WoW: Mists of Pandaria: Pandaren auf der Blizzcon angespielt - Neu: 5 Minuten Ingame-Video [Video des Tages]
Staubwolken, Kampfschreie und Vorwärtsrollen - Der Mönch haben einen eigenen Kampfstil mit vielen einzigartigen Animationen.
Bunt ist es im Startgebiet der Pandaren – dem Rückenpanzer der Riesenschildkröte Shen-zin Su, die durchs Meer treibt. Wie bereits auf den ersten offiziellen Pandaria-Screenshots zu sehen bietet das Startgebiet weite Täler, wolkenverhangene Berge, verträumte Wälder und detailverliebte Architektur im Asia-Stil. Auf Standbildern kommt aber längst nicht zur Geltung, wie gut diese neue Zone eigentlich ausschaut. Das Erscheinungsbild des Startgebiets isttatsächlich beeindruckend und beweist, dass World of Warcraft trotz veralteter Engine-Technik optisch noch eine Menge auf dem Kasten hat. Freilich muss man sich aber für den asiatischen Stil begeistern können, um an der Panda-Heimat Gefallen zu finden.
So künstlerisch anspruchsvoll die Umgebung ist, so comichaft überzeichnet sind die Pandaren selbst. Die Bären bewegen sich behäbig hopsend fort und hinterlassen beim Zuschlagen mit Martial-Arts-Attacken voluminöse Rauchwolken. Sie bewegen sich bevorzugt kurzzeitig rollend vorwärts, sobald mit Stufe 2 die Fähigkeit "Roll" freigeschaltet ist, mit der man einige Meter zur Fellkugel wird und so schneller vorankommt. Das alles erinnert unweigerlich an Kung Fu Panda. Ein rundum ernstzunehmendes Volk werden die Pandaren wohl auch nie werden.
Auf Holzpflöcken duelliert sich unser Mönch mit anderen Pandaren.
Weniger ulkig als die Bewegungsabläufe gibt sich die Start-Geschichte der Pandaren. In der werden wir als Spieler von einem Meister darin unterrichtet, wie wichtig Gelassenheit und innere Balance sind. Um das Gleichgewicht zu wahren, befreien wir im Verlauf des Startgebiets verschiedene elementare Geister oder wecken sie auf. Das Pandaren-Startgebiet spielt sich dabei strikt linear. In der kreisförmigen Zone geht's Schlag auf Schlag von einem Quest-Knotenpunkt zum nächsten. Selten bleiben wir für mehr als vier Aufgaben am Stück an einem Ort. Wir verprügeln kleine Kobold-ähnliche Wesen mit Kulleraugen, die den Pandaren Vorräte stibitzen. Passend visualisiert machen sich die Viecher dabei tatsächlich mit Fässern auf dem Rücken aus dem Staub. Außerdem mischen wir wildgewordene Affen auf und messen uns immer wieder mit anderen Pandaren in Trainingskämpfen.
Langweilig wird einem dabei nicht, vor allem durch den bereits erwähnten zügigen Wechsel von Schauplätzen. Im Vergleich zu den Phasing-Spielereien der Startgebiete der Todesritter, Worgen oder Goblins wirkt das Training auf dem Rücken der Riesenschildkröte aber fast schon altbacken. Die Spielwelt bleibt unverändert, Quests und Kämpfe kommen nur selten über den MMO-Durchschnitt hinaus. Freilich gibt es trotzdem Szenen, die einem in Erinnerung bleiben. Etwa wenn sich der Charakter mit anderen Pandaren in der Ausbildung duelliert – auf senkrecht in den Boden geschlagenen Holzpfosten, die über die Fläche eines Sees verteilt sind. Anschließend muss der Trainierende über die Pfosten hüpfen und eine Glocke betätigen, ohne dabei ins Wasser zu fallen. Später holt sich unser Mönch einen asiatischen Drachen vom Himmel, indem er zum richtigen Moment Feuerwerkskörper zündet. Oder er legt sich mit Riesenkaninchen an, die den Pandaren die Erzeugnisse des Ackerbaus klauen und in ihrem Hasenbau unnatürlich große Möhren verstecken.
Bei etwa Charakter-Stufe 10 hat sich unser Panda dann als würdig genug erwiesen, um mit der Schildkröte Shen-zin Su zu sprechen. Denn die Pandaren spüren, dass mit ihrer lebendigen Insel etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Shen-zin Su drückt der Schuh – ein Splitter schmerzt das Tier angeblich. Der Splitter allerdings entpuppt sich als ein gestrandetes Schiff, das dem Tier eine tiefe Wunde verpasst hat. Ab diesem Zeitpunkt wirkt die aktuelle Fassung des Pandaren-Startgebiets auch zum ersten Mal unfertig. Die Ereignisse überschlagen sich – man befreit die Allianz-Besatzung des gekenterten Kahns vor Angreifern, die dem Gefolge der Alten Götter entsprungen sein könnten. Als die Rettungsaktion brenzlig für die Pandaren wird, sehen die Bären ein, dass sie nicht mehr abgeschottet leben und sich dem Rest Azeroths stellen müssen. An dieser Stelle entscheidet sich der Spieler, ob er sich der Allianz oder der Horde anschließen möchte.
Aber wie spielt sich so ein Mönch auf dem Weg zu Stufe 10? Actionreich. Mönche haben zwar gleich zwei Ressourcen, davon bekommt man in diesem frühen Stadium aber nicht viel mit. Das Chi funktioniert ähnlich wie Energie und regeneriert sich automatisch. Helle und dunkle Macht dagegen, dargestellt in einem neuen UI-Element, wird durch bestimmte Attacken generiert und dann wiederum für kräftigere Angriffe verwendet. Bis Stufe 10 haben wir mit unserem Mönch mit folgenden Fähigkeiten gekämpft:
Der Mönch spielt sich wie bereits erwähnt während der ersten zehn Levels sehr actionreich. Backpfeifen verteilen, kurz außer Reichweite rollen, mit "Flying Serpent Kick" wieder ins Geschehen stürzen und den Gegnern dann mit dem "Spinning Crane Kick" den Rest geben. All das ist toll animiert und bringt ein tatsächlich gänzlich neues Nahkampf-Spielgefühl in WoW. Kaum abzuschätzen ist derzeit, inwieweit sich das auf dem Weg zur Maximalstufe noch ändert. Gegner und Quests machen einem das Leben im Startgebiet sehr leicht. Ein Pandaren in der Gruppe wird allerdings jedem zum Alptraum geraten, der gerne eine ernstzunehmende Fantasy-Atmosphäre hätte. Wenn die leicht pummeligen Pandas mit (aktuell noch) schrillen Kampfschreien auf Gegner zu kugeln oder mit ihren Angriffen Staubwolken hinterlassen, dann drückt das bei eingefleischten Rollenspielern wohl deutlich auf die Atmosphäre.
Fazit:
Die ersten 10 Levels mit dem Mönch haben mir riesig Spaß gemacht. Die Klasse hat eine spürbar andere Spielweise und es macht Spaß, die schnellen Bewegungsabläufe einzusetzen – erst recht, weil sie so erstklassig animiert sind. Ein finales Urteil zur Klasse lässt sich auf Basis dieser Erfahrung aber freilich nicht einmal im Ansatz fällen. Etwas enttäuscht hat mich dagegen das Startgebiet. Das sieht zwar absolut bombig aus, hat einen guten Quest-Fluss und den einen oder anderen netten Einfall – in Sachen Inszenierung kann es allerdings den letzten Startgebiets-Neuzugängen nicht das Wasser reichen. Aber wir kennen ja Blizzard – nicht auszuschließen, dass die WoW-Entwickler die Zone bis zum Release noch völlig umkrempeln.
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Ich habe WoW noch nie ernst genommen, dafür ist die Welt zu sehr auf Humor ausgelegt. Hier und da passieren lustige und tollpatschige Dinge (vorallem bei Goblins und Gnomen) und die ganze Welt basiert sowieso auf andere Universen wie Herr der Ringe, Star Wars, He-Man und und und... da wird alles durch den Kakao gezogen, weshalb mir das Warcraftuniversum so gefällt. Bis auf das Diablouniversum hat Blizzard doch eh kein ernstes, selbst Starcraft zieht hier und da mal her und die Zwischensequenzen von Teil 1 waren ja auch meist der Brüller, selbst der Terraner Soldat ist eine reine Witzfigur. Ich meine Zigarre unterm Helm und ständig am Fluchen?
Ich spiele in WoW gerne Gnome und Zwerge und hab sogar einen Gnome Schutzkrieger. Wenn da also ein Pandarenkrieger angekreischt bzw. gekugelt kommt ist das für micht nichts neues, denn mein Gnom ist da genauso ne Lachnummer. Ein kleiner Popel aufm Boden der den Feind sein Schild in die Fresse kloppt und dabei sogar noch merkwürdig hochspringt. Und dennoch wird mit Gnomen sehr aktiv Rollenspiel betrieben und dazu noch sehr witziges.
WoW ist und bleibt nunmal ein Steampunk-Fantasy Spiel, wer sich da über Panda-ähnliche Wesen aufregt, dem müssten ja Menschen-Drachen, Tintenfischwesen (Draenei), Kühe (Tauren) und andere Mischwesen ja auch stören.
Und wo ich beim schreiben grad den aktuellen Comment von Sir Lawless lese:
Sorry mein Freund, aber mit der aussage, das WoW ein "realistisches Fantasy-Setting" besitzt, hast dich schon disqualifiziert. Erstmal kann beides nicht existieren, entweder ist etwas realistisch oder unrealistisch (Fantasy). Aber mal im ernst, du meinst wohl eher das die Fantasywelt eher an unsere angelehnt ist... wenn man sich manche Wälder und Städte anschaut. Nun, schau ich mir die Scherbenwelt mit ihren schwebenden Inseln an... also mir fällt da jetzt kein Ort auf unserer Erde ein der so aussieht. Also ist das für mich kein bisschen realistisch, nichtmal angehaucht. WoW ist pures Steampunk-Fantasy. Steampunk in dem Sinne das es Maschinen (Luftschiffe, Panzer usw.) und "moderne" Waffen wie Gewehre gibt, natürlich meist Dampfbetrieben, deswegen Steam und Punk, weils aus allem möglichen zusammengeschraubt ist. Fantasy findet man im ganzen Rest: Drachen, Fabelwesen, Mischwesen, schwebende Inseln, Magie, Schwerter usw.
Wer da was anderes behauptet sollte hier erst garnicht seine Meinung schreiben, wer was "realistisches" will sollte da wohl eher zum Real-Life greifen, vielleicht auch Second Life, aber selbst Herr der Ringe ist nichtmal realistisch, es ist auch Fantasy.
Aber scheinbar haben hier alle den kompletten durchblick und erfinden irgendwas, um zu sagen "Ey ich spiel WoW einfach nichtmehr weil Pandaren mir zu kindisch sind". Nun, dann schreibt das doch einfach und gut ist... aber wer Pandaren kindisch findet, dann frag ich mich wieso man ein Spiel ab 12 mit Gnomen und Nacktelfen spielt.
Früher war WoW noch ein Fantasy Spiel das mich bewegt hat, wenn ich mit Freunden die tollen Quests und Instanzen gemacht habe und es mit meinem Charakter gespielt habe.
Es ist ja ein realistisches Fantasy-Setting mit den entsprechenden Rassen und Gegnern
Das war damals noch glaubwürdig und machte für mich als Rollenspieler die Faszination aus.
Mit den Jahren wurde das Ganze immer "verschlimmbessert" und man hat versucht es allen Recht zu machen.
Mir ging es ja auch nicht um irgenwelche Super-tollen Rüstungen, für die ich stundenlang irgendwo Monster farmen oder Instanzen abklappere.
Mich hat das glaubwürdige Fantasysetting mit all den tollen Abenteuern und Charakteren interessiert.
"Cataclysm" War auch nicht so aufregend - ich habe von den Veränderungen nicht soviel gemerkt.
Immermal wieder wurden spontan einige Fähigkeiten umgeändert.
Ich konnte nicht glauben das es dieses "Mists of Pandaria" so geben sollte. Dachte, zuerst, es wäre nur ein Scherz
Ich schätze mal Blizzard hat sich von dem Hype um "Kung Fu-Panda" anstecken lassen und das gleich so umgesetzt. Das asiatische Setting ist auch nur, um neue Kunde vom asiatischen Markt zu rekrutieren..
Und hey, wie bei Pokemon können wir jetzt unsere Tiere aufeinanderhetzen - super
Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit
Pandaren gab es VOR Kung-Fu-Panda (zum 1000sten mal). Also bitte, bevor ihr Klug-Mimimi-Scheisst... informieren!
das mit chi und dunkler und heller macht des mönches find ich dagegen etwas komisch ..
allerdings an die ganzen hater hier .. wenn ihr wow nicht spielt / nicht mehr spielen werdet .. was macht ihr noch hier?
Nichtsdestotrotz, mit dem kommenden Addon, welches nun auch bestimmt ein völlig neues Gameplay bieten wird, neues Skillsystem und der Wegfall vom "Autohit", bewegt sich Blizz meiner Meinung nach in die richtige Richtung. Dazu etwas mehr Geplänkel nebenbei, auch wenn´s Pokemon ähnelt, aber die Idee mit den Petkämpfen find ich lustig. Leider, wird es wieder viel zu lange dauern, bis das Addon erscheinen wird, daher bin ich froh, dass bis dahin viel Abwechslung geboten wird, bei den ganzen Knüllern, die in den nächsten Monaten erscheinen werden. Zum Abschluss sei noch gesagt, ein MMO ist immer nur so gut, wie seine Community, und naja, auch diese hatte schonmal bessere Zeiten...
Mfg Tuminix
Man hat auf Bc, Wotlk und Cata jeweils ein Jahr nach Ankündigung gewartet, warum sollte es nun schneller gehen?!
So habe ich es zumindest in Erinnerung.
Nun seh ich die neuen Bilder aus Pandaria und jedes Futzelchen das veröffentlicht wird, macht mehr und mehr Laune alles zu spielen, entdecken usw.
Meine große Hoffnung ist, das die Umsetzung im neuen Addon diesmal das halten kann, was die wirklich gute Werbeabteilung von Blizzard uns mit Bildern versprechen will.
Aber um ehrlich zusein sieht das 5min Video sogar ganz gut aus...mir gefällts,bin sehr gespannt und hoffe ,dass Blizzard das verdammt gut umsetzten kann.