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  • WoW: Ist Blizzard gescheitert? Sicher nicht! Eine emotionale Analyse

    Seid ihr auch manchmal genervt vom "WoW ist tot und Blizzard gescheitert!"-Tenor, der in den Foren vorherrscht? Oder stimmt ihr sogar in die Kritik mit ein? Maria hat sich Gedanken zum Thema gemacht und listet die größten Kritikpunkte der Community auf. Am wichtigsten ist dabei die Frage, ob alle Vorschläge und Änderungen wirklich das Gefühl von früher zurückbringen oder ob es vielleicht einfach Zeit für die Personen ist, sich etwas anderes zu suchen.

    Verzeiht mir bitte die reißerische Überschrift, doch in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns seit jeher in diversen Foren Abgesänge auf World of Warcraft von selbsternannten Untergangspropheten anhören, erschien mir die Headline doch recht passend. Stimmt sie schließlich in die lautstarken Äußerungen unzufriedener Spieler mit ein. Doch was bedeutet ein Scheitern im Zusammenhang mit World of Warcraft eigentlich? Ist WoW tot, Blizzard gescheitert und geht das überhaupt bei einem solch erfolgreichen Online-Rollenspiel wie es WoW ist? Schauen wir uns im Folgenden die einzelnen Punkte an, die Spieler häufig als Probleme von WoW identifizieren.

    WoW ist tot - die Community

          

    Oft ist zu lesen, dass die Community damals freundlicher war und vor allem gegenüber neuen Spielern aufgeschlossener sowie hilfsbereiter. Zu diesem Punkte hatten wir vor einiger Zeit zwei Artikel, in denen Nico und Dirk über ihre Erfahrungen schrieben. Die konnten gegensätzlicher nicht sein. Jeder hat schließlich eine eigene Wahrnehmung. Und wenn wir ganz an den Anfang von World of Warcraft zurückgehen, dann kommen uns unsere Mitspieler im Nachhinein vielleicht netter vor und sie waren es vielleicht auch - weil wir alle ziemlich planlos durch Azeroth stolperten. World of Warcraft war für viele Spieler der erste Kontakt mit Online-Rollenspielen - oder sogar Computerspielen. Schon aus dem Grund konnte kaum einer auf "dicke Hose machen". Und überhaupt: In der Erinnerung wird meistens alles schöner.

    Viele Sachen im Spiel waren eben einfach neu und die Motivation, gemeinsam etwas im Spiel zu erreichen, stand mehr im Vordergrund. Doch Die Sehnsucht mancher Spieler nach WoW Classic ist wahrscheinlich eher eine Sehnsucht nach der eigenen Vergangenheit. Oder seht ihr das anders? Die Sehnsucht mancher Spieler nach WoW Classic ist wahrscheinlich eher eine Sehnsucht nach der eigenen Vergangenheit. Oder seht ihr das anders? Quelle: Blizzard warum hat sich die Community in der Wahrnehmung von manchen Spielern heute so stark ins Negative verkehrt? Klar ist World of Warcraft im Laufe der Jahre zugänglicher und im Vergleich weniger zeitintensiv geworden, sodass deutlich mehr Gelegenheitsspieler unterwegs sind. Aber sind die auch unfreundlicher? Andere wiederum geben der verjüngten Community die Schuld. Computerspiele und MMOs gehören heute zum Alltag und so spielen auch immer mehr Kinder Online-Rollenspiele. Sie die etwa per se unfreundlicher?

    Am ehesten für den angeblichen Verfall der Sitten in WoW lasse ich noch Dungeonfinder und Crossrealm-Funktion gelten. Früher musste sich ein Spieler auf seinem Server tatsächlich benehmen, wenn er in Dungeon-Gruppen eingeladen werden wollte. Dank Dungeonfinder und serverübergreifender Gruppenbildung sind wir heute mit unseren Helden nur eine Sekunde nach einer im Chat abgesetzten Beleidung aus der Instanz zurück auf unseren Server verschwunden. Konsequenzen: Fehlanzeige. Oft wird nicht einmal das "Anstands-Hallo" im Chat erwidert. Aber wie sagt man so schön: Wie es in den Wald hineinruft... Der Dungeonbrowser hat natürlich auch den Vorteil, schnell eine Gruppe zu finden ohne ewig den Chat vollspammen zu müssen.

    Wenn wir im Forum oft lesen, dass die Community früher besser war, warum versuchen wir dann nicht einfach selber etwas zu verbessern? Wie nett kann man schon sein, wenn man von Anfang an eine Abneigung gegen andere Spieler hegt, weil früher ja alles besser war? Es stimmt, dass heute nicht mehr viel geredet wird. In Dungeons und Raids via Instanzenbrowser und LFR herrscht Stille. Auch in allgemeinen Chatkanälen ist es auf meinem Server eher ruhig. Aber auch Flames sind selten. Bei Problemen mit einem Boss kommuniziert man gesittet und Mechaniken werden sogar erklärt. Doch dafür muss man natürlich freundlich fragen.

    Die Community ist immer das, was wir daraus machen. Blizzard den Vorwurf zu machen, sie wären mit Änderungen an Spielmechaniken oder anderen Features im Spiel Schuld daran, dass es keine Community mehr gibt, ist doch viel zu einfach gedacht. Die Welt hat sich in den letzten Jahren weitergedreht. Wir sind älter geworden und die Spielelandschaft hat sich stark verändert. Aber was denkt ihr darüber? Sind wir nicht auch Schuld daran, dass sich die Community verändert hat? Wir sind schließlich als Spieler alle ein Teil davon.

    Classic-Specials zum Thema WoW-Community PC 61

    WoW: Classic gegen WoD - Darum waren wir damals netter!

      Erfahrt bei uns, warum wir in WoW:Classiv netter zueinander waren und was sich seitdem geändert hat.
    Sie attackieren aus den Schatten, betäuben und vergiften ihre Opfer - schon damals machten Schurken gerade levelnden Spieler das Leben zur Hölle. PC 21

    WoW: Damals war die Community netter? So ein Quatsch!

      War die WoW-Community damals wirklich netter? Oder bilden wir uns das nur ein, weil uns der Gedanke besser gefällt?

    WoW ist tot - Equipment und Progress

          

    Ein weiterer oft genannter Kritikpunkt ist die Veränderung der Charakterprogression. Früher war es nötig, mit einem Charakter aufeinander aufbauende Herausforderungen zu meistern, um dann endlich in die Schlachtzüge rein zu dürfen. Heute fällt sogar das Leveln weg, sofern wir Echtgeld für einen Boost investieren möchten. Durch Dungeons, Schätze, Garnison und LFR sind nicht nur Twinks, sondern auch völlig neue WoW-Spieler in kurzer Zeit ausgerüstet. Einerseits sorgt das sicher dafür, dass wir uns weniger stark mit einem Helden identifizieren, weil wir deutlich weniger Zeit mit ihm verbringen, bis wir im Endgame ankommen.

    Andererseits schließen wir so viel schneller zu Spielern auf, die seit Jahren World of Warcraft spielen. Aus der In World of Warcraft gibt es nach wie vor sehr zeitintensive Erfolge. Auch der mythische Modus der Höllenfeuerzitadelle ist beileibe kein Pappenstiel in Sachen Schwierigkeit. Dennoch sagen viele: In WoW ist alles zu einfach und geht zu schnell! Wie passt das zusammen? In World of Warcraft gibt es nach wie vor sehr zeitintensive Erfolge. Auch der mythische Modus der Höllenfeuerzitadelle ist beileibe kein Pappenstiel in Sachen Schwierigkeit. Dennoch sagen viele: In WoW ist alles zu einfach und geht zu schnell! Wie passt das zusammen? Quelle: Blizzard Perspektive des WoW-Neulings ist Letzteres natürlich gut, denn nur weil ein neuer Held schneller im Endgame ankommt, nimmt er schließlich keinem zehn Jahre spielenden Veteranen etwas weg. Außerdem ist es doch gut, wenn jeder Spieler Schlachtzüge im LFR-Modus besuchen kann. Sicher kann man argumentieren, inwiefern ein Raid noch atmosphärisch und episch ist, wenn es ihn in gleich vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt. Storytechnisch ergibt das natürlich keinen Sinn. Allerdings wissen wir von den Zahlen aus Classic und The Burning Crusade von Blizzard, dass damals nur ein winziger Bruchteil von Spielern überhaupt in der Lage war, die schwersten Instanzen zu betreten - geschweige denn sie leerzuräumen. Warum sollte Blizzard denn Content entwickeln, den der Großteil der Spieler nie zu Gesicht bekommt?

    Eine schwierige Fragestellung. Was meint ihr? Habt ihr Ideen, wie man das Problem für alle Spielergruppen lösen könnte und zudem den Großteil der Community zufriedenstellt? Vielleicht muss Blizzard einen anderen Weg beschreiten und sich vom altbewährten Modell aus Level-Cap-Erhöhung, Dungeons, Raids und der ganzen Item-Spirale abwenden, um die Kritiker glücklich zu machen.

    WoW ist tot - eine glaubwürdige RPG-Welt

          

    Im Laufe der Jahre sind immer mehr Elemente aus WoW verschwunden, die zu einer glaubwürdigen Welt gehören. In Was war für euch früher im Spiel besser? Was möchtet ihr wiederhaben und was vermisst ihr überhaupt nicht? Was war für euch früher im Spiel besser? Was möchtet ihr wiederhaben und was vermisst ihr überhaupt nicht? Quelle: Blizzard einem Artikel hatte ich mich vor wenigen Wochen genau diesem Thema gewidmet. Bei genauerer Betrachtung fiel auf, dass manche Elemente sicherlich auch heute noch zur Atmosphäre beitrügen, andere wiederum einfach mal nur nervig, unfair und anstrengend wären. Klar, es denken sicherlich nicht alle Spieler so - das sehen wir auch den Kommentaren unterhalb des Artikels zu den gestrichenen RPG-Elementen.

    Und sicherlich hat auch die etwas wirre Geschichte rund um Parallelwelten von Azeroth ihren Teil dazu beigetragen, dass sich einige Spieler nicht mehr so verbunden mit der Welt fühlen. Allerdings bietet WoW immer noch so viele tolle Geschichten und die alte Welt hat durch Cataclysm deutlich dazu gewonnen. Die Quests in den überarbeiteten Gebieten sind wirklich gelungen und machen eine Menge Spaß. In World of Warcraft kann man noch immer sehr viel erleben, sofern man sich auf die Welt einlässt.

    Die Spielwelt hat sich eben verändert, die Community hat sich verändert und auch die echte Welt hat sich verändert. Mit dem neuen Add-on Legion geht Blizzard wieder einen Schritt auf die Kritiker zu und bringt mehr Klassenindividualität, ein besseres Handwerk und wichtigere Dungeons zurück - so der Plan. Sogar eine Art Talentbaum bekommen wir mit den Artefaktwaffen. Wie sich das dann wirklich anfühlt, sehen wir dann zum Release.

    Der Artikel zum Thema RPG-Elemente in WoW Früher mussten Jäger erst in einer Quest lernen, wie man ein Pet zähmt. Heute bekommt jeder Jäger einen Begleiter frei haus. PC 86

    World of Warcraft: Gestrichene RPG-Elemente - worauf wir inzwischen verzichten

      Diese Rollenspielelemente entfernte Blizzard aus World of Warcraft.

    WoW ist tot - ich kann es nicht mehr hören

          

    Um zurück zur reißerischen Überschrift zu kommen: Die lautstarken Beschwerden und Kommentare auf allen möglichen Plattformen, dass Blizzard mit WoW gescheitert sei, sind natürlich Quatsch. Immerhin spielen WoW auch nach mehr als elf Jahren noch immer Millionen von Menschen - davon können andere europäische und nordamerikanische Publisher nur träumen. WoW ist in der westlichen Welt das erfolgreichste Online-Rollenspiel aller Zeiten und noch heute das erfolgreichste MMO mit Abo-Modell. World of Warcraft hat die Popkultur beeinflusst und Online-Rollenspiele salonfähig und im Mainstream bekannt gemacht.

    Statt sich darüber zu freuen, ein Teil dieser Geschichte zu sein, beschweren sich viele Leute in einer Art, die man sonst nur von älteren, verbitterten Menschen kennt. "Früher war alles besser!" Aber war früher wirklich alles besser? Oder waren wir einfach jung und unbedarft, haben das Spiel als das begriffen was es ist: ein Spiel, Zerstreuung, ein netter Zeitvertreib? Und für diejenigen, die keinen Spaß mehr in WoW haben, ist es vielleicht einfach an der Zeit weiterzuziehen, anstatt sich an der Erinnerung daran festzubeißen oder ihr hinterher zu bellen.

    Ich bin erst spät in World of Warcraft eingestiegen. Ich habe alle großen MMOs vorher gespielt und eigentlich dachte ich, dass mich nichts mehr so schnell vom Hocker haut - alles schon gemacht, alles schon gesehen. Doch WoW hat mich gepackt. Die liebevoll gestaltete Welt, ihre Bewohner und die unglaubliche Menge an Aufgaben, Quests, Dungeons und Abenteuern ist nach wie vor überwältigend. So lange ein Spiel so etwas beim Spieler auslöst, erfüllt es noch seinen Zweck.

    Denkt ihr, dass Vorschläge wie "Entfernt Crossrealm und den LFR", "weniger Schwierigkeitsgrade" etc, die wir oft lesen können, wenn es um die Wiederherstelluing des Oldschool-Gefühls in WoW geht, wirklich dabei helfen würden, das Spiel besser zu machen? Oder wäre das Gegenteil der Fall? Lässt sich so ein Gefühl wie zu den Anfangstagen überhaupt wiederherstellen? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit! Und abschließend hoffe ich, dass ihr ebenso wie ich den Spruch "WoW ist tot und Blizzard gescheitert" nicht mehr hören könnt. Dann hat der Text nämlich seine Aufgabe erfüllt.

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      Auf welche Features von WoW Legion freut sich die Community schon jetzt wie irre, welche Ankündigungen lassen die Spieler eher kalt? Wir wollen's wissen.
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      WoW Legion: Mit der Fel Bat hält ein weiteres zum dämonischen Thema von Legion passendes Mount Einzug. Hier seht ihr das neue Reittier in der Videovorschau!
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    • Silarwen
      17.02.2016 01:01 Uhr
      buffed-TEAM
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      Kruemel250
      am 18. Februar 2016
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      Also ich muß hier mal meinen Senf dazugeben . Ich denke mal ein Back to the Roots oder auch eine Entfernung von LFR und Dungeonfinder wäre für das Spiel kontraproduktiv und hätte wahrscheinlich ein Abwanderen einer Gruppe von Spielern zur Folge die sich zur Zeit in WOW sehr wohl fühlen.

      Mit dem Dungeonfinder kommt Blizzard eigentlich nur einer Pflicht nach die sie generell haben, um es einfach wirklich allen Spielern zu ermöglichen den Endcontent zu erleben, wobei ich das mit dem Levelboost eher skeptisch sehe, aber nachdem der Teufelsjäger in Legion mit Stufe 98 einsteigt, würde sich das eigentlich erübrigen, denn viele werden sich einen solchen ziemlich sicher erstellen. Deswegen wird sich der Levelboost ohnehin eher nicht durchsetzen, ausser um kleinere Twinks in den Endcontent nachzuziehen.

      Warum schreibe ich Endcontent?

      Ganz einfach weil das Ende von WOW noch nicht geschrieben ist und wie jede andere Firma auf der Welt, will auch Blizzard an dem Spiel weiterverdienen, was in der Wirtschaft nunmal der eigentlich Sinn eines Unternehmens ist, und meiner Meinung nach machen sie ein sehr gutes Spiel und schauen einfach die Community die zur Zeit vorhanden ist, einfach mit allen möglichen Ideeumsetzungen aus der Community zufriedenzustellen.

      Was, auch wenn manche nörgeln, einfach eine große Menge zum Erfolg von World of Warcraft beiträgt.

      Ansonsten schöner Artikel


      MFg


      Mike
      Silarwen
      am 18. Februar 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Danke für dein Feedack
      NoobConnÄction
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Ich muss Dir Recht geben - ein Spiel ist immer genau das, was die jeweilige Community daraus macht.

      Ich spiele selbst seit der Beta und habe nach 11 Jahren immer noch Spaß an der Sache. Sicherlich hat sich die Community verändert, die Spieler helfen einander viel weniger, aber eventuell bin ich diesbezüglich auch ein Exot. Vielleicht liegt es aber auch daran, das ich bis auf den Main- und den Bankchar die Chaträume ausgeblendet habe. Ihr glaubt gar nicht wie entspannt das Spiel ohne die Chaträume sein kann. Einfach mit den Freunden im TS plaudern und gemütlich vor sich hin daddeln. Herrlich sag ich euch.

      Worte wie "Früher war alles besser" kann ich auch nicht nachvollziehen. Das Spiel wird doch Jahr für Jahr umfangreicher, man hat im Gegensatz zu früher viel mehr Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Und vor allem - es ist für jedermann zugänglich, egal ob man 30 Minuten am Tag Zeit hat oder 5 Stunden.

      Und ja - ich freue mich wie ein kleines Kind auf Legion.

      Gruß

      Jörg alias Unstyle, NoobConnÄction

      PS: An die Autorin - das Angebot des Geleitschutzes durch die Zitadelle ist noch gültig *lach*
      Derulu
      am 18. Februar 2016
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "schade, dass die Kotick nicht rauswerfen konnten, so wie der Typ drauf ist ... Ich denke seine Zitate werden einigen hier noch präsent sein. "Computerspiele zu erstellen darf kein Spaß machen", " Wir machen Spiele für Menschen, die am Wochenende kein Date haben." usw"


      Tja, ich würde jetzt mal sagen, der Erfolg gibt ihm mehr als Recht - ob einem das gefällt oder nicht. Vor seiner Zeit, schrieb man tiefrote Zahlen (weshalb er geholt wurde und sein Vorgänger ersetzt wurde), seit er da ist, macht man zumeist Gewinne in mind. 3stelliger Millionenhöhe

      ZITAT:
      "wo die ganzen Milliarden verschwunden sind"


      Du setzt da die Zahlen aber wohl etwas sehr hoch an, wenn du von mehreren (="die ganzen") Milliarden sprichst, die "verdient" wurden.
      Hunderte Millionen lass ich mir noch einreden - aber mehrere Milliarden Gewinn?
      Panth
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      " Um selbst bestimmen zu können, was man macht, statt sich weiterhin von einem Trink-/Brauch- und Abwasserverband sagen zu lassen, was man denn zu tun oder zu lassen hat oder gar von Mitbewerbern übernommen und zerschlagen zu werden. "


      Kotick war es, der die Aktien zurückkaufen wollte und das hatte einen guten Grund, damit nämlich "seine" Aktionärsgruppe ab jetzt die Oberhand behält, Vivendi war eigentlich nie wirklich schlimm gewesen, schade, dass die Kotick nicht rauswerfen konnten, so wie der Typ drauf ist ... Ich denke seine Zitate werden einigen hier noch präsent sein. "Computerspiele zu erstellen darf kein Spaß machen", " Wir machen Spiele für Menschen, die am Wochenende kein Date haben." usw.

      Weiterhin frage ich da nämlich, wo die ganzen Milliarden verschwunden sind, die WoW über die Jahre erwirtschaftet hat? Bei irgendeiner Gamescon hatten die mal gefragt, warum die nicht einfach mit einem neuen Team WC4 nebenbei machen, dann meinten die: "Dafür haben wir gar nicht die Geld-Ressourcen." Es ist in den Publisher geflossen, wurde teilweise ausbezahlt usw. Alleine Activsion hätte kaum so eine Transaktion stemmen können (hatte zu dem Zeitpunkt selbst an der Börse in Frankfurt gearbeitet), entweder waren da riesen Kredite am Werk oder eben ... das Geld von WoW. Naja, ist auch das gute Recht von Kotick, nur mir wäre da das Konzept "Steam" lieber, gar nicht erst an die Börse. Vieles ist in Destiny gegangen, wovon wir WoW-Spieler reichlich wenig hatten ... Mit dem Geld hätte man 3 Titans und WoW 2 programmieren können. (Wenn man sich mal ansieht wieviel pro Quartal nur für Entwicklung ausgegeben wird.)
      Derulu
      am 18. Februar 2016
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Aber nein, lieber Aktien zurückkaufen"


      Um selbst bestimmen zu können, was man macht, statt sich weiterhin von einem Trink-/Brauch- und Abwasserverband sagen zu lassen, was man denn zu tun oder zu lassen hat oder gar von Mitbewerbern übernommen und zerschlagen zu werden. ^^

      Durchaus sehr sinnvoller Schritt, würde ich jetzt mal sagen (mal ganz davon ab, dass Blizzard Entertainment nicht ActivisionBlizzard ist, sondern eine 100% Tochter dieses Konzerns und damit genau nichts mit Aktienrückkäufen zu tun hat).
      Panth
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Meine Meinung dazu steht weiter unten, aber bei einer Sache möchte ich dir wirklich beipflichten: Das Spiel war damals besser? Das Grunderlebnis war neuer und dadurch spaßiger ... Aber einige Dinge waren einfach nur Pain, z.B. einen zweiten/dritten Charakter auf lvl 60 zu bringen. Das waren teilweise Aufgaben auf Monate ausgelegt, wenn man viel in der UNI zu tun hatte. Die 40er Raids haben sich manchmal aufgeführt als wären sie die Söhne Thors in Valhalla, niemand war gut genug auch nur neben ihnen in OG zu stehen. Wenn du nicht das nötige EQ hattest, brauchtest du eine whisper-antwort von den elitespielern gar nicht zu erwarten. (Manches ändert sich nie.)

      Dennoch: Damals hatten wir noch Spaß in Corssroads sich mit anderen low-lvlis auf den Mütze zu geben, heute kann sich niemand mehr dafür begeistern, der Anspruch steigt und da möchte Blizz ungern mitziehen, Business aus usual. Wennschon eine voll vertonte Kampange wie bei Swotr wären bei diesen Einnahmen möglich. (Aber nein, lieber Aktien zurückkaufen )
      Silarwen
      am 18. Februar 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Ach stimmt!

      Lotinchen
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Hallo Maria
      Also kurz zu mir :Spiele seit 16 jahren WOW Hab auch den Wolf in Bronze bekommen,Ich hab alle Chars die es gibt auf Level 100(Soll keine Angeberei sein)
      Ich bin der Meinung ,dass die Automatisierung WOW verschlechtert hat.Durch das Member suchen im Chat war da immer was Los die Leute ham noch mitainander gereded und hatten oft Spass dabei.
      Allein schon das treffen am Versammlungsstein vor der Ini war im PVP geil weil sich da schon die Hordler und Alianzer gegenseitig abmurksten Bevor es losging hat man sich zumindest mal begrüsst .Ich gebe auch eine große Schuld den Kidis die gröstenteils kein Benehmen haben( mit Ausnahmen) Nachts spielt es sich weitaus Angenehmer.Auch die Unarten in den Inis müsste mann härter bestrafen. wenn der Tank nach dem ersten Boss das weite sucht weil der nix führ in gedropt hat z.B. Wenn du heute deine alle Nebenjops anständig erledigen willst , hast du keine zeit mehr das Normale Spiel PVP/Dungeons u.s.w.zu erledigen mit Spass und ohne Hetze.
      Wenn dann mal einer Member sucht hat er meistens selbst nicht die Vorrausetzungen die er im Chat von anderen verlangt. In der Gilde wirste auch nur mitgenommen wenn du absoluter Profi bist, und zu den VIP's gehörst.

      Ps.Schön dass du das Thema mal aufgegriffen hast mach weiter so



      Silarwen
      am 18. Februar 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Danke

      Viele Grüße
      Maria
      Derulu
      am 18. Februar 2016
      Moderator
      Kommentar wurde 2x gebufft
      ZITAT:
      "Durch das Member suchen im Chat war da immer was Los die Leute ham noch mitainander gereded"


      Ja...unter anderem geschimpft, warum dazu der XY-Channel vollgespammt wird und dass man gefälligst in Channel AB wechseln soll damit. War eine herrliche Zeit! So spaßig und so friedlich.

      ZITAT:
      "Spiele seit 16 jahren WOW"


      Seit der internen Entwickler-Alpha also?
      Arrclyde
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      16 Jahre WOW? Bist du einer der Entwickler? ich meine WoW gibt es erst seit 2004 (NA) und 2005 (EU).
      Tikume
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      ZITAT:
      "Klar ist World of Warcraft im Laufe der Jahre zugänglicher und im Vergleich weniger zeitintensiv geworden, sodass deutlich mehr Gelegenheitsspieler unterwegs sind. "


      Lustig ist ja, dass Wow zu Release das mit Abstand "casualigste" MMO überhaupt war
      LoveThisGame
      am 19. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ja aber BC ist doch auch viel Casualiger als classic."


      Im Vergleich zu heute, würde ich die Unterschiede zwischen BC und Classic als minimal bezeichnen. Und wie der WoD Release gezeigt hat, wären wohl immer noch ~ 10 Millionen Leute bereit das Spiel zu spielen.

      Ob das mit dem generellen Flugverbot zusammenhängt bezweifle ich, denn wäre das generelle Flugverbot ein derart häufiger angegebener Kündigungsgrund gewesen, dann wette ich darauf, in Legion wäre das Fliegen mit Maxlevel und vielleicht maximal einer kleinen Questreihe zum früher bekannten Goldpreis wieder enthalten gewesen.

      Und wo konnten denn bitte ausschließliche LFR Nutzer ihr Gear seit bestehen des LFR sonst noch verbessern?

      Marken/TP? Nannte sich in WoD Apexiskristalle

      Crafting? Gab es in WoD auch

      Zeitlose Insel? Nannte sich in WoD Tanaandschungel.

      Die einzige Möglichkeit aus der Vergangenheit die in WoD fehlte waren Ruf Fraktionen. Das AH oder das Schwarzmarkt AH, lasse ich jetzt bewusst mal außen vor, aber selbst diese Möglichkeiten waren in WoD vorhanden.

      Ich bestreite keinesfalls das es Blizzard primär um eine möglichst große Gewinnspanne geht und damit verbunden eben um eine möglichst große Zahl an zahlender Kundschaft, nur denke ich WoD war das bisher zugänglichste Addon von allen, praktisch nichts benötigte mehr besonderen Aufwand, selbst durch ein paar Minuten Mausklicken gab es Loot aus den Raidinstanzen und geht bekanntlich anhand der Spielerzahlen betrachtet als der bisher größte Misserfolg in die Geschichte ein.

      Deshalb denke ich wäre ein geeigneter Zeitpunkt das "Rad" nun ein kleines Bisschen zurück in die andere Richtung zu drehen, grandioser scheitern als WoD kann dieses Unterfangen wohl kaum noch.
      Arrclyde
      am 19. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ähm.... ich glaube das hat alles sehr sehr sehr wenig mit Einsteigerfrundlichkeit oder Casual an sich zu tun. Die meisten Leute in Foren denen immer alles zu leicht ist faseln (ja faseln) immer was von "Herausforderungen" und "sich erarbeiten". Das Problem an der Sache sind nicht die Leute selber, sondern die Tatsache das sie wirklich denken das die Gruppe die in Spielen eine Herausforderung sucht eine große wäre. Das ist sie nicht. Man kann knackige Spiele erfolgreich entwickeln. Nur sollte man dann nicht mit einem großen Publikum rechnen. Aber genau das will Blizzard: Millionen von Spielern. Und die allermeisten spielen nicht der Herausforderung wegen sondern zur Entspannung und um Spaß zu haben.

      ZITAT:
      "Und damit aktuell vermutlich nicht mal mehr ganz halb so erfolgreich wie noch zu Burning Crusade, als es noch weit weniger zugänglich war."


      Ja aber BC ist doch auch viel Casualiger als classic. Alleine die Raidgröße von 40 man ist nicht mehr da. Die Zugangsvoraussetzungen wurden entschärft (resi-gear, bestimmte rufitems wie das Wasser in MC) und man hatte schon leichte Catch-up Mechaniken vor allem zum Ende von BC was es in Classic auch nicht gab.
      Das ist eine Entwicklung. Du sagst zu weit ich sage: in Bereichen des Spiels nicht weit genug.

      Aber wie gesagt: das WoD so viel Spieler verloren hat liegt nicht daran das es "zu leicht gewesen ist". Die Hand voll Herausforderungssucher spielen statistisch gesehen keine Rolle. Die Millionen Casuals denen man die Lieblings-Fortbewegungsart genommen hat und die außer im LFR sich nicht weiter verbessern konnten (Equip Technisch) aber schon.
      LoveThisGame
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Lustig ist ja, dass Wow zu Release das mit Abstand "casualigste" MMO überhaupt war"


      Bestreitet sicher niemand.

      Nur ist WoW noch erheblich "casualiger" als zu seinen Ursprüngen. Worum es wohl geht, bei der Frage ob Blizzard denn versagt hat.

      Willst du das mit deiner Aussage bestreiten?

      ZITAT:
      "Vergessen die meisten Leute immer wieder gerne. WoW ist und war schon immer DAS Casual-MMO. Deswegen ist es auch so erfolgreich geworden (und weil es zur richtigen Zeit am richtigen Ort war)."


      Nur das immer zugänglicher wurde, mit dem aktuellen Höhepunkt WoD.

      Und damit aktuell vermutlich nicht mal mehr ganz halb so erfolgreich wie noch zu Burning Crusade, als es noch weit weniger zugänglich war.

      Kann man jetzt mit Recht behaupten Blizzard hat das "Casual Rad" ein Stück zu weit gedreht?
      Arrclyde
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Vergessen die meisten Leute immer wieder gerne. WoW ist und war schon immer DAS Casual-MMO. Deswegen ist es auch so erfolgreich geworden (und weil es zur richtigen Zeit am richtigen Ort war).
      TheFallenAngel999
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich spiele kaum noch WoW. Mittlerweile dauert mir alles viel zu lange. Ein Hearthstone Game oder Heroes of the Storm Game dauert 15-30 Minuten (in Heroes nur schlimmsten Fall sogar über 40 Minuten).

      Heute spiele ich WoW nur noch wegen der Story und wenn man 10 Jahre dabei ist hat man einfach weniger Zeit als früher. Das Leben hat sich geändert. War man früher 16, 17 oder Anfang 20 oder gar schon Mitte 20 wie in meinen Fall. Heute arbeite ich mehr und hab die Zeit nicht mehr.

      Warum heute die Leute unfreundlicher sind frage ich mich auch manchmal, aber vielleicht weil es nicht mehr neu für alle ist. Sind die Leute genervt vom langen Arbeitstag. Ist die Erziehung heute schlechter (heute lasst man Leute in Straßenbahnen nicht mehr aussteigen) ? Ist es wegen der Anonymheit, dass man glaubt sich alles erlauben zu können? Ich weiß nicht. Selbst in HotS wirst ja schon in einen Quickmatch angeflamt, wenn man mal nicht gewinnt. Aber ist es notwendig? Hat man verlernt zu verlieren? Das dies auch dazugehört? Oder in Raids muss auch nicht immer alles funktionieren. Sind Dinge in Spielen zu einfach geworden, dass man das alles als selbstverständlich abtut?
      Katamarii
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "
      Die Community ist immer das, was wir daraus machen.
      "


      Damit sprichst du mir aus der Seele. Manchmal müssen wir über gewissen Dingen stehen und uns einfach nicht ärgern (lassen).


      ZITAT:
      "LFR & X-Realm"

      Schade finde ich, dass die neuen Spieler das Verhalten im z. B. LFR als normal ansehen und es dann in die Raids mitnehmen.
      Auch mit der Loot-ID ist es nicht besser geworden, im Gegenteil: Die Leute strengen sich nicht mehr an, im menschlichen Sinne. Wie du sagtest, du bist ein Klick (leave) von der Anonymität entfernt.

      Was wir uns damals den A... aufgerissen haben: Bloß keinen schlechten Ruf riskieren!
      Mitten im Raid leaven?? Ohne Abmeldung (wenn überhaupt!) AFK in derEcke stehen? Oder als RL einfach Leute kicken?
      Alles undenkbar!
      Heute gilt, wenn es mit der Gruppe nicht klappt: die nächste kennt mich nicht und da klappt es dann.

      Natürlich gab es auch früher schwarze Schafe, doch die waren schnell bekannt.
      Es ist zwar nett, nach einem Leave über das Tool schnell jemand Neues zu finden, doch wiegt das den Verlust der sozialen Komponente nicht auf. Die Spieler schließen weniger (nicht keine!) Freundschaften mehr.
      Wer weis schon noch, wer auf seinem Server spielt? Niemand baut sich mehr einen Ruf auf. Zu Cata-Zeiten konnte ich mich nach einiger Zeit vor Raid-Anfragen nicht mehr retten. Meine Random-Raids waren bekannt und irgendwann gab es den harten Kern der meistens mit den Twinks dabei war.

      ZITAT:
      "
      Und für diejenigen, die keinen Spaß mehr in WoW haben, ist es vielleicht einfach an der Zeit weiterzuziehen, anstatt sich an der Erinnerung daran festzubeißen oder ihr hinterher zu bellen
      "

      Du hast meine volle Zustimmung! Ein MMORPG lebt durch den Wandel und je bekannter ein Spiel wird, desto mehr Mainstream zieht es an.
      Silarwen
      am 18. Februar 2016
      buffed-TEAM
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      Danke für dein Feedback
      Flerm
      am 18. Februar 2016
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      Tja ion der Ernnerung ist immer alles schöner weil man das schlechte verdrängt. Ganz ehrlich. ja lfr und so weiter machen zwar alles anonymer aber heutzutage, hat man wenigstens eine reale chance für dass was man auch bezahlt, zu sehen. Als es noch kein LFR gab musste man so viel zeit investieren bis man überhaupt eine gruppe zusammen hatte. Einzelne Inis hatte man nie gesehen, weil sie im Gebiet der gegnerischen Fraktion waren. Matürlich ist nicht alles verbessert worden (z.b. dxer nachthimmel der tag hell ist), aber ganz ehrlich es nervt nur "wow ist tot hier wow ist tot da" bla bla bla. Heutzugae ist es auch nicht alzuviel leichter als damals, man ist einfach nur erfahrener als Spieler, das merkt man spätestens dann wenn man in eine Ini geht und hat einen Neuen Spieler dabei.
      Panth
      am 17. Februar 2016
      Kommentar wurde 6x gebufft
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      So. WoW ist nicht tot, sondern nicht mehr der Primus, aus dem Grund haben viele das Gefühl es sei "tot". Primus bedeutet: Auf eine Lan loggen sich erst mal alle in WoW ein, machen ihr Zeug und alles andere kommt danach. Heute werden erst mal die Runden in LoL, Dota, World of Tanks ... usw. gemacht. Es ist wie mit CS, die goldene Ära von CS war angeblich 1.6, dabei spielen heute mehr als jemals zuvor, siehe Steam, es redet nur keiner mehr drüber.

      Sind Kinder unfreundlicher? Absolut, der Feld-Test ist League of Legends, bzw. nur eine Runde Halo auf der Xbox ... danach wisst ihr auch, dass eure Mutter anscheinend gut rum gekommen ist. Nur gibt es ganz im Gegenteil nicht so viele Kinder bei WoW ... problematisch sind eher die alt eingesessenen, die jeden Fehler drakonisch sanktionieren. Ich fand z.B. WoD gar nicht so schlecht, aber die Community ist mein Problem. WoW wird als Hobby nicht mehr ernst genommen. Freundin, Familie, Sport, Fußball gucken, Mini-Party ... alles geht vor. Wenn ich Tennis-Training habe, habe ich Training, die 2-3 Stunden in der Woche sind für mein Hobby fertig, mein Team verlässt sich auf mich, warum sollte es bei WoW anders sein? "Ist ja nur ein Spiel", ja aber Tennis, Schach, Fußball auch und die Menschen dahinter sind real! Viele Spieler spielen in einer Lethargie Beispiel-Zitate:... "wir sind schon 5 mal gewipt ... boah ne, komm lass ne Runde LoL,", "Wenn ich über Suche zusammenstelle bin ich schneller als wenn wir als Gilde gehen"... "damals" haben wir noch im Ts abgehangen, zusammen gelacht, uns über Star Wars unterhalten. Heute (3 Gilden) ... Raid ist vorbei 3...2...1... Ts leer. An allen anderen Tagen ... niemand. Es kam mir vor wie bei der Arbeit. Ich musste eine Bande Erwachsener überreden mit einander zu "arbeiten" und produktiv zu sein. Umso netter ich wurde, umso mehr zerfiel alles, umso strenger ich wurde, um so mehr hab ich nur die Progress-Fanatiker behalten, denen nix schnell genug ging. Ich kann auch 10 mal wipen und sagen: "Leute diese Woche alle besser equippen, nächste Woche schaffen wir das" ... fragt mal wie viele das mitgemacht haben? 3 waren sofort in einer anderen Gilde. Wenn es "nur" um Leistung geht, dann geht besser arbeiten ... denke ich mir da, da verdient man wennschon was pro Stunde.
      Arrclyde
      am 18. Februar 2016
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      Sehr gut geschrieben.
      Imba-Noob
      am 17. Februar 2016
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      Ich würde sagen, spielerisch wie spielertechnisch (Spielerzahlen) auf dem absteigenden Ast.

      Man muss sich im Klaren werden, dass WoW nicht mehr viel mit WoW classic zu tun hat. Kein Wunder bei der Zeit und Veränderung der Spielerschaft. Das betrifft auch andere Spiele wie HDRO oder EQ2.

      Katamarii
      am 18. Februar 2016
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      Würde WoW noch viel mit Classic zu tun haben, dann würden sich die Leute über zu wenig neue Inhalte und den hohen Schwierigkeitsgrad beschweren.
      Du kannst es nie allen recht machen und die Zahlen werden immer schwanken. Zu beginn des AddOns mehr, dann wieder weniger, der ein oder andere setzt auch mal aus.
      WoW hält sich gut, sehr gut sogar - wie ich finde.
      Yaglan
      am 17. Februar 2016
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      Es hat damals schon spaß gemacht.
      Die Raidbosse brauchten teilweise nicht nur eine gute Taktik sondern auch ausrüstung um diese leichter zu besiegen. Und das zu sammeln hat viel Zeit gefresse. Was auch viel Zeit in anspruch genommen hatte.
      Man hatte eben das gefühl man muss mehr machen um was zu erreichen.

      Aber wir sind alle älter geworden die damals mit WoW angefangen haben. Und wir können teilweise nicht mehr diese Zeit und Elan bringen um das alles heute noch zu machen. Daher ist es eigendlich gut wie Blizzard WoW jetzt gemacht hat. Aber vieleicht können dies auch nur wirklich spieler beurteilen die es damals mit den Start gespielt haben und heute immer noch spielen. Die selber weniger Zeit haben als früher.
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World of Warcraft
WoW: Ist Blizzard gescheitert? Sicher nicht! Eine emotionale Analyse
Seid ihr auch manchmal genervt vom "WoW ist tot und Blizzard gescheitert!"-Tenor, der in den Foren vorherrscht? Oder stimmt ihr sogar in die Kritik mit ein? Maria hat sich Gedanken zum Thema gemacht und listet die größten Kritikpunkte der Community auf. Am wichtigsten ist dabei die Frage, ob alle Vorschläge und Änderungen wirklich das Gefühl von früher zurückbringen oder ob es vielleicht einfach Zeit für die Personen ist, sich etwas anderes zu suchen.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Blizzard-Classic-1186355/
17.02.2016
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