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  • WoW: Die Zukunft von Blizzard - Updates, Mobile-Sektor, eSport aber kein Virtual Reality

    In einem Interview über WoW und andere Titel plauderten Mike Morhaime, Frank Pearce und Chris Metzen über die Zukunft von Blizzard und die Schwierigkeiten, mit denen sich eine so große Spielefirma auseinandersetzen muss. Dabei ging es unter anderem um Mobile Games, mehr Updates für alle Spiele, eSport und die Balance zwischen Hardcore- und Causal-Spielern sowie mehr Diversität.

    Wie sieht die Zukunft wohl für Entwickler Blizzard aus? Mit vielen erfolgreichen Spielemarken kann die Antwort eigentlich nur positiv sein. Aber auch die Verantwortlichen für World of Warcraft, Starcraft, Hearthstone, Heroes of the Storm, Diablo und Overwatch ruhen sich bei Blizzard nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit aus. In einem interessanten Interviewartikel auf der englischsprachigen Webseite Venturebeat gab es bezüglich der Zukunft von Blizzard mehrere spannende Aussagen von Chief Executive Mike Morhaime, Senior Vice President Chris Metzen und Senior Vice President und Blizzard-Mitbegründer Frank Pearce.

    Activision Blizzard ist derzeit die fünftgrößte Spielefirma der Welt - wenn man Mobile-Game-Giganten King dazu zählt, der vor nicht allzu großer Zeit gekauft wurde, dann steht Activision Blizzard sogar auf Platz 2. World of Warcraft als eines der erfolgreichsten MMOs der Welt, eine unglaubliche Dominanz im Bereich eSport durch Starcraft und Hearthstone und auch der bald erscheinende, auf Warcraft basierende Kinofilm Warcraft: The Beginning zeigen, wie groß das Spieleimperium geworden ist. Damit das auch so bleibt, muss eine Firma wie Blizzard natürlich Strategien für Zukunft parat haben.

    Die wichtigsten Eckpunkte der Strategie aus dem Interview
    • Für Spieler soll es einfacher werden, Inhalte zu erstellen und diese innerhalb von Blizzard-Titeln mit anderen zu teilen.
    • Mehr Diversität im Spiel repräsentieren
    • Den eSport dominieren
    • Weitere Updates für die sechs großen Franchises
    • Spiele erschaffen, bei denen der Einstieg leicht fällt (hoffentlich aber der Absprung umso schwerer)
    • Wege finden, die uns dabei helfen, online netter zueinander zu sein

    Virtual Reality und Mobile Games

          

    Unter den wichtigsten Punkten findet sich nicht Virtual Reality, was ein wenig verwundert in Anbetracht der Tatsache, dass es eines der größten Hearthstone ist unter den Top 5 umsatzstärksten Spielen im Mobile-Bereich. Die Umsätze seit Release werden auf über 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Hearthstone ist unter den Top 5 umsatzstärksten Spielen im Mobile-Bereich. Die Umsätze seit Release werden auf über 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Quelle: buffed Themen auf Spielemessen im vergangene Jahr war und in den kommenden Monaten mehrere hochpreisige Geräte in den Handel kommen. Chris Metzen erklärte im Interview, dass natürlich auch Blizzard ein Auge auf die Technologie geworfen hat, die eigenen Spiele den Fokus aber stark auf die Interaktion zwischen Spielern legen und so etwas schwer in einer VR-Umgebung zu erreichen wäre. "Jeder spricht über VR und trägt lustige Hüte. Klar, beobachten wir das Thema. Wie cool wäre es denn auch, wenn wir in der World of Warcraft herumlaufen und alles 1:1 sehen? Es scheint, als wäre das der nächste Schritt. Möglicherweise sind andere Firmen da derzeit stärker involviert. Ich denke, dass wir noch nicht ganz bereit sind, um diesen Weg zu gehen", so Metzen.

    Virtual Reality ist derzeit noch kein Thema bei Blizzard, aber wohl der logisch nächste Schritt. Virtual Reality ist derzeit noch kein Thema bei Blizzard, aber wohl der logisch nächste Schritt. Quelle: Oculus VR Viel interessanter ist für Blizzard aktuell das Smartphone als Plattform. Der Erfolg von Hearthstone in der mobilen Variante bestätige das. Nach dem Release von Overwatch möchte man sich deshalb mit der Frage beschäftigen, wie man das große Erbe, welche Blizzard in Sachen Echtzeitstrategie hat, auf eine mobile Plattform übertragen könnte.

    "Wenn wir uns genauer mit unseren Erfahrungen in diesem Bereich auseinandersetzen, müssen wir natürlich auch herausfinden, was die aktuelle Spielerschaft will. Legacy of the Void ist eine großartige Erweiterung, aber ich denke nicht, dass Spieler heute immer noch 45-minütige Matches spielen wollen", so Pearce. Morhaime stimmte zu, jedoch erklärte er auch, dass ein neues Blizzard-Spiel für Smartphones derzeit noch keine Rolle spielt. Und wenn, dann gäbe es noch große Möglichkeiten im Bereich Smartphone-Spiele, die nicht nur Casuals ansprechen.

    Mehr Content, mehr Updates

          

    Mit so vielen verschiedenen und aktuell laufenden Spiele-Franchisen wächst auch die Erwartung der Fans, für jedes Spiel immer neuen Content zu bekommen, der natürlich in regelmäßigen Updates erscheint. Und laut Blizzard ist es eigentlich egal, wie groß Updates sind oder wie viele neue Inhalte man als Entwickler bringt; Spieler wollen letztendlich immer mehr.

    "Eine unserer größten Herausforderungen ist es, herauszufinden wie wir mehr Content mit weniger Leuten produzieren können. Das Kernteam bei Warlords of Draenor hatte für viele Spieler zu wenig Content. Regelmäßige Updates und immer mehr Content mit weniger Leuten zu produzieren, ist eine der größten Herausforderungen bei Blizzard. Warlords of Draenor hatte für viele Spieler zu wenig Content. Regelmäßige Updates und immer mehr Content mit weniger Leuten zu produzieren, ist eine der größten Herausforderungen bei Blizzard. Quelle: buffed der WoW-Entwicklung ist 250 Mann stark - und sie sind in der Lage immens große Mengen an Content zu entwickeln. Jedoch möchten wir es schaffen, noch mehr von den neuen Sachen noch schneller an die Community zu liefern", erklärt Pearce.

    Dies könne laut dem Interview auch bedeuten, dass Blizzard vielleicht irgendwann in der Zukunft die Tür für "User generated Content" öffnet. Das sind Inhalte, die von Spielern erstellt und von Blizzard dann ins Spiel integriert werden. Denn sechs Spiele am Laufen zu halten, mehrere große Releases wie 2016 zu meistern und nebenbei noch Content für alle anderen Spiele auf dem gewohnten Blizzard-Qualitätsstandard zu liefern, sei keine einfach Aufgabe.

    eSport

          

    Starcraft und Hearthstone sind extrem beliebte Spiele im eSports. Starcraft und Hearthstone sind extrem beliebte Spiele im eSports. Quelle: kr.blizzard.com Hearthstone ist unter den Top 5 der meistgespielten eSports-Titel der Welt und Blizzard hat auch deshalb in der Vergangenheit immer wieder in diesen Sektor investiert. Im Jahr 2015 entstand die neuen eSports Division, Blizzard ließ sich den Namen Compete schützen und schrieb nebenbei Geschichte mit der Live-Übertragung des Heroes of the Dorm auf ESPN. Außerdem spielten auf der BlizzCon wieder die besten Teams der Welt um sagenhafte Preisgelder. Morhaime erklärte dazu: "Wir werden keine Spiele mehr veröffentlichen, ohne vorher über den eSports-Aspekt nachzudenken. Wenn wir ein eSport-Spiel kreieren, welches dann auch beliebt wird, dann muss man ein kompetitives System um das Spiel herum bauen. Der Bereich eSport wird in Bezug auf Popularität und Wichtigkeit abhängig von der Beliebtheit von Spielen weiterwachsen."

    Die Tugenden bewahren

          

    World of Warcraft war von Anfang an ein Spiel, welches eher auf die Gelegenheitsspieler ausgelegt war, als die anderen Genrevertreter der damaligen Zeit. Blizzard brachte etwa ein Quest-Log oder Ausrufezeichen über den Köpfen der Auftragsgeber ins Genre. Auch die Idee, einen Charakter nur mit Quests zu leveln anstatt durch Grind wurde erstmalig so konsequent in WoW durchgezogen. Eine Balance zwischen Die acht Tugenden von Blizzard sind an den Nadelspitzen des Kompass eingemeißelt. Die acht Tugenden von Blizzard sind an den Nadelspitzen des Kompass eingemeißelt. Quelle: PC Games Casual- und Hardcore-Spielern zu halten, war damals wie heute wichtig. Aber die Spieler haben sich inzwischen verändert: "Geekiness ist auch nicht mehr wirklich, was es mal war. Heutzutage ist irgendwie jeder ein Gamer. Overwatch schlägt in diese Kerbe. Wir haben versucht einen Team-Shooter zu machen, der etwas für jeden Spieler zu bieten hat", so Chris Metzen im Interview. Auch in Zukunft möchte Blizzard daran arbeiten, dass sich Menschen jeder Herkunft in ihren Spielen wiederfinden und sich repräsentiert sehen.

    Wichtig sei für Blizzard vor allem, dass auch in den nächsten 25 Jahren die acht Werte, für die Blizzard steht, Bestand haben. Ihr kennt sicher das Bilder von der Orc-Statue vor dem Hauptquartier von Blizzard. Umgeben ist sie von einem Kompass, an dessen Nadelspitzen acht Werte wie Gameplay zuerst, Qualität, Fairplay, jede Stimme zählt, steh zu deinem inneren Nerd, denke weltweit, führe vorbildlich oder lerne und wachse stehen. All diese Punkte sollen auch in Zukunft für die Spiele und die Philosophie von Blizzard stehen.

    Den kompletten Artikel könnt ihr auf der englischsprachigen Webseite Venturebeat nachlesen. Mehr Infos zu World of Warcraft findet ihr auf unserer Themenseite.

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    • Silarwen
      18.02.2016 14:42 Uhr
      buffed-TEAM
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      hockomat
      am 18. Februar 2016
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      Wenn ich schon lese das Kern Team ist 200 Mann stark und kann viel content produzieren dann frage ich mich wo dieser in wod war
      BadboyHeroGirl
      am 22. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      die sind im pausen raum rauchen ps der raum is jetzt kohlrabenschwarz vorher wahr er weiß ;D
      LoveThisGame
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Das fragst dich nicht nur du.
      Katamarii
      am 18. Februar 2016
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      ZITAT:
      "
      * Wege finden, die uns dabei helfen, online netter zueinander zu sein
      "


      Ich muss sagen, ich war sehr überrascht das zu lesen.
      Bisher hatte ich eher das Gefühl, Blizzard ist sich diesem Problem nicht bewusst.

      Der Erfolg von WoW hängt eben auch mit der Community zusammen und wie es sich zwischen den meisten Spielern verhält, verrät ein kurzer Blick in das offizielle Forum...


      ZITAT:
      "
      "Eine unserer größten Herausforderungen ist es, herauszufinden wie wir mehr Content mit weniger Leuten produzieren können. Das Kernteam bei der WoW-Entwicklung ist 250 Mann stark - und sie sind in der Lage immens große Mengen an Content zu entwickeln. Jedoch möchten wir es schaffen, noch mehr von den neuen Sachen noch schneller an die Community zu liefern", erklärt Pearce.
      "


      Nein... Bitte nicht...
      Das haben schon so viele versucht!
      Neuer Content kommt von neuen Ideen! Und woher kommen neue Ideen? Von neuen Leuten...
      Das wird nicht funktionieren... Das Vorhaben geht nur mit dem Verlust von Qualität.?




      ZITAT:
      "
      (...) Ihr kennt sicher das Bilder von der Orc-Statue vor dem Hauptquartier von Blizzard. Umgeben ist sie von einem Kompass, an dessen Nadelspitzen acht Werte wie Gameplay zuerst, Qualität, Fairplay, jede Stimme zählt, steh zu deinem inneren Nerd, denke weltweit, führe vorbildlich oder lerne und wachse stehen. All diese Punkte sollen auch in Zukunft für die Spiele und die Philosophie von Blizzard stehen.
      "


      Nein, die kannte ich nicht. Gefällt mir aber!
      Hoffentlich widmen sie sich wieder der Qualität. Legion ist der Schritt in die richtige Richtung!
      Shaila
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Der wohl für WoW wichtigste Satz des Interviews und des Artikels:

      ZITAT:
      "Eine unserer größten Herausforderungen ist es, herauszufinden wie wir mehr Content mit weniger Leuten produzieren können."


      Auf WoW gemünzt bedeutet das: Mehr Timewalker, mehr Modi, mehr Skalierungen, mehr Menüs & Browser, mehr Aufwärmen, mehr Abkupfern (Siehe Diablo-Legion). Ich will das hier nicht verteufeln. Blizzard ist nicht die Heilsarmee, sie wollen Geld verdienen. Allerdings frage ich mich oft, ob diese radikalen Einsparungsmaßnahmen nicht eben genau zu einem Widerspruch der weiter unten postulierten Zielsetzungen stehen: Der Qualität.

      Spieler*Innen mehr in die Erschaffung von Content einzubinden, um aus der Teufelsspirale "Qualität-Profite" auszubrechen erscheint als ein spannender Ansatz, ich kann mir die Umsetzung in einem Spiel wie WoW aber nur schwer vorstellen.

      Aber vielleicht schafft Blizzard es ja doch, trotz sinkender Arbeitszeit, die in WoW investiert wird, die Qualität oben zu behalten, was natürlich sehr zu wünschen wäre. Noch habe ich sehr viel Spaß an WoW, aber man merkt genau diesen hier beschriebenen Einsparungskurs doch massiv an einigen Stellen und ich finde, ab dem Punkt, wo man es deutlich merkt, ist schon etwas schief gelaufen.
      Stancer
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Davon rede ich doch gar nicht.

      Ich meinte das Blizzard wohl sicher eine Roadmap für den weiteren Verlauf von WoW hat und auch die Spielerzahlen werden da dann kalkuliert. Blizz wird da intern mehrere Szenarien haben, je nachdem wie schnell die Spielerzahlen in den kommenden Jahren sinken !

      Eine Firma wie Blizzard wäre ein schlechtes Unternehmen wenn sie nicht für die Zukunft planen würden und dazu gehört auch das irgendwann WoW abgeschaltet werden wird !

      Ich habe nie behauptet WoW wird in der nächsten Zeit abgeschaltet. Ich habe gesagt "Es wird nicht ewig laufen" !!! Für euch Fans mag das traurig sein ist aber leider wahrscheinlich die Realität !

      Immer erstaunlich wie empfindlich die Leute reagieren, wenn sie glauben man wolle ihnen ihr WoW "wegnehmen" !
      Rayman1981
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      "Blizzard weiss das es WoW nicht ewig geben wird, die besten Tage hat es bereits hinter sich. Ich denke Intern haben die bereits einen groben Zeitraum für die Abschaltung festgelegt !"

      Stancer.. so ein schwachfug.. WOW wird noch in weiteren Addons geben und ist noch net Tot geschweige denken sie ans abschalten!
      Doomered
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Danach steht etwas über die Teamgröße (die größte die es je gab im Übrigen, auch wenn das hier keine Erwähnung findet), die "immense Mengen an Content herstellen kann", welcher "zukünftig schneller an an die Community" geliefert werden soll... (was beides erklären soll, was "mehr Content mit weniger Leuten" meinen soll). "


      Reden kann jede Spieleschmiede, was das Liefern von Content angeht, ob man dann auch liefert ist was anderes, Blizzard hat doch schon früher gesagt, dass sie Erweiterungen in einem schnelleren Rythmus bringen wollen und was ist daraus geworden?
      Shaila
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ja klar, sag ich ja:

      ZITAT:
      "Und klar, dass Blizzard sich da nicht hinstellen wird und sagt: "Ja, wir schaffen unfassbar viel Content mit XYZ" dürfte ja wohl auch klar sein, die werden sich wohl kaum hinstellen und sagen: "Ja, wir verwerten lieber immer wieder Content weil das wirtschaftlicher ist". Kein Unternehmen würde das jemals sagen. "


      Ich stufe das also ganz klar als PR ein. Da man die Einsparungen aus meiner Sicht halt ganz einfach merkt, zumindest in WoD war das der Fall. Teamgröße hin oder her, woran die im Einzelnen dann in der Realität letztlich dann wirklich arbeiten, bleibt für uns eben unbekannt.

      Und immense Mengen an Content waren in diesem Addon eben definitiv nicht vorhanden, zumindest für weite Spielerteile, mich nehme ich da mal raus.
      Derulu
      am 18. Februar 2016
      Moderator
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      ZITAT:
      "Danach steht nur noch etwas über die Teamgröße und nicht wirklich etwas Gegenteiliges zu meinen Ausführungen. Deine Antwort ist daher für mich nicht nachvollziehbar."


      Danach steht etwas über die Teamgröße (die größte die es je gab im Übrigen, auch wenn das hier keine Erwähnung findet), die "immense Mengen an Content herstellen kann", welcher "zukünftig schneller an an die Community" geliefert werden soll... (was beides erklären soll, was "mehr Content mit weniger Leuten" meinen soll).

      Du interpretierst den Satz so, als würde gesagt, man wolle "einsparen". Zumindest gesagt wurde aber etwas Anderes, nämlich, dass die Herausforderung ist, das was 250 Mann erschaffen können, schneller an den Mann zu bringen, als man das bisher schafft. (so ziemlich das was in der Überschrift des Absatzes steht, also wie es scheinbar auch Maria interpretiert hat: Mehr Content, mehr Updates)
      Shaila
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Danach steht nur noch etwas über die Teamgröße und nicht wirklich etwas Gegenteiliges zu meinen Ausführungen. Deine Antwort ist daher für mich nicht nachvollziehbar.

      Und klar, dass Blizzard sich da nicht hinstellen wird und sagt: "Ja, wir schaffen unfassbar viel Content mit XYZ" dürfte ja wohl auch klar sein, die werden sich wohl kaum hinstellen und sagen: "Ja, wir verwerten lieber immer wieder Content weil das wirtschaftlicher ist". Kein Unternehmen würde das jemals sagen.
      Derulu
      am 18. Februar 2016
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      ZITAT:
      "Der wohl für WoW wichtigste Satz des Interviews und des Artikels:"


      Na, wenn du auch nur einen Satz der direkten Rede zitierst, wo doch eigentlich in den Folgesätzen die Aussage des ersten Satzes genauer erklärt wird. ^^

      Da kommen dann Sachen raus, die schon fast eine gegenteilige Bedeutung von dem haben, was eigentlich gesagt wurde
      - Das ist ja schon fast eine Argumentation wie ich sie anwende^^
      Cloudsbrother
      am 18. Februar 2016
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      ZITAT:
      ""Wenn wir uns genauer mit unseren Erfahrungen in diesem Bereich auseinandersetzen, müssen wir natürlich auch herausfinden, was die aktuelle Spielerschaft will. Legacy of the Void ist eine großartige Erweiterung, aber ich denke nicht, dass Spieler heute immer noch 45-minütige Matches spielen wollen", so Pearce."


      Gehöre ich zu einer Minderheit die genau das möchte?
      Das klingt in dem Zusammenhang so, als würde es keine ernstzunehmenden Spiele mehr geben. Nur noch schnelllebiger, Handy-orientierter Kram?!

      Vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein.
      Ich hoffe es zumindest.
      Snoggo
      am 18. Februar 2016
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      Oder ganz gewagt gesagt: Blizzard passt seine Spiele einfach der Kundschaft an.
      Und nein, Blizzard hat nicht nur "die" Kundschaft, sondern eben eine für WoW, eine für Heroes, eine für Hearthstone usw.
      Die Schnittmenge ist aber eben nicht 100%, sondern deutlich darunter.

      Natürlich gibt es auch so Verrückte wie mich, die alle Blizzardspiele haben.
      Stancer
      am 18. Februar 2016
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      Melden
      Hängt sicher auch damit zusammen, das Blizz die WoW Spieler "umerziehen" will zu Kurzzeitspielern um besser die aktuellen und künftigen MoBa-Games zu vermarkten !
      Doomered
      am 18. Februar 2016
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      Hat wohl damit zu tun, dass viele Arbeiten und nicht ewigs spielen können, mein Handy läuft aber meist auch während der Arbeit...
      Handygames generieren ziemlich viel Kohle, würde mich nicht wundern, wenn Blizzard da ein paar Spiele macht, das gute an den Handygames ist, dass sie viel einfach sind, als komplexe Welten wie in WoW.

      Das Problem mit Partien, die länger als 30 Minuten dauern ist halt, dass Spieler gelegentlich weglaufen.
      Mehr Runden = mehr Siege insgesamt. Kann es auch so sagen, wenn ich ein Spiel in LoL nach 60 Minuten verliere, bin ich so richtig angepisst, wenn ich ein Aram-Match nach 15 Minuten verliere mach ich das nächste auf und gewinne => happy
      Nergonom
      am 18. Februar 2016
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      zumindest im mobile-sector spielt sicher kaum jmd. 45min.-games
      Panth
      am 18. Februar 2016
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      Guter Artikel.

      Auch wenn alleine das Wort "Smartphone-Spiel" eine Nadel in mein Gamer-Herz ist ... , hoffe ich, dass Blizz uns noch lange bestehen bleibt. Hots tingel ich hin und her, aber in Overwatch sehe ich viel Potential ... auch wenn es lol nur hätte ablösen können, wenn sie es f2p gemacht hätten.
      Grados
      am 18. Februar 2016
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      ZITAT:
      "Wege finden, die uns dabei helfen, online netter zueinander zu sein"


      Haha ich stell mir gerade vor. Ein neuer Schimpfwortfilter. Wenn man ein böses Wort schreibt, wir es in ein Nettes umformuliert. Das wäre doch was oder?
      Grados
      am 19. Februar 2016
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      Genau. Wird umformuliert und das Gegenteil geschrieben .
      Doomered
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Nein das würde dann einfach in "Sprich weiter, Schatz" geändert, anstatt "halt dein Mund..."
      Cloudsbrother
      am 18. Februar 2016
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      "Halt dein Mund, du süßes Knuddelding?"
      LoveThisGame
      am 18. Februar 2016
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      ZITAT:
      "Für Spieler soll es einfacher werden, Inhalte zu erstellen und diese innerhalb von Blizzard-Titeln mit anderen zu teilen."


      Liege ich wohl falsch wenn ich hier an einen "Dungeon Maker" in WoW denke?

      Nergonom
      am 18. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      "arcade" in SC2 ist doch schomal in der gewünschten Richtung. Deine Idee fänd ich auch top!
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