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  • WoW Mists of Pandaria: Herz der Angst und Terrasse des Endlosen Frühlings öffnen einen Monat nach dem Mogu'shangewölbe ihre Pforten - gamescom-Interview mit Blizzard - mit Video

    John Lagrave und Ion Hazzikostas von Blizzard wollten im Interview mit Olli von buffed über alles sprechen: Endgame-Inhalte von Mists of Pandaria, Dungeon-Schwierigkeiten und Raid-Progress der High-End-Gilden, Garrosh und sinkende Abo-Zahlen. Nur eines ließ sich ihnen nicht aus der Nase ziehen: was hat es denn nun mit Sargeras' Rückkehr auf sich?

    Was fragt man die Entwickler eines erfolgreichen MMOs, wenn die nächste Erweiterung schon in den Startlöchern steht und die Beta dazu fast öffentlich zugänglich ist? buffed-Redakteur Olli Haake hat sich auf der gamescom 2012 der Herausforderung gestellt und ist Lead Game Producer John Lagrave und Lead Encounter Designer Ion Hazzikostas von Blizzard mit seinem Fragen zu WoW: Mists of Pandaria sprichwörtlich auf die Pelle gerückt.

    Im Interview mit Lagrave und Hazzikostas erfahrt Ihr, dass die Terrasse des Endlosen Frühlings und das Herz der Angst ihre Pforten einen Monat nach dem Mogu'shangewölbe öffnen, dass die Entwickler hoffen, ihren strammen Patch-Plan einzuhalten, und dass 18 Raid-Bosse für den Anfang doch einiges an Unterhaltung bieten sollten. Außerdem plaudern die beiden darüber, was sie von den gehobenen Ansprüchen der WoW-Spieler halten, ob sie hoffen, dass die 9,1 Millionen-Marke an Abos mit Mists of Pandaria wieder düstere Vergangenheit wird, und was in fünf Jahren mit WoW sein könnte. Nur eines wollten Lagrave und Hazzikostas nicht verraten: Was hat es denn nun mit diesem NPC auf sich, der von Sargeras' Wiederkehr spricht?

    buffed: Wir befinden uns quasi auf den letzten Metern zur Veröffentlichung von Mists of Pandaria...
    John Lagrave: Oh ja!

    buffed: ... und die Spieler bemängelten, dass es in Cataclysm zu wenig Beschäftigungsfelder im Endgame gab. Inwiefern wird das in Mists of Pandaria anders ausfallen?
    John Lagrave: Nun ja, wie bieten 16 Raidbosse, zwei gibt's obendrein in der offenen Spielwelt. Das ist zumindest ein guter Anfang. Dann haben wir die Szenarien, die Dungeon-Herausforderungen, den Haustierkampf, mehr als 200 tägliche Quests, einen kompletten neuen Kontinent, der entdeckt werden will und der zum Leveln dient, dann noch die Mönche... Es gibt in Mists of Pandaria allerhand zu tun.

    buffed: Lässt sich das in Zahlen fassen? Sind das 20 Prozent mehr Inhalte oder 30?
    Ion Hazzikostas: Da sind Inhalte dabei, die es in Cataclysm bislang nicht gab, also würden wir da Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber es handelt sich um deutlich mehr Endgame-Content als wir in jeder bislang erschienenen WoW-Erweiterung angeboten haben.

    John Lagrave: Wir haben neun Dungeons, für die es einen heroischen Modus gibt. Dann auch gibt's den Schlachtzugsbrowser - da gibt's wirklich einiges zu tun.

    buffed: Cataclysm wird freundlich die Twink-Erweiterung genannt, weil Ihr viel Zeit und Energie in die Überarbeitung der kompletten Spielwelt gesteckt habt. Wie würdet Ihr darauf basierend Mists of Pandaria nennen?
    John Lagrave: Zurück zu den Wurzeln! Mists of Pandaria hat einige Gemeinsamkeiten mit Classic WoW. Ihr könnt einen komplett neuen Kontinent entdecken und wir haben keinen Bösewicht, auf den wir Euch mit der Nase stoßen. Jetzt heißt es nicht mehr "Los, bringt Todesschwinge um" oder "Los, bringt uns den Kopf von Illidan". Stattdessen schubsen wir Euch in die Welt und sagen: "Los, entdeckt sie!" Das ist sehr mit dem Spielgefühl von Classic WoW vergleichbar. Als Ihr das Spiel zum ersten Mal in den Händen gehalten habt, habt Ihr Euch gefragt, was Azeroth sei; Ihr seid losgezogen und habt es erkundet. Und das gleiche Gefühl gibt's auch mit diesem mysteriösen Pandaria, Ihr wandert einfach los, durch den Jadewald, die Krasarangwildnis, das Tal der Ewigen Blüten, und entdeckt diesen Kontinent.

    buffed: Du sagtest grade, dass es keinen ultimativen Bösewicht wie Arthas oder Illidan gibt. Aber was hat es denn mit Garrosh auf sich, von dem gesagt wird, dass er am Ende der Erweiterung bekämpft werden muss?
    Ion Hazzikostas: Ja, das haben wir gesagt. Aber bis dahin müssen noch jede Menge Geschichten erzählt werden. Wenn Ihr diesen Punkt erreicht habt, dann versteht Ihr auch, warum es zu dieser Situation kommen muss. Mists of Pandaria erzählt nicht nur die Geschichte der Entdeckung einer neuen Welt, sondern auch die Geschichte der Evolution des andauernden Kampfes zwischen Horde und Allianz, den wir entzünden. Nachdem beide Fraktionen quasi gemeinsam die großen Bösewichte besiegt haben geht's nun zurück zu diesem seit Jahren schwelenden Kampf. Garrosh und Varian drängen beide vorwärts. Wir werden im Verlauf der Erweiterung sehen, dass Pandaria die Macht hat, Leute zu verändern. Und was das bei Garrosh bewirkt und aus ihm macht, muss in vielen Geschichten erzählt werden.

    buffed: Manche Spieler glauben ja sogar, dass Sargeras eine Rolle spielen könnte. Denn im Teufelswald steht dieser NPC, der was davon brabbelt, dass Sargeras wiederauferstehen wird. Ist das für Euch eine Option oder ist das eher ein Plan für die Zukunft?
    John Lagrave: Nein, zu dem Teil der Story werden wir jetzt nichts sagen. Wir haben Euch ja schon von Garrosh erzählt. Der ist eine bekannte Persönlichkeit und hat Orgrimmar nach seinem Vorstellungen wieder aufgebaut. Thrall ist währenddessen losgezogen und hat den Untergang der Welt bekämpft. Garrosh ist voll von Überheblichkeit - und das ist die Person, auf die Ihr Euch konzentrieren solltet. Natürlich teasern wir gerne Dinge an, aber für den Moment solltet Ihr Euch anschauen, was Garrosh da treibt.

    buffed: Für einen Artikel in unserem Heft habe ich mir die WoW-Lore genau angeschaut und festgestellt, dass Ihr in einer Erweiterung eigentlich immer einen Hinweis auf die Inhalte der nächsten versteckt. Aus dem Grund wurde ich bei dem NPC ganz besonders neugierig...
    John Lagrave: Ja nun, wir haben den Smaragdgrünen Traum jetzt schon seit acht Jahren geteasert...

    buffed: Man soll ja die Hoffnung niemals aufgeben! Nächste Frage: In Cataclysm haben sich zu Beginn Spieler darüber beschwert, dass die heroischen Modi der Dungeons zu schwierig waren. Ihr habt gegengehalten und gesagt, dass sei alles nur eine Sache der Ausrüstung. Am Ende habt Ihr trotzdem einige Instanzen generft. Glaubt Ihr, dass Ihr den Fehler in Mists of Pandaria vermeiden könnt?
    Ion Hazzikostas: Ja. Was wir in Cataclysm mit der Rolle und der Funktion der Dungeons gesehen haben, war eine Art Rückschritt. In Patch 3.3 am Ende der Lichkönig-Ära haben wir den Dungeonbrowser ins Spiel gebracht. Das wiederum hat die Wahrnehmung von Dungeons verändert. Vorher wurden Instanzen von Gildengruppen oder Freunden koordiniert angegangen, danach wurden Leute per Zufall in eine Gruppe mit anderen Helden geschmissen, mit denen sie vielleicht nie wieder zusammenspielen würden. Damit veränderten sich die Erwartungen an die Schwierigkeit eines Dungeons und die Art in der Kämpfe darin angegangen werden. Wenn Ihr mit Freunden unterwegs seid und Fehler macht, dann lernt Ihr daraus, vermeidet diese, schreitet weiter voran und fühlt Euch dabei gut. Wenn Ihr in einer zufällig zusammengestellten Gruppe unterwegs seid, dann lernt Ihr zwar was daraus, aber Ihr habt keinen Schimmer, ob das den anderen Spielern etwas bedeutet. Das sorgt eher für Frustration statt für Glücksgefühle.

    Aus dem Grund haben wir die 5-Spieler-Dungeons angepasst, als Cataclysm schon eine Weile draußen war. Dennoch gibt's jede Menge Spaß in den Instanzen, wenn Ihr mit Euren Freunden spielt. Und für die Leute, die das Spielgefühl der schwierigeren Instanzen mögen, haben wir die Dungeon-Herausforderungen entwickelt. Die sind für all die Spieler gedacht, die Herausforderungen suchen, mit den Mitspielern Strategien aushecken, Effekte zur Gegnerkontrolle einsetzen... All diese Dinge sind wichtig, um in den Dungeon-Herausforderungen erfolgreich zu sein, und das ist die Essenz dieser Challenges.

    buffed: Es muss schwierig sein, ein Spiel um eingespielte und gleichzeitig um zufällig zusammengestellte Gruppen herum zu entwerfen. Seht Ihr da ein Licht am anderen des Tunnels, habt Ihr da eine einfach anzuwendende Lösung?
    Ion Hazzikostas: Am Ende ist es genau das, was die Dungeons und der Herausforderungsmodus sind, es funktioniert ja mit dem Schlachtzugsbrowser ähnlich. Wir wissen, dass wir die Erstellung und das Balancing von Mechaniken anders angehen müssen, wenn sie für zufällig zusammengestellte Gruppen gedacht sind, als wenn wir sie für handverlesene Gruppen zusammenstellen würden. Die Mechaniken im Dungeonfinder sind ein bisschen nachlässiger angehbar, man wird nicht sofort für einen Fehler bestraft.

    In den Dungeon-Herausforderungen hingegen sind die Kämpfe sehr viel schwieriger. Da wird man auch extremer für Fehler bestraft, weil die Spieler die Möglichkeit haben, sich anzupassen und sich zu koordinieren, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Das ist das gleiche mit dem Schlachtzugsbrowser, mit dem die Spieler die Möglichkeit haben, die Inhalte zu erleben, ohne dass sie sich beispielsweise den Anforderungen einer Gilde anpassen und bei einem ausgefeilten Raid-Plan mitmachen müssen. Für diejenigen, die sich solchen Herausforderungen stellen wollen, gibt's den normalen und den heroischen Modus der Schlachtzüge.

    buffed: Die Abozahlen für WoW sind auf 9,1 Millionen gefallen. Wenngleich das natürlich immer noch eine sehr große Zahl ist, haben doch Spieler mit WoW aufgehört. Erwartet Ihr mit der Veröffentlichung von Mists of Pandaria einen Ansturm von Spielern?
    John Lagrave: Natürlich tun wir das. Das ist der übliche Kreislauf: Wir sehen, dass die Zahlen runtergehen, der letzte Inhalts-Patch liegt ja auch schon viele, viele Monate zurück. Es ist ganz normal, dass die Leute eine Pause machen und auf die Erweiterung warten. Und üblicherweise sehen wir dann einen Anstieg in den Spielerzahlen; viele Spieler kommen wieder nach Azeroth, nachdem wir eine Erweiterung veröffentlicht haben. Wir hoffen natürlich, dass die Zahlen wieder steigen. Aber wir sind nicht so verrückt und sagen, dass wir Euch das garantieren. Wir haben eine tolle Erweiterung entwickelt und wir hoffen, dass die Leute zurückkommen und Spaß am Spiel haben.

    buffed: Es geht ja das Gerücht um, dass Ihr Eure Patch-Philosophie mit Mists of Pandaria ändern wollt. In Cataclysm wurden zwar kontinuierlich Inhalte geliefert, allerdings kamen die auch nicht Schlag auf Schlag. Und wie in Wrath of the Lich King hattet Ihr jetzt zum Schluss diese richtig lange Pause. Wollt Ihr das in Mists of Pandaria vermeiden?
    Ion Hazzikostas: Wir planen eigentlich immer, die Inhalte so regelmäßig und häufig zu bringen, wie es nicht nur die Spieler von uns verlangen, sondern wie wir es auch von uns selbst fordern. Wir hoffen, dass die Pausen zwischen den Patches geringer ausfallen, insbesondere zum Ende der Erweiterung hin. Aber anders als bei anderen Spielen haben wir nicht getrennte Teams, die sich um den Live-Betrieb und um eine Erweiterung kümmern. Das sind alles dieselben Designer und Entwickler. Das hat natürlich viele Vorteile, zum Beispiel in Bezug auf die Kontinuität und den Zusammenhang der Spielwelt.

    Die gleichen Leute, die die Schlachtzugskämpfe für Mists of Pandaria gemacht haben, haben auch die Bosse für die Drachenseele und die Feuerlande erstellt. Diese Entwickler haben nicht unendlich viel Zeit. Das bedeutet, dass wir Abstriche bei neuen Inhalten für die alte Erweiterung machen müssen, wenn es daran geht, die neue Erweiterung, also in diesem Fall Mists of Pandaria, fertigzustellen. Schlussendlich wollen wir möglichst viele Inhalte in kurzer Zeit bringen und dabei unsere hohen Qualitätsansprüche erfüllen - das ist definitiv eine große Herausforderung; ich freue mich, wenn es klappt.

    buffed: Seit Classic WoW ist wirklich viel Zeit vergangen. World of Warcraft war für viele Spieler eines der ersten MMOs überhaupt, und sie haben sich viel Zeit genommen, um beispielsweise auf Stufe 60 zu leveln und waren damit glücklich. Mit der Zeit ändern sich auch die Ansprüche der Spieler, die immer schneller sein und höher hinaus wollen. Es ist fast schon ein bisschen zu viel verlangt, mit dieser Geschwindigkeit, die die Spieler fordern, Schritt zu halten. Meint Ihr, das wird zum Beispiel in zwei Jahren noch möglich sein, wenn die Erwartungen in der Zwischenzeit noch größer geworden sind?
    John Lagrave: Ja, die Erwartungen sind sehr viel höher und wir sind da auch nicht ganz unschuldig dran, denn mit jeder Erweiterung sind natürlich auch unsere eigenen Ansprüche gestiegen. Wir haben die Spieler fast schon darauf trainiert, großartige Sachen zu erwarten - und ganz bestimmt wollen wir sie und auch uns selbst nicht enttäuschen. Für die nächste Erweiterung werden wir wieder jede Menge neuer Inhalte haben, die wir erst einmal erstellen müssen. Das ist auch das, was Ion zuvor angesprochen hat: wir müssen eine Balance schaffen, die es uns ermöglicht, zum einen die Patches zu veröffentlichen und zum anderen an der nächsten Erweiterung nach Mists of Pandaria zu arbeiten.

    buffed: Manche Leute sehen Abo-MMOs inzwischen so wie Fernsehserien an und erwarten wenigstens einmal im Monat neues Spielzeug. Ist es in Euren Augen, als Veteranen des Genres, überhaupt möglich, diese Ansprüche zu erfüllen?
    John Lagrave: Möglich ist alles. Der Trick dabei ist aber wie Ion schon sagte, dass auch gewisse Qualitätsansprüche erfüllt werden müssen. Das Letzte was ich will, ist den Leuten ein Spiel zu geben, bei dem sie zwar einmal im Monat einen Patch bekommen, von dem sie dann aber sagen: "Da kam ein Patch, aber der war nicht gut." Oder "Da kam eine Erweiterung, aber die fühlt sich an, als hätten sie gehetzt, um sie fertigzustellen." Wir halten an den Qualitätsansprüchen Blizzards fest und wir werden die ganz bestimmt auch nicht senken.

    Aber natürlich stellen auch wir fest, dass die Spieler mit einer gewissen Frequenz neue Inhalte haben wollen, es ist tatsächlich wie bei einer Fernsehserie. Es gibt dann eine Phase, in der die Leute die neuen Inhalte konsumiert haben, und in der sie nach etwas Neuem fragen. Diese Phase wollen wir so kurz wie möglich halten. Aus dem Grund haben wir uns einen neuen Patch-Zeitplan für Mists of Pandaria zurechtgelegt, mit sehr viel besseren Releases von Inhalten. Wir stellen uns vor, dass die Spieler dann etwas neues geliefert bekommen wenn sie gerade mit den letzten Inhalten fertig sind.

    buffed: Das ist natürlich auch immer eine Frage der Kosten. Qualitativ hochwertige Inhalte in kurzen Zeitabständen kosten doch bestimmt auch eine Menge Geld...
    John Lagrave: Ja, das ist teuer. Wir sind eine Firma, bei der viel wieder hervorgeholt wird. Wir schauen uns etwas an, was wir entwickelt haben, und beschließen etwa, dass uns ein paar Dinge daran gefallen und dass der Rest Blödsinn ist - lasst uns das verbessern! Oder wir mögen etwas überhaupt nicht. Es ist schon fast lächerlich, wie viel Zeug wir bereits rausgeschmissen haben, weil es uns nicht gefallen hat. Und das kostet auch.

    Man kann ein Problem mit jeder Menge Leute und Geld bewerfen. Aber es muss immer eine Beurteilungsphase geben, man muss immer genug Zeit investieren. Kreative Menschen können unglaubliche Dinge erschaffen, aber sie können mit einer Idee oder einer Umsetzung auch total danebenliegen. Deswegen rechnen wir auch mit Fehlern. Das ist Teil des Prozesses und das ist auch völlig in Ordnung. Wir wollen an unseren Qualitätsansprüchen festhalten, und wir wollen auch weiterhin die Zeit investieren, die es benötigt, bis wir mit etwas zufrieden sind.

    buffed: Die Beta-Phase von Mists of Pandaria - wie bei Euch so üblich - war sehr lang und dauert immer noch an. Die Leute konnten wirklich eine Menge ausprobieren und erleben. Habt Ihr noch was in der Hinterhand, was die Spieler bislang noch nicht gesehen haben?
    Ion Hazzikostas: Es gibt da ein paar Sachen. Das Theramore-Szenario konnte nicht ausprobiert werden...

    buffed: Nicht öffentlich meint Ihr...
    Ion Hazzikostas: Es kann ja immer mal was schiefgehen. Aber die finale Version, die fertige, hat bislang noch niemand außerhalb von Blizzard gesehen. Die Beta-Tester testen auch nicht die finalen Endbosskämpfe des heroischen Modus, das Sha der Angst konnte nicht ausprobiert werden, und Großkaiserin Shek'zeer auch nicht.

    buffed: Was glaubt Ihr denn, wie lange die Profigilden am heroischen Content knabbern werden?
    Ion Hazzikostas: Inzwischen falle ich auf solche Fragen nicht mehr rein, und werde auch bestimmt nicht ausrechnen, wie lange die Profis brauchen könnten. Wir haben hervorragende Spieler die manchmal unglaubliche Dinge tun. Wir schauen uns Bosskämpfe an und überlegen uns, ob wir das den Spielern wirklich zumuten wollen und ob es nicht zu schwierig wird. Und dann kommen die Leute daher und legen den Boss. Da staunen wir!

    In der aktuellen Profi-Landschaft wissen wir, dass die Spieler alles tun, was nötig ist, um einen Boss zu schlagen. Unsere Herausforderung ist es, sie stetig weiter herauszufordern und Inhalte zu bieten, mit denen sie sich auseinandersetzen können. Von einigen Topgilden haben wir gehört, dass es fast schon zu viele Inhalte gibt. In Mists of Pandaria haben wir 18 Bosse, in Cataclysm hatten wir lediglich 13. Deswegen teilen wir das in zwei Tiers auf: die Terrasse des Endlosen Frühlings und das Herz der Angst werden erst vier Wochen nach dem Mogu'shangewölbe geöffnet. Die High-End-Gilden werden sich dann intensiv auf das Gewölbe fokussieren, dann eine kleine Pause machen und wieder auf die neuen Raids fokussieren, wenn die geöffnet werden.

    buffed: Was glaubt Ihr, was in fünf Jahren mit WoW sein wird?
    John Lagrave: Nun, wir hoffen selbstverständlich, dass WoW dann immer noch so beliebt sein wird wie heute. Zu dem Zeitpunkt werden wir an einer neuen Erweiterung arbeiten, und halb durch den Patch-Zyklus für die Erweiterung davor sein. Wir nehmen die Spieler vermutlich auf eine Reise mit, die sie in sehr unterschiedliche Ecken Azeroths bringt. Wer weiß, wie die Welt dann aussehen wird? Wir werden bestimmt neue Mechaniken ins Spiel bringen, wir haben ja jetzt erst mal den Haustierkampf, der sich sehr von bisherigen Systemen unterscheidet. Wir werden uns selbst herausfordern und uns fragen, was uns interessant erscheint an einem Spiel, das zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt sein wird.

    buffed: Könnte es sein, dass WoW in fünf Jahren das letzte qualitativ hochwertige Abo-MMO der Welt sein wird?
    John Lagrave: [schweigt überrascht] Wow.
    Ion Hazzikostas: Alles ist möglich. Alles kann in fünf Jahren möglich sein.
    John Lagrave: Unser Spiel wächst dadurch, dass andere großartige Spiele erscheinen und von uns gespielt werden. Ich bin ein Spieler, ich liebe Videospiele. Ich liebe es, großartige Spiele zu zocken. Wir als Entwickler wachsen dadurch, dass wir uns die tollen Spiele anderer kreativer Entwickler anschauen. Aus dem Grund hoffe ich auch, noch viele andere großartige MMOs zu sehen.

    buffed: Vielen Dank für das Gespräch!

    17:30
    WoW: Interview mit Lead Designern von Pandaria
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft
  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von pwnytaure
    Mit fehlern zu rechnen ist teil der kostenrechnung also deswegen bitte ich blizz nicht zu verurteilen...so is nunmal…
    Von xxdaxterxx
    So nochmal an alle, man MUSS den ersten Raid abschließen um in den zweiten herein zukommen, wurde aber schon oft genug…
    Von Eascalibor
    Da würde ich mir keine Sorgen machen. Der Raidfinder wird schon dafür sorgen, dass man Versäumtes wieder aufholen kann…

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      16.08.2012 09:34 Uhr
      buffed-TEAM
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      pwnytaure
      am 18. August 2012
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      Mit fehlern zu rechnen ist teil der kostenrechnung also deswegen bitte ich blizz nicht zu verurteilen...so is nunmal die ökonobie aufgebaut...^^
      xxdaxterxx
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      So nochmal an alle, man MUSS den ersten Raid abschließen um in den zweiten herein zukommen, wurde aber schon oft genug gesagt
      jjrobinson
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Na mahl schauen wie das wird one die fünfer instanzen im speteren adon verlauf. für neu einsteiger das Problem an dieser beschrekung ist für die neuen. Wer machten noch die alten raids das heist dan das die neuen dof aus der wesche schauen oder was das past hinten und vorne net.
      Eascalibor
      am 16. August 2012
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      Da würde ich mir keine Sorgen machen. Der Raidfinder wird schon dafür sorgen, dass man Versäumtes wieder aufholen kann.

      Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass dadurch das die Raidinstanzen nun wieder aufeinander aufbauen, auch die älteren Raidinstanzen nicht immer gleich links liegen gelassen werden, wenn Neue erscheinen. Schließlich möchten viele Spieler ja auch mit ihren Twinks die Voraussetzungen für die aktuellen Raidinstanzen erfüllen und nicht jeder möchte dies unbedingt über den Raidfinder tun.

      Ich persönlich finde es super, das Blizzard wieder diesen Weg einschlägt. Ich hoffe nur, dass der Raidfinder nicht immer gleich zum Release einer neuen Ini verfügbar sein wird, sondern immer erst nach ein paar Wochen freigeschaltet wird.
      Asmodain
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Dann sollte man einfach schaun das man genug gute Freunde hat dann sind alte Dinge kein Thema.
      Wer immer nur für sich und sein eigenes vorankommen spielt der schaut irgendwann eben in die Röhre.
      Derulu
      am 16. August 2012
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Die Spieler wollten es so (aufbauende Raids), das war ja angeblich so toll in BC - die Spieler bekommen ihre aufeinander aufbauenden Raids...
      Blubidub
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Was mich wundert, ist die Tatsache, das es anscheinend in jedem Addon eine Anspielung auf die nächsten Inhalte gab. Ich kann mich gerade gar nicht daran erinnern, das es diese Anspielungen gab. Weiß da zufällig jemand genaueres?

      MFG Blubidub
      BlackSun84
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wird Garrosh nun der voraussichtlich absolute Endboss in 5.2, 5.3 oder 5.4 oder "nur" der Endboss im ersten Raidset (5.0)? Das ist mir noch nicht so ganz klar.
      Hosenschisser
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Endboss vom Addon.
      Milissa
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Raid Ini sollen verspätet freigeschaltet werden. Meine frage ist , ist das die beschränkung oder gibt es weitere wie die vorige Raid ini clear zu haben ?

      Weil es war mal die rede von das die aufeinander aufbauen sollen und würd mich intressieren ob das die reglung ist. ?

      HugoBoss24
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      die regelung ist eigentlich schon immer so gewesen das du erst einen raid tier abschliessen solltest um mit der gesammelten ausrüstung bereit für den nächsten zu sein. dies wurde leider dann durch verschiedenen "fehlplanungen" ausgehebelt wie zum beispiel markenhändler oder wie im letzten addon die zwei troll 5er instanzen. somit konnte man ausrüstung beschaffen ohne einen raid von innen gesehen zu haben und somit direkt im endcontent einsteigen.
      DasP85
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Also wenn ich es mal richtig gelesen hab, sollen die Raid indirekt aufeinander aufbauen.
      Man könnte zwar die Terasse (wenn mal freigeschaltet) theoretisch direkt angehen, doch soll diese etwas einfacher sein, wenn man vorher schon fleißig auf Mogushan bzw. Herz der Angst Items farmt.
      Man kann von der Schwierigkeit folgendes sagen: Mogushan < Herz < Terasse.
      Auch meine ich gelesen zu haben, dass man erst den Herz-Raid geschafft haben muss, um die Terasse zu betreten (was ich persönlich begrüßen würde)
      Artusad
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Da habt ihr von Buffed ja mal wieder richtig gebohrt, vor allem was Sargeras angeht

      Aber klingt doch mal viel versprechent was im Interview raus kam!

      Und der letzte abschnitt macht noch mal deutlich warum manches aus anderen Spielen bekannt vor kommt, aber das ist ja nicht schlecht andere gute dinge aus anderen Spielen zu übernehmen, das würde TERA z.b. sehr gut tun
      Blubidub
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Hoffe ja selbst das Südmeer in Verbindung mit Pandaria, also als Contentpatch kommt. Gleichzeitig mit Zandalar^^. Aber waru´m hängen sich alle immer am Traum auf? DIe Verderbtheit wurde doch, beschrieben in dem Buch Sturmgrimm, besiegt bzw. zumindest zurückgedrängt in eine kleine Spalte gedrängt. Das reicht eig. auch nur für einen Contentpatch, und mal ehrlich, wer will diesen dämlichen, grünen Rand um seinen Bildschirm haben, und das über knappe 2 Jahre?

      MFG Blubidub
      BlackSun84
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hinweise gibt es gab es ja schon immer und natürlich wird Blizzard den Content rund um die Legion nicht links liegenlassen. Selbst ohne etwas völlig Neues hat man noch mindestens drei Addons als Möglichkeit, nämlich Südmeer, Traum und Legion. Wie man aber an MOP sieht, können sie sicher nochmal was fast Neues aus dem Hut zaubern, wenn auch wahrscheinlich keinen neuen Kontinent mehr.
      Milissa
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      WoW bedient sich auch bei anderen Games. Schade das andere Games es nicht umgekehrt auch mal versuchen.

      z.b. AoE Plündern kaum war es in SWTOR nun gibt es auch demnächst in WoW was ich sehr begrüsse manchmal war es echt mühezählig alles zu looten nach eine langen Bomben Party in ini Farmen ^^
      maos
      am 15. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Diesmal kein Video dazu wie bei den SW:TOR- und LoL-Interview?
      Skully1991
      am 16. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Neee ist schon da
      maos
      am 15. August 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Super! Danke für die schnelle Antwort!
      Dandeloo
      am 15. August 2012
      Autor
      Kommentar wurde 6x gebufft
      Kommt morgen früh.
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