Zu Besuch bei Blizzard
buffed besucht das Blizzard-Hauptquartier
von Oliver Haake
Das Blizzard-Gebäude ist von außen (noch) nichtssagend. In einigen Monaten aber, soll eine sieben Meter hohe Bronzestatue eines Orcs mit Reitwolf den Platz davor zieren.
Von außen ist nicht zu erkennen, wer hier residiert: das FBI oder eine Videospiel-Schmiede? Mehr als zwei Meter hohe, mit Zacken besetzte Metallzäune säumen das Gelände, am massiven Eingangstor ist ein adrett gekleideter und sportlich wirkender Wachmann postiert. Der Shuttle-Bus läuft langsam in die Parkbucht ein, während die aufgeregte Journalisten-Schar hektisch Arbeitsutensilien wie Kameras und Stative zusammenkramt. Am Empfang die nächste Hürde: Alle Besucher müssen eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschrieben. Nichts vom Gesehenen darf vor Freitag dem 09. Mai um exakt 09.01 Uhr an die Öffentlichkeit dringen. Dazu sind bestimmte Bereiche des Blizzard-Campus für uns tabu. An welchen Projekten werkelt man dort wohl? Vielleicht Starcraft Online oder Diablo 3?
Blizzard hat ein eigenes, kleines Museum eingerichtet, in dem Artworks, Statuen, Trophäen und mehr ausgestellt sind.
Das Blizzard-Museum
Die Wartezeit bis zum Programmbeginn vertreiben wir uns im links vom Eingang befindlichen Museum. Blizzard ist erst vor einigen Monaten in den neuen Campus eingezogen und die Ausstellung ist noch nicht komplett. Aber das, was wir schon jetzt sehen können, macht schon einiges her. Eine Vitrine ist mit Dutzenden von Trophäen vollgestopft, die man über die Jahre von Zeitschriften und andere Organisation zu Ehren erhalten hat. Die Plaketten tragen Aufschriften wie „Spiel des Jahres 1998“ und „Beste Strategiespiel aller Zeiten“. In den Nachbar-Schreinen finden sich jede Menge Artworks, Figuren und – man lese und staune – Warcraft- und Starcraft-Junkfood! Ja, in Südkorea gibt es Wacraft-Chips!
Im Blizzard-eigenen Kinosaal führten die Lead Game Designer Kaplan und Chilton eine aktuelle Betaversion von Wrath of the Lich King vor.
Ab ins Kino!
Nach kurzer Verweildauer führt man uns in den hausinternen Kinosaal. Die Ledersessel sind äußerst bequem, verursachen aber bei jeder noch so kleinen Bewegung peinliche Geräusche. Also sitzt das Publikum so still wie irgend möglich, um jedes Wort von den Lead Game Designern Jeff Kaplan und Tom Chilton mitzubekommen. Sie führen etwa eine Stunde lang durch Nordend und zeigen, wie sich der Todesritter spielt. Runen werden aktiviert und für Fähigkeiten verbraucht. Sieht ganz interessant aus. Eben wie ein Krieger mit Kombo-Punkten statt Wut. Als die Zeit abgelaufen ist, führt man uns in den ersten Stock, wo ein mit Test-PCs gespickter Raum wartet. Hier dürfen wir später mehrere Stunden lang Wrath of the Lich King anspielen, Interviews mit Entwicklern führen und uns am gut gefüllten Buffet stärken. Nach kurzem Stop beginnt jedoch die erste Studiotour.
War reines Wunschdenken.
*rosineimkuchenfind*:
"Nur ein Blizzard-Mitarbeiter outet sich als totaler Star-Wars-Nerd: Fast die ganze Wand zieren Action-Figur-Packungen und Fahrzeuge von Episode I bis VIII".
*sabber*
würde da auch gern arbeiten^^
und wie schaut es aus bei den buffies? denke mal nich ihr habt so etwas in führt^^