WoW: Cataclysm - Beta - Zonen - Tirisfal
WoW: Cataclysm – Zonen – Spielbericht aus Tirisfal
Die WoW-Entwickler wollen ihr Versprechen, mit Cataclysm Azeroth umzukrempeln definitiv einlösen, denn auch im Untoten-Startgebiet Tirisfal hat sich zumindest optisch einiges getan. Und auch ein paar der über 3.000 neuen Quests der Erweiterung sind auf das dämmrig-gruselige Gebiet entfallen. Allerdings nicht so viele, wie wir es uns gewünscht hätten. Doch fangen wir von vorne an: Wir starten mit unserem Untoten-Jäger wie gewohnt im Schattengrab von Todesend. Doch es geht etwas atmosphärischer zu – wir stehen nicht einfach im hinterletzten Eck des beklemmenden Gebäudes, sondern liegen am Boden. Erst als wir den ersten NPC anklicken, dürfen wir aufstehen und haben die Kontrolle über unseren Charakter.
In Todesend selbst ist vieles beim Alten geblieben, doch sobald wir den Stützposten verlassen, sehen wir sogleich architektonische Änderungen: Statt düsterem Wald erwartet uns ein noch düsteres Gebäude an der Kreuzung der Straßen nach Brill und zu Sollidens Bauernhof. Hier und da fallen uns an der Landschaft Details auf, die es vorher nicht gab: Der Außenposten der Kreuzzügler wurde um eine Palisade erweitert, Garrens Schlupfwinkel wurde mit Seuchenwagen und knorrigen Bäumen aufgepeppt, zwischen der Nordküste und Agamands Mühlen verläuft ein Pfad, um Laufwege abzukürzen. Und dann ist da noch Brill. Das vormals heruntergekommene Städtchen im Herzen Tirisfals wurde extrem umgebaut, und ähnelt optisch nun mehr den Untoten-Stützpunkten in Nordend. Logisch: Auch hier findet Ihr einen Flugmeister, was Reisen nach Unterstadt und zum Bollwerk – auch mit einem Flugpunkt versehen – erleichtert.
Tolles Detail: Die Fische in den Seen sind auch... untot.
Die Quests in Tirisfal wurden leicht angepasst, allerdings nur in den seltensten Fällen general- überholt. Dafür wurde der Ablauf des gesamten Quest-Ablaufs in Tirisfal geändert: Ihr startet nicht mehr von Brill aus sämtliche Aufträge. Stattdessen wurden einige neue NPCs erschaffen und alte Weggefährten umplatziert, um in der Nähe eines Quest-Bereichs gleich eine Anlaufstelle zum Einlösen der erledigten Aufträge zu bieten. So steht Todes- wache Dillinger nicht mehr in Brill sondern beim Verlassenen Anwesen und schickt Euch aus, um Eitrige Klauen zu sammeln. Coleman Heller hat sich bei einer Mühle bei Agamand versteckt und händigt Euch die Quests rund um die Familie Agamand aus. Und die Aufgaben rund um Madenauge und seine Gnolle werden bei Garrens Schlupfwinkel von einem unüblichen Duo verteilt: dem Untoten Apotheker Jerrod und seinem Lepragnom-Gehilfen Crispin.
Der Quest-Ablauf der Zone startet beim neuen Außenposten Calstonanwesen, von wo aus Ihr Aufträge auf Sollidens Bauernhof und an der flüsternden Küste erledigt. Danach geht’s weiter über das Verlassene Anwesen nach Brill, über Garrens Schlupfwinkel zu Agamands, dann weiter Wegstation Todeswache zum ausgebauten Bollwerk. Denn dort findet Ihr nun allerhand der Scharlachroten-Kreuzzug-Quests, die Ihr vormals in Brill erhalten habt. Insgesamt lässt sich Tirisfal so nun mit noch weniger Laufwegen bestreiten. Als Bonus gibt’s noch eine kleine übergreifende Geschichte zur Zone zur Assassine Lilian Voss, vormals Mitglied des Scharlachroten Kreuzzugs, die grausame Rache übt. Mehr dazu und zu den einzelnen Unterzonen von Tirisfal erfahrt Ihr in unserer Auflistung der Tirisfal-Änderungen. Achtung: Dieser Teil kann Spoiler enthalten.
Was bleibt gleich?
Todesend
Todesend, das allererste Startgebiet der Untoten wurde praktisch nicht verändert. Vereinzelte Quests wurden etwas abgeändert, ein paar hinzugefügt. Vom Optischen her macht sich der Kataklysmus überhaupt nicht bemerkbar. Macht aber nichts, denn schließlich gehört Todesend zu den Startzonen, die auch schon jetzt auf den Live-Servern ein flüssiges Abenteuererlebnis bieten. Ohne viel Herumgerenne versteht sich. Angereichert wurde das Gebiet allerdings um einen Briefkasten und um Klassentrainer. Für Jäger zum Beispiel, denn schließlich sollen auch die frühzeitig ihre ersten Fähigkeiten erhalten. Lustig: Die Quest für die Scharlachroten östlich von Todesend heißt „Beat them, then eat them“ und bringt Euch die Volksfähigkeit „Kannibalismus“ näher.
Die flüsternde Küste
Die flüsternde Küste
Viel tut sich nicht an dem von Murlocs bevölkerten Strand. Optisch rein gar nichts. Aber zumindest erledigt Ihr hier Teilaufgaben von zwei Quests. Zum Beispiel fangt Ihr hier den Murloc-Freund für Sedrick Calston ein. Putzig: Habt Ihr die Aufgabe erledigt, dann spaziert der flossige Murloc namens Sprenkel durch Calstons Anwesen.
Die Nordküste
Die Nordküste
Einer der beiden NPCs bei Garrens Schlupfwinkel – Crispin, ein Lepragnom-Helfer – verpasst Euch den Auftrag, Murloc-Kaulquappen das Fürchten zu lehren. Denn an der Nordküste sieht zwar immer noch fast alles so aus, wie vor dem Kataklysmus, aber die Murloc-Population hat Zuwachs bekommen. Die Quest ist kurzweilig und schnell zu erledigen – super!
Agamands Mühlen
Agamands Mühlen
Auch im hohen Norden von Tirisfal sucht das Abenteurerauge vergeblich nach neuen Hütten oder noch düstereren Gruften. Die „Gruft aus der Hölle“, in der die Gegner so eng stehen, dass sie schnell zum Todesurteil für junge Untote werden, gibt’s immer noch. Und Ihr kümmert Euch auch weiterhin um die vergeißelte Agamand-Familie. Als kleines Schmankerl beschwört Ihr in Brill noch den Geist von Devlin Agamand, der dann noch einmal bekämpft werden muss.
Was verändert sich?
Sollidens Bauernhof
Kommt es nur uns so vor oder hat Bauer Solliden angebaut? Zumindest ein weiteres Feld wurde der Farm hinzugefügt, auf dem die Kürbisse und die Landarbeiter fix spawnen. Mehr hat sich nicht getan, Solliden hat sich selbst aber auch nicht blicken lassen.
Die Palisade beim Außenposten
Scharlachrote Palisade & Außenposten der Kreuzzügler
Noch trennen Außenposten der Kreuzzügler und Bauer Sollidens Farm nicht viel, mit Cataclysm aber wird der Außenposten ausgebaut, eine Palisade umfasst das Gelände und schützt Euch vor den Recken in den roten Röcken. Stände das Eingangstor nicht speerangelweit offen. Das ist aber ganz praktisch, denn zwar haben sich die alten Quests nicht geändert, doch für eine neue müsst Ihr eine Dame, die Ihr schon aus Todesend kennt, aus dem Turm befreien.
Das neue Brill
Brill
Brill hat sich am meisten vom Äußeren verändert: Neue Gebäude sorgen für einen Gruft-Glanz wie in Nordend, Wagen mit riesigen Seuchenfässern stehen herum, überall blitzt und britzelt es. Man merkt: die Untoten rüsten auf. Was Quests anbelangt, so trefft Ihr hier aber wieder auf Bewährtes – dämonische Hunde jagen, Kräuter sammeln, Scharlachrote erledigen. Der mit einem Flugpunkt versehen Stützpunkt ist eher Quest-Umschlagsplatz als Quest-Stützpunkt. Denn mehrere Missionen schicken Euch zu anderen, kleineren Camps der Untoten, wo Ihr Euch Aufgaben wir die entsprechende Unterzonen abholt. Nichtsdestotrotz: Brill ist schön! Die Untoten-Atmosphäre kommt viel besser zur Geltung als noch im alten Brill. Und außerdem ist da noch die hübsche Statue der noch hübscheren Sylvanas. Die lässt Untote wissen: Ich pass auf Euch auf.
Garrens Schlupfwinkel
Garrens Schlupfwinkel
Bei dem verlassenen Bauernhof sucht Ihr in den Taschen der Moderfell-Gnolle immer noch nach Einbalsamierungsekret, aber zwei Quest-Geber gleich neben dem düsteren Feld sorgen dafür, dass Ihr nicht zu weit laufen müsst. Außerdem sieht Garrens Schlupfwinkel in Cataclysm viel gruseliger aus, denn auf dem Feld stehen knorrige alte Bäume, die dem Gebiet einen bedrohlichen Touch verpassen.
Das Bollwerk
Das Bollwerk
Ausgestattet mit Flugmeister, stärkeren Befestigungen und allerhand Quests erwartet Euch gegen Ende Eurer Tirisfal-Abenteuer das Bollwerk im Osten der Zone. Dort erhaltet Ihr unter anderem die Aufgaben, die sich mit den Scharlachroten in den Festungen rund um das Scharlachrote Kloster befassen. Ihr erschlagt Geister auf Balnirs Bauernhof, sammelt Bärenpelze und Spinnengift, bevor Ihr schlussendlich über Brill nach Unterstadt geschickt werdet, um Sylvanas Bericht zu erstatten.
Das Anwesen von Sedrick Calston
Was ist neu?
Calstonanwesen
Sedrick Calstons Hütte erwartet Euch gleich nachdem Ihr die Region um Todesend verlasst, Ihr könnt sie gar nicht verfehlen. Der reiche Calston hat dort bekannte NPCs wie Apotheker Johaan, Todeswache Brodler und Monstrosität Gordo um sich geschart. Die Aufträge, die diese Herrschaften vormals in Brill oder auf dem Weg dorthin verteilt haben, könnt Ihr nun direkt im Calstonanwesen annehmen und in der unmittelbaren Umgebung erledigen. Dazu kommen noch ein paar Extra-Missionen von Calston selbst, der zwar stinkreich aber einsam ist. Für ihn fangt Ihr einen Murloc-Freund ein.
WoW: Cataclysm - Zonen - Tirisfal
Auch in WoW: Cataclysm haben die Verlassenen von Tirisfal mehr als genug Testobjekte für ihre Experimente. Das Startgebiet der Untoten ist selbst nach Jahren der Terrorherrschaft noch immer nicht gänzlich von den Menschen des Scharlachroten Kreuzzuges gesäubert. Allerdings hat es sich Bansheekönigin Sylvanas nicht nehmen lassen, ein Monument von sich im neu errichteten Brill aufzustellen. Zudem sichern frisch gebaute Mauern an den Grenzen zum Silberwald und den westlichen Pestländern das Gebiet der Verlassenen. Von den Valkyren, den neuen Verbündeten der freien Untoten, ist allerdings noch nichts zu sehen. Die scheinen noch immer mit dem Umzug aus der Eiskronenzitadelle nach Unterstadt beschäftigt zu sein.
Bildergalerie von Tirisfal aus der WoW-Cataclym-Beta
Video zu Tirisfal aus der WoW-Cataclysm-Beta
Wie ich schonmal schrieb, sind die Überreste bei der Meistergleve der Diener Soggoth, ein starker Streiter der Alten Götter, der durch zig Riesen getötet werden konnte und durch den Twilight Hammer neu belebt werden soll. Und die Alten Götter kann man nicht töten, weil sie mit Azeroth verwachsen sind, sprich man bei Ihrem Tod würde die Welt zerfallen - deshalb haben die Titanen sie auch nur eingesperrt. Man hat also im Fall von C'thun oder Yogg-Saron dieser nur stark geschwächt, sodass sie erst einmal Ruhe geben - letzterer wird wenigstens für Erste wieder bewacht.
die änderungen sehen super aus! voarallem brill
Knaller gibt es eigentlich so richtige in keinem der überarbeiteten Startgebiete. Die gehen erst im zweiten los.
@61:
Fänd ich eher langweilig, wobei die Verlassenen sich eh nie um den Oberaffen im Schweinestall Orgrimmar gekümmert haben - die Blutelfen wohl genauso wenig. Der Kriegshäuptling ist weit, da kann man noch einige Menschen reanimieren.
2 std. questen in einem NEUEN gebiet, aufnehmen und kommentieren kann doch wohl nicht so schwer sein..
habe ich schon ein movie vom start gesehen und da wird man draussen
von den valküren wiederbelebt.....
und zB für den mage gibts extra ne quest, die die neu mechanik der arkanen geschosse erklärt.....
mfg
ps. ich glaub das war bei venion, kann mich aber auch irren....