WoW-Lore: Die Familie Barov und die Schule der Nekromanten
In WoW treiben Macht und die Gier nach Reichtum seit jeher die Mitglieder der Familie Barov an. Ursprünglich gehörten sie zu den Adligen des Alteracgebirges, doch konnten sie ihren Familienbesitz im Norden erheblich ausbauen. Vor dem dritten Krieg gegen die Geißel gehörten den Barovs nicht nur die Ländereien rund um Brill und rund um den Darromersee, auch beinahe das gesamte Land des Vorgebirge des Hügellandes inklusive der Städte Süderstade und Tarrens Mühle waren in ihrem Besitz. Das ist ein ausgedehntes Reich, mit dem sich die meisten wohl zufrieden gegeben hätten. Aber nicht so die Barovs.
Die Familie verbündete
Der alte Familienwohnsitz der Barovs wirkt von außen verfallen, doch in den Hallen und Katakomben unter dem Herrenhaus verbirgt sich die Schule der Nekromanten, die Scholomance.
sich mit dem jungen (zu dieser Zeit noch menschlichen) Magier Kel'Thuzad. Dieser hatte große Pläne und versprach den Barovs, ihren Reichtum noch zu mehren. Als Kel'Thuzad sich endgültig in den Dienst des Lichkönigs stellte, sorgte er auch dafür, dass die Barovs nicht leer ausgingen. Sie bekamen eine ganz besondere Aufgabe, die ihren Einfluss noch weiter steigerte. Aus dem alten Familiensitz der Barovs, der Darrowehr-Burg inmitten des Darromersees, machten sie eine Schule für die jungen Nekromanten, die sich dem Studium der Nekormantie und dem Lichkönig anschließen wollten. Im Gegenzug erhielten die Barovs von Kel'Thuzad die "Unsterblichkeit" verliehen: Er machte sie zu Untoten und somit zu ewigen Dienern des Lichkönigs – zumindest einige von ihnen.
Der Hausherr Lord Alexei Barov. Er stellte seinen Familienbesitz zur Verfügung und ließ dort eine Schule für Nekromanten einrichten. Er selbst wurde zum Todesritter.
Lord Alexei wurde zu einem Todesritter und bewacht als Hausherr die Katakomben der Burg. Seine Frau Lady Illucia schloss sich ihm an und durchstreift als Geist die Kammern. Drei Kinder haben die Barovs, doch nur eines haust mit ihnen in der Scholomance: Jandice wurde in Dalaran zur Erzmagierin ausgebildet und nutzt nun ihre Kräfte, um die Nekromanten anzuweisen. Außerdem sorgt sie dafür, dass das Blut Unschuldiger in der Schreckensburg niemals ausgeht.
Die beiden Söhne der Barovs haben sich allerdings nicht auf die Seite des Lichkönigs ziehen lassen. Weldon konnte rechtzeitig entkommen, und fand bei der Allianz Asyl. Sein Bruder Alexi hatte weniger Glück. Er wurde vom Fluch der Geißel getroffen und verwandelte sich in einen Untoten, konnte aber von Sylvanas befreit werden und erhielt seinen freien Willen zurück. Die beiden Brüder kämpfen nun gegen die Machenschaften ihrer Eltern, allerdings – ganz Barov – nicht um den Schrecken zu beenden, sondern um endlich ihr Erbe einzufordern. Allianz und Horde haben sich die Ländereien der Barovs angeeignet, aber mit Hilfe der Besitzurkunden, die sich noch immer in den Händen ihrer untoten Eltern befinden, wollen die Brüder ihren Besitz zurückfordern.
Alexi Barov konnte zwar seinen Eltern entkommen, nicht aber dem Fluch der Geißel. Als Mitglied der Verlassenen will er nun seinen Familienbesitz zurückerobern.
Während die Barov-Brüder sich um ihr Erbe zanken, stellen Horde und Allianz Truppen zusammen, um die Scholomance zu stürmen. Auch wenn der Lichkönig Arthas gefallen ist, die Barovs halten die Schule weiter offen und unterstützen die Reste der Geißel in den Pestländern mit neuen Rekruten. Noch immer werden Nekromanten in den Katakomben ausgebildet und von der Insel zieht der Schrecken in die Lande, denn die Barovs sind nicht das Schrecklichste, was die Burg zu bieten hat; sie ernten als Hausherren und Gönner nur den Ruhm.
Zwei Männer beherrschen die Scholomance: Dunkelmeister Gandling und der Lich Ras Frostraunen. Wie viele aus Kel'Thuzads engstem Kreis war auch Ras einst ein Schüler Dalarans und ist ein talentiertere Magier. Er gehörte nach Kel'Thuzad selbst zu den ersten, die sich dem Lichkönig anschlossen und freiwillig ein Leben als Lich wählte. Da er das volle Vertrauen sowohl von Kel'Thuzad als auch vom Lichkönigs genießen konnte, ist er der eigentliche Oberbefehlshaber der Scholomance. Er beaufsichtigt die Rekrutierung und Ausbildung, und erstattete Kel'Thuzad früher regelmäßig Bericht. Auch heute noch sorgt er für einen reibungslosen Ablauf der Todes-Maschinerie, und findet sogar noch Zeit für seine eigenen grausamen Experimente.
Dunkelmeister Gandling leitet die Scholomance. Früher war er ein Magier Dalarans, nun bildet er Nekromanten aus.
Dunkelmeister Gandling hingegen ist der offizielle Schulleiter der Scholomance. Auch er war einst ein Magier Dalarans. Über seine Tätigkeiten, die über die Ausbildung der Nekromanten hinausgehen, ist wenig bekannt. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass es in der Scholomance so etwas Banales wie Stundenpläne und Hausaufgaben gibt. Dazu sind die Gerüchte, die doch nach außen dringen, zu schrecklich.
Neben den neuen Nekromanten, die regelmäßig die Schule verlassen und die Unmengen an Opfern brauchen, um ihre Fähigkeiten zu üben, gibt es noch weitere Gräuel in der Burg. Grausame Experimente aus dem Blut Unschuldiger und skurrile Züchtungen mit Drachen und Untoten werden ebenfalls in den Hallen der Scholomance vorgenommen. Verantwortlich dafür zeichnet sich Doktor Theolen Krastinov. Er begann seine Studien bereits in der Aufbauphase der Scholomance und nutzte zunächst die Hausangestellten der Barovs als Versuchsobjekte. Danach rottete er das ganze Dorf Darrowehr aus. Auch er trägt zu Schrecken der Scholomance bei.
Nicht umsonst trägt Doktor Theolen Krastinov den Beinamen der Schlächter. Seine Experimente an Unschuldigen sind an Grauen kaum zu übertreffen.
Die Familie Barov hat, getrieben von Gier und Machthunger, aus ihrem einstigen Heim eine Festung des Grauens gemacht. Niemand weiß genau, welche Verbrechen in den Katakomben begangen wurden, doch eins ist sicher: Dem Treiben muss ein Ende bereitet werden! Die Scholomance ist eine der letzten verbliebenen Bastionen der Geißel in Azeroth, doch ihre Tage sind gezählt.
Horde und Allianz sind entschlossen, die Pestländer zurückzuerobern und auch die Schule der Nekromanten endgültig zu schließen. Gruppen von Helden ziehen in die Scholomance und beenden Stück für Stück das grausame Treiben. Und die beiden überlebenden Barov Brüder (sofern man den untoten Alexi als über"lebend" bezeichnen will) können wohl bald ihr Erbe aufteilen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie bessere Absichten haben als ihre Eltern, und dass das Blut der Barovs sie nicht ebenfalls in die Dunkelheit führen wird.
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"Später" (immer noch Classic, natürlich) war es dann einfacher einfach von der ersten Brücke runterzuspringen um T0 zu farmen. Und den geilen Headmasters Charge, den unser Shadow Priest da erobern konnte. Einer der bestdesignten Stäbe überhaupt.
Und die Bosse, einfach sagenhaft. Alleine diese Bibliothek wo unendlich viele Mobs kamen. Grandios. Wegen irgendwelchen Rezepten war ich da bestimmt ne Million mal drin. Stratholme war zwar immer mein Liebling, aber Scholo war auch in den Top 3.
Aber dann kamen Wotlk & Cataclysm, machten alles Casual-freundlich, raidbasiert und Blizzard dachte sich, dass die heutige ADS-Kids sowieso nicht länger als 20 Minuten am Stück konzentriert sein können und damit wars mit den tollen Inis vorbei. Sollte es nicht Classic Server geben?
In einem PVP/RVR Spiel wie DAoC hat das sehr gut geklappt, wenn auch nicht ganz konsequent "classic". Aber WoW ist deutlich auf neuen Content und Itemfarmerei ausgelegt, da würden die Spieler irgendwann genauso schnell abwandern wie sie gekommen sind.
Sowas würde nur funktionieren, wenn parallel ständig neuer Classiccontent hinzukommen würde und das würde auf Dauer dann auch nicht funktionieren, da irgendwann wieder der "Classiccharme" weg ist, denn neuer Content heißt stärkere Gegner, heißt besseres Equip.... der Rest ist ja Geschichte.
Es wäre so schön ^^
Gott ist man da oft draufgegangen, wenn einer nen Fehler gemacht hat.
Unfassbar, dass das schon so lang her ist.
die scholomance gehört auch mit zu den schönsten instanzen meiner meinung nach.
schade, dass sie die reduzieren wollen, damit man in 15 minuten durch ist.
wirklich aufgefallen =/
Da muss ich direkt an die Dienerbimmel der Barovs denken, die man finden konnte, wenn man die benutzte,
standen einem glaube drei Diener zur Seite, hehe.
Da man dabei PvP geflaggt wurde, war das ein beliebter Punkt, an dem es zu Kämpfen zwischen Allianz und Horde kam. Bevor es für das PvP Belohungen gab.
P.S. Bild 14...musstet ihr das Teil unbedingt in den 2 Wochen fotografieren wo die Herzen da dran hängen? xD