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  • WoW: 10 nostalgische Erinnerungen an The Burning Crusade
    Quelle: Blizzard

    WoW: 10 nostalgische Erinnerungen an The Burning Crusade

    Begleitet unseren Autor Karsten auf seinem Nostalgie-Trip durch die Geschichte von World of Warcraft und erfahrt, welche zehn Momente er mit der ersten WoW-Erweiterung The Burning Crusade verbindet. Decken sich seine TBC-Erinnerungen mit euren?

    Nachdem ich mit euch vergangene Woche meine persönlichen Erinnerungen an Classic-WoW geteilt habe, ist nun, ganz chronologisch, die erste Erweiterung The Burning Crusade an der Reihe. Leser der ersten Nostalgiereise in die Vergangenheit wissen bereits, dass das Add-on für meine Gilde und mich zu früh kam: Wir hatten weder Naxxramas noch AQ40 durch und kämpften in den letzten Wochen vor dem TBC-Release damit, zumindest ab und an 40 Leute für unseren Raid zusammen zu bekommen.

    Nichtsdestotrotz freute ich mich aber natürlich dennoch wie bescheuert auf die erste WoW-Erweiterung: Endlich durfte ich neue Zonen erforschen, mich in taufrische Herausforderungen stürzen und später sogar Illidan herausfordern. Doch welche Momente verbinde ich besonders mit TBC? Genau das möchte ich euch im Folgenden verraten. Wie beim letzten Mal gilt auch jetzt: Verratet mir in den Kommentaren, ob ihr ähnliche Dinge mit der ersten WoW-Erweiterung verbindet oder ob euch komplett andere Erinnerungen in den Kopf schießen, wenn ihr an den Brennenden Kreuzzug zurückdenkt.

    1) The Burning Crusade: Das dunkle Portal öffnet sich

          

    Am 15. Januar 2007, Punkt Mitternacht, sollte sich das Dunkle Portal in den Verwüsteten Landen öffnen und den Weg zur Scherbenwelt freigeben. Und Klein-Karsten war nicht der einzige WoW-Spieler, der sich die Nacht um die Ohren schlagen wollte, um möglichst schnell möglichst viel von dem neuen Kontinent in sich aufzusaugen. Hunderte Charaktere hatten sich vor dem Portal getroffen und sprangen nun vor Aufregung hin und her oder vertrieben sich die Zeit mit Duellen oder indem sie im Chat ihre Vorfreude mit den anderen teilten.
    Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Wer erinnert sich nicht an die Öffnung des Dunklen Portals? Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Wer erinnert sich nicht an die Öffnung des Dunklen Portals? Quelle: Buffed Klar, dass die Server entsprechend zu kämpfen hatten: die dargestellten Bilder pro Sekunde waren kaum der Rede wert und mehrfach landete ich nach einem Verbindungsabbruch wieder auf dem Desktop. Ähnlich "spaßig" war dann auch das eigentliche Event beziehungsweise die ersten Spielminuten auf der Scherbenwelt: Die große Spielerzahl sorgte nämlich nicht nur für Lags, sondern auch für Frust beim Questen. Damals gab es halt noch kein Phasing, weswegen sich der gesamte Spielerpulk auf die heimischen Eber, Dämonen und Orcs stürzte. Erst als ich mir im Laufe der Nacht einen kleinen Vorsprung zur großen Masse herausspielen konnte, fing ich an, die Abenteuer in den neuen Zonen so richtig zu genießen.

    Doch trotz der einen oder anderen Kinderkrankheit bleibt mir die Öffnung des Dunklen Portals in guter Erinnerung - einfach weil ich, obwohl ich alleine vor meinem PC saß, die große Vorfreude der anderen Spieler förmlich schmecken konnte. Es war eben die erste Inhaltserweiterung für das Spiel, das mich fast zwei Jahre lang unzählige Stunden blendend unterhalten hatte. Dass es nicht nur mir so ging, zeigten neben den vielen Spielern, die mit mir online waren, auch unzählige Fans, die sich für die angekündigten Mitternachtsverkäufe von TBC teils stundenlang auf die Straße gestellt hatten, um eine Kopie des Spiels in ihren Händen halten zu können.

    07:50
    WoW: Burning Crusade - Video zum Verkaufsstart

    2) The Burning Crusade: Tausche lila Endgame-Klamotten gegen grünen Krempel

          

    So viel Spaß ich in den ersten Tagen von TBC auch hatte, eines ging mir doch gegen den Strich: Ständig erhielt ich Quest-Belohnungen, die ähnlich gut oder sogar besser waren als meine epischen Rüstungen und Waffen aus dem Pechschwingenhort, AQ40 oder Naxxramas. Nach zehn Jahren WoW habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, dass mit jeder Erweiterung der Zähler wieder auf null gedreht wird. Doch zum Start von TBC sah das noch anders aus. Die vielen Stunden, die ich mit meinem Raid investiert hatte, um diese Beutestücke tragen zu können, waren für die Katz - zumindest hat es sich so angefühlt. Seitdem sehe ich Rüstungen und Waffen weniger als Belohnung und mehr als Mittel zum Zweck an, um die nächste Stufe des Spiels meistern zu können.

    3) The Burning Crusade: Der hohe Schwierigkeitsgrad

          

    Wenn ich an die TBC-Ära zurückdenke, kommt mir sofort der knackige Schwierigkeitsgrad in den Sinn. Dabei ist es egal, ob man die ersten Versionen von Gruul und Magtheridon heranzieht, die "Content"-Blocker Lady Vashj und Kael'thas oder das Sonnenbrunnenplateau - man, was haben wir in dieser Erweiterung auf die, Entschuldigung, Fresse bekommen.
    Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Endbosse wie Vashj und Kael'thas waren als Gilden-Killer und harte Content-Blocker berüchtigt. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Endbosse wie Vashj und Kael'thas waren als Gilden-Killer und harte Content-Blocker berüchtigt. Quelle: Blizzard Doch auch "kleinere" Herausforderungen wie die heroische Version der Zerschmetterten Hallen waren hart. So hart, dass ich mit meinem Schurken oft zu hören bekam:,, Nee, wir nehmen lieber einen Magier mit, seine Kontrollzauber sind verlässlicher." Die andere Seite der Medaille ist aber der Stolz, den man empfand, wenn man trotz des hohen Schwierigkeitsgrads einen Boss das erste Mal legen konnte. Noch heute erinnere ich mich daran, wie laut das Geschrei im TS war, als Lady Vashj nach wochenlangen Qualen endlich besiegt zu Boden ging.

    4) The Burning Crusade: Der Schlüsselmeister

          

    Wenn es etwas gibt, was ich aus TBC-Zeiten überhaupt nicht vermisse, dann sind es die vielen Schlüssel und Zugangsvoraussetzungen, die man sich mit jedem Charakter besorgen musste, um letztlich am Raid-Bereich teilnehmen zu können. Am eigenen Leib habe ich das erfahren, als ich für unserem Raid wegen Heilermangel vom Schurken auf den Paladin gewechselt bin, um im Schwarzen Tempel unsere Tanks am Leben zu halten.

    Um den Schwarzen Tempel betreten zu können, brauchte ich einen Gegenstand aus Hyjal. Dort kam man jedoch nur rein, wenn man Lady Vashj und Kael'thas besiegt hatte. Für die beiden Raid-Instanzen brauchte man wiederum die passenden Schlüssel, die man sich in diversen heroischen Dungeons beziehungsweise in Karazhan und Gruul's Unterschlupf besorgen musste. Klar, dass man dort aber ebenfalls nicht einfach so reinkam. Versteht mich nicht falsch: Ein paar Zugangsvoraussetzungen finde ich gar nicht verkehrt, allein die Masse hat einem in TBC das Twinken madig gemacht.

    5) The Burning Crusade: Endlich fliegen!

          

    Nachdem ich mich in Classic-WoW einzig bei Flugreitmeistern in die Lüfte schwingen durfte, führte TBC endlich auch den freien Luftverkehr ein. Einzig Stufe 70 musste man erreichen und das nötige Kleingeld besitzen (1.000 Goldstücke kostete der Spaß) und schon wurde der Traum vom Fliegen wahr.
    Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Bereiche wie die Festung der Stürme konnte man nur fliegend erreichen. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Bereiche wie die Festung der Stürme konnte man nur fliegend erreichen. Quelle: buffed Die neue Reisemöglichkeit war derart komfortabel, dass ich eigentlich überall nur noch hingeflogen bin - auch wenn ich nur ein paar Meter weiter zum nächsten Questgeber wollte. Ab und an musste ich mich aber auch zwingend in die Luft begeben, etwa um die Festung der Stürme oder Weltboss Kazzak zu erreichen. Machen wir es kurz: TBC hat das Fliegen eingeführt und ich kann nicht mehr ohne!

    6) The Burning Crusade: Karazhan, was ein geiler Raid

          

    So toll ich viele der Raid-Instanzen von TBC auch finde, mein absoluter Lieblings-Raid aus dieser Zeit ist ganz klar Karazhan! Nehmt nur mal die vielen unterschiedlichen Boss-Herausforderungen wie Moroes mit seinen Anhängern, den Kurator oder den Schrecken der Nacht. Dazu das Theater-Event, bei dem man nie wusste, ob man als Rotkäppchen vor dem bösen Wolf fliehen, Romeo und Julia bekämpfen oder sich mit den Figuren aus dem Zauberer von Oz anlegen wird. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Karazhan mit dem Theater- und Schach-Event gehört zu Karstens absoluten Lieblings-Instanzen. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Karazhan mit dem Theater- und Schach-Event gehört zu Karstens absoluten Lieblings-Instanzen. Quelle: Buffed Vergessen will ich natürlich auch nicht das Schach-Event, das mit seinem ganz eigenen Design weitere Abwechslung in den Raid-Alltag brachte. Sehr positiv in Erinnerung geblieben ist mir der Raid aber auch wegen seiner ganzen Aufmachung, der Soundkulisse sowie dem guten Mix aus Trash und Bossen. Und weil er 10-Spieler-Gruppen ordentlich forderte, ohne dabei unfair zu werden.

    7) The Burning Crusade: Bots im Alteractal

          

    In TBC habe ich nicht nur die Raid-Instanzen besucht, sondern auch eine ganze Menge PvP gemacht. Klar, die Arena wurde frisch eingeführt, gleichzeitig konnte man sich in den Schlachtfeldern leicht ausreichend Ehre verdienen, um seinem Charakter eine ordentliche Start-Ausrüstung zu besorgen. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Auch wenn die Arena in dieser Erweiterung eingeführt wurde, verbindet Karsten mit TBC mehr die AFK'ler und Bots im Alteractal. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Auch wenn die Arena in dieser Erweiterung eingeführt wurde, verbindet Karsten mit TBC mehr die AFK'ler und Bots im Alteractal. Quelle: Blizzard Das "leicht" möchte ich an dieser Stelle betonen: Da der PvE-Bereich recht knackig war, wichen viele Spieler auf die Schlachtfelder aus, um ihre Charaktere mit möglichst wenig Aufwand auszurüsten. Viele von denen waren offensichtlich keine PvP-Fans, nur so lässt sich die große Zahl an AFK'lern und Bots erklären, die damals vor allem das Alteractal unsicher gemacht haben.

    Nur zu gut erinnere ich mich etwa an die 20 bis 30 Punkte auf der Karte, die die gesamte Partie über das Startbereich des Tals nie verließen. Oder an die vielen Charaktere, die irgendwo gegen eine Wand rannten, um nicht afk zu gehen. Vernünftige PvP-Schlachten waren so natürlich nicht möglich, entsprechend frustrierend war die Zeit.

    8) The Burning Crusade: Legendäre Kriegsgleven

          

    Als langjähriger Schurken-Spieler waren die Kriegsgleven von Illidan natürlich ein absolutes Highlight für mich, umso schwerer ist es mir im Schwarzen Tempel gefallen, vom Leder tragenden Schwertschwinger auf den Paladin zu wechseln - ich hatte es schon erwähnt, akuter Heilermangel und so. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Noch heute holt Karsten die Kriegsgleven von Illidan sowie das Tier-6-Set seines Schurken heraus, wenn er sich herausputzen will. Erinnerungen an WoW: The Burning Crusade: Noch heute holt Karsten die Kriegsgleven von Illidan sowie das Tier-6-Set seines Schurken heraus, wenn er sich herausputzen will. Quelle: buffed Klar, dass ich mir die Waffen später doch noch besorgt habe, und man, sehen die Klingen toll aus. Bis heute verstehe ich nicht, warum in den zehn Jahren so wenige Gleven ihren Weg ins Spiel gefunden haben, Schwerter dieser Machart hätte ich zu gerne öfter in die Hand genommen. Jetzt ist klar: Die geschwungenen Doppelklingen werden in Zukunft den Dämonenjägern vorbehalten sein. Meine ersten Gleven werde ich jedoch immer mit TBC verbinden.

    9) The Burning Crusade: Die Insel von Quel'danas

          

    So gut ich das Öffnungs-Event von Ahn'Qiraj auch fand, so schade war es, dass große Teile der Quest-Reihe doch an vielen Spielern vorbei ging. Umso besser gefiel mir die schrittweise Eroberung der Insel von Quel'danas in TBC. Von der Landestelle der Sonnenweiten aus eroberten wir die Stadt Morgenstern sukzessive zurück, um innerhalb vom Sonnenbrunnen neue Bereiche zugänglich zu machen.

    Das war dank den verschiedenen Belohnungsstufen auch dann motivierend, wenn man mit seinem Raid noch nicht im Sonnenbrunnen unterwegs war, und sorgte zudem für ein schönes "Wir gegen Kil'Jaeden"-Gefühl. Und da es ständig PvP-Balgereien mit der anderen Fraktion gab, kam zumindest mir der tägliche Grind in der Zone nicht wie Arbeit vor.

    11:08
    buffedShow Folge 2 - Die Beta von WoW The Burning Crusade - Retro-Video mit Heinrich Lenhardt

    10) The Burning Crusade: Der erste "Content clear"

          

    Ich hatte es bereits geschrieben: In Classic-WoW hatte ich es mit meiner Gilde nicht geschafft, den gesamten Raid-Bereich rechtzeitig bis zum Release von TBC durchzuspielen. Entsprechend heiß waren wir darauf, es in Burning Crusade besser zu machen. Und entsprechend stolz waren wir, als wir das Sonnenbrunnenplateau von Kil'Jaedens Einfluss befreit hatten.

    Vergessen war die nervenaufreibende Umstellung von 40- auf 25-Spieler-Raids, das zeitaufwendige Nachziehen von neuen Spielern und die unzähligen Wipes bei Vashj, Kael'thas und Konsorten. Wichtig waren nur noch die denkwürdigen Schlachten, die wir für uns entscheiden konnten, sowie der lange Weg, den wir zusammen gemeistert hatten. Und mit einem tollen Gefühl im Bauch freuten wir uns umso mehr auf das, was uns in den nächsten Monaten und Jahren auf Nordend erwarten würde. Doch das ist eine andere Geschichte.

    02:46
    WoW: Retro-Trailer - Cinematic zu The Burning Crusade
    • creep
      15.01.2017 08:15 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Zoobesitzer
      am 17. Januar 2017
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      Ich hatte kurz vor BC mit Wow begonnen und denke noch gerne an die Zeit zurück, auch wenn ich mich mehrere Tage bzw. Wochen geweigert hatte auf die Höllenfeuerhalbinsel zu wechseln - ich hatte mit Lvl 50 Pvp entdeckt und wollte zumindest bis Lvl 60 damit leveln...der Itemcrash nach den ersten 5 Quests hat mich dann entsprechend geschockt.

      Aber BC war auch das Addon des ersten Raids, der ersten Raidgilde und der ersten "Endboss-Kills", Kael und Lady Vashi waren schon einmalig, Archimonde in Hyal ein einziger Jubel im TS nach gefühlten unendlichen Tries und "wie nutze ich die Träne"-Lehrstunden am Abhang vorm Boss, ebenso auch Illidan, Sunwell haben wir nur noch reingeschnuppert vor Wotlk.

      Viele Dinge aus diesem Addon werden mir besonders im Gedächtnis bleiben, die extra-knackigen Hero-Instanzen, Schattenlabyrinth - ZH und Mechanar, dank regelmäßigem Wipen wurde dort gildenintern eine Patgruppe nach mir benannt. Wir hatten als Anfänger 4 Personen Gilde beschlossen, vor Karazhan zuerst die Hero-Instanzen zu clearen - aus heutiger Sicht einfach Wahnsinn, aber mit entsprechender Motivation (Hallo Corpse Run vom Friedhof am anderen Ende des Gebiets) und getimten cc – 2 Mobs in Eisfalle packen, abgesprochenen Unterbrechungen und meist tödlich eingesetztem Fear des Hexers , irgendwie dann doch machbar. Oder das man sich serverweit kannte, weil man im TS in Hero Instanzen Zeit (2h waren keine Seltenheit) miteinander verbrachte. Auch der erste Flug mit LVL 70 nachts um halb drei einmal quer über die Höllenfeuerhalbinsel gehört dazu - all das waren Augenblicke, die Wow zum Zeitfresser Nr. 1 machten. Neben dem späteren Raidvorbereitungsgrind (Heil- Manatränke, Pots und Flasks oder Elixiere) habe ich dem Addon sicherlich das meiste Gold fürs Umspeccen ausgegeben - mit 3 Skillbäumen gabs ne Menge Punkte neuzuverteilen und auszutesten, als Jäger, der nicht sofort dem BM-Specc verfallen war, dazu noch endlose Stunden an Dr. Bumm zu verbringen, um Waffen hochzuleveln, Pets zu leveln, eigenes und Petbuffood zu sammeln, 2 Sorten Pfeile und/oder Kugeln - einmal für Trash, einmal für die Bosse... und vieles mehr. Im Vergleich zu heute sehr zeitintensiv - besonders für Twinks (davon hatte ich genau 1 auf Maxlevel) und zumindest die Zugangsquests für Heros und jeden einzelnen Raid vermisse ich nicht.
      timere-libertati
      am 15. Januar 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Als BC herauskam, pendelte ich zwischen meiner Heimatstadt im hohen Norden und einer Stadt in Südbayern, zu der mein Arbeitgeber mich für einen dreimonatigen Lehrgang entsandte. 816 Kilometer lagen dazwischen.

      Meist kam ich am Freitag gegen 22 Uhr zuhause an. Mit viel Kaffee und wenig Schlaf zockte ich mich bis zum Sonntagnachmittag durch die Burning Crusade Gebiete, bis ich wieder ins Auto musste, um erneut nach Niederbayern zu fahren. Der Montag entglitt mir regelmäßig und ich erwarb mir den Ruf, es am Wochenende besonders krachen zu lassen...
      Unter der Woche konnte ich im Hotel nicht zocken, obwohl ich durchaus über ein Laptop mit einer WOW-Installation verfügte. Das Hotel war aber noch nicht soweit und rechnete sein Steinzeit-Internet nach Minuten und zu horrenden Gebühren ab, sodass ich dankend darauf verzichtete.

      Nachdem ich wieder durchgehend zuhause und 70 war, stieg ich voll in den Content ein und kann mich heute an eine ganz intensive Zeit mit Gildenkollegen und Gildenkolleginnen erinnern, mit denen man sich im Rahmen von Gildenevents dann auch außerhalb des Spiels traf. Hinzu kamen knackige, wunderschöne Raids mit gelegentlichem Neuaufbau der Gruppen und unglaublichen Glücksmomenten oder Tiefschlägen, die mir oft mehr abverlangten, als ich eigentlich zu geben bereit war. Es gab eine "erklärungsintensive Zeit" im Job. Das war meine intensivste WOW-Zeit.

      Es war auch die Zeit, als ich (als Maintank, der ich von Anfang Classic immer war) meinen Krieger nach dem Gruppenfoto von BT in die Ecke stellte und bis heute in keinem Raid mehr getankt habe.

      Burning Crusade fand ich optisch und soundtechnisch absolut stimmig. Die Atmosphäre in jedem der Gebiete empfand ich als überzeugend. Lediglich "Quel'Thalas" empfand ich als Fremdkörper. Die Einführung des Erfolgssystems verfluchte ich schon damals, zumal mein raiderfahrener Krieger plötzlich ohne jeden Erfolg dastand und mir auf mein Ticket geantwortet wurde, man würde Erfolge generell nicht anrühren. Ich solle die in Frage stehenden Erfolge einfach noch einmal machen (damals hatte der Krieger schon etwa 80 Tage Spielzeit).
      In meiner Gilde arbeitete man jede einzelne Instanz ab, um nicht verzeichnete Erfolge zu bekommen.

      Ich selbst ignorierte das Erfolgssystem übrigens, bis mich in WotLK die Protodrachen lockten.
      BlackSun84
      am 15. Januar 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Das Betreten der Höllenfeuerhalbinsel hat mich so geflasht, wie nur noch wenige Gebiete danach. Man kam aus Classic mit seinen kleinen Fehlern und ging in ein Addon, das einen mit einer solchen Zone begrüßt hat. Gigantisch, bis heute eine meiner Lieblingsgebiete in WoW.
      Derulu
      am 05. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Bitte beachtet die Netiquette und Community-Regeln. Sie dienen dem guten Umgang miteinander, damit Ihr respektvoll und freundlich miteinander kommunizieren könnt. Wir möchten ungern Beiträge entfernen, weil der Tonfall nicht passt.
      Caleydon
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Die Umstellung von 40 auf 25 lief problemlos, weil wir meist eh nie mehr als 30 Leute, eher weniger, zusammen trommeln konnten. Evtl. ein paar Plätze noch an erfahrenere Randoms verteilt aber mehr als 35 waren wir eh nie. Und gerade für die BC-Raids brauchte man einen großen Pool von ca. 50 Spielern, daher keine Veränderung.

      Karazhan war am Anfang nice, nervte aber irgendwann, war zu groß und unübersichtlich (man hätte sich damals schon Teleport- und Überspring-Möglichkeiten jenseits der am Anfang gewünscht) und spätestens ab dem 30%-Nerf-Patch ein reiner Casual/Nachzügler/Twinkraid.

      Was auf jeden Fall fehlt: Der Teufelshäscher auf der Höllenfeuerhalbinsel.
      Und auch so manche epische Begegnungen in den Raids.
      Ultraschwere Heroische Dungeons, die man meist erst ab T5 erledigen konnte.
      Juwelenschleifen als neuer Beruf.
      Schatten-Resistenz-Sets, die man mühsam erschaffe musste und Pflicht waren.
      Crowdcontroll als Oberstes Gebot.
      Diverse Sets, auch hübsche Dungeonsets.
      Erstmals Marken mit dem 30%-Nerf-Patch.
      Kein Jumpnrun, sondern echtes Movement, intelligente Fähigkeiten-Einsetzung und Ressourcen-Management (notfalls mal als Heiler per Verband heilen, DDs heilten sich per Verband auch mal selbst, in Mist stehenbleiben war tödlich).
      Noch keine Mounts aus Raids, die man mal eben alleine farmen konnte (Alars Asche hatte damals schon eine Chance von 1% und das bei 25 Spielern und KaelThas gehörte zu den härtesten Encountern überhaupt).
      Gemeinsam statt gegeneinander spielen.
      DKP-Loot-System bei dem meisten Gilden.
      Neue Völker und Startgebiete.
      Annovella
      am 15. Januar 2017
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Also sobald man T4 hatte kam man auch gut durch die schwereren HC Inis, da war halt CC und Teamwork wichtig.
      Ansonsten stimme ich Caleydon bei dem Rest zu, außer diese anscheinende Abneigung gegen JumpNRun, legen wir die Vorbereitung für Raids mal beiseite, die damals zeitintensiver (=härter, zumindest suggeriert das so für viele Leute) war, aufgrund von Zugangsvoraussetzungen (PreQs, Schlüssel, Resigear etc.), sind die heutigen Bosse knackicker und spaßiger. Damals stand man fast nur rum, es gab kaum Bosse, bei denen man wirklich - vor allem als Raid - komplett moven musste. In Classic gab es dazu schon den tollen Heigan Dance. Mir gefällt das jetzige WoW mehr, es ist deutlich anspruchsvoller, gerade was movement angeht - und dadurch erkennt man auch, wer gut und intelligent spielen kann, denn neben dem Moven muss man auch Schaden machen.
      Aus DD Sicht ist es auch schön, dass man weniger bis gar nicht auf Aggro achten muss, zu nervig war es AddOns im Auge zu behalten und kurz vor Aggroverlust des Tanks Schaden zu machen.
      Imba-Noob
      am 03. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "Das ist doch Quatsch. Um überhaupt in den T5 Content vorstoßen zu können, mußte man in den drei schwersten Instanzen Spezialaufgaben erledigen; so auch den berühmt berüchtigten Timerun in den zerschmetterten Hallen.

      Und da hatte man teilweise noch nicht mal das T4 voll... "


      Das ist so nicht richtig. Die Instanzen von BC waren zu Beginn nicht einfach, der heroische Schwierigkeitsgrad schon recht hart. Für die Kara-Questreihe reichte der normale Modus aus. Man musste erst mal die Questreihe machen, um in Kara überhaupt reinkommen zu können. Da hatte man noch nicht T4.

      Später waren die Heros einfacher, weil man schon gutes Equipment hatte und es Nerfs gab.
      Kalaschnikow
      am 03. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "Ultraschwere Heroische Dungeons, die man meist erst ab T5 erledigen konnte."


      Das ist doch Quatsch. Um überhaupt in den T5 Content vorstoßen zu können, mußte man in den drei schwersten Instanzen Spezialaufgaben erledigen; so auch den berühmt berüchtigten Timerun in den zerschmetterten Hallen.

      Und da hatte man teilweise noch nicht mal das T4 voll...
      screep
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Schön geschrieben Bruderherz. TBC war mein persöhnliches Highlight! Ausgewogener Raidkontent der von Casuel bis Progressfreund jeden bediente , kein doppelt oder dreifach First kill durch umstellen auf hero Mode , Ambitionierte PvE Set Designer (zumindest nach dem grausigen t4) und natürlich die top Atmosphäre die das Addon mit den abwechslungsreichen Bossen ,Gebieten und allgemein der Umgebung gebracht hat. Ts war ja selbst in Hc Instanzen noch Pflicht ... das allein brachte ja schon so viele Soziale Kontakte das selbst die schnödden Hc's jedes mal durch die verschiedenen Charaktere ein Erlebniss für sich waren
      Sunstrider09
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Toller Beitrag

      Ich bin ja erst zu BC Zeiten dazugestoßen. Vorher hätte ich vermutlich auch nicht gewusst was ich anstelle meines mittlerweile 8 Jahre alten Main Chars - Blutelf Priester - hätte nehmen sollen

      Aber als Heiler zu leveln und dann den Endcontent zu raiden allen vorran Karazhan, der mit Abstand beste Raid aller Zeiten, ist schon genial.

      Als Elfen Liebhaber mochte ich aber auch die Insel von Quel Danas. Terrasse der Magister unangefochten die beste Ini aller Zeiten, abwechslungsreich und knackig. Obendrein im Design superschön.

      Ich hoffe ja immer noch das Silbermond ein Update bekommt - wäre echt zu wünschen. Denn der Questfluss im Startgebiet der Blutelfen ist ja echt mies gegenüber der anderen Rassen. Ich bleib WoW treu und wenn es das letzte ist was ich spiele
      Geige
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      ZITAT:
      "Ein paar Zugangsvoraussetzungen finde ich gar nicht verkehrt, allein die Masse hat einem in TBC das Twinken madig gemacht."


      So paradox es sich anhören mag, aber gerade die "Twinkunfreundlichkeit" war eine der großen Stärken von TBC.
      Einer der Gründe warum mir persönlich WoW im Besonderen und MMORPGs im Allgemeinen eigentlich keinen Spaß mehr machen ist, dass man das RP völlig gestrichen hat.
      Zu TBC war man ein Charakter. Man war ein Krieger, oder ein Priester, oder ein Schamane.
      Man hatte einen klar definierten Maincharakter. Das war v.a der verhältnismäßig langen Leveldauer (ich brauchte gut 10 Tage /played mit meinem Priester bis zur Maximalstufe) und den Mainwechselhindernissen im Endgame geschuldet.
      Heute ist man ein Accountnahme hinter dem Charakter. Egal was ich spiele, irgendwie bleibe ich doch derselbe.
      Ob ich jetzt mit meinem Magier oder mit meinem Hexer Raiden gehe ist völlig egal.

      Das zerstört mir persönlich einfach die Atmosphäre.

      Ufdring
      am 05. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da stimme ich dir 100% zu.
      Zu BC hatte ich nur einen Jäger und reichlich viel zu tun den zu perfektionieren / alle Zugänge zu bekommen. Ständig tüfteln an den Skillbäumen und der Rotation um das Maximum herauszuholen....

      Und dazu eine super RAID Gilde auf Perenolde mit der es möglich war den kompletten Content zu meistern. Dank an Rumpumpel unseren Raidleiter für eine schöne Zeit in BC.
      brave78
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Danke für den Beitrag! was für schöne Erinnerungen Achja die gute alte Zeit
      Regorsen
      am 02. Oktober 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      die sofortige Entwertung der Classic Items hat damals viele Spieler enttäuscht ... das es Itemprogress geben muss war allen klar ... aber warum musste das schon in der 1. Zone geschehen ? da hätte ich mir gern mehr Feingefühl von Blizzard erhofft
      ZAM
      am 02. Oktober 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Mir war die Entwertung egal.
      Ich war einer der, Achtung, absoluten MEHRHEIT, die nie in Naxx waren. Daher war der Itempush eigentlich recht willkommen.
      Derulu
      am 02. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "aber warum musste das schon in der 1. Zone geschehen ?
      "


      Damit von Anfang an der Naxxramas-Raider und der Neuanfänger, der vor Addonstart gerade 60 geworden ist, auf dem gleichen "Stand" sind und nicht über Ewigkeiten ein Vorsprung besteht, der eventuell nicht mehr aufholbar ist (zB. weil der Naxxramas-Raider aufgrund seines Ausrüstungsvorteils viel schneller beim Leveln vorankommt, damit viel schneller im späteren "Content" ist und viel früher gut equippt ist)
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World of Warcraft
WoW: 10 nostalgische Erinnerungen an The Burning Crusade
Begleitet unseren Autor Karsten auf seinem Nostalgie-Trip durch die Geschichte von World of Warcraft und erfahrt, welche zehn Momente er mit der ersten WoW-Erweiterung The Burning Crusade verbindet. Decken sich seine TBC-Erinnerungen mit euren?
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/10-nostalgische-Erinnerungen-an-The-Burning-Crusade-TBC-1173121/
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