WoW: Mists of Pandaria: Pandaren - was weiß man über das Kult-Volk?
Alkohol-verliebte Wuschelbären oder Kampfmaschinen im Panda-Pelz? Das Volk der Pandaren begeistert Warcraft-Fans vor allem durch die Mischung aus Spaß und Ernst, durch harten Kern und zuckersüßes Äußeres. Dabei wäre es fast nie zum Rummel um die Pandas gekommen. Denn diese Warcraft-Rasse, die mit der vierten WoW-Erweiterung Mists of Pandaria angekündigt wurde, entstammt eigentlich einem Aprilscherz, der vor sehr vielen Jahren einmal gemacht wurde.
Blizzards berühmter Art Director Samwise Didier gab den Anstoß für die Pandaren. Und das noch nicht einmal beruflich. Für seine kleine Tochter und den Rest der Familie malte Didier eines Jahres Weihnachtskarten mit Panda-Motiv. Das Kärtchen kam auch bei den Blizzard-Kollegen gut an – geboren war die Idee einer Panda-Rasse für Warcraft, damals noch für die Strategiespiel-Reihe. Für die Entwickler stand allerdings fest: Pandaren kommen niemals ernsthaft in das Spiel. Es entstand jedoch eine komplette Internet-Seite, die das Panda-Volk als neue spielbare Rasse für Warcraft 3 vorstellte. Die Entwickler veröffentlichten die Pandaren auf diese Art als Aprilscherz ... und waren überrascht, als sich viele Spieler wünschten, es hätte sich nicht um einen Scherz gehandelt. Geboren waren die Pandaren als Running Gag für Warcraft.
Blizzards Lore-Guru Chris Metzen erdachte eine grundlegende Story-Basis für das neue Volk, das vor allem im Regelwerk des Warcraft-Rollenspiels fest verankert ist. In den Computerspielen der Warcraft-Reihe sind die Pandaren noch nicht über das Dasein als Easter Egg hinausgekommen. Das wohl prominenteste Pandaren-Gimmick findet sich in der Orc-Kampagne der Warcraft-3-Erweiterung The Frozen Throne, in der Pandaren-Braumeister Chen Sturmbräu als spielbarer Held mit von der Partie ist. Doch abgesehen von Easter Eggs, Gerüchten und Spekulationen – was ist denn nun dran an der Geschichte der Pandaren?
Die Pandaren: Pandaria
Die Jadewälder in Mists of Pandaria
Die Pandaren bevölkerten Azeroth bereits vor der Spaltung der Welt, bevor die Implosion des Weltenbrunnens die Kontinente Azeroths trennte. Ursprünglich waren die Pandaren Verbündete der Kaldorei – die Bande rissen jedoch, als sich die Kaldorei immer mehr der Magie hingaben und damit die Dämonen der Brennenden Legion anlockten. Die Pandaren brachen daraufhin alle Zelte auf Kalimdor ab und zogen auf eine Insel, die seither kein Entdecker ausfindig machen konnte, und tauften diese Pandaria. Diese Insel wurde durch einen Pakt des letzten Pandaren-Kaisers mit dem Schicksal für 10.000 Jahre hinter dichtem Nebel verborgen. Von diesem Eiland fehlt auf den Weltkarten von World of Warcraft bislang jede Spur. Wo sich Pandaria befindet, ist daher noch unbekannt, es steht jedoch zu vermuten, dass die Insel in den Nebeln im Süden Azeroths auftaucht.
Die Jadewälder erinnern ein bisschen an Nagrand.
Das uralte Reich Pandaria wurde seit jeher von Kriegen verschont und deshalb konnte ein empfindliches Ökosystem gedeihen. Neben tropischen Wäldern und wolkenverhangenen Bergen, feinen Sandstränden und weite Wiesen werdet Ihr auf der Insel der Pandaren vor allem viele Bauten, Tempel und Anlagen finden, die von einem asiatischen Baustil beeinflusst sind. Der Kontinent ist in fünf Zonen unterteilt: in die Jadewälder, das Tal der Vier Winde, die Gipfel von Kun-Lai, die Tanglong-Ödnis und das Tal der Ewigen Blüten.
Pandaren existieren aber auch schon vor Mists of Pandaria im WoW-Azeroth und sind kein Entwickler-Scherz speziell für Warcraft 3. Die frühere Horde-Quest "Chens leeres Fässchen" beispielsweise bewies, dass Chen Sturmbräu höchstselbst durch Durotar stromerte und sogar sein Wissen weitergab. Chen unterzeichnet auch das Ingame-Briefchen, mit dem kaufwilligen Spielern der Pandarenmönch aus Blizzards Haustier-Shop zugestellt wird.
Pandaria in Mists of Pandaria
Ein Feld in den Jadewäldern mit einem Verming.
An den Ufern der Jadewälder werden die Allianzler und Hordler angespült, die sich auf den Weg zum neuen Höchstlevel machen wollen. Dabei befreunden sie jeweils verschiedene Gruppierungen der Pandaren, um in der Wildnis zu überleben. Doch Ihr trefft nicht nur auf die Pandaren selbst, sondern auch auf die mysteriösen Mächte, die Pandaria beschützen. Das Tal der Vier Winde bietet den Augen der Helden im Norden üppiges Farmland, das von hohen Bergen begrenzt wird. Im Süden hingegen findet Ihr einen undurchdringlichen Tropenwald. Das Tal ist die Reiskammer Pandarias. Doch die Ernte wird bedroht, dass die im Süden lebenden Pandaren von einer mysteriösen Krankheit heimgesucht werden. Ein Treffen mit der warcraft'schen Pandaren-Legende Chen könnt Ihr Euch am ehesten hier erhoffen, denn im Tal der Vier Winde befindet sich die Brauerei Sturmbräu, in der Chen Sturmbräu und seine Nichte Li nach dem Verbleib ihrer Vorfahren fahnden.
Die Gipfel von Kun-Lai
In den Höhen der Gipfel von Kun-Lai befindet sich ein uralter Tempel, der Tempel des Tigers, in dem seit ewigen Zeiten Kampfmönche ausgebildet werden. In den niedrigeren Bergregionen hat sich der rätselhafte Bund der Schattenpan niedergelassen, die sich dem Schutz vor den Dingen verschrieben haben, die sich unter der Oberfläche Pandarias befinden. Die Bewohner Kun-Lais bitten Hordler wie Allianzler um Hilfe, als sie von Plünderern und einer Trollplage bedroht werden. Die Tanglong-Ödnis ist vom Rest Pandarias durch eine große Mauer getrennt. Hinter dem überwältigenden Wall bauen die Mantis ihr Reich von Kriegern und hinterhältigen Feudalherren auf. Alle 1.000 Jahre brechen die Mantis durch die Mauer und bedrängen die Pandaren – in Mists of Pandaria wird dieser Zyklus durchbrochen. Die Pandaren brauchen Euren Schutz und Eure Hilfe um herauszufinden, was den Schwarm der Mantis in Aufruhr gebracht hat.
Im Tal der Ewigen Blüten befindet sich der uralte Sitz des pandarischen Reiches, der viele Generationen hinter Nebeln und einen unpassierbaren Gebirge verborgen lag. Dort soll sich auch eine Quelle der Macht befinden, die nicht nur Euch anlockt, sondern auch uralte Feinde der Pandaren.
Die Pandaren: Allianz oder Horde? Beides!
Die Pandaren sind neutral und bekennen sich weder zu Allianz noch Horde. Sie entscheiden von Fall zu Fall, wem sie sich anschließen oder aushelfen – wie Chen, der in der Orc-Kampagne aus Warcraft 3: The Frozen Throne mit Rexxar durch die Lande zog. Da passt es ja, dass Ihr in Mists of Pandaria erst ab Stufe 10 entscheidet, welcher Fraktion Ihr Euch anschließen wollt. Die Pandaren Pandarias – das Startgebiet gehört nicht zu der Insel – sind übrigens weiterhin größtenteils neutral.
Eine Brauerei im Tal der Vier Winde.
Den Pandaren wird jedoch nachgesagt, ein ausgezeichnetes Verhältnis zu den Zwergen zu haben. Zurückführen lässt sich das wohl unter anderem auf die Liebe beider Völker zur Braukunst. Pandaren-Braumeister sind ständig auf der Suche nach Rezepturen und exotischen Zutaten, um neue Getränke zu köcheln. Die sollen dann übrigens nicht nur dem alkoholischen Genuss dienen, sondern den Braumeister und seine Verbündeten mit bestimmten Effekten schützen oder stärken. Die Braumeister spielen in der Pandaren-Gesellschaft deshalb eine wichtige Rolle und kommen besonders gut mit den Zwergen aus, die auch ihrerseits gerne am Braukessel stehen und viele Geschichten zu erzählen haben, vor allem über die eigene Vergangenheit. Auch das imponiert den Pandaren, die der Meinung sind, man müsse sich über die eigenen Wurzeln voll im Klaren sein, bevor man ein zufriedenstellendes Leben führen könne.
Aus eben diesem Grund würden die Pandaren derzeit auch niemals ein dauerhaftes Bündnis mit der Horde eingehen. Die Fraktion ist für die Pandaren noch zu sehr in Selbstfindung begriffen, als dass sich dauerhafte Bande mit neuen Völkern schließen lassen. Die Allianz dagegen versteift sich aus Sicht der Pandaren zu sehr auf Politik, Bürokratie und Magie – der Grund, aus dem Bereits das Bündnis mit den Kaldorei in die Brüche ging.
Die Wandernde Insel ist eine Schildkröte, die durch die Meere Azeroths zieht.
In der Vergangenheit Pandarias wurden die Pandaren von dem Volk der Mogu gewaltsam unterdrückt. Nur der Hartnäckigkeit, dem diplomatischen Geschick und dem einzigartigen unbewaffneten Kampfstil der Pandaren ist es zu verdanken, dass sich die pelzigen Wesen mit einer Revolution von ihren Unterdrückern befreien konnte. Zu den Pandaren müsst Ihr Euch sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass es zwei unterschiedliche Arten gibt: die von Euch spielbaren Pandaren von der wandernden Schildkröte Shen-zin Su. Und die Pandaren von Pandaria. Während letztere sich nur sehr selten einer Fraktion wie Horde oder Allianz anschließen, machen das erstere durchaus. Das hat damit zu tun, dass die Pandaren der wandernden Schildkröteninsel seit langem keinen Kontakt zu den Pandaria-Pandaren haben. Und damit auch nicht ihre Lebensweise und ihre Gesinnung komplett übernehmen.
Ihr levelt also bis Stufe 10 und wählt dann eine Fraktion. Bis Ihr auf die Einwohner Pandarias trefft, vergehen weitere 75 Levels, in denen Ihr die ganze Welt bereist, und den Krieg zwischen Horde und Allianz hautnah miterlebt. Natürlich habt Ihr während eines solchen Lebens Partei für eine der beiden Seiten ergriffen. Nur die Pandaria-Bären, die zehntausende von Jahren isoliert auf ihrer Insel lebten, wollen damit eigentlich gar nicht so viel zu tun haben. Es wird aber gesagt, dass die Pandaria-Pandaren in Mists of Pandaria einen großen Einfluss sowohl auf Horde als auch auf Allianz ausüben. Wie sich das auswirkt, bleibt abzuwarten.
Die Pandaren: ewige Unbekannte
Auf der Wandernden Insel werden die jungen Pandaren ausgebildet.
Wir wissen von den Pandaren, dass sie begnadete Krieger sind. Pandaren pflegen dabei traditionelle Kampfstile – so wie sich das bei der neuen Klasse des Mönchs schon bemerken lässt. Klassische Nahkampfwaffen, Bambusstäbe, Bambusbögen werden seit Generationen eingesetzt. Mittlerweile sollen sich jedoch die ersten Gewehrschützen in den Reigen der Pandaren finden, die sich ihre Schusstechniken teilweise bei den anderen Völkern Azeroths abschauen. Die furchtlosen Pandaran sind gewillt, es wenn nötig mit jedem Feind aufzunehmen. Solange dies aber nicht nötig ist, werden sie aber wohl bis zum Erscheinen von Mists of Pandaria vor allem verstohlene Besucher im uns bekannten Azeroth bleiben, und die uns bekannten Völker mit Neugier beobachten und kennenlernen, ohne sich aber aktiv einzumischen. Und somit bleiben die Pandaren bis zur WoW-Erweiterung eines der großen Mysterien der Warcraft-Welt.
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P.S. Ausserdem auch zu kurze Beine ^^
Ich versteh gar nicht warum viele die so knuffig finden ?
Wenn die so bleiben werden das doch voll die Flameopfer!
Wenn sie dann auch wirklich den Schneid dazu haben, ich glaube wirklich das die sowas wie Schneid dafür benötigen, wird WoW um einiges flamefreier.
Wo sonst sollte sich ein Kontinent, der ungefähr 5mal so groß ist wie das Schattenhochland, über 10000 Jahre lang unbemerkt in Nebel gehüllt verstecken können? Immerhin herrscht auf dem Ozean, den wir auf der Weltkarte sehen, nicht nur reger Schiffsverkehr, dort befindet sich auch der Mahlstrom.
Der Norden wird von Nordend belegt und im oft vernuteten, auf der Karte noch freiem Süden, befinden sich die Südmeerinseln. ihr wisst schon, Hauptsitz der Venture Company, Heimat der Südmeerpiraten und zahlreicher Goblinkartelle, die Lage von Sargeras Grab, die Bananeninsel Tel'Abim und die Zandalari Trolle haben hier auch ihre Heimat. hoffentlich kommt das irgendwann Alles noch, ein Addon im Stil vonq "Fluch der Karibik", was uns am Ende in die Tiefen der Meere führt und uns Aszhara als Endgegner präsentiert, unter dem Titel "Rise of the Naga". Wäre meine Idee für ein WoW-Addon, die auch schon recht ausgebaut ist.
Aber gut, Pandaria sehe ich momentan als kleine Auszeit. kein großer Oberbösewicht, keine akute Gefahr, nur ein neuer, schöner Kontinent und eine neue Rasse, denen wir bei ihren Problemen helfen. Erinnert unweigerlich an Classic.
Dein Comment = unreif/nicht erwachsen, wie auch immer.
Aber noch seltsamer finde ich nach den ganzen weltbedrohenden Ereignissen, die den Hintergrund der letzten Addons darstellte, in Classic gab es noch den Krieg zwischen den Fraktionen (danach mehr und mehr in den Hintergrund getreten und mit Pandaria wirds da auch nicht wirklich vorran gehen... eine einzige große, neutrale Fraktion auf einem eigenen Kontinent, da kanns mit dem Krieg zwischen den Fraktionen nicht großartig weiter gehen), gewaltige Drachen, Elementarlords, alte Götter und die Armeen der Untoten, in BC die brennende Legion, in WotL wiedermal die Untoten, Cata mal wieder ein gewaltiger Drache und natürlich die alten Götter... und nun biersaufende Bärchen? Irgendwie fehlt da das große, bedrohliche Übel. Nach C´Thun, Ilidan, Arthas und Todesschwinge brauch ich irgednwas imponierendes aus der weiten Warcraftlore aber irgendwie fällt mir nichts glaubhaftes ein, dass noch eine größere Gefahr sein könnte, als das, was schon da war.
Und was verliert die Horde dafür im Gegensatz ? Fands ja schon lächerlich Ashenvale geht fast ganz an die Horde und dafür ist die Allianz im Brachland...
Was bisher bekannt ist:
Die Horde zerstört Theramore (Event vor Patch 5.0) und löst damit endgültig einen großen Krieg aus. Im Zuge dieses Krieges kommt es zu einer großen Seeschlacht in deren Verlauf einige Schiffe beider Fraktionen zerstört werden und in dessen weiterer Folge einiger der Überlebenden der Allianz zu den von ihrem Volk "abgespaltenen" Pandaren auf der riesigen Schildkröte gespült werden und diese Pandaren sich irgendwann entscheiden müssen, dich der Allianz oder der Horde anzuschließen. Andere Überlebende beider Fraktionen werden an der Küste von Pandaria angespült und es wird beiden Seiten klar, welch wertvolle Ressourcen und Rohstoffe es auf der Insel gibt und so wollen Beide diese Ressourcen für ihre Fraktion gewinnen, womit wir den Krieg untereinander auf ganz Azeroth und noch einmal verstärkt auf Pandaria austragen...
Genial
Wenn ich an Fraktionen denke gibt es für mich vier die so ungefair aussehen wie bei warcraft 3
Menschen - wie auch da verbündete Zwerge und hinzu Gnome
Nachtelfen - hier sind noch die Worgen und Draenei dabei wenn man an deren Startgebiet denkt
Orcs - hier bei die "Ursprüngliche" Horde die man bei Wc3 kennt Orcs, Trolle, Tauren und hier bei können auch eigendlich noch die Goblins sein und die Oger die Rexxar geholt hat.
Untote - Die Verlassenen und die Blutelfen
Eine gute grundlage für Warcraft 4 oder ein WoW mit 4 Fraktionen das wäre was
Mir fehlen wirklich diese Funmaps die es zu Wc3 Zeiten gab und immer noch giebt.
typisch blizz..
cool wärs auf jedenfall
wobei pandaren ne völlig andere welt haben bin gespannt ob man das irgendwie vereinen kann