WoW: 64-bit-Client bringt geringe FPS-Verbesserungen und minimale Ladezeitenverkürzung [Test des Tages]
WoW wird seit jeher von Blizzard mit einem 32-bit-Client angeboten, da der mit vielen Betriebssystemen kompatibel ist. In rund sieben Jahren WoW haben sich aber auch die Geflogenheiten der Spieler des MMOs geändert. So setzen viele Gamefans auf bessere Grafikkarten, erhöhten Arbeitsspeicher und schnellere Festplatten. Um den Arbeitsspeicher ab 4 GByte aber auch nutzen zu können, benötigt der Rechner ein entsprechendes Betriebssystem. Und eben auch die Programme, die einen größeren Teil des Arbeitsspeichers adressieren sollen, benötigen eine 64-bit-Version.
Eine 64-bit-Variante bieten die Entwickler von World of Warcraft seit kurzer Zeit zum Test mit dem PTR zu WoW Patch 4.3.2 an: jeder interessierte WoW-Fan kann sich von Blizzard eine Datei herunterladen, diese in das Verzeichnis des PTR-Clients entpacken und hat bei Spielstart des Testservers dann die Möglichkeit, im Optionsmenü den Haken beim 32-bit-Client zu entfernen und so den 64-bit-Client zu starten. Was aber nun bringt Euch der 64-bit-Client?
Speicherauslastung mit 64-bit-Client
Über den Taskmanager Eures Betriebssystems und mit Hilfe eines Zweitmonitors könnt Ihr bequem verfolgen, wie viel Speicher WoW an sich benötigt – und die Mengen unterscheiden sich zwischen 32-bit- und 64-bit-Client nicht wirklich. Auf dem Login-Bildschirm werden etwa 100 bis 200 MByte Speicher in Anspruch genommen, im Spiel selbst etwa 700 MByte. Ein kleiner Vorteil lässt sich allerdings bei den Wartezeiten auf dem Ladebildschirm bemerken, die geringfügig kürzer ausfallen. Auf eine signifikante Änderung hofft Ihr aber umsonst.
Bildwiederholfrequenz mit 64-bit-Client
Einen spürbaren Vorteil bringt der 64-bit-Client für WoW auch an dieser Stelle nicht. Ein knapp zwei Minuten langer Flug mit beiden Clients durch die Scherbenwelt förderte kaum Unterschiede zutage. Die Mitarbeiter von wow-serbia.com, die den 64-bit-Client ebenfalls getestet haben, berichten immerhin von einer FPS-Verbesserung von 5 bis 10 Frames, wobei diese Verbesserung erst bei niedrigen Grafikdetails wirklich spürbar ist.
Grafik mit 64-bit-Client
Wie schon im buffedCast 281 angesprochen handelt es sich bei einem Wechsel vom 32-bit-Client auf einen 64-bit-Client nicht um eine so gravierende Änderung wie wenn Ihr von DirectX 9 auf DirectX 11 wechseln würdet. Im Prinzip ändert sich mit der aktuellen Version des 64-bit-Clients nur die Menge des Arbeitsspeichers, der von WoW genutzt werden kann und das wirkt sich nicht auf die Grafik des Spiels aus. Aus dem Grund gibt es von dieser Front nichts zu berichten: egal, ob 32-bit- oder 64-bit-Client – WoW sieht unter beiden gleich aus.
64-bit-Client: Fazit
Gravierende Unterschiede gibt es zwischen der Performance von 32-bit- und 64-bit-Client bislang nicht. Bislang ist die Fan-Gemeinde aber auch davon ausgegangen, dass ein 64-bit-Client erst mit Mists of Pandaria eingeführt wird. Und erst da wird es spannend, denn für Mists of Pandaria lassen sich dann doch einige Vorteile wünschen und vielleicht dann auch messen. Zum Beispiel detailliertere Darstellungen von Zaubereffekten oder Texturen, kürzere Ladezeiten und höhere FPS-Raten. Die Pre-Pandaria-Variante des 64-bit-Clients könnte sich aber für diejenigen unter Euch lohnen, die viele Addons verwenden. Denn dadurch, dass mehr Arbeitsspeicher adressiert werden kann, sinkt die Gefahr, dass es wie bisher durch die hohe Auslastung durch die WoW-Addons zu Verbindungsabbrüchen kommt.
Bedenkt aber: Bislang handelt es sich beim WoW 64-bit-Client nur um eine erste Testversion. Spätere Versionen könnten deutlichere Unterschiede bringen. Wenn Ihr den 64-bit-Client ausprobieren wollt, dann nutzt ihn aktuell ausschließlich mit dem Testserver. Mehr über den 64-bit-Client für WoW erfahrt Ihr auch auf pcgameshardware.de.
- Schlagwörter:
- , world of warcraft
- , blizzard
- , mmo


Seitdem keine Ruckler mehr, und wechseln der Chars etc. geht alles im 10sek. Takt ..
Das bringt vermutlich mehr als alles andere - aber mal abwarten.
You must acquire a new 64-Bit build in order to keep using the 64-Bit version, or use the 32-bit version.
Bei mir gehts nimmer mit der .exe die hier auf buffed zur verfuegung gestellt wurde.
Habe nämlich keine lust neu zu patchen
mal sehn was der 64bit client bring bei MoP
Einen kleinen Vorteil hat man noch dadurch, daß es ein paar zusätzliche CPU-Befehlssätze nutzen kann und bei 64bit-Zahlen effizienter ist. Viel mehr als die genannten 10FPS wird da auch mit MOP nicht drin sein (wobei das auch noch stark von der restlichen Hardware abhängig ist).