WoW Patch 3.3: Die Eiskronenzitadelle #1
Der Weg in die Instanz: Phasing à la Karte
Blizzard setzt auch in dieser Instanz ganz auf sein neues Spielzeug, die Phasing-Technologie, die Euch einen Fortschritt und eine dynamische Veränderung in der Welt simuliert. Bevor Ihr die letzten der Flügel der Eiskronen-Zitadelle betretet liefert Ihr Euch zuvor im Eingangsbereich einige Schlachten. Diese standen auf dem Testserver allerdings nicht zur Verfügung - es ging also direkt ins Innere der Zitadelle, deren Eingangs-Halle bereits von unseren Verbündeten bewacht und gehalten wurde.
Rüstung reparieren: nichts leichter als das.
Bekannte Sätze an einem langen Raid-Abend. Doch man hat für Euch vorgesorgt. Im unteren Bereich der Eiskronen-Zitadelle findet Ihr sowohl verschiedene Händler, darunter ein Schmied der Eure gesamte Ausrüstung reparieren kann, als auch ein Portal direkt nach Dalaran. Damit habt Ihr also auch schnellen Zugang zu allen anderen Diensten, die in der Instanz nicht verfügbar sind.
Die Instanz der kurzen Wege: 25 zum Beamen bereit.
Die Instanz ist groß, verwinkelt und verteilt sich auch eine recht beachtliche Fläche. Damit Ihr nicht ständig durch endlose Gänge laufen müsst - zum Beispiel nach einem Wipe - steht Euch gleich zu Beginn in der Eingangshalle ein Teleporter zur Verfügung. Hier habt Ihr die Wahl zur Mitte der Zitadelle oder an deren Spitze teleportiert zu werden. Wählt man die Spitze, kommt man zur Ebene auf der sich auch die Seuchenwerke befinden, das Ziel dieser Testphase.
Das Kolosseum als Vorbereitung: Erste Gegner
Direkt nach dem Teleport solltet Ihr ein Stück geradeaus laufen. Zwar gibt es auch direkt im ersten Raum Abzweigungen nach links und rechts, doch werden diese noch von Frostbarrieren blockiert. Besonders gemein: Dieses Sicherheits-System sperrt Euch nicht nur aus, sondern tötet Euch bei Kontakt, also besser die Finger davon lassen. Lauft zunächst also gerade aus zum Zentrum der Spitze.
Das Kolosseum fügt sich nahtlos in die Geschichte um den Eiskronen-Raid. Bereits die ersten Gegner, denen Ihr hier entgegen tretet sind Zwillings-Valkyren. Bestens durch die Erfahrung als Fraktions-Champion vorbereitet, stellen diese beiden allerdings kein Hindernis mehr für Euch dar. Wählt man auf den schmalen Gittern den Weg nach rechts gelangt man in die Seuchenwerke. Hier erwarten Euch bereits einige Monstrositäten und Zombies. Das Farbschema wechselt von blau auf grün, wie man es von Seuchen-Laboren erwarten würde.
Wo kam die Dezimierung her: Gluth im Quadrat
Nicht nur die Farben erinnern in den Seuchenwerken an Naxxramas, sondern auch die ersten beiden Zwischenbosse (von denen man vermutlich bereits die erste Schlachtzugs-ID erhält): Schatz und Stinki. Diese sehen nicht nur aus wie der bekannte Boss Gluth aus der Nekropole, sondern kommen auch mit vielen seiner Gemeinheiten daher.
Die Hunde laufen in einem Gang Patrouille und können getrennt voneinander angelockt werden. Dabei ist es ratsam den ersten der Beiden weit aus dem Gang heraus zu ziehen, damit der zweite nicht in den Kampf eingreift. Denn eine doppelte Dezimierung wäre das Ende eines jeden Schlachtzugs. Zwar beschwören Schatz und Stinki gelegentlich auch Zombie-Helfer, doch heilen diese ihre Meister nicht. Mit gezieltem Bereichsschaden ist denen aber auch schnell der Garaus gemacht. Gruppen-Heilung und ein wenig Geduld sind hier von Vorteil, danach stehen aber nur noch ein paar vereinzelte Gegner zwischen Euch und dem ersten Boss der Seuchenwerke.
Modermiene: Heißt nicht nur so, sieht auch so aus
Im Bossraum angekommen, sieht anfangs noch alles sehr geräumig aus. Dieser Platz wird allerdings im Kampf sehr schnell knapp. An den Wänden verteilt befinden sich riesige Seuchen-Gläser, die in regelmäßigen Abständen ihren Inhalt über den Boden verteilen. Dann ist ein unbeschadeter Kampf nur noch auf einem kleinen Fleck in der Mitte des Raumes möglich.
Modermiene selbst spuckt in einem kegelförmigen Bereich seine Seuche auf den Schlachtzug herab. Diese Krankheit ruft einen lebendigen Schleim-Klumpen hervor, sobald deren Debuff ausläuft oder gebannt wird. Zwei kleine Klumpen können zu einem Großen verschmelzen und stärken dessen Schaden. Auch einer dieser großen Brocken kann noch weitere Schleime in sich aufnehmen und wird dadurch zusehends instabil. Wenn es zur Explosion kommt, teilt diese in einem Zehn-Meter-Radius ordentlich an Schaden aus. Im Kampf ist Mobilität gefragt, wodurch der wertvolle Platz der gelegentlich durch zusätzliche Seuche-Pfützen verkleinert wird, sehr kostbar ist.
Es war uns während der Testphase leider nicht möglich den Boss erfolgreich zu töten. Einen ausführlichen Taktik-Guide reichen wir Euch selbstverständlich nach, sobald wir alle Fakten zusammen haben und der Boss seine Feinabstimmung erhalten hat.
Hier findet Ihr das Video von Modermiene und den Seuchenwerken
Und hier geht's zur Bildergalerie von Modermiene und der Eiskronen-Zitadelle
Aber danke!