Neue Rassen
Die Tanuka sind ein misstrauisches Volk. Dennoch haben sie ein Herz für Freunde
Tanuka
Dieses ausdauernde und stoische Volk kennt die Härte des Lebens in den harschen und oftmals tödlichen Einöden Nordends nur zu gut. Über die Zeit haben sich die Taunka – viele glauben, sie seien ursprünglich Vettern der Tauren - angepasst. Jedoch nur, indem sie dem Land und den Elementen ihren Willen aufgezwungen haben. Das Verhältnis der Taunka mit der Natur war, im Gegensatz zu ihren taurischen Brüdern, stets von Kampf und grimmiger Beharrlichkeit geprägt. Auch wenn die Taunka Außenstehenden gegenüber mürrisch oder sogar kalt erscheinen mögen, wer sich ihnen nähert wird schon bald ein kampfbereites Volk von Überlebenden erkennen, das sich durch außergewöhnliche Großherzigkeit und unerschütterliche Entschlusskraft auszeichnet.
Dieser Mischung aus Riese und Mammut lauft Ihr besser nicht alleine über den Weg
Die Magnatauren
Magnatauren haben den Torso eines Riesen, verbunden mit dem Körper eines Mammuts. Dieses eigentümliche Erscheinungsbild hat Mutmaßungen entfacht, ob ihr Volk möglicherweise mit Zentauren oder sogar den Bewahrern des Hains verwandt ist. Viele fragen sich, ob diese Rassen einen gemeinsamen Ahnen haben, einige ziehen sogar Cenarius selbst in Betracht.
Von den berüchtigt langlebigen Magnatauren heißt es, dass sie in Zeiten knapper Nahrung dem Kannibalismus anheimfallen. Einzelne Männer kontrollieren riesige Herden und zeugen eine beträchtliche Anzahl an Nachkommen, doch in der frostigen, kalten Ödnis auf dem Dach der Welt überleben nur die stärksten und bösartigsten.
Trotz ihrer den meisten Völkern gegenüber feindlichen Einstellung tolerieren die Magnatauren die arktischen Kobolde. Sie folgen den Herden, profitieren von der Sicherheit und bieten sich während der langen Jagden gegenseitig Vorteile. Auch wenn einige der Respekt einflößenden Magnatauren einsam leben, lernen Abenteurer, die ihre Wege kreuzen, schnell, dass es besser ist, sicheren Abstand zu wahren.
Dune lässt grüßen: Diese Eiswürmer sind nicht nur riesig, sondern auch gefährlich
Die Jormungar
Die wilden und aggressiven Jormungar sind ein Wunder der Evolution. Ihr von Reihen keilförmiger Zähne besetzter Schlund ist dazu fähig, sich durch massiven Fels zu bohren. Die muskulösen, flachen Körper sind der unterirdischen Fortbewegung gut angepasst. Sagen erzählen von Jormungar als Arbeitstieren der Neruber, die sie zwangen mächtige Tunnel durch Nordends unterirdisches Eis zu graben und somit die Grundsteine für die alte nerubische Zivilisation zu legen. Mit dem Sturz des nerubischen Reiches brachen Schwärme von Jormungar aus und bohrten sich durch das ewige Eis der Region, griffen die Oberflächenbewohner an und verschlangen alles in ihrem Weg.
Die Fleischriesen sind willenlose Kampfmaschinen des Lichkönigs
Der Fleischriese
Die gleiche finstere Magie, mit der die mächtigen Monstrositäten kontrolliert werden, wird im harschen fernen Nordend noch viel effektiver angewandt. Hier fokussiert der Lichkönig seine bösartigen Kräfte auf die Fleischriesen: albtraumhafte Kreaturen, gegen die Monstrositäten zahm erscheinen. Diener der Geißel erbauen Fleischriesen und Monstrositäten auf die gleiche Weise - sie setzen sie aus Einzelteilen verschiedener Leichen zusammen. Anders als bei den Monstrositäten jedoch werden die “Ersatzteile”, aus denen die Fleischriesen bestehen, von verschiedenen Arten der Furcht erregenden Riesen Nordends verwendet. Die lebendigen Rammböcke sind nicht wirklich intelligent, bauen stattdessen auf schiere Gewalt und den unerbittlichen Willen ihres abscheulichen Meisters. Wer sich den Fleischriesen stellt riskiert nicht nur sein Leben... sondern auch ein Schicksal schlimmer als der Tod.