WoW: Cataclysm - Preview Juni 2010
WoW: Cataclysm: Fraktionskeile im Südlichen Brachland.
WoW: Cataclysm - Das brandneue Azeroth – Spielbericht zum Presse-Event bei Blizzard
Kalimdor
Im Rahmen des Blizzard-Besuchs gibt’s nicht nur mit der Cataclysm-Präsentation viele Infos zum „neuen“ WoW, ich darf auch selbst Hand an einen Charakter legen, der im neuen Azeroth wohnt. Genauer: im südlichen Brachland. Der Priester, den ich einlogge, steht nämlich im Allianz-Außenposten südwestlich von den Ruinen von Taurajo. Das Camp steht in Flammen, dafür liefern sich Horde und Allianz nun etwas südlich davon Schlachten, um sich die Vorherrschaft im Brachland zu sichern. Die Tauren haben die Nüster voll vom Kriegsspielen und Mulgore durch ein großes Tor vor feindlichen Invasoren abgeschirmt. Doch mich interessiert das brandneue Gebiet Hyjal, das ich heute anspielen darf. Also zack auf den Flugdrachen und ab in den Norden.
Ich mache einen kleinen Schlenker über das Eschental (wo ein Vulkan brodelt) und fliege gen Dunkelküste, um mir die Auswirkungen des Cataclysm dort anzuschauen. Südlich von Auberdine treibt ein Tornado sein Unwesen. Und in dem Wirbel flattern Zwielichtdrachen – oho! Auberdine selbst gibt es nicht mehr, das Nachtelfendörfle wurde unter anderem von Wasser- und Luftelementaren angegriffen. Ein solcher aggressiver Wirbel treibt sein Unwesen noch in den Ruinen, Elite-Gegner Aetherion kanalisiert einen nicht definierbaren Zauber. Den neuen Außenposten der Allianz finde ich schließlich etwas nördlich: eine grüne Oase, Lor’danel getauft, die von Druiden gegen angreifende Elementare verteidigt wird. Bevor ich endgültig nach Hyjal aufbreche, schlage ich noch eine Kurve über Teldrassil. In Rut’theran will ich das Portal nach Darnassus nehmen – doch irgendwie ist Rut’theran nicht mehr da, wo’s war. Die Kaldorei-Kommune ist nach scheinbar heftigen Erdstößen von Teldrassil abgebrochen und besteht nur noch aus einer Ansammlung von Mini-Inseln. Aber keine Angst: Die altbekannten Quest-Geber sind weiterhin da. Und außerdem gibt es einen Flugpunkt nach Darnassus, aha! Ich steige auf den Greifenrücken und erlebe den Weltenbaum Teldrassil zum ersten Mal in fünf Jahren in seiner ganzen Pracht; rund anderthalb Minuten kreiselt mein Federvieh um Stamm, Äste und Blätterpracht, bis ich in Darnassus lande. Erst später fällt mir ein, dass ich ja auch meinen eigenen Drachen hätte nehmen können ... Als Lore-Interessierte flieg ich kurz bei Fandral Hirschhaupt vorbei: der Gute ist nicht mehr in seinem Domizil. Dafür steht Malfurion neben seiner herzallerliebsten Tyrande. Süßes Pärchen ... Ach ja, wo war ich? Hyjal!
WoW: Cataclysm: Hyjal ist manchmal grün. Und meistens von Schattenhammerklansleuten besiedelt.
Hyjal
Ich nähere mich der Zone aus dem Süden und fliege über einen heißen Lava-See. Macht Sinn: Ich nehme Feuerschaden, wenn ich über das heiße Gestein fliege. Aber viel spannender ist die Sulfuron-Spitze, die vor mir liegt: Die Heimat-Hütte von Ragnaros. Der massive Bau ist feuerrot gefärbt, auf der Turmspitze kugelt sich ein fliegender Feuerball. An der rechten Seite von Raggys Hütte klebt ein riesiges Raid-Portal, vermutlich der Eingang zu den Feuerlanden. Die darf ich allerdings noch nicht betreten. Zur Veröffentlichung von Cataclysm sollen mich und Euch ganz andere Gegner beschäftigen. Nämlich die aus den Raid-Instanzen Grim Batol: Bastion of Twilight, ein wie die Eiskronenzitadelle in Flügel unterteilter Raid-Dungeon, mit Cho’gall als Endboss und einem optionalen Boss nach Algalon-Vorbild. Dann werden noch Skywall und Blackwing Descent die Portale öffnen, insgesamt wartet das erste Cataclysm-Raid-Tier bisher mit 18 Bossen auf. Ragnaros muss sich also noch gedulden.
Ich passiere den Turm und komme in das Gebiet, das einst zu Winterquell gehörte, in die Flüsternde Schlucht. Dort treiben sich vor allem Leute vom Schattenhammerklan herum. Eine weitere Schleife über das Gebiet, in dem Nordrassil liegt, und schon lande ich auf der Terrasse des Gebäudes, das schon von Entwickler-Screenshots des Tages längst bekannt ist. Wer sich allerdings in der Hütte aufhält, ist mir neu: Ysera in ihrer Nachtelfen-Form. Die Dame befindet sich teilweise im Smaragdgrünen Traum, teils in Azeroth und kanalisiert mit Druiden-Freunden einen Zauber. Scheinbar sorgt der dafür, dass das Wasser des Teichs vor der Haustür so merkwürdig violett schimmert. Ich wage einen Kopfsprung ins kühle Nass und sehe, dass die Wurzeln Nordrassils dunkel und krank ausschauen. Da wird Ragnaros sicher seine Finger im Spiel haben.
WoW: Cataclysm: Genau in dieser Hütte steht Ysera, Anführerin des grünen Drachenschwarms, und unterstützt Nordrassil mit Zaubern.
Um die Ecke in einigen Nachtelfhütten erhalte ich die ersten Quests, die allerdings wenig spektakulär klingen: Bring‘ zehn von jenen Schattenhammern um, meuchle drei von den anderen Mitgliedern des Klans. Nun gut, ich besteige meinen Bronzedrachen und gleite in ein Gebiet südlich von Nordrassil, dorthin, wo Archimonde sein Leben ausgehaucht hat. Und treffe auf einen alten Bekannten! In der Mitte der Region wird Baron Geddon als Stufe-83-Elite-Gegner von Druiden im Zaum gehalten. Und die Druiden werden wiederrum von den Schattenhammern belästigt. Was Geddon hier macht, kann ich nur erahnen – ich vermute, dass er entweder für eine Abschluss-Quest besiegt werden muss. Oder aber für die reine flammelige Atmosphäre nach Hyjal gezogen ist – um zu unterstreichen, dass die Feuerelementare den Weltenbaum auf dem Kieker haben. Zumindest kratzt der Schaden, den ich mit meinem komplett Tier-10-equippten Schatten-Priester über fünf Minuten an Geddon wirke, nicht wirklich an seinen Lebenspunkten. Also widme ich mich lieber meinen Quests und einem Todesritter, der auf dem PvP-Server der Meinung ist, er müsse mich plattmachen. Schafft er aber nicht. Und auch bei der zweiten Konfrontation geht er leer aus. Hehe.
Loot!
Die Quests sind mir zu uninteressant, ich erledige sie, gebe sie schnell ab und suche mir ein anderes Aufgabengebiet. Übrigens: Momentan benötigt mein Priester 3.066.000 Erfahrungspunkte, um Stufe 81 zu erreichen. Ich stolpere über einen kleinen Außenposten mitten in der Pampa, wo mich Druiden bitten, Hordemitglieder zu befreien und deren Güter, die sie transportieren, zu plündern. Aha. Soso. Eigentlich bin ich ja nicht so scharf drauf. Aber: Für die Erfüllung einer der beiden Quests gibt es ein interessantes grünes Item. Mit Meisterschaftspunkten! Da will ich natürlich wissen, wie sich das auf meinen Helden auswirkt. Also befreie ich die Sklaven von ihren Schattenhammer-Aufpassern. Die Orcs und Trolle verziehen sich, lassen aber ihre Waren liegen, die ich schnell einsammele.
Nebenbei werden noch ein paar Schattenhammer-Jäger zur Strecke gebracht. Als Belohnung sacke ich einen Gürtel mit 169 Punkten Ausdauer, 113 Punkten Intelligenz, 64 Zählern Willenskraft und 82 Tempowertungspünktchen ein. Nicht schlecht! Die Kauterisierte Kordel, die mein Priester trägt, ist damit noch nicht ganz out of date, aber das gibt mir einen ziemlich guten Eindruck davon, wie schnell WotLK-Items abgelegt werden könnten. Außerdem: Die Kordel hat nicht die gleichen Attribute wie aktuell auf den Live-Servern von WoW. Ich weiß ja: Attribute von WotLK-Ausrüstung werden angepasst. Dementsprechend hat der Gürtel jetzt nicht mehr jeweils 92 Zähler Ausdauer und Intelligenz, sondern satte 152 Zähler Ausdauer und 91 Pünktchen Intelligenz. Aber ich habe Greg „Ghostcrawler“ Street schließlich schon im Interview entlockt, dass es möglich sein kann, dass ein Priester in Cataclysm-Raid-Highend-Gear locker 100.000 Lebenspunkte hat.
Nun aber zu meinem anderen Loot: Ich bekomme einen Ring, der sich vor allem für Stärke-Klassen eignet. Mir wurscht, schließlich sind 48 Punkte Meisterschaft drauf. Ich leg‘ den Ring an und schwuppdiwupp erhöht sich meine Schatten-Mastery von 20 auf 22 Prozent. Ich hab nun also eine 22-prozentige Chance, beim Zauberwirken Schattenkugeln zu beschwören. Vermutlich wird die Attribut-Verteilung aber noch neu ausbalanciert, denn ansonsten wäre ich ja ziemlich schnell am Höchstwert von 100 Prozent. Vielleicht ist das aber auch der Sinn der Sache, damit ich meine anderen Attribute nicht vernachlässige ...
WoW: Cataclysm: Boss Beauty aus den Blackrock Caverns. Dem Hundchen eilen die Adds Runty, Buster, Spot und Lucky zur Hilfe.
Blackrock Caverns
Gemeinsam mit dem Kollegen Wolfgang Fischer von der PC Games will ich mich nun endlich eine der beiden spielbaren Instanzen vorwagen: Throne of the Tides. Ich muss allerdings erst nach Sturmwind, um mich in die Instanzen zu porten. Währenddessen hat sich der magische Wolfgang dazu entschlossen, schon einmal ohne mich anzufangen. Gegen zwei Elite-Gegner segnet er allerdings schnell das Zeitliche. Er kommt nachfolgend nicht mehr in die Instanz hinein und muss sich einen anderen Magier erstellen. In der Zwischenzeit bin ich in Sturmwind angekommen, lasse ich mich in die Blackrock Caverns porten und nutze den sinnvollsten aller Priester-Zauber aller Zeiten: Gedankensicht! Damit springe ich von Gegner zu Gegner und schau mir die Bosse schon einmal genauer an.
Achtung, Theorie (ich konnte die Bosse nicht in Aktion sehen): Rom’ogg Bonecrusher ist ein Oger, der ähnlich wie Wachhabender Gargolmar aus dem Höllenfeuerbollwerk hin und wieder seine Runden durch die Höhle zieht. Ihr solltest tunlichst in seinem ganzen Bereich aufräumen, bevor Ihr den Boss pullt. Meine Random-Gruppe musste zumindest die schmerzvolle Erfahrung von zur Hilfe eilenden Adds teilen. Boss Nummer zwei ist Corla, Herald of Twilight, die einen spektralen Drachen gebannt hat. Nach einigen weiteren Gedankensicht-Hoppsern finde ich Karsh Steelbender, der von Schlick aus geschmolzenem Obsidian umgeben ist. Dass die Blobbs immer wieder erkalten und erhitzen, fließt vermutlich in den Kampf ein. Vielleicht sollen erhitzte Schlick vom Boss weggezogen werden, während erkaltete am Hauptfeind Schaden anrichten? Als weitere Bosse erwarten Euch Ascendant Lord Obsidius – dem Namen nach vermutlich ein Drakonid des Schattenhammerklans. Und Beauty, die ich schon einmal auf einem Entwickler-Screenshot des Tages gesehen habe: Die Magmadar-Kopie hat übrigens vier Minikernhund-Adds mit den putzigen Namen Runty, Buster, Spot und Lucky.
WoW: Cataclysm: Die Blackrock Caverns haben vom Aussehen her viel Ähnlichkeit mit den anderen Instanzen im Schwarzfels.
Blackrock Caverns – Jetzt in echt
Ich habe mir in der Zwischenzeit besagte Random-Gruppe mit Mitbesuchern bei Blizzard gesucht und bin bereit für die ersten Schritte in den Caverns. Schnell noch das Gebet der Seelenstärke… Verflixt, wo ist das hin? Im Zauberbuch ist nichts zu finden. Ein Blick auf den Tooltipp von Machtwort: Seelenstärke beruhigt mich. Bin ich solo unterwegs, stärkt das Machtwort: Seelenstärke mich allein, im Raid dagegen alle Mitglieder des Schlachtzugs. Sinnig, endlich wird mal das Sammelsurium an Buffs entschlackt. Fertig gebufft steht uns nichts mehr im Wege. Aber was passiert eigentlich, wenn ich von den Feuerbällen getroffen werde, die hier von einem Lava-Pool zum nächsten hopsen? Ich nehme 5.000 Schadenspunkte pro Treffer. Den Dingern sollte man im Kampf besser ausweichen. Noch mehr ausweichen sollte man den Feuerbällen der Schattenhammer-Feuerrufer, die rufen nämlich gleich einen ganzen Satz von den Kugeln herbei und sengen vor allem die Nahkämpfer an.
Da geht schnell mal einer drauf, vor allem wenn er im Durchgang zu Rom’oggs Höhle steht. Denn das heiße Gestein am Boden sorgt für konstanten Schaden. Für den sorgen dann auch noch die Standardgegner in Rom’oggs Halle, vor allem weil unser Heiler kaum Mana hat (er kann sich ja zum trinken nicht setzen) und weil der Schurke kurzerhand noch den Boss gepullt hat. Da war es schon vorbei mit der Instanz, denn die Gruppe verflüchtigte sich in alle Himmelsrichtungen, um Interview-Termine wahrzunehmen. Schade, ich hätte gerne noch den Throne of the Tides besucht (mit vier Bossen: Lady Naz’jar, Commander Ulthok, Erunak Stonespeaker und Ozumat). Oder die Grim-Batol-Instanz, die aber leider nicht spielbar war (auch mit vier Bossen: General Umbriss, Drahga Shadowburner, Erudax und Forgemaster Throngus).
WoW: Cataclysm: In den Sümpfen des Elends erhält die Allianz scheinbar Verstärkung - in Form eines Außenpostens.
Die Östlichen Königreiche
Bevor ich mich auf zum nächsten Interview mache, nehme ich mir noch ein paar Minuten Zeit für einen Flug über die Östlichen Königreiche und inspiziere die Gebietskarten. Ich reibe mir ungläubig die Augen: die Sümpfe des Elends bekommen scheinbar endlich einen Allianzposten spendiert, das Fallow Sanctuary am Nordufer des Sees. An anderen Orten fallen die bisherigen Änderungen ähnlich mager aus: In Westfall hat der Kataklysmus zwar eine Spur in Form von fliegenden Gesteinsbrocken hinterlassen, ansonsten sieht’s aber ganz normal aus. Dazu wohnen jetzt übrigens Menschen in Mondbruch, denn die Defias wurden ja nun innerhalb der letzten fünf Jahre erfolgreich und unzählige Male vertrieben. Der Dämmerwald sieht so unverändert wie die Hinterlande aus. Beim Flug über Loch Modan hingegen muss ich mich mit dem grausamen Schicksal einer der größten Zwergenbauten abfinden: Im Steinwerkdamm klafft ein riesiges Loch, das Wasser des Sees ist zum großen Teil abgeflossen, und das Gewässer nimmt nun nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe ein.
Während die Westlichen Pestländer vor Aufbaustimmung in Andorhal und frischem Grün nur so strotzen, macht die Karte von den Östlichen Pestländern einen unberührten Eindruck. Interessant ist noch der Silberwald: Die Verlassenen scheinen die Kontrolle vollständig zurückerlangt zu haben. Im Grabmal stehen nun neue Gebäude der Untoten, die denen aus Nordend nicht unähnlich sind; violette Fackeln am Straßenrand spenden ungesundes Licht. Und im Süden an der Grenze zu Gilneas ist Lohenscheit (jetzt auch im viktorianischen Gilneas-Stil) ein Schlachtfeld – denn die Untoten belagern die Worgen.
Cataclysm-Beta-Start? - das Beta-Orakel
Bevor ich nach Irvine geflogen bin, ging ich fest davon aus, dass die Beta zu WoW: Cataclysm in der darauffolgenden Woche starten wird. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. An den Start-Gebieten von Goblins und Worgen wurde weiter gefeilt, doch die waren auch schon zur BlizzCon 2009 weit in ihrer Entwicklung fortgeschritten. Die Entwickler bei Blizzard haben massig Quests auf- und umgearbeitet, haben aber das Problem, dass Helden in Vashj’ir momentan nicht trinken können. Es gibt Zonen, die schauen bereits fantastisch aus, fliegt man aber zum ersten Mal frei durch Azeroth, sieht man, dass vor allem die Gebietsgrenzen noch einiges an Politur vertragen könnten. Auch müssen noch Fehler behoben werden: Fast in der kompletten Eisenschmiede habe ich Feuerschaden von der dortigen Lava genommen.
Das Instanzportal der Blackrock Caverns war bei meinem Besuch noch nicht implementiert - nach einem Gruppen-Tod im Dungeon musste jemand wohl oder übel den Geistheiler besuchen. Ich habe das Gefühl, dass an vielen Ecken gleichzeitig gewerkelt wird, einen Einblick in das neue Glyphensystem, in die Archäologie oder in das Level-System für Gilden habe ich aber nicht wirklich bekommen – weil die in der Version, die ich gespielt habe, nicht implementiert waren. Zwar sehen Uldum, Skywall und Tiefenheim toll aus, allerdings kann ich sie wie Vashj’ir und Schattenhochland noch nicht bereisen. Ich tippe daher, dass die Beta frühestens in einem Monat startet. Wenn nicht sogar noch später.
WoW: Cataclysm: Aus Tiefenheim bricht Todesschwinge aus.
Eindrücke aus zwei neuen Zonen: Tiefenheim, Skywall und Uldum
Einige Zonen konnten wir nicht besuchen, sie wurden uns aber in der Präsentation der Entwickler vorgestellt. Wir wollen Euch einen kleinen Eindruck von den Zonen Tiefenheim und Uldum sowie dem Instanz-Hub Skywall vermitteln.
Die brandneue Cataclysm-Zone Tiefenheim ist für Spieler der Stufe 83 geeignet und entführt Euch in die elementare Ebene der Erde. Der geschichtliche Hintergrund zu der Ebene ist schnell erzählt: In Tiefenheim hauste Jahrtausende lang Cataclysm-Feind Todesschwinge, um die Wunden zu heilen, die ihm im Kampf gegen Azeroth zugefügt wurden. Mit der dritten WoW-Erweiterung bricht Todesschwinge aus seinem Tempel unter der Erde aus und zieht eine Spur der Verwüstung hinter sich her, bis er sich im Schattenhochland niederlässt. Zu dieser Region gibt es in Tiefenheim auch einen Ausgang. Die Spuren dieses Ausbruchs seht Ihr gleich, wenn Ihr Tiefenheim betretet, denn in der Mitte der Zone steht besagter Tempel, der in einem unheimlichen und dunklen Türkis leuchtet. Am Dach des Tempels, durch das Todesschwinge gestoßen ist, hat sich das Gestein bis zur Schmelze erhitzt; die Brocken der darauffolgenden Explosion leuchten orange und dunkelrot, schweben aber noch an Ort und Stelle. Denn es handelt sich um Art von Momentaufnahme des Tempels zum Zeitpunkt von Todesschwinges Ausbruch. Das imposante Gebäude ist aber nicht der einzige Teil Tiefenheims. Die unterirdische Höhle erstreckt sich über eine riesige Fläche, über der die Himmelsbrecher ihre Runden zieht. Das Kanonenschiff der Allianz ist nach Tiefenheim gezogen, so auch Orgrims Hammer. Doch die liegt wie eine vom Himmel geholte Ente am Boden und sieht reichlich reparaturbedürftig aus. Dringt Ihr tiefer in das Höhlensystem von Tiefenheim vor, dann findet Ihr vor allem andersartige, schimmernde Kristalle und Pilze, Troggs, Sporenmonster und Erdelementare. Und: Therazane. Die Steinmutter gehört zu den vier Lords, die die Elemente beherrschen. Doch anders als Ragnaros und Al’Akir, die Euch als Raid-Bosse entgegentreten, will Therazane Euch helfen. Denn was Todesschwinge bei seinem Ausbruch angerichtet hat, gefällt auch Therazane und ihrem Rat von Steinelementaren nicht. Therazanes Rat bildet eine Fraktion, die in ihrer Position der der Söhne Hodirs entspricht.
Uldum bietet Abenteurern der Stufen 83 und 84 ein sandiges zu Hause; die Wüstenzone, die zwischen Tanaris und Silithus liegt, richtet sich vom Stil her nach dem der alten Ägypter. Warum aber war Uldum bisher nicht sichtbar? Die Zone ist ein Rückzugsort der Titanen, die bekanntlicherweise über erstaunliche Techniken verfügen. Obilisken haben dafür gesorgt, dass Uldum vor den Augen der Sterblichen verhüllt blieb. Mit dem durch Todesschwinge verursachten Cataclysm kommt es zu einer Fehlfunktion der Obilisken, Uldum ist nun sichtbar. In der gewaltigen Wüste findet Ihr natürlich Pyramiden und riesige Bauten. Ähnlich dem Nil in Ägypten fließt ein Fluss durch die sandige Zone und sorgt so für Oasen und einen grünen Gürtel am Uferrand. In der Zone erwarten Euch zum Beispiel Gegner wie Schatzjäger. Und dann ist da noch das katzenhafte Volk der Tol’vir, das seit Jahrtausenden im Clinch mit Windfürst Al’Akir liegt. Zwar gibt es weiterhin keine Bilder von diesem Volk zu sehen, dafür aber einen Einblick in die Domäne ihres Erzfeindes Al’Akir – die Skywall.
Der Eingang zur Skywall befindet sich über Uldum. Ihr brecht mit Eurem Flugmount durch ein paar Wolken und seht etwas, von dem die Entwickler zu Recht behaupten, dass es so etwas in WoW noch nicht gegeben hat. Die Skywall ist in etwa eine Wolkenstadt, aus den knautschigen Wolken erheben sich unfassbar hohe Türme. Schöner Effekt: Schaut Ihr nach unten, so verschwinden die Basen der Türme in den Wolken. Das vermittelt Euch das Gefühl von schwindelerregenden Höhen. Die Skywall selbst wird vermutlich nur ein Instanz-Hub sein. Neben der Raid-Instanz Throne of the Four Winds erwartet Euch außerdem ein Dungeon für fünf Spieler. Das Vortex Pinnacle ist eine Instanz für Helden der Stufen 82 und 83. Ähnlich wie im Okulus bewegt Ihr Euch fliegend von einem der vier Bosse zum nächsten. Allerdings nutzt Ihr hier Eure eigenen Flugmounts und müsst nicht auf spezielle Vehikel zurückgreifen.
Is klar...
Spaß bei Seite, mir ist es lieber, Blizzard sieht bei manchen Planungen ein, dass sie nicht oder nur schlecht realisierbar/praktikabel sind, als dass sie diese ohne Rücksicht auf Verluste durchkloppen (Stichwort Gildentalentbäume).
Über den Wegfall des Pfades der Titanen bin ich jedoch schon ein wenig traurig...
Erste Reaktion: "Hm...sieht garnicht mal so schick aus!"...
Gildenfenster aufgemacht: Außer mir sind noch 2 Leute on (von 50 Accounts!). Freunde, mit dennen man vor ein paar Monaten noch ICC gespielt hat, sind seit Wochen offline. Das Sommerloch scheint bei WoW gerade so richtig in Mode zu sein. Wie kommt es, das in einem Spiel mit angeblichen 11 Millionen Spielern so wenig los in der Gilde ist? Logge ich mich in Age of Conan ein, sind jeden Abend 15-20 Spieler on. Sommerloch scheint ein WoW AddOn zu sein, das mit anderen Spielen wohl nicht kompatibel ist...
Ich habe mir jetzt eine Seite Kommentare durchgelesen und die meisten waren Kritik (nicht wirklich gut gemeinte). Wenn es auf den anderen Seitern anders aussieht (was ich nicht glaube) dann entschuldigt mir das bitte.
Also:
Ich persönlich freue mich auf das Addon. Mein pers. Highlight wird das Fliegen in der alten Welt. Aber auch auf neue Rassen und etc. freue ich mich.
Klar es wurden einige Sachen gestrichen, vieles is scheiße, was sag ich da alles is scheiße! KACK Blizzard, eine Verschwörung, man will uns das Geld aus den Taschen ziehen, niemand mag mich, ich will Toastbrot!
LEUTE
Ich wohne in Deutschland und in dem Bundesland wo ich wohne (HESSEN) zwingt mich nach meinen Erkenntnissen niemand dieses Spiel zu spielen.
Ich werde WOW weiterhin spielen bis zum ADD-ON.
Dann werde ich es mir kaufen und anfangen zu spielen. Und wenn ich dann merke das alle Nörgler unter mir recht hatten. Dann werde ich das auf meiner my-buffed Seite posten!
Und wisst ihr was ich dann mache? Ich gehe auf ,,Accountverwaltung´´ auf der offizielen Blizzard Seite, friere dort meinen Acc ein. Und werde mir denken:
Ach ja früher war WOW geil, doch dann kam Blizzard mit seiner Großkonzernischen Habgier und hat das Spiel mit ganz voller Absicht kaputt gemacht...
Damit ist das Thema für mich abgehackt und ich freue mich nur noch auf das ADDON.