buffed-Kolumne: Die Cataclysm-Abrechnung
Todesschwinges Wahnsinn - ein Endkampf, der so viel mehr hätte sein können. Ein bezeichnender Abschluss für Cataclysm.
David Bergmanns abschließende Meinung zu Cataclysm
Das war sie also. Die große Umbruchs-Erweiterung, mit der alles anders werden sollte. Todesschwinge reißt Azeroth fast in Stücke, die komplette "alte" Spielwelt wird auf den Kopf gestellt, wir bekämpfen den wohl fiesesten Drachen der Warcraft-Geschichte und eine der letzten verbliebenen markanten Gegnerfiguren der Warcraft-Strategiespiele. Beim Schicksalshammer, klang das alles toll bei der Ankündigung im Zuge der Blizzcon 2009. Aber war's denn nun auch alles so toll, groß, episch und überhaupt umwerfend? Wer regelmäßig den WoW-Teil des buffedCasts hört, der wird wohl gemerkt haben, dass ich Cataclysm grundsätzlich milder gegenüberstehe als die mitunter sehr harschen Kritiker. Und von denen gibt's gerade bei dieser Erweiterung ja mehr als genug. Völlig vom Hocker gehauen hat Cataclysm allerdings auch mich nicht.
Azeroth 2.0
Fangen wir mit dem Aushängeschild von Cataclysm an – Fluch und Segen gleichermaßen: der Überarbeitung Azeroths. Genauer gesagt: die (fast) komplette Neugestaltung der Quest-Inhalte von Stufe 1 bis 60. Bitte nötig war sie, und genau diesen Umstand verkennen meiner Meinung nach viele, die verbal auf Cataclysm einschlagen. Kalimdor und die Östlichen Königreiche waren bei Erscheinen von World of Warcraft 2004/2005 echte Hingucker, eine kleine MMO-Revolution – so richtig sauber durchgestaltet war das Ganze aber auch vor sieben Jahren nicht. Teilweise seltsame Quest-Führung, mitunter komplett fehlende oder absolut wirre Querverbindungen zwischen Gebieten, nur wenige wirklich erinnerungswürdige Quest-Reihen. Das Questen in WoW hat Spaß gemacht, Macken gab's aber schon immer.
Und die wurden über die Jahre nur immer schwerwiegender. The Burning Crusade bot ein deutlich runderes Quest-Design – und was das über die Quest-Inhalte von Classic WoW aussagt, kann man sich leicht ausmalen, wenn man sich ansieht, wie altbacken und unsexy Questen in der Scherbenwelt heutzutage wirkt. Mit der Quest-Qualität von Wrath of the Lich King waren Kalimdor und Östliche Königreiche dann endgültig verloren. Wie hätte es weitergehen sollen? Stetig bessere hochstufige Quest-Inhalte, für die sich neue Spieler oder Veteranen mit ihren Twinks aber erst einmal durch 60 Levels voller Inhalte schlagen müssen, denen man nur allzu deutlich anmerkte, dass es die ersten MMO-Gehversuche der Blizzard-Entwickler waren?
Toll gestaltet, aber ohne spielerischen Biss: Beim Leveln fehlen die Herausforderungen.
Die Überarbeitung war unumgänglich (unumgänglich auch, dass sie für sämtliche WoW-Spieler verfügbar ist und dadurch nicht so recht wie ein vollwertiger Erweiterungs-Bestandteil wirkt). Und sie ist inhaltlich größtenteils hervorragend gelungen. Viele neue erinnerungswürdige Geschichten kamen hinzu, man kann mal mitfiebern und mal über den typischen Warcraft-Humor lachen – gerade die Verwandlung der Pestländer beeindruckt mich noch immer nachhaltig. So richtig vorwerfen kann ich den Entwicklern eigentlich nur, dass sämtlicher Anspruch aus dem Leveln verschwunden ist. Wenn man sich schon wirklich anstrengen muss, um mal in brenzlige Situationen zu kommen, dann hat das irgendwann mit "Zugänglichkeit" nichts mehr zu tun und unterfordert Spieler dermaßen, dass sie sich kaum noch mit ihrer Klasse und deren Mechaniken auseinandersetzen. Mehr Mut, den Spielern auch mal Stolpersteine in den Weg zu legen, liebe Entwickler. Das macht gerade SWTOR deutlich besser.
Aber davon abgesehen: die Quest-Inhalte für Stufe 1 bis 60 fast komplett neu entwerfen – was bedeutet das eigentlich? Richtig, in Bezug auf die Quest-Inhalte eine Neuentwicklung von Classic WoW. Niemand wird bestreiten wollen, dass das ein sattes Stück Arbeit sein muss. Ein sattes Stück Arbeit, das irgendwo Spuren hinterlassen musste – und genau hier stolperten die WoW-Macher über ihre eigenen Ziele.
Das fing schon beim Übergang von der Level-Phase zum Endgame an. Als mein Charakter in WotLK Stufe 80 erreichte, da hatte ich gerade mal die Hälfte der Quests in den Sturmgipfeln hinter mir. Eiskrone lag noch komplett vor mir. Das waren mehrere Stunden an für mich neuen Quests, die ich zwischen Instanz-Grinds einschieben konnte. Es gab nicht nur Item-Sammeln in Vorbereitung auf Raids, da waren noch eineinhalb Quest-Gebiete übrig. Dieser langsame Übergang von der Level-Phase zum Endgame fehlte mir in Cataclysm nahezu völlig. Stufe 85 erreichte mein Charakter kurz vor dem Abschluss des Schattenhochlands. Das war's. Keine Quest-Inhalte mehr übrig, lasst den Grind beginnen.
Sorgenkind Endgame
Zu mickrig, zu schlecht durchdacht, zu leicht, zu schwer, zu aufgewärmt – es gibt kaum einen Vorwurf, den sich das Cataclysm-Endgame nicht zu irgendeinem Zeitpunkt gefallen lassen musste. Im Auslieferungszustand teilweise knüppelschwere heroische Fünfer-Instanzen stellten zwar erfahrene Spieler zunächst vor angenehme Herausforderungen ... in klassischen Instanz-Grinds Items farmen wollte zumindest ich auf Dauer aber nicht wirklich in Dungeons, deren Durchlauf selbst mit proper eingespielten Teams mitunter die Ein-Stunden-Marke überschritt und bei denen selbst manche Trash-Gegner Unachtsamkeiten mit dem Tod bestraften. Einsteiger blieben gleich völlig außen vor und rannten nach der zu leicht gehaltenen Level-Phase gegen eine Wand aus Spielmechaniken, die sie vorher nie gesehen hatten, und Klassen-Fertigkeiten, die sie nie brauchten.
Patch 4.1 brachte Zul'Gurub und Zul'Aman zurück - reden wir nicht mehr drüber
Dem ersten Raid-Tier erging es nicht viel besser. Gleich drei Dungeons ... toll. Viele verschiedene Mechaniken ... supi. Die waren nur selbst bei Einstiegsbossen wie dem Omnomnom-Verteidigungssystem bereits viel zu ambitioniert für ein Einstiegs-Tier. Die WoW-Entwickler stolperten in den folgenden Wochen zwischen gut gemeinten aber überstürzten Balance-Anpassungen und Nerfs hin und her. Im "wir brauchen jetzt ein Update"-Patch 4.1 folgte schließlich ein Gesellenstück, auf das wohl niemand vorbereitet war: Die Auswahl der für fortgeschrittene Spieler sinnvollen heroischen Fünfer-Instanzen schrumpfte auf sagenhafte zwei Dungeons.
Es folgte der meiner Meinung nach sehr runde Patch 4.2, dessen Daily-Quest-Gebiet mich zwar nicht so lange bei der Stange hielt wie vergleichbare Inhalte der ersten beiden Erweiterungen – trotzdem hatte ich mit 4.2 den meisten Spaß im Cataclysm-Endgame. Der "Sturm auf die Feuerlande" war dann auch das einzige Cataclysm-Update, das sich wie ein echter Inhalts-Patch anfühlte. Patch 4.1 war ... nunja, Patch 4.1 eben, und Patch 4.3 brachte zu viele Endgame-Inhalte, die in bekannten Nordend-Gefilden spielten und neue grundsätzliche Spiel-Features, die zwar willkommen waren, Cataclysm aber zum Start der Erweiterung besser gestanden hätten.
Kataklysmisch?
Tolle Level-Phase und ein Endgame, das - wohlwollend formuliert - zu wünschen übrig ließ. Was heißt das im Ergebnis für Cataclysm? Ich bin mir selbst nicht ganz sicher, die Erweiterung hinterlässt einen seltsamen Eindruck. Cataclysm hat mir regelmäßiges Spielen nicht gerade schmackhaft gemacht. In meiner bisherigen WoW-Zeit war ich noch nie im Endgame aktiv und habe dabei so wenig WoW gespielt wie mit Cataclysm. Es fehlte schlicht an Anreiz und Beschäftigung. Dafür hatte ich mit dem, was ich spielte, durchaus meinen Spaß. Die Feuerlande und der Pechschwingenabstieg landen mit Leichtigkeit in meiner Top 5 der WoW-Raids, die hochstufigen Level-Gebiete waren abgesehen vom quälend großen Vashj'ir ein Fest, Umschmieden und Transmogrifikation sind tolle Ideen, an denen man höchstens kritisieren kann, dass sie schon viel früher hätten kommen sollen.
Cataclysm war Fortschritt, Rückschritt und Sich-im-Kreis-Drehen in einem. Die Entwicklung und der Live-Betrieb von Cataclysm wirkten ziellos. Wohlwollend formuliert könnte man den Umgang des WoW-Teams mit der Cataclysm-Ära wohl als experimentierfreudig bezeichnen. Ich stehe letztendlich reichlich unschlüssig dar. Cataclysm war mitnichten eine schlechte Erweiterung, im Gegenteil – in einigen Bereichen halte ich WoW heute für besser und spaßiger als jemals zuvor. Aber so richtig überspringen wollte der Funke eben auch nicht. Ich schätze, Cataclysm ist für mich weniger eine klassische Inhalts-Erweiterung, sondern eher ein nötiger Zwischenstopp – ein kurzes Innehalten, um WoW fit zu machen für das, was da noch kommen mag in den folgenden Jahren.
Ich hoffe und gehe davon aus, dass die Entwickler einige Lektionen gelernt haben. Lektionen, die in die Entwicklung und den Live-Betrieb von Mists of Pandaria einfließen. Mists of Pandaria, die Erweiterung, die uns nach einem längeren Aufenthalt auf Azeroth wieder in ein völlig unbekanntes Land führt, in dem sich das WoW-Team so richtig austoben kann, und in dem es wieder um Inhalte für hochstufige Charaktere geht – ganz wie damals bei The Burning Crusade. Ich freu mich drauf.
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Ich spielte WoW seit mitte 2005, also relativ kurz nach releas. Ich war auch nie ein harcore Spieler. Sprich geraidet hab ich höchstens mal nebenbei.
Ich finde es schwer nur über Cata zu urteilen, da meiner Meinung nach ein Grossteil der Fehler schon früher gemacht wurde.
Angefangen hat es schon in classic, mit der einführung der serverübergreiffenden bg's. Es war einfach spannender gegen Leute des eigenen Servers zu zocken, als mit irgendwelchen fremden gegen irgendwelche fremde. Nun gut, da ich PVP sowieso nur nebenbei gemacht habe, war mir das noch relativ egal. Classic war noch genial, und classic ist auch immer noch das WoW das ich sofort wieder zocken würde.
Danach kahm bc. Mit bc wurden Flugmounts eingeführt, was ich immer noch für einen grossen Fehler halte. Die Scherbenwelt, die sowieso schon deutlich kleiner war als Kalimdor und die östlichen Königreiche, wurde so noch kleiner. Man fliegt einfach über alles drüber, bis man bei dem mob/Erzvorkommen ist den man gerade braucht. Dazu wurde damit open PVP endgültig gekill. Dabei hat das früher mit am meisten Spass gemacht.
Dann wurden auch noch daylis eingeführt. Sorry daylis sind nach spätestens dem dritten mal genau so langweilig wie das alte Geld/Ruf farmen aus classic. Beim alten ruf farmen konnte ich mir aber selber einteilen wann ich wie viel mache. Gut bc war immer noch klasse. Dank der einführung der hero Instanzen hatte man auf lvl 70 eine riesen Auswahl Instanzen, die dazu auch noch herrlich knackig waren. Leider hat mich die Scherbenwelt nie besonders angesprochen. Darum hab ich mich auf Wotlk gefreut.
Mit Wotlk kahm dann aber schnell die Ernüchterung. Kaum lvl 80 konnte ich schon mit meiner grünen Questausrüstung durch die Heros richtig durchrennen. Als grösster Fehler wurde dann auch noch der serverübergreiffende Dungeonbrowser eingeführt. Alles wurde völlig anonym. Mit der anonymität ging die Freundlichkeit der Spieler ähnlich dem PVP völlig gegen null. Zusammen mit den Server/Fraktions/Namenswechseln ist dadurch das Niveau völlig zerstört worden. Dazu spielt es auch überhaupt keine Rolle mehr auf welchem Server man spielt.
Gut Cata stand vor der Tür, und ich hab mich riesig gefreut das es wieder in die alte Welt ging.
Die alte Welt wurde umgestaltet (was ich grundsätzlich gut fand). Leider wurde mit der Umgestaltung auch gleich jeglicher Anspruch raus genommen. Dazu wurde wurde ähnlich wie in Nordend alles völlig linear gestaltet. Beim ersten Char mag das noch spass machen, spätestens beim zweiten wirds völlig langweilig.
Leider ist die offene Welt dank so sachen wie dem Dungeon/bg Browser dem Fliegen und den Portalen überall hin sowieso völlig unbelebt, und ehrlich gesagt auch völlig überflüssig. Blizz könnte die ganze offene Welt auch einfach raus patchen. OG und SW hinstellen. Und gut ist.
Es gäbe noch mehr. Leider sind meine 3000 Zeichen aufgebraucht.
Also vieleicht sieht man sich mal auf einem classic Server
Das raiden war am Anfang zwar ziemlich happig, genauso wie die heroischen Instanzen ganz am Anfang aber nach einer Weile war es doch sehr cool und machte viel Freude.
Natürlich gab es auch viele Fehler in dieser Erweiterung und ich kann dem guten David Bergmann da nur in fast allem zustimmen.
Und, entgegen vieler Meinungen, freue ich mich rießig auf Mists of Pandaria. Denn diese Erweiterung ist endlich mal eine in der es nicht direkt zu Anfang heißt: Tod, Zerstörung & Chaos!!! Sondern einfach nur eine neue Welt mit, erstmal, friedlichem Leben. Was dann noch im Laufe der Erweiterung kommen wird ist etwas anderes.
Mein Fazit: Cataclysm war eine Zeit des Ausprobierens. Und in Mists of Pandaria werden dann, hoffentlich, alle Erfahrungen mit einfließen die die Entwickler in Cataclysm gemacht haben. Das wird ein gutes Addon =) Ich glaube daran =)
Mit Mists of Pandaria werde ich wieder richtig in World of Warcraft eintauchen und wieder richtig loslegen!
Fazit: Ich bin glücklich mit WoW ich werde auch mit den Pandaren glücklich und werde auch weiter für meinen Account bezahlen, denn Blizzard, und da kann man ihnen nichts nachreden, versucht immer mehr Leute mit dem Spiel viele spaßige Stunden zu bereiten wie es auch mit dem Petkämpfen in Pandaria wird
Ich frag mich welcher WoW Spieler spielt denn jetzt Swtor und sagt das es besser ist? Klar die Grafik is geiler aber dafür steht man in irgend ner planetenhauptstadt wieder Stundenlang rum und sucht nen heiler oder tank weil gerade in den ersten Wochen jeder ne Lichtschwert DD Klasse zockte weil die nu ma am coolsten is. Desweiteren höre ich hier immer wie doof das questen doch bei Wow durch die Gebiete ist, ist Swtor da so viel besser? Also ich brauchte in WoW Classig von 0 auf 60 von erscheinen im Februar bis August. Das sind 6-7 Monate, ein Kumpel von mir suchtete Swtor mit der Vorbestellwoche, hatte es also etwas schneller als der release und war nach ca. 3 Wochen Level 50 was glaub cap is. Als ich ihn nun nach der Storry fragte kam nichts genaues raus. Fetzen, nichts Zusammenhängendes und Sith gegen Jedi. Toll da hat sich ja die vertohnung der Quest gelohnt, er is wohl immer auf Klo gegangen wenn mal wieder 5 min gebrabbelt wurde, da find ich das schnelle anklicken vom roten Knopf in WoW doch angenehmer.
Fakt ist das auch swtor sich irgendwann Nerfs und Änderungen unterzieht da die comunity es sich so wünscht und egal was sie sich da auch immer einfallen lassen, mit jeder änderung wird auch Swtor ein klein bischen mehr WoW und wenn nicht macht die Zeit es auf jeden Fall.
Mfg Carex
Ich muss dazu sagen, ich hab jetzt ca 1 Jahr seit dem Release von Cata kein WoW gespielt, war aber zuletzt noch komplett 359 gewesen bevor ich dann Pause gemacht habe.
Zudem Zeitpunkt fand ich die neuen Heros sowie BoT etc. richtig knackig bzw. hat mir das Raiden spass gemacht (obwohl wir minimum 3-6 Std an 1-2 Bossen geknabbert haben).
Man muss sich auch mal vor Augen halten wie alt WoW jetzt ist. Natürlich werden viele alt eingesessene dem guten alten Classic bzw. TBC nach heulen, zu dem Zeitpunkt war WoW auch der Onlinekracher schlechthin. Es war neu, es wurde viel Werbung gemacht und die Spielerzahlen sprachen ja wohl auch fuer sich.
Nur man muss halt auch die Seite der Entwickler betrachten. Natürlich möchte man so viel neues und schönes wie möglich in neue Addons mit einbeziehen nur man muss halt auch schauen welche Gruppe von Spielern man anspricht.
Veränderung bringt immer gutes wie auch schlechtes mit sich nur was gut ist und was schlecht muss immer noch jeder fuer sich selbst entscheiden.
WoW ist eines der erfolgreichsten MMORPGs in der Geschichte der Videospiele, alle waren fasziniert von den unendlichen Weiten, den Monstern, den Waffen und und und...... Nun langsam staubt das alles ein, ist ja auch kein Wunder wenn man schon ungefähr jede Klasse auf 85 hat, alle Berufe, evtl auch noch alle mit TopGear, da verschwindet natürlich irgendwann der Reiz......
Ich hab mir vor ca. 2 Wochen einen neuen Account mit dem Battlechest erstellt und bin heute auf lvl 60 gekommen. Obwohl ich schon jede Klasse einmal gespielt habe, hab ich mich wie ein Schneekönig darauf gefreut mir endlich meine PvP Sachen beim Händler zu holen und erstmal ordentlich die Horde zu ärgern ^^
Auch werde ich mir Wotlk und Cata auch noch demnächst holen (wenns vom Level her so weit ist) da WoW fuer mich immer noch "eines" der besten MMORPGs ist was es im moment gibt.
Natürlich gibt es unzählige Free Games, aber für mich persönlich hat keines dieser Spiele eine so packende Story (wenn man sie denn kennnt ^^), ordentliches LvL-System, Raids, Instanzen, PvP und und und wie WoW.
Ich werde erstmal abwarten und Tee trinken bis MoP erscheint, wer weiss vllt. beschehren uns die Entwickler mit einem Feature woran von uns noch keiner Gedacht hat und wer weiss, vllt wird es ja dann so wie zu Classic Zeiten?
Über das langweilige Endgame, aufgewärmte 5er Inhalte, dreimaliges Verwursten der Raids (nein, wenn er tot ist, hat man es nicht geschafft: nochmal hero, auf einem bein, rückwärts mit verbundenen Augen), absolute Vereinfachung der Berufe (Angeln, Kochen per 30 Sekunden Tagesquests), nebenbei erledigte Factions ohne großen reizvolle Items im Endgame (das ganze ging mit den Netherdrachen schon besser). Und so kam es dass ich nach 6 Jahren aufgehört habe. War ne schöne Zeit, aber leider, leider wies die Motivationskurve seit Anfang WOTLK nur nach unten, mal steiler, mal nicht so steil
1.) Zu schwer: Heroisch ist so ok, aber normal ist für viele einfach zu schwer, vor allem für Randomgruppen. Deswegen gab es jetzt auch den LFR, damit Leute das sehen können bissl Equip bekommen und Spaß haben. Ich persönlich habe mit meiner Gruppe kein Problem auf normal durchzurennen, aber es gibt viele viele Spieler die einfach am 1ten der 2ten Boss hängen. Da ist der Frust dann hoch und die Gruppen zerfallen schnell bzw. es geht kein Schwein mehr Random. Jaja und dieses normal ist auch einfach mag ja für viele stimmen, aber ich behaupte das 80% der Spieler einfach schon Probleme mit den ersten Bossen hat und für die ist dann der LFR genau richtig.
2.) Trennung 10er/25er: Meines Erachtens der größte Fehler von Blizz und es gibt Gerüchte, dass 25er wieder hochgesetzt wird. Es sind viele Gilden daran zerbrochen, viele im 25er fühlten sich veräppelt haben aufgehört, die Lust verloren usw...
Ich weiß noch in WotLK zu ICC-Zeiten, hier ne 25er Twinkgruppe von guten Raidgilden da ne 10er Randomgruppe aber nicht nur ICC sondern auch andere Raids, selbst PDK usw... Man hatte unzählige IDs frei und es gingen dadurch sehr viele Gruppen und selbst an nicht so guter Spieler konnte man gemütlich in ner 25er Twinkgruppe paar Bosse gelegt.