkungsdauer von gerademal fünf Minuten (!) tickten die Stärkungszauber beim ersten Spieler bereits wieder aus, während der Paladin Schlachtzug-Mitglied Nummer 40 den Buff verabreichte. Anstatt eine Lösung in Form eines Gruppenzaubers einzubauen, verlängerte Blizzard die Dauer der Segen erst auf 15, dann auf 30 Minuten. Immer noch nicht optimal, aber immerhin muss heute kein Paladin mehr die Buff-Maschine spielen.

    Das alte Beschwörungsritual zog den Hexern die Seelensteine nur so aus der Tasche. Das alte Beschwörungsritual zog den Hexern die Seelensteine nur so aus der Tasche. Ritual der Beschwörung auf die harte Tour
    Gefühlt jeder dritte World-of-Warcraft-Spieler nimmt es mit der Pünktlichkeit nicht so genau. Dass mit 19.00 Uhr Raidbeginn auch wirklich 19.00 Uhr und nicht erst 19.05 Uhr gemeint ist, leuchtet manchem unverbesserlichen Nachzügler wohl niemals ein. Aber dafür gibt's ja heute die Versammlungssteine sowie das wenige Monate junge Portal des Hexers, mit dem dieser für gerade mal einen Seelenstein bei Bedarf einen ganzen Schlachtzug herbei beschwören kann.

    Früher, als wir aktuell Zul'Gurub raideten, war das anders. Versammlungssteine dienten nur zur umständlichen Gruppensuche und hatten keine Teleport-Funktion. Das Ritual der Beschwörung entpuppte sich sogar bis vor kurzem als äußerst kostspielige Angelegenheit: Ein Seelenstein pro Person sorgte schnell für leere Hexer-Taschen. Hexenmeister waren so oft Minuten vor dem Raid noch mit "spannendem" Seelenraub niedrigstufigerer Mobs beschäftigt. Die Zeiten, als es nicht einmal spezielle Taschen für Seelensteine gab und die Steinchen das normale Inventar vollstopften wollen wir gar nicht erst erwähnen...

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    • buffed.de Redaktion
      06.02.2016 01:03 Uhr
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      Incenpilz
      am 06. Februar 2016
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      Also ich muss sagen, sowas wie das mit dem Verzauberungslehrer und Uldaman fand ich eig immer ganz nett. Dat waren so Dinge die konnte man machen wenn man wirklich GARnix mehr zutun hatte. Dann hat man sich eben Nachts wenn die meisten eh nicht mehr da waren hingesetzt und is durch Uldaman geschlichen DD
      Acid_1
      am 06. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Die guten, alten Buffzeiten. ^^
      Dann wurde aus der halben Stunde eine Ganze, es wurden die Einzelbuffs zu Gruppenbuffs aufgewertet und in Legion gibts dann keine Buffs mehr.
      Da hätte man die Buffs eigentlich auch vorher rausschmeißen können.
      Regorsen
      am 06. Februar 2016
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      ungeschlagener Denglish Höhepunkt, aus Ratchet wurde Ratschet, oh ja hört sich gleich viel deutscher an *facepalm*
      BlackSun84
      am 06. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Zumindest wurde die Aussprache deutsch. Aber das Thema war schon zu BC-Zeiten mühsig.
      Shaila
      am 06. Februar 2016
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      Dem Meisten kann ich zustimmen! Allerdings wünsche ich mir keine 40er Raids zurück. Tatsächlich war ich ein großer Fan der 10er Raids (Karazhan/Zul'aman), weil das so etwas Familiäres hatte.

      Aber eine Sache verstehe ich überhaupt nicht und das ist der Punkt "Coole Rüstungen". Es gibt immer wieder so hammermäßige Outfits, die in das Spiel gebracht werden, ich verstehe einfach nicht, warum da jeder schimpft. Man nehme die Sets aus den zwergenbunker, vor allem das Leder-, Platten- und Stoffset lassen sich sehen.

      Man denke an die grünen Ausrüstungen zum Questen für Stoff- und Kette aus Warlords.

      Man denke an die geilen T-Sets für Mönche aus Mist of Pandaria. Man denke an das Paladin - T-Set jetzt aus WoD, welches auch Exarchin Yrel trägt, mir ist der Name gerade entfallen. Und es gibt viele, viele weitere Beispiele. Ja ich gebe zu, bei den meisten T-Sets hat es nachgelassen, dafür wurde aber an anderer Stelle richtig an Qualität zugelegt im Bereich transmogg!

      Hier z.B. aus WoD: image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=670x10000:format=jpg/path/s978937d61d4ee2d8/image/i32618c71e1db8f32/version/1454253165/image.jpg

      Oder hier:

      image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=751x10000:format=jpg/path/s978937d61d4ee2d8/image/i526644f1aab1bc1d/version/1438370494/image.jpg

      Oder hier:

      image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=670x10000:format=jpg/path/s978937d61d4ee2d8/image/i0e19a643d7cece55/version/1454182206/image.jpg

      Klar Geschmack ist individuell, aber für mich sind das hammermäßige Sets. Itemlisten dafür finden sich übrigens auf meiner Homepage.
      Golddieb
      am 06. Februar 2016
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Fassen wir zusammen: Damals musste man für Erfolge arbeiten und das Spiel war sehr rollenspiellastig.
      Heute fallen sie einem in den Schoß und das Spiel ist sehr actionorientiert.

      Früher schaute man Spielfilme (90 Minuten). Heute Serien (20 Minuten).

      Früher konnte man sich stundenlang mit nem Jo-Jo oder mit Rubiks Würfel beschäftigen.
      Heute ist das schnell laaangweilig.

      We love to entertain you!
      Ihre ADHS-Gesellschaft
      Draco1985
      am 07. Februar 2016
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      Ähm, Rollenspiel war doch kurz nach Release schon tot. Selbst auf den designierten RPG-Servern. Und davon abgesehen spielte man damals wie heute keinen Charakter, sondern eher einen wandelnden Rüstungsständer, der halt für Hinz und Kunz jede mögliche Aufgabe gemacht hat. Wo kommt da bitte RPG mit hinein? Wo ließ das Spiel einem die Möglichkeit, dem stummen Rüstungsständer eine eigene Identität zu verleihen?

      Und was Spielfilme vs. Serien angeht... Ich hoffe doch stark das ist ironisch gemeint...
      Haramann
      am 06. Februar 2016
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      Bei BC hieß es, Vanilla war viel besser als BC. Bei Wotlk hieß es, BC und/oder Vanilla seien viel besser gewesen. Bei Cata/MoP/WoD hieß es, Vanilla oder BC oder Wotlk seien besser gewesen. Komisch, dass BC/Wotlk in dieser Liste auftauchen, wobei es während den Erweiterungen genauso zu hate&flame kam
      Verdrana
      am 06. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ich möchte die Ony-Pre wiederhaben Überall kann man doch vergangene Events nochmal anschauen, die müssen nur nen NPC hinstellen um sich dann per Phasing in die Zeit damals zu versetzen...
      ciamar
      am 06. Februar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      für mich völllig unverständlich, wieso man ein spielelement, welches die spieler lieben (lange schlachten im alteractal) ersetzt und etwas draus macht ,was keiner wollte - und zuguterletzt, das auch noch so beibehaltet
      keine ahnung was blizzard sich dabei gedacht hat, einer der gründe wieso ich wow nicht mehr spiele.
      Fetty
      am 25. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ich will all das wieder haben.... WoWLk ist im Vergleich dazu einfallslos
      und lahmarschig, das war wenigstens noch eine aufregende und lustige zusammenarbeit mit anderen spielern, es hat einfach nur funktionirt wenn alle an einem Strang gezogen haben (Alteractal)
      Khyrinda
      am 15. Juni 2009
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Meines Wissens gab es vor 1.9 auch auf Hordenseite nur ein Auktionshaus. Ist schon ziemlich lang her, aber ich habe das unweigerliche Gefühl, also hätte der Werte Redakteur hier ein wenig Dazu gedichtet. Allianz hatte nur in Ironforge ein AH.
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World of Warcraft
WoW: Retro-Special - 10 Dinge, die wir geliebt und gehasst haben - 2009
Unglaublich, was man alles so beim Aufräumen findet. Wie diesen WoW-Artikel aus dem Jahr 2009, in dem wir uns lang und breit über die Dinge ausließen, die wir in World of Warcraft gut oder nicht so gut finden. Lest in unserem etwas aufpoliertem Special, was wir 2009 über World of Warcraft dachten, welche Dinge wir schon damals vermissten und welche uns gestohlen bleiben konnten.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Classic-Retro-790868/
06.02.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2009/06/2009_06_11_Top10Listen_b2teaser_169.jpg
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