Die Retro-Ecke: Gemeinsam an alte Klassiker erinnern
Die Retro-Ecke: Richard Garriott ist einer der Väter von Ultima Online.
Ziemlich genau ein Jahrzehnt, bevor Richard Garriott und Starr Long ihr letztes Werk Tabula Rasa veröffentlichten, erblickte Ultima Online das Licht der Onlinewelt. Am 25. September 1997 wurde Garriotts Prophezeiung „Baue eine Welt – und die Spieler werden kommen“ Wirklichkeit. Ultima Online wurde das erste Spiel seiner Art, das die magische Zahl von 100.000 zahlenden Abonnenten erreichte. Das den Weg für spätere Genre-Könige wie Everquest und World of Warcraft ebnete. Und das heute noch läuft, erweitert wird und auf eine treue Fangemeinde zählen kann. Richard Garriott, der selber in der Rolle des Charakters Lord British die Spielwelt bereiste, hatte mit Ultima seit den 80er Jahren eine der wichtigsten Rollenspielserien der Offline-Ära geschaffen. Der Sprung zur Online-Welt erwies sich im Modem-Einwahlzeitalter als mutig und teuer. Die Entwicklungskosten beim texanischen Studio Origin explodierten, Konzernmutter Electronic Arts wurde nervös. Richard Garriott gestand Jahre später ein, wie „unfertig und fehlerhaft zum Zeitpunkt seiner Erstveröffentlichung“ Ultima Online gewesen war. Doch die faszinierte Fangemeinde überstand die von Server-Crashs und Monster-Lags geprägten Geburtswehen.
Die Retro-Ecke: Für viele Spieler war in Ultima Online gerade die Community das Besondere. Hier seht Ihr eine Hochzeit.
Freiheit statt Content
Gemessen an heutigen Maßstäben bot Ultima Online verblüffend wenig Spielinhalte. Keine Beute, von der man träumen konnte. Kaum Quests, die eine epische Geschichte erzählen. Und schon gar keine Dungeons mit Bossen, die wochenlange Arbeit erfordern. Das alles war aber auch nicht der Kern des Spiels. Im Grunde ging es gar nicht so sehr um die von Richard Garriott geschaffene Ultima-Welt. Es ging um die Welt, die abertausende Spieler erschaffen hatten. Die Entwickler schmissen eine große Anzahl an Spielzeugen wie Handwerksberufe, freies PvP und Behausungen in die Menge, hielten sich danach jedoch weitgehend zurück. Auch die Gamemaster griffen nur selten ins Geschehen ein. Man mag das als Faulheit bezeichnen (und das taten wir!), doch immerhin legte Origin damit die Welt fast vollends in die Hände der Spieler. Wie in vielen MMORPGs war das Sozialgefüge der eigentliche Grund, sich nach Monaten und Jahren noch immer einzuloggen: Die Online- Freunde, die jeder in seiner Karriere gesammelt hatte. Aber auch die Feinde. Denn ohne sie wären die nervenaufreibenden PvP-Schlachten nicht möglich gewesen.
Die Retro-Ecke: Eine PVP-Massenschlacht an den berüchtigten "Crossroads"
Erbarmungsloses PvP
Es mag an der isometrischen Perspektive gelegen haben, am konstanten Nervenkitzel. Am mulmigen Gefühl, wenn rote Namen (Playerkiller) am Rand des Bildschirms auftauchten, und am Kampf um Hab und Gut. Was immer es war, noch heute schwärmt so mancher Online-Veteran vom PvP in UO. Doch der Großteil der Spieler war damals anderer Meinung. In den Foren häuften sich Beschwerden von armen Gelegenheitsspielern, die von Playerkillern ihrer Habseligkeiten beraubt wurden. Aber irgendwie war das Gequengel auch verständlich. Wer in UO starb, konnte schließlich allen mitgeführten Reichtümern für immer „cya“ sagen. Da Gelegenheitsspieler die große Basis in Online-Welten ausmachen – und das Wehklagen eine recht unangenehme Lautstärke erreichte – schraubte Origin wieder und wieder am Ehre- und PvP-System. Mit der zweiten Erweiterung Ultima Online: Renaissance schließlich wurde die PvPfreie Parallelwelt Trammel eingeführt, und der Nervenkitzel war dahin. Viele Spieler der ersten Stunde sagten Lebewohl oder wechselten auf freie Server, sogenannte „free Shards“. Auf offiziellen Realms läuft mittlerweile Kingdom Reborn mit einer neuen, verbesserten Grafik-Engine. Die Community betreibt nach wie vor freie Server, auf denen meist nach den ursprünglichen, scharfen Regeln gespielt wird.
Die Retro-Ecke: In Ultima Online gab es einige happige Herausforderungen, die es zu meistern galt.
Server-Down-Party
Einige der lustigsten Momente in Ultima Online ergaben sich aus einer Routinetätigkeit von Origin. Lange Zeit wurden regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit die Server neu gestartet. Der Gag: In der letzten halben Stunde vor dem Neustart wurde nichts mehr gespeichert. Alles was in dieser Zeit passierte, wurde zurückgesetzt, als wäre es nie geschehen. Hier musste also niemand auf seinen Ruf achten. Jeder konnte Spieler meucheln, ohne seinen schwer verdienten Titel zu verlieren, und das scharfe Ehre-System vollkommen ignorieren. Das Ergebnis: epische PvP-Schlachten. Ein großer Teil unserer Gruppe spielte zu dieser Zeit nicht mehr regelmäßig. Zur „Server-Down–Party“, wie die halbe Stunde Newbie-Erziehung im Volksmund genannt wurde, waren sie jedoch alle wieder da. Zum Aufwärmen traf man sich vor dem Dungeon Covetous zum gemeinsamen Roben-Färben. Ein Spieler legte ein Fass mit Farbe auf den Boden und der Rest der Gruppe wandelte seine Kleidung in den am jeweiligen Tag gefragten Farbton um. Pünktlich zur Neustart-Warnung gab es ein Portal zu den berüchtigten „Crossroads“ vor der Hauptstadt und die Party war eröffnet. Nichts in Ultima Online gab uns damals einen größeren Adrenalin-Kick, als alleine oder in kleinen Grüppchen gegen eine Übermacht anzutreten und einen nach dem anderen auszuschalten. So viel Spaß im PvP haben wir seitdem in keinem anderen Spiel erlebt, und wir konzentrieren uns bei den modernen Nachkommen eher auf den PvE-Bereich. Der bei diesen Enkeln zugegebenermaßen erheblich gehaltvoller ist, als es damals bei Ultima Online der Fall war.
Grüße an die Arthus (mit h!) Templer SH/Alb zumindest bei einem angekommen
Meine "geläufigsten Chars waren Rohan(Waffenmeister) und Lest(Infi). Kann Dich aufgrund Deines Nicks hier nicht zuordnen. Hab mich jedenfalls gefreut über die Grüße - herzlichst zurück!
@All
Hab vor ein paar Minuten zufällig gelesen, dass doch nicht ALLES verloren ist - oder sein muss. Läuft/lief das mit dem Wechsel auf die US-Server? Gibt es einen Server, wo sich die deutsche community "verabredet" hat? Corvus Albus (Ex SH/Alb-Gilde) SCHEINT auf Uthgard gelandet zu sein. Sind dort noch andere Gilden/Spieler?
Fragen über Fragen - und ich brenne auf Antworten ;-p
Das wäre... hach... ich versuch einfach erstmal den Account zu aktivieren... °,..,°
Und heute? Heute warte ich voller Vorfreude auf Final Fantasy XIV
ersteres Video ging um de welt^^
2. is Final Kampf xD
mir wär das Geld ,,GENAU,, dafür wert, es auszugeben^^
Ich mußt mir in 7 teil auch neu holln da ich es LEIDER mal wem ausgeliehen hatte und dann auf der 3 CD ne kratzer druff war...*heul*
Glaub mir, ich hab fast geheult xD
http://www.youtube.com/watch?v=9qnyxd7Vq0Q&feature=fvw
http://www.youtube.com/watch?v=U_tFxgxr2YQ
Ich sag nur episch EPISCH
2. Video ging damals um die Welt und schlug ein wie ne Bombe^^
Ich liebe die damalige ff7 und 8 zeit... was mein bester kumpel un ich da dran gesesen haben...GENIAL^^
Wer FF7 und 8 nich kennt bzw. nich schätzt, der ist es nich würdig jeh ein mmo zu spieln
Harte Worte, ist aber so!
Lg Michl
Irgendwie fand ich Sephiroth anfangs sogar noch ganz cool, aber als er Aeris, für die ich immer die beste Rüstung und Waffen gekauft hatte (sie gehörte zu meinem Stammteam - war ja Clouds Babe), tötete, wars vorbei. Ich denke ich habe danach nie wieder eine Spielfigur so sehr gehasst wie ihn.
Aber auch die ganzen "Aha"-Situationen waren einfach episch. Die erste Fahrt zur Gold Saucer wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Was hab ich dort nicht gesnowboardet, Mog das Fliegen beigebracht, Chocobo-Rennen bestritten, Uboot-Missionen beendet und mich über das Drei-Knopf-Pseudo-Beat´em´up aufgeregt.
Die Fights im Battle-Square waren auch oft spannend und knapp (1/2 Leben, 1/2 Leben, Item-Auswahl gesperrt, 0 MP)
Ich weiss auch noch wie ich so durch die Welt flog und in der Wüste von Gold Saucer den kleinen roten UltimaWeapon entdeckte - "Was will der denn? Den mach ich Platt." Denkste,..
Das Chocobo-Gezüchte war auch funny, auch wenn ich anfangs gar nicht gerafft hab was der Chocobo-Weise da eigentlich redet. "Den Blauen mit dem Grünen...." - " Ich kann mich nicht mehr erinnern"
Auch die Musik war natürlich weltklasse. (Mein Favorit = Nibelheim Theme)
Alles in Allem war es für mich ein Meisterwerk.
Und der ewige Feind Sephiroth eine der Besten Figuren aller Zeiten in RPG ich hoffe das vielleicht doch irgendwann ein remake vonn FF7 kommt.
Naja ich glaub ich weiß was ich heute Abend machen werde Playsi entstauben und nochmal von vorn genießen. Auch wenn die Grafik nicht überwerfent is die Story is es auf jedenfall und die kleinen Details die eingebaut wurden machen das Spiel zu einem Dauerbrenner der auch nicht nach dem 10ten mal Durchspielen langweilig wird den man findet meistens noch was kleines was man noch nicht kannte in diesen Sinne 4XRitter + 2X Aufrufe + Nachmachen = viel zeit zum Denken ^^