WoW-Lore: Lieber (un)tot als ein Monster! Die Geschichte von Lord Godfrey
Schon einmal wurde Burg Schattenfang von einem Wahnsinnigen besetzt: Erzmagier Arugal sandte von dort aus seine verfluchten Worgen in den Silberwald. Doch auch nach seinem Tod kehrt in der Burg kein Friede ein. Erneut dient sie als Stützpunkt für einen bösartigen Fanatiker. Lord Godfrey, einst ein Adliger aus Gilneas, hat die verlassene Burg als sein neues Hauptquartier gewählt. Aber wie kam es dazu, dass aus einem Lord der Gilneer ein untoter Fiesling wurde?
Lord Godfrey war König Genn Graumähne immer treu ergeben. Umso schrecklicher war es für ihn, als er erfuhr, dass auch der König vom Worgenfluch befallen war.
Vincent Godfrey war einer der führenden Lords in Gilneas; König Genn Graumähne treu ergeben und ein angesehener Bürger. Als die ersten Worgen in Gilneas auftauchten, setzte Godfrey alles daran, die Bestien zu vernichten. Der Schutz seiner Heimat und der Dienst für seinen König waren alles für ihn. Doch bald stellte sich heraus, dass die Worgen durch einen Fluch entstanden, und dass sich jeder Mensch, der davon befallen wurde, in eins der Monster verwandeln konnte. Eine schreckliche Nachricht für das Volk von Gilneas. Immer mehr Bürger wurden von dem Fluch befallen und dadurch zu wilden Bestien. Als die Situation eskalierte, half Godfrey bei der Evakuierung der Hauptstadt Gilneas. Aber der Fürst war entschlossen, an den Worgen Rache zu nehmen, die seine Heimat überrannten.
Umso entsetzter war er, als er von Graumähnes Plänen hörte. Ein alchemistisches Gemisch machte es möglich, den befallenen Gilneern die Kontrolle über ihren Geist wiederzuerlangen. Sie blieben im Körper eines Worgen, doch ihre Fähigkeit zu denken und ihre Instinkte zu zügeln, kehrte zurück. Genn Graumähne erkannte das Potenzial dieser Verfluchten: Stark und schnell, aber auch intelligent – eine perfekte Waffe. Lord Godfrey sah das ganz anders, wenn es nach ihm ginge, würde jeder Worgen ausgerottet werden, doch er musste sich den Wünschen des Königs beugen. Und es mangelte auch nicht an Einsatzmöglichkeiten für die wilden Kreaturen, schließlich hatten die Verlassenen den Angriff auf Gilneas begonnen. Sylvanas, Königin der Verlassenen, wollte das Königreich Gilneas nach dem Fall des Walls für sich beanspruchen.
Je länger die Kämpfe dauerten, desto schwieriger war es für Lord Godfrey, seinen Widerwillen und seinen Hass gegen die Worgen verbergen. Aber es sollte noch weitaus schlimmer kommen. Darius Crowley, ein alter Freund des Königs, war zum Führer der Worgen aufgestiegen, nachdem auch er sich verwandelt hatte. Er sammelte alle Verfluchten um sich und einte sie. Diese Gruppe Worgen schloss sich offiziell dem König an – da dieser selbst ein Worgen ist! Auch Genn Graumähne hatte der Fluch getroffen, es war ein gut gehütetes Geheimnis. Doch nun, da so viele seines Volkes sich verwandelt hatten, offenbarte er sein Geheimnis, um sein Volk, egal in welcher Gestalt, wieder zu einen.
Lieber tot als ein Worgen! Godfrey sprang von einer Klippe in den Tod, weil er keinem Worgenkönig dienen wollte.
Das war zu viel für Godfrey. Zusammen mit den Lords Ashbury und Walden spaltete er sich von Gilneas ab, und wollte selbst herrschen. Er nahm den König gefangen, um ihn Sylvanas auszuliefern: der König gegen das Land. Aber das Unternehmen misslang, Lord Walden und Lord Ashbury wurden getötet, und Genn befreit. Godfrey überlebte, aber er konnte seinen Hass gegen die Worgen und gegen seinen König nicht überwinden. Lieber wollte er sterben, als einem Worgen zu dienen, oder schlimmer noch: als selbst zu einem dieser Monster zu werden. Um diesem Schicksal zu entrinnen, sprang Godfrey von einer Klippe in den Tod.
Die Geschichte um Lord Godfrey hätte hier zu Ende sein können, doch manche Personen sind auch im Tod noch nützlich. Die Bansheekönigin Sylvanas hatte Godfreys Potenzial durchaus erkannt. Sie sandte Geheimagenten aus, um die Leichname von Lord Godfrey und seinen beiden Unterstützern zu bergen. Mit Hilfe der Val'kyr erweckte die Königin der Verlassenen die drei Lords wieder zum Leben, als Untote unter ihrem Befehl.
Frisch von den Toten auferstanden: Die Lords Ashbury, Godfrey und Walden, nun als Verlassene im Dienste der Bansheekönigin.
Godfrey war eine große Hilfe, schließlich kannte er die Pläne der Gilneer und ihre Schwachstellen. Im Auftrag seiner neuen Königin entführte er Lorna Crowley, die Tochter von Darius Crowley. Crowley führte die Truppen gegen die Verlassenen an und verteidigte Gilneas verbissen. Jetzt endlich hatte Sylvanas ein Druckmittel, mit dem sie Crowley in die Knie zwingen konnte. Das Leben seiner Tochter gegen den Rückzug der Worgentruppen, das war ihr Plan. Godfrey war beim Treffen zwischen Darius und Sylvanas anwesend. Crowley war ihm ein besonderer Dorn im Auge und er hoffte, den Tod des verhassten Worgen und dessen Tochter miterleben zu dürfen. Aber auch die Bansheekönigin enttäuschte Godfrey!
Als Crowley seine gefangene Tochter sah und Sylvanas' Drohung hörte, willigte er sofort ein, seine Kämpfer zurückzuziehen. Und Sylvanas ließ ihn ziehen! Sie nutzte die einmalige Chance, Crowley und seine Tochter zu töten, nicht,
Als neuer Herr der Burg Schatttenfang macht es Godfrey Eindringlingen nicht leicht, schließlich hat er sich untote Unterstützung geholt.
sondern ließ sie verstreichen. Godfrey, tief enttäuscht, erschoss die Königin hinterrücks! Ein Fehler wie er schnell feststellen musste, denn alle Leibwachen und anwesende Verlassene stürzten sich auf ihn und seine beiden Gefährten. Dennoch gelang die Flucht in die verlassene Burg Schattenfang.
Sylvanas indes wurde von den drei Val'kyr, die ihr treu dienten, wiederbelebt indem sie sich opferten. Kaum zurück im (untoten) Leben, handelte Sylvanas. Godfrey hatte sich durch dieses feige Attentat nun nach der Allianz auch die Horde zum Feind gemacht. Auch wenn ihm die Flucht nach Burg Schattenfang gelungen war, kann Godfrey sich nicht in Sicherheit wiegen. Godfrey hat sich in seinem Leben und auch noch im Tod viele Feinde gemacht. Nur noch seine treuen Anhänger Lord Walden und Lord Ashbury sind ihm geblieben, aber was sollen sie gegen die vereinte Rachsucht von Horde und Allianz ausrichten? Godfreys Tage sind gezählt und sein Leben, das nur von Hass und Intoleranz geprägt war, ist schon lange verwirkt.
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Die Story der "altgedienten" Classic-Charaktere hat sich ja schon ganz schön weiter entwickelt. Klar sind ein paar einfach nicht mehr existent, aber es gibt doch auch noch ein paar Charaktere, die man schon seit Warcraft III oder sogar noch länger kennt.
Es wäre einfach super, wenn ihr euch auch mal wieder an die Klassiker wendet. Wie hat sich z.B. Jaina Proudmore entwickelt? Von der kriegt man immer nur kurze Storyline-Fetzen mit. Die könnte man doch mal in diesem tollen Stil zusammenfassen oder?
Die Instanzen treiben die Storyline gut voran, aber man sollte auch die anderen wichtigen Figuren nicht vergessen finde ich.
Sonst großartig, dass es offenbar mit den Hintergrund-Story-Artikeln weitergeht.
Die Quest-Texte sind super geschrieben und man wird richtig gut durch die Geschichte dort geführt.
Am besten gefiel mir wo ich mit Sylvanas gemeinsam durch den Silberwald geritten bin.
@Buffed
Sehr schön geschrieben
Ich hab die Gebiete der Verlassenen bisher immer vermieden, weil die diese Rasse nicht ausstehen kann.
Aber wer in Nordend für die questen kann, wird wohl auch das überstehen.
Hab auf beiden seiten dort gequestet, und Lord Walden und konsorten wahren so 200-300 hp Lappen in Gilneas.
Sylvanas war recht fanatisch was die wiederbelebung der 3 anging.
Mit worten wie : Geheimwaffe, das was uns die wende hier bringen wird, wurde nach den dreien gesucht.
Und ka nach der wiederbelebung wahren es dann so 8 k hp Elite typen und auch deren verhalten so Gängster like.
Hier oben im Text steht ja auch : Godfrey war eine große Hilfe, schließlich kannte er die Pläne der Gilneer und ihre Schwachstellen.
Sry aber lange vor dem Worgen guerilla Krieg, war Lord Godfrey scho tot.
Und während der Questreihen mit den dreien als Untote kam nie wirklich inteligente sachen von denen.
Es wahren nur 3 Elite als Begleiter über die mann sich gefreut hatt. Einfach nur 3 starke Handlanger der Königin, die ganzen wichtigen Pläne kamen von Sylvanas.
Da hätte se lieber den Lv 85 ? Elite Orc mit seinen zich k hp losschicken sollen der dort als aufpasser is.
Der hätte den Krieg solo gewonnen ;P
was willst du uns damit sagen?